Verdacht auf Algenblüte im Hohnsensee

Bei der heutigen routinemäßigen Besichtigung des Hohnsensees und Entnahme einer Wasserprobe durch das Gesundheitsamt des Landkreises Hildesheim wurde eine beginnende Trübung des Wassers mit Schlierenbildung in den Uferbereichen festgestellt. Dieses ist ein wesentliches Merkmal beginnender Algenblüte. Besonders bei anhaltend hohen Temperaturen während der sommerlichen Badesaison kann es zum explosionsartigen Wachstum von Algen kommen.

Ein Teil der Algen bildet Gifte (Toxine), die bei bestimmten Konzentrationen ein gesundheitliches Risiko für Badende darstellen. Der Untersuchungsumfang der Wasserprobe des Hohnsensees wurde daher vom Gesundheitsamt um den Parameter des von Algen gebildeten Toxins erweitert, um Gewissheit über ein ggf. mögliches Algenwachstum zu erlangen. Die auch in dieser Badesaison laufend durchgeführten Analysen des Badewassers zeigten für den Hohnsensee sowie für die anderen EU – Badeseen „Blauer Kamp“ in Hildesheim, die „Giftener Teiche“ und den „Kiessee“ in Heisede eine ausgezeichneter Badewasserqualität!

Folgende Symptome können beim Kontakt mit Blaualgen oder nach dem Verschlucken mit Toxinen kontaminierten Wassers auftreten: Haut- und Schleimhautreitzungen, Bindehautentzündungen, Ohrenschmerzen, Durchfall, Fieber, Atemwegserkrankungen, allergische Reaktionen. Eine ernsthafte Gefahr toxinbedingter systemischer Erkrankungen kann vor allem beim Verschlucken größerer Mengen kontaminierten Wassers bestehen, dies gilt insbesondere bei Kleinkindern, aber auch für mitgeführte Haustiere wie zum Beispiel Hunde. Besteht eine konkrete gesundheitliche Gefährdung für Badende, wird über Informationstafeln am See gegebenenfalls ein vorübergehendes Badeverbot ausgesprochen.

In Absprache mit dem Badbetreiber und der Stadtverwaltung empfiehlt das Gesundheitsamt aktuell, an den durch Schlieren- und leichte Schaumbildung sowie eine Durchmischung mit kleinen grünen „Kügelchen“ erkennbaren stark betroffenen Bereichen des Hohnsensees bis auf weiteres nicht zu baden. Eine unmittelbare Gesundheitsgefahr besteht derzeit nicht, aber die verminderte Sichttiefe kann die Wasserrettung von ggf. verunglückten Badenden beeinträchtigen.

Das Gesundheitsamt wird die Wasserqualität der Badeseen weiterhin regelmäßig beobachten und kontrollieren. Für Fragen stehen die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes telefonisch unter 05121/309-7232 und per E-Mail unter gesundheit@landkreishildesheim.de gerne zur Verfügung.

Hans-A. Lönneker

Die EVI warnt vor wettbewerbswidrigem Verhalten

In den vergangen Wochen kommt es im Stadtgebiet von Hildesheim wieder vermehrt zu Hausbesuchen von Vertretern, die bewusst falsche Informationen verbreiten und Bewohner damit zu einem Wechsel des Energieversorgers veranlassen wollen. Die EVI rät dringend, niemals unbedacht eine Unterschrift an der Haustür zu leisten und sich vorher immer zu vergewissern, ob die Behauptungen der Vertreter glaubhaft sind und der Wahrheit entsprechen.

Vor kurzem erst erschienen eine Frau und ein Mann an der Haustür einer langjährigen Kundin der EVI und behaupteten, dass der Energieversorger EWE Energie AG ab dem 01. August 2016 anstelle der EVI der neue Energielieferant für Strom und Erdgas sei. Aus diesem Grund müssten sie die Kunden- und Gerätenummern erfassen. Die Kundin wies die ominösen Besucher geistesgegenwärtig darauf hin, dass ihr die EVI als ihr Lieferant bisher keine schriftliche Mitteilung über eine Vertragsänderung gemacht habe. Daraufhin behaupteten die Vertreter, diese Mitteilung käme in der nächsten Woche. Die Kundin ging auf das Angebot der Vertreter nicht ein, lies diese nicht in ihre Wohnung und meldete der EVI diesen widerrechtlichen Vorgang schriftlich. Die EVI erhielt auch noch von weiteren Kunden die Nachricht, dass die Vertreter behaupteten, die jeweiligen Straßen, in der die Kunden wohnen, würden von der EVI künftig auf einen anderen Energieversorger umgestellt.

Die EVI stellt eindeutig fest: Die EWE Energie AG übernimmt nicht die Strom- und/oder Gasversorgung einzelner Straßenzüge im Stadtgebiet Hildesheim und wird somit auch nicht automatisch Lieferant für die Anwohner dort. Diese Behauptung soll Kunden zum Abschluss eines Neuvertrages bewegen und dieses Verhalten ist für die EVI nicht hinnehmbar. Die EVI hat das Oldenburger Unternehmen aufgefordert eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Sollten Kunden dennoch einem dieser Betrüger geglaubt und einen Vertrag abgeschlossen haben, besteht für sie immer noch das Recht, diesen Vertrag zu widerrufen. Dieses müssen die Kunden innerhalb einer Frist von zwei Wochen wahrnehmen. Gerne helfen hier auch die Beraterinnen und Berater der EVI in den Kundencentern und Kundenbüros.

