Neues Stadtquartier soll „Ostend“ heißen – Vermarktungsauftakt im November

Am 19. Oktober tagte das Auswahlgremium für den Namenswettbewerb „Neues Stadtquartier“. Aus den insgesamt 172 Vorschlägen von 200 Hildesheimer Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde ein Vorschlag ausgewählt, der nun dem Stadtrat in dessen Sitzung am 13. November als neuer Name für das Areal der ehemaligen Mackensenkaserne vorgeschlagen werden soll: „Ostend“. Das Auswahlgremium ist überzeugt, dass dieser Name das Areal als neues und urbanes Stadtquartier sowie als Erweiterung und Abschluss der Oststadt besonders treffend und unverwechselbar beschreibt. Zudem ist der ausgewählte Name nach Auffassung des Auswahlgremiums sehr griffig und einprägsam, so dass er sich sicher schnell durchsetzen wird und dem Quartier dauerhaft ein positives Image geben kann. Auch im Hinblick auf die spätere Namensgebung für die Straßen bietet dieser Quartiersname viele Möglichkeiten.

Die Preise für die besten Vorschläge werden am 21. November, 16 Uhr, im Rathaus von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, der auch den neuen Namen des Stadtquartiers offiziell bekanntgeben wird, überreicht. Im Anschluss, 21. November, 17 bis 19 Uhr, lädt die Stadt Hildesheim mögliche Interessenten und Akteure der geplanten Entwicklung des neuen Hildesheimer Stadtquartiers herzlich zur „Auftaktveranstaltung Vermarktung“, in den Roemer-Saal im Roemer-Pelizaeus-Museums Hildesheim, Am Steine 1, ein. Dabei wird unter anderem auch über die Möglichkeiten, im neuen Hildesheimer Stadtquartier zu bauen, informiert. Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister werden das städtebauliche Konzept, die Baumöglichkeiten, die Grundstückspreise, der voraussichtliche Zeitplan, das Vermarktungsverfahren und die Vergabekriterien vorgestellt. Es wird um Anmeldung bis zum 14. November über das Kontaktformular unter www.hildesheim.de/auftaktveranstaltung, per E-Mail (neues_stadtquartier@stadt-hildesheim.de, Betreff: Auftaktveranstaltung) oder telefonisch unter 05121 301-3023, -3027 oder -3022 gebeten.

Stadt Hildesheim

Superhelden gesucht


Wer wird das erste Mitglied der Superheldencrew, fragt das neue Nachtbar-Team bei seiner ersten Veranstaltung am Freitag, 27. Oktober 2017, um 23 Uhr. Unter dem Titel „Nachtbar for the Win: Psychoterror“ veranstalten die neuen Nachtbar-Leiterinnen eine spektakuläre Castingshow.

Die Nachtbar am TfN geht in die 16. Runde. Und auch in der Spielzeit 2017/18 wird dieses performative Format von Studierenden für Studierende und alle Interessierten veranstaltet. Das Team wechselt jährlich und so wird die „Nachtbar“ in dieser Saison von Clara Kaltenbacher und Margarete Rosenbohm, beide studieren an der Universität Hildesheim, geleitet. Über die Spielzeit hinweg suchen sie ganz nach dem Motto „Nachtbar for the Win“ gemeinsam mit ihrem Team „Superheros“.

In der ersten Nachtbar am 27. Oktober 2017 um 23 Uhr fragen die Macherinnen: Wer kann die Welt retten? In einer Castingshow suchen sie nach dem „Superhero of Mental Health“. Die Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren dabei einzelne Darbietungen und zeigen ihre musikalischen, lyrischen und performativen Fähigkeiten. Moderiert wird diese Castingshowparodie mit dem Titel „Psychoterror“ von Clara Kaltenbacher und Margarete Rosenbohm.

Der erste Nachtbar-Superheld wird nicht nur gekürt, bei der großen After Show Party können die Zuschauer dann gemeinsam mit der Gewinnerin oder dem Gewinner feiern und ausgelassen tanzen. Der Einlass ist wie immer über den Eingang in der Teichstraße, Karten für die Nachtbar kosten 5 Euro, mit Kulturticket für Studierende 2 Euro, und sind an der Abendkasse sowie im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim) erhältlich.

TfN

STÄDTE – BURGEN – PYRAMIDEN KULTURWELTEN IM LEGO® FORMAT

Vom 22.10.2017 bis zum 22.04.2018 präsentiert das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM) Kulturwelten im LEGO® Format. Neun aufwändig und detailliert gestaltete Kulturwelten laden große und kleine Besucher zum Staunen und Entdecken ein. Auf rund 600 Quadratmetern heißt es dann: Aufgepasst und hingeschaut! Gebaut aus Tausenden von LEGO® Steinen, werden in der Sonderausstellung „Städte – Burgen – Pyramiden“ Hunderte kleiner Geschichten erzählt.

Detailansicht_Suedamerika

Südamerika © RPM, Foto: Sh. Shalchi

„Da das RPM derzeit noch bis zum 30.01.2018 die Sonderausstellung „Mit 80 Objekten um die Welt“ zeigt, entstand die Idee, die kulturelle Vielfalt der Welt einmal in LEGO® nachzubauen, um eine Ausstellung zu kreieren, die sowohl Erwachsene, als auch Kinder begeistert. Wichtig hierbei war die enge Zusammenarbeit mit den Kuratoren des RPM, um eine möglichst authentische Wiederspiegelung der kulturenrelevanten und historischen Ereignisse zu gewährleisten“, so die leitende Direktorin des RPM Prof. Dr. Regine Schulz.

