Deckschichtsanierungen Steinbergstraße, Robert-Bosch-Straße und Cheruskerring

Die Fahrbahndeckschichten der Steinbergstraße, der Robert-Bosch-Straße und
des Cheruskerring werden saniert. Während der Arbeiten kommt es zu folgenden
Sperrungen/Einschränkungen:
Die Steinbergstraße wird zwischen der Königstraße bis zur Robert-Bosch-Straße
vom 4. bis 12. November für den Individualverkehr ebenso voll gesperrt wie die
Robert-Bosch-Straße bis zum Hafersiek. Die Einfahrt aus der Königstraße in die
Steinbergstraße in Richtung Alfelder Straße ist ebenso möglich wie die Einfahrt in
die Königstraße aus Richtung Alfelder Straße kommend. Es werden großräumig
Umleitungsstrecken vom Hildesheimer Wald (Bosch-Werke) über die L 460 bzw. L
485 über den Hohnsen sowie von der B1 in Fahrtrichtung Osten über die B243
eingerichtet und entsprechend ausgeschildert.
Die Haltestellen Goldene Perle und Neuhof werden während des Einbaus der
Deckschicht voraussichtlich vom 9. bis 12. November vom Stadtbusverkehr (SVHI)
nicht bedient. Die Haltestelle Theodor-Bötel-Weg, die bereits seit gut zwei Wochen
aufgrund der Vorarbeiten nicht mehr angefahren werden kann, wird durchgehend
nicht bedient. Die Haltestellen Waldquelle der Linie 3 und 103 werden in beiden
Richtungen in Fahrtrichtung um ca. 100 Meter verlegt. Zur kompletten Sperrung
der Kreuzung Waldquelle auch für den Busverkehr am Sonnabend, 12. November,
plant der SVHI entsprechende Umleitungsverkehre, über die er noch gesondert
informieren wird (siehe hierzu http://www.svhi-hildesheim.de).
Der Cheruskerring wird vom 2. bis 4. November zur Einbahnstraße in Richtung
Steuerwalder Straße. Die nördliche Bushaltestelle wird während des
Deckeneinbaus nicht angefahren, die Linie 17  fährt morgens den gleichen
Streckenverlauf wie nachmittags. Daher sollte morgens die Haltestelle in der
entgegengesetzten Richtung genutzt werden. Die genauen Fahrzeiten und der
Streckenverlauf finden sich unter http://www.svhi-hildesheim.de.
Mit Verkehrsbehinderungen ist während der gesamten Bauzeit im Umfeld der
genannten Straßen zu rechnen. Ortskundige sollten die Bereiche umfahren.

Stadt Hildesheim

EVI und Stadt Hildesheim eröffnen erste Innenstadt-Ladestation für E-Mobile

Heute eröffneten Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Michael Bosse-Arbogast (Kaufmännischer Geschäftsführer der EVI Energieversorgung Hildesheim) die erste innerstädtische, öffentliche Ladestation für Elektromobile in Hildesheim. Ab sofort besteht die Möglichkeit, E-Fahrzeuge in der Jakobistraße neben der Einfahrt zur Marktgarage direkt an der Fußgängerzone zu parken und mit Strom zu versorgen. So können Besucherinnen und Besucher der Innenstadt zum Beispiel während eines Einkaufsbummels oder eines Arztbesuches ihr Fahrzeug nachladen und wieder nach Hause fahren oder weitere Ziele ansteuern.

„Dieser bürgerfreundliche Service an zentraler Stelle ist ein weiterer Schritt zur Förderung der Elektromobilität in unserer Stadt und ist natürlich auch für Gäste von außerhalb interessant, die mit ihren aufgeladenen Fahrzeugen sicher nach Hause zurückkehren können“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. „In Kooperation mit der EVI sollen in den kommenden Jahren weitere Ladestationen im Stadtgebiet eingerichtet und damit die Bedingungen zur Nutzung der E-Mobilität kontinuierlich verbessert werden.“

„E-Mobilität ist für uns schon lange kein Zukunftsthema mehr. Die EVI wird ihr Engagement auf diesem Gebiet noch weiter ausbauen und intelligente Energielösungen für Privat- und Gewerbekunden anbieten. Denn neben unseren Beiträgen zur Verbesserung der öffentlichen Ladesäuleninfrastruktur, werden auch private Lademöglichkeiten zunehmend an Bedeutung gewinnen“, sagt Michael Bosse-Arbogast. Er ergänzt: „Außerdem bieten wir ein attraktives Förderprogramm für alle, die sich ein E-Fahrzeug kaufen und bei uns Ökostromkunde werden. E-Mobilität und erneuerbare Energien gehören für uns einfach zusammen und sind gut für unsere Umwelt und damit auch für unsere Stadt.“

Die Ladestation wird von der EVI, die auch die Anschaffungskosten trägt, betrieben, die Stadt Hildesheim stellt die Fläche im öffentlichen Raum bereit und wird die Ladestellplätze mit entsprechenden Hinweisschildern versehen. Mit der verstärkten Nutzung von E-Fahrzeugen wird über geringere Fahrzeugemissionen ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität und zur Verringerung der verkehrsbedingten Lärmemissionen bewirkt. Beides wird mittel- und langfristig zu einer erheblichen Verbesserung der Aufenthalts- und Lebensqualität insbesondere im hoch belasteten Innenstadtbereich beitragen. Sowohl bei der EVI wie auch der Stadt Hildesheim sind bereits verschiedene E-Fahrzeuge in die Unternehmensfuhrparke integriert.

