Arbeitskreis qualifiziert Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist eine wichtige kommunale und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bereits seit 2015 qualifiziert ein Arbeitskreis aus Vertreterinnen und Vertretern von Stadt und Landkreis, dem Ortscaritasverband (Freiwilligen-Zentrum BONUS), dem Verein Asyl, dem Diakonischen Werk, den Johannitern und dem Verbund Brücke der Kulturen Ehrenamtliche für die Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe. Der Arbeitskreis ist aus dem regelmäßig stattfindenden Treffen der hauptamtlichen Koordinierungsstellen, die inhaltlich in der Begleitung Ehrenamtlicher in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, entstanden. Ob zu Themen wie „Partizipation von Geflüchteten, wie gelingt das?“, „Asylbewerberleistungsgesetz“ oder „Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge“ – die kostenlosen Qualifizierungsangebote sind offen für alle und bieten praktische, didaktische und methodische Hilfe für Ehrenamtliche.

So werden zum Beispiel einmal im Monat Vorträge zu relevanten Aspekten der Flüchtlingshilfe organisiert, sei es im Rathaus, im Bürgerhaus an der Steingrube, im Kreishaus oder im Diakonischen Werk. Die Vorträge sind öffentlich und für die Besucherinnen und Besucher kostenlos. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse der Ehrenamtlichen im Mittelpunkt: Diese definieren, was ihnen fehlt und welche Informationen sie benötigen. „Ganz wichtig dabei ist auch der Gedanke der Vernetzung der Kooperationspartner untereinander und die Bündelung der Angebote“, erklärt Siphiliswe Ndlovu von der Koordinierungsstelle Integration der Stadt Hildesheim. „Das Ganze ist auch ein Service für ehrenamtlich Engagierte, um ihnen den Zugang zu Angeboten zu erleichtern und natürlich auch, um noch mehr Ehrenamtliche für die Flüchtlingshilfe zu gewinnen.“

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© Stadt Hildesheim

Die Koordinierungsstelle Integration der Stadt Hildesheim hat in Kooperation mit dem Arbeitskreis eine Übersicht der Angebote für Geflüchtete zusammengestellt. Darin sind zum Beispiel das von Nordstadt.Mehr.Wert organisierte „Interkulturelle Frauenfrühstück“, der Frauentreff des Vereins Asyl, ein Internationaler Jugendtreff des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM), die Rechtsberatung der AWO, ein Erstorientierungskurs der Johanniter in Kooperation mit FLUX oder eine Migrationsberatung des Ortscaritasverbands enthalten. Die Stadt Hildesheim bietet darüber hinaus einen Kunstkurs für Kinder und Jugendliche an, das Diakonische Werk die Förderung psychischer Gesundheit von traumatisierten geflüchteten Menschen. Und auch der in integrativer Hinsicht so wichtige sportliche Aspekt kommt nicht zu kurz: So bietet der Verbund Brücke der Kulturen unter anderem Projekte im Bereich Empowerment und Teilhabe.

Weitere Informationen, Ansprechpartner und Kontakte zum Thema finden sich unter www.hildesheim.de/fluechtlinge.

Stadt Hildesheim

Die Uhus am Hildesheimer Dom und in Deutschland

In Deutschland war der Uhu schon fast ausgestorben. Mittlerweile gibt es wieder über 1000 Paare dieser größten Eulenart. Eines davon hat in den letzten Jahren auch am Hildesheimer Dom gebrütet. Aber ist die Zukunft des Uhus damit bereits gesichert? Entwickelt sich der Uhu zum Stadtbewohner? Mit diesen Fragen und der Lage des Uhus in Deutschland beschäftigt sich Herr Wilhelm Breuer von der „Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE)“ am Donnerstag dem 27. April um 19:00 Uhr in der Gaststätte „Zum Osterberg“ in Himmelsthür.

Herr Breuer hat sich intensiv um die Uhus am Hildesheimer Dom und ihren Nachwuchs gekümmert und wird auch über die dabei gemachten Erfahrungen und das Schicksal der Dom-Uhus berichten.

