Einbrüche in Moritzberg und Itzum

Gestern Abend kam es in den Straßen Wolfstieg und Spandauer Weg zu zwei Einbrüchen. Bei beiden Taten wurde Schmuck gestohlen. In dem Ortsteil Moritzberg wurde die Terrassentür einer Doppelhaushälfte aufgehebelt. Anschließend wurden die Wohnräume durchgesucht. Aufgrund der Aussagen der Geschädigten kann die Tatzeit auf eine Dreiviertelstunde begrenzt werden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in dem Zeitraum zwischen 16:45 Uhr und 17:30 Uhr gemacht haben. In Itzum wurde ebenfalls eine Terrassentür als Einstieg genutzt. Zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr wurde der Glaseinsatz der Tür mit einem unbekannten Gegenstand eingeschlagen. Auch hier wurden sämtliche Räume in allen Etagen aufgesucht und nach Wertsachen durchwühlt. Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 entgegen.

Polizeiinspektion Hildesheim

Mehrere Einsätze halten die Feuerwehr am Samstag auf Trab

Vier Feuer sowie zwei technische Hilfeleistungen haben am Samstag die Feuerwehr Hildesheim beschäftigt. Bei den Bränden wurde eine Person durch Rauch leicht verletzt. Bei den technischen Hilfeleistungen kam es insgesamt zu 2 verletzten Personen. Insgesamt verliefen aber alle Einsätze glimpflich und es kam nur zu leichten Verletzungen.Um 11:05 wurde die Hildesheimer Berufsfeuerwehr mit ihrem Löschzug, bestehend aus Einsatzleitwagen (ELW), Löschgruppenfahrzeug (LF), Drehleiter (DLK) und dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), sowie die Freiwilligen Feuerwehren Achtum und Einum durch die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Hildesheim alarmiert. In einem Hildesheimer Krankenhaus hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei Eintreffen auf der Station stellte sich heraus, dass Küchendämpfe einen Rauchmelder hatten auslösen lassen. Das Personal des Krankenhauses hatte den qualmenden Topf, der den Rauch verursachte, bereits ins freie verbracht und Fenster und Türen zur Belüftung geöffnet. So gab es für die Feuerwehr nichts weiter zu tun und der Einsatz war beendet.
Gegen 12:15 Uhr meldeten aufmerksame Nachbarn der IRLS einen piependen Rauchmelder sowie Brandgeruch und Rauch aus einem Fenster der Nachbarwohnung in der Hachmeisterstraße. Auch hier entsandte die IRLS den Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Moritzberg. Nachdem die Feuerwehr an der Einsatzstelle angekommen war berichteten die Nachbarn, dass in der betroffenen Wohnung noch ein bettlägeriger Patient sein soll. Ein Angriffstrupp
ging unter Atemschutz und mit einem C-Rohr vor. Die Tür der Wohnung konnte ohne großen Aufwand und ohne Beschädigung von der Feuerwehr geöffnet werden. In der Wohnung fand der Trupp einen Topf auf dem angeschalteten Herd vor. Dieser konnte durch das entfernen vom Herd und mit Hilfe des Wasserhahns abgelöscht werden. Im Schlafzimmer wurde dann die bettlägerige Person aufgefunden. Diese hatte durch den entstanden Rauch eine leichte Rauchgasvergitftung erlitten und wurde durch den Rettungsdienst und Notarzt behandelt und zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Wohnung wurde anschließend noch mittels Hochleistungslüfter entraucht und dann der Mieterin übergeben.
Kurz darauf rückte das HLF der Berufsfeuerwehr zu einer Türöffnung aus. Nachbarn hörten Hilferufe aus einer Wohnung und riefen in der IRLS an, die dann die entsprechenden Kräfte alarmierte. Vor Ort konnte die Feuerwehr herausfinden, dass
einer der Nachbarn einen Schlüssel zu der Wohnung, aus der die Hilferufe kamen, hatte. Mit diesem Schlüssel wurde die Wohnungstür geöffnet. So konnte dem Rettungsdienst der Zugang zu der Patientin ermöglicht werden. Diese wurde anschließend durch den Rettungsdienst untersucht, für die Feuerwehr war der Einsatz beendet.

