Dommuseum Hildesheim zeigt die Große Münchner Krippe

Ausstellung „Stern über Bethlehem“ vom 26. November 2016 bis 2. Februar 2017

Das Dommuseum Hildesheim verwandelt sich in den Wintermonaten in eine Krippen-Landschaft. Die Große Münchener Krippe des Diözesanmuseums Freising mit mehr als 400 Teilen ist ab dem 26. November zum ersten Mal außerhalb Bayerns zu sehen. Sie gehört zu den spektakulärsten Darstellungen des Weihnachtsgeschehens aus dem 19. Jahrhundert.

Mehrere Szenen von der Geburt des Jesuskindes über die Anbetung der Heiligen Drei Könige bis zur Flucht nach Ägypten werden in einer eigens für die Hildesheimer Ausstellung entwickelten großformatigen Landschaft gezeigt. Zum Bildprogramm gehören darüber hinaus das Leiden und die Auferstehung Christi. Viele Tiere, Fantasiewesen und Teufel bereichern die Krippe.

Während die Krippenfiguren aus dem 19. Jahrhundert stammen, wurde die Landschaft in den vergangenen Monaten nach historischen Vorbildern neu errichtet. Sie wird in Hildesheim erstmals präsentiert. Die große Landschaft mit der Heiligen Familie, den Hirten und den Königen misst etwa 2 mal 5 Meter. Die Szenerie der Flucht nach Ägypten hat ein etwas kleineres Format. Zu betrachten ist dieser selbst für bayerische Verhältnisse ungewöhnlich große Krippenaufbau in Dioramen im Lettnersaal des Museums.

Krippe Dommuseum

© Gossmann/bph

Die gemeinsame Ausstellung von Dommuseum und Dombibliothek trägt den Titel „Stern über Bethlehem“. Ergänzend zur Münchner Krippe werden auf der oberen Ausstellungsebene des Dommuseums über vierzig ausgewählte Objekte aus der Museumssammlung und der Dombibliothek präsentiert, die die reiche Tradition der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Menschwerdung Gottes zeigen. Werke der Goldschmiedekunst, Gemälde, Skulpturen, Textilien, Buchmalerei und Handschriften aus dem 11. bis 21. Jahrhundert sind in der Ausstellung präsent.

So wird zum ersten Mal seit mehreren Jahren wieder der sogenannte Fiesole-Altar aus dem 15. Jahrhundert mit der gemalten Verkündigung an Maria ausgestellt. Aus dem kostbaren Albani-Psalter der Dombibliothek, einer der bedeutendsten englischen Handschriften, sind Miniaturen des 12. Jahrhunderts zu sehen. Mehrere hochmittelalterliche Handschriften aus dem Dommuseum werden aufgeschlagen präsentiert. Aber auch Exponate der Moderne gehören zur Ausstellung, die bis zum 2. Februar 2017 laufen wird.

Krippe Dommuseum

© Gossmann/bph

Durch die Fülle an hochkarätigen Objekten aus den Sammlungen von Dommuseum und Dombibliothek ist es möglich, nicht allein die Hauptszenen mit Geburt im Stall, Verkündigung an die Hirten und Zug der Heiligen Drei Könige zu zeigen. Vielmehr können auch zahlreiche weitere Aspekte des weihnachtlichen Geschehens wie der Stammbaum Jesu, die Eltern Mariens Anna und Joachim, die Verkündigung an Maria oder die Darbringung im Tempel und das Leben der Heiligen Familie in historischen Bildern aufgezeigt werden.

„Weihnachten wird als großes Familienfest gefeiert. Welche biblischen Ereignisse diesem christlichen Fest, seinen Bildern und Traditionen zugrunde liegen, möchten wir mit unserer Ausstellung nachspüren. Wir hoffen, dass besonders auch junge Familien und Schulklassen Lust haben, bei uns auf eine weihnachtliche Entdeckungsreise zu gehen“, sagt Dr. Claudia Höhl, die Direktorin des Dommuseums Hildesheim.

Im Katalog zur Ausstellung werden ausgewählte Figuren der Großen Münchner Krippe sowie sämtliche ausgestellten Werke in zahlreichen Farbfotografien vorgestellt. Die Textbeiträge von Claudia Höhl und Christoph Kürzeder erläutern die schriftliche und bildlichen Überlieferungen der Weihnachtsgeschichte sowie den besonderen Entstehungskontext der Münchner Krippe im 19. Jahrhundert, welche durch die biblischen Quellen zur Weihnachtsgeschichte ergänzt werden.

