Auszeit auf der Eiszeit

Platz An der Lilie lädt eine Woche länger zum Wintersport ein

„Rauf aufs Eis“ heißt es von Freitag, 13. Januar, bis Montag, 27. Februar, wenn die Eiszeit in Hildesheim im nunmehr achten Jahr zum rutschigen Vergnügen einlädt. Eine insgesamt 750 Quadratmeter große Eisfläche entsteht auf dem Platz An der Lilie. Sechseinhalb Wochen können Hildesheimerinnen und Hildesheimer sowie Gäste der Stadt ihre Runden drehen oder sich im Eisstockschießen messen. Die Eisfläche teilt sich auf in eine große Laufrunde und einen durch Banden geschützten Bereich im Innenfeld. Auf der Laufrunde können die geübten Eislauffans gemütlich ihre Runden drehen, während Anfänger ihre ersten Gehversuche ungestört im geschützten Innenbereich auf dem Eis wagen können. Niedliche Pinguin-Lauflernfiguren geben ihnen dabei den nötigen Halt.

Almhütte und Wintermarkt

Wer eine Pause einlegen möchte oder sich nicht auf das Eis traut, kann die Eiszeit mit Blick von der Terrasse der neuen Almhütte aus genießen. Die rustikale Hütte lädt zum gemütlichen Beisammensein und Schlemmen ein. Gruppen ab sechs Personen können Speisen und Getränke im Voraus buchen. Zusätzlich steht die Almhütte auch für Geburtstagsfeiern oder Firmenevents zur Verfügung. Der Wintermarkt am Rand der Eisfläche bietet an seinen Markständen winterliche Leckereien wie Crêpes, Schmalzkuchen, Bratwurst, heißen Schafskäse, gebrannte Mandeln und Lebkuchenherzen an. Zum Aufwärmen gibt es Glühwein und Punsch. Weitere Informationen können auf www.hildesheim.de/eiszeit/almhütte abgerufen werden.

Ran an die Daube – Hildesheimer Eisstockvergnügen

In Hildesheim erfreut sich Eisstockschießen immer größerer Beliebtheit. Eisstockfans können sich auf sechs Bahnen austoben. Die Eisstockbahnen können täglich von 18 bis 22 Uhr reserviert werden. Gespielt wird pro Team mit jeweils vier Eisstöcken, die so nah wie möglich an die „Daube“ in der Mitte des „Hauses“, so bezeichnet man das Zielfeld beim Eisstockschießen, platziert werden sollen. Das Eiszeit-Team gibt eine genaue Einweisung und erläutert die Regeln. Alle Interessierten können sich ab sofort das Anmeldeformular unter www.hildesheim.de/eiszeit/eisstock herunterladen und sich damit per E-Mail an eiszeit@event-werft.net anmelden. Anmeldungen werden ausschließlich schriftlich entgegengenommen.

Hildesheimer Sparkassen-Cup

Der beliebte Sparkassen-Cup wird 2017 bereits zum achten Mal auf der Eiszeit ausgetragen. Bei der offiziellen Hildesheimer Eisstockmeisterschaft treten insgesamt 96 Teams gegeneinander an. Die Team-Plätze sind bereits ausgebucht. Es besteht noch die Möglichkeit, sich auf die Warteliste setzen zu lassen und eventuell nachzurücken. Die besten Mannschaften spielen im Finale am 11. Februar von 15 bis 22 Uhr um den Siegerpokal und weitere Preise.

Veranstaltungen

Zur Eröffnung der Hildesheimer Eiszeit am Freitag, 13. Januar liefern sich um 17 Uhr die Spieler der Eishockey-Mannschaft „Salzgitter Icefighters“ eine spannende Partie auf dem Eis. Am Samstag, 21. Januar findet erstmals in der neuen Almhütte die Hentschel-Hüttengaudi statt. Von 18 bis 22 Uhr sorgt Musik vom Plattenteller für gute Laune. Und die Hentschel-Eis-Olympiade bietet am Sonntag, 12. Februar, von 10 bis 14 Uhr für Kinder von 4 bis 10 Jahren an sechs Stationen Spiel und Spaß auf den Kufen. Für die kostenlose Teilnahme genügt eine Anmeldung beim Eiszeit-Team vor Ort. Romantisch wird es am Dienstag, 14. Februar: für frisch Verliebte gibt es am Valentinstag einige Überraschungen und einen Pärchen-Tarif. Am Samstag, 18. Februar gehört die Eisfläche bei Musik und Discolicht von 18 bis 22 Uhr nur den Schlittschuhläufern. Und auch die fünfte Jahreszeit ist auf der Eiszeit zu erleben. Karnevalfans im Kostüm zahlen am Rosenmontag, 27. Februar, zwischen 14.30 und 20 Uhr nur 2 Euro Eintritt. Informationen zu weiteren Veranstaltungen gibt es unter http://www.hildesheim.de/eiszeit/events.