Berufsfeuerwehr Hildesheim

Kronenausbrüche am Steinberg: Vorsicht bei Sturm und Starkregen!

Steinberg_Presse

Am Pfingstwochenende ereigneten sich zwei massive Kronenausbrüche an den geschützten, historischen Ahornbäumen entlang des westlichen Waldrandes des Steinbergs. Bei Gewitterböen sind Kronenteile auf den vielbenutzten Wanderweg, den Rennstieg, heruntergestürzt oder haben sich in den Baumkronen benachbarter Bäume verfangen. Am heutigen Morgen wurden die akuten Gefahrenstellen beseitigt, jedoch besteht dort bei Sturm oder Gewitterböen weiterhin Bruchgefahr an den über 30 Meter hohen Bäumen. Bei Sturm und Starkregen sollte der beliebte Wanderweg am Waldrand nicht genutzt werden wie es generell nicht ratsam ist, sich bei solchen Wetterlagen im Wald aufzuhalten. Bereits vor längerer Zeit wurden entlang des betroffenen Abschnitts zwischen dem Parkplatz Steinbergstraße und dem Feldweg Schwarze Riede nach Neuhof auch entsprechende Schilder aufgestellt, die auf die Gefahr hinweisen.

Kronenbruch_Presse

Fotos © Stadt Hildesheim

Stadt Hildesheim

Wohnungseinbrecher schlagen insgesamt 4 x im Stadtgebiet (1x davon im Bockfeld) von Hildesheim zu

Im Laufe des 06.06.2017 wurden bei der Polizei insgesamt 4 Einbruchdiebstähle aus Wohnungen oder Häusern angezeigt.

Der erste Einbruchdiebstahl ereignete sich in eine Doppelhaushälfte im Bereich des Kalenberger Grabens vermutlich schon in der Zeit vom 04.06. auf den 05.06.2017 während der Abwesenheit der Hausbesitzer. Als der Sohn der Familie am 05.06.2017 spät abends nach Hause kam, fiel ihm zunächst auf, dass einige Schubladen in den Schränken aufgezogen waren. Er maß dieser Feststellung aber noch keine Bedeutung bei. Als dann am 06.06.2017 morgens die Haushälterin das Haus betrat, weckte diese sofort den Sohn der Familie, weil ihr die Situation komisch vorkam. Beide sahen sich dann gemeinsamen im Haus um und stellten schließlich auch ein aufgebrochenes Fenster fest. Um an dieses Fenster zu gelangen, hatten sich die Einbrecher als Aufstiegshilfe des vorgefundenen Gartentisches sowie eines Gartenstuhles bedient. Nach ersten Feststellungen wurden mindestens drei Armbanduhren und drei Laptops entwendet.

Ein weiterer Einbruchdiebstahl ereignete sich am 06.06.2017 in den Vormittagsstunden in ein Einfamilienhaus im Bockfeld. Hier nutzten die Täter die kurzzeitige Abwesenheit der Bewohner aus um ein Fenster aufzuhebeln. Entwendet wurden zwei Armbanduhren.

Die beiden anderen Einbruchdiebstähle ereigneten sich in einem Mehrfamilienhaus in der Oststadt. Hier hebelten die Täter die Wohnungseingangstüren zu zwei Wohnungen im 2. Obergeschoss auf. Der Wohnungsinhaber bemerkte den Einbruchdiebstahl, als er am Nachmittag von der Arbeit nach Hause kam. Zuvor hatte er die Wohnung am Morgen verlassen. Entgegen den Einbruchdiebstählen aus dem Einfamilienhaus im Bockfeld oder der Doppelhaushälfte in der Nähe des Kalenberger Grabens, wurden in diesem Fall Uhren oder gar Bargeld nicht entwendet. Ein Grund hierfür könnte vielleicht sein, dass der oder die Täter gestört wurden. Ob aus der zweiten aufgebrochenen Wohnung im selben Mehrfamilienhaus etwas entwendet wurde, steht derzeit noch nicht fest, weil sich die Bewohner im Urlaub befinden.

