Weihnachtsmarkt in Hildesheim

Bald verwandelt sich die Hildesheimer Innenstadt in ein Weihnachtsdorf. Vom 27.
November bis 28. Dezember zaubern rund 60 Marktstände festlichen Lichterglanz auf den Marktplatz, den Platz An der Lilie und in die angrenzende Fußgängerzone. Der Aufbau beginnt am 22. November. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer eröffnet den Weihnachtsmarkt offiziell am Montag, 27. November, um 18 Uhr auf dem Marktplatz. Eine etwa zehn Meter hohe Tanne, eine vierstöckige Pyramide und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Adventsausstellungen in der Rathaushalle sorgen über vier Wochen lang für weihnachtliche Atmosphäre. Veranstalter des Weihnachtsmarktes ist Hildesheim Marketing gemeinsam mit Markt Event.

Wenn die Straßenlaternen Nikolausmützen tragen, adventliche Musik zu hören ist und der süße Duft von gebrannten Mandeln durch die Innenstadt weht, dann beginnt in Hildesheim die Vorweihnachtszeit. Rund 60 festlich geschmückte Marktstände, umrahmt von meterhohen Tannen, sorgen vom 27. November bis 28. Dezember auf dem Marktplatz, dem Platz An der Lilie und in der angrenzenden Fußgängerzone für weihnachtliche Stimmung.

Eine besondere Atmosphäre schaffen traditionell Holzhütten, die um den Marktplatzbrunnen aufgebaut sind und in der Gestaltung ihrer Fassaden den Fachwerkstil von Alt-Hildesheimer Gebäuden aufgreifen. Händler bieten darin unter anderem kunsthandwerkliche Accessoires oder Bernsteinschmuck an. Die Highlights des Hildesheimer Weihnachtsmarktes sind eine etwa zehn Meter hohe Weihnachtstanne mit über 7.500 LED-Lämpchen und eine vierstöckige erzgebirgische Weihnachtspyramide. Zusätzlich wird erstmals die Rückseite des Rathauses durch einen 12 x 8 m großen und funkelnden LED-Lichtervorhang illuminiert. Alle kleinen Weihnachtsfans können auf Kinderkarussells am Marktplatzbrunnen sowie auf dem Platz An der Lilie ihre Runden drehen. Einen wunderbaren Blick auf das weihnachtliche Treiben von oben hat man schließlich aus einer der elf Gondeln des Riesenrads, das auf dem Platz An der Lilie steht.

Abwechslungsreiches Programm auf dem Hildesheimer Weihnachtsmarkt

Eingebettet in einen Tannenwald und eingetaucht in geheimnisvolles Licht treiben Hildesheimer Kobolde und Unholde imSagenwald vor dem Rathaus ihr Unwesen. An den Adventssonntagen untermalt die Bläsergruppe der Musikschule Hildesheim, das Musikduo „Léger“ aus Aachen sowie die Madison Skiffle Company auf derAdventsbühne der Sparkasse die Vorweihnachtszeit. An weiteren Tagen spielt die Bläsergruppe der Musikschule Hildesheim unter der Leitung von Joachim Hartz auf dem historischen Marktplatz und auf dem Platz An der Lilie traditionelle und moderne Weihnachtsweisen. Die kleine Weihnachtsbühne bietet außerdem eine Spielfläche für jeden: Wenn sie frei ist, können Kinder wie Erwachsene, Singer oder Songwriter dort ihr weihnachtliches Repertoire zeigen. Für die jungen Weihnachtsmarktbesucher gibt es mit der Puppenbühne Laretti noch eine ganz besondere Attraktion: Hier wird das Hohnsteiner Kasperle an den Adventssonntagen (nicht am 24.12.) und weiteren sechs Terminen Weihnachtsgeschichten erzählen.

Zur Kostümführung „O Heiliger Nikolaus!“, die um denMarkt- und Andreasplatz verläuft, laden die Kostümführer am Freitag, 1. Dezember um 19 Uhr ein. Dabei werden Einblicke in Bräuche, Sitten und Traditionen gewährt. Die Führung dauert rund 1,5 Stunden und kostet acht Euro pro Person. Treffpunkt ist auf dem Marktplatz. Am Dienstag, 6. Dezember, ist der Nikolaus höchstpersönlich auf dem Weihnachtsmarkt anzutreffen. Ab 14 Uhr verteilt er Süßigkeiten an die Kleinen. Und wer ein Gedicht oder ein Lied vortragen kann, bekommt bestimmt eine Süßigkeit extra. Am Mittwoch, 20. Dezember, besucht der Weihnachtsmann zwischen 16 und 18 Uhr den Weihnachtsmarkt, bevor er sich für Heiligabend auf den Weg machen muss.

