Bürgerinitiative verwahrt sich gegen Vorwürfe

Bei allen Kontroversen, die um die Wasserkamp-Pläne zurzeit herrschen, sind Beschimpfungen nicht erlaubt – von allen Seiten nicht.

„Uns sind solche Schreiben aber auch nicht bekannt“, betont Kurt Warmbein, einer der Sprecher der BI. „Wir bekommen viele Mails, die an Ratsvertreter gehen, als Kopien zugeschickt.  Da ist mir z.Zt. keine unerhörte Mail in Erinnerung.“

Dass allerdings gewählte Vertreter angeschrieben und mit der Meinung des Wählers konfrontiert werden, muss als normal angesehen werden. Auch, dass hartnäckig nachgefragt wird.

Auch ist normal, dass Volksvertreter beeinflusst werden sollen. Jeder Brief an einen Abgeordneten ist in diesem Sinne eine Einflussnahme.

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Wasserkamp Foto: BI für eine lebenswerte Marienburger Höhe

Wenn allerdings ein honoriger Ratsherr Mitglieder der BI als „Querulanten“ bezeichnet und in einer wichtigen Ratssitzung nach „fliegenden Fischen auf dem Wasserkamp“ sucht, darf er sich nicht wundern, dass ihm solche Äußerungen vorgehalten werden.

An den Info-Ständen der BI ist deutlich zu hören, dass die Bürger einen gehörigen Groll im Bauch haben. Oft wird der Eindruck formuliert, dass „die Politik“ ihre Sorgen nicht Ernst nähme und auf Zeit spiele. Auch dies wirkt natürlich nicht „dämpfend“ in der Diskussion. Aber all dies rechtfertigt keine verbalen Entgleisungen.

Dass man Mandatsträger auf ihre Wahlversprechen von 2016 hinweist, in der Südstadt keine neuen Baugebiete zuzulassen, kann nicht als Drohung verstanden werden.

Die BI will und kann niemanden einschüchtern, dafür sind unsere Volksvertreter zu selbstbewusst. Die BI wird sich aber auch durch zur Schau getragene Empörung nicht beeinflussen lassen.

Kurt Warmbein,
für die BI für eine lebenswerte Marienburger Höhe
und die Itzumer für eine grünen Wasserkamp

„Earth Hour 2018“ – Hildesheim ist wieder dabei!

Am Sonnabend, 24. März, findet um 20.30 Uhr die Earth Hour 2018 des World Wildlife Fund (WWF) statt – die weltweit größte Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz. Rund um den Globus werden zum bereits zwölften Mal Millionen von Menschen, tausende Städte, Gemeinden und Unternehmen für eine Stunde das Licht ausschalten und so gemeinsam ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen. Die Stadt Hildesheim ist seit 2012 dabei und wird auch in diesem Jahr eine Stunde lang die Beleuchtung des Rathauses abschalten, um so ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. „Ich hoffe, dass sich auch bei uns ganz viele Menschen an der Earth Hour beteiligen und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen!“, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. „Jeder kann dazu einen Beitrag für unseren Planeten leisten – nicht nur am 24. März.“

Der Klimawandel ist nach Angaben des WWF schon jetzt verantwortlich für ein noch nie dagewesenes Artensterben. Viele Tiere und Pflanzen könnten sich nicht schnell genug an die steigenden Temperaturen und die veränderten Bedingungen anpassen. Funktionierende Ökosysteme sind jedoch unverzichtbar: Werden sie zerstört, bedroht das unsere gesamte Lebensgrundlage – vom Wasser, das wir trinken bis zur Luft, die wir atmen. Mit über 7000 Städten in 184 Ländern wurden 2017 laut WWF alle bisherigen Earth Hour Rekorde gebrochen, in Deutschland wurde in insgesamt 323 Städten das Licht ausgeschaltet. Mit der Earth Hour 2018 möchte der WWF diesen Rekord ein weiteres Mal brechen. Wer mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour neben Neuigkeiten rund um das Event auch Tipps für die eigene Earth Hour. In Deutschland steht die Aktion dieses Jahr unter dem Motto „Für einen lebendigen Planeten“.

