Selbsthilfegruppe für Familienangehörige und Freunde von Menschen mit Krebserkrankungen

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Die Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und ihre Angehörigen der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband  Hildesheim-Alfeld (Leine) e.V initiiert im Jubiläumsjahr in Kooperation mit KIBIS des Paritätischen Hildesheim-Alfeld eine neue Selbsthilfegruppe für Verwandte und Bekannte von Menschen mit Krebserkrankungen.

Ziel der Selbsthilfegruppe soll die Unterstützung und bessere Verarbeitung der Belastungen Angehöriger von Betroffenen sein. Die Gruppe trifft sich ab 18. März jeden 3. Montag im Monat von 17.30 bis 19.30 Uhr bei der AWO.

In der Selbsthilfegruppe kann über die aktuelle Lebenssituation der Teilnehmenden gesprochen werden. Dieser Erfahrungsaustausch mit anderen gleich betroffenen kann sehr hilfreich sein. Neben diesen Entlastungsgesprächen erhalten die Teilnehmenden auch Informationen zu ausgewählten, nicht nur krankheitsbezogenen Themen sowie bei Bedarf Unterstützung bei Lebenskrisen und psychosozialen Fragen. Zusätzlich stehen die Beraterinnen der Psychosozialen Beratungsstelle den Teilnehmenden auch in sozialrechtlichen Fragen, wie z.B. bei der Beantragung von onkologischen Kuren oder des Schwerbehindertenausweises sowie bei Fragen zur Pflege zur Verfügung.

Angeleitet wird die Gruppe von der  Psychosozialen Krebsberatungsstelle der AWO und KIBIS des Paritätischen Hildesheim-Alfeld. Nähere Informationen geben Sandra Thol von der AWO, Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige, Tel. 05121/ 179 00 12, krebsberatung@awo-hi.de und Marina Stoffregen, KIBIS des Paritätischen Hildesheim-Alfeld, Tel 05121 / 74 16 16, marina.stoffregen@paritaetischer.de

Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und ihre Angehörigen der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband  Hildesheim-Alfeld (Leine)

 

Friteusenbrand in der Bernwardstraße

Am Montagmorgen gegen 09:30 Uhr meldete ein Mitarbeiter eines Gastronomiebetriebes in der Bernwardstraße einen Friteusenbrand in seinem Imbiss. Bei Eintreffen des Einsatzzuges der Berufsfeuerwehr hatte das Feuer bereits auf die
Abzugsanlage der Küche übergegriffen und aus dem außen angebrachten Schornstein, der bis auf das Dach des Mehrfamilienhauses führte, schlugen bereits die Flammen. Passanten hatten bereits alle Wohnungen des Hauses abgelaufen und meldeten, dass niemand mehr im Gebäude sein. An der Gebäudefront wurde sofort ein Löschangriff
vorgetragen um ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude oder Gebäudeteile zu verhindern. Im Anschluß ging ein Angriffstrupp unter Atemschutz in das Lokal vor um dort die letzten Flammen abzulöschen. Ein Mitarbeiter des Lokals wurde
mit Verdacht auf Rauchvergiftung dem Rettungsdienst übergeben, musste aber nicht in ein Krankenhaus. Aufgrund ausströmenden Gases im Gastraum wurde die Gaszufuhr für das gesamte Gebäude abgeriegelt.

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Text und Foto: Berufsfeuerwehr Hildesheim

Moritzberger Pflockflötchenmarkt mit einigen Neuerungen

 

Am Pfingstmontag, dem 10. Juni, findet der traditionelle Pflockflötchenmarkt in der Bergstraße auf dem Moritzberg in Hildesheim statt. Ein Jahrmarkt, der schon seit Jahrzehnten Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Stadtgebiet, aber auch aus dem Umland anlockt, und der schon im Mittelalter stattgefunden haben soll.

Veranstaltet wird der Jahrmarkt vom Ortsrat, der Freiwilligen Feuerwehr Moritzberg und der Werbegemeinschaft Moritzberg. „Wir haben es wieder geschafft, ein buntes Angebot zusammenzustellen“, so Holger Pasternak vom Organisationsteam. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch mit einem Riesenangebot gesorgt: Bratwurst, Fischbrötchen, Käsespieß, Waffel, Reibekuchen, Schmalzbrot, Kaffee und Kuchen – hier findet sicherlich jeder etwas.

