Die Kreisergebnisse sind amtlich …

Der Kreiswahlausschuss hat unter Leitung von Kreiswahlleiterin Ingrid Mellin die Ergebnisse der Landratswahl und der Kreiswahl endgültig festgestellt.

Während sich bei der Landratswahl keine Veränderung der Stimmenverteilung gegenüber dem vorläufigen Ergebnis ergaben, wonach Olaf Levonen mit 67.999 Stimmen zum Landrat gewählt ist, musste das Ergebnis der Kreiswahl geändert werden. Ursache dafür waren zahlenmäßige Ungereimtheiten im Ergebnis des Wahlbezirks 36 – Universität Hildesheim Pavillon 2, die mittels einer Nachzählung aufgeklärt werden mussten.

Die Veränderung der Stimmenzahlen hat jedoch gegenüber dem vorläufigen Ergebnis keine Veränderung der Sitzverteilung und der gewählten Bewerberinnen und Bewerber zur Folge.

Über den vorstehend benannten Fall hinaus gab es keine Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten bei der Feststellung der Ergebnisse.

Die Ergebnisse der Landratswahl und der Kreiswahl sind auf der Ergebnisseite für die Kommunalwahlen 2016 des Landkreises eingestellt und über die

Seite http://www.landkreishildesheim.de/Kommunalwahlen aufrufbar.

Landkreis Hildesheim

Der SVHI erhält den Zuschlag!

Heute kam die ersehnte Nachricht der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) per Einschreiben an: Der Stadtverkehr Hildesheim (SVHI) erhält den Zuschlag, den ÖPNV in Hildesheim ab 2017 für weitere zehn Jahre durchführen zu können.

„Der dritte Meilenstein für die Zukunft des SVHI, für den wir monatelang gekämpft haben, ist damit geschafft“, freut sich Michael Bosse-Arbogast, der kaufmännische Geschäftsführer des Unternehmens. Sein Kollege Kai Henning Schmidt ergänzt: „Zunächst ging es uns um das Einreichen des Antrages, der zweite Meilenstein war die Einigung auf neue Tarifverträge für das Unternehmen und jetzt der Zuschlag. Ich freue mich sehr!“

Die Beschäftigten des SVHI können nach der langen Phase der Unsicherheit endlich aufatmen. Es geht weiter für den SVHI. Auch den beiden Geschäftsführern ist nach der monatelangen Ungewissheit die große Freude und auch ein Stück weit Erleichterung deutlich anzumerken.

Innerhalb eines Monats kann Klage gegen die Entscheidung beim Verwaltungsgericht erhoben werden. Juristische Auseinandersetzungen zu dem Thema sind folglich nicht ausgeschlossen.

Kai Henning Schmidt: „Wir haben heute aber einen sehr wichtigen Etappensieg gewonnen und können uns jetzt an die Arbeit machen, die endgültigen Voraussetzungen dafür zu schaffen, ab Januar 2017 eigenwirtschaftlich zu fahren.“

Die LNVG hat sich in dem Auswahlverfahren für eine absolute Transparenz entschieden. Insofern lag dem SVHI auch das Angebot des Wettbewerbers vor, und umgekehrt. „Aus Sicht der Fahrgäste ist das Angebot des SVHI das bessere. Insofern hat die LNVG eine gute Entscheidung für die Hildesheimerinnen und Hildesheimer gefällt!“, sagt Bosse-Arbogast.

SVHI

Neuer Spielplatz am Steinberg eröffnet!