Kulturwelt_Gegenwart

Kulturwelt Gegenwart © RPM, Foto: Sh. Shalchi

Unser LEGO® Reiseleiter „Willi Weltenbummler“ nimmt Sie mit auf seine phantastische Tour durch Raum und Zeit. Geführt durch „magische Gegenstände“ in der in den jeweiligen LEGO® Kulturwelten findet, reist er von einem historischen Ereignis zum nächsten. Zusammen mit ihm entdecken Sie bedeutende Kulturstätten in Ägypten, Europa, Südamerika und Ozeanien sowie Indien. Sogar ein Blick in den Weltraum wird gewagt. Zahlreiche und lange nicht gezeigte Originalobjekte aus den Sammlungen des RPM ergänzen die einzelnen Stationen und bilden zugleich eine Brücke in die Realität. Außerdem sind sie Zeugnisse unserer weltumspannenden kulturellen Entwicklung.
Gemeinsam mit den Kuratoren dieser Ausstellung, Stefanie und Dr. Stefan Bölke, sowie dem Kurator der ägyptologischen Sammlung, Dr. Christian Bayer und der Kuratorin der ethnologischen Sammlung, Dr. Andrea Nicklisch, wurden die LEGO® Kulturwelten erarbeitet und von der Firma Design in Stein realisiert. „Der Reiz dabei ist, dass wir mit jeder Ausstellung dazulernen und uns neuen Herausforderungen stellen. Dieses Museums-Projekt ist Schritt für Schritt gewachsen und bot uns die Möglichkeit historische Szenerien mit LEGO® Steinen realisieren zu können. Zudem haben wir kleine Fehler in Form von „unpassenden“ Minifiguren eingebaut, sodass sich beispielsweise vor dem Taj Mahal eine kleine Meerjungfrau wiederfindet. Diese sollen den Entdeckergeist der Kinder wecken und sie dazu animieren die Welten ganz aufmerksam anzuschauen und abzusuchen, so können sie Kultur buchstäblich begreifen“, so Modellbauer und Geschäftsführer der Agentur Design in Stein „Axel Al-Rubaie.

Die außergewöhnliche Reise beginnt in Ägypten. Hier begrüßt uns die LEGO® Großfigur des Hem-Iunu, des Wesirs des Pharaos Cheops (2620–2580 v. Chr.), die aus ca. 75.000 – 100.000 LEGO® Steinen gebaut wurde. Sie steht der Originalskulptur aus der Sammlung des RPM gegenüber. Hem-Iunu war Bauleiter der größten Pyramide der Antike, die heute noch in Giza zu bestaunen ist. So gerät Willi Weltenbummler in die Zeit des großen Pyramidenbaus. Gespannt beobachtet er, wie sich unzählige Arbeiter beim Bau einer mächtigen ägyptischen Grabstätte plagen.

Nach weiteren ägyptischen Abenteuern in den Pferdeställen der Hauptstadt Ramses II., landet unser Zeitreisender in der römischen Antike und gerät mitten in den Kampf zwischen Legionären und Germanen. In der prachtvollen Villa eines römischen Edelmannes wird dann gespeist und gefeiert. Dieser Glanz spiegelt sich auch in den Nachbildungen des Hildesheimer Silberfundes wider.

Als nächstes zieht das ritterliche Leben auf einer imposanten Burg unseren Weltenbummler in seinen Bann. Aber auch das mittelalterliche Treiben im Schatten der mächtigen St.-Michaelis-Kirche zu Hildesheim wird zum aufregenden Erlebnis.

Es gibt aber noch so viel mehr zu entdecken in unseren wimmeligen LEGO® Welten. Viele Abenteuer führen Willi noch von Ozeanien über Südamerika bis hin zum Taj Mahal in Indien, bevor er am Ende seiner Reise wieder im Roemer- und Pelizaeus-Museum aus LEGO® Steinen landet.

Aber nicht nur das: Ergänzt wird die Ausstellung durch den kulturhistorischen Bereich „Die Geschichte des konstruktiven Bauens“ von den Ideen des Pädagogen Fröbel im 19. Jh., über einen der ersten Flugzeugbauer, Lilienthal, bis hin zum heutigen LEGO® Stein“.

Hier wird unter dem Schwerpunkt Architektur der Geschichte des LEGO® Steins und ihrer Vorläufer nachgespürt. Bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert waren Bau- und Konstruktionskästen bei Jung und Alt äußerst beliebt. Hier sind vor allem die Anker-Baukästen zu nennen. Schon damals ließen sie Architekturträume kleiner Baumeister wahr werden. Die Entwicklung des LEGO® Steins ermöglichte schließlich die Umsetzung phantastischer Welten im Miniaturformat, die Kinder wie Erwachsene seit über 60 Jahren weltweit fesseln.

Am Schluss des Ausstellungsrundganges erwartet Sie die LEGO® Werkstatt. Auf der großzügig gestalteten Fläche sorgen über eine Million von LEGO® Steinen für grenzenloses Bauvergnügen. Und schließlich empfehlen wir jedem, der nicht genug bekommen kann von den bunten Steinen unser Begleitprogramm mit tollen Angeboten für große und kleine LEGO® Fans.

RPM