Begonnen hat die Aktion 2007 in einer Stadt – Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour teil und schalteten für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen und wurde zur globalen Bewegung.

Stadt Hildesheim

Weltwassertag im Rathaus

Natur für Wasser“ ist das diesjährige Motto des Weltwassertags, der am Donnerstag, 22. März, weltweit auf Initiative der United Nations (Vereinten Nationen) stattfindet. In der Zeit von 8 bis 18 Uhr werden auf der Galerie der Rathaushalle (Markt 1) ausführliche Informationen und Antworten auf Fragen rund ums Thema bereitgehalten, zum Beispiel zur Frage, wie Überschwemmungen, Dürren und Wasserverschmutzungen reduziert werden können. Auch speziell zum Aspekt des „Hochwasserschutzes“ steht Fachpersonal der Unteren Wasserbehörde auch für individuelle Belange zur Verfügung. Am Beispiel von Überschwemmungsereignissen wird ein umfangreiches Informationsangebot im Rathaus bereitgestellt.

Der Weltwassertag wurde anlässlich der Weltkonferenz „Umwelt und Entwicklung“ 1992 in Rio de Janeiro ins Leben gerufen und wird alljährlich begangen. Der Weltwassertag 2018 soll für eine stärkere Berücksichtigung naturnaher beziehungsweise die natürlichen Potenziale von Ökosystemen nutzender Lösungen im Gewässermanagement werben. Dabei geht es auch um die Inwertsetzung der vielfältigen Leistungen, die solche Ökosysteme bereitstellen.

Weitere Informationen zum „Welt-Wassertag“ gibt es in englischer Sprache unter www.worldwaterday.org oder auf der Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter www.bmub.bund.de.

Stadt Hildesheim

Statusmeldung Grippeinfektionen im Landkreis Hildesheim

In der Summe wurden dem Gesundheitsamt bisher 456 laborbestätigte Influenzafälle gemeldet, 6 Todesfälle

Da nur die Erregernachweise meldepflichtig sind, geben diese Zahlen nicht die tatsächliche Anzahl von Erkrankungen an Influenza wider, denn nicht alle Patientinnen/Patienten suchen eine Ärztin/einen Arzt auf und von den Ärztinnen/Ärzten wird nicht bei allen Patientinnen/Patienten eine Erregerdiagnostik/ein Labornachweis initiiert.

Landkreis Hildesheim

„Hildesheimer Friedenstag“: Gedenken an Zerstörung der Stadt

Am 22. März 1945 wurde Hildesheim Opfer verheerender Luftangriffe, die weite Teile der Stadt in Schutt und Asche legten. Über 1.000 Bürgerinnen und Bürger verloren an diesem Tag ihr Leben. Am 73. Jahrestag gedenkt die Stadt dieser folgenschweren Zerstörung der Stadt. Im Wissen um die Geschichte, aber auch als Zeichen gegen aktuelle friedensfeindliche Gesinnungen widmet sich der „Hildesheimer Friedenstag“ am Donnerstag, 22. März, neben der Erinnerung auch der Wahrung des Friedens in Gegenwart und Zukunft.

Das traditionelle Gedenken an die Zerstörung zum Zeitpunkt des Bombardements wird um 13.10 Uhr mit dem Glockengeläut in der Stadt eröffnet. Um 13.20 Uhr beginnt in der St. Andreaskirche die Erinnerungsfeier. In diesem Rahmen wird der Friedenspreis „Im Anfang war das Wort“ an eine Einrichtung vergeben, die sich für ein tolerantes und respektvolles Zusammenleben einsetzt. 2018 wird das Kinder- und Jugendprojekt FuNah ausgezeichnet.