Bei der Erstellung des Neubaugebietes „Neues Wohnen am Steinberg“ wurde auch ein neuer Spielplatz in der Astrid-Lindgren-Straße ausgewiesen. 2015 hat die Stadt dazu Kinder einbezogen, anschließend die Planung erstellt und dem Ortsrat sowie den beteiligten Kindern selbst präsentiert. Nun ist der rund 2.000 Quadratmeter große Spielplatz (Baukosten rund 160.000 Euro) Wirklichkeit geworden und wurde heute von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Ochtersums Ortsbürgermeister Dr. Ulrich Kumme und dessen Stellvertreterin Jutta Pufahl offiziell eröffnet. „Attraktive Wohngebiete mit geeigneten Spielmöglichkeiten für Kinder sind ein zentraler Baustein unserer Stadtentwicklungsplanung. Daher freue ich mich sehr, dass hier ein so schönes neues Spielareal unter Einbeziehung der Wünsche der Kinder entstanden ist, das sicher dem gesamten Stadtteil zugutekommen wird“, so der Oberbürgermeister. Dr. Kumme lobte die gelungene Einbindung des Spielplatzes und des Neubaugebietes an die bestehende Infrastruktur des Ortsteiles. Dies sei dem Ortsrat immer ein wichtiges Anliegen gewesen.

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Die Kinder der Villa Kunterbunt nahmen gleich die Seilkletterlandschaft in Beschlag. © Dr. Helge Miethe

Das Gelände des Spielplatzes ist zum Teil von enormen Hanglagen gekennzeichnet, gemäß Bebauungsplan wurden zwei Wegeverbindungen im Norden und im Süden angelegt. Die südliche Verbindung konnte aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nur über eine Treppenanlage ausgeführt werden. Um das Gelände behindertengerecht nutzbar zu machen, wurde daneben eine Rampe erstellt. Desweiteren wurde die Treppe mit entsprechenden optischen Abgrenzungen für sehbehinderte Personen ausgeführt. Entlang der Astrid-Lindgren-Straße wird die lineare Anordnung der Bäume, wie sie im gesamten Baugebiet vorgesehen ist, weitergeführt, parallel zum Straßenverlauf wurde zudem eine schützende Ahornhecke gepflanzt, sodass die Geländeentwicklung von der Straße aus nicht so massiv wahrgenommen wird.

Das Hauptelement des Spielplatzes bildet eine spannende, einzigartige Seilkletterlandschaft, die die motorischen Fähigkeiten der Kinder im Besonderen fordert und fördert. Eine Seilbahn und eine Dreifachschaukel mit Behindertensitz vervollständigen das Spielangebot für 6- bis 14-Jährige. Als Fallschutzmaterial wurden Holzhackschnitzel gewählt, weil sich diese durch die Oberflächengestaltung verzahnen und somit im geneigten Gelände verwendet werden können. Desweiteren sind die Flächen mit Rollstühlen befahrbar und machen so den Spielplatz auch für körperlich eingeschränkte Kinder nutzbar. Für unter 6-Jährige gibt es ein Sandspielbereich mit Spielhaus, der zur Hälfte von Sandsteinblöcken eingefasst ist, die gleichzeitig als Sitzgelegenheit dienen.

Dr. Helge Miethe

Kostbare Hildesheimer Bronzen

Themenführungen durch das Dommuseum Hildesheim am 25. September und 3. Oktober

Zum Thema „Kostbare Hildesheimer Bronzen aus dem Mittelalter“ lädt das Dommuseum Hildesheim zu einer besonderen öffentlichen Führung ein, die durch Dom und Dommuseum führt. In kleiner Runde werden die Details der berühmten Bronzegüsse Bischofs Bernwards im Dom, genau wie die filigraneren Kunstwerke im Museum betrachtet. Dazu gehören das Drachenaquamanile, eine spektakuläre Neuerwerbung, das Adlerpult und auch weniger bekannte und dennoch äußerst sehenswerte Objekte. Viele sind Teil der aktuellen Kabinettausstellung Drachenlandung, die noch bis zum 16. Oktober gezeigt wird. Die Führung widmet sich somit noch einmal den herausragenden Bronzegüssen, die bald wieder im Depot verschwinden und dann für längere Zeit für die Besucher nicht zu sehen sein werden.