Als Begleitveranstaltungen werden neben Kuratoren-Führungen auch eigens für Familien gestaltete Themenführungen sowie ein Kindernachmittag mit Sternenbasteln angeboten.

Stern über Bethlehem. Die Große Münchener Krippe aus dem Diözesanmuseum Freising.

  1. November 2016 bis 2. Februar 2017

Dommuseum Hildesheim, Domhof, 31134 Hildesheim

http://www.dommuseum-hildesheim.de

Gruppenanmeldung unter der Telefonnummer (05121) 307 770 oder per E-Mail: dom-information@bistum-hildesheim.de

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog (Verlag Schnell & Steiner, Regensburg, in Zusammenarbeit mit Bernward Mediengesellschaft mbH, Hildesheim).

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Wunschbaumaktion: Kindern einen Weihnachtswunsch erfüllen

Es ist wieder soweit: Am 24.11.2016 startete die beliebte Wunschbaumaktion der Stadt
Hildesheim. Wer zur Weihnachtszeit etwas Gutes tun möchte, kann Wünsche von
Kindern aus benachteiligten Familien unter dem Motto „Hildesheim liest“ erfüllen.
Die Wunschkarten hängen bis zum 14. Dezember an den Weihnachtsbäumen in
der Rathaushalle und im Foyer des Stadtbüros (Markt 2). Beim Schmücken waren
Kinder der städtischen Kita Pusteblume mit selbstgebasteltem Baumschmuck
behilflich. Als Dankeschön überreichte Bürgermeisterin Beate König den kleinen
Künstlerinnen und Künstlern einen süßen Vorgeschmack auf Weihnachten.
Knapp 200 Kinder, deren Eltern es aus finanzieller Sicht schwer haben, wünschen
sich Bücher der unterschiedlichsten Kategorien. Schon für „kleines Geld“ – bis
maximal 25 Euro – kann einem Kind in der Vorweihnachtszeit ein Lächeln ins
Gesicht gezaubert werden. Wer mehr geben möchte, sollte sich bitte direkt an die
städtischen Kinder- und Jugendhäuser wenden. Wie in den Vorjahren unterstützen
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Hildesheim mit ihrer
„Restpfennigaktion“ und die Bürgerstiftung Hildesheim die „Wunschbaumaktion“.
Die erfüllten Wünsche werden bei der Stadt Hildesheim gesammelt und im
Rahmen einer Weihnachtsfeier am Mittwoch, 21. Dezember, 16 Uhr, von
Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer überreicht.

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© Stadt Hildesheim
Die wichtigsten Informationen finden sich auf den Wunschkarten. Für Fragen oder
Absprachen ist Flavia Huth (Stadt Hildesheim, Büro des Oberbürgermeisters)
unter Telefon 05121 301-1004 oder per Mail unter ob-buero@stadt-hildesheim.de
erreichbar. „WunscherfüllerInnen“ können sich auch gerne melden, wenn sie nicht
persönlich ins Rathaus kommen können.
Mit der Wunschbaumaktion sind nicht nur Kinder aus Familien angesprochen, die
sogenannte Transferleistungen wie „Hartz IV“ oder Grundsicherung beziehen.
Eine Überprüfung der finanziellen Familiensituation gibt es ausdrücklich nicht. Da
die gesamte familiäre Situation ausschlaggebend ist, hat die Ausgabe der
Wunschkarten erneut über die Kinder- und Jugendtreffs, das Kinder- und
Jugendrestaurant „KBert“ und die Hildesheimer Tafel stattgefunden.
Weitere Informationen zur Wunschbaumaktion sind unter
http://www.hildesheim.de/wunschbaum erhältlich.

Stadt Hildesheim

Erstmals Wald-Vertragsnatuschutz im Landkreis Hildesheim

Die Forstgenossenschaft Freden und der Landkreis Hildesheim unter-zeichnen einen Vertrag, der seltene und wichtige Lebensräume im Bereich der Selterklippen künftig für den Naturschutz sichern soll. Auf einer Fläche von über 4 Hektar wird die Forstgenossenschaft in den kommenden 30 Jahren auf eine Nutzung der Altbäume verzichten. Der Buchenwald soll sich dort zu einem urwaldähnlichen Eldorado für seltene und gefährdete Arten entwickeln.