Neu wird in diesem Jahr der Aufbau des Marktes: Die Verkaufsstände werden sich erstmalig vom Vorplatz der Gelben Schule die Bergstraße hinunter aufreihen, bis ungefähr auf Höhe der Eulenstraße. „Wir mussten uns für diese Änderung entscheiden, da wir bestimmte Auflagen erfüllen müssen, und es in der Vergangenheit an einigen Stellen oft sehr eng für unsere Gäste war“, begründet Pasternak diese Maßnahme. Der große Kinderflohmarkt findet dann im unteren Bereich der Bergstraße statt. Hier können die jüngeren Besucher selbst einen Marktstand aufbauen, Spielsachen oder Kinderbekleidung anbieten, die sie selbst nicht mehr benötigen, und sich so ein zusätzliches Taschengeld verdienen.

Seinen Namen hat der Pflockflötchenmarkt von den selbstgeschnitzten Flöten aus frischen Weiden- oder Haselnusszweigen. Mit ein wenig Geschick lassen sich aus diesen Zweigen fingerlange Flöten basteln, die sich dann für ein bis zwei Tage zum Zwitschern bringen lassen, danach vertrocknen sie. Wie man die Pflockflötchen herstellt, wird wie immer vor Ort am Zelt der Werbegemeinschaft Moritzberg gezeigt. Natürlich bekommt jedes Kind eine Pflockflöte geschenkt. Darüber hinaus gibt es viele weitere Attraktionen für die kleinen und großen Besucher: Der Drehorgelmann gehört genauso zum Pfingstmarkt wie das Dosen-Werfen und das Kinderschminken. Auch ein Kinderkarussell ist wieder dabei.

Der Pflockflötchenmarkt hat eine lange Tradition: Seit wann es den Markt genau gibt, ist leider nicht bekannt. Er soll aber schon im Mittelalter stattgefunden haben. Im Jahre 1836 wurde bestimmt, dass der Marktverkehr erst nach den Mittagsgottesdiensten beginnen durfte. Vielleicht hatte man die Befürchtung, dass einige trinkfreudige Moritzberger den Weg in die Kirchen sonst nicht mehr schaffen würden.

Holger Pasternak

STADTRADELN vom 02.06.-22.06.2019: Der gesamte Landkreis Hildesheim ist dabei!

Nachdem die Stadt Hildesheim im Vorjahr schon ihre Radel-Premiere gefeiert hat, wird in diesem Jahr das STADTRADELN vom Landkreis Hildesheim und der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine ausgerichtet. Zahlreiche Kommunen aus dem Landkreis, darunter natürlich auch die Stadt Hildesheim, werden sich am STADTRADELN beteiligen und kräftig für den Klimaschutz in die Pedale treten. In diesen drei Wochen werden die BürgerInnen dazu aufgefordert, möglichst viele Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen, die  erradelten Kilometer werden in den persönlichen Online-Kalender eingetragen.

Unter www.stadtradeln/landkreis-hildesheim können alle Infos zur STADTRADELN-Kampagne abgerufen und die Online-Anmeldung vorgenommen werden. Die BürgerInnen vom Moritzberg sind herzlich eingeladen, sich dieser Aktion des Klimabündnisses anzuschließen und aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung in der Region zu setzen.

Am 02. Juni 2019 wird von 11.00 bis 15.00 Uhr mit der Auftaktveranstaltung an der Dömäne Marienburg der Startpunkt gesetzt. Im Rahmen des Radwandertages wird es am Kontrollpunkt der Domäne viele Informationen rund um die Fahrradmobilität und familienfreundliche Angebote geben.

Sabine Pasemann
Klimaschutzbeauftragte

Wählerverzeichnisse für die Europawahl 2019 werden aufgestellt

Für bislang von Wahlrechtsausschlussgründen Betroffene gilt Antrags- bzw. Einspruchserfordernis