Themenführung „Kostbare Hildesheimer Bronzen aus dem Mittelalter“

25.September und 3. Oktober 2016, jeweils 14 Uhr, Treffpunkt Domfoyer

Teilnahmegebühr 4 Euro zzgl. Eintritt

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, Tickets sind im Onlineshop unter http://www.dom-hildesheim.de oder im Foyer des Dommuseums erhältlich.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Von Grashüpfern bis Cupcakes

Street Food-Markt in Hildesheim bietet zahlreiche Schlemmereien
Bereits zum zweiten Mal macht die „Street Food Karawane“ Halt in Hildesheim. Die
Veranstaltung findet vom 01. bis zum 03. Oktober in der Fußgängerzone statt.
Die internationalen Teilnehmer gewähren einen Einblick in die dampfenden Garküchen Afrikas, Südostasiens und Lateinamerikas.
Staubige Fritten-Buden und Industrie-Kost sind passé – der Trend geht zu innovativen und handgefertigten, aber vor allem nachhaltigen Nahrungsangeboten. Genau da setzt die Street Food Karawane an, denn Begriffe, wie BIO, Fairtrade, regionale Produkte und artgerechte Tierhaltung werden hier großgeschrieben. Im Rahmen des Hildesheimer Street Food Events präsentiert sie liebevoll gestaltete Food-Trucks wie man sie sonst nur in den Straßen von New York oder im Londoner Southbank Centre bewundern kann.
Die 25 beteiligten Trucks bieten eine große kulinarische Auswahl. Liebhaber von Currys und veganen Speisen kommen ebenso auf ihre Kosten, wie Fans von Cupcakes, Tacos und
besonderen Burgern. Und wer einmal probieren möchte, wie Grashüpfer, Grillen und Co. schmecken, ist beim  selbsternannten „Insektenkoch“ Frank Ochmann an der richtigen Adresse.
pressefoto_streetfood_copyright-udo-klassen© Udo Klassen

 

Die Veranstalter, der Verein „people welcome“ und „Street Food Events“, sind schon seit geraumer Zeit in der Street Food-Szene aktiv. Der Hintergrundgedanke zu diesen Events geht dabei weit über das reine Angebot von kulinarischen Spezialitäten hinaus. Ihr Anliegen ist es, über das Essen eine Verständigung zwischen den Kulturen zu erreichen.
„Unsere Idee: Integration praktisch leben.“ lautet der Grundsatz des Vereins. Ziel
ist es, ein praktisches Lösungsbeispiel zu zeigen, wie man den Begriff „Integration“ wiederweg vom theoretischen Konstrukt in die Nähe des praktischen Handelns rücken könne. „Wie wir in der Vergangenheit erfahren haben, lässt sich über das Essen eine wunderbare Verbindung zwischen den Kulturen herstellen. Essen verbindet die Menschen und hilft Ressentiments abzubauen“, so der Veranstalter Udo Klassen.
Über die Street Food Events generiert der Verein den Großteil seiner finanziellen Mittel, um Menschen zu unterstützen, die auf der Flucht vor Krieg oder politischer Verfolgung nach Deutschland gekommen sind.
Ort: Fußgängerzone, 31134 Hildesheim
Datum: 01. bis 03.Oktober 2016
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 11 bis 20 Uhr, Montag 11 bis 18 Uhr
Der Eintritt ist frei
Weitere Infos finden Sie unter: http://www.street-food-events.com
Maraike Böhme

Taxendurchfahrt am ZOB wird eingerichtet

Ab Freitag, 16. September, können Taxen von 9 bis 6 Uhr wieder den ZOB vom Bahnhofsplatz zur Hannoverschen Straße und umgekehrt passieren. Eine entsprechende Beschilderung wird vorgenommen. Die Durchfahrt war Taxen seit dem Umbau des ZOB mit Blick auf die Sicherheit insbesondere von Schülerinnen und Schülern nicht gestattet. Dem Sicherheitsaspekt wird nun auch mit der zusätzlichen Einrichtung einer Tempo-10-Zone zwischen den beiden Kreiseln am Bahnhofsplatz und in der Hannoverschen Straße Rechnung getragen.

