Hildesheimer Wallungen – Programm-Highlights

Fr. 30.06. / Sa. 01.07. / So. 02.07. | Vorverkauf: Erwachsene 6,- €, Kinder 3,- € | Abendkasse: Erwachsene 10,- €, Kinder von 8 bis 14 Jahren 4,- € | Hildesheimer Wallanlagen

Das Freiluft-Kulturfest auf den Hildesheimer Wallanlagen.

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© M. Balzer

Die Hildesheimer Wallanlagen und der Ernst-Ehrlicher-Park werden von Freitag, 30. Juni bis Sonntag, 02. Juli atmosphärisch eingeleuchtet. Die vornehmlich regionale Kulturszene sowie internationale Künstlerinnen und Künstler laden ein, Konzerte, Kunst, Theater und Literatur zu entdecken. Auf sechs Bühnen und in historischer Landschaft: Überraschende Walk Acts, lachsalvende Clownerie und atemberaubende Artistik. In St. Godehardi lässt sich mit gregorianischen Gesängen ins frühe Mittelalters eintauchen, im Dommuseum lassen Gong, Gesang und Klangschalen den Kirchenraum mitschwingen. Dazu der Designmarkt „Vom Guten Geschmack“, der zum Schlendern und Shoppen einlädt.

Auf den Hildesheimer Wallungen sind über 80 Bands und Künstlergruppen aktiv. Die Wallungen muss man sehen, hören, durchstreifen. Die folgenden Zusammenstellung von Programm-Highlights kann diese Vielfalt nur in einem Querschnitt abbilden:

Belcirque ist ein weibliches Sextett aus Belgien, das Eigenkompositionen von Barbershop bis Balkan mitbringt. Mehrstimmiger Gesang begleitet von Gitarre, Posaune, Percussion und Bass.

Freitag, 30. Juni, 20.30 Uhr, Turmbühne

El Flecha Negra: Die Musiker aus Chile, Peru, Mexiko, Spanien und Deutschland verbinden traditionelle Stile wie Cumbia und Swing Ranchera mit Reggae, Surf und Mestizo-Sounds. Jahrelange Bühnenerfahrung und tiefe Wurzeln in der Musikszene Lateinamerikas und Barcelonas kommen in dieser jungen und charismatischen Band zusammen.

Samstag, 1. Juli, 23.45 Uhr, Goschenbühne

Günther: Dicke Titten und Kartoffelsalat! Günther führt sich selbst an der Nase herum. Er hat keine Lust auf Lieder schreiben, also erfindet er sie auf der Bühne. Günther spielt Punk, Clown und Avantgarde zugleich, denn er hat ein liebevolles, aber wütendes Herz.

Samstag, 1. Juli, 20.45 Uhr, Seebühne

Kasimir Effekt ist eine Elektro-Formation aus Hannover, die einen Mikrokosmos der fluktuierenden Beats, technoiden Improvisationen und loungigen Klangminiaturen entwickelt. Die drei Musiker servieren bei Livekonzerten an Kontrabass, Schlagzeug und Fender Rhodes handgemachten Analogsound mit absolut tanzbarer Attitude.

Samstag, 1. Juli, 23.30 Uhr, Gefängnisbühne

Liam Bo Skol, der Archäologe des Elbenlandes, ist ein Mittler zwischen den Welten. Seine skurrile Welt der Phantasie wird getragen von einzigartigen Skulpturen und einem dunklen morbiden Humor, der immer einen Finger in die Wunden unserer Psyche legt. Ein Erzähler, der auf den Wallanlagen umherstreift und sich nicht an konventionelle Regeln hält.

Samstag, 1. Juli. Start: 18.15 Uhr, Kehrwiederturm

Malaka Hostel: Heiße Cumbia-Rhythmen treffen auf knackige Rock’n’Roll-Rifs, ein Klezmerstück wird plötzlich in treibenden Ska verwandelt. Eine bunte Mischung, eine bunte sechsköpfige Truppe. Ein Sound geht um, der sich frei von Genre-Klischees bewegt. Von fetten Balkanbeats bis hin zu elektrisierendem Hippie-Rock. Eins ist sicher: Eskalation auf der Bühne.

Samstag, 1. Juli, 0 Uhr, Parkbühne

Starlight Swing Orchester: Das Repertoire der 20köpfigen Band aus Alfeld enthält Stilrichtungen von Swing, Jazz, Latin bis zu modernen Arrangements. Die Gesangsformation Voices komplettiert den Sound mit mehrstimmigem Gesang.

