Weihnachtskonzert des Internationalen Chores Hildesheim

Am 27.12.2018 um 19:30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Hildesheim, Martin-Luther-Straße 33

Aufgeführt wird das Weihnachtsoratorium „Oratorio de Noël“ von Camille Saint-Saëns sowie einige bekannte Weihnachtslieder.

Das Konzert ist ein Benefizkonzert zu Gunsten der Streicherklasse der Grundschule Alter Markt.

Klaus Schmitz

Kirschen im Schnee“: 1. Neuhofer Weihnachtsmarkt

Eine Adventsbastelwerkstatt, Geschenkartikelstände, Livemusik, viele
Mitmachaktionen für Kinder, Köstliches in Warm und Kalt sowie eine
Feuerjonglage erwartet junge und alte Besucherinnen und Besucher auf dem
ersten Neuhofer Weihnachtsmarkt am Sonnabend, 1. Dezember. Von 15 bis 19
Uhr lädt der Kinder- und Jugendtreff Neuhof gemeinsam mit einigen
Geschäftstreibenden unter dem Motto „Kirschen im Schnee“ in die Ladenzeile im
Trockenen Kamp 8-12 herzlich zu allen Angeboten und einem kulturellen
Rahmenprogramm ein.
Musikalisch eröffnet wird der Weihnachtsmarkt von Schülerinnen und Schülern der
Grundschule Neuhof, weiterhin stehen die Songs des Chors „Die TonCoolen“ auf
dem Programm und als Highlight um 17 Uhr der Auftritt des „Duo Dubiosi“ mit
seiner Licht- und Feuerjonglageshow. Der Jugendtreff freut sich gemeinsam mit
den teilnehmenden Vereinen und Verbänden aus dem Stadtteil
Neuhof/Hildesheimer Wald/Marienrode über viele Besucherinnen und Besucher!

Stadt Hildesheim

„Die Frau, die gegen Türen rannte“ – Einladung zur Lesung am 28. November

Anlässlich des Internationalen Gedenktages gegen Gewalt gegen Frauen (25. November) wird weltweit durch diverse Aktionen und Veranstaltungen an das hohe Ausmaß von Gewalt gegen Frauen erinnert und Strategien zur Bekämpfung in den Mittelpunkt gerückt. Das Hildesheimer Aktionsbündnis lädt aus diesem Anlass zu einer Lesung am 28. November im Kreishaus ein.

Der Roman „Die Frau, die gegen Türen rannte“ erzählt Paulas Geschichte. Es geht um ihre große Liebe, Charlo, um ihre Ehe mit diesem Mann, zu dem sie hält – auch wenn er sie jahrelang immer wieder schlägt. Es geht um die Liebe Paulas zu ihren Kindern und um die Flucht in den Alkohol. Und es sind die kleinen Siege, die Paula die Kraft geben, weiterzumachen. Schauspielerin Simone Mende, seit der Spielzeit 2011/ 12 festes Ensemblemitglied des TfN, liest ausgewählte Szenen daraus.

Die Lesung findet am Mittwoch, 28. November 2018, um 18 Uhr im Foyer des Kreishauses statt (Bischof-Janssen-Straße 31, Haupteingang). Einlass ist ab 17.30 Uhr, der Eintritt ist kostenfrei. Interessierte melden sich bis 27. November bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Hildesheim unter gleichstellung@landkreishildesheim.de an. Für Rückfragen steht die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hildesheim, Angela Geweke, unter der Rufnummer 05121 309 2271 zur Verfügung.

Landkreis Hildesheim

Wunschbaumaktion startet: Kindern Bücherwünsche erfüllen!

Es ist wieder soweit: Am 27. November startet die beliebte Wunschbaumaktion
der Stadt Hildesheim. Wer zur Weihnachtszeit etwas Gutes tun möchte, kann
Wünsche von Kindern aus benachteiligten Familien einen Bücherwunsch erfüllen.
Die Wunschkarten hängen bis zum 7. Dezember an den Weihnachtsbäumen in
der Rathaushalle und im Foyer des Stadtbüros (Markt 2). Die Abgabe der
Geschenke im Rathaus sollte dann bis zum 11. Dezember erfolgen.
Bis zu 220 Kinder, deren Eltern es aus finanzieller Sicht schwer haben, können
sich Bücher der unterschiedlichsten Kategorien wünschen. Schon für „kleines
Geld“ – bis maximal 20 Euro – kann einem Kind in der Vorweihnachtszeit ein
Lächeln ins Gesicht gezaubert werden. Wer mehr geben möchte, sollte sich bitte
direkt an die städtischen Kinder- und Jugendhäuser wenden. Die erfüllten
Wünsche werden bei der Stadt Hildesheim bis 11. Dezember gesammelt und im
Rahmen einer Weihnachtsfeier am Mittwoch, 19. Dezember, 16 Uhr, von
Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer überreicht.
Die wichtigsten Informationen finden sich auf den Wunschkarten. Für Fragen oder
Absprachen ist Vera Witte (Stadt Hildesheim, Büro des Oberbürgermeisters) unter
Telefon 05121 301-1048 oder per Mail unter v.witte@stadt-hildesheim.de
erreichbar. „WunscherfüllerInnen“ können sich auch gerne melden, wenn sie nicht
persönlich ins Rathaus kommen können.

