Aktuell wie nie: „König der Herzen“ im TfN

Aktuell wie nie ist das Stück „König der Herzen“ in dem der westlichen Gesellschaft und Politik ein Spiegel vorgehalten wird. Dabei kommt das Stück ganz ohne Moralkeule aus, viel mehr setzt es auf Humor. Dieser ist trotz des schweren Themas so locker und leicht, dass den ZuschauerInnen das Lachen nie nicht im Halse stecken bleibt. Am Samstag war Premiere im TfN.
Zum Inhalt: Der britische König fällt vom „Pferd“ und liegt in der Politsatire von Alistair Beaton im Sterben. Die lebenserhaltenden Geräte sollen abgestellt werden, daher versammeln sich die Premierministerin Bailey (Simone Mende) und Oppositionsführer Clarke (Martin Schwartengräber) im königlichen Palast. Zwischen Regierung und Opposition herrscht ungewohnte Einigkeit: Wie gut, dass es Prinz Richard (Marek Egert) gibt! Beim Volk genießt er höchste Sympathiewerte, gilt als bürgernah, weltoffen und modern. Ihre Hoffnung, dass sich Prinz Richard, wenn er in Kürze zum König von England gekrönt wird, gefügig den Interessen der Politik unterordnet, wird jedoch jäh zerstört. Der Prinz ist weltoffener als erwartet, denn überraschend präsentiert Prinz Richard seine neue Freundin. Nasreen (Joëlle Rose Benhamou) ist gebildet, hübsch, eloquent – und sie ist Muslima. Prinz Richard besteht darauf, sie zu heiraten und zum Islam zu konvertieren. Stehen hier Staat und Anglikanische Kirche auf dem Spiel? Während die Premierministerin alles versucht um die Ehe zu verhindern, unterstützt Oppositionschef Clarke Prinz Richard.

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Bailey (Simone Mende),Clarke (Martin Schwartengräber) und Erzbischof (Gotthard Hauschild) Foto: Rolf K. Wegst

Mende überzeugt in ihrer Rolle als machthungrige Premierministerin. Um die Werte ihrer Gesellschaft – Freiheit und Toleranz – zu verteidigen, wirft sie diese über Bord. Auch das restliche Ensemble hat sich den Schlussapplaus voll und ganz verdient.
Das Stück regt auf auf lustige Weise zum Nachdenken über die wichtigen aktuellen Themen, wie Toleranz, Integration und Islamfeindlichkeit an. Wozu ist man bereit, um die eigenen Werte zu verteidigen? Ist man wirklich so tolerant, wie man denkt? Die menschlichste und vernünftigste Position übernimmt in Beatons Stück überraschend der Erzbischof von Canterbury (Gotthard Hauschild) .

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Frost (Moritz Nikolaus Koch) und Nasreen (Joëlle Rose Benhamou) Foto: Rolf K. Wegst

Die Inszenierung im TfN überzeugt mit politischer Inkorrektheit und ist einen Besuch im Theater auf jeden Fall wert. (yp)

Matinee zu „Mahagonny“

Das Theater für Niedersachsen startet mit einem Klassiker von Kurt Weill und Bertolt Brecht in die Spielzeit 2017/18. In der Matinee zu „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ am 17. September geben Regisseur Hans Hollmann und Generalmusikdirektor Florian Ziemen erste Einblicke in die Oper.

Drei Gangster gründen mitten in der Wüste eine Paradiesstadt, in der alles, was der Mensch begehrt, für Geld zu haben ist. In einer Nacht, als ein Hurrikan alle um ihr Leben zittern lässt, ruft der Holzfäller Jim Mahoney die noch radikalere Parole aus: Alles ist erlaubt! Nimm dir, was immer du willst, du darfst es! Schließlich ist es Jim selbst, der zum ersten Opfer dieser entfesselten Lebensweise wird. Mit „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ startet die Sparte Musiktheater am 23. September um 19 Uhr in die Spielzeit 2017/18. Der neue Operndirektor und Generalmusikdirektor Florian Ziemen hat sich für seinen Einstieg keinen geringeren als die Regie-Legende Hans Hollmann für die szenische Umsetzung dieses Weill/Brecht-Klassikers nach Hildesheim geholt.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ ist eine kraftvolle Parabel in ihren Fragen nach gesellschaftlicher Freiheit, Lustbefriedigung und der Rolle des Geldes. Einen ersten Eindruck in die Inszenierung erhält das Publikum am 17. September um 11.15 Uhr im Theatergarten (Bei Regen im Großen Haus). Regisseur Hans Hollmann und der Musikalische Leiter Florian Ziemen sprechen mit Musikdramaturg Maximilian Hagemeyer über die Bedeutung des Stücks, die Umsetzung sowie die musikalischen Besonderheiten. Zudem werden Ensemblemitglieder musikalische Kostproben präsentieren.