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Omar Fahmy kombiniert mitFuNah sehr erfolgreich Fußball und Coaching. Foto: Stadt Hildesheim

Für 18 Uhr lädt die Stadt außerdem zur zweiten Hildesheimer Friedensrede in die St. Andreaskirche ein. Sie soll Wege zu einer gerechteren und toleranteren Welt aufzeigen. Nach Felix Finkbeiner im Jahr 2017 wird die Rede in diesem Jahr von der Hildesheimer Schriftstellerin Shida Bazyar gehalten. Nicht nur mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Debütroman „Nachts ist es leise in Teheran“ sondern auch mit zahlreichen anderen Publikationen tritt Bazyar für eine offene und tolerante Gesellschaft ein.

Mit dem „Hildesheimer Friedenstag“ möchte die Stadt Hildesheim an die Erinnerung an die Zerstörung der Stadt den Aufruf zu einem friedlicheren Zusammenleben knüpfen. Seit 2016 besteht der „Hildesheimer Friedenstag“ daher aus den drei Teilen „Erinnern“, „Verpflichten“ und „Ermutigen“. Hinter der Neuausrichtung der Gedenkveranstaltung stehen verschiedene Motive. Vor allem soll der Fokus stärker von der historischen Erinnerung hin zu einer vorwärtsgewandten Sicht gelegt werden. Damit sollen insbesondere auch die Nachkriegsgenerationen erreicht werden.

Regieteam gibt erste Einblicke in nächste Schauspielpremiere

Bei der Matinee zur nächsten Schauspielpremiere „Phantom (Ein Spiel)“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz am 25. März geben Regisseurin Alice Asper, Dramaturgin Astrid Reibstein und die Ensemblemitglieder erste Einblicke in die Produktion.

Ein Schrei. Ein Baby! Liegen gelassen im Schnellrestaurant. Was tun? Und wie kommt das hierher? – Auf der Suche nach Antworten beginnen die Angestellten, eine Geschichte zu erfinden. Es ist die Geschichte von Blanca, einer osteuropäischen Arbeitsmigrantin. Sie ist die große Hoffnung ihrer Familie auf ein besseres Leben. Allein fährt sie ins fremde Deutschland, sucht einen Schlafplatz, wird betrogen, soll betteln geschickt werden, aber sie will mit ganzer Kraft legal und unermüdlich ihren Weg gehen.

Leichtfüßig, gesellschaftsrelevant und spannend erzählen Sarah Nemitz und Lutz Hübner in „Phantom (Ein Spiel)“ von deutschen Vorurteilen, weichen einschlägigen Klischees nicht aus und fragen: Sind diese Vorurteile wahr? Hat Blanca eine Chance in diesem fremden Land?

Erste Antworten versucht das Regieteam rund um Regisseurin Alice Asper bei der Matinee zum Stück am 25. März um 11.15 Uhr zu geben. Mit dabei sind auch die Schauspieler Angelina Berger, Lilli Meinhardt, Katharina Wilberg, Dennis Habermehl und Marek Egert.

Karten kosten zwischen 9,00 und 27,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693 1693 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich.

TfN

Verkehrsunfallflucht – B1 Höhe Bockfeld

Am Freitag, den 16.03.2018 kommt es gegen 10:23 Uhr auf der B1 in Fahrtrichtung Hildesheim, Höhe Bockfeld, zu einem Verkehrsunfall. Der 45-jährige Fahrzeugführer aus Elze befährt mit seinem Hyundai Tucson die B1 in Richtung Hildesheim auf dem linken Fahrstreifen. Auf dem rechten Fahrstreifen befindet sich zu diesem Zeitpunkt ein dunkelblauer Audi A4 älteren Baujahrs mit Hamelner Kennzeichen. Als ein unbekannter dritter Verkehrsteilnehmer die B1 aus Bockfeld kommend befahren und sich in den fließenden Verkehr einordnen möchte, wechselt der Audi unvermittelt auf den linken Fahrstreifen. Es kommt zum Zusammenstoß zwischen dem Audi und dem Hyundai. Anschließend entfernt sich der Audi in Richtung Hildesheim unerlaubt von der Unfallstelle.

