Die Schule der Diktatoren

12-Klasse-Spiel der Freien Waldorfschule Hildesheim

An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern“, sagte Erich Kästner und nach diesem Motto führt die 12. Klasse der Freien Waldorfschule Hildesheim sein Stück „Die Schule der Diktatoren auf“.

In einem Land, weit entfernt und doch ganz nah, herrscht eine eisige Diktatur. Der Staat kontrolliert, sabotiert und unterdrückt das Volk. Doch was kaum jemand weiß, der Diktator, der über das Land herrscht, ist schon vor vielen Jahren bei einem Attentat gestorben. Andere mächtige Männer haben die Fäden in der Hand und sich ein perfektes Täuschungsspiel ausgedacht. Doch jede Täuschung hat auch Schwachstellen und wie alle wissen, kann Ungerechtigkeit nicht lange ungestraft bleiben. Doch was braucht es, um eine Diktatur zu stürzen? Einen klugen Kopf? Viele Waffen? Oder nur jemanden, der sich von eben diesen Dingen nicht täuschen lässt?

Erich Kästner zeigt in seinem Theaterstück, wie eine Komödie in bitterem Ernst umschlagen kann und wozu Macht die Menschen verführt. Der Zuschauer kann die Komödie und die Spannung genießen, doch er sollte nicht vergessen, dass der ein oder andere Witz über die Diktatur in vielen Ländern noch heute Realität ist und alle aufgefordert sind, nicht wegzuschauen.

Erich Kästner, ein deutscher Schriftsteller, geboren im Jahr 1899, schrieb unter anderem die Bücher „Emil und die Detektive“, „Das fliegende Klassenzimmer“ und „Das doppelte Lottchen“.

Die öffentlichen Aufführungen finden am 9. und 10. Februar um 19.00 Uhr in der Aula der Freien Waldorfschule Hildesheim statt.

Freien Waldorfschule Hildesheim

Vorarbeiten Umgestaltung südliche Steingrube

Im Sommer sollen die Umbauarbeiten des südlichen Teils der Steingrube
beginnen. Um die Planung entsprechend umsetzen zu können, sind einige
Vorarbeiten notwendig. So müssen 24 Bäume entnommen werden, die hinsichtlich
ihrer Vitalität nicht mehr zukunftsträchtig sind beziehungsweise der Umgestaltung
im Weg stehen. So soll die Jugendverkehrsschule (JVS) in einen repräsentativen
Stadtplatz integriert werden, was eine Öffnung dieser Fläche voraussetzt. Die
notwendigen Fällarbeiten werden am 9. und 10. Februar ausgeführt. Im Zuge der
Umgestaltung der Steingrube werden die Bäume dann in gleicher Anzahl wieder
nachgepflanzt.
Die Steingrube ist die zentrale und einzige großflächige Sport-, Erholungs- und
Freifläche im Quartier. Über die Oststadt hinaus hat sie auch in der
gesamtstädtischen Betrachtung Bedeutung, der nördliche Teil wurde bereits bis
Ende 2014 zu einem zeitgemäßen Spiel- und Freizeitbereich umgestaltet, der sehr
gut angenommen wird. In einem zweiten Bauabschnitt soll nun analog zum
nördlichen Teil die südliche Steingrube unter Einbeziehung der JVS saniert
werden.
Die geplante Baumaßnahme umfasst die Sanierung und Neuanlage der südlich
des heutigen Hauptwegs gelegenen Parkflächen sowie des ehemaligen
Rosengartens (Gesamtfläche etwa 17.000 Quadratmeter). Parallel dazu plant die
Stadt die Sanierung der Straßen westliche und südliche Steingrube sowie der
Moltkestraße im Übergang zum Scharnhorstgymnasium. Die Maßnahmen
ergänzen sich und sollen mit ihrer Synergie die Lebensqualität in der Oststadt
erheblich aufwerten. Auch Vorschläge und Ideen aus der Bürgerbeteiligung
werden berücksichtigt.
Mit der jetzt anstehenden Entfernung einiger Bäume und der Anlage einer
umlaufenden Bewegungs- und Mobilitätsfläche soll die JVS mehr Präsenz im Park
entfalten. Der Ersatz des vorhandenen Drahtgitterzauns durch eine zeitgemäß
gestaltete Einfriedung wirkt als architektonische „Erhebung“ und Fassung der JVS,
zwei ergänzende Eingänge öffnen die Anlage zum Park. An der Straße südliche
Steingrube entsteht so ein kleiner Stadtplatz als attraktiver und großzügiger
Parkeingang.

Stadt Hildesheim