Adventsausstellungen in der Rathaushalle 

In einen Designmarkt wird die Rathaushalle am 2. und am 3. Dezember jeweils von 11 bis 20 Uhr verwandelt. Unter dem TitelDesignachten trifft junges Design auf historisches Ambiente. Das bewährte Veranstaltungsformat aus Hannover macht zum Auftakt der Winter- und Weihnachtszeit bereits zum zweiten Mal Halt in Hildesheim. Unter den 20 Ausstellern, die individuelle Geschenk- oder eigene Herzenswünsche erfüllen, sind auch Anbieter aus Hildesheim. So kombiniert Julian Hennemann von art und grafik dasArbeitsfeld Design mit Produkten und Gebrauchsgegenständen.

Auch der Kunsthandwerkermarkt lädt wieder in die Rathaushalle ein. Am 2. Advent, 10. Dezember, präsentieren 14 Aussteller von 11 bis 18 Uhr neben Holz- und Patchworkarbeiten auch Seidenblumen, Filzlampen und Töpferwaren sowie Schmuck und Produkte aus Kartonage. Am 3. Adventswochenende, 16. und 17. Dezember, wechseln einige der Aussteller und bieten von 11 bis 18 Uhr neben Porzellanmalerei, Bekleidung und Schmuck auch Liköre und Marmeladen an.

Der Eintritt zu den Adventsausstellungen in der Rathaushalle ist frei. Der Eingang befindet sich auf der Rückseite des Rathauses am Platz An der Lilie.

Das ausführliche Programm ist auf http://www.hildesheimer-weihnachtsmarkt.de zu finden.

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Der Hildesheimer Weihnachtsmarkt erstrahlt im festlichen Glanz, Fotograf©Lars Griebner

Besucherzentrum Welterbe Hildesheim & tourist-information

Während der Adventszeit bietet auch das Besucherzentrum Welterbe Hildesheim die Möglichkeit, Weihnachtsgeschenke für die Liebsten zu kaufen. Neben weihnachtlichen Souvenirs wie Keksausstecher in Form des Tempelhauses oder des Knochenhauer Amtshauses, Gutscheinen für Geschenke, Segway- oder Stadtführungen gibt es in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Handelshaus Schlegel zwei neue Präsentsets gefüllt mit Hildesheimer Köstlichkeiten wie den Himmlischen Trüffeln.

Und wer während seines Bummels über den Weihnachtsmarkt eine kleine Pause einlegen möchte, kann sich die kostenlose multimediale Welterbepräsentation im ersten Obergeschoss des Tempelhauses ansehen und sich an Touch-Screens, 3-D-Modellen, Panoramaansichten und Interaktionsflächen über Sehenswürdigkeiten und die Geschichte des UNESCO-Welterbes in Hildesheim informieren. An den Freitagen der Adventswochenenden führen außerdem die Mitarbeiterinnen des Besucherzentrums Welterbe um 16 Uhr kostenfrei durch die Ausstellung.

Öffnungszeiten des Hildesheimer Weihnachtsmarktes

Der Hildesheimer Weihnachtsmarkt hat folgende Kernöffnungszeiten:  von Montag, 27. November, bis Donnerstag, 28. Dezember, täglich von 11 bis 20 Uhr. Einzelne gastronomische Stände haben darüber hinaus bis 21.30 Uhr geöffnet. Am 24. und 25. Dezember bleibt der Markt geschlossen. Am Montag, 26. Dezember, kann der Weihnachtsmarkt ab 14 Uhr besucht werden.

Öffnungszeiten Besucherzentrum Welterbe Hildesheim & tourist-information

Montag bis Freitag: 9.30 bis 18 Uhr

Samstag: 10 bis 15 Uhr

An den Adventssonntagen: 10 bis 15 Uhr (am 24.12. geschlossen)

Hildesheim Marketing GmbH

Wir fahren nach Berlin

Gartenfreunde Ochtersum gewinnen Landeswettbewerb

Das Geheimnis um den Sieger wurde am 18.11. im Vier Generationen Park in Wathlingen durch den Präsidenten des Landesverbandes Niedersächsischer Gartenfreunde, Joachim Roemer, gelüftet.

Mit einer Goldmedaille wurden die Ochtersummer geehrt und qualifizierten sich somit für die Teilnahme am Bundeswettbewerb 2018.

Sichtlich stolz nahm der 1. Vorsitzende, Reiner Radtke, die Urkunde und ein kleines Präsent entgegen.

Unter den ersten Gratulanten befanden sich neben Frau Martina Bertram vom Grünamt der Stadt Hildesheim auch der Ortsbürgermeister der Oststadt, Helmut Borrmann und natürlich der Bezirksvorsitzende Hans-Joachim Handelmann.

Er war bereits mit den Gartenfreunden Bockfeld 2014 in Berlin. Damals holten die Bockfelder auch in Berlin eine Goldmedaille. Handelmann hofft nun, ein zweites Mal GOLD nach Hildesheim bringen zu können.

Die Kleingartenanlage Ochtersum befindet sich mitten im Ortsteil Ochtersum und besitzt auf einer Größe von 1,1956 ha, 36 Parzellen. Sie wurde vor 45 Jahren eingeweiht.

