Einbrüche in Moritzberg und Itzum

Gestern Abend kam es in den Straßen Wolfstieg und Spandauer Weg zu zwei Einbrüchen. Bei beiden Taten wurde Schmuck gestohlen. In dem Ortsteil Moritzberg wurde die Terrassentür einer Doppelhaushälfte aufgehebelt. Anschließend wurden die Wohnräume durchgesucht. Aufgrund der Aussagen der Geschädigten kann die Tatzeit auf eine Dreiviertelstunde begrenzt werden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in dem Zeitraum zwischen 16:45 Uhr und 17:30 Uhr gemacht haben. In Itzum wurde ebenfalls eine Terrassentür als Einstieg genutzt. Zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr wurde der Glaseinsatz der Tür mit einem unbekannten Gegenstand eingeschlagen. Auch hier wurden sämtliche Räume in allen Etagen aufgesucht und nach Wertsachen durchwühlt. Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 entgegen.

Polizeiinspektion Hildesheim

Aktuell wie nie: „König der Herzen“ im TfN

Aktuell wie nie ist das Stück „König der Herzen“ in dem der westlichen Gesellschaft und Politik ein Spiegel vorgehalten wird. Dabei kommt das Stück ganz ohne Moralkeule aus, viel mehr setzt es auf Humor. Dieser ist trotz des schweren Themas so locker und leicht, dass den ZuschauerInnen das Lachen nie nicht im Halse stecken bleibt. Am Samstag war Premiere im TfN.
Zum Inhalt: Der britische König fällt vom „Pferd“ und liegt in der Politsatire von Alistair Beaton im Sterben. Die lebenserhaltenden Geräte sollen abgestellt werden, daher versammeln sich die Premierministerin Bailey (Simone Mende) und Oppositionsführer Clarke (Martin Schwartengräber) im königlichen Palast. Zwischen Regierung und Opposition herrscht ungewohnte Einigkeit: Wie gut, dass es Prinz Richard (Marek Egert) gibt! Beim Volk genießt er höchste Sympathiewerte, gilt als bürgernah, weltoffen und modern. Ihre Hoffnung, dass sich Prinz Richard, wenn er in Kürze zum König von England gekrönt wird, gefügig den Interessen der Politik unterordnet, wird jedoch jäh zerstört. Der Prinz ist weltoffener als erwartet, denn überraschend präsentiert Prinz Richard seine neue Freundin. Nasreen (Joëlle Rose Benhamou) ist gebildet, hübsch, eloquent – und sie ist Muslima. Prinz Richard besteht darauf, sie zu heiraten und zum Islam zu konvertieren. Stehen hier Staat und Anglikanische Kirche auf dem Spiel? Während die Premierministerin alles versucht um die Ehe zu verhindern, unterstützt Oppositionschef Clarke Prinz Richard.

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Bailey (Simone Mende),Clarke (Martin Schwartengräber) und Erzbischof (Gotthard Hauschild) Foto: Rolf K. Wegst

Mende überzeugt in ihrer Rolle als machthungrige Premierministerin. Um die Werte ihrer Gesellschaft – Freiheit und Toleranz – zu verteidigen, wirft sie diese über Bord. Auch das restliche Ensemble hat sich den Schlussapplaus voll und ganz verdient.
Das Stück regt auf auf lustige Weise zum Nachdenken über die wichtigen aktuellen Themen, wie Toleranz, Integration und Islamfeindlichkeit an. Wozu ist man bereit, um die eigenen Werte zu verteidigen? Ist man wirklich so tolerant, wie man denkt? Die menschlichste und vernünftigste Position übernimmt in Beatons Stück überraschend der Erzbischof von Canterbury (Gotthard Hauschild) .

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Frost (Moritz Nikolaus Koch) und Nasreen (Joëlle Rose Benhamou) Foto: Rolf K. Wegst

Die Inszenierung im TfN überzeugt mit politischer Inkorrektheit und ist einen Besuch im Theater auf jeden Fall wert. (yp)

Matinee zu „Mahagonny“

Das Theater für Niedersachsen startet mit einem Klassiker von Kurt Weill und Bertolt Brecht in die Spielzeit 2017/18. In der Matinee zu „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ am 17. September geben Regisseur Hans Hollmann und Generalmusikdirektor Florian Ziemen erste Einblicke in die Oper.

