Bürgerinitiative verwahrt sich gegen Vorwürfe

Bei allen Kontroversen, die um die Wasserkamp-Pläne zurzeit herrschen, sind Beschimpfungen nicht erlaubt – von allen Seiten nicht.

„Uns sind solche Schreiben aber auch nicht bekannt“, betont Kurt Warmbein, einer der Sprecher der BI. „Wir bekommen viele Mails, die an Ratsvertreter gehen, als Kopien zugeschickt.  Da ist mir z.Zt. keine unerhörte Mail in Erinnerung.“

Dass allerdings gewählte Vertreter angeschrieben und mit der Meinung des Wählers konfrontiert werden, muss als normal angesehen werden. Auch, dass hartnäckig nachgefragt wird.

Auch ist normal, dass Volksvertreter beeinflusst werden sollen. Jeder Brief an einen Abgeordneten ist in diesem Sinne eine Einflussnahme.

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Wasserkamp Foto: BI für eine lebenswerte Marienburger Höhe

Wenn allerdings ein honoriger Ratsherr Mitglieder der BI als „Querulanten“ bezeichnet und in einer wichtigen Ratssitzung nach „fliegenden Fischen auf dem Wasserkamp“ sucht, darf er sich nicht wundern, dass ihm solche Äußerungen vorgehalten werden.

An den Info-Ständen der BI ist deutlich zu hören, dass die Bürger einen gehörigen Groll im Bauch haben. Oft wird der Eindruck formuliert, dass „die Politik“ ihre Sorgen nicht Ernst nähme und auf Zeit spiele. Auch dies wirkt natürlich nicht „dämpfend“ in der Diskussion. Aber all dies rechtfertigt keine verbalen Entgleisungen.

Dass man Mandatsträger auf ihre Wahlversprechen von 2016 hinweist, in der Südstadt keine neuen Baugebiete zuzulassen, kann nicht als Drohung verstanden werden.

Die BI will und kann niemanden einschüchtern, dafür sind unsere Volksvertreter zu selbstbewusst. Die BI wird sich aber auch durch zur Schau getragene Empörung nicht beeinflussen lassen.

Kurt Warmbein,
für die BI für eine lebenswerte Marienburger Höhe
und die Itzumer für eine grünen Wasserkamp

„Earth Hour 2018“ – Hildesheim ist wieder dabei!

Am Sonnabend, 24. März, findet um 20.30 Uhr die Earth Hour 2018 des World Wildlife Fund (WWF) statt – die weltweit größte Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz. Rund um den Globus werden zum bereits zwölften Mal Millionen von Menschen, tausende Städte, Gemeinden und Unternehmen für eine Stunde das Licht ausschalten und so gemeinsam ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen. Die Stadt Hildesheim ist seit 2012 dabei und wird auch in diesem Jahr eine Stunde lang die Beleuchtung des Rathauses abschalten, um so ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. „Ich hoffe, dass sich auch bei uns ganz viele Menschen an der Earth Hour beteiligen und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen!“, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. „Jeder kann dazu einen Beitrag für unseren Planeten leisten – nicht nur am 24. März.“

Der Klimawandel ist nach Angaben des WWF schon jetzt verantwortlich für ein noch nie dagewesenes Artensterben. Viele Tiere und Pflanzen könnten sich nicht schnell genug an die steigenden Temperaturen und die veränderten Bedingungen anpassen. Funktionierende Ökosysteme sind jedoch unverzichtbar: Werden sie zerstört, bedroht das unsere gesamte Lebensgrundlage – vom Wasser, das wir trinken bis zur Luft, die wir atmen. Mit über 7000 Städten in 184 Ländern wurden 2017 laut WWF alle bisherigen Earth Hour Rekorde gebrochen, in Deutschland wurde in insgesamt 323 Städten das Licht ausgeschaltet. Mit der Earth Hour 2018 möchte der WWF diesen Rekord ein weiteres Mal brechen. Wer mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour neben Neuigkeiten rund um das Event auch Tipps für die eigene Earth Hour. In Deutschland steht die Aktion dieses Jahr unter dem Motto „Für einen lebendigen Planeten“.