Im Anschluss an den Vortrag findet die diesjährige Jahreshauptversammlung der BUND Kreisgruppe Hildesheim statt. Es wird einen mit Fotos unterlegten Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres sowie einen Ausblick auf zukünftige Projekte geben. Vorstandswahlen stehen in diesem Jahr nicht an. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Matthias Köhler

Jazz in der Waldorfschule

Freitag 19.05.2017

20.00 Uhr

Jazz in der Waldorfschule

Johannes Enders, Tenorsaxophon

© Gabriele Dumdey

Am Freitag, den 19. Mai laden das Duo Florian Kästner (Klavier) und Johannes Enders (Tenorsaxophon) um 20.00 Uhr zu einem Jazzkonzert in die Freie Waldorfschule Hildesheim ein. Johannes Enders ist Professor für Saxophon an der Musikhochschule in Leipzig. Er zählt zu den Jazz-Größen Europas und gastiert auf zahlreichen internationalen Festivals. Florian Kästner unterrichtet Jazzklavier an der Hochschule für Musik in Weimar. Beide Musiker kommen aus der klassischen Musik und komponieren Stücke oder Vorlagen weiter. Improvisierter Jazz, der immer wieder an die großen Komponisten früherer Jahrhunderte erinnert – ein spannendes musikalisches Erlebnis, zu dem die Freie Waldorfschule hiermit herzlich einlädt. Ort: Eurythmiesaal, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Gabriele Dumdey

Maimarkt

Samstag 13.05.2017

10.00 – 14.00 Uhr

Maimarkt

Maimarkt Pflanzeverkauf

© Gabriele Dumdey

Am Samstag, den 13. Mai 2017 öffnet die Freie Waldorfschule für den Floh- und Pflanzen-Markt von 10.00 -14.00 Uhr ihre Tore. Willkommen sind Groß und Klein, Alt und Jung, um in entspannter Atmosphäre über den Maimarkt zu schlendern. Aus den vielfältigen Angeboten von Second-Hand-Kleidung, Trödel, Büchern, Spielen etc. können Sie die schönsten Schnäppchen finden oder vom Pflanzen-Markt am Schulgarten Tomaten-, Kürbis-, Zucchinipflanzen oder verschiedene Sommerblumen, sowie weitere Gemüsejungpflanzen für den Garten mitnehmen. Außerdem gibt es wie jedes Jahr natürlich Kaffee, selbst gebackenen Kuchen und andere Leckereien.

Gabriele Dumdey

Bilderbuchsamstag: Märchenhafter Lesespaß in der Stadtbibliothek

Zum 5. Hildesheimer Bilderbuchsamstag sind Familien mit Kindern unter 8 Jahren am 29. April von 10 bis 14 Uhr in die Stadtbibliothek Hildesheim eingeladen. Dieses Jahr darf rund um das Thema „Märchen“ mitgemacht, ausprobiert und gestöbert werden. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wird um 11 Uhr den Bilderbuchsamstag offiziell eröffnen, direkt danach lädt das „Theater der Nacht“ aus Northeim mit dem Stück „Das Märchen vom Silbermond“ zum Bauchtheater ein. Rotkäppchen heißt in Arabisch Laila und wird bei der arabisch-deutsch-englischsprachigen Lesung mit Enas und Mariam Souseh um 10.15 Uhr vorgelesen. Durchgängig gibt es ein Lesebuffet, Basteln von Märchenfiguren aus Märchenwolle, „Dornröschens Spinnrad“ und Walk Acts. Darüber hinaus können besonders empfehlenswerte Bilderbuch-Apps an zwei Tablets ausprobiert werden.

Bilderbuchsamstag_2015_Presse

© Stadt Hildesheim

Alle Angebote des Bilderbuchsamstags sind für die Besucherinnen und Besucher kostenlos zu nutzen, der Eingang erfolgt über die Judenstraße 1. Weitere Informationen zum Programm sind unter www.stadtbibliothek-hildesheim.de erhältlich.

Stadt Hildesheim

Vortrag: Flüchtlingssituation und die Rolle der Vereinten Nationen

Am Mittwoch, 26. April, 17 Uhr, hält Professor Dr. Reinhold Friedl (Leiter der Regionalstelle Norddeutschland der UNO-Flüchtlingshilfe) im Rathaus, Markt 1, Sitzungssaal Gustav Struckmann (2. OG, Raum 209) einen Vortrag zur aktuellen Flüchtlingssituation auf globaler Ebene. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Rolle der Vereinten Nationen gerichtet. Nach dem Vortrag – der Eintritt ist freibesteht Gelegenheit, mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. Professor Friedl ist promovierter Politik- Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler und war für die Vereinten Nationen in Genf, Paris und Afrika tätig. Als Autor publiziert er unter anderem wissenschaftliche Bücher und Romane.