Die Ladestation in der Jakobistraße ermöglicht „rund um die Uhr“ das gleichzeitige Laden von zwei Fahrzeugen mit einer Ladekapazität von 3 kW bis zu 22 kW pro Stunde. Die mit dem mittlerweile für Europa genormten „Typ 2-Stecker“ ausgestattete Säule gewährleistet in der Regel innerhalb von maximal zwei Stunden eine 80-prozentige Batterieladung, sofern im Fahrzeug das entsprechende Lademodul vorhanden ist. Bis auf weiteres ist der Service für die Nutzerinnen und Nutzer kostenfrei. Die Fahrzeuge können – solange der Ladevorgang dauert – zudem kostenfrei parken. Die Aufladung ist mit allen Kartensystemen, die von E-Tankstellen ausgegeben werden (sogenannte „RFID-Karten“) möglich.

Neue E Zapfsäule Hildesheim Jakobistraße 28.10.16

© EVI

Privatkunden der EVI, die ein Ökostromprodukt des Unternehmens beziehen, können vom Förderprogramm „E-Mobilität“ profitieren. Die EVI fördert ein neues E-Bike mit 120 Euro, einen neuen E-Roller mit 240 Euro und ein neues E-Auto mit 480 Euro. Das Antragsformular kann direkt bei der EVI abgeholt werden. Alternativ steht es auf der Homepage unter www.evi-hildesheim.de bereit.

EVI

 

 

Kultur macht Klick

Ganz schön viel los hier in der Hildesheimer Region“ ist so manche Aussagen von Besuchern und Besucherinnen bei den vielen Veranstaltungen, die in den letzten Wochen stattgefunden haben. kulturium, die Kultur-Datenbank der Region Hildesheim hilft bei der Orientierung und gibt Information rund um die Kultur. Von Interessierten auf der Suche nach der entsprechenden Freizeit- und Kulturaktivität wird kulturium ebenso genutzt wie von Menschen, die Künstlerinnen und Künstler für die eigene Veranstaltung suchen. Ob als Kulturschaffender oder Veranstalter, ob als Kultureinrichtung, Ausstellungsort oder – ganz neu – als Gemeinde – auf kulturium.de hat jeder die Möglichkeit, sich wirkungsvoll zu präsentieren. Bereits über 900 Einträge zeugen vom beeindruckenden Reichtum und der kulturellen Vielfalt der Region Hildesheim. Die Datenbank wird von einem Redaktionsteam auf dem neuesten Stand gehalten. Neu im Team ist seit Mitte August Philipp Wendt. Kulturium.de ist ein kostenloses Angebot des KulturBüros der Kreisverwaltung und des Netzwerkes Kultur & Heimat Hildesheimer Land e. V..

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Philipp Wendt, seit August zuständig für kulturium, und Birgit Krauß, Leiterin der Stabstelle Kultur des Landkreises Hildesheim, checken die Inhalte von kulturium, der Informationsdatenbank, die Auskunft über die Aktivitäten im Kulturbereich der Region Hildesheim gibt. (Foto: lps)

Die Internetseite, die auch mit mobilen Endgeräten wie z.B. Smartphones nutzbar ist, ist über www.kulturium.de erreichbar. Mehr Informationen gibt auch das KulturBüro, Kreisverwaltung, Bischof-Janssen-Straße 31, 31134 Hildesheim, Telefon 05121 309-3361, E-Mail kulturium@landkreishildesheim.de.

Landkreis Hildesheim

Mahnwache für den Frieden am 26.10.2016

Bomben töten – es helfen nur zivile Konfliktlösungen
„Krieg ist nicht – und ich wiederhole – Krieg ist nicht ‚die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln‘. Im Gegenteil, er stellt ein katastrophales Versagen politischen Könnens und Vorstellungsvermögens dar.“ (Kofi Annan am 11.08.2006)
Bomben auf Aleppo, auf Mosul – sie bringen mit Gewissheit vielen Menschen den Tod – nicht den Frieden. Alle Regierungen sind gefordert, zivile Konfliktlösungen voranzubringen. Krieg schafft keinen Frieden: er tötet und traumatisiert die Menschen, destabilisiert ganze Regionen und globalisiert Konflikte. Die Bombardierungen müssen aufhören – sofort! Geld muss für soziale und ökologische Belange statt für militärische Zwecke bereitgestellt werden.
Wir rufen auf, an der Mahnwache für den Frieden am Mittwoch, den 26. Oktober 2016 um 18.30 Uhr in Hildesheim, Fußgängerzone vor der Jakobikirche teilzunehmen und damit eindringlich die Regierung an verantwortliches Handeln zu erinnern.
Deutscher Gewerkschaftsbund,Kreisverband Hildesheim
Bahai-Gemeinde
Ev.-luth. Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt
Jüdische Gemeinde Hildesheim e.V.
Katholisches Stadtdekanat Hildesheim
Türkisch-Islamische Gemeinde zu Hildesheim e. V.
Bringt gern Kerzen mit, um uns sichtbarer zu machen
DGB-Kreisvorstand Hildesheim
.

Informationsabend zur Städtepartnerschaft mit Padang

Bereits seit 1988 ist die Stadt Hildesheim mit der indonesischen Stadt Padang, der
Provinzhauptstadt West-Sumatras, partnerschaftlich verbunden. Viele
verschiedene Austausche und Kooperationen haben sich in den vergangenen
Jahren ergeben, zahlreiche Kontakte, insbesondere zwischen der HAWK und der
Bung Hatta Universität Padang, konnten geknüpft werden. Zudem betreibt die
Hildesheimer Blindenmission in Indonesien zwei Blindenschulen mit jeweils
angegliedertem Internat und Berufsschulen.