Kinderspielplatz, Ruhezone, Festwiese, Barfußpfad und ein Garten von Kindern für Kinder runden das Angebot ab. Unter www.gartenfreunde-ochtersum.de gibt es weitere Informationen.

Die Ochtersummer hatten sich beim Stadtwettbewerb 2016 neben den Anlagen Ortsschlump und Goldene Perle für den Landeswettbewerb qualifiziert. Ortsschlump und Goldene Perle erhielten in Wathlingen Bronzemedaillen.

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von links : Hans-Joachim Handelmann, Joachim Roemer, Martina Bertram und Reiner Radtke © Walter Wallott

Walter Wallott

Nachgespräch zu „1984“


Im Anschluss an die Vorstellung „1984“ am Montag, 27. November 2017, findet unter dem Titel „nachgefragt“ im F1 ein Publikumsgespräch mit Dramaturgin Cornelia Pook sowie Mitgliedern des Schauspielensembles statt.

Die totale Überwachung im Staat Ozeanien hat dazu geführt, dass eine allmächtige Partei Fakten und Geschichtsschreibung nach eigenem Gutdünken manipulieren kann. Die Mitbestimmung des Volkes ist abgeschafft, Informationen über das Zeit- und Weltgeschehen werden zugeteilt. „Unwissenheit ist Stärke“, lautet ein Leitspruch der totalitären Partei. Dieses Bild vom Jahr 1984 zeichnet George Orwell in seinem 1948 entstandenen dystopischen Roman. Eine Zukunftsvision, die derzeit eine Renaissance erlebt und aktueller ist denn je.

Im Anschluss an die Vorstellung von „1984“ am Montag, 27. November 2017, haben alle Besucher die Gelegenheit, mit den Schauspielern Moritz Nikolaus Koch, Joëlle Rose Benhamou, Marek Egert und Martin Schwartengräber sowie Schauspieldramaturgin Cornelia Pook über das Stück und die Inszenierung ins Gespräch zu kommen.

Karten für die Vorstellung zwischen 9,00 und 27,00 Euro sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), per E-Mail an service@tfn-online.de und unter Telefon 05121 1693-1693 erhältlich. Der Eintritt zum Nachgespräch ist frei.

TfN

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Marek Egert (O’Brien), Moritz N. Koch (Winston)_Foto B. Westhoff

Advents-Konzert der Gospelvoices Hildesheim in der Christuskirche Moritzberg

Am ersten Advent, Sonntag, den 03.12.2017 laden die Gospelvoices zu einem besonderen Konzert in die Christuskirche Moritzberg (An der Christuskirche, Hildesheim) ein.

Zuhörer sind herzlich eingeladen, sich an diesem Abend musikalisch verzaubern und von der Adventsstimmung anstecken zu lassen. Es verspricht ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art zu werden, denn neben bekannten Gospels werden die Gospelvoices unter der Leitung von Christian Wolf und dem Pianisten Gennady Plotnikov viele neue Stücke vortragen. Freuen Sie sich insbesondere auch auf die neuen afrikanischen Lieder, die der Chor von den beiden südafrikanischen Partnerchören, die in diesem Jahr in Hildesheim zu Gast waren, gelernt hat. Lassen Sie sich anstecken von Gospelklängen, die ihr Herz berühren und ihre Seele befreien werden und freuen Sie sich auf weitere Überraschungen, die der Chor an diesem Nachmittag bereithält.

neues Bild

© Katja Ruppel

Das Konzert beginnt um 16:00 Uhr, Einlass ist eine halbe Stunde vorher. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Chorarbeit wird gebeten. Die Gospelvoices sind immer auf der Suche nach neue Mitgliedern, weitere Informationen für interessierte Sänger/innen gibt es unter www.gospelvoices.de.

Katja Ruppel

23-Jährige Frau unsittlich belästigt

Gestern Abend, Dienstag, 21.11.2017, gegen 19:05 Uhr, ist eine 23-Jährige Frau von einem bislang unbekannten männlichen Täter unsittlich belästigt worden. Nach Aussagen der Frau war sie auf dem Nachhauseweg und befand sich auf dem Fußweg der Steingrube Ecke Teichstraße in Richtung Binderstraße. Da sie mit ihrem Handy beschäftigt war, habe sie nicht weiter auf ihre Umgegend geachtet. Plötzlich habe ihr jemand von hinten in den Schritt gefasst. Sie habe sofort laut aufgeschrien und sich auch umgedreht. Die junge Frau habe eine männliche Person erkannt, die sie jedoch nur von hinten gesehen habe. Der Mann sei in Richtung Steingrube / Schillerstraße geflüchtet. Folgende Personenbeschreibung liegt der Polizei vor

- männlich
- 20 bis 30 Jahre als
- braune/blonde Haare
- dunkler Pullover (Sweater)
- schwarze Hose/ vermutlich Leggings.