Begonnen hat die Aktion 2007 in einer Stadt – Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour teil und schalteten für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen und wurde zur globalen Bewegung.

Stadt Hildesheim

Weltwassertag im Rathaus

Natur für Wasser“ ist das diesjährige Motto des Weltwassertags, der am Donnerstag, 22. März, weltweit auf Initiative der United Nations (Vereinten Nationen) stattfindet. In der Zeit von 8 bis 18 Uhr werden auf der Galerie der Rathaushalle (Markt 1) ausführliche Informationen und Antworten auf Fragen rund ums Thema bereitgehalten, zum Beispiel zur Frage, wie Überschwemmungen, Dürren und Wasserverschmutzungen reduziert werden können. Auch speziell zum Aspekt des „Hochwasserschutzes“ steht Fachpersonal der Unteren Wasserbehörde auch für individuelle Belange zur Verfügung. Am Beispiel von Überschwemmungsereignissen wird ein umfangreiches Informationsangebot im Rathaus bereitgestellt.

Der Weltwassertag wurde anlässlich der Weltkonferenz „Umwelt und Entwicklung“ 1992 in Rio de Janeiro ins Leben gerufen und wird alljährlich begangen. Der Weltwassertag 2018 soll für eine stärkere Berücksichtigung naturnaher beziehungsweise die natürlichen Potenziale von Ökosystemen nutzender Lösungen im Gewässermanagement werben. Dabei geht es auch um die Inwertsetzung der vielfältigen Leistungen, die solche Ökosysteme bereitstellen.

Weitere Informationen zum „Welt-Wassertag“ gibt es in englischer Sprache unter www.worldwaterday.org oder auf der Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter www.bmub.bund.de.

Stadt Hildesheim

Statusmeldung Grippeinfektionen im Landkreis Hildesheim

In der Summe wurden dem Gesundheitsamt bisher 456 laborbestätigte Influenzafälle gemeldet, 6 Todesfälle

Da nur die Erregernachweise meldepflichtig sind, geben diese Zahlen nicht die tatsächliche Anzahl von Erkrankungen an Influenza wider, denn nicht alle Patientinnen/Patienten suchen eine Ärztin/einen Arzt auf und von den Ärztinnen/Ärzten wird nicht bei allen Patientinnen/Patienten eine Erregerdiagnostik/ein Labornachweis initiiert.

Landkreis Hildesheim

„Hildesheimer Friedenstag“: Gedenken an Zerstörung der Stadt

Am 22. März 1945 wurde Hildesheim Opfer verheerender Luftangriffe, die weite Teile der Stadt in Schutt und Asche legten. Über 1.000 Bürgerinnen und Bürger verloren an diesem Tag ihr Leben. Am 73. Jahrestag gedenkt die Stadt dieser folgenschweren Zerstörung der Stadt. Im Wissen um die Geschichte, aber auch als Zeichen gegen aktuelle friedensfeindliche Gesinnungen widmet sich der „Hildesheimer Friedenstag“ am Donnerstag, 22. März, neben der Erinnerung auch der Wahrung des Friedens in Gegenwart und Zukunft.

Das traditionelle Gedenken an die Zerstörung zum Zeitpunkt des Bombardements wird um 13.10 Uhr mit dem Glockengeläut in der Stadt eröffnet. Um 13.20 Uhr beginnt in der St. Andreaskirche die Erinnerungsfeier. In diesem Rahmen wird der Friedenspreis „Im Anfang war das Wort“ an eine Einrichtung vergeben, die sich für ein tolerantes und respektvolles Zusammenleben einsetzt. 2018 wird das Kinder- und Jugendprojekt FuNah ausgezeichnet.

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Omar Fahmy kombiniert mitFuNah sehr erfolgreich Fußball und Coaching. Foto: Stadt Hildesheim

Für 18 Uhr lädt die Stadt außerdem zur zweiten Hildesheimer Friedensrede in die St. Andreaskirche ein. Sie soll Wege zu einer gerechteren und toleranteren Welt aufzeigen. Nach Felix Finkbeiner im Jahr 2017 wird die Rede in diesem Jahr von der Hildesheimer Schriftstellerin Shida Bazyar gehalten. Nicht nur mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Debütroman „Nachts ist es leise in Teheran“ sondern auch mit zahlreichen anderen Publikationen tritt Bazyar für eine offene und tolerante Gesellschaft ein.