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© Stadt Hildesheim
Der Arbeitskreis Padang der Stadt Hildesheim möchte an einem öffentlichen
Informationsabend, der am Freitag, 4. November, 17 Uhr, im Rathaus, Markt 1,
Sitzungssaal Gustav Struckmann (2. OG, Raum 209) stattfindet, auf die
vielschichtigen Beziehungen aufmerksam machen. Die Veranstaltung wird von der
Botschaft der Republik Indonesien und deren Generalkonsulat in Hamburg
unterstützt. Es besteht die Möglichkeit, sich bei verschiedenen Vorträgen über die
vielfältigen persönlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und karitativen Beziehungen
zu Padang und Indonesien zu informieren. Traditionelle musikalische und
tänzerische Darbietungen und allgemeine Informationen über Indonesien, WestSumatra und Padang runden die Veranstaltung ab. Es werden auch kleine
Kostproben indonesischer Speisen angeboten.
Anmeldungen nimmt Oliver Rösner (Stadt Hildesheim, Internationale
Beziehungen) unter Telefon 05121 301-1027, Fax 05121 301-951027 oder unter
partnerstaedte@stadt-hildesheim.deentgegen.

Stadt Hildesheim

Jelemo – Tanz auf dem Berge

Montag, 14. November 2016

20.00 Uhr / Tanz

Jelemo – Tanz auf dem Berge

Einmal im Monat besteht in der Waldorfschule Hildesheim die Möglichkeit für alle Tanzbegeisterten, in offener Runde in der Tanzhaus-Tradition zu tanzen. Manche Tänze sind eher ruhig und meditativ, andere haben etwas schwierigere Tanzschritte oder stehen im ungewohnten 7/8 Takt und schließlich gibt es schnelle Tänze, bei denen man schon einmal ins Schwitzen kommen kann. Ausgewählt und angeleitet werden die Tänze von Ortrud Onasch, die auch gern Wünsche der Tänzer umsetzt.

Freie Waldorfschule Hildesheim

Vortrag der Freien Waldorfschule Hildesheim

Do 03.11.2016

20.00 Uhr
Vortrag

Linda Thomas

Im pflegenden Umgang mit den Dingen und Räumen das Wesenhafte erkennen“

Linda Thomas wagt es, den profanen Alltag in seine eigentliche Bedeutung einzusetzen, das heisst ihn zu heiligen. Durch Putzen lernt man Geduld, Rhythmus, Achtsamkeit, Wahrnehmung, Zuwendung, Durchhaltekraft, Eigenverantwortung. Raumpflege als erweiterte Menschenpflege, als Form der praktischen Spiritualität: Pflegen wird zur Lebenskunst! Das verändert die Qualität unseres Handelns und bestimmt das, was wir in die Welt hineintragen.

Linda Thomas leitete vom 1993 bis 2011 den Reinigungsdienst am Goetheanum in Dornach. Seit 2012 ist sie Leiterin der Hauswirtschaft der Lukas Klinik in Arlesheim. Ihre Gedanken und Erfahrungen vermittelt sie international in Vorträgen und Seminaren.

Ort: Eurythmiesaal der Freien Waldorfschule Hildesheim. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Freie Waldorfschule Hildesheim

Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter

Auf Antrag können ehemalige deutsche Zwangsarbeiter, die als Zivilpersonen aufgrund ihrer deutschen Staatsangehörigkeit oder Volkszugehörigkeit kriegs- oder kriegsfolgenbedingt von einer ausländischen Macht zur Zwangsarbeit herangezogen wurden, einen einmaligen Anerkennungsbetrag in Höhe von 2.500 Euro erhalten.

Das Bundesministerium hat dazu die Richtlinie der Bundesregierung über eine Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter vom 07. Juli 2016 bekanntgemacht (AdZ-An-erkennungsrichtlinie). Die Durchführung dieser Richtlinie erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt. Die Voraussetzungen zum Erhalt der Leistung sind dort näher geregelt. Der Antrag ist bis spätestens 31. Dezember 2017 an das Bundesverwaltungsamt – Außenstelle Hamm -, Alter Uentroper Weg 2, 59071 Hamm (Westfalen), zu richten. Der Text der Richtlinie, das Antrags- und Vollmachtsformular sowie ein Merkblatt mit Ausfüllhinweisen stehen zum Download unter http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/AbteilungBT/Zwangsarbeiter/zwangsarbeiter node.html zur Verfügung. Dort können auch Informationen in russischer, polnischer, rumänischer und englischer Sprache aufgerufen werden.

Für die Antragsteller steht auch eine Service-Telefonhotline unter der Nr. 022899358-9800 zur Verfügung. E-Mails können an die folgende Adresse gerichtet werden: AdZ@bva.bund.de. Im Fachdienst Sozialhilfe der Kreisverwaltung steht auch Annette Bodenburg (Tel. 05121) 309-3351 für Informationen zur Verfügung.

H.Lönneker

Stadt Hildesheim heißt 104 Neubürgerinnen und -bürger willkommen!