Am Hyundai befindet sich ein Lackschaden am vorderen rechten Kotflügel. Die Schadenshöhe beträgt ca. 500,-EUR.

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Elze unter der Tel.-Nr.: 05068-9303-0 in Verbindung zu setzen.

Polizeiinspektion Hildesheim

Erste Einblicke in das Musical „Erwin Kannes“

Regisseur Werner Bauer, Choreografin Annika Dickel und der Musikalische Leiter Andreas Unsicker geben bei der Matinee zu „Erwin Kannes“ am Sonntag, 18. März 2018, um 11.15 Uhr erste Einblicke in die Musicalkomödie im TfN.

Erwin Kannes ist schmerbäuchig, ordinär und eine Couchpotato erster Güte. An Nachbarinnen schreibt er frivole Briefe und alle, wirklich alle finden ihn ekelig und furchtbar. Aber trotzdem gelingt es ihm, die Leidenschaft der drei Hausfrauen Melanie, Kimberley und Marie-Louise zu wecken, die es sich im aufgeräumten Letterland gemütlich gemacht haben. Keine drei Tage dauert es und jeder liegt mit jedem überkreuz: Ehegatten mit den Gattinnen, die Hausfrauen untereinander und auch die Kinder lassen sich mit in den Letterland-Krieg hineinziehen. Am 25. März feiert die Musicalkomödie „Erwin Kannes- Trost der Frauen (Letterland)“ des deutschen Erfolgsteams Peter Lund und Thomas Zaufke im TfN Premiere.

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Foto: TfN_ERWIN KANNES


Bereits am 18. März geben Regisseur Werner Bauer, Choreografin Annika Dickel und der Musikalische Leiter Andreas Unsicker im Gespräch mit Dramaturg Christof Wahlefeld erste Einblicke in das Stück. Auch dabei sind die Ensemblemitglieder Elisabeth Köstner, Marysol Ximénez-Carrillo und Alexander Prosek.

Der Eintritt zur Matinee ist frei. Karten für die Premiere kosten zwischen 12,00 und 36,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 0 51 21/16 93 16 93 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich.

TfN

Osterfeuer

Osterfeuer dienen der Förderung der Heimatpflege und des Brauchtums in den einzelnen Ortschaften.

Die Städte und Gemeinden im Landkreis Hildesheim sind angewiesen, pro Ortschaft grundsätzlich nur ein Osterfeuer als Traditionsfeuer zu gestatten.

Die Veranstalter haben eine Vielzahl von Auflagen zu beachten. Insbesondere sind angrenzende Flächen (z.B. frisch bearbeitete landwirtschaftliche Flächen, aber auch Anpflanzungen wie Bäume, Büsche oder Hecken) vor den Flammen zu

schützen. Ordner/Aufsichtskräfte sind einzusetzen bis das Feuer komplett erloschen ist. Die vorherige Information der Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle ist in jedem Fall erforderlich.

Das anlässlich eines Brauchtumsfeuers für die Verbrennung vorgesehene Material wird nicht als Abfall entsorgt, sondern nur zum Zweck der Brauchtumspflege verbrannt.

Deshalb überprüfen die zuständigen Behörden im Rahmen der Gefahren-abwehr oder des vorbeugenden Brandschutzes, aber auch im Hinblick auf den Naturschutz die Feuerplätze.

Als Brennmaterial sollten nur natur-belassene Stoffe (z.B. Holz, Stroh) aufgeschichtet werden. Sperrmüll, behandeltes Holz, Reifen, Altöl oder sonstige Abfälle dürfen nicht verbrannt werden. Brandbeschleuniger (z.B. Benzin, Öl) dürfen nicht verwendet werden.