Gegenseitige Gespräche über den Naturschutz im Selter führen Behörden und Forstgenossenschaft seit über zehn Jahren, seitdem große Teile der Forstgenossenschaft in die Gebietskulisse der Europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) einbezogen wurden, erklärt Umweltdezernent Helfried Basse. Nach Auflösung der Bezirksregierungen stehen nun die Landkreise in der Pflicht, diese Gebiete bis Ende 2018 als Naturschutzgebiete auszu-weisen. Daneben sollen insbesondere Verträge mit Flächeneigen-tümern die Erreichung der europäischen Naturschutzziele gewährleisten.

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Hartmut Hennecke (v.l.), Dezernent Helfried Basse, Ulrich Weber, Volker Jünemann, Jens Hummelke. © Landkreis Hildesheim

Die Forstgenossen Hartmut Hennecke, Jens Hummelke und Volker Jünemann sehen mit diesem Vertragsabschluss einen großen Fortschritt in den Beziehungen zum amtlichen Naturschutz, weil hiermit erstmals die mit dem Waldnaturschutz einher gehenden Nachteile und Ertragseinbußen gerecht entschädigt werden. Auch Norbert Müller und Ulrich Heine vom Forstamt Grünenplan sehen sich in ihren langjährigen vermittelnden Bemühungen bestätigt. Dabei waren die Positionen niemals verhärtet oder besonders konträr. Vielmehr waren anfänglich insbesondere gegenseitiges Vertrauen und der Wille zu gemeinsamen Handeln zwischen Behörden und Waldeigentümern aufzubauen. Vor dem Hintergrund anstehender Schutzausweisungen und Problemen mit Freizeitnutzungen und Artenschutz waren auch „dickere Bretter zu bohren“, wie Ulrich Weber von der Unteren Naturschutzbehörde weiß. Mit der Schaffung einer Naturwaldzelle im Klippenbereich des bestehenden Landschaftsschutzgebietes käme der Naturschutz nun beim Schutz der Jurafelsen und der umgebenden Schluchtwälder ein gutes Stück voran. Die Fläche wird sich gut einfügen in das Programm der Niedersächsischen Landesforsten, das auf 10 Prozent der Waldflächen im Landeseigentum ähnliche Nutzungsverzichte vorsieht. Die Naturschutzbehörde ist froh, dass die Forstgenossenschaft Freden mit dieser Vereinbarung nun mutig vorangeht und hofft darauf, dass auch mit anderen Waldeigentümern Vertragsnaturschutz im Wald künftig möglich wird.

Landkreis Hildesheim

Vorlese- und Mitmachstunden in der Stadtbibliothek: Der Nikolaus kommt!

Bald ist es soweit: Der Nikolaus steht schon fast vor der Tür und Weihnachten ist
auch nicht mehr weit. Bei der Vorlesestunde für anderthalb bis 3-Jährige möchte
die Stadtbibliothek gemeinsam mit den kleinen Gästen und ihren Eltern am
Montag, 5. Dezember, 10 bis 11 Uhr, die Weihnachtszeit einläuten. Vorgestellt
wird das Buch „Die Weihnachtswarterei“ von Günther Jakobs, im Anschluss
werden Fingerspiele angeboten und Lieder gesungen. Zum Schluss können die
Kinder den Weihnachtsbaum in der Stadtbibliothek schmücken.
Am Nachmittag sind alle 4- bis 7-Jährigen von 15 bis 16 Uhr herzlich zu einer
vorweihnachtlichen Geschichten- und Mitmachstunde eingeladen, bei der sie eine
Nikolausbox zum Mitnehmen basteln können. Für alle Kinder liegt vom Nikolaus
ein kleines Buchgeschenk bereit!
Beide Angebote der Stadtbibliothek sind kostenlos über den Eingang in der
Judenstraße 1 zu besuchen. Gruppen werden gebeten, sich unter Telefon 05121
301-4142 anzumelden. Flyer mit den neuen Vorlese-Terminen für 2017 liegen
zum Mitnehmen bereit.

Stadt Hildesheim

Puppentheater in der Volksbank

Auf Einladung der Volksbank eG  besuchten insgesamt rund  200 Kinder aus 16 Hildesheimer Kindergärten in Begleitung ihrer Erzieherinnen die Hauptstelle der Volksbank in Hildesheim.

Die Bank hatte eigens für die Kindergartenkinder das Puppentheater „Tops“ mit dem Stück „Mambo Django“ engagiert.