104 Neubürgerinnen und Neubürger verzeichnet die Stadt Hildesheim für den Zeitraum vom 1. August 2015 bis zum 31. Juli 2016, einige von Ihnen folgten der Einladung zur traditionellen Einbürgerungsfeier, die am 19. Oktober im Rathaus stattfand. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Dr. Sergej Ponomarev (Beirat für Migration) begrüßten die Neubürgerinnen und -bürger mitsamt ihren Angehörigen und hieß alle herzlich in Hildesheim willkommen! Den musikalischen Rahmen gestaltete das Blechbläser-Quintett der Musikschule.

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© Stadt Hildesheim

Der Oberbürgermeister wies auf die zahlreichen Vorteile der Einbürgerung, aber auch auf die damit einhergehenden Pflichten hin. Dr. Meyer betonte, welch große Bereicherung die Neubürgerinnen und –bürger für die Stadt seien. „Was wäre Hildesheim ohne die Vielfalt, die vielen Einflüsse von Menschen, die sich entschieden haben, hier zu bleiben, Hildesheimerin und Hildesheimer und Deutsche zu werden. Ich bin mir sicher, dass Sie eine gute Entscheidung getroffen haben und lade Sie herzlich ein, sich als Teil dieser Stadt zu fühlen, in ihr zu wirken, sie zu gestalten und wirklich in ihr zu leben.“

Stellvertretend für alle Neubürgerinnen und Neubürger, die eine Einladung der Stadt zur erhalten hatten, nahm Barry Stephen Cloke die Einbürgerungsurkunde aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer entgegen. Cloke, Jahrgang 1957, war Mitglied der britischen Armee und kam so nach Deutschland. Außer in Hildesheim war er auch in Fallingbostel und Herford stationiert und später für den Stadtverkehr Hildesheim tätig. Im Jahr 2000 machte sich Cloke als Musiklehrer selbständig, unterrichtete an der Musikschule Hildesheim und war als Dirigent verschiedener Orchester aktiv. So führte ihn sein Weg auch an die Marienschule, an der er seit 2005 als fest angestellter Musiklehrer arbeitet.

Stadt Hildesheim

 

Innenstadt erstrahlt zum „8. Light-Night-Shopping“

Bunte Regenbogen-Windlichter, eine Meereswelt und Lichtgestalten erobern die Geschäftsstraßen

Zum achten Mal präsentiert sich die Hildesheimer Innenstadt in einem besonderen Licht. Beim „8. Light-Night-Shopping“ am Freitag, 28. Oktober, dürfen sich Besucherinnen und Besucher, auf viele besondere Programmpunkte freuen. So verwandelt sich der Platz An der Lilie in ein blaues Aquarium mit beleuchteten Airlight-Anemonen, der Andreasplatz Süd wird zu einem riesigen Regenbogen aus Windlichtern und auf dem Marktplatz können Passanten und Passantinnen „1 Minute Ruhm“ genießen oder die Fassade des Rathauses per Beamer und Zeichen-App bemalen. Wie gewohnt sind die Geschäfte in der Innenstadt bis spät in die Nacht geöffnet und laden bis 24 Uhr zum nächtlichen Einkaufsbummel ein. Hildesheim Marketing veranstaltet die lange Shoppingnacht gemeinsam mit der Audio Werft GmbH, der Werbegemeinschaft „Die Freundlichen Hildesheimer“ und den fünf Innenstadtquartieren.

Nach Einbruch der Dämmerung bringt das „8. Light-Night-Shopping“ am Freitag, 28. Oktober, die Hildesheimer Innenstadt zum Leuchten. Nachtschwärmer können bis spät in die Nacht bummeln, shoppen und sich vom Lichtspektakel verzaubern lassen. Die fünf Innenstadtquartiere „Almsstraße“, „Andreaspassage“, „Hoher Weg“, „Scheelen- und Osterstraße“ sowie „Schuhstraße“ leuchten in ihrer jeweiligen Quartiersfarbe und bieten zahlreiche Aktionen und Programmpunkte wie Live-Musik, Videoprojektionen oder Erlebnisgastronomie an. In der Innenstadt leuchten Lichtobjekte in verschiedenen Formen und Farben der Firmen „airLIGHT e.K.“ und „Illuminist“. „Das Light-Night-Shopping ist ein Besuchermagnet in Hildesheim – nicht zuletzt deswegen, weil wir mit der „Werbegemeinschaft „Die Freundlichen Hildesheimer“ und der Audio Werft immer wieder neue Ideen und Projekte miteinbeziehen“, unterstreicht Marketingchef Boris Böcker. „In diesem Jahr freuen wir uns ganz besonders auf die Regenbogen-Benefiz-Aktion auf dem Andreasplatz. Es gibt also auch 2016 wieder Neues zu entdecken.“

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Die Veranstaltungspartner des 8. Light-Night-Shoppings (v.l.n.r.) Boris Böcker (Geschäftsführer Hildesheim Marketing GmbH), Friederike Schierz (Projektleiterin, Hildesheim Marketing GmbH), Hans-Georg Pompe (Vorstand, Werbegemeinschaft „Die Freundlichen Hildesheimer“) sowie Matthias Mehler (Geschäftsführer Audio Werft Veranstaltungstechnik GmbH) freuen sich auf die Regenbogen-Benefiz-Aktion, die für Aufmerksamkeit auf dem Andreasplatz sorgen wird. © Hildesheim Marketing GmbH