Stadt Hildesheim

Veranstaltungen zum Tag der Arbeit im Landkreis Hildesheim

Die Veranstaltungen des DGB im Landkreis Hildesheim:

Hildesheim
30.04.,                  politisches Kabarett „Das Deutschlandsyndrom“, Jens Neutag
20.30 Uhr            Bischofsmühle
1.Mai
10.00 Uhr            Ökumenische Andacht zum Tag der Arbeit
Marktplatz
10.45 Uhr            Sammeln zur Demonstration, Bahnhof
11.15 Uhr            Start der Demonstration
12.00 Uhr            Kundgebung auf dem Marktplatz, Hauptreferent: Thorsten Gröger,
Bezirksleiter IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

ab ca. 13 Uhr     Familienfest
Livemusik: Paisley’s,
Hüpfburg, Kinderschminken, Frank Wessels Mitmach-Zaubershow,
Gespräche und Informationen an Info-Ständen der Gewerkschaften und
weiteren Institutionen/Organisationen/Parteien
Speisen und Getränke

Alfeld
1. Mai
10.30 Uhr            Musikalischer Auftakt und Aufstellen des Maibaums
11:00 Uhr            Kundgebung auf dem Alfelder Marktplatz, Hauptreferent: Mathias Neumann, 2. Bevollmächtigter IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim
Starlight Swing Orchestra Alfeld; Aktivitäten für Kinder, Stände der
örtlichen Gewerkschaften, Speisen und Getränke

Bad Salzdetfurth
30.04.
18.00 Uhr            Hauptreferent: Bernd Westphal, MdB
Musikalische Umrahmung: Spielmannszug des Bergmannsvereins
„Glückauf“ Bad Salzdetfurth und Bergmännische Liedertafel Bad Salzdetfurth; für das leibliche Wohl soft die IG BCE-Ortsgruppe

Bodenburg
30.04.
15.45 Uhr            Platzkonzert: Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bodenburg,
Tanz- und Show Gruppe MTV Bodenburg
Kundgebung mit Aufstellen des Maibaums, Marktplatz
Hauptreferent: Heiner Schrell, Ortsbürgermeister

Sarstedt
30.04.
17.00 Uhr            Maifeier auf dem Parkplatz vor dem Innerstebad
Hauptreferent: Nils Hindersmann, IG BCE Hauptvorstand
Live-Musik: Steve Folk aus London
Kinderprogramm, Speisen und Getränke

Sibbesse
1. Mai
11:00 Uhr            Maikundgebung im Clubhaus des TSV Sibbesse
Hauptreferent: Niels Spilker, DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt,
Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Sibbesse, Speisen und Getränke

Wehrstedt
30.04.
18.30 Uhr            Maibaumaufstellung, Gaststätte Ossenkop,
Hauptreferent: Stephan Hormann, IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim
1.Mai
14.00 Uhr            Maifeier am Sporthaus SV Wehrstedt mit Musikzug FFW und Gesangverein (Veranstalter: Ortsrat Wehrstedt)

Regina Stolte
DGB Region Niedersachsen-Mitte

Mit dem TfN in den Mai tanzen

Feierfreudige Zuschauer können am 30. April ab 20:30 Uhr auf der Großen Bühne des TfN in den Mai tanzen. Unter dem Titel „Eine teuflisch gute Tanzparty“ sorgen Alexander Prosek, Andreas Unsicker, die Band „as you like it“ und das DJ-Duo Disco Dave und Siss Mofie für einen Abend zum Mitsingen und Mitfeiern.

Unter dem Titel „Eine teuflisch gute Tanzparty“ lädt das Theater für Niedersachsen am Sonntag, 30. April 2017, ab 20.30 Uhr zum Tanz in den Mai auf der großen Bühne ein. Den Start machen Andreas Unsicker und Alexander Prosek von der MusicalCompany. Ein stimmungsvolles Programm bestehend unter anderem aus Titeln von Joe Cocker, Robbie Williams, Amy Winehouse und Adele erwartet das Publikum und lädt bei einem Glas Maibowle zum Verweilen ein.

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© TfN

Im Anschluss daran steht die Rock-Pop-Cover-Band „as you like it“ auf der Bühne und bringt das Stadttheater zum Beben. Die sieben-köpfige Gruppe rund um den ehemaligen TfN – Schauspieler Philip Richert wird in Hildesheim einen Mix aus den letzten zwei Jahrzehnten ihrer Bandgeschichte spielen: so werden Songs von Herbert Grönemeyer, Coldplay, Jan Delay, Tom Petty, James Brown, R.E.M., Paul Simon, den Red Hot Chili Peppers, der Neuen Deutschen Welle und vielen anderen Künstlern zu Gehör gebracht. Es darf also gerockt, mitgesungen und gefeiert werden.