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© Ina Suray

Schauplatz der Geschichte ist ein farbenprächtiger Obstkarren. Alles dreht sich um den Geburtstag der Marktfrau Melly Melone, die Bananen in den Zoo bringt, um den Affen Mambo Django wieder einzufangen.
Kaum ist sie weg, beginnt an ihrem Marktstand ein emsiges Treiben, denn ihr Hahn Harry möchte für Melly eine Geburtstagsparty vorbereiten.
Unterstützt wird er bei den Vorbereitungen durch sprechende Kartoffeln, Rudi Rettich, Frau Rotkohl, Anita Bananita und den Affen Mambo Django, der plötzlich am Marktstand auftaucht und bei den Kindern
Begeisterungsstürme auslöste. Aufgeregt   verfolgten die kleinen Zuschauer das turbulente Geschehen und gaben dem Hahn zwischendurch lautstark Hilfestellung.
Neben den Vorstellungen in Pattensen fand das Puppentheater der Volksbank eG auch in den Orten Hildesheim, Ronnenberg, Springe und Lehrte statt. Insgesamt nahmen rund 1.100 Kinder an den Theateraufführungen teil.


Ina Suray

 

Beschilderung des Neubaugebietes „Neues Wohnen am Steinberg“

Der Straßenausbau des Neubaugebietes „Neues Wohnen am Steinberg“ ist
überwiegend abgeschlossen. Die neu hergestellten Straßen wurden als
verkehrsberuhigter Bereich ausgebaut und werden im Laufe der Woche auch so
beschildert. Sobald die Beschilderung aufgestellt ist, darf nur noch auf dafür
gekennzeichneten Flächen geparkt werden, anderenfalls ist eine kostenpflichtige
Verwarnung möglich.
Laut Straßenverkehrsordnung gelten in einem verkehrsberuhigten Bereich
folgende Regelungen:
1. Wer ein Fahrzeug führt, muss mit Schrittgeschwindigkeit fahren.
2. Wer ein Fahrzeug führt, darf den Fußgängerverkehr weder gefährden noch
behindern; wenn nötig, muss gewartet werden.
3. Wer zu Fuß geht, darf den Fahrverkehr nicht unnötig behindern.
4. Wer ein Fahrzeug führt, darf außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen
nicht parken, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen und zum Be- oder
Entladen.
5. Wer zu Fuß geht, darf die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen; Kinderspiele
sind überall erlaubt.
Darüber hinaus ist der aus einem verkehrsberuhigten Bereich ausfahrende
Verkehr stets wartepflichtig.

Stadt Hildesheim

ARD überträgt Christmette aus dem Hildesheimer Dom

Gottesdienst mit Bischof Trelle ist ab 23.15 Uhr live zu sehen

Die Feier der Heiligen Nacht im Hildesheimer Dom wird in diesem Jahr live im Ersten zu sehen sein. Die ARD überträgt am 24. Dezember von 23.15 bis 0.30 Uhr den Gottesdienst mit Bischof Norbert Trelle.

Wegen des technischen Aufbaus wird das Platzangebot im Dom für die TV-Übertragung auf 520 Sitzplätze reduziert. Stehplätze sind nicht vorgesehen. Der Einlass für die Christmette ist von 22 bis 22.30 Uhr. Aus sicherheitstechnischen Gründen dürfen Rucksäcke und große Taschen nicht mit in die Kirche gebracht werden.

Gottesdienstbesucher, die keinen Platz im Dom erhalten haben, können die Heilige Nacht mit Domvikar Regens Dr. Martin Marahrens in der nahegelegenen Kirche Heilig Kreuz feiern. Dieser Gottesdient beginnt um 23 Uhr.

Musikalisch gestaltet wird die Bischofsmesse an Heiligabend von der Hildesheimer Mädchenkantorei unter der Leitung von Domkantor Dr. Stefan Mahr. Die Orgel spielt Marvin Kaletta.

Der Norddeutsche Rundfunk übernimmt für die ARD die Übertragung aus der Bischofskirche. Die Aufbauarbeiten des Senders beginnen am 19. Dezember. Von diesem Tag bis zur Vesper um 18 Uhr am 25. Dezember bleibt der Dom geschlossen.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

„Designachten“ in Hildesheim

„Designachten“ macht am ersten Adventswochenende, 26. und 27. November von 11 bis 20 Uhr, mit rund 20 Ausstellern aus den Bereichen Grafik, Mode, Schmuck, Design und Accessoires zum Auftakt der Winter- und Weihnachtszeit zum ersten Mal Halt in Hildesheim und bringt ein bewährtes Veranstaltungsformat aus Hannover auf den Hildesheimer Weihnachtsmarkt.