Stadt Hildesheim

Alltagsbezogener Umgang mit traumatisierten (Flüchtlings-) Kindern

 Mittlerweile sind viele der geflüchteten Familien mit ihren Kindern in den Regeleinrichtungen der Kindertagesbetreuung oder Schule angekommen bzw. werden noch ankommen. Daraus ergeben sich in der alltäglichen pädagogischen Arbeit neue Herausforderungen. Dieser Herausforderung gingen de rund 150 Teilnehmenden des jährlich stattfindenden Forums Netzwerk Frühe Hilfen jetzt am 31.08.2016 im großen Sitzungssaal vom Landkreis Hildesheim nach.

Nach einem Rück- und Ausblick über die Ergebnisse aus dem Netzwerk Frühe Hilfen durch den Netzwerkkoordinator Stefan Hollemann referierte der Traumaexperte Herr Alexander Korittko, was ein Trauma ist und wie es entstehen kann. Für traumatisierte Kinder sei ein fester und geregelter Tagesablauf wichtig, so Korittko. Negative Überraschungen hätten diese Kinder schon genug erlebt. Es sei wichtig, den Kindern ein verlässliches Bindungsangebot anzubieten und eventuelle intensive Ausbrüche des Kindes nicht persönlich zu nehmen, ermutigte der Referent die Teilnehmenden.

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Im Netzwerk Frühe Hilfen“ steht der alltagsbezogene Umgang mit traumatisierten (Flüchtlings-)Kindern im Mittelpunkt. Ein Thema, dass bei den Tagungsteilnehmenden im Kreishaus auf großes Interesse traf. (Foto: lps)

Letztendlich konnte der Vortrag Antworten und ganz praktisches Handwerkszeug für die handelnden Akteure in ihrem Arbeitsalltag liefern. Auf einer abschließenden Podiumsdiskussion wurde die derzeitige Situation aus Sicht der teilnehmenden Einrichtungen dargestellt und gemeinsam mit dem Referenten und den Teilnehmenden diskutiert. Hierbei konnten wertvolle Informationen, wie z.B. weiterführende Unterstützungsangebote, mitgenommen und neue Verknüpfungen im Netzwerk geschlossen werden.

Das Netzwerk Frühe Hilfen ist eine verbindliche Kooperationen zwischen dem Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendhilfe und vielen weiteren familiennahen Institutionen zur frühzeitigen Unterstützung von werdenden Eltern und Familien mit Kindern in den ersten Lebensjahren. Das Netzwerk Frühe Hilfen ist im Landkreis Hildesheim beim Dezernat für Soziales, Jugend, Sport und Gesundheit angesiedelt. Ansprechpartner ist der Netzwerkkoordinator der Frühen Hilfen Stefan Hollemann (Tel. 05121 309-4502, Mail stefan.hollemann@landkreishildesheim.de )

Landkreis Hildesheim

Kommunalwahlergebnisse auch per App

Die Ergebnisse der Kommunalwahl am 11. September in Stadt und Landkreis Hildesheim sind ab 18 Uhr nicht nur unter www.hildesheim.de/kommunalwahl2016, sondern auch per App einsehbar: Für die Stadt lautet der Link www.rathaus-hildesheim.de/wahlen, für den Landkreis www.wahl.mobi/app/laender/nds/254.html. Diese Angebote sind eingebunden in die App „Wahlportal“. Diese ermöglicht unter www.wahlinfo.de/app/info/index.html den Zugriff auf die mobilen Wahlergebnisseiten deutscher Gemeinden, Städte und Kreise, die die Wahlauswertungssoftware PC-Wahl nutzen.

Stadt Hildesheim

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer zu Gast in Gelendzhik

Hildesheims Partnerstadt Gelendzhik hatte Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer mit einer kleinen Delegation (darunter Ratsherr Detlef Hansen und die Vorsitzende des Arbeitskreises Gelendzhik, Natalie Herbig, zugleich Übersetzerin) zu einem Kurzbesuch nach Russland eingeladen. Anlass war das dortige Stadtfest zum 185-jährigen Jubiläum der Stadt Gelendzhik. Das Treffen war gleichzeitig der Gegenbesuch zum Treffen im Juni 2015, als eine Delegation aus Gelendzhik angeführt vom Oberbürgermeister der Kurstadt, Victor Khrestin, in Hildesheim zu Gast war.