Drei Gangster gründen mitten in der Wüste eine Paradiesstadt, in der alles, was der Mensch begehrt, für Geld zu haben ist. In einer Nacht, als ein Hurrikan alle um ihr Leben zittern lässt, ruft der Holzfäller Jim Mahoney die noch radikalere Parole aus: Alles ist erlaubt! Nimm dir, was immer du willst, du darfst es! Schließlich ist es Jim selbst, der zum ersten Opfer dieser entfesselten Lebensweise wird. Mit „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ startet die Sparte Musiktheater am 23. September um 19 Uhr in die Spielzeit 2017/18. Der neue Operndirektor und Generalmusikdirektor Florian Ziemen hat sich für seinen Einstieg keinen geringeren als die Regie-Legende Hans Hollmann für die szenische Umsetzung dieses Weill/Brecht-Klassikers nach Hildesheim geholt.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ ist eine kraftvolle Parabel in ihren Fragen nach gesellschaftlicher Freiheit, Lustbefriedigung und der Rolle des Geldes. Einen ersten Eindruck in die Inszenierung erhält das Publikum am 17. September um 11.15 Uhr im Theatergarten (Bei Regen im Großen Haus). Regisseur Hans Hollmann und der Musikalische Leiter Florian Ziemen sprechen mit Musikdramaturg Maximilian Hagemeyer über die Bedeutung des Stücks, die Umsetzung sowie die musikalischen Besonderheiten. Zudem werden Ensemblemitglieder musikalische Kostproben präsentieren.

Karten für die Premiere am 23. September 2017 um 19 Uhr und die Folgevorstellungen kosten zwischen 12 und 36 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693-1693 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich. Der Eintritt für die Matinee ist frei!

TfN

Telefon-Betrüger belästigen EVI-Kunden

In den vergangenen Tagen haben sich vermehrt verunsicherte Kunden bei der EVI gemeldet, die von Anrufen angeblicher EVI Mitarbeiter berichteten. Ziel der Anrufe ist es, die Kontonummern der Kunden abzufragen. Die Betrüger am Telefon behaupten, Guthaben auszahlen zu wollen und daher die Kontoverbindungen zu benötigen.

Tatsache ist, dass die EVI telefonisch keine Kontoverbindungen abfragt. Sollte es Unklarheiten bei einer Kontoverbindung geben, dann wird dies schriftlich oder im persönlichen Kontakt geklärt. Die EVI bittet ihre Kunden, bei Telefonanrufen sehr vorsichtig zu sein, auf keinen Fall Kontoverbindungen herauszugeben und auch keine Angaben zu Zählerständen zu machen.

Die EVI bittet betroffene Kunden, sich unter der Hildesheimer Telefonnummer 508-333 zu melden, um die Vorfälle zu klären. Die Polizei ist informiert. Betroffene sollten sich bitte auch mit der Polizei in Verbindung setzen.

Katrin Groß

Umbau Knotenpunkt Lerchenkamp/Baurat-Köhler-Straße

Am Montag, 4. September, beginnt der Umbau des Knotenpunktes Lerchenkamp/Baurat-Köhler-Straße zum Kreisel. Dieser dient der besseren Verkehrsanbindung des Gewerbegebietes und verbessert die Zufahrt von der Baurat-Köhler-Straße auf den Lerchenkamp. Der Einmündungsbereich wird übersichtlicher gestaltet, was auch für den kreuzenden Rad- und Fußgängerverkehr eine Verbesserung darstellt Zudem werden für Fußgängerinnen und Fußgänger Querungshilfen geschaffen.