Außerdem sollten sich die Geschädigten bei dem Unternehmen beschweren, das den Vertrag verschickt hat und die EVI über den Vorfall informieren. Dazu ist es ratsam, den Vorfall der Verbraucherzentrale zu melden. Grundsätzlich rät die EVI, niemanden in sein Haus oder seine Wohnung zu lassen. Die Mitarbeiter der EVI tragen Arbeitskleidung und haben immer einen Dienstausweis dabei. Dazu besteht die Möglichkeit, bei der EVI anzurufen, um nachzufragen, ob es sich um einen echten EVI-Mitarbeiter handelt. Kunden erreichen die EVI in solchen Fällen unter der Nummer 508-301.

Katrin Groß

Die EVI installiert neue E-Ladesäule im Herzen Hildesheims

Die EVI Energieversorgung Hildesheim wird in Höhe der Jacobistraße 11 in direkter Nähe zum Rathaus der Stadt Hildesheim eine Stromladesäule für Elektrofahrzeuge errichten. Die Bauarbeiten beginnen in den kommenden Wochen. Die Bauzeit vor Ort, in der das Fundament für die Säule gegossen und die notwendigen Leitungen für den Anschluss gelegt werden, beansprucht etwa eine Woche. Die Kosten für die Ladesäule belaufen sich auf knapp 20.000 Euro.

Die neue Ladesäule, es handelt es sich um eine Smart SN 22 Säule, verfügt über zwei Schnellladepunkte, die es dem Nutzer ermöglichen, den Akku eines E-Fahrzeuges über eine Wechselstromladung, eine sogenannte AC-Ladung, mit 22 kW zu betanken. Die Batterie eines Kleinwagens mit einem 22 kWh Akku lädt an der neuen Ladesäule in etwa einer Stunde vollständig auf. Das Stecker-System der Stromtankstelle entspricht mit der Ladekupplung Typ 2 dem aktuellen Standard. Dieser EN 62196 Typ 2 Stecker wurde 2013 als europaweite Norm für Ladestecker festgelegt, mit dem ab 2017 alle E-Mobile ausgestattet sein müssen.

„Dieser Standort ist wirklich ideal: Mitten im Herzen unserer Stadt, die technischen Bedingungen stimmen und wir haben auch noch die notwendigen Parkmöglichkeiten.“, sagt Michael Bosse-Arbogast, Kaufmännischer Geschäftsführer der EVI Energieversorgung Hildesheim.

Das Thema E-Mobilität spielt für den Hildesheimer Energieversorger schon seit Jahren eine bedeutende Rolle. Vor sechs Jahren wurde eine Ladesäule auf dem Kundenparkplatz der EVI am Römerring in Betrieb genommen. Ebenfalls im Jahr 2010 erweiterte die EVI ihren Fuhrpark um drei Elektro-Roller, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EVI für Dienstfahrten in der Stadt zur Verfügung stehen. Heute ist die EVI zusätzlich mit drei Citroen C- Zero unterwegs, die seit 2011 eine Laufleistung von 105.000 km haben. Dazu kommen noch ein VW e-up! und ein Renault Kangoo Z.E., die der EVI im Rahmen der Initiative Schaufenster Elektromobilität der Metropolregion Niedersachsen zur Verfügung gestellt werden. „Die EVI war eines der ersten Unternehmen in Hildesheim und der Region, das E-Autos und E-Roller zu einem festen Bestandteil ihres Fuhrparkes machte und damit die E-Mobilität ins Stadtbild gebracht hat.“, so Bosse-Arbogast, „Und unsere Fahrzeuge bewähren sich seit Jahren und zeichnen sich durch ihre zuverlässige Laufleistung aus.“

Mit der neuen Stromladesäule bietet die EVI Hildesheim insgesamt 2 Ladesäulen mit 4 Schnellladepunkten die allen Hildesheimerinnen und Hildesheimern öffentlich zugänglich sind. Damit unterstützen sowohl die EVI Energieversorgung Hildesheim als auch die Stadt Hildesheim die Pläne der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million E-Fahrzeuge auf die Straßen zu bringen und 7000 Schnellladepunkte im gesamten Bundesgebiet bereit zu stellen. Für den Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, Dr. Ingo Meyer, steht fest: „Mit der öffentlich zugänglichen E-Lade-Säule an zentraler Stelle wird das Portfolio in Sachen E-Mobilität in unserer Stadt um ein weiteres attraktives Angebot bereichert. Das begrüße ich mit Blick auf den Ausbau der Elektromobilität in Hildesheim natürlich sehr.“