Mögliche Zeugen, die zur Tatzeit im Bereich Steingrube / Theater / Thega Kino verdächtige Beobachtungen hinsichtlich einer wie beschriebenen Person gemacht haben, sollten ihre Beobachtungen unter Telefon 05121-939115 melden.

Polizeiinspektion Hildesheim

Baumfällungen können Leben retten

Im Stadtgebiet Hildesheim gibt es insgesamt etwa 33.000 Bäume, die regelmäßig auf ihre Verkehrssicherheit überprüft werden müssen. Neben Sichtkontrollen werden im Verdachtsfall eingehende Untersuchungen auch mit einem Widerstandsmessgerät (Resistograph) vorgenommen, die Ergebnisse liefern Aufschluss über die Standsicherheit eines Baumes und machen zuweilen die Fällung notwendig. „Baumfällungen können im Zweifel Leben retten“, sagt der städtische Baumkontrolleur Ralf Severith. „Wir machen uns eine Fällung nie leicht und nehmen diese nur im begründeten Fall vor, aber die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger steht an erster Stelle.“

Severith ist mit seinem Kollegen Holger Stechel und Kollegin Stephanie Biel für die Kontrolle des Baumbestands im Stadtgebiet zuständig und erstellt jedes Jahr zwei sogenannte „Baumfälllisten“, auf denen die Bäume verzeichnet werden, deren Fällung aus Verkehrssicherungsgründen absolut notwendig ist. Auf der ersten Liste, die auch den Ortsräten zur Information vorliegt, sind insgesamt 230 Bäume aufgeführt, bei denen die regelmäßigen Baum­kontrollen diverse Schäden ergaben, die die Stand- und Bruchsicherheit beeinträchtigen. Die teils verdeckten Schäden wurden durch eingehende Untersuchungen mit Mess­gerätetechnik und einfachen Untersuchungen in ihren Ausmaßen bestätigt und dokumentiert. Die Liste kann im Bürger- und Ratsinformationssystem der Stadt unter www.hildesheim.de/baumfaellliste eingesehen werden.

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Diese ortsbildprägende Weide am Kalenberger Graben muss ebenso wie eine weitere im Uferbereich des Gewässers stehende Weide gefällt werden. © Stadt Hildesheim

Eine zweite Baumfällliste folgt im Frühjahr 2018, auf dieser werden auch zwei ortsbildprägende Weiden am Kalenberger Graben stehen. Diese müssen weichen, weil sie aufgrund von Pilzbefall und damit einhergehender Stammfäule so stark geschädigt sind, dass es unverantwortlich wäre, sie stehen zu lassen. Die Baumkronen wurden schon vor einigen Jahren gekappt um die schiefstehenden Bäume zu entlasten, jetzt hat die Fäule die Mindestrestwandstärke überschritten und es besteht Bruchgefahr.

Stadt Hildesheim

Der Weihnachtsbaum ist da

Edeltanne aus Ochtersum wurde heute auf den Marktplatz transportiert

Seit heute dem 20. November steht eine etwa zehn Meter hohe Weihnachtstanne aus dem Garten von Renate und Peter Görtz aus Ochtersum auf dem Marktplatz.Nach dem Fällen wurde der Baum mit einem 50-Tonnen-Autokran entnommen und anschließend auf einem Tieflader zum Marktplatz transportiert.In den kommenden Tagen werden 7.500 LED-Lämpchen an der Edeltanne befestigt, die dem Hildesheimer Weihnachtsmarkt bis zum 28. Dezember festlichen Glanz verleihen werden. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer lässt die Weihnachtstanne zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes amMontag, 27. November, um 18 Uhr per Knopfdruck erstrahlen.

Weihnachtstanne 2017

Ein Kran bringt die Weihnachtstanne aus Ochtersum an ihren vorgesehenen Platz auf dem historischen Marktplatz. © Hildesheim Marketing GmbH

Hildesheim Marketing GmbH

Bushaltestelle Almstor wird barrierefrei – Einspurige Verkehrsführung auf Kaiserstraße Richtung Hameln

Am Donnerstag, 23. November, beginnen die Arbeiten zum Umbau der nördlichen Bushaltestelle Almstor, die barrierefrei gestaltet wird. Aus diesem Grund wird der Verkehr auf der Kaiserstraße in Fahrtrichtung Hameln einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. In der Kaiserstraße und der Speicherstraße stehen während der etwa vierwöchigen Bauphase insgesamt acht Parkplätze nicht zur Verfügung. Aufgrund der Baumaßnahme kann die Bushaltestelle vom Stadtverkehr Hildesheim (SVHI) nicht angefahren werden. Fahrgäste werden gebeten, ersatzweise die Haltestelle Kardinal-Bertram-Straße zu nutzen. Die verkehrsregelnden Zeichen sind unbedingt zu beachten. Da mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, sollten Ortskundige den Bereich weiträumig umfahren. Der Fußgänger- und Radverkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt. Die Zufahrt für Rettungskräfte ist gewährleistet.