Karten für die Premiere am 23. September 2017 um 19 Uhr und die Folgevorstellungen kosten zwischen 12 und 36 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693-1693 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich. Der Eintritt für die Matinee ist frei!

TfN

Tumult bei der britischen Regierung

Die Komödie „König der Herzen“ von Alistair Beaton gestattet einen Blick mitten ins Zentrum der Macht – um mit britischem Humor Klischees und Ressentiments aufs Korn zu nehmen. In der Regie von Dietrich Trapp und im Bühnen- und Kostümbild von Swana Gutke feiert das Schauspiel am 2. September im Großen Haus Premiere.

Wie gut, dass es Prinz Richard gibt! Beim Volk genießt er höchste Sympathiewerte, gilt als bürgernah, weltoffen und modern. Auch zwischen Regierung und Opposition herrscht ungewohnte Einigkeit: Prinz Richard wird sich, wenn er in Kürze zum König von England gekrönt wird, gefügig den Interessen der Politik unterordnen. Doch es gibt ein Problem: Der junge Thronerbe hat sich verliebt. Seine Verlobte ist intelligent, sprachgewandt, attraktiv – und Muslimin. Die Premierministerin jedenfalls tobt!

Am 2. September feiert die Komödie „König der Herzen“ in der Regie von Dietrich Trapp und im Bühnen- und Kostümbild von Swana Gutke Premiere. In seinem Stück spielt der britische Journalist, Dramatiker und Drehbuchschreiber Alistair Beaton brillant auf der Klaviatur von Posse, Boulevardkomödie und Politsatire. Nach seiner Komödie „Feelgood“, die in der Spielzeit 2008/09 am TfN zu sehen war, ist „König der Herzen“ das zweite Schauspiel aus Beatons Feder am Hildesheimer Haus. Auch diesmal wieder lässt er sein Publikum ins Zentrum der Macht blicken – mit bissigem Humor und fern jeder politischen Korrektheit. Mit dabei sind: Simone Mende, Martin Schwartengräber, Marek Egert, Tim Czerwonatis, Michaela Allendorf, Moritz Nikolaus Koch, Gotthard Hauschild, Joëlle Rose Benhamou, Dieter Wahlbuhl und Gregor Müller.

Karten für die Premiere am Samstag, 2. September, um 19 Uhr im Großen Haus kosten zwischen 9,00 und 27,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693 1693 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich.

Elisabeth Schwarz

Tausend tolle Stoffe in der Innenstadt

Am Sonntag, den 27. August 2017 von 11-17 Uhr, verwandelt der Deutsch-Holländische
Stoffmarkt die Innenstadt in Hildesheim (Hoher Weg, Almsstraße und Marktplatz) wieder in ein buntes Farbenmeer. Anders als im Frühjahr kommen die Händler diesmal in Vorbereitung auf den Herbst mit den neuen Kollektionen, bestehend aus Stoffen in etwas wärmeren und schwereren Qualitäten, angereist.
Individualität liegt wieder voll im Trend, deswegen lautet das di esjährige Motto „Näh es
selbst!“. Egal ob es nun ein schicker Rock aus weichem Cupro oder eine modische Bluse aus feinem Musselin sein soll – der passende Stoff für das nächste Design ist am Sonntag, 27. August, sicher dabei.

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© Marko Krstic, Expo Event Marketing GmbH

Auch Freunde der Innenraumgestaltung kommen am Sonntag auf ihre Kosten. Aus Crinkle beispielsweise schneidert sich die Selbermacherin neue Vorhänge, um den eigenen vier Wänden neuen Pfiff zu verleihen. Nähmaschine zu gewinnen! In Hildesheim ist auch diesmal der Nähmaschinenhersteller Elna mit einem Info Stand vertreten. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, sich ausführlich über die gesamte Produktpalette beraten zu lassen. Zudem erhält jeder die Chance, vor Ort eine wertvolle Nähmaschine der Schweizer Traditionsmarke im Wert von ca. 250 Euro, zu gewinnen. Die Verlosung findet um 17 Uhr öffentlich am Stand von Elna statt.
Der Stoffmarkt in Hildesheim ist am Sonntag, den 27. August 2017 von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.stoffmarkt-expo.de

Hildesheim Marketing GmbH

 