Bei einem sehr herzlichen Empfang im Rathaus der Stadt an der russischen Schwarzmeerküste wurde die Hildesheimer Gruppe in freundschaftlicher Atmosphäre begrüßt. Neben dem Bürgermeister Khrestin waren unter anderem auch dessen Stellvertreterin Tatiana Konstantinova, drei Ortsbürgermeister sowie der ehemalige Bürgermeister Viktor Rutkowski anwesend, der 1992 die Partnerschaftsurkunde mit der Stadt Hildesheim unterzeichnet hatte.

Beide Oberbürgermeister betonten in ihren Reden die Bedeutung von Städtepartnerschaften vor dem Hintergrund der globalen Konflikte der Gegenwart. Das besondere Engagement der Ehrenamtlichen im Bereich der Städtepartnerschaften auf beiden Seiten wurde ebenfalls sehr gewürdigt. Khrestin und Dr. Meyer waren sich einig, die Völkerverständigung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Städte fortzuführen und den Austausch unterschiedlicher Bräuche und Kulturformen weiter zu fördern.

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Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Gelendzhiks Bürgermeister Victor Khrestin beim Rundgang über das Stadtfest.© Stadt Hildesheim

Auf dem Programm der Hildesheimer Delegation standen auch Besuche des städtischen Jugendzentrums Eldorado, des Stadtmuseums, der etwa 5.000 Jahre alten „Dolmen“, einer Art Hünengräber, des Kosmonautenmuseums sowie des großen Stadtfestes an der wunderschönen Strandpromenade.

Wer Interesse an Hildesheims Städtepartnerschaft hat und gern in einem Arbeitskreis mitarbeiten möchten, findet im Internet unter www.hildesheim.de/partnerstaedte Informationen und kann sich gerne bei Oliver Rösner (Stadt Hildesheim, Städtepartnerschaften und Internationale Beziehungen) unter Telefon 05121 301-1027 bzw. per Mail unter o.roesner@stadt-hildesheim.de melden.

Stadt Hildesheim

Wir schnipseln uns eine Welt zusammen

Für Kinder ab acht Jahren kommt ab Donnerstag, 15. September 2016, um 11 Uhr das Erzählstück „Schnipselgestrüpp“ auf die theo-Bühne. Darin erzählt die freie Theatergruppe Karo Acht eine mitreißende Geschichte über Kreativität und Fantasie.

Das Kind hat einen Teppich aus Papier, der kostet nichts. In den Zeitungen findet es Bilder und Geschichten und schnipselt sich so ganz neue Welten in sein Zimmer. Es erobert den Dschungel, schwimmt mit Pottwalen um die Wette und trifft den Papst. Seine Eltern bleiben auf dem Sofa in der Wohnung zurück.

Mit Video- und Musikeinspielungen zeigt das Theater Karo Acht in dem Erzähltheaterstück „Schnipselgestrüpp“ nach dem Buch von Christian Duda und Julia Friese eine Geschichte über kindliche Fantasie und Kreativität, über die kommunikative Kraft des Spiels und darüber, dass materielle und geistige Armut nicht dasselbe sind. In der Regie von Renzo Solórzano und in Kooperation mit dem TfN kommt das Stück ab Donnerstag, 15. September 2016, um 11 Uhr auf die studiobühne theo.

Karten für die Vorstellungen am 15., 16., 17. und 18. September kosten 6 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder, Schüler und Studierende. Erhältlich sind die Tickets im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693 1693 und im Internet unter http://www.tfn-online.de.