Erst an dem Tag, an dem das Feuer angezündet werden soll, ist das Brennmaterial aufzuschichten.

Das vorherige Umsetzen dient dazu, das Brennmaterial noch einmal zu kontrollieren und ggf. Tieren die rechtzeitige Flucht zu ermöglichen.

Das Osterfeuer darf nicht abgebrannt werden in Schutzzonen (z.B. Natur-schutzgebieten), in Bereichen von Naturdenkmalen und geschützten Landschaftsteilen oder auf Flächen besonders geschützter Biotope. Das gilt ebenso nach lang anhaltender trockener Witterung, bei starkem Wind oder in der Nähe von Wäldern, Campingplätzen, öffentlichen Verkehrs-flächen, Energieversorgungsanlagen usw.

Folgende Sicherheitsabstände sind einzuhalten:

a) zu Gebäuden, die aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen und mit einer harten Bedachung versehen sind, mind. 50 m,

b) zu Gebäuden aus brennbaren Baustoffen und/oder mit weicher Bedachung 100 m.

Des Weiteren ist darauf zu achten, dass es zu keiner Rauchbelästigung der angrenzenden Wohnbebauung kommt.

Die Brauchtumsfeuer sind ständig unter Aufsicht zu halten. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuer-stelle erloschen sein. Die örtliche

Feuerwehr muss, auch wenn es sich um eine eigene Veranstaltung handelt, eine Brandsicherheitswache stellen.

Für Rückfragen steht Helmut Wenzel aus dem Umweltamt, Tel. 309 – 4052,

E-Mail : Helmut.Wenzel@landkreishildesheim.de zur Verfügung.

Landkreis Hildesheim

Ausschreibung für ein Erzählprojekt

Worum geht es?

Logo groß Welche Heimat neu

Heimat ist der Ort, an den die Seele immer wieder zurückkehrt!Bei diesem lebensbiografischen Erzählprojekt geht es um die Suche nach sich selbst: Woher komme ich – Wohin gehe ich…

In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung sind die Herausforderungen der kulturellen Identität für viele Menschen nicht mehr zu übersehen. Einerseits ist da die große Sehnsucht nach Zugehörigkeit und andererseits das, was den Unterschied macht und wir Identität nennen.

Wie finde ich eine Sprache für das, was mein Leben ausmacht? Wie schaffe ich es die Dinge, die mich besonders bewegen, in die „richtigen“ Worte zu fassen: vielleicht auch, damit später mehr zurückbleibt als nur ein paar zusammenhanglos in einer Schatulle oder auf einem USB-Stick aufbewahrte Fotos.

Deshalb unterstützen wir bei diesem Modellprojekt Menschen aller Generationen ihre Lebensgeschichten in Worte zu fassen, denn nichts ist für uns so identitätsstiftend wie der Umgang mit der eigenen Sprache.
Was bieten wir an?

  • Teilnahme am VHS-Kurs (Termine und Orte siehe unten)
  • Individuelle Autorenberatung und Manuskriptgespräche
  • Hausbesuche bei den Teilnehmern
  • Unterstützung von Erzählpatenschaften für Migranten und Zuwanderer
  • Suche nach Wegen der Veröffentlichung
  • Schaffung eines separaten Raums als Online-Portal
  • Veranstaltung von Lesungen/Ausstellungen
  • Publikationen im öffentlichen Stadt- und Regionalverkehr

Die Teilnahme ist kostenfrei!

Der VHS-Kurs! Von der Psychologie der Erinnerung bis zum persönlichen Austausch über die fixe Idee des Schreibens. Die Teilnehmer können sich unter Anleitung eines erfahrenen Autors über verschiedene Möglichkeiten des Autobiografischen und die dabei entstehenden Fragen und Probleme austauschen.