Programm in den Innenstadtquartieren

Eine Vielzahl von verschiedenen Lichtobjekten verwandelt die Almsstraße wie auch die anderen Quartiere in ein großes Lichtermeer. Bei Galeria Kaufhof können kleine Nachteulen mit der Kunstschule Hildesheim Laternen basteln oder ihr Gesicht beim Kinderschminken mit Schmetterlingen, Blumen oder Ornamenten verzaubern lassen. Die Arneken Galerie verwandelt sich in eine große Glitzerwelt und bietet ein besonderes Shopping-Erlebnis. Vor dem Plateau des Literaturhauses St. Jakobi spielt Sven Wildoer am beleuchteten Piano. Im Literaturhaus St. Jakobi zeigt das „wortlabor“ in stillvoller Atmosphäre Produkte aus seiner Werkstatt, umrahmt von Liedern und Texten von Stephanie Brall und Ann-Kathrin Blohmer. Begleitend zur Ausstellung „Berg“ vom Kunstraum 53 finden außerdem Künstlergespräche und Vorträge statt.

Die Andreaspassage unterhält ihre Gäste in grüner Dschungelatmosphäre mit feurigem Salsa von DJ Doc Thosch und Cocktails am Piaggio. Wer das erleuchtete Hildesheim von oben betrachten möchte, kann dies vom 75 Meter hohen St.-Andreas-Kirchturm aus tun. Der Aufstieg ist von 19 bis 24 Uhr zu einem ermäßigten Preis von einem Euro möglich. Letzter Einlass ist um 23.30 Uhr. Außerdem lädt die St. Andreas-Kirche um 22 Uhr zur „Traumkirche zur Nacht“ ein, dieses Mal geht es um das Thema „Mensch“. Impulse aus Kunst, Musik und Literatur führen in der stimmungsvoll beleuchteten Andreas-Kirche durch den Abend.

Der Hohe Weg lockt mit einer attraktiven Lichtillumination sowie einer Cocktailbar in der Fußgängerzone und am Huckup. An der Fassade des Modehauses Kressmann präsentieren jeweils um 19 Uhr, 20 Uhr, 21 Uhr und 22 Uhr Models in einer „Air Vertical Modenschau“ die neuesten Modetrends für den Herbst. Die Schuhstraße setzt auf eine durchgängige Beleuchtung in der eigenen Quartiersfarbe.

Spannend wird es auch in der Scheelen- und Osterstraße. Hier werden die Besucher mit Live-Musik und Tanzvorführungen bestens unterhalten, während sie sich von den lebendigen Schaufenstern und bunten Tortenversuchungen verzaubern lassen. Kinder kommen beim Kinderschminken auf ihre Kosten. Diese und viele weitere Aktionen in und vor den Geschäften werden um eine Erlebnisgastronomie mit Feuerküche am Pferdemarkt ergänzt.

Das Besucherzentrum Welterbe Hildesheim im Tempelhaus hat bis 22 Uhr geöffnet und lädt jeweils um 19 und 20 Uhr zu einem kostenlosen Rundgang durch die multimediale Welterbepräsentation sowie zu einem Gewinnspiel ein. Als Preise winken eine Familienkarte für die JoWiese, ein Gutschein für zwei Personen zum Weihnachtsbrunch im Nil im Museum, ein Geschenkset der neuen Hildesheimer Souvenirlinie sowie zwei Hildesheimer Schokoladen-Adventskalender. Die Teilnahmekarte ist in der Programmbroschüre zum Light-Night-Shopping zu finden, die unter anderem im Besucherzentrum und in den Geschäften der Innenstadt ausliegt. Gegen eine ausgefüllte Gewinnspielkarte erhalten die Teilnehmer ein leuchtendes Armband, so lange der Vorrat reicht.

Die Highlights

Der Andreasplatz Süd verwandelt sich zu Gunsten des Vereins „Regenbogen Hildesheim e.V.“, der sich für krebskranke Kinder und deren Angehörige engagiert, in einen großen Lichter-Regenbogen. Die in Glas eingefassten Kerzen für die Regenbogen-Benefiz-Aktion können in unterschiedlichen Farben für je 3 Euro käuflich erworben werden. Ab 18 Uhr können die Kerzen dann auf dem Kirchenvorplatz so aufgestellt werden, dass im Laufe des Abends ein 400 Quadratmeter großer Regenbogen entsteht. Der Erlös kommt dem Verein zu Gute. Der Verkauf der Windlichter startet ab sofort im Besucherzentrum Welterbe Hildesheim. Zum Light-Night-Shopping können die Windlichter ab 18 Uhr direkt am Info-Stand des Vereins „Regenbogen Hildesheim e.V.“ auf dem Andreasplatz Süd und bis 22 Uhr im Besucherzentrum Welterbe Hildesheim erworben werden. Nach dem Ende der Aktion, ab 23 Uhr, darf die Kerze mit nach Hause genommen werden. Bei schlechtem Wetter werden die Kerzen in der Versöhnungshalle der St.-Andreas-Kirche aufgestellt.

Meeresrauschen, große bunte Anemonen und eine atmosphärische Fassadenbeleuchtung verwandeln den Platz An der Lilie hinter dem Rathaus in ein großes leuchtendes „Aquarium“. Das Projekt gestaltet die Firma Illuminist aus Tübingen. Verantwortlich zeichnet die Interessengemeinschaft Oster- und Scheelenstraße. Die Cocktailbar Potters lädt außerdem zum Verweilen ein.