Die Rathaushalle in Hildesheim verwandelt sich am Samstag, 26. und Sonntag, 27. November in einen Designmarkt mit rund 20 Ausstellern aus den Bereichen Grafik, Mode, Schmuck, Design und Accessoires. Von jeweils 11 bis 20 Uhr bietet die Ausstellung individuelle Geschenkideen oder erfüllt eigene Herzenswünsche.

Unter den Ausstellern sind unter anderem auch Anbieter aus Hildesheim vertreten. So vereint LAMEY bumerang hochwertiges Handwerk aus finnischem Birkenholz mit jungem Design. Julian Hennemann von art und grafik hennemann dagegen beschäftigt sich auf unterschiedliche Weise mit dem Arbeitsfeld Design und der Kombination und Entwicklung physischer Produkte und Gebrauchsgegenstände.

Auch die Osnabrückerin Evelina Wilke, die 2012 ihr eigenes Label „Stil-Mix“ gründete, ist dabei. Ihre individuellen handgefertigten Ledertaschen sind aus verschiedenen Materialien sowie recyceltem Leder und werden nachhaltig produziert. Das Leder stammt überwiegend aus aufgekauften Reststücken der Möbelproduktion, sodass ehemalige Sofa-Stoffe den Taschen neues Leben einhauchen. Am weitesten reist Nicola Kiss mit Ihrem Label „Nikoki“ aus Berlin an.

Hildesheim Marketing GmbH

Am 1. Dezember findet wieder „Impro im Foyer“ statt

Ho-ho-ho, es weihnachtet sehr – auch bei „Impro im Foyer“ am Donnerstag, 1. Dezember um 20 Uhr im Theater für Niedersachsen (TfN). Christkind Christine Nitschke (Spontanbrause, Hildesheim) und Knecht Ruprecht Sebastian Barnstorf (5te Dimension, Hannover) freuen sich auf eine festliche Spontan-Theater-Feier mit vielen fröhlichen Gästen. Auf ihrem Wunschzettel stehen bekannte Theatersport-Formate und freie Szenen auf Zuruf der Zuschauer. Der Eintritt ist frei. Im neuen Jahr 2017 findet „Impro im Foyer“ am 2. Februar statt.

Christine Nitschke

Vogelgrippe: NABU bemängelt Ursachenforschung zur Virenverbreitung

Nachweis der Geflügelpest nun auch in Niedersachsen

Der NABU warnt davor, sich bei der Bekämpfung der Vogelgrippe ausschließlich auf Wildvögel zu konzentrieren. „Die Ursachenforschung zur Ausbreitung der Geflügelpest darf nicht in eine Sackgasse geraten“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Während unbestritten sei, dass bei einem akuten Auftreten der Vogelgrippe unter Wildvögeln die Gefahr bestünde, dass Hausgeflügelhaltungen durch Wildvögel infiziert werden könnten, hieße das noch lange nicht, dass andere Infektionswege nicht möglich seien. „Gerade bei geschlossenen Massentierhaltungen ist ein Vireneintrag über den weltweiten Geflügelhandel und seine Stoffströme wahrscheinlicher als eine Infizierung durch Kontakt mit erkrankten Wildvögeln“, so Miller.

Mit Sorge verfolgt der NABU daher die Berichterstattung über die Ursachenforschung bei der betroffenen Großmastanlage in Grumby in Schleswig-Holstein. „Dort werden anscheinend ausschließlich mögliche Kontakte zu Wildvögeln untersucht. Dringend zu untersuchen wäre aber auch, welche Handelsbeziehungen der Betrieb in der letzten Zeit hatte, wann und von wo zuletzt Eier und Geflügel zugekauft wurden, woher Futtermittel stammen, wie Abfallstoffe entsorgt wurden, wo Schlachtungen durchgeführt werden oder mit welchen Orten oder Betrieben Mitarbeiter oder Besucher zuletzt in Kontakt standen“, sagte NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Ohne eine mindestens gleichwertige Untersuchung der beiden denkbaren Vireneintragswege ließen sich kaum plausible Schlussfolgerungen ziehen.

Auch der NABU-Landesvorsitzende Niedersachsen, Dr. Holger Buschmann, fordert dringend, nach den Ein- und Austragswegen der Viren in der Geflügelwirtschaft zu suchen und diese entsprechend auszuschalten: „Wildvögel sind Opfer, keine Täter. Die Vogelgrippe sollte darum als das bezeichnet werden, was sie ist: als Geflügelpest.