Im Anschluss können die Feierfreudigen zu den Klängen des DJ-Duos Disco Dave und Siss Mofie bis in die Morgenstunden tanzen.

Karten für „Eine teuflisch gute Tanzparty“ am 30. April auf der Großen Bühne kosten 25 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 0 51 21/16 93-16 93 und unter http://www.tfn-online.de erhältlich. Der Einlass beginnt um 19.30 Uhr.

TfN

Rentnerinnen wurden vermutlich bestohlen

Bei der Polizei Hildesheim wurden von zwei Hildesheimer Rentnerinnen, 98 und 78 Jahre alt, Strafanzeigen wegen Diebstahls ihrer Geldbörsen, die sie in den Körben ihrer Rollatoren abgelegt hatten, erstattet. Der Diebstahl zum Nachteil der 98-Jährigen soll sich bereits am Dienstag, 3. April, zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr ereignet haben. Anzeige erstattete die Frau erst 10 Tage später. Nach ihren Schilderungen hielt sie sich nach einem Einkauf in nahegelegenen Einkaufsläden letztendlich in der Ostpreußenstraße auf. Hierzu nutzte sie ihren Rollator, in dessen Einkaufskorb das Portemonnaie der Frau abgelegt gewesen sein soll. Sie sei von zwei dunkelhäutigen Männern angesprochen worden. Einer der Männer sei ihr unangenehm nahe gekommen und habe ihr einen Zettel vor das Gesicht gehalten. Dabei sei sie aber nicht angefasst oder berührt worden. An konkretere Handlungsabläufe konnte sich die 98-Jährige nicht mehr erinnern. Wenig später habe sie das Fehlen ihres Portemonnaies, darin etwa 100,– Euro und persönliche Papiere, aus dem Einkaufskorb des Rollators festgestellt. Die Geldbörse sei von einer unbekannten Frau in Nähe zur Wohnung der Geschädigten gefunden und bei einem Nachbarn abgegeben worden. Der zweite Fall ereignete sich am Freitag, 13.April, gegen 16:30 Uhr. Anzeige wurde am 19. April erstattet. Hier lassen die Umstände des Abhandenkommens der Geldbörse der78-Jährigen Geschädigten den Verdacht einer Diebstahlshandlung zu. Nach Aussagen der Frau war auch sie zuvor in einem Einkaufsmarkt in der Gravelottestraße mit ihrem Rollator unterwegs. Auch sie hatte das Portemonnaie im Einkaufskorb des Rollators abgelegt. Erst zu Hause habe sie dann festgestellt, dass das Portemonnaie mit etwa 80,– Euro Bargeld und persönlichen Papieren verschwunden war. In diesem Fall gibt es keinerlei Hinweise auf ein Ansprechen des Opfers oder gar auf mögliche Täter. Möglicherweise ist das Portemonnaie nach dem Einkauf noch im Einkaufsmarkt gestohlen worden. Um den Schaden nach einem Diebstahl so gering wie möglich zu halten, sollte man zum Einkaufen nur soviel Geld mitnehmen, wie es ungefähr nötig ist. Außerdem sollte man die Geldbörse nicht offen in einen Einkaufskorb legen und diesen dann möglicherweise auch noch unbewacht abstellen. Zu dem aktuellen Fall aus der Ostpreußenstraße fragt die Polizei nach der Zeugin, die die Geldbörse der 98-Jährigen Rentnerin gefunden und abgegeben hat. Diese möge sich bei der Polizei Hildesheim unter Telefon 05121-939115 melden.

Polizeiinspektion Hildesheim

GASTGEBER GESUCHT

Der Arbeitskreis der Städtepartnerschaft zwischen Hildesheim und Gelendzhik such Gastgeber für eine Gruppe von etwa 20 Besuchern.
Die Gäste kommen vom 18. bis 27.6.2017 nach Hildesheim, u.a. zur Teilnahme an den Feierlichkeiten anl. des 25-jähr. Bestehens der Städtepartnerschaft.
Wer für 1 oder 2 Personen eine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung stellen kann, melde sich, bitte, bei Hildegard Bruns, Tel. 05121 42232, oder bei Irmgard Wolpers, Tel. 05121 8802171,
Hildegard Bruns

Städtischer Angestellter unterschlägt Münzgeld aus Parkautomaten

Der Schaden geht in den fünf- bis sechsstelligen Bereich.