„Jugend wählt“: Stadt möchte Begeisterung für Demokratie wecken

Am 24. September findet die Bundestagswahl statt. Aus diesem Anlass möchte die Stadt Hildesheim junge Menschen im Rahmen des Projekts „Jugend wählt“ für Demokratie und Mitbestimmung begeistern und deutlich machen, dass es nicht selbstverständlich ist, frei seine Meinung zu äußern und diese auch bei Wahlen in die politische Meinungsbildung einfließen lassen zu dürfen. „Jugend wählt“ findet nach der Kommunalwahl 2016 bereits zum zweiten Mal in Hildesheim statt. Die Stadt kooperiert für dieses Projekt mit Radio Tonkuhle, der Sozialagentur Cluster, dem Kinder- und Jugendzentrum Oststadt sowie vielen Schulen im Stadtgebiet. Dieses Jahr wird das Projekt „Jugend wählt“, das Bestandteil des Angebots „SCHULEN STÄRKEN“ ist, vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert. „Die Stadt Hildesheim möchte Jugendliche für die Teilhabe an der politischen Willensbildung begeistern und zeigen, wie wichtig es ist, die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Demokratie zu nutzen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. „Alle sollten von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, denn das stärkt unsere Demokratie.“

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Björn von Lindeiner (Stadt Hildesheim, Projektleiter „Jugend wählt“) im Gesprächmit Schülerin Denise Nikolachina (Klasse 10b der Geschwister-Scholl-Schule)und Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. © Stadt Hildesheim

SCHULEN STÄRKEN“ ist ein seit 1. März bestehendes, neues Angebot der Stadt Hildesheim und bietet für alle Schulen im Stadtgebiet Projekte zu den Themen Gewalt- und Drogenprävention, Medienpädagogik und beruflicher Orientierung an. Im Rahmen von „Jugend wählt“ sollen die Jugendlichen in verschiedenen Schulen im Stadtgebiet mit Politikerinnen und Politikern zu jugendpolitischen Themen ins Gespräch kommen und eine Podiumsdiskussion vorbereiten, die am 8. September, 15 Uhr, im „Grübchen“, Steingrube 19 A, stattfindet. Dabei können Jugendliche ihre Fragen an die Politikerinnen und Politiker unterschiedlicher Parteien richten und sich so eine fundierte Meinung bilden, um zu entscheiden, wer bei der Bundestagswahl ihre Stimme bekommen könnte. Die Podiumsdiskussion wird von Radio Tonkuhle aufgezeichnet.

Um die Podiumsdiskussion vorzubereiten und zu bewerben, gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „SCHULEN STÄRKEN“ gemeinsam mit Radio Tonkuhle im Vorfeld der Veranstaltung in ausgewählte Schulklassen an Hildesheimer Schulen, um dort die Schülerinnen und Schüler über Demokratie und Mitbestimmung zu informieren und mit ihnen zu diskutieren. Auch diese Gespräche werden von Radio Tonkuhle aufgezeichnet und in zwei Themenwochen vom 11. bis 23. September gesendet. Am Wahltag selbst findet im „Grübchen“ ab 17 Uhr eine „Wahl-Party“ statt.

Stadt Hildesheim

Russische Solisten geben Konzert in Hildesheim

Dem Hildesheimer Arbeitskreis der Städtepartnerschaft mit Gelendzhik ist es in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Russischen Gesellschaft Celle gelungen, hochkarätige russische Musikerinnen und Musiker für ein Konzert in Hildesheim zu gewinnen. Dieses findet am Donnerstag, 14. September, 19 Uhr, im Riedelsaal der Volkshochschule Hildesheim, Pfaffenstieg 4-5, statt. Unter der Leitung von Margarita Krassova (Sopran, Klavier), die einen großen Kirchenchor in der russischen Metropole leitet, werden Alexej Tschuwaschov (Bariton) und Svetlana Tschuklinowa (Sopran) – beide sind Mitglieder des Mariinski-Theaters St. Petersburg – alte kirchliche Gesänge aus Byzanz, Griechenland und Alt-Russland sowie russische Volkslieder, Arien und Duette aus berühmten Opern präsentieren. Durch den Abend führt die erste Vorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft Celle, Evgenia Panteleeva-Stammen. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Künstlerinnen und Künstler wird gebeten.

Stadt Hildesheim

Krimifest

Anlässlich des Krimifestes Hannover und Region präsentieren wir Ihnen am Dienstag, 12. September 2017 um 20 Uhr im JoBeach Hildesheim, Lucienvörder Allee 1 Knut Diers mit »Wer mordet schon auf Sylt?«
Chefermittler Henry Hansen hat Feingespür, eine robuste Fragetechnik und setzt auf das Feuerwerk an Hinweisen seiner kecken Kolleginnen. Den garstigen Polizeioberrat Dr. Sattler aus Kiel im Nacken und die elf Sylter Tatorte vor Augen, führt es Kommissar Hansen in die Tiefen und Untiefen der beliebten Insel. Mörderische Spannung und eine heimliche Liebesgeschichte mit einem Schuss Champagner wirken sofort.
Knut Diers, geb. 1959, verkörpert die ideale Mischung aus fundierter Recherche, umfangreicher Ortskenntnis und unterhaltsamen Schreibstil. Seit 2007 besitzt der Reisebuchautor das Redaktionsbüro Buenos Diers Media in Hannover.