Während der Bauarbeiten, die nach Möglichkeit bis Frühjahr 2018 fertiggestellt sein sollen, wird die Baurat-Köhler-Straße vom Lerchenkamp bis zur Straße An der Scharlake voll gesperrt. Der Verkehr im Lerchenkamp wird zweispurig an der Baustelle vorbei geführt. Eine Umleitungsstrecke zur Baurat-Köhler-Straße über Hottelner Weg/An der Scharlake ist ausgeschildert. Auf der Umleitungsstrecke ist es erforderlich, Teilbereiche mit einem absoluten Haltverbot einzurichten. Die Umleitungsbeschilderung und die verkehrsregelnden Zeichen sollten beachtet werden. Ortskundige sollten den Bereich weiträumig umfahren. Die Zufahrt für Rettungskräfte ist gewährleistet.

Stadt Hildesheim

Relief der Teje bereichert ägyptische Sammlung des RPM

Ende 2016 ergab sich für das Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) die Möglichkeit, ein Relief aus Kalkstein aus der Zeit des Neuen Reiches (18. Dynastie) zu erwerben, dass von großer Bedeutung für die ägyptische Sammlung des Museums ist. Es zeigt das Königspaar Amenophis III. und seine Gemahlin Teje vor den Göttern Min und Isis. Ermöglicht wurde der Ankauf des bedeutenden Reliefs von der Schafhausen Stiftung, die dafür 75.000 Euro zur Verfügung stellte. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer übergab am 14. August das Relief als Vorsitzender der Schafhausen Stiftung im Beisein weiterer Kuratoriumsmitglieder der Stiftung an Museumsdirektorin Professorin Dr. Regine Schulz für die Dauerausstellung des RPM, in der es ab dem 19. August zu sehen sein wird.

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© Stadt Hildesheim

Wir sind sehr froh darüber, dem RPM dieses außergewöhnliche Exponat als Bereicherung seiner ohnehin schon hochwertigen ägyptischen Sammlung zur Verfügung stellen zu können“, so Dr. Meyer. Dies entspreche voll und ganz der Stiftungssatzung und somit dem Willen der Stifterin, Anna Schafhausen. Zweck der Stiftung ist die Förderung aller Unternehmungen des Pelizaeus-Museums mit dem erklärten Ziel, dem Bestand und der Fortentwicklung dieses Museums zu dienen.

Das RPM besitzt eine große Sammlung von Objekten aus der Zeit des Alten Reiches (zweite Hälfte des 3. Jahrtausends vor Christus), auch die Spätzeit, die Ptolemäerzeit und die römische Zeit sind gut vertreten. Dagegen ist verhältnismäßig wenig Material aus den Epochen des Mittleren und Neuen Reiches (2. Jahrtausend vor Christus) vorhanden. Zu den herausragenden Spitzenwerken des Museums aus der Zeit des Neuen Reiches gehören zwei kleine Figuren aus Ebenholz von Amenophis III. und Teje (derzeit in der PHARAO-Ausstellung in Rosenheim zu sehen). Das größere Flachbild stellt eine wichtige Ergänzung der kleinformatigen Rundbilder des Königspaares dar. Das 41 Zentimeter hohe und 45 Zentimeter breite Relief ist von hoher Qualität, in einem guten Erhaltungszustand und zählt zu den bedeutendsten Neuerwerbungen des Museums der letzten Jahrzehnte. Darüber hinaus ist die bis in die 40er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreichende Provenienz des Exponats gesichert.

Insgesamt verfügt das RPM nur über sehr wenige königliche Darstellungen. Daher war es ein großes Anliegen der Direktorin Professorin Regine Schulz und des Kurators Dr. Christian Bayer, das Relief erwerben zu können, um die ägyptische Sammlung mit diesem königlichen Bildnis zu erweitern und das Objekt langfristig der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.

Stadt Hildesheim

Tumult bei der britischen Regierung

Die Komödie „König der Herzen“ von Alistair Beaton gestattet einen Blick mitten ins Zentrum der Macht – um mit britischem Humor Klischees und Ressentiments aufs Korn zu nehmen. In der Regie von Dietrich Trapp und im Bühnen- und Kostümbild von Swana Gutke feiert das Schauspiel am 2. September im Großen Haus Premiere.