Elisabeth Schwarz

„Leise Probleme – ängstlich, traurig, zurückgezogen“

Die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises bietet einen Vortragsabend mit dem Titel „Leise Probleme – ängstlich, traurig, zurückgezogen“ an. Am kommenden Donnerstag, dem 15.09. um 19:00 Uhr wird über „leise Störungen“ bei Kindern berichtet und ein Austausch angeboten. Inhalt werden verschiedene Erscheinungsformen von Angst und Trauer sein. Ziel ist es, für Entwicklungsrisiken zu sensibilisieren und sich über Möglichkeiten im Umgang auszutauschen. Das Angebot richtet sich an Eltern, Erzieher/innen und Interessierte.

Die Veranstaltung findet im kleinen Sitzungssaal der Kreisverwaltung, Eingang B, Bischof-Janssen-Str. 31 statt und endet um ca. 20:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Landkreis Hildesheim

Landvolk überreicht die Erntekrone

Vertreter von Landvolk und Landfrauen überreichten Landrat Wegner zum Erntedankfest eine Erntekrone für die Eingangshalle des Kreishauses; dies als Zeichen der engen Verbundenheit des land- und forstwirtschaftlichen Berufsstandes mit dem Landkreis. In diesem Jahr wurde die Erntekrone für die Eingangshalle dankenswerter Weise von den Mitgliedern des Kreisverbandes der Landfrauen in Alfeld hergerichtet.

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Vertreter des Landvolks und der Landfrauen bei der Übergabe der Erntekrone © Jens Härtel

In der alten Zeit wurde die Erntekrone aus Ähren bzw. Rispen der einzelnen Getreidearten mit dem letzten Fuder vom Feld dem Bauern von den Erntehelfern überreicht. Heute betrifft die Ernte nicht mehr nur Getreide, wie es in der Erntekrone vertreten ist, sondern auch Pflanzen für regenerative Energien wie Mais, Energierüben, Energieholz und Energiegras sowie Raps und Zuckerrüben, deren Ernte noch aussteht. Alles in allem stehen die Früchte im Landkreis Hildesheim in angepaßten Fruchtfolgen. „Eine gute Ernte ist auch in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, sondern das Ergebnis sorgfältiger Arbeit der Bauernfamilien im Einklang mit den Naturkräften.“, so Carl-Jürgen Conrad vom Landvolk Hildesheim.

Die Zeiten ändern sich, aber gute Traditionen bleiben. Deshalb haben auch dieses Jahr Vertreter vom Landvolk- und Landfrauenvorstand unter der Leitung von Herrn Kreislandwirt Dr. Thomas Stadler und Frau Kreisvorsitzenden Kerstin Lahl-Schaper von Landvolk und Landfrauen die große Erntekrone dem Landrat übergeben, die auch gleich im Kreishaus aufgehängt wurde.

Jens Härtel 

Einmalige Gelegenheit: Hunde bis 15. Oktober rückwirkend anmelden

Der Hund ist vielen Menschen treuer Begleiter im Alltag, Spielgefährte von Kindern oder Hilfe bei körperlichen Beeinträchtigungen. Mehr als 3.800 Hundehalterinnen und Hundehalter haben in Hildesheim ihren vierbeinigen Liebling angemeldet und werden vom Bereich Steuern und Abgaben zur Hundesteuer herangezogen. Wer einen Hund in seinem Haushalt hält, hat ihn innerhalb von 14 Tagen anzumelden. Bei neugeborenen Hunden beginnt die Steuerpflicht mit dem vierten Lebensmonat. Die Hundesteuer beträgt jährlich 126 Euro für den ersten und 186 Euro für jeden weiteren Hund.

Bei Kontrollen im ganzen Stadtgebiet fallen jedoch leider immer wieder Hunde auf, die nicht angemeldet sind. Dann wird neben der rückwirkenden Veranlagung zur Hundesteuer auch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, dass in der Regel mit der Festsetzung einer Geldbuße in Höhe von mindestens 50 Euro endet. Im Einzelfall kann das Bußgeld in Abhängigkeit von den Umständen auch deutlich höher liegen, was für den Fall, dass die Anmeldung schlichtweg vergessen wurde, sehr ärgerlich ist. Der Stadt entgehen durch nichtangemeldete Hunde darüber hinaus Einnahmen, die dem allgemeinen Haushalt und somit allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zugutekommen könnten.