….. und es geht spannend weiter
bei DECIUS im Hoher Weg 15 am Dienstag, 19. September 2017 um 20 Uhr mit Elisabeth Herrmann und »Stimme der Toten«.
In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Tatortreinigerin Judith Kepler zweifelt an der Unfalltheorie der Polizei. Wegen ihrer Nachforschungen gerät sie ins Vi sier einer Gruppe von Verschwörern. Ihr Anführer ist der mächtige und geheimnisvolle Bastide Larcan, der die Tatortreinigerin zur Zusammenarbeit zwingt. Er kennt Details aus Judiths Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunkeln liegen. Kann es sein, dass Larcan in die Ermordung von Keplers Vaters verstrickt war? Judith wird nicht ruhen, bis sie erfährt, was als Kind wirklich mit ihr geschah …
Elisabeth Herrmann, geb. 1959 in Marburg/Lahn, arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt. Elisabeth Herrmann lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Der Eintritt beträgt für jede Veranstaltung € 10,00.

Buchhandlung DECIUS GmbH

30 Jahre Bergfest – und alle sind dabei!

Wenn am Samstag, den 19. August wieder die Bergstraße am Moritzberg gesperrt wird, dann wird mit der 30. Veranstaltung in Folge ein besonderes Jubiläum gefeiert. Wie immer ab 14:00 Uhr bietet das Bergfest auch in diesem Jahr wieder eine Plattform für die kulturelle Vielfalt und Integrationskraft unseres Stadtteiles (und derer, die sich mit ihm verbunden fühlen). Straße und Plätze gehören an diesem Tag den Moritzbergern, ihren Gästen und Besuchern.

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Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ werden sich Kunst und Handwerk präsentieren sowie moritzberger Initiativen, Vereine und Institutionen. Auf Bühnen und Straße wird es wieder ein buntes Programm geben von musikalischen, darstellenden und anderen künstlerischen Darbietungen.

Lasst uns feiern und den öffentlichen Raum wieder zu dem machen, was er sein sollte: ein Treffpunkt für ein friedliches und engagiertes Miteinander, Platz für Austausch und Kommunikation, Ort zum Kennenlernen und Genießen.

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Alle Moritzberger und Freunde dieses Stadtteiles sind auch in diesem Jahr herzlich eingeladen, dabei zu sein, mit zu feiern, oder – falls Zeit und Lust – auch wieder aktiv mit zu wirken. Lasst uns dieses 30. Bergfest wieder zu einem besonderen machen!

Dieter Bode

„Stunde der Gartenvögel“ & „Schulstunde der Gartenvögel“

NABU lädt zur Mitmach-Aktion vom 12. bis zum 14. Mai ein

Am Muttertags-Wochenende, dem 12. bis 14. Mai, lädt der NABU bundesweit, so auch in Hildesheim, alle Naturfreundinnen und -freunde ein, bei der großen Gartenvogelzählung mitzumachen. „Das geht ganz einfach: Man beobachtet und zählt eine Stunde lang die Vögel im Garten, vor dem Balkon oder im Park und anschließend meldet man die Beobachtungen an den NABU. So kann man den Spaß an der Natur mit dem Nutzen für den Naturschutz verbinden“, erläutert Britta Raabe aus der NABU-Regionalgeschäftsstelle Weserbergland.

Die Ergebnisse „Stunde der Gartenvögel“, die zu den größten so genannten Citizen Science-Aktionen im deutschsprachigen Raum gehört, sind umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen. Im letzten Jahr beteiligten sich allein in Hildesheim und Umland 204 Vogelfreunde – es wurden in 107 Gärten genau 4071 Vögel gezählt. Sogenannte „Citizen Science Aktionen“ helfen Wissenschaftlern, großflächige Trends abzulesen: Welche Vogelarten in Deutschland seltener geworden sind, beispielsweise, oder wie unsere Singvogelarten den Winter überstanden haben. Auch auf Internetplattformen wie ebird oder ornitho.de können Vogelkenner ihre Beobachtungen fortlaufend dokumentieren. So hilft das enorme Laienwissen von Hobby-Ornithologen auch vielen anderen Einrichtungen.

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© Kathy Büscher

Bei den Vorjahreszählungen haben Haussperling, Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise die ersten Plätze belegt. „Wir sind sehr gespannt, ob die Meisen jetzt wieder im Aufwind sind, nachdem es bei der Winterzählung ja große Bestandsrückgänge gegeben hat“, sagt Raabe. „Insgesamt gehen wir derzeit von einem normalen bis guten Vogel-Frühling aus. Ob diese Einschätzung stimmt, wird sich im Mai zeigen.“ Auch aus Hildesheim und Umgebung hatten sich sehr viele besorgte Tierfreunde in der Geschäftsstelle gemeldet, die ein Ausbleiben der Wintervögel an den Futterhäusern gemeldet hatten.