Ein besonderes Highlight gibt es auf dem Marktplatz zu sehen: „1 Minute Ruhm“ heißt die Installation von Jasper Kühn. Mutige werden hierbei vom Zuschauer zum Akteur und der Marktplatz wird zu einer Bühne. Der HAWK-Absolvent im Bereich Lighting Design gibt neugierigen Passanten die Möglichkeit, sich ins Rampenlicht zu stellen. Im Wechsel dazu können Passanten und Passantinnen gemeinsam mit der interaktiven Zeichen-App „tagtool“ und dem tagtool -Künstler Daniel Freymüller per Beamer die Fassade des Hildesheimer Rathauses bemalen. Ob Monster, Obstwiese oder Weltraum – es ist alles möglich. Es können zudem auch eigene iPads mit der App „tagtool“ mitgebracht werden und in die Session integriert werden.

Inmitten des Trubels beim 8. Light-Night-Shopping sind außerdem überall in den Quartieren Walk-Acts von Theater Hochkant und Ars Saltandi als faszinierende Lichtgestalten unterwegs.

Das „8. Light-Night-Shopping“ veranstaltet Hildesheim Marketing in Kooperation mit der Werbegemeinschaft „Die Freundlichen Hildesheimer“, den fünf Innenstadtquartieren und der Audio Werft GmbH. Partner und Sponsoren sind die Arneken Galerie, Sparkasse Hildesheim, das Autohaus Dost, Illuminist und airLIGHT e.K.

Hildesheim Marketing GmbH

DELEGATION VON LEHRKRÄFTEN AUS SHANGHAI ZU DREITÄGIGEM BESUCH IN HILDESHEIM

Der Zusammenarbeit des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim, der Stiftung Universität Hildesheim, dem Leibniz-Konfuzius-Institut Hannover e.V., dem Center for World Music sowie dem Bundesverband Musikunterricht e.V. ist es zu verdanken, dass wir von Mittwoch, 19. Oktober, bis Freitag, 21. Oktober 2016, eine Delegation aus Shanghai in Hildesheim begrüßen können.

Es ist das erste Mal, dass die Stadt Shanghai ein derartiges Projekt unterstützt, bei dem rund 20 chinesische Lehrkräfte der Middle und Highschool theoretische und praktische Einblicke in die Bereiche Musik und Kunstvermittlung in Deutschland erhalten.

Das Center for World Music arbeitet schon lange an der Umsetzung der UNESCO Konvention zum Schutz und Erhalt der Kulturellen Vielfalt und so organisierte Morena Piro, Koordinatorin des Bereichs Community Service, diesen dreitägigen Aufenthalt gemeinsam mit den vier Kooperationspartnern. „Gemeinsam wollen wir die musikalische Vielfalt aufgreifen, wertschätzen, sichtbar machen – sie soll nicht verloren gehen“, so Morena Piro.

Kulturpolitische Themen sowie die Inklusion in der Kunstvermittlung durch barrierefreie Museen werden im Roemer- und Pelizaeus-Museum ebenso Gegenstand des Programms sein wie Erläuterungen zum Vermittlungskonzept durch Kuratorin Dr. Andrea Nicklisch am Beispiel unserer aktuellen Sonderausstellung „Schätze für den Kaiser. Meisterwerke chinesischer Kunst (1368-1911)“.

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© RPM, S. Werner

Zudem werden die Gäste den Musikunterricht unter der Leitung der stellvertretenen Schulleiterin der Grundschule Alter Markt, Frau Agena, besuchen und in einem anschließenden Workshop gemeinsam mit den Referenten Musikvermittlung, Inklusion sowie künstlerische Bildungsinhalte und die kontinuierliche Entwicklung der Bildungsmethoden thematisieren und erarbeiten.

Den Abschluss bildet eine Einführung in die praktische Kunstvermittlung mit der Museumspädagogin Christine Kundolf-Köhler (RPM) und dem Kooperationskindergarten des Museums.

Sarah Werner

Urlaubsmagazin für das Jahr 2017 neu aufgelegt

Hildesheim Marketing hat in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hildesheim Region (HI-REG) mbH das „Urlaubsmagazin Region Hildesheim“ für 2017 neu aufgelegt. Das Magazin informiert über Ausflugsmöglichkeiten und enthält viele Anregungen für einen gelungenen Aufenthalt in der Region Hildesheim. Erhältlich ist die Publikation ab sofort im Besucherzentrum Welterbe.

Das 52-seitige Urlaubsmagazin im DIN-A4-Format gibt Auskunft über touristische Angebote und Sehenswürdigkeiten und bietet eine umfassende Planungsgrundlage für eine Reise nach Hildesheim und in die Region. Einen Schwerpunkt bilden in der aktuellen Auflage die Themen Kunst und Kultur sowie Angebote für eine aktive Urlaubsgestaltung. Das Magazin informiert etwa über die neu eröffneten Kunsthäuser in Nordstemmen oder den für 2017 geplanten Ausstellungsort der Stiftung Hall Art Foundation im Schloss Derneburg. Die Möglichkeiten für einen Aktiv-Urlaub wurden zum Beispiel um neue Angebote zum Hödeken-Themenwanderweg oder um Stand Up Paddeling auf dem Hohnsensee ergänzt. Damit Gäste bei der Reiseplanung auch gleich ihre Übernachtung buchen können, bietet das Urlaubsmagazin ein umfangreiches Verzeichnis an Übernachtungsmöglichkeiten. Zusätzlich gibt es einen Überblick über die Veranstaltungshöhepunkte 2017 in der Region Hildesheim.