Wunschkarten_Presse

Foto: Stadt Hildesheim

Mit der Wunschbaumaktion sind nicht nur Kinder aus Familien angesprochen, die
sogenannte Transferleistungen wie „Hartz IV“ oder Grundsicherung beziehen.
Eine Überprüfung der finanziellen Familiensituation gibt es ausdrücklich nicht. Da
die gesamte familiäre Situation ausschlaggebend ist, hat die Ausgabe der
Wunschkarten erneut über die Kinder- und Jugendtreffs, das Kinder- und
Jugendrestaurant „KBert“ und die Hildesheimer Tafel stattgefunden.
Weitere Informationen zur Wunschbaumaktion sind unter
http://www.hildesheim.de/wunschbaum erhältlich.

Stadt Hildesheim

Informationen zur Baustelle Roonstraße

Seit dem 22. Oktober wird die Roonstraße in Kooperation mit der
Stadtentwässerung Hildesheim (SEHi) grundhaft erneuert. Die Arbeiten werden
voraussichtlich bis April 2020 andauern. Für den ersten Bauabschnitt wurde der
Bereich zwischen der Goslarschen Straße und der Steingrube/Galgenbergstraße
voll gesperrt. „Die Vollsperrung ist alternativlos, da eine solch grundhafte
Straßenerneuerung aufgrund bestehender Arbeits- und Sicherheitsvorschriften
sowie des erforderlichen Platzbedarfs anders nicht durchführbar ist“, erklärt Holger
Meisner (Stadt Hildesheim, Projektleiter Straßenbau). Der Radverkehr könne aber
über eine Umleitungsstrecke durch die Kampstraße parallel zur Baustelle den
Bereich passieren. Leider missachten einige Radfahrerinnen und -fahrer das
Verbot, auf Gehwegen zu fahren und passieren die Baustelle ordnungswidrig, was
zu gefährlichen Situationen mit dem Fußgängerverkehr führt. Diesbezüglich wurde
bereits Kontakt mit der Polizei aufgenommen, die den fließenden Verkehr – also
auch den Radverkehr – kontrolliert.
Von der Baumaßnahme sind auch Buslinien des Stadt- und Regionalverkehrs
betroffen, die Busse werden entsprechend umgeleitet. Die Stadtbuslinie 1 muss
ab ZOB über Bahnhofsallee, Zingel und Goslarsche Straße umgeleitet werden.
Alternative Umleitungsstrecken bestehen nicht, weil potentielle Ausweichrouten
entweder keinen Busverkehr zulassen (Beispiel Orleanstraße aufgrund eines zu
geringen Querschnitts) oder aufgrund der vorhandenen Fahrzeitreserven der Linie
1 nicht umgesetzt werden können (Beispiel Umleitung über Moltkestraße, Einumer
Straße, Zingel, Goslarsche Straße). Zudem wird das betroffene Quartier über die
Linien 3 und 6, die von der Sperrung nicht berührt sind, weiterhin bedient. Es
bestehen auch zu den zusätzlichen Haltestellen der umgeleiteten Linie 1 (Theater,
Immengarten) für einige der betroffenen Fahrgäste fußläufige Alternativen zu den
von der Linie 1 nicht mehr bedienten Haltestellen Moltkestraße und Steingrube.
Informationen zu den Umleitungen stellen die Verkehrsunternehmen auf ihren
Internetseiten http://www.svhi-hildesheim.de und http://www.rvhi-hildesheim.de sowie an den
betroffenen Haltestellen zur Verfügung. Das SVHI & RVHI-Kundencenter ist unter
Telefon 05121 66666 zu erreichen und gibt gerne persönlich Auskunft.
Probleme gab es in den ersten Tagen der Baumaßnahme bei der Abholung der
Mülltonnen. Diesbezüglich wurde seitens der Stadt Kontakt mit dem
Zweckverband Abfallwirtschaft Hildesheim (ZAH) aufgenommen, um die Abholung
im gesperrten Bereich zu gewährleisten.
Zum weiteren Bauverlauf: Zunächst erneuert die SEHi den Mischwasserkanal
einschließlich der Hausanschlüsse bis zur Eichendorffstraße. Nach einem
entsprechenden Vorlauf werden neue Versorgungsleitungen von der EVI
Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG und der Telekom AG verlegt. Erst
nach Inbetriebnahme dieser Leitungen kann der Straßenbau ab der Goslarschen
Straße beginnen. Die SEHi stellt in dieser Zeit die neuen Kanäle in der südlichen
Steingrube her, sodass nach Abschluss der Straßenbauarbeiten in der
Roonstraße und östlichen Steingrube der Straßenbau in der südlichen Steingrube
erfolgen kann. Die Auftraggeber Stadt Hildesheim und Stadtentwässerung
Hildesheim sind bemüht, die Arbeiten so zu koordinieren, dass die Sperrungen
schnellstmöglich aufgehoben werden können.