  • Knapp fünf Haussperlinge – oder Spatzen – wurden in den letzten Jahren pro Garten gezählt. Die Männchen haben einen grauen, kastanienbraun eingefassten Scheitel, weiße Wangen und einen schwarzen Latz, die Weibchen tragen ein schlichtes Graubraun. Der Gesang der Männchen besteht aus einer endlosen Folge von „tschilp“-Rufen. Spatzen sind anpassungsfähig, insbesondere wenn es um die Wahl des Nistplatzes geht. Als Kinderstuben dient etwa eine Nische unter dem Dach, ein verlassenes Schwalbennest oder eine üppige Fassadenbegrünung. Trotzdem gehen die Spatzen-Bestände zurück. „Helfen kann man zum Beispiel mit einer naturnahen Gartengestaltung. Dann gibt es auch genügend Insekten als Nahrung“, sagt die Geschäftsstellenleiterin.
  • Die Amsel ist die einzige heimische Drossel, bei der sich die Geschlechter stark unterscheiden. Das Männchen ist komplett schwarz und hat einen gelb-orangen – im ersten Jahr noch dunkelgrauen – Schnabel. Das Weibchen ist von der Schnabel- bis zu Schwanzspitze schlicht braun gefärbt. Amseln sind viel auf dem Boden hüpfend unterwegs und suchen nach Nahrung. Oft halten sie mit schräg gehaltenem Kopf inne, um zu lauschen. Regenwürmer, Schnecken und Insekten zählen zu ihren Leispeisen. Später im Jahr kommen Beeren und Früchte hinzu. Vor etwa 150 Jahren war die Amsel noch ein eher scheuer Waldvogel, heute ist sie überall im Siedlungsbereich zu finden.
  • Die Kohlmeise ist in unseren Breiten die größte und häufigste Meise. Mit ihrem schwarz-weißen Kopf, der gelben Unterseite und dem markanten schwarzen Bauchstreifen ist sie gut zu erkennen, am Gesang alleine jedoch nur schwer zu bestimmen. Denn neben dem typischen Ruf „zizibäh zizibäh“ verfügen Kohlmeisen über ein reichhaltiges Repertoire an Gesangsmotiven. Hinzu kommt ihr Talent zum Nachahmen anderer Meisenstimmen. Aus einem einzigen Kohlmeisen-Gelege können bis zu einem Dutzend Jungvögel schlüpfen. Die Elternvögel sind pausenlos im Einsatz, um die hungrigen Schnäbel zu stopfen. Sie sammeln Blattläuse, Raupen und Spinnen von Blättern und Zweigen. Zu Spitzenzeiten kommen sie nahezu im Minutentakt mit Futter an die Bruthöhle. „Kohl-und Blaumeise sind übrigens die häufigsten Nistkasten-Nutzer. Man kann sie leicht mit dem Angebot von Nisthilfen unterstützen“, rät Raabe.
  • Die Blaumeise ist kleiner als die Kohlmeise und ihr fehlt der schwarze Streifen auf dem Bauch. Stattdessen fallen bei ihr das blaue Käppchen über dem weißen Gesicht, ein schwarzer Augenstreif und die ebenfalls blau gefärbten Flügel- und Schwanzfedern ins Auge. Blaumeisen sind häufige Gäste in hiesigen Gärten, sobald dort ein paar ältere Bäume stehen. Sie sind ständig in Bewegung, oft hangeln sie sich kopfunter an dünnen Zweigen entlang. Ihr Gesang ist abwechslungsreich, beginnt meist mit einem hohen „tii-tii“ und endet mit einem Triller.
  • Stare erkennt man an ihrem schwarz-grünlich glänzenden Gefieder, dem kurzen Schwanz und dem langen Schnabel. Staren-Männchen sind echte Gesangstalente. Sie verfügen über eine Vielzahl eigener Gesangsmotive, können viele Vogelarten und andere Geräusche perfekt nachahmen. Das rhythmische Singen unterstreichen sie oft mit weit heftigen Flügelbewegungen. Diese Anstrengungen honorieren die Weibchen: Sie finden die Männchen am attraktivsten, deren Gesang die meisten Motive enthält und die beim Singen die größte Ausdauer an den Tag legen.