Im Juli 2016 waren in der Stadt und im Landkreis Hildesheim insgesamt 82 reine E-Autos gemeldet. Diese Zahl soll in der Zukunft natürlich noch weiter steigen. Detlef Hansen, Vorsitzender des Beirates der EVI Energieversorgung Hildesheim und einer der Mitinitiatoren für den Bau der Ladesäule an diesem Standort sagt dazu: „Ohne eine gute Tankinfrastruktur wird sich die E-Mobilität nie durchsetzen, da war ich mir mit dem Betriebsratsvorsitzenden von Bosch, Stefan Störmer schnell einig. Leider fehlt ein entsprechendes Angebot in der Hildesheimer Innenstadt, also bestand Handlungsbedarf. Das Schöne: Mit meiner Initiative rannte ich bei der EVI und der Stadtverwaltung offene Türen ein.“

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E-Mobilität für ein sauberes Hildesheim: Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Detlef Hansen, Beiratsvorsitzender der EVI, und Michael Bosse-Arbogast, der Kaufmännische Geschäftsführer der EVI © Katrin Groß

Die EVI prüft derzeit, wo es im Stadtgebiet Hildesheim weitere Standorte für neue Stromtankstellen geben könnte. Fest steht für Michael Bosse-Arbogast: „E-Mobilität ist ein bedeutsames Thema der EVI. Auch bei diesem Thema stehen wir der Stadt Hildesheim gerne mit all unserer Kompetenz als Partner mit Rat und Tat zur Seite!“

Um ihren Beitrag dafür zu leisten, dass mehr E-Fahrzeuge auf die Straßen Hildesheims kommen, bietet die EVI Privatkunden, die einen Ökostromvertrag abschließen seit 2011 das Förderprogramm „E-Mobilität“ und fördert damit den Kauf eines E-Fahrzeuges. Ein E-Fahrrades wird mit einem Zuschuss in Höhe von 120,-€ gefördert, der Kauf eines E-Rollers wird mit 240,-€ bezuschusst und den Kauf eines E-Autos fördert die EVI 480,-€. Und Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 werden im umweltpädagogischen Schulprojekt E-Mobilität der EVI über das Thema informiert. Näheres dazu bietet die Homepage des Unternehmens unter www.evi-hildesheim.de

Katrin Groß

 

Eschentriebsterben in Hildesheim

Seit 2009 ist in Nordrhein-Westfalen eine Erkrankung der einheimischen Esche in großem Umfang dokumentiert worden. Jetzt ist das Eschentriebsterben leider auch an zahlreichen Bäumen im Stadtgebiet von Hildesheim zu erkennen.

Bei dieser aus Asien importierten Pilzkrankheit „das Falsche Weiße Stengelbecherchen“ sterben innerhalb kürzester Zeit die Triebe oder ganze Kronenpartien an Eschen ab. Die Baumstabilität wird durch einen schnellen Holzabbau verringert und dadurch besteht die Gefahr von Astbruch.

Die Pilzsporen entwickeln sich in der Laubstreu und werden von dort weiter verbreitet. Eine Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln (um weitere Infektionen zu verhindern) wird aus ökologischen Gründen abgelehnt und ist bei älteren Bäumen nicht durchführbar.

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© Stadt Hildesheim

Von einer Nachpflanzung der einheimischen Gemeinen Esche (Fraxinus exelsior) wird dringend abgeraten, da noch keine resistenten Bäume nachgezogen werden konnten. Als Nachpflanzung an Straßen könnten jedoch resistente amerikanische Eschenarten verwendet werden. Noch besser wäre eine Mischkultur von gesunden, geprüften Baumarten.

Im Hansering, der Vollständig mit der Gemeinen Esche bepflanzt ist, wird diese Krankheit leider zu zahlreichen Baumfällungen im kommenden Winter führen.

Stadt Hildesheim

Mähbooteinsatz an der JoWiese

Der Betreiber der JoWiese lässt am morgigen Donnerstag, 21. Juli, ab 8.00 Uhr, mit einem Mähboot die überbordende Vegetation an Unterwasserpflanzen des zum Bad gehörigen Bereichs zurückschneiden. Das erhöhte Algenwachstum behindert die Badegäste beim Schwimmen. Zudem verbessert ein Rückschnitt den Sauerstoffgehalt des Gewässers und somit die Wasserqualität.

Der Einsatz des Mähbootes dauert circa zwei Tage an. In diesem Zeitraum ist der Badebereich an der JoWiese aus Sicherheitsgründen nicht nutzbar.

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© Stadt Hildesheim

Auf geschützte Arten wie Krebsschere und Seerose wird bei der Mähaktion ebenso Rücksicht genommen wie auf die Tierwelt.

Ab dem 8. August wird die Stadt Hildesheim den restlichen Hohnsensee mit dem Mähboot freischneiden lassen. Dazu wird die Verwaltung zu gegebener Zeit informieren.

Stadt Hildesheim

Kids lieben das Ferienprogramm im KJD

Mehr als 200 Kinder und Jugendliche haben in diesen Sommerferien bereits an den Ferienprogrammangeboten des Kinder- und Jugendhauses Drispenstedt (KJD) teilgenommen.