Ende des vergangenen Jahres erstattete ein Anonymus eine Anzeige bei der Stadt Hildesheim, dass angeblich Mitarbeiter des städtischen Bauhofs Gelder aus Parkscheinautomaten (PSA) veruntreuen/stehlen würden. Interne Ermittlungen führten nicht zu einem Ergebnis. Daraufhin wurde seitens der Stadt Hildesheim Mitte März d.J. schriftlich bei der Hildesheimer Polizeiinspektion eine Anzeige erstattet.

Die umgehend eingeleiteten Ermittlungen, insbesondere durch Hinzuziehung von Finanzermittlern, richteten den Fokus auf einen 48 jährigen städtischen Angestellten, welcher seit gut 2 Jahren unter anderem mit der Leerung der PSA beauftragt war.

Zur Verifizierung der Tathandlungen wurde am 06.04.2016 der Bauhof der Stadt Hildesheim aufgesucht, um das Verhalten des Verdächtigen zu beobachten. Die durch die Zeugen beschriebenen Handlungen fanden sich bestätigt. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen, als er das Diebesgut vom 06.04.2017, ca. 1000,– EURO Münzgeld, in seinen PKW stellte.

In seiner polizeilichen Vernehmung zeigte sich der Mann geständig. Im Rahmen der richterlich abgeordneten Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen fand ein „Geldspürhund“ der Polizei weitere knapp über 15.000,– Euro Bargeld. Die Summe wurde beschlagnahmt. Weiterhin ordnete das Gericht vorab im Rahmen des dinglichen Arrestes die Beschlagnahme weiterer Vermögenswerte des 48-Jährigen an, was durch die Finanzermittler umgehend und erfolgreich umgesetzt worden ist. Ermittelt werden konnte, dass in der Zeit vom 01.01.2017 – 31.03.2017 der Stadt Hildesheim Schaden von ca. 21.000,– EURO entstanden ist. Die Strafverfolgungsbehörden rechnen aber damit, dass bereits in der Vergangenheit erhebliche Gelder veruntreut wurden bzw. abhandengekommen sind.

(clk)

Fielmann AG schenkt Stadtarchiv Urkunden aus dem 16. Jahrhundert

Was viele Kunden der Optikerkette Fielmann nicht wissen: Die Fielmann AG unterstützt seit Jahren Stadt- und Heimatmuseen, Kreis- und Stadtarchive, Geschichts- und Fördervereine regionaler Sammlungen sowie Kulturinstitutionen unterschiedlichster Art und vielfältigster Ausrichtung mit großzügigen Schenkungen. Fielmann stiftet ausgewählte Exponate, unterstützt und ermöglicht Restaurierungen und berät kleine, ehrenamtlich geführte Heimatmuseen in Zusammenarbeit mit dem Museumsverband. Diese Aktivitäten finden schwerpunktmäßig in Schleswig-Holstein statt – aber glücklicherweise nicht nur dort!

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© Stadt Hildesheim

Auch das Stadtarchiv Hildesheim profitiert von dem gesellschaftlichen Engagement der Fielmann AG: Diese hat in einem Hamburger Auktionshaus eine barocke Holzschatulle im Wert von mehr als 8.000 Euro ersteigert. Doch nicht die Schatulle ist das eigentlich Wertvolle, sondern ihr Inhalt: 37 Originalurkunden der Hildesheimer Patrizierfamilie Brandis aus dem Zeitraum 1357 bis 1824 sowie fünf Siegelstempel, sogenannte Petschafte, und vier Wappenscheiben.

Am Montag, 10. April, hat der Leiter der Fielmann-Niederlassung Hildesheim, Stefan Bugdoll, die Holzschatulle und 21 Urkunden aus dem 16. Jahrhundert Archivdirektor Dr. Michael Schütz übergeben. „Diese Urkunden befanden sich ursprünglich im Stadtarchiv Hildesheim. Sie wurden jedoch 1891 gegen zwei Bände des berühmten, von Henning und Joachim Brandis verfassten Diarium – einem Tagebuch aus der Zeit von 1471 bis 1609 – eingetauscht, die sich im Besitz von Cordt Ferdinand von Brandis befanden. Seitdem sind die Urkunden wahrscheinlich in Familienbesitz geblieben, bis sie im Dezember 2016 auf einer Auktion zum Verkauf angeboten wurden. Nun kehren die Originale ins Stadtarchiv zurück, in dem bis dahin nur Abschriften des Jahres 1891 verwahrt wurden“, erklärt Dr. Schütz die Bedeutung des Vorgangs.