Spaziergang mit dem OVH

Der Ornithologische Verein zu Hildesheim e.V. lädt zu einem naturkundlichen Spaziergang von Himmelsthür nach Steuerwald ein. Wir treffen uns am Sonntag, 02.12.2018 um 10:00 Uhr in Himmelsthür Jahnstraße/Wendehammer am Sportplatz. Die Veranstaltung ist offen für alle an Natur- und Vogelkunde Interessierten und kostenlos. Wir freuen uns über Spenden für die Naturschutzarbeit.
Nähere Informationen und weitere Termine unter www.ovh-online.de
Kontakt: 0151 50417945
Petra Pahl

Schwangerenberatungsstelle der AWO Hildesheim widerspricht den Aussagen von den CDU-Ratsherren Störmer und Weiß über den Verhütungsmittelfond der Stadt Hildesheim

Die Schwangerenberatungsstellen der AWO in Stadt und Landkreis beraten regelmäßig Frauen und Paare zum Thema Verhütung. „Immer wieder kommen Frauen zu uns in die Beratung, die aus unterschiedlichen Gründen auf eine Langzeitverhütung, wie die Spirale, zurückgreifen müssen und daher um finanzielle Unterstützung bitten. Bei der Spirale, als Verhüttungsmittel, entstehen für die Frauen Kosten zwischen 350 und 400 Euro, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Diese Summe können gerade Frauen und Familien aus sozial prekären Verhältnissen nicht aufbringen“, so Nicole Ranke, Schwangerenberaterinnen bei der AWO KV Hildesheim-Alfeld (Leine) e.V.. In den vergangenen Jahren hat der Verhütungsmittelfond der Stadt Hildesheim gerade diese betroffenen Frauen finanziell unterstützt. Voraussetzung war der Bezug von Sozialleistungen, wie ALG II, Wohngeld etc.. Uns geht es nicht darum „Kinderkriegen“ zu bekämpfen, sondern die Frauen bei der eigenbestimmten Familienplanung zu unterstützen und somit ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Letzteres bedeutet für die Frauen häufig ein Konflikt, der nicht selten zu einem Schwangerschaftsabbruch führt. Aus unserer Sicht stigmatisiert der Haushaltansatz Familien nicht, die sich trotz finanzieller Schwierigkeiten für Kinder entscheiden. In Stadt und Landkreis gibt es viele Beratungsangebote, die Familien mit finanziellen Schwierigkeiten zur Seite stehen. Auch wir bieten solche Beratungsangebote an.

Unsere Erfahrung zeigt, dass gerade Kinder aus kinderreichen Familien und von Alleinerziehenden von Kinderarmut bedroht sind. Diese Armut bekämpft man nicht, indem Frauen der Zugang zu Verhütungsmitteln erschwert wird, sondern vergrößert sie vielmehr. Eine eigenverantwortlich bestimmte Familienplanung sollte heutzutage allen Frauen ermöglicht werden. Daher bitten wir den Stadtrat der Stadt Hildesheim auch im nächsten Jahr den Verhütungsmittelfond einzurichten, um sozial schwache Familien weiterhin zu unterstützen.

AWO KV Hildesheim-Alfeld (Leine) e.V.

Zur Einordnung:

Die CDU-Ratsherren Dag Störmer und Mirco Weiß haben in einer Pressemitteilung Kritik an der Forderung von SPD, Linke und Grünen geübt, die Stadt solle den Kauf von Verhütungsmitteln subventionieren. Dafür wünscht sich Rot-Rot-Grün 10.000,00 Euro im städtischen Haushalt.
„Meiner Auffassung nach sollten bei der engen Haushaltslage die freiwilligen Leistungen besonnener eingesetzt werden. Wir blähen unsere Haushalte immer mehr auf, insbesondere im sozialen Bereich, und kommen trotz sprudelnden Einnahmen gerade so auf eine schwarze Null“, so Störmer. SPD, Grüne und Linkspartei wollen Geld verteilen, was die Stadt gar nicht habe, moniert der Christdemokrat, der auch Mitglied des Finanzausschusses ist. „Wir müssen Kinderarmut bekämpfen, nicht das Kinderkriegen“ findet Mirco Weiß. Für Störmers Fraktionskollegen Weiß hat der Haushaltsansatz von Rot-Rot-Grün auch einen moralischen Makel: „Dieser Verhütungsfonds suggeriert, dass ärmere Menschen keine natürliche Familienplanung anstreben würden“, so Weiß. Er hält den Fonds vom Grunde her für falsch. Der richtigere Ansatz wäre, das geplante Geld in Beratungsangebote zu investieren, die jungen Müttern oder Paaren aus sozial prekären Verhältnissen hilft. Dieser Haushaltsansatz stigmatisiert Familien, die sich trotz finanzieller Schwierigkeiten für Kinder entscheiden. Störmer und Weiß betonen in ihrer Stellungnahme, dass sie damit ihre persönliche Haltung zu dem Thema öffentlich machen und nicht etwa für die gesamte CDU-Ratsfraktion sprechen.