Sonntag, 2. Juli, 13.30 Uhr, Ehrlicherparkbühne

Vom Guten Geschmack – der neue Designmarkt. Junges, aufregendes Design aus Hildesheim und der Region auf einem Markt zum Shoppen und Schlendern. Eine Plattform, die Gutes mit Gutem verbindet.

Samstag, 1. Juli & Sonntag, 2. Juli, Parkhaus des Bernward-Krankenhauses

Waldkauz: Uralte Magie und der Rausch des Tanzes. Sphärisch und verträumt. Pagan-Folk auf alten und neuen Instrumenten, so entsteht einzigartige Musik.

Samstag, 1. Juli, 0 Uhr, Turmbühne

Die Wallungen verwandeln seit 2009 alle zwei Jahre Hildesheim für ein Wochenende und locken damit 10.000 BesucherInnen an. Veranstalter des Freiluft-Kulturfestes ist die Interessengemeinschaft Kultur – IQ, das Netzwerk der Kulturschaffenden in der Stadt Hildesheim.

Die offizielle Eröffnung der Hildesheimer Wallungen findet am Freitag, 30. Juni am Kehrwiederturm statt. Beginn ist um 20 Uhr.

Die Nacht der Kultur findet am Samstag, 1. Juli auf den Hildesheimer Wallanlagen und im Ernst-Ehrlicher Park statt. Beginn ist um 18 Uhr.

Das Familienpicknick findet am Sonntag, 2. Juli von 11 bis 18 Uhr im Ernst-Ehrlicher-Park statt.

Die Eintrittskarte mit Kontrollbändchen, die für alle Veranstaltungen der Hildesheimer Wallungen gilt, kostet an den Eingängen zum Festgelände für Erwachsene 10 Euro, für Kinder von 8 bis 14 Jahren 4 Euro. Im Vorverkauf beträgt der Ticketpreis für das gesamte Wochenende für Erwachsene 6,- €, für Kinder 3,- € (jeweils zzgl. Gebühr). Tickets sind erhältlich bei der Tourist-Information, bei den HAZ-Ticketshops und in diesem Jahr auch in den Filialen von ameis Buchecke, auf der Marienburger Höhe bei Terra Verde und in Hoheneggelsen beim Gleitz Verlag.

Jetzt Vorverkauf nutzen und die Wallungen gewohnt günstig genießen!

Weitere Informationen unter:

Veranstalter: Interessengemeinschaft Kultur – IQ, www.iqhildesheim.com
Facebook:
www.facebook.com/wallungen

M. Balzer

TPZ, die Schul-Sommerwette gilt

Theater und Schule immer wieder neu zusammenzubringen – das ist ein zentrales Anliegen des Theaterpädagogischen Zentrums Hildesheim (TPZ): Seit seiner Gründung im Jahr 2007 führt der gemeinnützige Verein in Zusammenarbeit mit Schulen Theaterprojekte, Fortbildungen und Workshops durch. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums gilt die große „TPZ-Schul-Sommerwette“: Wenn sich mindestens zehn Lehrkräfte von mindestens zehn Schulen in und um Hildesheim am Sonntag, 2. Juli um 15 Uhr im Ernst-Ehrlicher-Park beim „Fundortbüro“ auf dem Familientag der Hildesheimer Wallungen einfinden und gemeinsam ein Geburtstagslied singen, dann gewinnen diese Lehrkräfte plus je eine Begleitperson einen gemeinsamen Workshop. Sie erleben, wie innerhalb von drei Stunden mit viel Spaß und Fantasie durch theaterpädagogische Methoden aus Teilnehmenden eine Gruppe und aus spontanen Ideen ein kleines Theaterstück entsteht.

Christine Nitschke

Ferienprogramm: Jetzt noch freie Plätze sichern!

Die Sommerferien stehen vor der Tür: Wie in jedem Jahr bietet die Stadt Hildesheim ein buntes und spannendes Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren. Neben vielen schon länger beliebten Programmangeboten gibt es viel Neues zu entdecken. Bei über 60 der insgesamt rund 200 Veranstaltungen sind noch einige Plätze frei.