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© Hildesheim Marketing GmbH

Das „Urlaubsmagazin Region Hildesheim“ für 2017 erscheint in einer Auflage von 10.000 Stück und ist für ein Jahr gültig. Es ist ab sofort im Besucherzentrum Welterbe Hildesheim & tourist-information erhältlich. Die Publikation gibt es auch online und kann unter http://www.hildesheim.de/prospekte heruntergeladen werden. Anfang November wird das Urlaubsmagazin auf der Messe „Reisemarkt“ in Hamburg an interessierte Gäste verteilt. Eine englische Auflage ist derzeit in Arbeit.

Hildesheim Marketing GmbH

„Hildesheim blüht auf“ präsentiert Ideen zur Aufwertung des Hohnsensees

Der Verein „Hildesheim blüht auf“ hat in enger Abstimmung mit der Stadt Hildesheim ein Ideenkonzept zur Entwicklung und Gestaltung des Hohnsensees erarbeiten lassen. Dieses soll im Rahmen einer Ausstellung, die vom 18. bis 28. Oktober in der Rathaushalle gezeigt wird, der Öffentlichkeit nähergebracht werden. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer eröffnet die Ausstellung am Dienstag, 18. Oktober, 17.30 Uhr. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen!

Ziel des Konzeptes ist es, den wichtigen Naherholungsort Hohnsensee mittel- bis langfristig aufzuwerten und den Erlebniswert für die Hildesheimer Bevölkerung weiter zu steigern“, erklärt Matthias Jung (Vorstand „Hildesheim blüht auf“). Das Konzept wurde zwischenzeitlich im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt und dort positiv aufgenommen. Im nächsten Schritt soll die Öffentlichkeit auch über die Ausstellung mit einbezogen werden und ist aufgerufen, Anregungen zum Konzept abzugeben.

Der Verein und die Stadt Hildesheim stellen sich die spätere Konzeptumsetzung vor allem im Hinblick auf die Finanzierung als fortlaufenden Prozess vor, der sich an aktuelle Gegebenheiten anpassen kann. Die Finanzierung der einzelnen Bausteine soll über Spenden und Fördermaßnahmen erfolgen. Hierfür ist jedoch zunächst ein übergeordnetes Gesamtkonzept erforderlich, welches vom Rat der Stadt Hildesheim beschlossen werden soll.

Die Ausstellung im Rathaus ist zu dessen Öffnungszeiten, montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, sowie freitags von 8 bis 14 Uhr zu sehen. Weitere Informationen zum Entwicklungs- und Gestaltungskonzept inklusive der Präsentation aus dem Stadtentwicklungsausschuss finden sich auch unter www.hildesheim-blueht-auf.de.

Stadt Hildesheim

Gedenken an die Heilige Schlesiens

Bistum lädt am Sonntag zur Hedwigswallfahrt nach Hildesheim ein
Das Bistum Hildesheim lädt am kommenden Sonntag, 16. Oktober, zur Hedwigswallfahrt nach Hildesheim ein. An diesem Tag wird traditionell das Gedächtnis der Heiligen Hedwig, der Patronin Schlesiens, begangen.

Das Festhochamt mit Weihbischof Dr. Reinhard Hauke aus Erfurt beginnt um 10 Uhr im Hildesheimer Mariendom. Ab 9 Uhr besteht in der Bischofskirche die Gelegenheit zur Beichte. Um 13.30 Uhr wird der Rosenkranz gebetet, dabei werden Marienlieder gesungen. Um 14.30 Uhr findet eine Festandacht mit Pfarrer Christoph Lindner aus Garbsen statt. Die Ansprache hält Andreas Quaschigroch aus Bokeloh.

Die Heilige Hedwig, auch Hedwig von Andechs (1174 bis 1243), ist die Schutzpatronin Schlesiens. Sie sorgte für die Verbreitung des christlichen Glaubens und die Bildung des Volkes, gründete Klöster, förderte neue Ordensniederlassungen, setzte sich aber ebenso hingebungsvoll ein für die Armen und Kranken. Als Landesmutter sorgte sie für ihr Volk aus Slawen und Deutschen – und gilt als erste Brückenbauerin zwischen Polen und Deutschen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Vertriebene und Flüchtlinge aus Schlesien ins Bistum Hildesheim und haben die Verehrung der Heiligen mitgebracht. Mit der Hedwigswallfahrt pflegen sie diese bis heute und bringen gleichzeitig ihre Anliegen zur Gottesmutter, der Patronin des Bistums.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Hinter jeder Ecke ein Schatz

Der Hildesheimer Stiftungstag verdeutlicht die Vielfalt der Hildesheimer Stiftungslandschaft

Im Rahmen des Hildesheimer Stiftungstages werden am Samstag, 29. Oktober 2016, zwischen 11 und 15 Uhr eindrucksvolle Förderprojekte vorgestellt, die durch die Unterstützung der Hildesheimer Stiftungen realisiert werden konnten. An drei verschiedenen Orten in der Hildesheimer Innenstadt sind vielfältige Förderbeispiele aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Sport und Soziales zu sehen. Die verschiedenen Stationen können individuell oder im Rahmen eines moderierten Spaziergangs, der um 12 Uhr am Platz An der Lilie beginnt, besucht werden. Die Moderation wird in Gebärdensprache übersetzt, die Stationen des Spaziergangs sind stufenlos erreichbar. „Mit dem Hildesheimer Stiftungstag soll für diese besondere Art bürgerschaftlichen Engagements geworben werden“, so Dr. Ingo Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim und Schirmherr des Stiftungstages.