Ausgehend von einer Fundsache – z.B. einem alten Koffer auf dem Dachboden, einer alten Ansichtskarte, einem abgelegten Schmuckstück, einem Schlüsselbund, einem ausrangierten Möbelstück oder was auch immer – gilt es die dahinterstehende Geschichte zu entdecken und zu erzählen.

Persönliche Erinnerungen als fiktives Archiv des Alltagslebens und Gedächtnis einer immer schneller, säkularer und zugleich brüchiger werdenden Gesellschaft, die wir auf diese Weise ein Stück zu heben und zu bergen versuchen.

Ort: Alle Kurstermine Raum Uhrzeit
VHS Hildesheim

Pfaffenstieg 4-5

Donnerstag 05.04. 1. Stock, Raum 116 18:00-19:30
Dienstag 17.04.
Donnerstag 03.05.
Donnerstag 31.05.
VHS Sarstedt

Wellweg 39

31157 Sarstedt

Dienstag 10.04. Raum 5
Dienstag 24.04.
Mittwoch 09.05.
VHS Alfeld

Antonianger 6

Mittwoch 18.04. Raum 17
Mittwoch 02.05.
Mittwoch 16.05.

Erzählpatenschaften

Wir wenden uns mit diesem Projekt nicht nur an selber Schreibende sondern auch an Menschen, die wiederum anderen – aus ihrer Umgebung – dabei helfen könnten, deren Geschichte oder Geschichten zu erzählen.

Wohin können sich Interessenten wenden?

  • Wer Interesse an dem VHS-Kurs hat, kann sich direkt über die VHS in Hildesheim, Sarstedt oder Alfeld anmelden
  • Wer Interesse an einem der anderen Angebote hat, kann dieses gerne anmelden unter Mail-Kontakt info@forum-literatur.de

Vorstand Forum-Literaturbüro e.V.

Gesucht: Wohnraum für Flüchtlinge und Wohnungslose

Vor dem Hintergrund, dass Ende Juni die Flüchtlingsunterkunft Bernwardshof vom Netz geht und auch sonst der verfügbare Wohnraum knapp ist, sucht die Stadt Hildesheim Wohnungen nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für Menschen, die aus anderen Gründen wohnungslos sind. „Die Stadt bittet daher Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer, die über freien Wohnraum verfügen, sich beim Fachbereich Soziales und Senioren zu melden“, erklärt Malte Spitzer (Stadt Hildesheim, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen und Sport). Gesucht wird grundsätzlich Wohnraum jeder Größe. Ein besonderer Bedarf besteht an Wohnungen für Einzelpersonen und für Familien ab vier Personen. Es ist sowohl eine Anmietung seitens der Stadt denkbar als auch von den betroffenen Menschen selbst. Interessierte Wohnungseigentümer können sich bei Carsten Assmann (Telefon 05121 301-4273, c.assmann@stadt-hildesheim.de) oder Markus Schütte (Telefon 05121 301-4267, m.schuette@stadt-hildesheim.de) melden. Gern können auch Beratungstermine im Verwaltungsgebäude Hannoversche Straße 6 vereinbart werden. Die Mitarbeiter der Stadt informieren dabei individuell über die Rahmenbedingungen und Konditionen einer möglichen Vermietung.

Solange das Asylverfahren nicht positiv abgeschlossen ist, ist die Stadt nach dem Asylbewerberleistungsgesetz für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig. „Doch auch anerkannte Flüchtlinge verbleiben häufig noch recht lange in den von der Stadt bereitgestellten Unterkünften. Denn Sie sind dann zwar berechtigt, eine eigene Wohnung zu mieten, finden eine solche aber häufig nicht auf dem freien Wohnungsmarkt, was zur Folge hat, dass in den kommunalen Unterkünften zu wenig Plätze für neu zugewiesene Flüchtlinge frei werden“, erläutert Ulf Möhle (Stadt Hildesheim, Bereichsleiter Soziales und Senioren) die Hintergründe. Die gerade in der ersten Zeit noch mangelnde Sprachkenntnis ist kein Hindernis in der Kommunikation. Dafür sorgt der Verein Asyl, der Muttersprachler in der Betreuung der Flüchtlinge einsetzt. Nach positivem Ausgang des Asylverfahrens können diese auch selbst den Mietvertrag schließen. Die Stadt Hildesheim ist gesetzlich dafür zuständig, Asylbewerberinnen und -bewerbern den Lebensunterhalt zu gewährleisten und eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen, unterstützt aber auch die Integration der in Hildesheim bleibenden ausländischen Menschen mit der im vorletzten Jahr neu geschaffenen Koordinierungsstelle Integration.