Mit über 20 verschiedenen Projekten, Aktionen und Ausflügen ist das KJD wieder Spitzenreiter im diesjährigen Ferienprogramm des Fachdienstes Jugend.

Das bunte Angebotsspektrum reicht von „Indisch Kochen“ über „Gestalten mit Ton und Speckstein“, einem Ausflug zur Osterwaldbühne, einem TipKick Turnier, Bogenschießen sowie einer Märchenwoche bis hin zur kreativen Schmuckwerkstatt. Jugendliche und auch ganze Familien waren bis jetzt überall mit Begeisterung dabei. Alle Angebote sind ausgebucht und die Wartelisten lang.

Am Ende der Ferien ist für zwei Wochen eine internationale Jugendgruppe des IJGD (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) im Haus zu Gast. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern werden dann in Kooperation mit Radio Tonkuhle im Kinder- u. Jugendhaus Drispenstedt eine eigene Radiosendung produzieren.

Die Stadt dankt ganz besonders dem Leiter des KJD Stephan Kaune sowie den engagierten Helferinnen und Helfern, denen es zu verdanken ist, dass dieses Sommerprogramm mit einer solchen Vielfalt und Qualität umgesetzt werden kann.

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Die Aktion „Gestalten mit Speckstein“ ist einer der Renner des diesjährigen Ferienprogramms beim KJD. Organisatoren sind  Marie Thieben und Nico Schultz © Stadt Hildesheim

Nach dem Ferienprogramm ist das KJD während der Schulzeit für Kinder und Jugendliche wieder an folgenden Zeiten geöffnet:

Für Kinder (6-10 Jahre):
Montags nur AG’s (kein offener Treff)
Dienstag bis Donnerstag 16.00–18.00 Uhr (offener Treff)
Freitag 14.30 – 17.00 Uhr (offener Treff und AG’s)

Für Teenies und Jugendliche (offener Treff):
Montag, Dienstag, Mittwoch 16.00-19.00 Uhr
Donnerstag 16.00-19.30 Uhr
Freitag 16.00-18.30 Uhr

Für Eltern:
Montag 12.00 – 14.00 Uhr Elternsprechstunde (bitte vorher anmelden)
Dienstag 16.00 – 18.00 Uhr Elterntreff

Spezielle Angebote:
Dienstag 16.00 – 18.00 Uhr, Umsonstladen
Donnerstag, 16.00-19.00 Uhr, Musikwerkstatt mit Instrumentenkarussell u. Singstudio
Freitag, 14.30-16.30 Uhr, KinderKunstWerkstatt

Nach Terminabsprache: Schulaufgabenhilfe, Bewerbungshilfe, allgemeine Beratung

Stadt Hildesheim

Kinderferienprogramm im Dommuseum – noch Plätze frei!

Auch in diesem Jahr lädt das Dommuseum im Rahmen des Kinderferienprogramms zu einer spannenden Aktion ein. Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren können am 27. Juli 2016 von 10 bis 12 Uhr die Ausstellungsräume erkunden, einige der ausgestellten Schätze aufspüren und näher kennenlernen. Besonders werden wir uns einen Schatzbehälter anschauen, der an den Heiligen Oswald, einen König, erinnert. Außerdem wird eine kleine Schatzkiste gestaltet. Wer mag, kann dafür auch schon einen eigenen Schatz, eine kleine Kostbarkeit, mitbringen.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt, daher ist die telefonisch Anmeldung unter T 05121/307-770 erforderlich.

Internetredaktion Bistum Hildesheim

Hildesheimerin Amina Önder im Finale des RTL Com.mit Award 2016

Einmal im Jahr schreibt der Sender RTL den Com.mit Award 2016 aus. Dabei werden junge Menschen zwischen 15 und 29 Jahren in Deutschland ausgezeichnet, die sich besonders sozial und ehrenamtlich engagieren. In diesem Jahr dreht sich unter dem Motto „Wir schaffen was“ alles um das Thema Flüchtlingsarbeit. Schirmherr des Preises ist Peter Kloeppel.

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Bei den Dreharbeiten für die RTL-Sendung „Faktenchecker“ (v. l.): Majid Rahmati, Siras Kheder, Kameramann Christian Schulke, Moderatorin Laura Wilbert, Tontechniker Lars Heindorf, Amina Önder und Ishan Isso. © Stadt Hildesheim

Amina Önder aus Hildesheim ist eine der Finalistinnen, die im Rahmen eines Spezials der RTL-Jugendsendung „Faktenchecker“ am Sonnabend, 23. Juli, 9.15 Uhr, vorgestellt wird. Önder engagiert sich seit mehreren Monaten mit Herz und Verstand für junge Flüchtlinge indem sie diese aktiv zur Teilnahme an einem Sprachkurs motivierte, den sie selbst veranstaltete. Zudem stellte sie mit Tom2Rock einen kostenlosen Workshop für geflüchtete Jugendliche auf die Beine. Gleichzeitig bietet sie darüber hinaus noch eine Hausaufgabenhilfe an, die manchmal in der Stadtbibliothek Hildesheim stattfindet. Daher fanden die Dreharbeiten zur Sendung „Faktenchecker“ auch dort statt.