Die Hildesheimer Stiftungen prägen maßgeblich das kulturelle, sportliche und soziale Leben in Hildesheim. Ohne sie wären viele Projekte nicht realisierbar.  Doch das Wirken der Stiftungen bleibt meist im Hintergrund, und nur wenigen Menschen sind die vielfältigen Möglichkeiten, auch selbst Stifterin oder Stifter zu werden, bekannt. Der Hildesheimer Stiftungstag wird die Stiftungen hinter den Projekten sichtbar machen. An drei festen Stationen präsentieren sich von 11 bis 15 Uhr verschiedene, von Hildesheimer Stiftungen geförderte Projekte.

Am Standort Hoher Weg, auf der Höhe des Hildesheim-Modells, lädt der Kinder- und Jugenddienst Hildesheim zur Straßenmalerei ein. Spielmannszüge und Blasorchester des Kreismusikverbandes spielen traditionelle Unterhaltungsmusik, und Eintracht Hildesheim präsentiert die Trendsportart Tricking.

In der Andreaspassage präsentieren sich Radio Tonkuhle im Funkhaus und Antonia – das Frauenmagazin in den eigenen Räumen im Erdgeschoss. Das Roemer- und Pelizaeus-Museum sowie das Projekt Nordstadt.Mehr.Wert bauen Mitmach-Infostände auf. Die Anne Frank Schule begeistert mit afrikanischen Trommelklängen und die Grundschule Alter Markt präsentiert eine Streicherklasse. Außerdem zeigen Tänzerinnen und Tänzer von Ars Saltandi ihr Können und das Laatzener Parkour Camp zeigt Parkourdarbietungen.

Auf dem Platz vor sowie in der Michaeliskirche befindet sich die dritte Station. Die Hildesheimer Blindenmission präsentiert sich in Bild und Ton in den Räumen der St. Michaelis Kirche. In der Klosterstraße 1, Stiftung Katholische Behindertenhilfe, ist eine B-Kunstausstellung zu sehen. Für das leibliche Wohl sorgen das Michaelis Weltcafé und die Stiftung Katholische Altenhilfe. Darüber hinaus gibt es einen Michaelis-Rundgang durch die Türme zu den hohen Emporen, sowie zum tausendjährigen Michael-Altar, musikalische Beiträge durch den St. Michaelis Posaunenchor und dem Klangorchester der Heimstatt Röderhof, einen Vortrag über Afghanistan und Präsentationen von Videoprojekten der Interessengemeinschaft Kultur (IQ) und der KulturFabrik Löseke.

Für das leibliche Wohl zum vertretbaren Preis sorgt während des Veranstaltungszeitraums das Kinder- und Jugendrestaurant K.bert in der Kardinal-Bertram-Straße 9.

Um 12 Uhr beginnt am Platz An der Lilie ein moderierter Spaziergang, der die Gäste an den drei Stationen vorbei führt und über die zu sehenden Projekte und Stiftungen informiert.

Die Moderation wird in Gebärdensprache übersetzt, die einzelnen Stationen des Spaziergangs sind stufenlos erreichbar. Auf dem Spaziergang werden die Besucherinnen und Besucher durch Aktionen verschiedener Partner überrascht. So werden ein Blechbläserquintett der Musikschule, der Hildesheimer Beschwerdechor, das Go20 mit einem Musical, das Theaterpädagogische Zentrum und das Theaterhaus Hildesheim sowie das Forum Heersum den Gästen unterwegs begegnen.

Der Hildesheimer Stiftungstag findet bereits zum dritten Mal statt. Er hat zum Ziel, die kulturelle Vielfalt und das mannigfache soziale sowie sportliche Engagement der Stiftungen in Hildesheim sichtbar zu machen. Ohne den Beitrag der vielen in Hildesheim und Umgebung aktiven Stiftungen würden viele Projekte und Institutionen einen wichtigen Teil ihrer Finanzierungsgrundlage verlieren. Um diese Unterstützung auch weiterhin leisten zu können, freuen sich die Hildesheimer Stiftungen und Stiftergemeinschaften über mehr bürgerschaftliches Engagement, sei es durch Spenden oder Zustiftungen. „Neue Stifterinnen und Stifter sind bei allen Stiftungen herzlich willkommen!“, so der Oberbürgermeister Hildesheims, Dr. Ingo Meyer, der auch die Schirmherrschaft des Stiftungstages übernommen hat. Stadt und Stiftungen haben daher bereits für den Vorabend des Hildesheimer Stiftungstages, Freitag, den 28.10., zu einer Abendveranstaltung für interessierte Neustifterinnen und -stifter eingeladen. Dr. Ulrich Stiebel, Gründer und Vorstand der Stiebel Familienstiftung, spricht zum Thema „Gesellschaftlich verantwortlich handeln. Stiften!“. Interessierte können sich bei den genannten Stiftungen über den Abendtermin informieren.

161011 PK Stiftungstag   Foto : Moras

v.l.n.r. Bernd Cast (Bürgerstiftung Hildesheim), Hartwig Kemmerer (Hildesheimer Bildungsstiftung), Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Anke Persson (Cluster Sozialagentur), Thomas Schlichting (Heinrich Dammann Stiftung), Lukas Kwasny (Cluster Sozialagentur) © Julia Moras

Ein ausführliches Programm zu den einzelnen Stationen liegt ab Mitte Oktober in der tourist-information, bei der Sparkasse sowie im Stadtbüro aus und ist unter www.hildesheim.de  zu finden.

Anke Persson