Gesucht werden aber nicht nur Wohnungen für Flüchtlinge, sondern auch für Menschen, die aus anderen Gründen ihre bisherige Wohnung verloren haben. Auch diese Personen haben oft Schwierigkeiten, wieder eine eigene Wohnung zu finden und verbleiben länger als vorgesehen in den städtischen Notunterkünften.

Die anzumietenden Wohnungen sollen die nach dem Sozialgesetzbuch II („Hartz IV“) in der Stadt Hildesheim zulässigen Höchstsätze nicht überschreiten, da in vielen Fällen die Unterkunftskosten vom Job-Center getragen werden.

Im Bernwardshof, der als Flüchtlingsunterkunft in Kürze nicht mehr zur Verfügung steht, da auf dem Gelände ein neues Wohnquartier entsteht, konnten zwischenzeitlich bis zu 59 Personen wohnen. Die Stadt hat derzeit 815 Flüchtlinge in ihren Unterkünften untergebracht, davon 253 in Gemeinschaftsunterkünften und 562 in dezentralen Wohnungen. Von den 815 Flüchtlingen sind 411 bereits als asyl- oder schutzberechtigt anerkannt, 404 Flüchtlinge sind noch im Asylverfahren oder besitzen eine Duldung. Außerdem sind 103 Menschen untergebracht, die aus anderen Gründen wohnungslos sind, davon 70 Einzelpersonen und 33 Personen in Familienverbänden.

Stadt Hildesheim

Critical Mass Hildesheim diesmal schon am 23.3.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) unterstützt die Critical Mass in Hildesheim

Die Critical Mass (CM) findet im März eine Woche früher als üblich statt, also schon am
23.03. Der Startpunkt ist wie gehabt der Huckup um 19 Uhr.
Für diese Terminverlegung gibt es zwei Gründe:
1. Der letzte Freitag des Monats fällt dieses Jahr auf den Karfreitag.
2. Am 22.03. ist Norbert Krause, Gewinner des Deutschen Fahrradpreises, in Hildesheim zu Gast und gibt im Vortrag „Vormachen Mitmachen Selbermachen“ Einblick, wie er den Fahrradverkehr in seiner Heimatstadt Mönchengladbach umgekrempelt hat. Die Besucher*innen des Vortrags können Dank der Vorverlegung der CM gleich am folgenden Tag beginnen, gemeinsam den Radverkehr in Hildesheim zu stärken!
Wir fahren bei der CM gemeinsam als möglichst große Gruppe mit dem Fahrrad durch die Stadt und nehmen uns den Raum, der uns im Alltagsverkehr allzu oft verweigert wird. Als kritische Masse zeigen wir einmal im Monat die sonst kaum hinterfragte Dominanz der Autos in der Stadt auf. Für die individuelle Fortbewegung ist Radfahren ökologischer, gesünder, leiser, energieeffizienter und daher zukunftsfähiger als motorisierte Mobilitätsformen.
Wir sind keine organisierte Demonstration.
Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!
Die Autofahrer stehen nicht im Stau, sie sind der Stau!
Der VCD Hildesheim unterstützt die CM Hildesheim ideell und ruft alle fahrradbegeisterten Hildesheimer*innen auf, den Frühlingsanfang in dieser Woche und damit für viele auch den Fahrradsaisonbeginn mit der CM zu feiern.