Stadt Hildesheim

Zeitreise in die Welt des Barocks

Der bekannte Mythos von Orpheus ist der ursächlichste Opernstoff schlechthin. In Georg Philipp Telemanns Werk wird er um die Figur der Königin Orasia erweitert. Sie ist ebenfalls in Orpheus verliebt und fädelt Eurydikes Tod durch einen Schlangenbiss geschickt ein. Gott Pluto gestattet, von Orpheus‘ Gesang erweicht, Eurydikes Heimkehr in die Welt der Lebenden unter der Bedingung, dass Orpheus sich auf dem Rückweg nicht nach ihr umwendet. Wie dieses Vorhaben ausgeht, ist den meisten wohl bekannt.

Mit der belgischen Regisseurin und Choreografin Sigrid T’Hooft nimmt sich eine Spezialistin auf dem Gebiet der sogenannten „Historisch Informierten Aufführungspraxis“ Telemanns Orpheus-Deutung an. „Alles im Barock ist Rhetorik“, sagt Sigrid T’Hooft. Das heißt, dass der Opernstoff auf die Bühne gebracht wird ohne dass es eine Interpretation über den Text hinaus gibt. Stimmklang, Wort und Bewegung werden zu einer Einheit verbunden. „Es geht darum, den Text und emotionalen Gehalt so zu verdeutlichen, dass beides beim Publikum auch ankommt“, beschreibt T’Hooft. Dafür erlernen die Sängerinnen und Sänger seit Beginn der Probenphase den Gebrauch von typischen barocken Gesten, was die unterschiedliche Gestik bedeutet und wie man damit natürlich umgeht. Auch das Bühnen- und Kostümbild von Stephan Dietrich schließt sich ganz T’Hoofts Herangehensweise an und nimmt die Zuschauer mit in das frühe 18. Jahrhundert. Die beiden haben bereits die Händel-Opern „Radamisto“ am Staatstheater Karlsruhe und „Amadigi di Gaula“ bei den Händel-Festspielen Göttingen gemeinsam verwirklicht.

Eine weitere Innovation des 1726 in Hamburg uraufgeführten Stücks: Einige typisch italienische Bravour-Arien und im französischen Stil komponierte Nummern sind auch in der jeweiligen Sprache innerhalb der ansonsten deutschsprachigen Oper zu hören. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor und Operndirektor Florian Ziemen wird die berührende Musik Telemanns, bei der Rezitative, Arien, Tanz- und Chorstücke nahtlos ineinander übergehen, erklingen. Neben der TfN-Philharmonie und dem TfN-Opernchor musizieren Peter Kubik (Orpheus), Meike Hartmann (Eurydike), Konstantinos Klironomos (Eurimedes), Antonia Radneva (Ismene), Levente György (Pluto) und Neele Kramer (Ascalax) aus dem Musiktheater-Ensemble. Die norwegisch-englische Sopranistin Siri Karoline Thornhill wird die Partie der Orasia übernehmen. Das Publikum erwartet ein Opernerlebnis für alle Sinne und ein wahrhaft europäisches Gesamtkunstwerk!

Karten für die Premiere am 2. Dezember um 19 Uhr und alle Folgevorstellungen kosten zwi-schen 12,00 und 36,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), per E-Mail an service@tfn-online.de und unter Telefon 05121 1693-1693 erhältlich

TfN

Neue Radwegführung Robert-Bosch-Straße

In der Robert-Bosch-Straße wird zwischen den Straßen Am Hafersiek und Am Krümpel eine neue Radwegführung auf der Südseite der Robert-Bosch-Straße hergestellt. Die in diesem Abschnitt liegende Bushaltestelle wird ebenfalls umgebaut, die vorhandene Deckschicht abgefräst und von einer neuen aus Asphaltbeton ersetzt. Der Rückbau der Mittelinsel beginnt am Mittwoch, 22. November. Danach erfolgt der Umbau der Bushaltestelle. Der Verkehr kann je Fahrtrichtung immer auf einer Fahrspur abfließen. Für die Vorarbeiten, den Umbau der Bushaltestelle, die Fräsarbeiten und den Deckeneinbau werden circa 20 Arbeitstage benötigt, sodass die gesamte Maßnahme – natürlich in Abhängigkeit von der Witterung – bis 22. Dezember abgeschlossen sein sollte.