Polizeiinspektion Hildesheim

30 Jahre Bergfest – und alle sind dabei!

Wenn am Samstag, den 19. August wieder die Bergstraße am Moritzberg gesperrt wird, dann wird mit der 30. Veranstaltung in Folge ein besonderes Jubiläum gefeiert. Wie immer ab 14:00 Uhr bietet das Bergfest auch in diesem Jahr wieder eine Plattform für die kulturelle Vielfalt und Integrationskraft unseres Stadtteiles (und derer, die sich mit ihm verbunden fühlen). Straße und Plätze gehören an diesem Tag den Moritzbergern, ihren Gästen und Besuchern.

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Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ werden sich Kunst und Handwerk präsentieren sowie moritzberger Initiativen, Vereine und Institutionen. Auf Bühnen und Straße wird es wieder ein buntes Programm geben von musikalischen, darstellenden und anderen künstlerischen Darbietungen.

Lasst uns feiern und den öffentlichen Raum wieder zu dem machen, was er sein sollte: ein Treffpunkt für ein friedliches und engagiertes Miteinander, Platz für Austausch und Kommunikation, Ort zum Kennenlernen und Genießen.

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Alle Moritzberger und Freunde dieses Stadtteiles sind auch in diesem Jahr herzlich eingeladen, dabei zu sein, mit zu feiern, oder – falls Zeit und Lust – auch wieder aktiv mit zu wirken. Lasst uns dieses 30. Bergfest wieder zu einem besonderen machen!

Dieter Bode

„Stunde der Gartenvögel“ & „Schulstunde der Gartenvögel“

NABU lädt zur Mitmach-Aktion vom 12. bis zum 14. Mai ein

Am Muttertags-Wochenende, dem 12. bis 14. Mai, lädt der NABU bundesweit, so auch in Hildesheim, alle Naturfreundinnen und -freunde ein, bei der großen Gartenvogelzählung mitzumachen. „Das geht ganz einfach: Man beobachtet und zählt eine Stunde lang die Vögel im Garten, vor dem Balkon oder im Park und anschließend meldet man die Beobachtungen an den NABU. So kann man den Spaß an der Natur mit dem Nutzen für den Naturschutz verbinden“, erläutert Britta Raabe aus der NABU-Regionalgeschäftsstelle Weserbergland.

Die Ergebnisse „Stunde der Gartenvögel“, die zu den größten so genannten Citizen Science-Aktionen im deutschsprachigen Raum gehört, sind umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen. Im letzten Jahr beteiligten sich allein in Hildesheim und Umland 204 Vogelfreunde – es wurden in 107 Gärten genau 4071 Vögel gezählt. Sogenannte „Citizen Science Aktionen“ helfen Wissenschaftlern, großflächige Trends abzulesen: Welche Vogelarten in Deutschland seltener geworden sind, beispielsweise, oder wie unsere Singvogelarten den Winter überstanden haben. Auch auf Internetplattformen wie ebird oder ornitho.de können Vogelkenner ihre Beobachtungen fortlaufend dokumentieren. So hilft das enorme Laienwissen von Hobby-Ornithologen auch vielen anderen Einrichtungen.

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© Kathy Büscher

Bei den Vorjahreszählungen haben Haussperling, Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise die ersten Plätze belegt. „Wir sind sehr gespannt, ob die Meisen jetzt wieder im Aufwind sind, nachdem es bei der Winterzählung ja große Bestandsrückgänge gegeben hat“, sagt Raabe. „Insgesamt gehen wir derzeit von einem normalen bis guten Vogel-Frühling aus. Ob diese Einschätzung stimmt, wird sich im Mai zeigen.“ Auch aus Hildesheim und Umgebung hatten sich sehr viele besorgte Tierfreunde in der Geschäftsstelle gemeldet, die ein Ausbleiben der Wintervögel an den Futterhäusern gemeldet hatten.