 Seit geraumer Zeit ist die Europawahl
am 26. Mai 2019 aufgrund der intensiven Diskussion um den Brexit in das
Bewusstsein gerückt. Unabhängig von diesen großen europäischen Fragen
wird die Wahl in den hiesigen Wahlbehörden allerorten vorbereitet.
Besondere Bedeutung haben dabei die Wählerverzeichnisse, die von den
Gemeinden geführt werden. Nur wer hierin verzeichnet ist, erhält eine
Wahlbenachrichtigung und kann letztlich wählen.
Die Kreiswahlleiterin, Erste Kreisrätin Evelin Wißmann, weist deshalb
ganz besonders auf die folgende Sachlage hin: Das
Bundesverfassungsgericht hat am 15. April 2019 entschieden, dass
Personen, die bisher von den Wahlrechtsausschlüssen für in allen
Angelegenheiten Betreute und für in einem psychiatrischen Krankenhaus
untergebrachte schuldunfähige Straftäter betroffen waren, nach
erfolgreichem Antrag bzw. Einspruch an der Europawahl am 26. Mai 2019
teilnehmen können (2 BvQ 22/19).
Personen, für die bisher ein Wahlrechtsausschluss im Melderegister
eingetragen war, werden allerdings nicht automatisch bzw. von Amts wegen
in das Wählerverzeichnis aufgenommen. Sofern sie bei der Europawahl ihre
Stimme abgeben wollen, müssen Nichtsesshafte, Personen mit Wohnsitz im
Ausland und Personen, die sich in einer Justizvollzugsanstalt oder in
einer entsprechenden Einrichtung befinden, bis zum 5. Mai 2019 einen
Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen. Personen, die
mit Hauptwohnsitz in Deutschland gemeldet sind und nicht zu den
vorgenannten Personengruppen gehören, - so auch die in allen
Angelegenheiten Betreuten - können keinen Antrag stellen, sondern
müssten statt dessen bis zum 10. Mai 2019 einen Einspruch gegen das
Wählerverzeichnis einlegen.
Beides ist an die jeweilige örtliche Gemeindebehörde zu richten. 

Landkreis Hildesheim

NABU lädt zur Vogelzählung ein

Stunde der Gartenvögel vom 10. bis 13. Mai

Wie steht es um die Vögel in Parks und Gärten im Weserbergland?

Wer fliegt und piept in Deutschlands Gärten und Parks? Das soll die 15. Stunde der Gartenvögel zeigen. Der NABU ruft gemeinsam mit der NAJU und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) vom 10. bis zum 12. Mai dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

„Wir wollen wissen: Stemmen sich unsere Gartenvögel weiter gegen den Abwärtstrend der Vogelbestände in der offenen Landschaft“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Seit 1980 ist mehr als jeder zweite Feldvogel in der EU verschwunden. Bei den Vögeln, die in Gärten und Parks vorkommen, sah es zumindest bisher deutlich besser aus.“

NABU Stunde der Gartenvögel 2019 Plakat Haussperling 1054

Allerdings gibt es auch bei diesen Arten Sorgenkinder. Das betrifft vor allem Gebäudebrüter und Insekten fressende Vögel wie Mauersegler und Mehlschwalben. „Diese finden durch das Insektensterben immer weniger Nahrung und durch Gebäudesanierungen auch immer weniger Wohnraum“, so NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann.  Seit der ersten Vogelzählung 2005 sind beide Arten um etwa die Hälfte zurückgegangen. Das zeigt die Auswertung aus 15 Jahren Stunde der Gartenvögel, die jetzt als Broschüre erschienen ist. Unter  www.NABU.de/15-jahre-sdg kann man sie downloaden.

Wer schon vor der „Stunde der Gartenvögel“ spielerisch das Erkennen von Arten üben will, kann dies mit dem neuen Online-Learning-Tool NABU Vogeltrainer unter http://www.vogeltrainer.de machen.  Hier werden 15  häufige Gartenvögel vorgestellt.

Knapp fünf Haussperlinge – oder Spatzen – wurden in den letzten Jahren pro Garten gezählt. Die Männchen haben einen grauen, kastanienbraun eingefassten Scheitel, weiße Wangen und einen schwarzen Latz, die Weibchen tragen ein schlichtes Graubraun. Der Gesang der Männchen besteht aus einer endlosen Folge von „tschilp“-Rufen. Spatzen sind anpassungsfähig, insbesondere wenn es um die Wahl des Nistplatzes geht. Als Kinderstuben dient etwa eine Nische unter dem Dach, ein verlassenes Schwalbennest oder eine üppige Fassadenbegrünung. Trotzdem gehen die Spatzen-Bestände zurück. „Helfen kann man zum Beispiel mit Nisthilfen – und einer naturnahen Gartengestaltung. Dann gibt es auch genügend Insekten als Nahrung“, sagt NABU-Pressesprecher Philip Foth.