Service für Schulen

Hildesheimer Schulklassen können ihren Sportunterricht nach draußen, auf die Eisfläche, verlegen. Zu speziellen Konditionen steht die Eisbahn zwischen 8.30 und 14.30 Uhr dann exklusiv den Schulen zur Verfügung. Erfahrungsgemäß ist die Nachfrage nach Terminen sehr groß. Die Veranstalter raten daher, sich frühzeitig anzumelden. Das Anmeldeformular steht unter www.hildesheim.de/eiszeit/schulen zur Verfügung. Anmeldungen werden ausschließlich schriftlich entgegengenommen.

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Die achte Eiszeit in Hildesheim lädt eine Woche länger zum Wintervergnügen auf den Platz An der Lilie ein. Ab dem 13. Januar können Eislauffans ihre Runden drehen oder sich mit einem der Lauflern-Pinguins aufs Glatteis wagen. © Hildesheim Marketing GmbH

Firmenevents und Kindergeburtstage auf der Eisfläche

Eine Auszeit auf der Eiszeit eignet sich auch bestens für Firmenevents, Geburtstagsfeiern oder ähnliche Anlässe. Größere Gruppen werden gebeten, sich zum Schlittschuhlaufen anzumelden. Die Eisbahn kann zwar nicht exklusiv reserviert werden, eine vorherige Anmeldung hilft aber, einer Überfüllung vorzubeugen. Zudem können Schlittschuhe reserviert und Komplettpakete von der Tischreservierung bis hin zur Überraschungstorte gebucht werden. Anmeldeformulare für Gruppen stehen unter www.hildesheim.de/eiszeit/gruppen zum Herunterladen bereit.

Eiszeit-Büro nimmt Buchungen und Reservierungen entgegen

Schriftliche Reservierungen und Anmeldungen für das Schulangebot, Eisstockschießen und größere Gruppen nehmen die beiden Veranstalter Hildesheim Marketing GmbH und Event Werft GmbH mit dem entsprechenden Anmeldeformular per E-Mail an eiszeit@event-werft.net entgegen.

Weitere Informationen sowie sämtliche Anmeldeformulare und Belegungsübersichten gibt es auf www.hildesheim.de/eiszeit.

Das Eiszeit-Büro beantwortet alle Fragen zur Reservierung, Buchung und Anmeldung und ist unter 05121 1798-122 oder 05121 1798-125 und außerhalb der Bürozeiten unter 0170 1822012 erreichbar. Spontanbuchungen beim Eisstockschießen sind je nach Auslastung auch direkt vor Ort möglich.

Öffnungszeiten der „Eiszeit“:

Schlittschuhlaufen:

montags bis freitags 08.30 bis 19.45 Uhr

samstags und sonntags 10.00 bis 19.45 Uhr

Hinweis: In Ausnahmefällen kann die Eislaufbahn aufgrund von Sonderveranstaltungen nicht genutzt werden.

Schlittschuhlaufen für Schulen zu besonderen Konditionen:

montags bis freitags (außer am 30./31. Januar) 08.30 bis 14.30 Uhr

Hinweis: Ausgefülltes Anmeldeformular ist erforderlich.

Eisstockschießen:

montags bis sonntags 18.00 bis 22.00 Uhr

Hinweis: Ausgefülltes Anmeldeformular ist erforderlich, Spontanbuchungen sind je nach Auslastung direkt vor Ort möglich.

Aktuelle Informationen zur Eiszeit gibt es unter www.hildesheim.de/eiszeit.

Unterstützer der Eiszeit

Die Hildesheim Marketing GmbH und Event Werft GmbH veranstalten die „Eiszeit“ mit der Unterstützung der Premiumsponsoren Sparkasse Hildesheim und Autohaus Hentschel sowie des Hauptsponsors Gemeinnützige Baugesellschaft zu Hildesheim AG (gbg), den Basissponsoren und zahlreichen weiteren Bandensponsoren. +++

Hildesheim Marketing GmbH

Hildesheim auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“

Seit 2015 beschäftigt sich die Verwaltung aufgrund eines Ratsbeschlusses mit den Voraussetzungen für die Bewerbung um das Siegel „Fairtrade-Town“. In der letzten Ratssitzung am 19. Dezember wurde dazu ein aktueller Sachstand gegeben: Es wurden zahlreiche Institutionen angeschrieben, um die bereits angebotenen fair gehandelten Produkte in Hildesheim zu ermitteln. Weiterhin wurde zwischenzeitlich eine Steuerungsgruppe gebildet, welche die Bewerbung einleiten wird. Die Vertreterinnen und Vertreter der Steuerungsgruppe kommen aus den Bereichen Wirtschaft, Stadtmarketing, Kirchen, Bildung und Stadtverwaltung. Für die Politik ist Ursula Oehlschläger dabei.

Ziel ist es, die kompletten Bewerbungsunterlagen vor den Sommerferien 2017 eingereicht zu haben, damit eine Übergabe des Siegels „Fairtrade-Town“ im September auf dem Bauernmarkt stattfinden kann. Die Steuerungsgruppe hat sich darauf verständigt, zusätzlich auch regionale Produkte mit in den Fokus zu nehmen.

Eine weitere Auflage der Bewerbung ist die Nutzung von fair gehandelten Produkten in den Sitzungen der Gremien und im Oberbürgermeisterbüro der Stadtverwaltung. Dementsprechend werden ab 2017 fair gehandelter Kaffee und Tee angeboten. Ob weitere Produkte dazu genommen werden, wird noch geprüft.