  • Knapp fünf Haussperlinge – oder Spatzen – wurden in den letzten Jahren pro Garten gezählt. Die Männchen haben einen grauen, kastanienbraun eingefassten Scheitel, weiße Wangen und einen schwarzen Latz, die Weibchen tragen ein schlichtes Graubraun. Der Gesang der Männchen besteht aus einer endlosen Folge von „tschilp“-Rufen. Spatzen sind anpassungsfähig, insbesondere wenn es um die Wahl des Nistplatzes geht. Als Kinderstuben dient etwa eine Nische unter dem Dach, ein verlassenes Schwalbennest oder eine üppige Fassadenbegrünung. Trotzdem gehen die Spatzen-Bestände zurück. „Helfen kann man zum Beispiel mit einer naturnahen Gartengestaltung. Dann gibt es auch genügend Insekten als Nahrung“, sagt die Geschäftsstellenleiterin.
  • Die Amsel ist die einzige heimische Drossel, bei der sich die Geschlechter stark unterscheiden. Das Männchen ist komplett schwarz und hat einen gelb-orangen – im ersten Jahr noch dunkelgrauen – Schnabel. Das Weibchen ist von der Schnabel- bis zu Schwanzspitze schlicht braun gefärbt. Amseln sind viel auf dem Boden hüpfend unterwegs und suchen nach Nahrung. Oft halten sie mit schräg gehaltenem Kopf inne, um zu lauschen. Regenwürmer, Schnecken und Insekten zählen zu ihren Leispeisen. Später im Jahr kommen Beeren und Früchte hinzu. Vor etwa 150 Jahren war die Amsel noch ein eher scheuer Waldvogel, heute ist sie überall im Siedlungsbereich zu finden.
  • Die Kohlmeise ist in unseren Breiten die größte und häufigste Meise. Mit ihrem schwarz-weißen Kopf, der gelben Unterseite und dem markanten schwarzen Bauchstreifen ist sie gut zu erkennen, am Gesang alleine jedoch nur schwer zu bestimmen. Denn neben dem typischen Ruf „zizibäh zizibäh“ verfügen Kohlmeisen über ein reichhaltiges Repertoire an Gesangsmotiven. Hinzu kommt ihr Talent zum Nachahmen anderer Meisenstimmen. Aus einem einzigen Kohlmeisen-Gelege können bis zu einem Dutzend Jungvögel schlüpfen. Die Elternvögel sind pausenlos im Einsatz, um die hungrigen Schnäbel zu stopfen. Sie sammeln Blattläuse, Raupen und Spinnen von Blättern und Zweigen. Zu Spitzenzeiten kommen sie nahezu im Minutentakt mit Futter an die Bruthöhle. „Kohl-und Blaumeise sind übrigens die häufigsten Nistkasten-Nutzer. Man kann sie leicht mit dem Angebot von Nisthilfen unterstützen“, rät Raabe.
  • Die Blaumeise ist kleiner als die Kohlmeise und ihr fehlt der schwarze Streifen auf dem Bauch. Stattdessen fallen bei ihr das blaue Käppchen über dem weißen Gesicht, ein schwarzer Augenstreif und die ebenfalls blau gefärbten Flügel- und Schwanzfedern ins Auge. Blaumeisen sind häufige Gäste in hiesigen Gärten, sobald dort ein paar ältere Bäume stehen. Sie sind ständig in Bewegung, oft hangeln sie sich kopfunter an dünnen Zweigen entlang. Ihr Gesang ist abwechslungsreich, beginnt meist mit einem hohen „tii-tii“ und endet mit einem Triller.
  • Stare erkennt man an ihrem schwarz-grünlich glänzenden Gefieder, dem kurzen Schwanz und dem langen Schnabel. Staren-Männchen sind echte Gesangstalente. Sie verfügen über eine Vielzahl eigener Gesangsmotive, können viele Vogelarten und andere Geräusche perfekt nachahmen. Das rhythmische Singen unterstreichen sie oft mit weit heftigen Flügelbewegungen. Diese Anstrengungen honorieren die Weibchen: Sie finden die Männchen am attraktivsten, deren Gesang die meisten Motive enthält und die beim Singen die größte Ausdauer an den Tag legen.