„Bei der Bekämpfung der Geflügelpest ist es entscheidend, Verursacher und Opfer genau zu kennen und zu unterscheiden. Die Vogelgrippe-Viren entstehen ursprünglich in kommerziellen Geflügelbetrieben, verbreiten sich mutmaßlich durch den Geflügelhandel und können anschließend auch Wildvögel befallen. Eine umgekehrte Übertragung von Wildvögeln zurück auf Hausgeflügel wurde bisher noch nie zweifelsfrei nachgewiesen“, so Dr. Holger Buschmann, NABU-Landesvorsitzender Niedersachsen weiter.

Zudem sollten laut NABU alle Anstrengungen unternommen werden, die Quelle des aktuellen mitteleuropäischen Ausbruchsgeschehens ausfindig zu machen. Die zuletzt allgemein verbreitete Ansicht, dass das Virus über sibirische Zugvögel nach Deutschland gekommen ist, halten die Experten für wenig plausibel. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verschwinden hochpathogene Vogelgrippe-Viren sehr schnell wieder aus Wildvogelpopulationen. Zwischen den Ausbrüchen von 2014 und heute konnten in ganz Europa keine dieser Viren bei Wildvögeln festgestellt werden. Wildvögel werden daher wahrscheinlich immer wieder neu aus der Geflügelwirtschaft angesteckt, wo sich das Virus nachweislich in Asien, aber auch in Ägypten, beständig hält.

Das gleichzeitige Auftreten zahlreicher erkrankter Reiherenten an drei Orten in Mitteleuropa, so auch aktuell im Landkreis Peine, lässt Ornithologen eher vermuten, dass es eine akute Ansteckungsquelle in Osteuropa gab, von der die Enten während der kurzen Inkubationszeit der Krankheit auf dem Weiterzug nach Westen die hiesigen Rastgebiete erreichten.

„Aufgrund der besonderen Betroffenheit der Reiherente, wäre z.B. ein mit Geflügelkot gedüngtes Fischteichgebiet – beliebte Rastgebiete dieser Art – denkbar, auch wenn diese Praxis zumeist verboten ist. Wäre das Virus dagegen bei sibirischen Zugvögeln weit verbreitet, hätte man höchstwahrscheinlich bereits über einen längeren Zeitraum an vielen verschiedenen Orten infizierte Wildvögel unterschiedlicher Arten finden müssen. Der Vogelzug aus dem Osten beginnt nicht erst im November“, so Lachmann.

Sowohl zum Schutz der Geflügelwirtschaft als auch für das Wohl der Wildvögel fordert der NABU die zuständigen Behörden daher auf, sich bei der Ursachenforschung für die Verbreitung der Vogelgrippe nicht auf die Verbreitung durch Wildvögel zu beschränken. Für eine effiziente Seuchenbekämpfung müssten alle Optionen vorbehaltlos geprüft werden.

NABU-Pressestelle

Kriegerdenkmal erneut mit Farbe beschmiert

Bereits zum wiederholten Male wurde das Kriegerdenkmal am Galgenberg –
vermutlich am vergangenen Wochenende – mit rosa Farbe beschmiert und muss
nun abermals auf Kosten der Allgemeinheit gereinigt werden. Eine Fachfirma wird
die notwendigen Arbeiten in der nächsten Woche ausführen. Es wurde Anzeige
gegen Unbekannt erstattet. Hinweise, die zur Aufklärung führen, nimmt die
Polizeiinspektion Hildesheim unter Telefon 05121 939-115 entgegen.

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© Stadt Hildesheim

Stadt Hildesheim

Anmeldungen für Hildesheimer Eiszeit 2017 ab sofort möglich

 Wer sich schon auf die Hildesheimer Eiszeit freut, muss sich noch etwas in Geduld üben, ehe sich der Platz An der Lilie vom 13. Januar bis zum 27. Februar in einen Schlittschuh-Parcours verwandelt. Aber Reservierungen von Schulklassen oder Kindergärten zum Schlittschuhlaufen oder Anmeldungen für die Teilnahme am Sparkassen-Cup nehmen Hildesheim Marketing und Event Werft bereits ab sofort entgegen. Für das Eisstockschießen in privater Runde oder im Rahmen von Veranstaltungen wie etwa Firmenevents oder Geburtstage können ebenfalls schon Bahnen gemietet werden.