Knapp 6.000 Menschen haben im vergangenen Jahr allein in Niedersachsen bei der „Stunde der Gartenvögel“ ehrenamtlich Daten erhoben und dadurch wichtige Informationen darüber geliefert, wie es den verschiedenen Vogelarten geht. Diese Zahlen sind eine wichtige Basis für den ältesten Naturschutzverband Deutschlands, um zielgerichtet aktiv zu werden. „Zum Beispiel für Mehlschwalben und Mauersegler, die sich im Langzeitvergleich im Sinkflug befinden. Da braucht es dringend Nisthilfen als Ersatzlebensraum. Und wir müssen uns dafür einsetzen, dass weniger Insektizide in der Landwirtschaft und in Gärten versprüht werden. Damit die Natur nicht komplett aus dem Gleichgewicht kommt und Nahrung für die Flugakrobaten nicht noch knapper wird“, sagt die NABU-Regionalgeschäftsstellenleiterin.

Für kleine Vogelexperten und alle die es noch werden wollen, hat die Naturschutzjugend (NAJU) die „Schulstunde der Gartenvögel“ ins Leben gerufen. Sie findet nach dem Muttertagswochenende vom 8. bis 12. Mai statt. Bereits zum dritten Mail können Kitas und Grundschulen die NAJU-Gartenvogel-Rallye mit der NABU-Mitmachaktion “Stunde der Gartenvögel“ kombinieren. Aber auch interessierte Eltern und andere Kindergruppen können mitmachen, zum Beispiel bei einer Geburtstagsfeier.

Alle Naturfreunde können die Daten in eine Zählhilfe eintragen, die in der Regionalgeschäftsstelle Weserbergland sowie im Büro des NABU Kreisverbandes Hildesheim, Dingworthstraße 38, zur Abholung bereit liegt – oder sie geben die Meldungen gern direkt telefonisch bei Frau Raabe auf: von 9 bis 15 Uhr wählen Sie wochentags 05751-5237. Auch online ist eine Meldung möglich: www.stundedergartenvoegel.de Hier gibt es auch die Zählhilfe zum download, dazu Porträts der häufigsten Vogelarten und viele weitere, praktische Tipps.

NABU

Musikschulwoche 2017

4 Tage der offenen Tür

knapp 20 Veranstaltungen

14. Mai bis 17. Mai

Musikschule ganzes Haus, Waterloostr. 24 A

Eintritt frei und barrierfrei

Vom 14. bis 17. Mailädt die Musikschule zur Musikschulwoche ein. Freier Eintritt zu 4 Tagen der offenen Tür im ganzen Haus- über 20 verschiedene Veranstaltungen und an jedem Tag ein anderes Programm mit wechselnden Besetzungen– ein Angebot, dass sich in dieser Form so schnell kein zweites Mal in Deutschland finden lässt!

Täglich starten Kinder- und Familienkonzerte um 15.15 Uhr mit den Titeln: „Die Bremer Stadtmusikanten“ , „Zips von Kettenstein“ und „Der Mai ist gekommen“. Die beliebten „Streichelwiesen“ werden in diesem Jahr ab 16 Uhr verlängert angeboten, um allen kleinen und großen Interessenten an und mit den Instrumenten mehr Zeit geben zu können. Kinder haben darüber hinaus die Möglichkeit zum Basteln und Malen.

Es folgen Konzerte von Kammermusik, Chor, Ensembles, Band bis Orchester täglich um 17.15 Uhr, 18.15 Uhr und 19.15 Uhr bzw. 19.30 Uhr im Konzertsaal und open air.

Kommen-hören-sehen-staunen-freuen-Spaß haben-entdecken-testen-dabei sein-mitmachen ist das Motto in der Waterloostraße 24 A.

Der Elternkreis organisiert die Verköstigung, eine Cafeteria wird täglich ab 14.45 Uhr für das leibliche Wohl sorgen.

Eine Künstlergruppe der „Wilderes“ der Diakonie Himmelsthür wird am Mittwoch die Veranstaltungen der Musikschule begleiten und die eigenen Eindrücke auf Papier und Leinwand festhalten. Es ist daran gedacht, dass die „Wilderers“ in der Musikschule ihre Werke ausstellen können.

Die Musikschulwoche findet mit Unterstützung der Sparkasse Hildesheim und der Leester-Musikschulstiftung statt.

Aktuelle Informationen finden sich auf der Homepage der Musikschule http://www.musikschule-hildesheim.de

Zur Musikschule Hildesheim:

Um eine solche Musikschule wie in Hildesheim zu finden, muss man sehr lang in Deutschland suchen! Nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt und mit direkter Busanbindung (Linie 5-Waterloostraße) präsentiert sich die Schule in stattlicher Größe und einem einmaligen Ensemble als Bildungs- und Kulturzentrum in der Oststadt. 35 Unterrichtsräume, eigener Konzertsaal (170 Plätze), kleiner Saal für die Musikalische Früherziehung, für Chor- und Ensembleproben und Seminare und Workshops aller Art, überdachte Außenbühne mit einer an Amphitheater anmutenden Rasenfläche, Cafeteria und dem angrenzenden Leester-Haus für Musik und Kultur, indem zahlreiche Proben größerer Ensembles, auch von außerhalb, stattfinden.