Knapp 6.000 Menschen haben im vergangenen Jahr allein in Niedersachsen bei der „Stunde der Gartenvögel“ ehrenamtlich Daten erhoben und dadurch wichtige Informationen darüber geliefert, wie es den verschiedenen Vogelarten geht. Diese Zahlen sind eine wichtige Basis für den ältesten Naturschutzverband Deutschlands, um zielgerichtet aktiv zu werden. „Zum Beispiel für Mehlschwalben und Mauersegler, die sich im Langzeitvergleich im Sinkflug befinden. Da braucht es dringend Nisthilfen als Ersatzlebensraum. Und wir müssen uns dafür einsetzen, dass weniger Insektizide in der Landwirtschaft und in Gärten versprüht werden. Damit die Natur nicht komplett aus dem Gleichgewicht kommt und Nahrung für die Flugakrobaten nicht noch knapper wird“, sagt die NABU-Regionalgeschäftsstellenleiterin.

Für kleine Vogelexperten und alle die es noch werden wollen, hat die Naturschutzjugend (NAJU) die „Schulstunde der Gartenvögel“ ins Leben gerufen. Sie findet nach dem Muttertagswochenende vom 8. bis 12. Mai statt. Bereits zum dritten Mail können Kitas und Grundschulen die NAJU-Gartenvogel-Rallye mit der NABU-Mitmachaktion “Stunde der Gartenvögel“ kombinieren. Aber auch interessierte Eltern und andere Kindergruppen können mitmachen, zum Beispiel bei einer Geburtstagsfeier.

Alle Naturfreunde können die Daten in eine Zählhilfe eintragen, die in der Regionalgeschäftsstelle Weserbergland sowie im Büro des NABU Kreisverbandes Hildesheim, Dingworthstraße 38, zur Abholung bereit liegt – oder sie geben die Meldungen gern direkt telefonisch bei Frau Raabe auf: von 9 bis 15 Uhr wählen Sie wochentags 05751-5237. Auch online ist eine Meldung möglich: www.stundedergartenvoegel.de Hier gibt es auch die Zählhilfe zum download, dazu Porträts der häufigsten Vogelarten und viele weitere, praktische Tipps.

NABU

Maimarkt

Samstag 13.05.2017

10.00 – 14.00 Uhr

Maimarkt

Maimarkt Pflanzeverkauf

© Gabriele Dumdey

Am Samstag, den 13. Mai 2017 öffnet die Freie Waldorfschule für den Floh- und Pflanzen-Markt von 10.00 -14.00 Uhr ihre Tore. Willkommen sind Groß und Klein, Alt und Jung, um in entspannter Atmosphäre über den Maimarkt zu schlendern. Aus den vielfältigen Angeboten von Second-Hand-Kleidung, Trödel, Büchern, Spielen etc. können Sie die schönsten Schnäppchen finden oder vom Pflanzen-Markt am Schulgarten Tomaten-, Kürbis-, Zucchinipflanzen oder verschiedene Sommerblumen, sowie weitere Gemüsejungpflanzen für den Garten mitnehmen. Außerdem gibt es wie jedes Jahr natürlich Kaffee, selbst gebackenen Kuchen und andere Leckereien.

Gabriele Dumdey

17. Hildesheimer Frühjahrsputz für eine saubere Stadt

Am Sonnabend, 25. März, sind die Bürgerinnen und Bürger Hildesheims wieder dazu aufgerufen, ihre Stadt für den Frühling herauszuputzen. „Alle sind wieder herzlich eingeladen, bei der beliebten Aktion mitzumachen und einen ganz persönlichen Beitrag zur Verbesserung des Stadtbildes beizusteuern. Die Stadt zählt auch in diesem Jahr auf ihre umweltbewussten Bürgerinnen und Bürger!“, hofft Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer auf rege Beteiligung von Groß und Klein, Jung und Alt. „Es ist wirklich sehr schade, dass es Menschen gibt, die zu Lasten der Allgemeinheit unsere schöne Stadt vermüllen. Die Entsorgung kostet nicht nur Steuergelder, sondern bindet auch städtisches Personal, das dann an anderer Stelle fehlt. Lassen Sie uns beim Frühjahrsputz wieder gemeinsam ein Zeichen für eine saubere Stadt setzen!“, so der Oberbürgermeister, der sich bereits jetzt bei allen Kooperationspartnern und Sponsoren der Aktion bedankt. Selbstverständlich ist Dr. Meyer auch selbst mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Dezernenten wieder im Einsatz und befreit in diesem Jahr den Marienfriedhof von weggeworfenem Müll.