Schulklassen und Kindergärten können die Eisbahn für das winterliche Sportvergnügen zwischen 8.30 Uhr und 14.30 Uhr reservieren. Ab zehn Kindern erhält eine Begleitperson freien Eintritt und kann sich kostenlos Schlittschuhe ausleihen. Kinder zahlen 2,50 Euro Eintritt für 90 Minuten, 3,50 Euro für den Schlittschuhverleih, sofern sie keine eigenen Schlittschuhe besitzen, und 3,50 Euro für einen Lauflernpinguin. Weitere Informationen gibt es unter http://www.hildesheim.de/eiszeit/schulen.

Auch für die Hildesheimer Eisstockmeisterschaft „Sparkassen-Cup“ können sich die Teams bereits anmelden. Vier bis sechs Spieler bilden eine Mannschaft. Die Zahl der teilnehmenden Teams ist auf 96 begrenzt. Die Anmeldegebühr beträgt 60 Euro pro Team. Weitere Informationen zum Sparkassen-Cup sowie die Termine gibt es unter www.hildesheim.de/eiszeit/s-cup.

Darüber hinaus können insgesamt sechs Eisstockbahnen zur privaten Nutzung, wie etwa einem sportlichen Abend mit Freunden, oder für Firmenevents gemietet werden. Die Bahnen stehen täglich von 18 bis 22 Uhr zur Verfügung. Pro Stunde kostet eine Bahn freitags und samstags zwischen 18 und 21 Uhr 60 Euro, zu allen anderen Zeiten 50 Euro pro Stunde. Eine täglich aktualisierte Belegübersicht steht auf www.hildesheim.de/eiszeit/eisstock zur Verfügung. Spontanbuchungen für das Eisstockschießen sind je nach Auslastung auch direkt vor Ort möglich.

Größere Gruppen, die etwa im Rahmen von Geburtstagsfeiern oder zu anderen Anlässen die Eisfläche zum Schlittschuhlaufen nutzen möchten, werden gebeten, sich im Vorfeld anzumelden. Die Eisbahn kann zwar nicht exklusiv reserviert werden, eine vorherige Anmeldung hilft aber, einer Überfüllung der Fläche vorzubeugen. Zudem können Schlittschuhe reserviert und Komplettpakete von der Tischreservierung über Catering bis hin zur Überraschungstorte gebucht werden. Anmeldeformulare für Gruppen können unter www.hildesheim.de/eiszeit/gruppen heruntergeladen werden.

Fragen zu Reservierung, Buchung und Anmeldung beantwortet das Eiszeit-Büro unter 05121 1798-122 oder 05121 1798-125 oder per Mail an eiszeit@event-werft.net. Außerhalb der Bürozeiten und für Fragen zum Sparkassen-Cup ist die Eiszeit- und Turnierleitung unter der Mobilnummer 0170 1822012 erreichbar. Anmeldungen sind ausschließlich schriftlich per Anmeldeformular möglich.

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© Hildesheim Marketing GmbH

Unterstützer der Eiszeit

Hildesheim Marketing und die Event Werft GmbH veranstalten die „Eiszeit“ mit der Unterstützung der Premiumsponsoren Sparkasse Hildesheim und Autohaus Hentschel sowie des Hauptsponsors Gemeinnützige Baugesellschaft zu Hildesheim AG (gbg) sowie zahlreicher weiterer Bandensponsoren.

Hildesheim Marketing GmbH

Brand in Mehrfamilienhaus Steinbergstraße

Aus bislang unbekannter Ursache kam es am Morgen des 16.11.2016, gegen 06:30 Uhr, zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Steinbergstraße im Hildesheimer Stadtteil Moritzberg / Bockfeld. Der Brand brach im Dachgeschoss des Hauses aus und setzte den Dachstuhl in Flammen. Durch die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr Hildesheim konnte das Feuer nach etwa 2,5 Stunden gelöscht werden, Nachlöscharbeiten dauern an.

Einer der vier Hausbewohner wurde mit schweren Rauchgasverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Eine weitere Hausbewohnerin steht unter Schock. Die anderen Bewohner blieben unverletzt.

Das Haus ist einsturzgefährdet und derzeit nicht betretbar. Die Schadenshöhe wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Polizeiinspektion Hildesheim

Heiliges Jahres der Barmherzigkeit endet mit Bischofsmesse

Gottesdienst mit Bischof Trelle beginnt am Sonntag um 10 Uhr im Hildesheimer Dom

Mit einem feierlichen Gottesdienst wird Bischof Norbert Trelle das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit beenden. Die Bischofsmesse beginnt am kommenden Sonntag, 20. November, um 10 Uhr im Hildesheimer Dom.