Wer zum Beispiel schon immer mal Bogenschießen ausprobieren, coole Tanzmoves bei ARS SALTANDI lernen, mit anderen im Chor singen und mit FIT IN Music beim Seefest am 8. Juli auf der großen Bühne stehen, das Rathaus kennenlernen, die Natur erforschen oder mit der Nord-West-Bahn zum Hüttenstollen nach Osterwald fahren wollte, sollte sich jetzt noch schnell unter www.ferien-hildesheim.de, Telefon 05121 301-4444 oder persönlich im Bereich Jugend in der Hannoverschen Straße 6 anmelden. Der Ferienpass, die Eintrittskarte zu allen Veranstaltungen, ist für 4,50 Euro in den Sparkassen, Volksbanken und der Infostelle der Stadt Hildesheim erhältlich.

Stadt Hildesheim

Verkehrshinweise zum Schützenumzug

Am Sonntag, 25. Juni, findet ab 13 Uhr der traditionelle Hildesheimer Schützenumzug statt. Die Marschroute des Festzuges führt durch folgende Straßen:

Marktplatz – Rathausstraße – Zingel – Goslarsche Straße (zum Teil über die asphaltierte Nebenfahrbahn) – Sedanstraße (Mitte) – Sedanstraße (Zufahrt zur Annenstraße) – Annenstraße – Keßlerstraße – Wollenweberstraße – Schuhstraße – Pfaffenstieg – Dammstraße – Schützenwiese – Schützenallee (entgegen der Fahrtrichtung) – Am Pferdeanger – Vor der Lademühle zum Festplatz

Deshalb kommt es in der Innenstadt zu geänderten Verkehrsführungen. Autofahrer werden gebeten, die Umzugsstrecke zu umfahren, entlang der Marschroute sind die Haltverbote zu beachten, um Behinderungen und kostenpflichtiges Abschleppen zu vermeiden. Es wird empfohlen, den ÖPNV zu nutzen.

Stadt Hildesheim

Jahreskarten für die Schülerbeförderung

Den Erziehungsberechtigten der in Hildesheim wohnenden Schülerinnen und Schüler werden die Berechtigungsschreiben zum Empfang der Schülerjahreskarte in Kürze zugestellt. Anspruchsberechtigt sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 der Grundschulen, der Klassen 5 bis 10 der Gymnasien, Gesamtschulen, Realschulen, der Hauptschule Geschwister-Scholl, der Anne-Frank-Schule und der Oberschule St. Augustinus sowie der Klassen 1 bis 10 der Waldorfschule, St. Ansgar Schule, Schule im Bockfeld und des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte, sofern der Schulweg zwischen Wohnung und Schule mindestens 2.000 Meter beträgt.

Die Ausgabe der Schülerjahreskarten findet ausschließlich beim Stadtverkehr Hildesheim (SVHI), Hermann-Roemer-Straße 4, statt. Die Ausgabezeiten am Sondertresen sind: 3. bis 7. Juli und 10. bis 14. Juli jeweils von 8 bis 17 Uhr. Ab dem 17. Juli ist die Ausgabe zu den allgemeinen Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr möglich. Mitzubringen sind das Berechtigungsschreiben und ein aktuelles Passbild. Um langen Wartezeiten vorzubeugen, sollten die Fahrkarten nicht erst am Ende der Sommerferien abgeholt werden. Erfahrungsgemäß ist der Andrang in den letzten Tagen sehr groß und die Warteschlange deutlich länger als zu Ferienbeginn. Sollte seit dem letzten Schuljahr ein Wohnungs- und/oder Schulwechsel eingetreten sein, ist der Bereich Schule und Sport der Stadt Hildesheim unverzüglich zu informieren, damit die ordnungsgemäße Zustellung des Berechtigungsschreibens sichergestellt werden kann.

Die Schülerjahreskarte ist vom 3. August 2017 bis einschließlich 27. Juni 2018 außer sonn- und feiertags täglich bis 18 Uhr auf allen Buslinien des SVHI nutzbar. In den Schulferien ist die Jahreskarte nicht gültig. Auch in diesem Jahr wird wieder die Schülerjahreskarte „Plus“ angeboten, die erweiterte Nutzungsmöglichkeiten hat. Nähere Angaben sind dem Berechtigungsschreiben zu entnehmen. Sollte von diesem Angebot Gebrauch gemacht werden, so ist dieses den Mitarbeiter/innen direkt bei der Abholung mitzuteilen.