Daher wird bis 15. Oktober einmalig allen Hundehalterinnen und -haltern die Möglichkeit gegeben, Hunde rückwirkend ohne Geldbuße anzumelden. Wer auch diese Gelegenheit ungenutzt verstreichen lässt, muss mit verstärkten Kontrollen und empfindlichen Geldbußen rechnen, die im Einzelfall mehrere hundert Euro betragen können. Die Anmeldung kann im Stadtbüro oder ganz einfach online von Zuhause erledigt werden. Das entsprechende Formular steht unter www.hildesheim.de/hundesteuer zum Download bereit und kann ausgefüllt postalisch oder gescannt per Mail an steuern@stadt-hildesheim.de geschickt werden.

Anfang 2017 werden an alle steuerlich registrierten Hundehalterinnen und -halter neue Hundesteuermarken verschickt. Diese Marken unterscheiden sich in Form und Farbe deutlich von den noch bis zum 31. Dezember gültigen Marken. Auch danach gilt selbstverständlich: Wer ohne oder mit nicht mehr gültiger Hundesteuermarke erwischt wird, muss mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige und der Festsetzung einer empfindlichen Geldbuße rechnen.

Für Fragen zur Hundesteuer steht der Bereich Steuern und Abgaben unter Telefon 05121 301-2052, per Fax unter 05121 301-952088 oder per Mail unter steuern@stadt-hildesheim.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema finden sich unter www.hildesheim.de/hundesteuer.

Stadt Hildesheim

Hinter jeder Ecke ein Schatz

Der Hildesheimer Stiftungstag verdeutlicht die Vielfalt der Hildesheimer Stiftungslandschaft

Im Rahmen des Hildesheimer Stiftungstages werden am 29. Oktober 2016 zwischen 11 und 15 Uhr eindrucksvolle Förderprojekte vorgestellt, die durch die Unterstützung der Hildesheimer Stiftungen realisiert werden konnten. An drei verschiedenen Orten in der Hildesheimer Innenstadt sind vielfältige Förderbeispiele aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Sport und Soziales zu sehen. Die verschiedenen Stationen können individuell oder im Rahmen eines moderierten Spaziergangs, der um 12 Uhr am Platz An der Lilie beginnt, besucht werden. Die Moderation wird in Gebärdensprache übersetzt, die Stationen des Spaziergangs sind stufenlos erreichbar.

An drei festen Stationen präsentieren sich von 11 bis 15 Uhr verschiedene, von Hildesheimer Stiftungen geförderte Projekte. Am Hohen Weg auf Höhe des Hildesheim-Modells, in der Andreaspassage sowie in und vor St. Michaelis finden die Besucherinnen und Besucher neben informativen Ständen ein kulturelles, sportliches und kulinarisches Programm.

Um 12 Uhr beginnt ein barrierefreier moderierter Spaziergang zu den einzelnen Stationen. Auf dem Weg begegnen den Gästen überraschende Aktionen von weiteren Projektpartnern.

Foto: Chris Gossmann

Hildesheimer Beschwerdechor, © Andreas Hartmann

Für die Teilnahme am Stiftungstag wird kein Eintritt erhoben. So haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt und das mannigfache soziale sowie sportliche Engagement in Hildesheim zu entdecken, und darüber hinaus zu erfahren, wie die diversen Projekte finanziell ermöglicht werden konnten. Um diese Unterstützung auch weiterhin leisten zu können, freuen sich die Hildesheimer Stiftungen über Spenden und Zustiftungen.

Ein ausführliches Programm zu den einzelnen Stationen ist ab Mitte Oktober u.a. in der tourist-information, bei der Sparkasse sowie im Stadtbüro aus und ist unter www.hildesheim.de zu finden.