Mit dem „Hildesheimer Friedenstag“ möchte die Stadt Hildesheim an die Erinnerung an die Zerstörung der Stadt den Aufruf zu einem friedlicheren Zusammenleben knüpfen. Seit 2016 besteht der „Hildesheimer Friedenstag“ daher aus den drei Teilen „Erinnern“, „Verpflichten“ und „Ermutigen“. Hinter der Neuausrichtung der Gedenkveranstaltung stehen verschiedene Motive. Vor allem soll der Fokus stärker von der historischen Erinnerung hin zu einer vorwärtsgewandten Sicht gelegt werden. Damit sollen insbesondere auch die Nachkriegsgenerationen erreicht werden.

Regieteam gibt erste Einblicke in nächste Schauspielpremiere

Bei der Matinee zur nächsten Schauspielpremiere „Phantom (Ein Spiel)“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz am 25. März geben Regisseurin Alice Asper, Dramaturgin Astrid Reibstein und die Ensemblemitglieder erste Einblicke in die Produktion.

Ein Schrei. Ein Baby! Liegen gelassen im Schnellrestaurant. Was tun? Und wie kommt das hierher? – Auf der Suche nach Antworten beginnen die Angestellten, eine Geschichte zu erfinden. Es ist die Geschichte von Blanca, einer osteuropäischen Arbeitsmigrantin. Sie ist die große Hoffnung ihrer Familie auf ein besseres Leben. Allein fährt sie ins fremde Deutschland, sucht einen Schlafplatz, wird betrogen, soll betteln geschickt werden, aber sie will mit ganzer Kraft legal und unermüdlich ihren Weg gehen.

Leichtfüßig, gesellschaftsrelevant und spannend erzählen Sarah Nemitz und Lutz Hübner in „Phantom (Ein Spiel)“ von deutschen Vorurteilen, weichen einschlägigen Klischees nicht aus und fragen: Sind diese Vorurteile wahr? Hat Blanca eine Chance in diesem fremden Land?

Erste Antworten versucht das Regieteam rund um Regisseurin Alice Asper bei der Matinee zum Stück am 25. März um 11.15 Uhr zu geben. Mit dabei sind auch die Schauspieler Angelina Berger, Lilli Meinhardt, Katharina Wilberg, Dennis Habermehl und Marek Egert.

Karten kosten zwischen 9,00 und 27,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693 1693 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich.

TfN

Verkehrsunfallflucht – B1 Höhe Bockfeld

Am Freitag, den 16.03.2018 kommt es gegen 10:23 Uhr auf der B1 in Fahrtrichtung Hildesheim, Höhe Bockfeld, zu einem Verkehrsunfall. Der 45-jährige Fahrzeugführer aus Elze befährt mit seinem Hyundai Tucson die B1 in Richtung Hildesheim auf dem linken Fahrstreifen. Auf dem rechten Fahrstreifen befindet sich zu diesem Zeitpunkt ein dunkelblauer Audi A4 älteren Baujahrs mit Hamelner Kennzeichen. Als ein unbekannter dritter Verkehrsteilnehmer die B1 aus Bockfeld kommend befahren und sich in den fließenden Verkehr einordnen möchte, wechselt der Audi unvermittelt auf den linken Fahrstreifen. Es kommt zum Zusammenstoß zwischen dem Audi und dem Hyundai. Anschließend entfernt sich der Audi in Richtung Hildesheim unerlaubt von der Unfallstelle.

Am Hyundai befindet sich ein Lackschaden am vorderen rechten Kotflügel. Die Schadenshöhe beträgt ca. 500,-EUR.

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Elze unter der Tel.-Nr.: 05068-9303-0 in Verbindung zu setzen.

Polizeiinspektion Hildesheim