Wir freuen uns sehr, dass Amina Önder bei uns die Hausaufgabenhilfe anbietet, das ist ganz im Sinne unseres Profils als wichtiger außerschulischer Lernort“, so Andrea Gabbatsch (Leiterin Kinder- und Jugendbibliothek).

Amina Önder dürfte vielen Bürgerinnen und Bürgern bekannt sein. Sie ist die älteste Tochter von Ahmed Siala und der 2005 in die Türkei abgeschobenen Gazale Salame (heute Önder).

Stadt Hildesheim

Gedenkstunde an die deutsche Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus

Anlässlich des bundesweiten Gedenktages zur Erinnerung an die Männer und Frauen der deutschen Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus, gestaltet die Stadt Hildesheim zusammen mit dem Jugendforum am Montag, 20. Juli um 13.30 Uhr eine Gedenkstunde am Grab von Georg Schulze-Büttger auf dem Friedhof St. Lamberti.

Der Hildesheimer Widerstandskämpfer und ehemalige Schüler des Andreanums wurde vor über 70 Jahren durch seine Mitwisserschaft am Attentat auf Adolf Hitler – der „Operation Walküre“ – Opfer der Nazi-Diktatur.

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wird auf dem Friedhof den gleichnamigen Sohn Schulze-Büttgers persönlich begrüßen, der sich anlässlich des Gedenktages in Hildesheim befindet. Dr. Meyer ist es ein besonderes Anliegen, dass die Opfer der Widerstandsbewegung nicht in Vergessenheit geraten und sich insbesondere junge Menschen mit den Hintergründen der Schreckensherrschaft unter den Nationalsozialisten auseinandersetzen. Vor diesem Hintergrund begrüßt er das Engagement des Jugendforums bei dieser Gedenkstunde ausdrücklich.

Der Oberbürgermeister lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt Hildesheim herzlich ein, der Gedenkstunde beizuwohnen.

Stadt Hildesheim

SONDERAUSSTELLUNG „SCHÄTZE FÜR DEN KAISER“ MUSS AM 25.07.2016 VORZEITIG GESCHLOSSEN WERDEN

Privatsammler ziehen aufgrund des neuen KULTURGUTSCHUTZGESETZES ihre Leihgaben zurück. Das „Gesetz zur Neuregelung des Kulturgutschutzrechts (Kulturgutschutzgesetz KGSG)“ tritt im August 2016 in Kraft.

Viele private Sammler in ganz Deutschland, die ihre Kunstgegenstände an Museen ausgeliehen haben, sind stark verunsichert und haben sich deshalb zum Schutz ihrer Sammlungen entschlossen, ihre Leihgaben zurückzuziehen. Leider ist auch die Sonderausstellung „Schätze für den Kaiser – Meisterwerke chinesischer Kunst (1368-1911)“ im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM) davon betroffen. Da die Leihgaben aus zwei Privatsammmlungen rund 90 Prozent der Ausstellungsobjekte ausmachen, muss die ursprünglich bis zum 8. Januar 2017 laufende Schau vorzeitig am 25. Juli 2016 geschlossen werden.

Museumsdirektorin Prof. Dr. Regine Schulz zeigt sich betroffen, kann die Entscheidung der Sammler aber nachvollziehen: „Selbstverständlich verstehen wir die Ängste unserer Leihgeber, die sich absichern und ihr Eigentum schützen wollen. Ihre Entscheidung haben sie sich nicht leicht gemacht und bedauern sie sehr. Die vorzeitige Schließung dieser bedeutenden Ausstellung ist für uns jedoch ein wirkliches Problem. Wir wollten die teilweise einmaligen Stücke unserem Publikum noch bis zum 8. Januar 2017 präsentieren. Nun müssen wir eine schnelle und attraktive Ersatzlösung für unsere Besucher finden. Darüber hinaus war eine weitere Station der Sonderausstellung in China geplant, bei der auch Stücke aus unserem Haus gezeigt werden sollten.“

Besucher, die sich vor allem für diese Ausstellung interessieren, haben also nur noch bis zum 24. Juli 2016 die möglicherweise letzte Gelegenheit, die kostbaren und noch nie in einer Schau gezeigten Meisterwerke zu bestaunen. Darüber hinaus bietet das RPM am 24. Juli letztmalig zwei öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung an:

11.00 Uhr: Öffentliche Führung mit Museumsdirektorin Prof. Dr. Regine Schulz (60 Min.), Führungsgebühr pro Person: Erwachsene 3,00 €, Kinder von 6 bis 14 Jahren 1,00 €, zzgl. Eintritt

15.30 Uhr: Öffentliche Familienführung (45 Min.), Führungsgebühr pro Person: Erwachsene 2,00 €, Kinder von 6 bis 14 Jahren 1,00 €, zzgl. Eintritt

Die gemeinsam mit der Sonderausstellung eröffnete Dauerausstellung „China“ mit rund 100 Stücken aus der bedeutenden Ohlmer’schen Sammlung des RPM ist von der aktuellen Schließung nicht betroffen und weiterhin für Besucher zugänglich.