Für alle musikinteressierten Menschen zwischen 0 und 100 Jahren (derzeit über 3000) arbeiten 80 hoch qualifizierte Lehrkräfte. Das Fachangebot dieser kulturellen Bildungseinrichtung umfasst nahezu alle Instrumentengattungen und wird nach Bedarf erweitert. Eine sehr große Zahl an Leihinstrumenten steht zur Verfügung, ebenso wie eine umfassende Musikbibliothek. Jeder ist willkommen, nie ist es zu spät, sich einem Instrument zu widmen.

Die Musikschule Hildesheim arbeitet nach dem QSM-Qualitätssystem und ist entsprechend zertifiziert. Als Mitgliedsschule im Verband Deutscher Musikschulen wird der hohe Anspruch eines musikalisch-künstlerisch und pädagogisch besonders wertvollen Angebots garantiert. Die Musikschule arbeitet im öffentlichen Interesse und wird folgerichtig von der Stadt Hildesheim und dem Land Niedersachsen finanziell unterstützt. Algermissen, Bockenem und in diesem Jahr neu auch Harsum beteiligen sich an der Finanzierung der Musikschule. Ebenfalls anerkennt der Landkreis Hildesheim erstmalig nach über 20 Jahren mit einer finanziellen Unterstützung im laufenden Jahr seine Verantwortung gegenüber dem musisch-kulturellem Kompetenzzentrum. Jeder Euro an Zuschüssen und Gebühren kommt 1:1 den Musikschulschülerinnen und -Schülern zugute, u.a. in Form der für sie kostenlosen Möglichkeiten in sehr zahlreichen Ensembles, Chören und Orchester. Mit der ebenfalls kostenlosen VIFF-Frühförderung und der Studienvorbereitenden Ausbildung ( SVA) bietet die Musikschule weitere wichtige Qualifizierungswege an. Die Leester-Musikschulstiftung als sozial-orientierte Institution garantiert darüber hinaus, dass jedes Musikinteresse seine Erfüllung finden kann, auch wenn die familiären finanziellen Bedingungen es eigentlich nicht möglich erscheinen lassen. Der Zugang zur Musik für jeden – das ist Auftrag und Herzensanliegen der Musikschule und ihrer Partner.

Die Musikschule Hildesheim kooperiert mit Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen und bietet dort u.a. im Rahmen des Musikalisierungsprogramms des Landes „Wir machen die Musik“ zahlreiche Früherziehungskurse, Chöre und Bläserklassen an. Darüber hinaus ist die Musikschule im Rahmen der Kontaktstelle des Landkreises vertreten und mit Früherziehungskursen in sehr vielen Kommunen im Kreis. Jeder Musikverein im Landkreis partizipiert so von dem Bildungsangebot der Musikschule Hildesheim. Die Musikschule kooperiert mit zahlreichen Kulturträgern der Stadt vor allem aktuell in der Arbeit für und mit Menschen mit Fluchterfahrung.

Eine derart im Stadtleben tief verwurzelte und breit aufgestellte Musikschule ist eine wichtige Säule für einen erfolgreichen Antrag zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025.

Musikschule Hildesheim

Workshop zu internationalen Partnerschaften und Förderprogrammen

Kommunen, Schulen, Jugendgruppen und Vereine pflegen zahlreiche internationale Partnerschaften und Kontakte. Für Begegnungen und Projekte gibt es eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten. Da diese Förderprogramme nicht allzu bekannt sind und es zudem oft Unterstützung bedarf, um sich im „Förderdschungel“ zurechtzufinden und die Anträge erfolgreich auszufüllen, findet im Rathaus, Markt 1, Sitzungsraum Sir Hans Adolf Krebs (2. OG, Raum 206) am Mittwoch, 21. Juni, von 13.30 bis 16.30 Uhr ein Förderworkshop statt, den das Forum Internationale Partnerschaft in Zusammenarbeit mit der Stadt Hildesheim für die Region anbietet.

Eingeladen sind Kommunen, Vereine, Schulen, Jugend- und Seniorengruppen sowie alle Gruppen aus der Region, die internationale Begegnungen planen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können bereits vorab angeben, für welche Vorhaben sie Förderungen suchen. Referent Dietmar Woesler wird aus den über 60 Förderprogrammen die „passenden“ vorstellen und Tipps zur Antragstellung geben.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Kosten für die Teilnahme betragen inkusive Seminarunterlagen 40 Euro pro Person. Das Programm und die Anmeldeunterlagen können beim Forum Internationale Partnerschaft unter Telefon 02223 4438 oder unter internationalepartnerschaft@web.de angefordert werden. Weitere Informationen sind unter www.internationale-partnerschaft.de erhältlich.