Müll_Presse

© Stadt Hildesheim

Bereits am Freitag, 24. März, sind die Schulen im Stadtgebiet aufgerufen, beim Frühjahrsputz mitzumachen. Auch Ortsräte, Vereine und Organisationen beteiligen sich an der Aktion, die bereits ihre 17. Auflage erfährt. Bei Bedarf stellt der Bauhof, Mastbergstraße 13, Handschuhe und Müllsäcke (solange der Vorrat reicht) für den Frühjahrsputz zur Verfügung und nimmt die Säcke auch gefüllt wieder entgegen. Bei größeren Mengen wird auch der Abtransport organisiert. Nähere Informationen dazu sind unter Telefon 05121 301 3500 beziehungsweise -3536 oder unter www.hildesheim.de/fruehjahrsputz erhältlich.

Der Einsatz für die Umwelt lohnt sich gleich in doppelter Hinsicht. Neben dem positiven Effekt fürs Stadtbild gibt es auch etwas zu gewinnen: Wer Lust hat, kann ein Foto vom Frühjahrsputz an die Adresse fruehjahrsputz@stadt-hildesheim.de schicken. Die Bilder werden auf der städtischen Homepage in einer Galerie veröffentlicht, unter den Einsendungen attraktive Preise verlost.

Informationen rund um die Müllproblematik gibt es auch in Kooperation mit dem ZAH aufgelegten Flyer, der unter anderem unter www.hildesheim.de/muell und beim ZAH erhältlich ist.

Stadt Hildesheim

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Baumschnitt am Königsteich

Vom 13. bis 15. März wird die städtische Baumpflege die Misteln an den Linden auf dem Parkplatz am Königsteich entfernen. Dazu müssen die Kronen der Bäume um 20 bis 50 Prozent eingekürzt werden, sodass sich der optische Eindruck der Baumreihe deutlich verändert. Die Maßnahme ist notwendig, um die Bruchgefahr der stark mit Misteln bewachsenen Äste zu beseitigen. Das reine Entfernen der Misteln würde nicht ausreichen, da diese dann umso stärker neu austreiben würden.

Königsteich_Presse

© Stadt Hildesheim

Um die Arbeiten, die aufgrund der Verkehrssicherheit Vorrang vor der im Bundesnaturschutzgesetz festgelegten Brut- und Setzzeit haben, durchführen zu können, wird der Parkplatz mit Haltverboten gesperrt. Selbstverständlich wird – wie zuletzt auch beim Rückschnitt der Platanen am Neustädter Markt – auf Brutstätten von Vögeln Rücksicht genommen.

Stadt Hildesheim

Vortrag: Neues zum Feldhamster

Auf und in den guten Böden der Hildesheimer Börde ist der Feldhamster noch anzutreffen, während er vielerorts in Deutschland und Europa bereits von den Feldern verschwunden ist. Die Ursachen dieses beängstigenden Rückgangs einer streng geschützten Tierart und was dagegen unternommen werden kann erläutert Frau Nina Lipecki am kommenden Mittwoch dem 8. Februar in einem Vortrag. Sie hat sich in den letzten Jahren ehrenamtlich intensiv mit diesem Nagetier und seiner Lebensweise beschäftigt und Feldhamstervorkommen im Raum Hildesheim und darüber hinaus erfasst. Mit Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter sollen die Kartierungen in diesem Jahr fortgeführt werden. Der Vortragsabend ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der BUND Kreisgruppe Hildesheim und des ornithologischen Vereins zu Hildesheim und beginnt um 19:00 Uhr im Nachbarschaftszentrum b-west, Alfelder Straße, Ecke Hachmeisterstraße.