Die Amsel ist die einzige heimische Drossel, bei der sich die Geschlechter stark unterscheiden. Das Männchen ist komplett schwarz und hat einen gelb-orangen – im ersten Jahr noch dunkelgrauen – Schnabel. Das Weibchen ist von der Schnabel- bis zu Schwanzspitze schlicht braun gefärbt. Amseln sind viel auf dem Boden hüpfend unterwegs und suchen nach Nahrung. Oft halten sie mit schräg gehaltenem Kopf inne, um zu lauschen. Regenwürmer, Schnecken und Insekten zählen zu ihren Leispeisen. Später im Jahr kommen Beeren und Früchte hinzu. Vor etwa 150 Jahren war die Amsel noch ein eher scheuer Waldvogel, heute ist sie überall im Siedlungsbereich zu finden. „Als klassischer Kulturfolger kommt sie dort offenbar gut klar“, berichtet Foth.

Die Kohlmeise ist in unseren Breiten die größte und häufigste Meise. Mit ihrem schwarz-weißen Kopf, der gelben Unterseite und dem markanten schwarzen Bauchstreifen ist sie gut zu erkennen, am Gesang alleine jedoch nur schwer zu bestimmen. Denn neben dem typischen Ruf „zizibäh zizibäh“ verfügen Kohlmeisen über ein reichhaltiges Repertoire an Gesangsmotiven. Hinzu kommt ihr Talent zum Nachahmen anderer Meisenstimmen. Aus einem einzigen Kohlmeisen-Gelege können bis zu einem Dutzend Jungvögel schlüpfen. Die Elternvögel sind pausenlos im Einsatz, um die hungrigen Schnäbel zu stopfen. Sie sammeln Blattläuse, Raupen und Spinnen von Blättern und Zweigen. Zu Spitzenzeiten kommen sie nahezu im Minutentakt mit Futter an die Bruthöhle. „Kohl-und Blaumeise sind übrigens die häufigsten Nistkasten-Nutzer. Man kann sie leicht mit dem Angebot von Nisthilfen unterstützen“, rät Philip Foth.

Die Blaumeise ist kleiner als die Kohlmeise und ihr fehlt der schwarze Streifen auf dem Bauch. Stattdessen fallen bei ihr das blaue Käppchen über dem weißen Gesicht, ein schwarzer Augenstreif und die ebenfalls blau gefärbten Flügel- und Schwanzfedern ins Auge. Blaumeisen sind häufige Gäste in hiesigen Gärten, sobald dort ein paar ältere Bäume stehen. Sie sind ständig in Bewegung, oft hangeln sie sich kopfunter an dünnen Zweigen entlang. Ihr Gesang ist abwechslungsreich, beginnt meist mit einem hohen „tii-tii“ und endet mit einem Triller.

Stare erkennt man an ihrem schwarz-grünlich glänzenden Gefieder, dem kurzen Schwanz und dem langen Schnabel. Staren-Männchen sind echte Gesangstalente. Der Vogel des Jahres 2018 verfügt über eine Vielzahl eigener Gesangsmotive, kann viele Vogelarten und andere Geräusche perfekt nachahmen. Das rhythmische Singen unterstreichen sie oft mit weit heftigen Flügelbewegungen. Diese Anstrengungen honorieren die Weibchen: Sie finden die Männchen am attraktivsten, deren Gesang die meisten Motive enthält und die beim Singen die größte Ausdauer an den Tag legen.

Im vergangenen Jahr hatten fast 57.000 Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel  mitgemacht und Ergebnisse aus über 37.000 Gärten gemeldet. Gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“ handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Und so funktioniert es: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt wird. Die Beobachtungen können online unter www.stundedergartenvoegel.de und mit der kostenlosen NABU Vogelführer App gemeldet werden. Meldeschluss ist der 20. Mai. Eine kostenlose Rufnummer zum Melden ist am 11. und 12. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – geschaltet.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (6. bis 10. Mai) ins Leben gerufen. Ein NAJU-Aktionspaket versorgt teilnehmende Gruppen und Klassen mit Zählkarten, einem „Vogelbüchlein für die Hosentasche“ für jedes Kind, einem NAJU-Poster, auf dem Kinder die häufigsten Vogelarten in Deutschlands Gärten und ihre Besonderheiten kennenlernen, sowie einem Begleitheft. Weitere Informationen unter www.NAJU.de/sdg

NABU Niedersachsen