Stadt Hildesheim

Einbruch in eine Bäckereifiliale

Unbekannte Täter sind im Tatzeitraum von Sonntag, 19.11.2017, 17:00 Uhr, bis Montag, 20.11.2017, 04:45 Uhr in ein Bäckereigeschäft in Hildesheim, Goslarsche Landstraße, dortiges Medicinum, eingebrochen. Eine Verkäuferin entdeckte den Einbruch, als sie zur genannten Zeit zum Geschäft kam. Die Täter waren nicht mehr vor Ort, so dass die hinzugerufene Polizei nur noch den Tatort aufnehmen konnte. Die Beamten stellten fest, dass die Eingangstür zum Geschäft aufgebrochen worden war. Mehrere Hebelspuren waren eindeutig erkennbar. Im Backraum fanden die Täter einen Safe vor, den sie an Ort und Stelle aufbrachen. Zusammen mit dem Wechselgeld erbeuteten die Einbrecher einen Bargeldbetrag in noch nicht feststehender Höhe. Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter Telefon 05121-939115 entgegen.
Polizeiinspektion Hildesheim

Preisverleihung Namenswettbewerb und Vermarktungsauftakt „Ostend“

Der Rat der Stadt Hildesheim hat in seiner Sitzung am 13. November mehrheitlich beschlossen, das neue Stadtquartier auf dem Areal der früheren Mackensenkaserne „Ostend“ zu benennen. Damit folgte das Gremium dem einstimmigen Vorschlag der Jury, die den Namen aus insgesamt 172 Vorschlägen von 200 Hildesheimer Bürgerinnen und Bürgern wählte, die am Namenswettbewerb teilgenommen hatten. Gabi Graf hatte den Namen „Ostend“ vorgeschlagen und wurde von der Jury mit dem ersten Preis, einem von der Kreiswohnbaugesellschaft (KWG) Hildesheim gesponserten Einkaufsgutschein von IKEA im Wert von 1.000 Euro bedacht. Platz 2 – ein vom Beamten-Wohnungs-Verein (BWV) Hildesheim gesponserter Einkaufsgutschein von Hammer Heimtex Hildesheim im Wert von 1.000 Euro – ging an A.-Hilmar Hennecke für den Vorschlag „Am Wasserwerk“. Auf Platz 3 landete Stefan-Wolf Beyrich, der für seinen Vorschlag „Friedensquartier“ zwei von der gemeinnützigen Baugesellschaft (gbg) gesponserte Abonnements für das Theater für Niedersachsen (TfN) erhielt. Darüber hinaus gab es weitere Preise gesponsert von hiesigen Unternehmen für die Plätze 4 bis 12.

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer überreichte die Preise in Anwesenheit von Matthias Kaufmann (Geschäftsführer KWG), und Jens Mahnken (Vorstand gbg) im historischen Rathaus: „Der Name Ostend erfüllt alle Kriterien der Jury, beschreibt das Areal als neues und urbanes Stadtquartier, als Erweiterung und Abschluss der Oststadt, ist einprägsam und kann dem Quartier dauerhaft ein positives Image verleihen.“ Dr. Meyer ging dabei auch auf die öffentlich geäußerte Kritik am neuen Namen ein: „Namensfindungen sind immer subjektiv und jeder hat andere, oft ebenfalls gute Ideen. Immerhin hat die öffentliche Diskussion dafür gesorgt, dass es wohl kaum jemanden gibt, der nicht weiß, wie das neue Stadtquartier zukünftig heißen wird.“ Dr. Meyer dankte allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich am Wettbewerb beteiligt haben, sowie allen Sponsoren, die diese Beteiligung mit Preisen gewürdigt haben.

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Aufmerksamverfolgten die rund 200 Interessierten die Ausführungen von Markus Staedt(ANP). © Stadt Hildesheim

Unmittelbar im Anschluss an die Preisverleihung fiel im Roemer- und Pelizaeus-Museum der Startschuss für die Vermarktung des neuen Stadtquartiers, in dem bis zu 650 Wohneinheiten für bis zu 1.200 Menschen entstehen sollen. Das Interesse war riesengroß: Rund 200 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um Informationen zur Vermarktung und den Möglichkeiten, ihr ganz individuelles Bauvorhaben zu realisieren, zu erhalten. In seinem Grußwort betonte der Oberbürgermeister, das Ostend sei ein wahrer Glücksfall für die Hildesheimer Stadtentwicklung. Es passiere nicht oft, dass eine so großzügige Fläche zur Verfügung stehe, die zentral liege und noch dazu verkehrstechnisch günstig angeschlossen sei. Geplant sei über die für Hildesheim so dringend benötigte Wohnbebauung hinaus auch die Ansiedlung hochwertiger Einzelhandels- und Dienstleistungsangebote. Als Gegenpol dazu entstehe ein neuer öffentlicher Naherholungsbereich mit großzügigen Grünflächen sowie Aufenthaltsangeboten für Kinder und Erwachsene. Besonderer Wert werde zudem auf eine umweltfreundliche Energieversorgung sowie auf den Einsatz zukunftsweisender Techniken gelegt. So werde ein vielfältiges, lebendiges und grünes Stadtquartier entwickelt, von dem die gesamte Oststadt profitiere. Alle im Vorfeld Beteiligten hätten wirklich gute Arbeit geleistet, so Dr. Meyer.