Derzeit werden Gastronomen, Institutionen und die Kaufmannschaft, welche fair gehandelte Produkte verkaufen oder verarbeiten, gebeten, die notwendigen Antragsunterlagen zu vervollständigen. Weiterhin wird kontinuierlich versucht, weitere Mitstreiter zu finden. Wer Interesse daran hat, kann sich gerne mit Nicole Siemens (Stadt Hildesheim, Büro des Oberbürgermeisters), Telefon 05121 301-1034, E-Mail: pressestelle@stadt-hildesheim.de oder Frank Rosenau (Leiter Steuerungsgruppe), Telefon 05121 9186760, E-Mail: info@chocolat-hildesheim.de in Verbindung setzen. Weitere Informationen zum Thema sind unter www.hildesheim.de/fairtrade erhältlich.

Stadt Hildesheim

Marienfriedhof: CDU hält Versprechen / zufrieden mit Ratsentscheidung

Der CDU Stadtverband begrüßt die Entscheidung des Stadtrates, dem Antrag der CDU-Stadtratsfraktion gefolgt zu sein, um den Marienfriedhof zu schonen. Dies ist ein gutes Zeichen für die Anwohner vor Ort.
Es ist sich in der langen Geschichte des Marienfriedhofes schon zu oft an ihm bedient worden. Dem musste Einhalt geboten werden. Die Entscheidung ist städtebaulich sowie im Sinne des Denkmal- und Naturschutzes absolut richtig. Für den Investor der Bahnhofsschule besteht nun zudem finale Planungssicherheit.
Versprochen gehalten: Der CDU Stadtverband hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Verwaltungspläne, auf einem Teilabschnitt des Marienfriedhofes Kfz-Stellflächen zu errichten, für Alternativen gekämpft. Mit Erfolg.
Die CDU Hildesheim wird sich nun weiter für eine Aufwertung des Marienfriedhofes einsetzen. Gleiches gilt unter anderem auch für den Johannisfriedhof, die Steingrube, den Ernst-Ehrlicher-Park, den Friedrich-Nämsch-Park und den Liebesgrund. Die Stadt braucht ein tragfähiges Konzept für ihre Garten- und Parkkultur.

CDU Stadtverband Hildesheim

Gartenvögel an den Winterfutterplätzen vermisst – Gründe noch unklar

In den vergangenen Wochen erreichten die NABU Regionalgeschäftsstelle im Weserbergland vermehrt Meldungen, dass die zu dieser Jahreszeit üblichen Vögel am Futterhäuschen oder im Garten ausbleiben würden. Es rufen nahezu täglich engagierte Vogelfreunde an, um sich nach den Gründen zu erkundigen. „Viele Anrufer sind besorgt und wollen mehr über die Hintergründe wissen“ berichtet Geschäftsstellenleiterin Britta Raabe. Doch leider sind die Gründe bisher unklar: Blau-, Kohl-, Hauben- und Schwanzmeisen, aber auch Rotkehlchen, Dompfaff und Gimpel sowie Spechte und Amseln werden seltener als in den Vorjahren gesehen oder leider oft auch gar nicht mehr beobachtet. Die Anrufer berichten entsetzt über völlig verwaiste Futterplätze, die sonst seit Jahren immer stark frequentiert waren.

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© Mike Lane

„Aber vielleicht“ so hofft Raabe „zeichnet die bundesweite Aktion „Stunde der Wintervögel“ ein klareres Bild“.

Die Beobachtungen sind bisher aus dem gesamten Weserbergland – von Schaumburg über Hameln-Pyrmont bis Hildesheim und Holzminden-  gemeldet worden. Raabe ruft alle Naturfreunde auf, diese Beobachtungen weiter bekannt zu geben und bittet zudem um rege Teilnahme bei der „Stunde der Wintervögel“.

Vom 6. bis 8. Januar 2017 findet die beliebte NABU-Aktion zum siebten Mal bundesweit statt. Naturfreunde sind aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und dem NABU zu melden. Um Bestandszu- oder -abnahmen feststellen zu können, hofft der NABU gerade in diesem Jahr auf eine rege Beteiligung bei Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion.  Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter http://www.nabu-weserbergland.de/mitmachen/Stunde_der_Wintervögel.de bis zum 16. Januar gemeldet werden. Die Ergebnisse werden dort ausgewertet. Zudem ist am 7. und 8. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2016 beteiligten sich bundesweit über 93.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 63.000 Gärten und Parks mit über 2,5 Millionen gezählten Vögeln ein. In Niedersachsen reichten knapp 11.000 Vogelfreunde Meldungen von über 283.000 Vögeln aus knapp 7.000 Gärten ein. Der Haussperling hatte in Niedersachsen „den Schnabel vorn“. Auf den weiteren Plätzen folgen Kohlmeise, Amsel, Blaumeise und Feldsperling. Nun erhofft sich Raabe auch im Jahr 2017 wieder eine rege Beteiligung. Denn je größer die Teilnehmerzahl ist, desto wertvoller und aussagekräftiger werden die Ergebnisse.