Stadt Hildesheim

Andrea Döring zur neuen Stadtbaurätin gewählt

Andrea Döring wird neue Stadtbaurätin für die Bereiche Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr bei der Stadt Hildesheim. Auf Vorschlag von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wurde sie in der heutigen Ratssitzung mit großer Mehrheit bei 44 Ja-Stimmen und nur einer Nein-Stimme gewählt. Baudirektorin Döring, derzeit noch Leiterin des Fachbereiches Stadtplanung und Bauordnung bei der Stadt Bocholt, wird ihren Dienst bei der Stadt Hildesheim voraussichtlich am 1. Oktober antreten und nach Hildesheim ziehen.

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer gratulierte Döring zur Wahl und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit: „Ich bin sehr froh, mit Andrea Döring eine engagierte und kreative Persönlichkeit für die Besetzung dieser so wichtigen Position gewonnen zu haben!“ Döring sei insbesondere aufgrund ihrer langjährigen Berufserfahrung und ihrer umfassenden Qualifikationen eine hervorragende Wahl. Vor allem ihre Kommunikationsfähigkeit, ihre Erfahrungen in stadtentwicklungspolitischen Prozessen, ihre baurechtlichen Fachkenntnisse sowie ihre Führungs- und Steuerungsqualitäten seien hervorzuheben.

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© Stadt Hildesheim

Ich freue mich sehr auf mein neues Tätigkeitsfeld und auf die Stadt Hildesheim!“, so Andrea Döring. „Das Amt der Stadtbaurätin bringt viele spannende Herausforderungen mit sich, die ich gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, den anderen Dezernenten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung bewältigen möchte. Zusammen können wir in Hildesheim ganz viel bewegen und dafür sorgen, dass sich die Stadt weiterhin zukunftsorientiert entwickelt.“

Andrea Döring, geboren am 7. Oktober 1964, ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder, wohnt in Bocholt und ist parteilos. Sie ist seit März 2005 Leiterin des Fachbereiches Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Bocholt, nachdem sie zuvor mehrere Jahre die Stellvertretung wahrgenommen hat. Nach dem Ingenieurstudium mit der Fachrichtung Raumplanung an der Universität Dortmund hat Andrea Döring von 1993 bis 1995 den Vorbereitungsdienst für den höheren bautechnischen Dienst bei der Stadt Leverkusen und der Bezirksregierung Köln absolviert und mit der Großen Staatsprüfung in der Fachrichtung Städtebau abgeschlossen.

Stadt Hildesheim

Verkehrsbeschränkungen im Rahmen der Special Olympics

Vom 14. bis 16. Juni ist Hildesheim Austragungsort der Landesspiele der Special Olympics. Am Mittwoch, 14. Juni, findet ab 16.30 Uhr ein Fackellauf vom Marktplatz bis zur Halle 39 statt. Bei der Querung der Kaiserstraße kann es hier kurzzeitig zu Behinderungen kommen. Vom ZOB wird die Fackel von Radfahrern in die Halle 39 gefahren. Im Bereich der Steuerwalder Straße und des Lerchenkampes kann es daher ebenfalls kurzzeitig zu Behinderungen kommen.
In Hildesheim-Marienburg werden am Donnerstag, 15. Juni, von 8.30 bis 12 Uhr sowie 13 bis 16.30 Uhr die Radrennen veranstaltet. Dadurch kommt es in den Bereichen Beusterstraße und Domänenstraße, sowie der B 243 und der Scharfen Ecke zeitweise zu Sperrungen, die so kurz wie möglich gehalten werden. Die Zufahrt zu den Grundstücken ist in dieser Zeit aber nicht immer ohne Weiteres möglich.
Am Freitag, 16. Juni, wird die Straße „An den Sportplätzen“ bis etwa 17 Uhr aufgrund des 5-Kilometer-Laufs gesperrt sein.