Stadt Hildesheim

Hildesheims GPS-basierte Rätsel-Rallye „Der Hanse-Code“ geht in ihr zweites Jahr

Die Geschichte dreht sich um einen mysteriösen Entführungsfall: Geschichtsprofessor Paul Hansen ist verschwunden und hat eine Spur verschlüsselter Hinweise hinterlassen. Wer die Symbole an mittelalterlichen Gebäuden, Denkmälern und Kircheninschriften richtig deutet, lernt nicht nur eine Menge über Hildesheims Geschichte, sondern findet an jeder Station auch die Koordinaten für das nächste Rätsel heraus.

Der Hanse-Code

Um die „Hanse-Code“-Schnitzeljagd durchzuführen, braucht man das Begleitheft mit der Geschichte, das in der Tourist-Information erhältlich ist, sowie eine simple Allzweck-GPS-App auf dem eigenen Smartphone. Die Aufgaben sind zum Teil recht knifflig, aber dennoch für Erwachsene und Jugendliche gut geeignet. In Begleitung ihrer Eltern können Kinder ab acht Jahren Spaß an der Suche haben. Auch für Erwachsene als Aktion unter Freunden ist die Schnitzeljagd ideal.

Folgt man dem Smartphone zu all den Sehenswürdigkeiten Hildesheims, die geschickt in die Geschichte eingebaut wurden und dadurch auf einmal noch viel spannender werden, so lüftet man Hildesheims größtes Geheimnis…

Im Jahr 2016 wurden die auf Selbstkostenbasis hergestellten Begleithefte über 100 Mal verkauft. Im vergangenen Herbst erfolgte sogar die Aufnahme in die wissenschaftliche Bibliothek des Hildesheimer Stadtarchivs. Familienportale wie http://aboutcities.de/lustmacher/kultiges/cool-fuer-kids-familien-staedtereisetipps-der-aboutcities oder http://www.family4travel.de/familienausflug-nach-hildesheim-mit-kindern/ wählten den „Hanse-Code“ gar unter die Highlights für Familien in Hildesheim. Weitere Informationen erhalten Sie im Besucherzentrum Welterbe Hildesheim & Touristinformation am Marktplatz oder unter Facebook/Der Hanse-Code.

Stefan Rösner
Oliver Rösner

Teilnehmende von 18 bis 88 für TPZ-Projekt „Kehrwieder“ gesucht

Die versteckte Bank im Ernst-Ehrlicher-Park, auf der Paul Lisa zum ersten Mal geküsst hat. Der kleine Parkplatz, auf dem Anne Fahrradfahren gelernt hat. Oma Hildes Wohnzimmer, in dem es immer so wunderbar nach Marmorkuchen, Tannennadeln und Kater Willi gerochen hat. Sind all diese Orte nicht mindestens genauso interessant und wichtig wie die touristischen Attraktionen einer Stadt? Im Theaterprojekt „Kehrwieder“ des Theaterpädagogischen Zentrums Hildesheim (TPZ) werden solche persönlichen Erinnerungsorte in Hildesheim besucht und die zu ihnen gehörenden Geschichten erzählt und archiviert. So entsteht eine szenische Stadtführung mit vertonten Geschichten, die ihr Publikum abseits der Rosenroute, entlang der Geschichten der Hildesheimerinnen und Hildesheimer führt. Mitmachen können Erwachsene, die Lust auf Theater, Erzählen und Schreiben haben. Vorerfahrungen sind nicht nötig. Ein unverbindlicher Info-Termin für alle Interessierten findet am Mittwoch, 3. Mai in der Zeit von 16 bis 18.30 Uhr in der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (Hohnsen 1, 31134, Hildesheim) statt, Treffpunkt: Bushaltestelle „Goschentor“. Anmeldung sind per E-Mail an kehrwieder@tpz-hildesheim.de oder telefonisch unter 05121 31432 möglich. Das Projekt findet als Kompaktworkshop vom Dienstag, 4. bis Mittwoch, 12. Juli statt, kombiniert mit einer wöchentlichen Probe bis zum Auftritt am Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juli. Der Teilnahmebeitrag für das gesamte Projekt beträgt 30 Euro, ermäßigt 15 Euro. Über die Kulturloge werden kostenfreie Plätze vergeben.

Christine Nitschke