Matthias Köhler

Diebstahl aus 5 Fahrzeugen

In der Nacht vom 09.01.2017 auf den 10.01.2017 brachen unbekannte Täter in 5 Fahrzeuge ein. Es handelte sich bei allen Fahrzeugen um die Marke BMW. Drei Fahrzeuge standen in dem Stadtteil Itzum, einer in der Innenstadt und der fünfte BMW im Stadtteil Moritzberg. Die unbekannten Täter stahlen aus den 5 BMW die Lenkräder, in einem Fahrzeug zudem einen Airbag und aus zwei weiteren Fahrzeugen noch zurückgelassene persönliche Gegenstände.

Polizeiinspektion Hildesheim

 

Eisglätte in Hildesheim

Auch die Hildesheimer hatten mit der Eisglätte am Samstag zu kämpfen. Insgesamt 21 mal mussten Rettungswagen zu Einsätzen in Zusammenhang mit Glätte in Stadt und Landkreis ausrücken, davon 15 Einsätze im Stadtgebiet. Viele Fußgänger die durch die Glätte stürzten erlitten Platzwunden und Knochenbrüche. Auch mehrere Verkehrsunfälle waren zu verzeichnen, darunter auch ein Unfall auf der Autobahn. Zum Glück blieb es bei den Verkehrsunfällen bei Leichtverletzten. Alle Einsätze ereigneten sich ab 18:00 Uhr.

Berufsfeuerwehr Hildesheim

Feuer in der Elzer Straße

Am Samstagabend wurde die Feuerwehr von einem Anwohner auf dem Moritzberg gerufen. Aus ein Haus war eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte ein Nachbar das Haus, das als Unterkunft für Monteure
dient, für die Feuerwehr öffnen.

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© Berufsfeuerwehr Hildesheim

 

Im Heizungsraum des Hauses war eine starke Rauchentwicklung auszumachen. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz ging zur Brandbekämpfung vor. Zeitgleich wurden alle Wohnungen kontrolliert, von denen eine komplett verraucht war. Mieter befanden sich zur Zeit des Einsatzes nicht im Haus. Nach circa 30 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Aus bislang ungeklärter Ursache hatten sich Holzpellets entzündet die im Bereich der Heizungsanlage gelagert waren. Anschließend wurden die Pellets in Freie gebracht und dort nochmals abgelöscht.

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© Berufsfeuerwehr Hildesheim
Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr von der Freiwilligen Feuerwehr Moritzberg.
Für die Zeit des Einsatzes besetzte die Stadteinsatzreserve die Feuerwache am Kennedydamm.

Berufsfeuerwehr Hildesheim

 

Beschilderung der Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht

Auf einigen Straßen beziehungsweise Straßenabschnitten im Stadtgebiet wurde
die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben, das heißt, Radfahrerinnen und -fahrer
können dort auch die Fahrbahn nutzen. Dies wird mit einer entsprechenden
Beschilderung, die derzeit vorgenommen wird, in der Alfelder Straße, der KurtSchumacher-Straße und den Straßen Hohnsen/Wunramstraße kenntlich gemacht.
Wo sich eine solche Beschilderung findet, dürfen Radfahrerinnen und -fahrer ab
sofort die Fahrbahn und den Gehweg benutzen.

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In der Alfelder Straße, Nähe Vier Linden. © Stadt Hildesheim

Stadt Hildesheim

Brand in Mehrfamilienhaus Steinbergstraße

Aus bislang unbekannter Ursache kam es am Morgen des 16.11.2016, gegen 06:30 Uhr, zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Steinbergstraße im Hildesheimer Stadtteil Moritzberg / Bockfeld. Der Brand brach im Dachgeschoss des Hauses aus und setzte den Dachstuhl in Flammen. Durch die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr Hildesheim konnte das Feuer nach etwa 2,5 Stunden gelöscht werden, Nachlöscharbeiten dauern an.

Einer der vier Hausbewohner wurde mit schweren Rauchgasverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Eine weitere Hausbewohnerin steht unter Schock. Die anderen Bewohner blieben unverletzt.

Das Haus ist einsturzgefährdet und derzeit nicht betretbar. Die Schadenshöhe wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Polizeiinspektion Hildesheim