Stadtbaurätin Andrea Döring gab nach der Begrüßung des Oberbürgermeisters einleitend noch einmal einen Überblick über die Historie des Areals vom Kasernengelände hin zum modernen neuen Stadtquartier. Projektleiterin Sandra Brouër (Stadt Hildesheim, Fachbereichsleiterin Stadtplanung und -entwicklung) stellte mit ihrem Team und der Projektbegleitung des Büros ANP das städtebauliche Konzept, das Bewerbungs- und Vergabeverfahren sowie das weitere Verfahren vor. An einzelnen Infotischen beantworteten Ansprechpartner im persönlichen Gespräch die Fragen der Interessierten.

Weitere Informationen, Ansprechpartner und die Präsentation zum „Ostend“ vom Vermarktungsauftakt finden sich unter www.hildesheim.de/ostend.

Stadt Hildesheim

Ausstellung „Lieblings(w)orte“: Bedürftige gestalten Kalender

Obdachlosigkeit und Kunst passen auf den ersten Blick kaum zueinander. Das Gegenteil beweist die Ausstellung „Lieblings(w)orte“, die seit 21. November im Hildesheimer Rathaus, Markt 1, zu sehen ist. Unter Federführung der Vinzenz-Pforte haben 13 bedürftige Künstlerinnen und Künstler einen Kalender mit ihren Lieblingsorten und Lieblingsworten entworfen. „Ich finde es toll, dass sich die Künstler auf das Projekt eingelassen haben und über die Bilder und Fotos letztlich ihre Lebensgeschichten mit uns teilen“, sagt Jeanne Golla von der Vinzenzpforte stolz.

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Noch bis 29. November sind die Werkebedürftiger Künstlerinnen und Künstler in der Rathaushalle zu sehen. © Stadt Hildesheim

Zweitrangig ist dabei, dass sich der künstlerische Gehalt der Werke nicht nach strengsten akademischen Maßstäben messen lässt. So kann der Lieblingsort durchaus die mit Fußballwimpeln und Schals übersäte Theke der Eckkneipe sein. „Die entstandenen Werke versprühen einen ganz besonderen Charme, gerade weil sie von Menschen kommen, die nicht nur die Sonnenseiten des Lebens gewohnt sind“, zeigte sich auch Malte Spitzer (Stadt Hildesheim, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen und Sport) bei der Eröffnung der Ausstellung begeistert. Diese ist noch bis 29. November, montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr in der Rathaushalle zu sehen.

Stadt Hildesheim

Wechsel an der Spitze der Hildesheimer Sport-Stiftung

Der frühere Bundesliga-Wasserballer Roland Weiterer vom HSC Hellas-1899 hat den Vorstandsvorsitz von Tennisspieler Bernd Müller (HTC Rot-Weiß) übernommen, der seit der Gründung 2013 das geschäftsführende Gremium geleitet hatte. „Wir wollen den Sport in dieser Stadt noch stärker unterstützen und müssen dazu vor allem die Bekanntheit der Stiftung weiter ausbauen“, sagt der neue Vorstandschef, dem mit Vize Rolf Altmann und dem Finanzverantwortlichen Jürgen Böhnke zwei erfahrene Mitglieder zur Seite stehen.

Das Trio darf künftig ein höheres Kapital verwalten. Der ausgeschiedene Stiftungsvorsitzende Bernd Müller und Finanzvorstand Jürgen Böhnke haben in diesem Jahr das Stiftungskapital durch Spenden um zusammen 14.500 Euro auf fast 185.000 Euro erhöht. Die Summe ist zum größten Teil für Jahre in Wertpapiere festgelegt. Erträge von knapp 4.000 Euro im Jahr kommen für den Hildesheimer Sport zusammen.

Die Sport-Stiftung, die in diesem Jahr noch 12.000 Euro vergeben kann, ruft Klubs, Schulen und Kindergärten im Stadtgebiet auf, sich um eine Finanzhilfe zu bewerben. Das Kuratorium, in dem mit Monika Höhler (SPD) und Markus Lammers (CDU) zwei neue abgeordnete Politiker des Rates sitzen, hat die Förderrichtlinien überarbeitet. So sind künftig auch Ausgaben bewilligungsfähig, die für talentierte Sportler bei auswärtigen Lehrgängen und Meisterschaften anfallen.

Mit dem Beschluss reagiert die Stiftung auf die bisher geringe Zahl an Anträgen. „Uns haben die wenigen Anfragen schon überrascht“, sagt Kuratoriumsvorsitzender Dirk Schütze. Deshalb liegt derzeit mehr Geld im Topf als erwartet. „Scheinbar haben die Sportvereine und Schulen die Sport-Stiftung noch nicht als hilfreiche Institution richtig wahrgenommen“, ergänzt Bernd Müller.

Damit sich diese Wahrnehmung ändert und die Erträge künftig zeitnah verteilt werden, will die Sport-Stiftung den Kontakt zu Vereinen und Schulen intensivieren. „Wir laden sie ein, sich und mögliche förderungswürdige Projekte bei Sitzungen des Kuratoriums vorzustellen“, so Roland Weiterer.