Hier noch der Link zur CM Hildesheim:
https://criticalmasshildesheim.wordpress.com/


Zur Erläuterung, was die Critical Mass ist und will:


Critical mass (engl., dt. kritische Masse) ist eine weltweite Bewegung in Form der direkten Aktion, bei der sich mehrere nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer (hauptsächlich Radfahrer) scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen und scheinbar unhierarchischen Fahrten durch Innenstädte, ihrer bloßen Menge und dem konzentrierten Auftreten von Fahrrädern auf den Radverkehr als Form des Individualverkehrs aufmerksam zu machen und „… mit dem Druck der Straße mehr Rechte für Radfahrer und vor allem eine bessere Infrastruktur und mehr Platz einzufordern.“ Darüber hinaus gehe es der CMBewegung laut Die Zeit auch um „… die Frage, ob öffentlicher Raum nicht dem Verkehr entzogen und ganz anders genutzt werden sollte …“ Die Teilnehmer setzen sich für eine Verkehrswende ein.
Bei der CM wird genutzt, dass mehr als 15 Radfahrer nach §27 StVO einen geschlossenen
Verband bilden dürfen. Für diesen Verband gelten sinngemäß die Verkehrsregeln eines
einzelnen Fahrzeuges und er hat z.B. – als wäre er etwa ein Sattelzug – in einem Zug über eine Kreuzung mit Ampel zu fahren, selbst wenn diese zwischenzeitlich auf Rot umschaltet. Dies wurde durch ein Urteil des Landgerichts Verden 1989 bestätigt. Für Radfahrer eines Verbandes gilt zudem nicht die Radwegbenutzungspflicht und sie dürfen auf der Fahrbahn zu zweit nebeneinander fahren.
(Quelle: Wikipedia)

Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Hildesheim e.V.

Innenstadt platzt aus allen Nähten

Am Sonntag, den 11. März 2018, von 11 bis 17 Uhr, gastiert der Deutsch-Holländische Stoffmarkt wieder in Hildesheim. Über 100 kreativ dekorierte Stände lassen die Innenstadt (Hoher Weg) sprichwörtlich aus allen Nähten platzen.

Unter dem neuen Motto „Ran an die Nadel!“ präsentieren sich die Aussteller in diesem Jahr, denn die kaum überschaubare Vielfalt an Stoffen und Zubehör regen die Lust am Selbermachen an. Ob nun ein schicker Rock aus luftigem Tüll oder ein elegantes Halstuch aus feinem Chiffon, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Meterweise Materialien für Deko-, Gardinen-, Möbel- und andere Heimtextilien lassen auch beim Thema Innenraum-Gestaltung kaum einen Wunsch offen. Zudem punkten die Aussteller mit fachlicher Kompetenz bei der Beratung und geben den Besuchern gerne Infos über die Ware – vom Rohstoff über die Handelsbedingungen bis zur Färbung.

Pressefoto Stoffmarkt_(Expo Event)

Foto: Hildesheim Marketing GmbH

Der Deutsch-Holländische Stoffmarkt wird von der Essener Firma Expo Event Marketing GmbH in Kooperation mit der Hildesheim Marketing GmbH organisiert.

Nähmaschine zu gewinnen!

In Hildesheim ist auch diesmal der Nähmaschinenhersteller Elna mit einem Info Stand vertreten. Hier haben die Besucher die Möglichkeit sich ausführlich über die gesamte Produktpalette beraten zu lassen. Zudem erhält jeder die Chance vor Ort eine wertvolle Nähmaschine, im Wert von ca. 250.- €, der Schweizer Traditionsmarke zu gewinnen. Die Verlosung findet um 17 Uhr öffentlich am Stand von Elna statt.

Der Stoffmarkt in Hildesheim ist am Sonntag, den 11. März 2018 von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.stoffmarkt-expo.de

 

Hildesheim Marketing GmbH