Anke Persson

Ein Tag für die Elektromobilität in Hildesheim

 „Hi-Move“ informiert über emissionsarme Energie und Mobilität

Am Tag der Elektromobilität „Hi-Move“, der 2013 ins Leben gerufen wurde, dreht sich auch 2016 alles um elektrisch betriebene und emissionsfreie Antriebstechnik. Die Veranstaltung nimmt die weitreichende Bedeutung des Klima- und Umweltschutzes in der Elektromobilbranche in den Blick und informiert über das Fahren ohne CO2-Ausstoß und Benzinverbrauch.

CO2-freie Fahrzeugmodelle zum Anfassen und Probefahren

Die Dost Automobile GmbH präsentiert Elektrofahrzeugmodelle und berät zu Elektromotoren und Energieverbrauch der Marke VW. Zu Testfahrten laden der E-Golf und Golf GTE ein. Auch der neue Passat GTE kann besichtigt werden. Außerdem ist die Deutsche Post mit ihrem selbstentwickelten Elektrozustellfahrzeug – dem “StreetScooter“ – vertreten. Fans von Zweirädern sollten den Stand der Hornburg Automobile GmbH ansteuern und die neuen E-Bike-Modelle oder den klassischen Cityroller mit Elektromotor genauer unter die Lupe nehmen. Über ihre Erfahrungen mit elektrisch angetriebenen Betriebsfahrzeugen informiert die Gemeinnützige Baugesellschaft zu Hildesheim AG gbg, die eines ihrer Fahrzeuge mitbringt.

Die Zukunftsaussichten für die Elektromobilität in der Region nimmt die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg an ihrem Stand in den Fokus. Außerdem können sich Besucherinnen und Besucher die Modelle Twizy und Kangoo Z.E. von Renault, einen BMW i3 sowie verschiedene E-Cargo-Bikes näher anschauen.

Der von Schülern umgerüstete E-Käfer der Werner-von-Siemens-Schule darf am Stand von NiedersachsenMetall – Verband der Metallindustriellen Niedersachsens e.V. bewundert werden.  Zwischenzeitlich haben Schüler auch einen kultigen Motorroller – eine alte Schwalbe – mit elektrotechnischem Antrieb ausgestattet.

Informationsprogramm rund um die Elektromobilität

Auf der Bühne an der Rückseite des Rathauses sind auf dem 4. Hildesheimer Tag der Elektromobilität „Hi-Move“ noch weitere Einrichtungen zu Gast. Fachleute geben in Interviews und Vorträgen Einblicke in die Welt der Elektromobilität und sprechen über CO2-freie und geräuscharme Fahrzeug-Alternativen sowie über die aktuelle Entwicklung der E-Mobilität und über Klimaschutz sprechen. So antworten die Experten der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine gGmbH auf Fragen zum Klimaschutz in der Region und zum kostenlosen Solar-Check für Eigentümer von Ein- Zwei- oder Mehrfamilienhäusern.

Wer mehr über das „Auftanken“ an E-Ladesäulen erfahren möchte, sollte sich das Interview der EVI Energieversorgung Hildesheim nicht entgehen lassen, die eine E-Ladesäule mitbringt und außerdem ihr Förderprogramm „Elektromobilität“ erläutert.

In weiteren Interviews informiert etwa HILDESHEIMmobil zu unterschiedlichen Antriebstechniken von Elektro über Hybrid bis Range Extender, der ACE Automobilclub Europa e.V. über die Nutzung von E-Autos im Alltag und die Hornburg Automobile GmbH über verschiedene E-Bike-Typen bis hin zum S-Pedelec.

Partner des „Hi-Move“ 2016

Der 4. Hildesheimer Tag der Elektromobilität „Hi-Move“ wird unterstützt von der Stadt Hildesheim, dem Landkreis Hildesheim und der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. Hauptsponsor ist die Robert Bosch Car Multimedia GmbH.

Hildesheim Marketing GmbH