Bischof Norbert Trelle zieht ein positives Fazit des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit, das er am 13. Dezember vorigen Jahres mit dem Öffnen der Heiligen Pforte im Dom eingeleitet hatte. „Mit dem Jahr der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus der Kirche eine wichtige Botschaft ins Gedächtnis gerufen. Dafür bin ich ihm zutiefst dankbar. Als Kirche ist es unser Auftrag, uns den Schwachen und Armen, den Notleidenden und Kleinen zuzuwenden – denen, die am Rande stehen. Es freut mich sehr, dass das Jahr der Barmherzigkeit auch in Hildesheim so gut angenommen worden ist“, sagte Trelle.

An der Heiligen Pforte lagen über das ganze Jahr hinweg Karten aus, die dazu einluden, die sieben Werke der Barmherzigkeit anhand von Bibelzitaten zu meditieren. Die Spruchkarten wurden von den Pilgern gut angenommen; im Dombüro gingen Anfragen aus ganz Deutschland ein.

Auf Wunsch von Papst Franziskus sollte in jeder Bischofskirche auf der Welt eine Heilige Pforte benannt werden. Bischof Trelle hatte zu Beginn des Jahres der Barmherzigkeit die Christustür im Nordparadies des Domes als Heilige Pforte geöffnet.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Landkreis startet Demenzprojekt mit Hausarztpraxen

Förderung über Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“

Was ist zu tun, wenn man bei sich selbst oder bei älteren Familienangehörigen Anzeichen von Demenz bemerkt? Ängste und Sorgen sind damit verbunden. In den meisten Fällen ist es der Hausarzt, der zuerst aufgesucht wird. Und genau hier setzt das Modellprojekt „Einbindung der Hausarztpraxen bei Demenz“ des Landkreises Hildesheim an.

Die Hausärzte sowie die medizinischen Fachangestellten der Praxen nehmen in der Versorgung demenzerkrankten Patienten eine Schlüsselfunktion ein. Sie sind oft die ersten und vertrauten Ansprechpartner und kennen Ihre Patienten häufig schon über viele Jahre“, sagt Manuel Stender, Planer für den Seniorenbereich beim Landkreis Hildesheim.

Durch eine frühzeitige Diagnostik einer Demenzerkrankung in der Hausarztpraxis sowie die anschließende Vermittlung in Beratungs- und Unterstützungsangebote soll die Versorgung für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen verbessert werden.

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BU: v.l.n.r.: Birgit Löwensen (Teamleitung SPN), Dr. Helmut Anderten (KVN), Dr. Dorothea Mordeja (ÄKN) und Manuel Stender (SPN) setzen sich für das zukunftsweisende Modellprojekt ein. © Landkreis Hildesheim

Im Rahmen des Modellprojektes sollen die Hausärzte sowie medizinische Fachangestellte fortgebildet werden. So sind oft die vorhandenen nichtmedizinischen Beratungs- und Unterstützungsangebote nicht ausreichend bekannt. Weiterhin ist die Einbindung in das Netzwerk „Mit Denken – Demenzfreundliche Region Hildesheim“ und 2018 eine Fachtagung geplant.

Ein wichtiger Baustein des Projektes ist die Erstellung einer landesweit einmaligen Informationsmappe. Sie wird Anfang 2017 allen Hausarztpraxen im Landkreis kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Hausärzte können diese bei einer entsprechenden Diagnose an die Betroffenen oder ihren Angehörigen aushändigen. Die Informationsmappe bietet ihnen einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Beratungs- und Hilfsangebote im Landkreis. Beispielsweise kann die frühzeitige Inanspruchnahme von Nachbarschaftshilfen, Selbsthilfegruppen, niedrigschwelligen Betreuungsangeboten oder einer Tagespflege dazu beitragen, dass noch so lange wie möglich ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben mit Demenz in der gewohnten Umgebung möglich ist. Dadurch werden auch die Angehörigen bei der Versorgung und Pflege spürbar entlastet. Die Hausarztpraxen profitieren ebenfalls durch den Kompetenzgewinn sowie der besseren Vermittlungsmöglichkeiten und Vernetzung.

In Kooperation mit der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) wurde das Modellprojekt nun in Hildesheim dem Berufsverband der Hausärzte vorgestellt und positiv aufgenommen. Umgesetzt wird das Demenzprojekt vom Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) im Landkreis Hildesheim. Das Projekt wird über das Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ für den Zeitraum vom September 2016 – August 2018 mit 10.000 € gefördert.

Lamdkreis Hildesheim