Kristina Freise

Stellungnahme der Geschäftsführung des Stadtverkehr Hildesheim (SVHI)

Die Geschäftsführung der SVHI Stadtverkehr Hildesheim GmbH hat für die Art und Weise der Verhandlungsführung für einen notwendigen neuen Tarifvertrag für den SVHI seitens ver.di keinerlei Verständnis. Der fünftägige Streik ist unnötig und belastet ausschließlich die Menschen in der Stadt Hildesheim, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.

Seit Beginn der Verhandlungen hat der SVHI verschiedene Vorschläge für eine Einigung gemacht. Die Gewerkschaft ver.di hat sich bisher kaum bewegt und erwartet weiterhin einen Ausgleich für die Absenkung des Entgelttarifvertrages für die Beschäftigten in vollem Umfang.

Aufgrund der Gesetzeslage ist der SVHI gezwungen gewesen, einen sogenannten eigenwirtschaftlichen Antrag zu stellen.

ver.di erläutert in der öffentlichen Diskussion dies nur unzureichend. Der SVHI kann nur dann den Busbetrieb in Hildesheim weiter betreiben, wenn die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) hierfür eine Genehmigung erteilt. Voraussetzung für eine solche Genehmigung ist, dass der SVHI ab 2017 über den gesamten Genehmigungszeitraum von 10 Jahren ausweislich eines neuen Wirtschaftsplanes einen angemessenen Jahresüberschuss erreicht. Dabei dürfen von Seiten der Stadtwerke oder der Stadt Hildesheim keinerlei öffentliche Zahlungen erfolgen, weil dieser Umstand genehmigungsschädlich wäre.

Aus diesem Grunde muss der SVHI die derzeitigen Kosten so absenken, dass anschließend ein Jahresüberschuss erzielt werden kann. Das ist Bestandteil eines eigenwirtschaftlichen Antrags und auch aus Sicht von ver.di alternativlos. Dieser Vorgang ist der einzige Weg, die Arbeitsplätze der Beschäftigten des Stadtverkehr Hildesheim weiter führen zu können.

EU-Beihilferecht

Im Rahmen eines sogenannten Private-Investor-Tests müsste festgestellt werden, dass jeder private Investor die jeweilige Kapitalzufuhr zur Verfügung stellt, um nach einer Umstrukturierung anschließend eine angemessene Rendite zu erzielen.

Ee ist definitiv damit zu rechnen, dass die Deutsche Bahn, wenn es zu einer positiven Genehmigung zugunsten des SVHI kommen sollte, einen Rechtsstreit, also ein Klageverfahren, gegen den SVHI beginnt. Im Rahmen dieses Klageverfahrens müsste der SVHI darlegen und beweisen, dass die Kosten der Umstrukturierung, bzw. der Besitzstandsregelung, konform mit dem Beihilferecht der Europäischen Union sind. Sollte dies nicht der Fall sein und ein Gericht feststellen, dass die Zahlung beihilferechtswidrig sei, müsste der Gesamtbetrag, den die Stadtwerke beziehungsweise die Stadt Hildesheim dem SVHI zur Verfügung gestellt hatte, vom SVHI zurückgezahlt werden.

Für diesen Fall wäre der Stadtverkehr nach einem solchen Urteil sofort zahlungsunfähig und müsste Insolvenz anmelden. Dann wären alle Arbeitsplätze vernichtet.

Warum ver.di in der Öffentlichkeit diese Restriktionen, die das EU-Beihilferecht dem SVHI aufgibt, nicht ausreichend darstellt, ist schleierhaft. Denn: Die sachlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sind uns von außen aufgegeben und stehen fest.

Mit Blick auf das juristische Neuland, das wir alle im Rahmen des Eigenwirtschaftlichen Antrages für den SVHI betreten, bedauert die Geschäftsführung des SVHI die Veröffentlichungen von Verhandlungsinhalten seitens der Gewerkschaft. Jedes Detail, das veröffentlicht wird, spielt unserem Wettbewerber, der Deutschen Bahn, in die Hände.

Es ist weiterhin Absicht der Geschäftsführung, eine Einigung für den SVHI zu finden, und zwar im Rahmen der juristischen, sozialen und wirtschaftlich machbaren Bedingungen. Bei allem Verständnis für den Ärger über eine Gehaltskürzung: Es geht jetzt ausschließlich um die Frage, ob es gemeinsam gelingt, das Unternehmen und damit die Arbeitsplätze in Hildesheim zu erhalten.