Stadt Hildesheim

Mehrere Einsätze halten die Feuerwehr am Samstag auf Trab

Vier Feuer sowie zwei technische Hilfeleistungen haben am Samstag die Feuerwehr Hildesheim beschäftigt. Bei den Bränden wurde eine Person durch Rauch leicht verletzt. Bei den technischen Hilfeleistungen kam es insgesamt zu 2 verletzten Personen. Insgesamt verliefen aber alle Einsätze glimpflich und es kam nur zu leichten Verletzungen.Um 11:05 wurde die Hildesheimer Berufsfeuerwehr mit ihrem Löschzug, bestehend aus Einsatzleitwagen (ELW), Löschgruppenfahrzeug (LF), Drehleiter (DLK) und dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), sowie die Freiwilligen Feuerwehren Achtum und Einum durch die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Hildesheim alarmiert. In einem Hildesheimer Krankenhaus hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei Eintreffen auf der Station stellte sich heraus, dass Küchendämpfe einen Rauchmelder hatten auslösen lassen. Das Personal des Krankenhauses hatte den qualmenden Topf, der den Rauch verursachte, bereits ins freie verbracht und Fenster und Türen zur Belüftung geöffnet. So gab es für die Feuerwehr nichts weiter zu tun und der Einsatz war beendet.
Gegen 12:15 Uhr meldeten aufmerksame Nachbarn der IRLS einen piependen Rauchmelder sowie Brandgeruch und Rauch aus einem Fenster der Nachbarwohnung in der Hachmeisterstraße. Auch hier entsandte die IRLS den Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Moritzberg. Nachdem die Feuerwehr an der Einsatzstelle angekommen war berichteten die Nachbarn, dass in der betroffenen Wohnung noch ein bettlägeriger Patient sein soll. Ein Angriffstrupp
ging unter Atemschutz und mit einem C-Rohr vor. Die Tür der Wohnung konnte ohne großen Aufwand und ohne Beschädigung von der Feuerwehr geöffnet werden. In der Wohnung fand der Trupp einen Topf auf dem angeschalteten Herd vor. Dieser konnte durch das entfernen vom Herd und mit Hilfe des Wasserhahns abgelöscht werden. Im Schlafzimmer wurde dann die bettlägerige Person aufgefunden. Diese hatte durch den entstanden Rauch eine leichte Rauchgasvergitftung erlitten und wurde durch den Rettungsdienst und Notarzt behandelt und zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Wohnung wurde anschließend noch mittels Hochleistungslüfter entraucht und dann der Mieterin übergeben.
Kurz darauf rückte das HLF der Berufsfeuerwehr zu einer Türöffnung aus. Nachbarn hörten Hilferufe aus einer Wohnung und riefen in der IRLS an, die dann die entsprechenden Kräfte alarmierte. Vor Ort konnte die Feuerwehr herausfinden, dass
einer der Nachbarn einen Schlüssel zu der Wohnung, aus der die Hilferufe kamen, hatte. Mit diesem Schlüssel wurde die Wohnungstür geöffnet. So konnte dem Rettungsdienst der Zugang zu der Patientin ermöglicht werden. Diese wurde anschließend durch den Rettungsdienst untersucht, für die Feuerwehr war der Einsatz beendet.

Berufsfeuerwehr Hildesheim

Kronenausbrüche am Steinberg: Vorsicht bei Sturm und Starkregen!

Steinberg_Presse

Am Pfingstwochenende ereigneten sich zwei massive Kronenausbrüche an den geschützten, historischen Ahornbäumen entlang des westlichen Waldrandes des Steinbergs. Bei Gewitterböen sind Kronenteile auf den vielbenutzten Wanderweg, den Rennstieg, heruntergestürzt oder haben sich in den Baumkronen benachbarter Bäume verfangen. Am heutigen Morgen wurden die akuten Gefahrenstellen beseitigt, jedoch besteht dort bei Sturm oder Gewitterböen weiterhin Bruchgefahr an den über 30 Meter hohen Bäumen. Bei Sturm und Starkregen sollte der beliebte Wanderweg am Waldrand nicht genutzt werden wie es generell nicht ratsam ist, sich bei solchen Wetterlagen im Wald aufzuhalten. Bereits vor längerer Zeit wurden entlang des betroffenen Abschnitts zwischen dem Parkplatz Steinbergstraße und dem Feldweg Schwarze Riede nach Neuhof auch entsprechende Schilder aufgestellt, die auf die Gefahr hinweisen.

Kronenbruch_Presse

Fotos © Stadt Hildesheim

Stadt Hildesheim

Wohnungseinbrecher schlagen insgesamt 4 x im Stadtgebiet (1x davon im Bockfeld) von Hildesheim zu

Im Laufe des 06.06.2017 wurden bei der Polizei insgesamt 4 Einbruchdiebstähle aus Wohnungen oder Häusern angezeigt.