Wie gut, dass es Prinz Richard gibt! Beim Volk genießt er höchste Sympathiewerte, gilt als bürgernah, weltoffen und modern. Auch zwischen Regierung und Opposition herrscht ungewohnte Einigkeit: Prinz Richard wird sich, wenn er in Kürze zum König von England gekrönt wird, gefügig den Interessen der Politik unterordnen. Doch es gibt ein Problem: Der junge Thronerbe hat sich verliebt. Seine Verlobte ist intelligent, sprachgewandt, attraktiv – und Muslimin. Die Premierministerin jedenfalls tobt!

Am 2. September feiert die Komödie „König der Herzen“ in der Regie von Dietrich Trapp und im Bühnen- und Kostümbild von Swana Gutke Premiere. In seinem Stück spielt der britische Journalist, Dramatiker und Drehbuchschreiber Alistair Beaton brillant auf der Klaviatur von Posse, Boulevardkomödie und Politsatire. Nach seiner Komödie „Feelgood“, die in der Spielzeit 2008/09 am TfN zu sehen war, ist „König der Herzen“ das zweite Schauspiel aus Beatons Feder am Hildesheimer Haus. Auch diesmal wieder lässt er sein Publikum ins Zentrum der Macht blicken – mit bissigem Humor und fern jeder politischen Korrektheit. Mit dabei sind: Simone Mende, Martin Schwartengräber, Marek Egert, Tim Czerwonatis, Michaela Allendorf, Moritz Nikolaus Koch, Gotthard Hauschild, Joëlle Rose Benhamou, Dieter Wahlbuhl und Gregor Müller.

Karten für die Premiere am Samstag, 2. September, um 19 Uhr im Großen Haus kosten zwischen 9,00 und 27,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693 1693 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich.

Elisabeth Schwarz

Tausend tolle Stoffe in der Innenstadt

Am Sonntag, den 27. August 2017 von 11-17 Uhr, verwandelt der Deutsch-Holländische
Stoffmarkt die Innenstadt in Hildesheim (Hoher Weg, Almsstraße und Marktplatz) wieder in ein buntes Farbenmeer. Anders als im Frühjahr kommen die Händler diesmal in Vorbereitung auf den Herbst mit den neuen Kollektionen, bestehend aus Stoffen in etwas wärmeren und schwereren Qualitäten, angereist.
Individualität liegt wieder voll im Trend, deswegen lautet das di esjährige Motto „Näh es
selbst!“. Egal ob es nun ein schicker Rock aus weichem Cupro oder eine modische Bluse aus feinem Musselin sein soll – der passende Stoff für das nächste Design ist am Sonntag, 27. August, sicher dabei.

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© Marko Krstic, Expo Event Marketing GmbH

Auch Freunde der Innenraumgestaltung kommen am Sonntag auf ihre Kosten. Aus Crinkle beispielsweise schneidert sich die Selbermacherin neue Vorhänge, um den eigenen vier Wänden neuen Pfiff zu verleihen. Nähmaschine zu gewinnen! In Hildesheim ist auch diesmal der Nähmaschinenhersteller Elna mit einem Info Stand vertreten. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, sich ausführlich über die gesamte Produktpalette beraten zu lassen. Zudem erhält jeder die Chance, vor Ort eine wertvolle Nähmaschine der Schweizer Traditionsmarke im Wert von ca. 250 Euro, zu gewinnen. Die Verlosung findet um 17 Uhr öffentlich am Stand von Elna statt.
Der Stoffmarkt in Hildesheim ist am Sonntag, den 27. August 2017 von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.stoffmarkt-expo.de

Hildesheim Marketing GmbH

 

Mehrgenerationenhaus heißt jetzt „19 A – Das Gemeinschaftshaus“

Das ehemalige Mehrgenerationenhaus in der Oststadt hat eine neue Bestimmung mit den Schwerpunkten Beratung, Betreuung, Bildung, Kunst und Sport erhalten. Über einen Wettbewerb wurde ein neuer Name gefunden: Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Stadtrat Malte Spitzer tauften das im Eigentum der Johannishofstiftung befindliche Haus am 18. August im Rahmen einer gut besuchten Einweihungsfeier auf „19 A – Das Gemeinschaftshaus“. Oberbürgermeister Dr. Meyer drückte seine Freude darüber aus, dass das Haus wieder mit Leben erfüllt sei und zwar ganz im Sinn der sozialen Zweckbestimmung der Johannishofstiftung. Besonders froh sei er darüber, dass die Künstlergruppe „Wilderers“ dort ihr neues Domizil gefunden habe. Malte Spitzer (Stadt Hildesheim, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen und Sport) sprach von einem „kleinen sozialpolitischen Wunder“ – innerhalb eines Jahres sei es gelungen, ein neues Konzept zu erarbeiten und die Räume an Akteure, die alle dem Gemeinwohl verpflichtet sind, zu vermieten. Beide bedankten sich ebenso wie Ortsbürgermeister Helmut Borrmann bei allen Beteiligten. Dieser betonte die Bedeutung des Hauses nicht nur für die Oststadt. Insbesondere wurde auf den „Bürgerraum“ hingewiesen, den alle Initiativen, Vereine und andere für ihre Treffen nutzen können.

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Im Rahmen des Sommerfestes luden diverse Aktionen insbesondere auch Kinder zum Mitmachen ein. ©Stadt Hildesheim

Tags darauf fand dann die öffentliche Einweihung mit einem großen Sommerfest statt, das von einer Dudensackspielerin eingeleitet wurde. Große und kleine Gäste freuten sich über ein buntes Programm unter anderem mit dem Puppentheater „Hamberlino“, einem Zirkusworkshop, verschiedenen Tanzvorführungen, der Aufführung des Films „Die Oststadt-Piraten“ (Gemeinschaftsprojekt von Radio Tonkuhle mit dem Kinder- und Jugendhaus Oststadt im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms), Cheerleading und Tricking. Zum Mitmachen und Ausprobieren luden Sport-, Spiel- und Kunstangebote sowie eine Redaktionswand ein. Zum Kennenlernen gab es Führungen durch das Haus, für das leibliche Wohl sorgte das Bistro „Grübchen“.

Unter allen Einsendern von Namensvorschlägen für das Haus wurden einige attraktive Preise verlost. Malte Spitzer wurde dabei von Glücksfee Elisabeth (5 Jahre) zauberhaft unterstützt.

Stadt Hildesheim

„Jugend wählt“: Stadt möchte Begeisterung für Demokratie wecken

Am 24. September findet die Bundestagswahl statt. Aus diesem Anlass möchte die Stadt Hildesheim junge Menschen im Rahmen des Projekts „Jugend wählt“ für Demokratie und Mitbestimmung begeistern und deutlich machen, dass es nicht selbstverständlich ist, frei seine Meinung zu äußern und diese auch bei Wahlen in die politische Meinungsbildung einfließen lassen zu dürfen. „Jugend wählt“ findet nach der Kommunalwahl 2016 bereits zum zweiten Mal in Hildesheim statt. Die Stadt kooperiert für dieses Projekt mit Radio Tonkuhle, der Sozialagentur Cluster, dem Kinder- und Jugendzentrum Oststadt sowie vielen Schulen im Stadtgebiet. Dieses Jahr wird das Projekt „Jugend wählt“, das Bestandteil des Angebots „SCHULEN STÄRKEN“ ist, vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert. „Die Stadt Hildesheim möchte Jugendliche für die Teilhabe an der politischen Willensbildung begeistern und zeigen, wie wichtig es ist, die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Demokratie zu nutzen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. „Alle sollten von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, denn das stärkt unsere Demokratie.“

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Björn von Lindeiner (Stadt Hildesheim, Projektleiter „Jugend wählt“) im Gesprächmit Schülerin Denise Nikolachina (Klasse 10b der Geschwister-Scholl-Schule)und Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. © Stadt Hildesheim

SCHULEN STÄRKEN“ ist ein seit 1. März bestehendes, neues Angebot der Stadt Hildesheim und bietet für alle Schulen im Stadtgebiet Projekte zu den Themen Gewalt- und Drogenprävention, Medienpädagogik und beruflicher Orientierung an. Im Rahmen von „Jugend wählt“ sollen die Jugendlichen in verschiedenen Schulen im Stadtgebiet mit Politikerinnen und Politikern zu jugendpolitischen Themen ins Gespräch kommen und eine Podiumsdiskussion vorbereiten, die am 8. September, 15 Uhr, im „Grübchen“, Steingrube 19 A, stattfindet. Dabei können Jugendliche ihre Fragen an die Politikerinnen und Politiker unterschiedlicher Parteien richten und sich so eine fundierte Meinung bilden, um zu entscheiden, wer bei der Bundestagswahl ihre Stimme bekommen könnte. Die Podiumsdiskussion wird von Radio Tonkuhle aufgezeichnet.

Um die Podiumsdiskussion vorzubereiten und zu bewerben, gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „SCHULEN STÄRKEN“ gemeinsam mit Radio Tonkuhle im Vorfeld der Veranstaltung in ausgewählte Schulklassen an Hildesheimer Schulen, um dort die Schülerinnen und Schüler über Demokratie und Mitbestimmung zu informieren und mit ihnen zu diskutieren. Auch diese Gespräche werden von Radio Tonkuhle aufgezeichnet und in zwei Themenwochen vom 11. bis 23. September gesendet. Am Wahltag selbst findet im „Grübchen“ ab 17 Uhr eine „Wahl-Party“ statt.

Stadt Hildesheim

Russische Solisten geben Konzert in Hildesheim

Dem Hildesheimer Arbeitskreis der Städtepartnerschaft mit Gelendzhik ist es in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Russischen Gesellschaft Celle gelungen, hochkarätige russische Musikerinnen und Musiker für ein Konzert in Hildesheim zu gewinnen. Dieses findet am Donnerstag, 14. September, 19 Uhr, im Riedelsaal der Volkshochschule Hildesheim, Pfaffenstieg 4-5, statt. Unter der Leitung von Margarita Krassova (Sopran, Klavier), die einen großen Kirchenchor in der russischen Metropole leitet, werden Alexej Tschuwaschov (Bariton) und Svetlana Tschuklinowa (Sopran) – beide sind Mitglieder des Mariinski-Theaters St. Petersburg – alte kirchliche Gesänge aus Byzanz, Griechenland und Alt-Russland sowie russische Volkslieder, Arien und Duette aus berühmten Opern präsentieren. Durch den Abend führt die erste Vorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft Celle, Evgenia Panteleeva-Stammen. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Künstlerinnen und Künstler wird gebeten.

Stadt Hildesheim

Krimifest

Anlässlich des Krimifestes Hannover und Region präsentieren wir Ihnen am Dienstag, 12. September 2017 um 20 Uhr im JoBeach Hildesheim, Lucienvörder Allee 1 Knut Diers mit »Wer mordet schon auf Sylt?«
Chefermittler Henry Hansen hat Feingespür, eine robuste Fragetechnik und setzt auf das Feuerwerk an Hinweisen seiner kecken Kolleginnen. Den garstigen Polizeioberrat Dr. Sattler aus Kiel im Nacken und die elf Sylter Tatorte vor Augen, führt es Kommissar Hansen in die Tiefen und Untiefen der beliebten Insel. Mörderische Spannung und eine heimliche Liebesgeschichte mit einem Schuss Champagner wirken sofort.
Knut Diers, geb. 1959, verkörpert die ideale Mischung aus fundierter Recherche, umfangreicher Ortskenntnis und unterhaltsamen Schreibstil. Seit 2007 besitzt der Reisebuchautor das Redaktionsbüro Buenos Diers Media in Hannover.

….. und es geht spannend weiter
bei DECIUS im Hoher Weg 15 am Dienstag, 19. September 2017 um 20 Uhr mit Elisabeth Herrmann und »Stimme der Toten«.
In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Tatortreinigerin Judith Kepler zweifelt an der Unfalltheorie der Polizei. Wegen ihrer Nachforschungen gerät sie ins Vi sier einer Gruppe von Verschwörern. Ihr Anführer ist der mächtige und geheimnisvolle Bastide Larcan, der die Tatortreinigerin zur Zusammenarbeit zwingt. Er kennt Details aus Judiths Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunkeln liegen. Kann es sein, dass Larcan in die Ermordung von Keplers Vaters verstrickt war? Judith wird nicht ruhen, bis sie erfährt, was als Kind wirklich mit ihr geschah …
Elisabeth Herrmann, geb. 1959 in Marburg/Lahn, arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt. Elisabeth Herrmann lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Der Eintritt beträgt für jede Veranstaltung € 10,00.

Buchhandlung DECIUS GmbH

Mehrere Einsätze halten die Feuerwehr am Samstag auf Trab

Vier Feuer sowie zwei technische Hilfeleistungen haben am Samstag die Feuerwehr Hildesheim beschäftigt. Bei den Bränden wurde eine Person durch Rauch leicht verletzt. Bei den technischen Hilfeleistungen kam es insgesamt zu 2 verletzten Personen. Insgesamt verliefen aber alle Einsätze glimpflich und es kam nur zu leichten Verletzungen.Um 11:05 wurde die Hildesheimer Berufsfeuerwehr mit ihrem Löschzug, bestehend aus Einsatzleitwagen (ELW), Löschgruppenfahrzeug (LF), Drehleiter (DLK) und dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), sowie die Freiwilligen Feuerwehren Achtum und Einum durch die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Hildesheim alarmiert. In einem Hildesheimer Krankenhaus hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei Eintreffen auf der Station stellte sich heraus, dass Küchendämpfe einen Rauchmelder hatten auslösen lassen. Das Personal des Krankenhauses hatte den qualmenden Topf, der den Rauch verursachte, bereits ins freie verbracht und Fenster und Türen zur Belüftung geöffnet. So gab es für die Feuerwehr nichts weiter zu tun und der Einsatz war beendet.
Gegen 12:15 Uhr meldeten aufmerksame Nachbarn der IRLS einen piependen Rauchmelder sowie Brandgeruch und Rauch aus einem Fenster der Nachbarwohnung in der Hachmeisterstraße. Auch hier entsandte die IRLS den Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Moritzberg. Nachdem die Feuerwehr an der Einsatzstelle angekommen war berichteten die Nachbarn, dass in der betroffenen Wohnung noch ein bettlägeriger Patient sein soll. Ein Angriffstrupp
ging unter Atemschutz und mit einem C-Rohr vor. Die Tür der Wohnung konnte ohne großen Aufwand und ohne Beschädigung von der Feuerwehr geöffnet werden. In der Wohnung fand der Trupp einen Topf auf dem angeschalteten Herd vor. Dieser konnte durch das entfernen vom Herd und mit Hilfe des Wasserhahns abgelöscht werden. Im Schlafzimmer wurde dann die bettlägerige Person aufgefunden. Diese hatte durch den entstanden Rauch eine leichte Rauchgasvergitftung erlitten und wurde durch den Rettungsdienst und Notarzt behandelt und zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Wohnung wurde anschließend noch mittels Hochleistungslüfter entraucht und dann der Mieterin übergeben.
Kurz darauf rückte das HLF der Berufsfeuerwehr zu einer Türöffnung aus. Nachbarn hörten Hilferufe aus einer Wohnung und riefen in der IRLS an, die dann die entsprechenden Kräfte alarmierte. Vor Ort konnte die Feuerwehr herausfinden, dass
einer der Nachbarn einen Schlüssel zu der Wohnung, aus der die Hilferufe kamen, hatte. Mit diesem Schlüssel wurde die Wohnungstür geöffnet. So konnte dem Rettungsdienst der Zugang zu der Patientin ermöglicht werden. Diese wurde anschließend durch den Rettungsdienst untersucht, für die Feuerwehr war der Einsatz beendet.