Doch der Vorstand hat sich nicht nur vorgenommen, das Geld schneller unter die Sportler zu bringen, sondern will sich weiter darum bemühen, das Vermögen durch Zustiftungen zu erhöhen und zudem Spenden einzuwerben. Der ausgeschiedene Vorsitzende geht dabei mit gutem Beispiel voran. „Meine Zustiftung soll ein Signal für den ehrenamtlich organisierten Sport setzen“, so Unternehmer Bernd Müller, der das Kapital der Stiftung um 10.000 Euro aufgestockt hat. Jürgen Böhnke, bis vor knapp einem Jahr als Vorstandssprecher der Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen tätig, wünschte sich Geldspenden zu seiner beruflichen Abschiedsfeier. Die Hälfte der Gesamtsumme in Höhe von 9.000 Euro floss an die Sport-Stiftung.

Sport-Stiftung

 Spendenübergabe im Rathaus mit Roland Weiterer, Jürgen Böhnke, Dirk Schütze und Bernd Müller (vorne von links) sowie dahinter Ellen Osterode-Meyer, Markus Lammers, Norbert Aust und Rolf Altmann. © Roland Weiterer

Allg. Infos:

Die Hildesheimer Sport-Stiftung wurde Ende 2012 vom Rat beschlossen und danach mit einem Vermögen von 170.000 Euro gegründet. Zu den bisher geförderten Projekten zählen unter anderem die Deutsche Meisterschaft im Junior-Flag-Bowl, die Deutsche Gehörlosen Futsal-Meisterschaft oder das Olmypia-Camp 2015. Den Vorstand bilden Vorsitzender Roland Weiterer, Stellvertreter Rolf Altmann und Finanzvorstand Jürgen Böhnke. Dem Kuratorium gehören an: Dirk Schütze (Vorsitzender, Vertreter der Sportvereine), Ellen Osterode-Meyer (Stellvertreterin, Vertreterin für die Schulen), Monika Höhler (Vertreterin des Rates), Markus Lammers (Vertreter des Rates), Norbert Aust (Vertreter für die Sportvdereine), Frank Wodsack (Vertreter des KSB), Jürgen Nowak (Vertreter der Stadtverwaltung) und Prof. Dr. Peter Frei (Vertreter der Universität Hildesheim). Interessenten können Anträge von der Homepage der Stiftung herunterladen: http://www.hildesheimer-sport-stiftung.de.

Roland Weiterer

Neues Stadtquartier heißt „Ostend“ – Vermarktung beginnt

Der Rat der Stadt Hildesheim hat in seiner Sitzung am 13. November mehrheitlich beschlossen, dass das neue Stadtquartier auf dem Areal der früheren Mackensenkaserne „Ostend“ heißen soll. Damit folgte das Gremium dem einstimmigen Vorschlag der Jury, die den Namen aus insgesamt 172 Vorschlägen von 200 Hildesheimer Bürgerinnen und Bürgern wählte, die am Namenswettbewerb teilgenommen hatten. Das Auswahlgremium hatte den Vorschlag damit begründet, dass der Name das Areal als neues und urbanes Stadtquartier sowie als Erweiterung und Abschluss der Oststadt besonders treffend und unverwechselbar beschreibt. Zudem ist der ausgewählte Name nach Auffassung der Jury sehr griffig und einprägsam, so dass er sich sicher schnell durchsetzen werde und dem Quartier dauerhaft ein positives Image geben könne. Auch im Hinblick auf die spätere Namensgebung für die Straßen bietet dieser Quartiersname viele Möglichkeiten.

Die Preise für die besten Vorschläge werden am 21. November, 16 Uhr, im Rathaus von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, der auch den neuen Namen des Stadtquartiers offiziell bekanntgeben wird, überreicht. Im Anschluss, 21. November, 17 bis 19 Uhr, lädt die Stadt Hildesheim mögliche Interessenten und Akteure der geplanten Entwicklung des neuen Hildesheimer Stadtquartiers herzlich zur „Auftaktveranstaltung Vermarktung“, in den Roemer-Saal im Roemer-Pelizaeus-Museums Hildesheim, Am Steine 1, ein. Dabei wird unter anderem auch über die Möglichkeiten, im neuen Hildesheimer Stadtquartier zu bauen, informiert. Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister werden das städtebauliche Konzept, die Baumöglichkeiten, die Grundstückspreise, der voraussichtliche Zeitplan, das Vermarktungsverfahren und die Vergabekriterien vorgestellt. Anmeldungen dafür sind noch bis einschließlich 19. November über das Kontaktformular unter www.hildesheim.de/auftaktveranstaltung, per E-Mail (neues_stadtquartier@stadt-hildesheim.de, Betreff: Auftaktveranstaltung) oder telefonisch unter 05121 301-3023, -3027 oder -3022 gebeten.

Weitere Informationen zum neuen Stadtquartier sind unter www.hildesheim.de/ostend erhältlich.

Stadt Hildesheim