Der erste Einbruchdiebstahl ereignete sich in eine Doppelhaushälfte im Bereich des Kalenberger Grabens vermutlich schon in der Zeit vom 04.06. auf den 05.06.2017 während der Abwesenheit der Hausbesitzer. Als der Sohn der Familie am 05.06.2017 spät abends nach Hause kam, fiel ihm zunächst auf, dass einige Schubladen in den Schränken aufgezogen waren. Er maß dieser Feststellung aber noch keine Bedeutung bei. Als dann am 06.06.2017 morgens die Haushälterin das Haus betrat, weckte diese sofort den Sohn der Familie, weil ihr die Situation komisch vorkam. Beide sahen sich dann gemeinsamen im Haus um und stellten schließlich auch ein aufgebrochenes Fenster fest. Um an dieses Fenster zu gelangen, hatten sich die Einbrecher als Aufstiegshilfe des vorgefundenen Gartentisches sowie eines Gartenstuhles bedient. Nach ersten Feststellungen wurden mindestens drei Armbanduhren und drei Laptops entwendet.

Ein weiterer Einbruchdiebstahl ereignete sich am 06.06.2017 in den Vormittagsstunden in ein Einfamilienhaus im Bockfeld. Hier nutzten die Täter die kurzzeitige Abwesenheit der Bewohner aus um ein Fenster aufzuhebeln. Entwendet wurden zwei Armbanduhren.

Die beiden anderen Einbruchdiebstähle ereigneten sich in einem Mehrfamilienhaus in der Oststadt. Hier hebelten die Täter die Wohnungseingangstüren zu zwei Wohnungen im 2. Obergeschoss auf. Der Wohnungsinhaber bemerkte den Einbruchdiebstahl, als er am Nachmittag von der Arbeit nach Hause kam. Zuvor hatte er die Wohnung am Morgen verlassen. Entgegen den Einbruchdiebstählen aus dem Einfamilienhaus im Bockfeld oder der Doppelhaushälfte in der Nähe des Kalenberger Grabens, wurden in diesem Fall Uhren oder gar Bargeld nicht entwendet. Ein Grund hierfür könnte vielleicht sein, dass der oder die Täter gestört wurden. Ob aus der zweiten aufgebrochenen Wohnung im selben Mehrfamilienhaus etwas entwendet wurde, steht derzeit noch nicht fest, weil sich die Bewohner im Urlaub befinden.

Polizeiinspektion Hildesheim

Oberbürgermeister schlägt Andrea Döring als neue Stadtbaurätin vor

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wird dem Rat der Stadt Hildesheim Andrea Döring als neue Stadtbaurätin für die Bereiche Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr vorschlagen. Das hat die erneute öffentliche Ausschreibung der Stelle ergeben. Baudirektorin Döring, derzeit Leiterin des Fachbereiches Stadtplanung und Bauordnung bei der Stadt Bocholt, wurde am heutigen Abend den Mitgliedern des Rates vorgestellt. Die Wahl zur Stadtbaurätin ist für die Ratssitzung am 12. Juni vorgesehen. Ihren Dienst bei der Stadt Hildesheim wird Andrea Döring dann voraussichtlich am 1. Oktober antreten.

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© Stadt Hildesheim

„Andrea Döring hat sich insbesondere aufgrund ihrer langjährigen Berufserfahrung und ihrer umfassenden Qualifikationen als absolut geeignete Kandidatin hervorgetan“, begründet Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer seinen Vorschlag für die Nachfolge von Dr. Kay Brummer. Vor allem ihre Kommunikationsfähigkeit, ihre Erfahrungen in stadtentwicklungspolitischen Prozessen, ihre baurechtlichen Fachkenntnisse sowie ihre Führungs- und Steuerungsqualitäten seien hervorzuheben. „Ich freue mich daher sehr, dass wir mit Frau Döring eine engagierte und kreative Persönlichkeit für die Besetzung dieser so wichtigen Position gewinnen“, so Dr. Meyer weiter.

Andrea Döring, geboren am 7. Oktober 1964, ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt in Bocholt. Sie ist seit März 2005 Leiterin des Fachbereiches Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Bocholt, nachdem sie zuvor mehrere Jahre die Stellvertretung wahrgenommen hat. Nach dem Ingenieurstudium mit der Fachrichtung Raumplanung an der Universität Dortmund hat Andrea Döring von 1993 bis 1995 den Vorbereitungsdienst für den höheren bautechnischen Dienst bei der Stadt Leverkusen und der Bezirksregierung Köln absolviert und mit der Großen Staatsprüfung in der Fachrichtung Städtebau abgeschlossen.

Stadt Hildesheim