Stadt Hildesheim

Die Uhus am Hildesheimer Dom und in Deutschland

In Deutschland war der Uhu schon fast ausgestorben. Mittlerweile gibt es wieder über 1000 Paare dieser größten Eulenart. Eines davon hat in den letzten Jahren auch am Hildesheimer Dom gebrütet. Aber ist die Zukunft des Uhus damit bereits gesichert? Entwickelt sich der Uhu zum Stadtbewohner? Mit diesen Fragen und der Lage des Uhus in Deutschland beschäftigt sich Herr Wilhelm Breuer von der „Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE)“ am Donnerstag dem 27. April um 19:00 Uhr in der Gaststätte „Zum Osterberg“ in Himmelsthür.

Herr Breuer hat sich intensiv um die Uhus am Hildesheimer Dom und ihren Nachwuchs gekümmert und wird auch über die dabei gemachten Erfahrungen und das Schicksal der Dom-Uhus berichten.

Im Anschluss an den Vortrag findet die diesjährige Jahreshauptversammlung der BUND Kreisgruppe Hildesheim statt. Es wird einen mit Fotos unterlegten Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres sowie einen Ausblick auf zukünftige Projekte geben. Vorstandswahlen stehen in diesem Jahr nicht an. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Matthias Köhler

Maimarkt

Samstag 13.05.2017

10.00 – 14.00 Uhr

Maimarkt

Maimarkt Pflanzeverkauf

© Gabriele Dumdey

Am Samstag, den 13. Mai 2017 öffnet die Freie Waldorfschule für den Floh- und Pflanzen-Markt von 10.00 -14.00 Uhr ihre Tore. Willkommen sind Groß und Klein, Alt und Jung, um in entspannter Atmosphäre über den Maimarkt zu schlendern. Aus den vielfältigen Angeboten von Second-Hand-Kleidung, Trödel, Büchern, Spielen etc. können Sie die schönsten Schnäppchen finden oder vom Pflanzen-Markt am Schulgarten Tomaten-, Kürbis-, Zucchinipflanzen oder verschiedene Sommerblumen, sowie weitere Gemüsejungpflanzen für den Garten mitnehmen. Außerdem gibt es wie jedes Jahr natürlich Kaffee, selbst gebackenen Kuchen und andere Leckereien.

Gabriele Dumdey

Bilderbuchsamstag: Märchenhafter Lesespaß in der Stadtbibliothek

Zum 5. Hildesheimer Bilderbuchsamstag sind Familien mit Kindern unter 8 Jahren am 29. April von 10 bis 14 Uhr in die Stadtbibliothek Hildesheim eingeladen. Dieses Jahr darf rund um das Thema „Märchen“ mitgemacht, ausprobiert und gestöbert werden. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wird um 11 Uhr den Bilderbuchsamstag offiziell eröffnen, direkt danach lädt das „Theater der Nacht“ aus Northeim mit dem Stück „Das Märchen vom Silbermond“ zum Bauchtheater ein. Rotkäppchen heißt in Arabisch Laila und wird bei der arabisch-deutsch-englischsprachigen Lesung mit Enas und Mariam Souseh um 10.15 Uhr vorgelesen. Durchgängig gibt es ein Lesebuffet, Basteln von Märchenfiguren aus Märchenwolle, „Dornröschens Spinnrad“ und Walk Acts. Darüber hinaus können besonders empfehlenswerte Bilderbuch-Apps an zwei Tablets ausprobiert werden.

Bilderbuchsamstag_2015_Presse

© Stadt Hildesheim

Alle Angebote des Bilderbuchsamstags sind für die Besucherinnen und Besucher kostenlos zu nutzen, der Eingang erfolgt über die Judenstraße 1. Weitere Informationen zum Programm sind unter www.stadtbibliothek-hildesheim.de erhältlich.

Stadt Hildesheim

Vortrag: Flüchtlingssituation und die Rolle der Vereinten Nationen

Am Mittwoch, 26. April, 17 Uhr, hält Professor Dr. Reinhold Friedl (Leiter der Regionalstelle Norddeutschland der UNO-Flüchtlingshilfe) im Rathaus, Markt 1, Sitzungssaal Gustav Struckmann (2. OG, Raum 209) einen Vortrag zur aktuellen Flüchtlingssituation auf globaler Ebene. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Rolle der Vereinten Nationen gerichtet. Nach dem Vortrag – der Eintritt ist freibesteht Gelegenheit, mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. Professor Friedl ist promovierter Politik- Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler und war für die Vereinten Nationen in Genf, Paris und Afrika tätig. Als Autor publiziert er unter anderem wissenschaftliche Bücher und Romane.

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