NABU Niedersachsen – Regionalgeschäftsstelle Weserbergland

Frauenförderung im Bistum Hildesheim: Positive Zwischenbilanz

Modellprojekt des Hildegardis-Vereins in 14 deutschen Diözesen

Seit einem halben Jahr beteiligt sich das Bistum Hildesheim an einem bundesweiten Modellprojekt zur Förderung von Frauen in Führungspositionen. Jetzt zieht die Gleichstellungsbeauftrage des Bistums, Manuela Weinhardt-Franz, eine positive Zwischenbilanz des Projektes.

Drei Frauen aus dem Bistum Hildesheim, sogenannte Mentees, nehmen an dem Projekt teil und werden durch zwei Mentorinnen und einem Mentor begleitet. „Zwischen den Beteiligten hat sich ein fruchtbarer Austausch entwickelt“, sagt Weinhardt-Franz. Zudem sind die Frauen in die praktische Arbeit eingestiegen: Unter anderem entsteht ein neues Konzept für die Fortbildung und Begleitung von Erwachsenen. Weinhardt-Franz: „Auf die Präsentation der Ergebnisse zum Ende des Mentoringjahres im Sommer 2017 kann man schon gespannt sein.“

Als wertvoll empfinden die beteiligten Frauen nach den Worten von Weinhardt-Franz auch den durch das Projekt ermöglichten Austausch mit Gleichgesinnten anderer Bistümer. Vor wenigen Tagen hatten sich die insgesamt 20 Teilnehmerinnen des Projektes in Essen zu einem zweitägigen Seminar getroffen.

An den beiden einjährigen Mentoring-Zyklen nehmen 14 deutsche Bistümer teil. Insgesamt stehen 40 Tandemplätze zur Verfügung. In jedem Tandem arbeitet eine erfahrene Leitungsperson mit einer Nachwuchskraft (Mentee) zusammen und ermöglicht ihr Einblicke in eine kirchliche Leitungstätigkeit.

Das Mentoring wird vom Hildegardis-Verein e. V. durchgeführt, der seit mehr als 100 Jahren die akademische Qualifizierung von katholischen Frauen unterstützt. An der Projektsteuerung sind neben dem Hildegardis-Verein die Deutsche Bischofskonferenz sowie teilnehmenden Bistümer beteiligt.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Weihnachtswunschbaum statt Weihnachtskart

Die Hildesheimer SPD-Stadtratsfraktion unterstützt in diesem Jahr die Aktion „Weihnachtswunschbaum“ für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien. Die Fraktion möchte dazu beizutragen jungen Menschen zum Weihnachtsfest einen Bücherwunsch zu erfüllen und ihnen damit das Fest ein wenig zu verschönern. „Dafür verzichten wir in diesem Jahr komplett auf die Versendung vieler hundert Weihnachtsbriefe und hoffen, auf das Verständnis aller, die wir bisher mit einem Weihnachtsgruß bedacht haben“, erklärt der Fraktionsvorsitzende, Bernd Lynack.
Für die Aktion haben die Sozialdemokraten jetzt 31Buchgeschenke im Wert von 500 Euro an Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer übergeben. Der Oberbürgermeister wird die Geschenke zusammen mit allen anderen Spenden der „Weihnachtswunschbaumaktion“ am 21. Dezember im Rahmen einer Weihnachtsfeier in der Ratshaushalle an die Kinder und Jugendlichen überreichen.

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© SPD-Ratsfraktion der Stadt Hildesheim

Verbunden mit dieser Aktion wünschen wir allen Hildesheimerinnen und Hildesheimern fröhliche Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr 2017“, so Bernd Lynack.

SPD-Ratsfraktion der Stadt Hildesheim

 

Weihnachten im TfN

Auch zwischen Weihnachten und Silvester hat das Theater für Niedersachsen wieder ein attraktives und vielseitiges Programm aus Schauspiel, Oper, Operette, Kinder- und Jugendtheater für Groß und Klein zusammengestellt.

Frisch gebacken bin ich, an mir ist alles dran, hey, hey, ich bin der Lebkuchenmann.“ – turbulent und liebevoll leitet das Familienmusical „Der Lebkuchenmann“ in die Weihnachtszeit ein. Für alle ab fünf Jahren macht der junge Lebkuchenmann am 23.12. um 18 Uhr und am 25.12. um 11 Uhr das Küchenregal unsicher und rettet mit der Hilfe seiner Freunde den heiseren Herrn von Kuckuck aus der Kuckucksuhr vor dem Mülleimer. Das Stück von David Wood erzählt eine aufregende Geschichte über Mut, Einfallsreichtum und die Kraft echter Freundschaft!

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Der Lebkuchenmann ©TfN

Jackpot, Baby“, freut sich Henry Perkins, ein zurückhaltender Buchhalter und Ehemann, der bis zu diesem besonderen Abend ein ganz unscheinbares Leben geführt hat. Nachdem er in der U-Bahn seinen Aktenkoffer verwechselt hat und dadurch nun stolzer Besitzer von viel Geld geworden ist, geht für ihn alles drunter und drüber. Denn er versucht verzweifelt seine Frau Jean dazu zu bringen, mit ihm zu verschwinden. Nach Barcelona, nach Übersee, egal. Am 1. Weihnachtsfeiertag um 18 Uhr ist Ray Cooneys turbulente Komödie „Funny Money!“ im Großen Haus zu sehen. Mit atemberaubendem Tempo und vielen Verstrickungen treibt der britische Komödienautor die Charaktere von einer Katastrophe in die nächste.