Katrin Groß

 

 

 

Sandburgenwettbewerb auf dem Citybeach

Junge Freizeitarchitekten können sich ab sofort anmelden

In diesem Jahr lädt erstmals das Autohaus Block am Ring als Ausrichter des Sandburgenwettbewerbs am 21. August von 14 bis 16 Uhr auf den Citybeach in Hildesheim ein. Teilnehmen dürfen junge Baumeister bis 12 Jahren. Die Wettbewerbsteilnehmer werden in zwei Altersgruppen – bis 6 Jahre und 7 bis 12 Jahre – aufgeteilt. Ein Team besteht jeweils aus zwei Teilnehmenden. Die Teams der älteren Jahrgangsgruppe dürfen ihre Kreativität zum Thema Auto unter Beweis stellen. Die kleinen Baukünstler dürfen frei wählen, was sie mit dem Sand formen möchten. Als Baumaterial darf nur Sand und Wasser benutzt werden. Bauutensilien wie Formen, Eimer, Schaufeln und Dekoration bringen die Teams selber mit. Das Wasser wird vor Ort gestellt. Eine Jury, bestehend aus einem Vertreter des Autohauses Block am Ring sowie der Event Werft GmbH, kürt die drei schönsten Sandbauten aus jeder der beiden Gruppen. Beurteilt werden insbesondere Kreativität und technische Umsetzung wie etwa die Haltbarkeit oder die Ausarbeitung der Details. Als Belohnung winken attraktive Preise.

Pressefoto_Sandburgenwettbewerb

(v.l.n.r., sitzend) Birgit Schneider (Gebietsleiterin MINI), Frank Pollak (Prokurist, Autohaus Block am Ring), Friederike Schierz (Hildesheim Marketing) und Anne Köppelmann (Event Werft) laden junge Nachwuchsarchitekten ein, sich am Sandburgwettbewerb zu beteiligen © Hildesheim Marketing GmbH

„Innovative Autos werden von kreativen Köpfen gebaut und das zeigt sich schon in jungen Jahren,“ freut sich Frank Pollak, Prokurist der Block am Ring-Gruppe auf die Veranstaltung. „Wer weiß, vielleicht ist ja ein kommender Auto-Ingenieur unter den Sandburg-Spezialisten in Hildesheim. Kreativer Nachwuchs ist die Basis unseres künftigen Erfolgs.“

Anmeldungen können per E-Mail an citymanagement@hildesheim-marketing.de oder telefonisch unter 05121 17 98 122 an Hildesheim Marketing gerichtet werden.

Citybeach 2016 in Hildesheim

Der Hildesheimer Citybeach lädt bis Sonntag, 28. August, zum Sommerurlaub auf den Platz An der Lilie ein. Geöffnet ist der Stadtstrand täglich von 12 bis 22 Uhr und bei Sonderveranstaltungen bis 23 Uhr. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Der Citybeach ist barrierefrei und über Rampen zugänglich. Die gesamte Programmübersicht ist unter http://www.hildesheim.de/citybeach abrufbar, Änderungen vorbehalten.

Unterstützer des „Citybeach 2016“

Der Citybeach kann nur mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren realisiert werden. Die Sparkasse Hildesheim ist erneut Hauptsponsor. Weitere Unterstützer sind: Gemeinnützige Baugesellschaft zu Hildesheim AG, Getränke Schwertfeger GmbH, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Helios Klinikum Hildesheim, Block am Ring GmbH Co. KG, VGH Versicherungen, Kreiswohnbau Hildesheim GmbH sowie Bitburger Braugruppe GmbH und Radio 21. +++

Hildesheim Marketing GmbH

 

Philosophischer Buchpreis 2016 für Albrecht Koschorke

Preisverleihung am 09. September 2016 in der Dombibliothek Hildesheim

Das Buch „Hegel und wir. Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2013″ (Suhrkamp Verlag 2015) des Literaturwissenschaftlers Prof. Dr. Albrecht Koschorke (Universität Konstanz) wird mit dem Philosophischen Buchpreis 2016 ausgezeichnet.

Das Thema des diesjährigen Buchpreises lautet „Sehnsuchtsort Europa“. Der Philosophische Buchpreis wird alle zwei Jahre vom Forschungsinstitut für Philosophie Hannover (fiph) vergeben. Damit möchte das fiph die Aufmerksamkeit auf drängende philosophische Gegenwartsfragen lenken. Die Nominierung der Titel erfolgt durch die Buchverlage. Ausgezeichnet wird jeweils die beste Neuerscheinung der letzten drei Jahre zu einem aktuellen Themenbereich der praktischen Philosophie.