Berufsfeuerwehr Hildesheim

Kronenausbrüche am Steinberg: Vorsicht bei Sturm und Starkregen!

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Am Pfingstwochenende ereigneten sich zwei massive Kronenausbrüche an den geschützten, historischen Ahornbäumen entlang des westlichen Waldrandes des Steinbergs. Bei Gewitterböen sind Kronenteile auf den vielbenutzten Wanderweg, den Rennstieg, heruntergestürzt oder haben sich in den Baumkronen benachbarter Bäume verfangen. Am heutigen Morgen wurden die akuten Gefahrenstellen beseitigt, jedoch besteht dort bei Sturm oder Gewitterböen weiterhin Bruchgefahr an den über 30 Meter hohen Bäumen. Bei Sturm und Starkregen sollte der beliebte Wanderweg am Waldrand nicht genutzt werden wie es generell nicht ratsam ist, sich bei solchen Wetterlagen im Wald aufzuhalten. Bereits vor längerer Zeit wurden entlang des betroffenen Abschnitts zwischen dem Parkplatz Steinbergstraße und dem Feldweg Schwarze Riede nach Neuhof auch entsprechende Schilder aufgestellt, die auf die Gefahr hinweisen.

Kronenbruch_Presse

Fotos © Stadt Hildesheim

Stadt Hildesheim

Wohnungseinbrecher schlagen insgesamt 4 x im Stadtgebiet (1x davon im Bockfeld) von Hildesheim zu

Im Laufe des 06.06.2017 wurden bei der Polizei insgesamt 4 Einbruchdiebstähle aus Wohnungen oder Häusern angezeigt.

Der erste Einbruchdiebstahl ereignete sich in eine Doppelhaushälfte im Bereich des Kalenberger Grabens vermutlich schon in der Zeit vom 04.06. auf den 05.06.2017 während der Abwesenheit der Hausbesitzer. Als der Sohn der Familie am 05.06.2017 spät abends nach Hause kam, fiel ihm zunächst auf, dass einige Schubladen in den Schränken aufgezogen waren. Er maß dieser Feststellung aber noch keine Bedeutung bei. Als dann am 06.06.2017 morgens die Haushälterin das Haus betrat, weckte diese sofort den Sohn der Familie, weil ihr die Situation komisch vorkam. Beide sahen sich dann gemeinsamen im Haus um und stellten schließlich auch ein aufgebrochenes Fenster fest. Um an dieses Fenster zu gelangen, hatten sich die Einbrecher als Aufstiegshilfe des vorgefundenen Gartentisches sowie eines Gartenstuhles bedient. Nach ersten Feststellungen wurden mindestens drei Armbanduhren und drei Laptops entwendet.

Ein weiterer Einbruchdiebstahl ereignete sich am 06.06.2017 in den Vormittagsstunden in ein Einfamilienhaus im Bockfeld. Hier nutzten die Täter die kurzzeitige Abwesenheit der Bewohner aus um ein Fenster aufzuhebeln. Entwendet wurden zwei Armbanduhren.

Die beiden anderen Einbruchdiebstähle ereigneten sich in einem Mehrfamilienhaus in der Oststadt. Hier hebelten die Täter die Wohnungseingangstüren zu zwei Wohnungen im 2. Obergeschoss auf. Der Wohnungsinhaber bemerkte den Einbruchdiebstahl, als er am Nachmittag von der Arbeit nach Hause kam. Zuvor hatte er die Wohnung am Morgen verlassen. Entgegen den Einbruchdiebstählen aus dem Einfamilienhaus im Bockfeld oder der Doppelhaushälfte in der Nähe des Kalenberger Grabens, wurden in diesem Fall Uhren oder gar Bargeld nicht entwendet. Ein Grund hierfür könnte vielleicht sein, dass der oder die Täter gestört wurden. Ob aus der zweiten aufgebrochenen Wohnung im selben Mehrfamilienhaus etwas entwendet wurde, steht derzeit noch nicht fest, weil sich die Bewohner im Urlaub befinden.

Polizeiinspektion Hildesheim