Außerdem gastiert das TfN am 25.12. um 18 Uhr mit „Der Zigeunerbaron“ im Theater am Aegi in Hannover. Die Operette von Johann Strauß beweist, dass im Land der leichten Muse auch die größten Herausforderungen problemlos gemeistert werden, und verzaubert das Publikum mit großen Arien, Ensembleszenen und stimmungsvollen Chören. In Hildesheim ist „Der Zigeunerbaron“ am Mittwoch, 28.12., um 19.30 Uhr, und am Silvesterabend, 31.12., um 18.30 Uhr und 22.30 Uhr, zu erleben.

Der 2. Weihnachtsfeiertag steht ganz im Zeichen der tschechischen Nationaloper „Die verkaufte Braut“. Friedrich Smetana begeistert mit ihren mitreißenden Melodien, herrlichen Chören und volkstümlichen Tänzen sowie lyrischen, aber auch buffonesken Solo- und Ensemble-Szenen.

Mit „Effi Briest“ kommt am 29. Dezember ein Klassiker des poetischen Realismus auf die Große Bühne. „Die Geschichte hat Fontane vor dem Hintergrund einer untergehenden Welt der preußischen Gesellschaft geschrieben. Mich interessiert zu untersuchen, wie weit sich diese Regeln, Rituale und Ehrvorstellungen erledigt haben oder welche Verhaltensmuster noch heute aktuell sind“, sagt Petra Wüllenweber – die Regisseurin und Autorin der Bühnenfassung – über das Stück.

Kurz vor dem Jahreswechsel ist das David Orlowsky Trio am 30. Dezember um 19.30 Uhr zu Gast in Hildesheim. Im „Festlichen Konzert zwischen den Jahren“ sorgen Jens-Uwe Popp (Gitarre), Florian Dohrmann (Kontrabass) und David Orlowsky (Klarinette) für kammermusikalische Höhepunkte mit einer mitreißenden Mischung aus Klezmer-Musik und Klassik.

Karten für alle Veranstaltungen sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 0 51 21/1693-1693 sowie im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich.

Elisabeth Schwarz

Faltplan „Auf den Spuren bedeutender Frauen“

Ab sofort ist der der vom Verein Landesfrauenrat Niedersachsen herausgegebene Faltplan „Auf den Spuren bedeutender Frauen“ in Ergänzung zur gleichnamigen frauenORTE-Broschüre in der tourist information im Besucherzentrum Welterbe (Rathausstraße 20) kostenlos erhältlich. Der Faltplan hilft dabei, niedersächsische Frauengeschichte mit historischen Frauenpersönlichkeiten zu erforschen und zu erkunden. In 30 vorgestellten frauenORTEn gibt es neben längst vergessenem Alltäglichen manches bisher Unbekannte, Überraschende und Außergewöhnliche finden. Dabei werden Frauen vorgestellt, die in einem Zeitraum von über 1.000 Jahren in Niedersachsen gelebt und gewirkt haben. Jede dieser Frauen hat eine interessante und besondere Geschichte.

Für alle, die sich für niedersächsische Frauengeschichte interessieren, gehört dieser Faltplan unbedingt ins Reisegepäck. Denn Niedersachsen hat viel zu bieten, auch eine reiche Frauengeschichte“, so Ursula Thümler, Vorsitzende des Kuratoriums frauenORTE Niedersachsen. Seit 2010 ist Hildesheim mit der Reichstagsabgeordneten und AWO-Gründerin Elise Bartels frauenORT.

Weitere Informationen zum Faltplan und zum Thema „frauenORTE“ sind auch in der Gleichstellungsstelle der Stadt Hildesheim unter Telefon 05121 301 1901 oder per E-Mail unter gleichstellungsbeauftragte@stadt-hildesheim.de erhältlich.

Stadt Hildesheim

Die LICHTUNGEN kommen wieder – als EVI.LICHTUNGEN vom 25. bis 28. Januar 2018

Eine der herausragenden Veranstaltungen im Jubiläumsjahr der Stadt Hildesheim 2015, die „LICHTUNGEN Internationales Lichtkunstfest EVI Hildesheim“, wird vom 25. bis 28. Januar 2018 erneut stattfinden. Der kaufmännische Geschäftsführer der EVI Energieversorgung Hildesheim Michael Bosse-Arbogast, der Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, Dr. Ingo Meyer, Boris Böcker, Geschäftsführer von Hildesheim Marketing, sowie Klaus Wilhelm als Leiter der Veranstaltung trafen sich Anfang Dezember bei der EVI, um den Vertrag zu unterschreiben. Damit ist die EVI erneut Titelsponsor des Lichtkunstfestivals, das ab sofort „EVI.LICHTUNGEN – Internationales Kunstprojekt Hildesheim“ heißt.

Die Lichtungen 2015 waren für die EVI ein großes Highlight. Die verschiedenen Lichtkunstobjekte in der ganzen Stadt und die unvergessliche Stimmung an allen Veranstaltungstagen haben uns unglaublich beeindruckt. Für uns stand damals schon fest, dass wir bei einer Fortsetzung unbedingt wieder dabei sein werden“, sagt Michael Bosse-Arbogast. Er ergänzt: „Kunst, Kultur und Licht umsonst, draußen und hier bei uns in Hildesheim. Die EVI.LICHTUNGEN werden sicherlich wieder etwas ganz besonderes!“

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2018 kommen die „LICHTUNGEN“ als „EVI.LICHTUNGEN“ wieder. Der Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim Dr. Ingo Meyer (2.v.re.) und der kaufmännische Geschäftsführer des Ti-telsponsors EVI Energieversorgung Hildesheim Michael Bosse-Arbogast (1.v.l.) freuen sich, mit dem Geschäftsführer von Hildesheim Marketing Boris Böcker (1.v.r.) und dem Initiator und Pro-jektleiter des Lichtkunstfestivals bei Hildesheim Marketing, Klaus Wilhelm (2.v.l.), erneut internati-onale Künstlerinnen und Künstler nach Hildesheim holen zu können. © Hildesheim Marketing GmbH

Der Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, Dr. Ingo Meyer ist ebenfalls begeistert: „Viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch wir selbst haben uns eine Wiederauflage der LICHTUNGEN gewünscht. Mit der EVI haben wir wieder den optimalen Partner für das Festival an unserer Seite, das 2015 zu den absoluten Höhepunkten des Jubiläumsjahres zählte und überregional auf große mediale Beachtung gestoßen ist. Ich bin mir sicher, dass die Veranstaltung auch 2018 wieder ein großer Erfolg und ein wundervolles Erlebnis für alle Beteiligten wird!“

Auch 2018 wird es erneut Hildesheim Marketing sein, das mit der Umsetzung der Lichtkunst-Veranstaltung betraut wird. „Wir haben in 2015 mit einem überaus engagierten Team ein ganz besonderes Wochenende möglich gemacht. Die Lichtungen haben weit über die Stadtgrenzen Hildesheims hinaus für große Aufmerksamkeit gesorgt. Mit dem Festival überregionale Strahlkraft zu erzeugen, ist auch unser Ziel für die EVI.Lichtungen 2018“, sagt Boris Böcker, Geschäftsführer von Hildesheim Marketing. Unterstützer, die das Lichtkunstprojekt ebenfalls mittragen wollen, werden noch gesucht und angesprochen. Sie können sich aber auch direkt bei Hildesheim Marketing melden. Die Friedrich Weinhagen Stiftung hat ihre finanzielle Unterstützung bereits zugesagt.

Klaus Wilhelm, Initiator und Projektleiter der EVI.LICHTUNGEN bei Hildesheim Marketing, ist ebenfalls begeistert: „Ich freue mich sehr, dass dieses internationale Lichtkunstprojekt auf solch eine breite Zustim-mung stößt und so viele Menschen in ihren Bann zieht.“ Er sei davon überzeugt, dass die Veranstaltung dazu betrage, Hildesheim als Kulturstandort weiter zu profilieren. Gemeinsam mit der künstlerischen Leiterin Professor Bettina Pelz wird Klaus Wilhelm das Festival kuratieren. Die thematischen Schwerpunkte konzentrieren sich 2018 auf Licht als Material sowie Medium und Metapher in Kunst, Philosophie und Religion. Insbesondere wird sich das Lichtkunstfest mit Interreligiosität und der Kunst aus Herkunftsländern von Geflüchteten auseinandersetzen.

Die EVI.LICHTUNGEN sind als eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum und in Museen angelegt. Lichtinstallationen internationaler Künstlerinnen und Künstler werden Plätze, historische Orte und Kirchenräume inszenieren und die UNESCO-Welterbestätte einbinden.

Hildesheim Marketing GmbH

 

Zum Fest: Segensreiches für die Natur verschenken & jetzt schon an den Frühling denken!

Vielfältige Vogelhäuser und nützliche Nisthilfen  

„Warum sollte man zu Weihnachten nicht schon an den kommenden Frühling denken“ fragt sich Britta Raabe, als wiederholt Gartenbesitzer in der NABU Regionalgeschäftsstelle Weserbergland nach Nistkästen fragen. Da der Heilige Abend vor der Tür steht und viele Naturliebhaber noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk sind, bestellte sie kurzerhand besonders schöne Nisthilfen für flinke Blau- und Kohlmeisen, baumlaufende Kleiber, niedliche Rotschwänzchen und die schillernd blau-schwarzen Stare. „Die Kästen sind aus naturbelassenem Fichtenholz und hochwertig verarbeitet worden , so dass sie nicht nur eine nützliche Nisthilfe für Vögel sind, sondern auch besonders hübsch anzusehen“. Diese schmucken Häuser liegen jetzt im Natur- und Umweltschutzzentrum Rinteln bereit. „Und wer noch eine Garten- oder Vogelinfobroschüre dazu kauft, hat ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk und tut gleichzeitig unserer heimischen Tierwelt viel Gutes“ führt die Leiterin der Geschäftsstelle aus. Außerdem haben die Nisthilfen noch eine weihnachtlich-segensreiche Funktion: in Winternächten können die Gefiederten darin Schutz suchen. Zudem nutzen gern Eichhörnchen, Waldmäuse und Schmetterlinge die Möglichkeit, darin geschützt zu überwintern.

©Britta Raabe

Nistkästen sind seit Jahrhunderten Garanten für die Bruten vieler Singvögel – und doch sind die Möglichkeiten, Nistkästen in Gärten, an Bäumen, Zäunen, Carports und Gebäuden anzubringen, noch bei weitem nicht ausgeschöpft, stellt der Raabe fest. „Ein Vielfaches der heute existierenden Nistkästen könnte noch zusätzlich geschaffen werden“, berichtet Raabe „und die Gelegenheiten zur Anbringung werden bislang leider nur unzureichend genutzt.“

Aber hiermit nicht genug: damit auch die solitär lebenden Insekten im nächsten Jahr für Ihre Brut eine geeignete Unterkunft finden, hat Raabe noch ein weiteres, nützliches Geschenk parat: den sogenannten „Bienenstein“. Ein aus gebranntem Ton geformter, ziegelähnlicher Stein, in dem sich 331 Nestgänge befinden, in dem solitäre Wildbienen ihre Brutzellen anlegen können. „Aber keine Angst“ lacht Raabe, „die Tiere sind absolut harmlos und stechen nicht – ihr Stachel ist nur zum Legen von Eiern da und kann menschliche Haut nicht wirklich verletzten.“ Wildbienen sind friedlich – einzeln lebende Hautflügler, die zudem extrem nützlich sind. Wer mehr wissen will, wird auch zu diesem spannenden Thema eine schön aufgemachte Infobroschüre im Natur- und Umweltschutzzentrum finden.

Daher ruft Raabe auf, beim Schenken jetzt schon an das Frühjahr zu denken – alle Informationen finden Interessierte auf der pünktlich zum Fest aktualisierten Website der Regionalgeschäftsstelle Weserbergland unter http://www.nabu-weserbergland.de in der Rubrik Service/Shop sowie in den umfangreichen Naturschutztipps. Wer persönlich beraten werden möchte, kann sich gern unter 05751-5237 telefonisch melden und einen Abholtermin für seine Wunsch-Nisthilfe vereinbaren.

NABU Niedersachsen – Regionalgeschäftsstelle Weserbergland

Bundestagsbeschluss: Stichkanalausbau rückt näher

Mit dem jüngst gefassten Beschluss des Bundestags zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 wurde die Aufnahme des Stichkanals Hildesheim in den vordringlichen Bedarf nunmehr auch offiziell bestätigt. Damit erhält der Kanal eine Realisierungsperspektive, die durch das begleitende Wasserstraßenausbaugesetz auch mit einer Finanzierung hinterlegt worden ist.

Nicht zuletzt durch die Einbindung zahlreicher regionaler Akteure konnte unter Federführung der Hildesheimer Hafenbetriebsgesellschaft dieser Erfolg für die Region erreicht werden. Auch Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer hat sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs Stadtplanung und -entwicklung intensiv für die Priorisierung des Projekts eingesetzt, zuletzt noch beim Besuch von Minister Olaf Lies im Gewerbepark Nord. „Ich freue mich sehr, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen mit dem Beschluss des Bundestages entsprechend gewürdigt werden“, so der Oberbürgermeister. „Ich danke daher allen, die sich in den letzten Monaten und Jahren für den Kanalausbau eingesetzt haben. Die Aufnahme dieses Projekts in den vordringlichen Bedarf des BVWP ist erneut ein Beweis dafür, dass sich Hartnäckigkeit und das gemeinsame Handeln vieler Akteure auszahlt. Nun geht es darum, die bereits in großen Teilen vorliegende Planung wieder aufzunehmen, um die Voraussetzungen für eine zeitnahe Umsetzung zu schaffen.“

Die Stadt Hildesheim und weitere regionale Partner haben hierfür ihre intensive Unterstützung bereits zugesagt. Nach einer ersten Einschätzung des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums könnte der Ausbau des Stichkanals bis zum Jahr 2024 abgeschlossen sein.

Stadt Hildesheim

Fitness im Viertel

Ein Modellprojekt für moderne und innovative Jugendarbeit

Seit September 2015 steht das Ladenlokal an der Steingrube 27 nun leer. „Der innenstadtnahe Ort mit seiner direkten Anbindung zu den Sport- und Freiflächen der Steingrube eignet sich ideal für unser Fitnessangebot“, so Clemens Löcke, Geschäftsführer von Eintracht Hildesheim. Mit dem Modellprojekt  „Fitness im Viertel“ haben sich der  Cluster e.V. und Eintracht Hildesheim das Ziel gesetzt, neue Impulse in der Hildesheimer Oststadt zu setzen.

Ab Februar 2017 verwandelt sich der ehemalige NP-Supermarkt in ein Fitnessstudio für Jugendliche von 16 bis 22 Jahren. An drei Tagen in der Woche wird das Studio öffnen und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, unter professioneller Anleitung kostenfrei zu trainieren. „Fitness im Viertel“ soll sich zunächst der körperlichen Betätigung der Jugendlichen widmen. Im Laufe der Zeit soll sich der Ort darüber hinaus zu einer offenen Begegnungsstätte für junge Menschen entwickeln. Mit dieser zum einen stationären, aber auch gleichzeitig aufsuchenden Methode der Jugendsozialarbeit, wagt der Cluster e.V. einen weiteren Schritt in Richtung moderne Jugendarbeit. „Wir verbinden neue Methoden der Jugend­arbeit mit den Interessen der Jugendlichen.“, fasst Christian Köpper die Kooperation zusammen. Die Idee zur Kooperation entstand, als Eintracht Hildesheim nicht mehr benötigte Trainingsgeräte einem sinnvollen Zweck zuführen wollte.

Mit diesem Projekt will der Cluster e.V. Jugendlichen, die sich den Beitrag eines regulären Fitnessstudios nicht leisten können, die Möglichkeit bieten, an professionell angeleiteten Fitnessangeboten teilzunehmen. Ergänzt wird das sportliche Angebot durch pädagogische Inhalte, zum Beispiel in den Bereichen Berufsorientierung oder Drogenberatung.

Der gemeinnützige Verein Cluster e.V. wurde im Mai 2015 mit dem Zweck der Förderung der Jugendhilfe und der Förderung von Kunst und Kultur gegründet. Hierbei werden zum einen Projekte im Bereich Kunst und Kultur mit Kindern und Jugendlichen, als auch soziokulturelle Projekte mit weiteren Kooperationspartnern umgesetzt. Der Verein bietet unter anderem Workshops und pädagogische Angebote an Schulen, Anti-Gewalttrainings und Sozialkompetenzförderung  sowie Projekte im Auftrag der Stadt- und Kreisjugendpflege an.

Das Projekt wird gefördert über das Programm der städtischen Jugendpflege „Jugend stärken im Quartier“ und wird darüber hinaus durch die Förderung der Johannishofstiftung, der niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, der Heinrich-Dammann-Stiftung, der Jugendstiftung der Sparkasse Hildesheim, der Bundesliga-Stiftung, der Kreisjugendpflege und der Town & Country Stiftung ermöglicht.

Wer sich darüber hinaus über das Projekt auf dem Laufenden halten will, kann sich auf Facebook unter dem Stichwort „Fitness im Viertel“ informieren.

Lukas Kwasny

Weihnachtsmarkt: Städtepartnerschaften am Stand der Schulen

Am Sonntag, 18. Dezember, präsentieren die Arbeitskreise der  Städtepartnerschaften der Stadt Hildesheim auf dem Hildesheimer  Weihnachtsmarkt von 13.30 bis 18 Uhr am „Stand der Schulen“ (Hoher Weg/Ecke  Rathausstraße) Informationen zu den Partnerstädten Angoulême, Weston-superMare, Padang, El Minia, Gelendzhik, Halle/Saale und Pavia. Dabei gibt es neben  Informationsmaterial und kleinen weihnachtlichen Give Aways auch Süßigkeiten und kulinarische Spezialitäten aus den jeweiligen Partnerstädten. Ehrenamtlich engagierte Hildesheimerinnen und Hildesheimer aus den Arbeitskreisen stehen für Fragen und Gespräche gerne zur Verfügung.

Stadt Hildesheim

„Nun danket Gott“

Der Knabenchor Hildesheim lädt zum Adventskonzert ein

Am Abend des dritten Advents lädt der Knabenchor Hildesheim zu einem festlichen Konzert in die St. Michaeliskirche nach Hildesheim ein.

Im Mittelpunkt des Konzertes steht die Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz, der die Weihnachtsgeschichte nach den Evangelisten Lukas und Matthäus in Musik setzte. Die „Historia“ wurde vermutlich erstmals 1660 in der Hofkapelle Dresdens im Weihnachtsgottesdienst aufgeführt.

Bekannte adventliche Sätze wie „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „Es kommt ein Schiff geladen“ runden das stimmungsvolle Konzert ab.

Und auch die Sänger des NachwuchsChores präsentieren eigene Stücke und sammeln so erste Bühnenerfahrungen. Unterstützt werden sie in diesem Jahr von den Knaben des VorChores der Grundschule Ochtersum. Zu hören sind dann u. a. „Hört der Engel helle Lieder“ und „Als die Welt verloren“.

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© Marina Seidel

Katariina Lukaczewski, Kirchenmusikerin und zweite Organistin an St. Andreas, ergänzt das Programm mit einem adventlichen Orgelstück, die Gesamtleitung hat Tobias Meyer.

Konzertbeginn ist am Sonntag, dem 11. Dezember 2016 um 17.00 Uhr in der Michaeliskirche in Hildesheim.
Eintrittskarten (inkl. Platzreservierung) gibt es beim Kulturring Hildesheim (Tel.: 0 51 21 / 34271) oder im Internet unter www.reservix.de.

Der Eintrittspreis beträgt 10,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro; Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt. Die Abendkasse öffnet am 11. Dezember um 16.00 Uhr. Alle Informationen über das Konzert und den Knabenchor Hildesheim gibt es unter www.knabenchor-hildesheim.de

Marina Seidel