Mit seinem Buch „Hegel und wir“ setzt Albrecht Koschorke die Frage nach einem Europa-Narrativ für die Gegenwart auf die philosophische Agenda. Die Ausgangsfrage des Buches lautet: „Was hat Hegels grandiosen Weltentwurf möglich gemacht? Und was lässt etwas Entsprechendes heute nicht zu – jedenfalls nicht im Welthorizont von Europa?“ Koschorkes Leitinteresse richtet sich dabei auf den Vergleich zwischen Preußen um die Wende zum 19. und Europa um die Wende zum 21. Jahrhundert. Gekonnt versteht es Koschorke, im vergleichenden Blick auf die Geschichtsphilosophie Hegels und die Gegenwart die Frage nach den Chancen und Grenzen eines Europa-Narrativs auszuloten. Der Gedankengang bietet eine tiefgründige Kontextualisierung der Hegelschen Geschichtsphilosophie, durch die es dem Autor gelingt, die Bedeutung des Narrativen bei Hegel überzeugend herauszuarbeiten. Vor dem Hintergrund dieser Großerzählung legt Koschorke den Blick auf die Aufgabe für Europa heute frei. Europas Zukunft ist nicht die Zukunft einer Großnation, seine Narrative sind postheroisch grundiert. Es ist der kulturelle Reichtum Europas, so Koschorke, der das Potential bietet, „sich in der Welt der vielen Geschichten, großen und kleinen, neu zu erfinden – als weltoffenes, abgrenzungsschwaches, unfertiges Zukunftsprojekt“. Es gelingt Koschorke, dem Leser/der Leserin mit sprachlicher Eleganz die Anziehungskraft und politische Bedeutung von Sinndiskursen vor Augen zu führen. Ein wichtiges Buch in dürftiger Zeit.

Mitglieder der Jury: Prof. Dr. Ulrich Hemel (Universität Regensburg), Prof. Dr. Markus Kotzur (Universität Hamburg), Prof. Dr. Armin Nassehi (Ludwig-Maximilians-Universität München), Prof. Dr. Birgit Recki (Universität Hamburg), Prof. Dr. Thomas Schmidt (Universität Frankfurt), Generalvikar Dr. Werner Schreer (Diözese Hildesheim), PD Dr. Jörg-Dieter Wächter (Universi-tät Hildesheim/Bistum Hildesheim), Prof. Dr. Saskia Wendel (Universität Köln).

Der Preis, der mit 3000 € dotiert ist, wird am Freitag, den 09. September 2016, um 19.30 Uhr in der Dombibliothek in Hildesheim durch den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung „Forschungs-institut für Philosophie“, Prof. Dr. Ulrich Hemel, in einer öffentlichen Feier überreicht. Die Laudatio wird die Philosophin Prof. Dr. Birgit Recki (Universität Hamburg) halten. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Frühere Preisträger:

2010 Prof. Dr. Andreas Lienkamp (Universität Osnabrück): „Klimawandel und Gerechtigkeit. Eine Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive“ (Paderborn: Schöningh 2009)

2012 Prof. Dr. Avishai Margalit (Hebrew University/Princeton University): „Über Kompromisse und faule Kompromisse“ (Berlin: Suhrkamp 2011)

2014 Dr. Sascha Dickel (Technische Universität München): „Enhancement-Utopien. Soziologische Analysen zur Konstruktion des Neuen Menschen“ (Baden-Baden: Nomos 2011)

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Meisterkonzerte im Dom während der Sommerferien

Renommierte Organisten aus dem In- und Ausland musizieren in der Bischofskirche

An den sechs Sonntagen der Sommerschulferien, jeweils um 18 Uhr, präsentieren renommierte Künstler aus dem In- und Ausland die große Orgelanlage der Hildesheimer Domkirche im Rahmen der Meisterkonzertreihe DOM.hildesheim ORGEL.sommer. Für das Publikum sichtbar musizieren die Gastorganisten am unteren viermanualigen Generalspieltisch im linken Seitenschiff.

Am 17. Juli steht ORGELplus auf dem Programm: Hans-Jörg Fink (Posaune) und Elmar Lehnen (Basilikaorganist in Kevelaer) präsentieren die gemeinsame Eigenkomposition „Requiem für Posaune und Orgel“. Um was es sich dabei handelt, beschreiben Fink und Lehnen: „Grundlage des Requiems ist der Gregorianische Choral der Totenmesse. Elmar Lehnen und Hansjörg Fink schaffen daraus neu auskomponierte Sätze mit Freiraum für Improvisation und künstlerische Gestaltung. Die Besonderheit unseres künstlerischen Konzepts besteht darin, mit stil- und spartenübergreifenden Mitteln eine Verbindung zu schaffen zwischen Kirchenmusik und Jazz. Dabei soll die Improvisation, wichtiges Stilmittel in beiden Bereichen, als Bindeglied dienen.“

Die Konzerte beginnen jeweils um 18 Uhr und dauern etwa eine Stunde. Einlass ab 17:15 Uhr am Eingang Nordwest. Informationen zu den weiteren Konzerten der Reihe sind unter folgendem Link zu finden: https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/meisterkonzerte-waehrend-der-sommerferien-7321/

Tickets kosten 10 Euro (ermäßigt 5 Euro). Besucher bis 18 Jahre erhalten kostenfreien Eintritt. Am Einlass zum Konzert ist der Altersnachweis zu erbringen. Der Kartenvorverkauf ist im Internet über www.tickets.bistum-hildesheim.de oder im Foyer des Dommuseums, Domhof 3, möglich.

Ermäßigten Eintritt hat, wer im Besitz eines gültigen Schüler-, Studierenden-, Sozial- oder Behindertenausweises ist. Auf Verlangen sind diese Ausweise vorzuzeigen. Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind sowie eine Begleitperson erhalten ebenfalls ermäßigten Eintritt auf den ausgewiesenen Plätzen.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim