ver.di Presseinformation zum Streik im Busverkehr

Gemeinsam für den Erhalt des Stadtverkehr Hildesheim

Streik vom 29.06. – 01.07.2016

Die Situation beim Stadtverkehr Hildesheim (SVHI) bleibt äußerst angespannt. Der Stadtverkehr Hildesheim will für den eigenwirtschaftlichen Antrag auf Betrieb des städtischen Busliniennetztes von 2017 – 2026 die Personalkosten für die Beschäftigten um ca. 35 % absenken. Um die sozialverträgliche Umsetzung wird seit Monaten zwischen Stadtverkehr Hildesheim und ver.di verhandelt. Besserung für die 120 Beschäftigten ist nicht in Sicht.

Im Gegenteil:

Die Verhandlungsführer des SVHI haben die Katze aus dem Sack  gelassen: Das am 09.06.2016 mündlich und unter dem 13.06.2016 schriftlich als Eckpunktepapier unterbreitete Angebot soll um mehr als 25 % abgesenkt werden!

Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist klar: Es geht nicht um beihilferechtliche Fragestellungen zur Erreichung der  Eigenwirtschaftlichkeit! Schon das nicht verschlechterte Angebot hat die beihilferechtlichen Spielräume bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Beschäftigten sollen „ihren Anteil“ beitragen, wie Herr Bosse-Arbogast in den Verhandlungen klargestellt hat. Die Beschäftigten sollen mehr zahlen, die Stadt Hildesheim will mehr einsparen!

Die Rettung des Unternehmens darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden!

Am Montag den 04.07. und 11.07.2016 finden die nächsten Verhandlungsrunden statt. Um gestärkt in die Verhandlungen zu gehen und um der Öffentlichkeit deutlich zu machen, was auf dem Spiel steht,!

wird ver.di daher Linien des Stadtverkehr Hildesheim dreitägig vom 29.06. bis 01.07.2016 bestreiken.

Stefanie Reich

Verkehrshinweise zum Hildesheimer Schützenumzug

Am Sonntag, 26. Juni, findet ab 13 Uhr der Hildesheimer Schützenumzug statt. Die Marschroute des Festzuges führt durch folgende Straßen:

Markt – Rathausstraße – Zingel – Goslarsche Straße (zum Teil über die asphaltierte Nebenfahrbahn) – Sedanstraße (Mitte) – Sedanstraße (Zufahrt zur Annenstraße) – Annenstraße – Keßlerstraße – Wollenweberstraße – Schuhstraße – Kardinal-Bertram-Straße – Kurzer Hagen – Hoher Weg – Rathausstraße zum Marktplatz.

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© Stadt Hildesheim

Deshalb kommt es in der Innenstadt zu geänderten Verkehrsführungen. Autofahrer werden gebeten, die Umzugsstrecke zu umfahren und nicht an der Marschroute zu parken, um Behinderungen und kostenpflichtiges Abschleppen zu vermeiden. Es wird empfohlen, den ÖPNV zu nutzen.

Stadt Hildesheim

Freie Plätze im Ferienprogramm und den Betreuungswochen

Am Mittwoch, 22. Juni, begannen in Niedersachsen die Ferien und damit startet auch das Sommerferienprogramm der Stadt Hildesheim. Bei über 60 verschiedenen Veranstaltungen sind noch freie Plätze zu haben. Das Angebot ist vielfältig und reicht von „Türkisch kochen“, „Tanzen und Akrobatik“, über „Musik machen“ sowie „Aktionen im Wald und der Natur“ bis hin zu einem Tipp-Kick-Turnier.

Wer sich kurzfristig zur Teilnahme entschließt, kann sich direkt online unter www.ferien-hildesheim.de anmelden. Telefonische Anmeldungen sind dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr unter Telefon 05121 301-4444 möglich. Wer flexibel sein möchte, kann mit dem Ferienpass in Hildesheim und Umgebung jede Menge Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Den Ferienpass gibt es für 4,50 Euro bei Filialen der Sparkasse und Volksbanken sowie der Infostelle der Stadt Hildesheim am Markt 2.

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© Stadt Hildesheim

Einige freie Plätze gibt es auch noch in den Betreuungswochen auf dem Aktiv-Spielplatz (vom 27. Juni bis 1. Juli) und im Kinder- und Jugendtreff Neuhof (vom 4. bis 8. Juli). Die Woche auf dem Aktiv-Spielplatz (Montag bis Freitag von 8 bis 14 Uhr) ist als Kreaktiv-Basar mit Schmieden, Trommeln, Bewegungsspielen, Bandprojekt, Bogenschießen, Theater und vielem mehr konzipiert und kostet für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren lediglich 25 Euro inklusive Imbiss. Die Betreuungswoche im Kinder- und Jugendtreff Neuhof steht unter dem Motto „Vogelfrei/Frei wie ein Vogel – Streifzüge durch den Wald“.

Stadt Hildesheim

29 Flaschen Wein und ein Ständchen für den Bischof

Weinkonvent übergibt in festlicher Zeremonie den Pachtzins
29 Flaschen Weißwein des Jubiläumsjahrganges 2015 werden am Freitag Bischof Norbert Trelle vom Hildesheimer Weinkonvent überreicht. Damit erfüllen die Hobby-Winzer ihren Pachtvertrag mit dem Bischof.
Aufgrund des Jubiläumsweins wird das Weinkonvent in diesem Jahr eine festliche Pachtzinsübergabe unter Einbeziehung des Spielmannszuges St. Hubertus, Borsum unter der Leitung von Theo Wiechens, zelebrieren.
Das Wetter 2015 war für norddeutsche Verhältnisse Weinfreundlich: Viel Sonnenschein bescherte dem bischöflichen Weinberg reichlich Trauben. Die aktuelle Weinlese wurde von der KirchenZeitung, dem Radiosender NDR1 und sogar einem Drehteam von RTL Nord begleitet. „Selbst die dpa hat berichtet“, so Weinkonvent-Präses Alfred Diedrich. „Damit war der Hildesheimer Wein deutschlandweit in überregionalen Zeitungen bekannt“.
Zwölf Winzer bewirtschaften seit 1995 das kleine Weingut im Hildesheimer Magdalenengarten, der zum Bistum gehört. Auf der Anhöhe im hinteren Teil des Gartens wachsen Weinstöcke der kälteunempfindlichen Sorte Müller-Thurgau und Phoenix. Der Weinkonvent lässt den Rebensaft bei einem Winzer im rheinhessischen Alzey professionell keltern und dann in Flaschen verfüllen. Angeführt wird die Konventdelegation am Freitag, bestehend u.a. aus den Winzern Alfred Diedrich, Kurt Machens, Axel Gerdes und Mirco Weiß, von der diesjährigen Weinkönigin Laura Rebuschat.
Die Übergabe der Weinflaschen findet statt, am Freitag, 24. Juni um 10:00 Uhr auf dem Domhof. Das Weinkonvent und der Spielmannszug St. Hubertus laden interessierte Bürger herzlich ein, der feierlichen Übergabe beizuwohnen.
Hildesheimer Weinkonvent

Ausstellung zur MUT-TOUR gegen das Stigma der Depression

Depressionen gehören weltweit zu den häufigsten Formen psychischer Erkrankungen und werden in ihrem Leidensdruck und ihren Auswirkungen immer noch unterschätzt. Die MUT-TOUR (früher MOOD TOUR) ist ein Aktionsprogramm auf Rädern, das seit 2012 durch die Republik rollt und einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leistet. Während der Touren der vergangenen Jahre sind bundesweit Fotos entstanden, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Landschaften und Momente des Unterwegsseins zeigen. Aus den Bildern ist eine Fotoausstellung erwachsen, die bis zum 19. Juli in der Rathaushalle zu sehen ist und am Freitag, 24. Juni, 17 Uhr, von Bürgermeisterin Beate König eröffnet wird.

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© Stadt Hildesheim

Anschließend wird Sebastian Burger, Initiator der MUT-TOUR, mit einigen Worten in die Ausstellung einführen. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen!

Weitere Informationen zur MUT TOUR sind unter www.mut-tour.de erhältlich.

Stadt Hildesheim

Marktgarage wird saniert

Die Marktgarage wird vom 4. Juli bis 28. August wegen Sanierungsarbeiten für den öffentlichen Parkverkehr gesperrt. Das Anfahren der Garage ist bereits ab dem 3. Juli, 18 Uhr, nicht mehr möglich. Fahrzeuge müssen bis zum 4. Juli, 8 Uhr, entfernt werden, auch das Abstellen von Fahrrädern ist dann nicht mehr möglich. Für die Gäste des anliegenden Hotels bleibt ein kleiner Bereich mit Einschränkungen geöffnet.

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Michael Hoffmann (Stadt Hildesheim, Bereichsleiter Straßenentwurf und -neubau) und Andreas Praus (Stadt Hildesheim, Projektleiter Ingenieurbau) demonstrieren die durch Chlorideintrag entstandenen Schäden in der Marktgarage. © Stadt Hildesheim

Aufgrund jahrzehntelangen Chlorideintrags in die Betonstützen und die Wände ist eine umfangreiche Sanierung notwendig. Auch baubegleitende Maßnahmen wie neuer Farbanstrich und Markierung, die Teilerneuerung der technischen Gebäudeausrüstung (zum Beispiel der Brandschutztüren) sowie die Instandsetzung der Abluftanlage werden dabei ausgeführt.

Im Laufe der Bauarbeiten werden sowohl die Stützen-, als auch die Wandsockel der Marktgarage im Wasserhochdruckverfahren vom geschädigten Beton befreit. Dieses Verfahren verursacht weniger Lärm als Stemmarbeiten. Ohnehin werden die lärmintensiveren Arbeiten jeweils erst ab 10 Uhr begonnen. Die Zeitplanung ist in enger Abstimmung mit dem Hotelbetrieb und der HIPARK erfolgt.

Stadt Hildesheim

Vier maskierte Männer rauben Handys

Gestern Abend, Mittwoch, 22.06.2016, gegen 19:45 Uhr, haben vier maskierte Personen, vermutlich alle Männer, die Verkaufsräume eines Elektrogeschäftes in der Hildesheimer Arneken Galerie betreten. Ein Täter bedrohte sofort einen der Mitarbeiter des Elektromarktes mit einem derzeit unbekannten Gegenstand. Während dessen sind mindestens zwei der Täter an Vitrinen herangetreten, in denen Handys ausgestellt sind. Mit Hämmern zertrümmerten sie die Scheiben der Ausstellungsvitrinen. Wahllos räumten sie die Vitrinen aus und verstauten ihre Beute in mitgebrachte Transportbehältnisse. Als die Täter flüchten wollen, treten ihnen Mitarbeiter des Marktes entgegen, woraufhin es zu einer Rangelei kommt. Da einer der Täter mit einem Messer droht, gibt man den Weg frei. Die Täter flüchten weiter aus dem Markt heraus in die Arnekenstraße, wo es noch einmal zu einer Auseinandersetzung mit Mitarbeitern der Security der Arneken Galerie kommt. Dort bleibt auch das Diebesgut zurück. Anschließend können die Täter mit einem vor etwa vier Wochen gestohlenen PKW, an dem auch gestohlene Kennzeichen angebracht waren, flüchten. Die Täter befuhren mit hoher Geschwindigkeit die Arnekenstraße in Richtung Fußgängerzone (Innenstadtwache). Hier kam ihnen bereits die erste in die Sofortfahndung eingebundene Funkstreifenwagenbesatzung der Hildesheimer Polizei entgegen. Nach Erkennen des Fluchtwagens drehten die Beamten ab und nahmen ab sofort die Fahndung durch hinterher fahren auf. Der Fluchtwagen setzte die Fahrt entgegen der Einbahnstraßenregelung der Wallstraße fort, bog am Ostertor nach links ab um dann wenig später nach rechts auf die Kaiserstraße einzubiegen. An der nächsten Ampelkreuzung fuhr man nach links auf den Kennedydamm, um dann unter Umgehung sämtlicher Verkehrsvorschriften (u.a. zwei Mal Rotlicht) Richtung Drispenstedt zu fahren. Auf der Strecke setzten die Flüchtenden aus dem Fahrzeug heraus einen Feuerlöscher ein, dessen Pulverwolke die Sicht der verfolgenden Funkstreifenbesatzung erheblich behinderte. An der Abfahrt Drispenstedt verließ man den Kennedydamm und fuhr auf die Ehrlicherstraße um dann in die Albin-Hunger-Straße abzubiegen. Dabei muss der Fahrer die Kontrolle über das Auto verloren haben, woraufhin es ausbrach. An einer Gartenmauer endete die Flucht im Auto. Alle vier Personen konnten zunächst aus dem PKW flüchten, wobei eine der Personen durch die Polizei wenig später festgenommen werden konnte. Die drei anderen Personen sind trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen, bei dem auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, nach wie vor flüchtig. Der Festgenommene wird voraussichtlich heute Nachmittag auf Antrag der Hildesheimer Staatsanwaltschaft dem Haftrichter am Amtsgericht zugeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeiinspektion Hildesheim

Sommer, Sonne, Citybeach

Acht Wochen lang Urlaubsflair in der Hildesheimer Innenstadt

Rund sieben LKW-Ladungen Sand werden ab dem 28. Juni auf den Platz An der Lilie geschafft, damit die Hildesheimerinnen und Hildesheimer ab dem 1. Juli acht Wochen lang ihren Sommer auf dem Stadtstrand genießen können. Palmen, Liegestühle, Sandspielzeug und leckere Cocktails laden bis zum 28. August dazu ein, entspannte Stunden auf dem Citybeach zu verbringen. Neu sind in diesem Jahr die von der Event Werft aus Holzpaletten umgebauten Loungemöbel, die für ein Sonnenbad rund um den Brunnen bereitstehen.

Sommerliches Programm auf dem Citybeach

Sportbegeisterte dürfen sich auf den Helios-Citybeach-Volleyball Cup am Samstag, 6. August, und Fans auf das 7. Beach-Soccer-Turnier der Kreiswohnbau am Donnerstag, 25. August, freuen. Beim Sandburgenwettbewerb, am Sonntag, 21. August, der vom BMW-Autohaus Block am Ring präsentiert wird, können Hobbybaumeister und Nachwuchstalente mit Sand, Wasser und Förmchen kleine Kunstwerke erschaffen.

Geschicklichkeit und Augenmaß sind beim Cornhole-Sparkassen-Cup 2016 vom 19. bis 21. Juli gefragt. Bei dem Freizeitspiel werfen mehrere Spieler abwechselnd kleine, mit Mais gefüllte Säcke auf eine schräge Plattform mit einem Loch. Um Punkte zu machen, müssen die sogenannten Bean Bags in das Loch fallen oder zumindest auf der Plattform landen. Ein Team besteht aus zwei Spielern. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Mannschaften begrenzt. In sechs Gruppen messen sich je fünf Teams. Jede Mannschaft muss einmal gegen die anderen vier aus der jeweiligen Gruppe antreten. Für die Endrunde qualifizieren sich die beiden jeweils Gruppenbesten der Vorrunde. Die Vorrundentermine finden am Dienstag, 19. und Mittwoch, 20. Juli, jeweils ab 18 Uhr statt. Die Finalisten treten am Donnerstag, 21. Juli, 18 Uhr, gegeneinander an.

Wer lieber mit seinen Freunden zwischen dem Sonnenbaden eine Runde Volleybach spielen oder mit seiner Familie Figuren aus Sand bauen möchte, kann sich beim Bademeister kostenlos gegen Pfand Bälle, Sandspielzeug oder ein Cornhole-Brett mit Zubehör ausleihen.

Piratenfest – das Highlight für Kinder

Zum Piratenfest lädt die Sparkasse Hildesheim am Sonntag, 17. Juli, von 14 bis 18 Uhr, ein. Hier können junge Seeräuber von fünf bis elf Jahren ihr Piratendiplom erlangen. Zuvor müssen die „jungen Anwärter“ jedoch die Piratenschule absolvieren und sich in Disziplinen wie Kanonenkugeln schießen, Anker werfen oder wie ein Pirat brüllen, üben. Als Belohnung winkt das „Piratendiplom“.

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© Hildesheim Marketing GmbH

Gastronomie auf dem Citybeach

Nicht nur Sonnenhungrige können den Citybeach genießen. Strandsnacks wie Pommes Frites, Hot Dogs und knusprige Brezeln stillen den Hunger in der Mittagspause oder an lauen Sommerabenden. Dazu gibt es Soft Drinks, Bowle oder sommerliche Cocktails.

Anmeldungen für die Beach-Turniere

Anmeldungen für den Cornhole-Sparkassen-Cup und Helios-Citybeach-Volleyball Cup sind per E-Mail an citymanagement@hildesheim-marketing.de oder telefonisch unter 05121/1798-122 möglich.

Öffnungszeiten und Zugang

Der Stadtstrand ist täglich von 12 bis 22 Uhr und bei Sonderveranstaltungen bis 23 Uhr geöffnet. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Der Citybeach ist barrierefrei und über Rampen zugänglich.

Weitere Informationen sowie die aktuelle Veranstaltungsübersicht sindab Donnerstag, 23. Juni, unter http://www.citybeach-hildesheim.de und http://www.hildesheim.de/citybeach abrufbar. Hildesheim Marketing veranstaltet den Citybeach gemeinsam mit der Event Werft GmbH.

Unterstützer des „Citybeach 2016“

Der Citybeach kann nur mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren realisiert werden. Die Sparkasse Hildesheim ist erneut Hauptsponsor. Weitere Unterstützer sind: Gemeinnützige Baugesellschaft zu Hildesheim AG, Getränke Schwertfeger GmbH, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Helios Klinikum Hildesheim, Block am Ring GmbH Co. KG, VGH Versicherungen, Kreiswohnbau Hildesheim GmbH sowie Bitburger Braugruppe GmbH und Radio 21.

Hildesheim Marketing GmbH

Programm zum 3. Hildesia-Stadtfest 2016

Drei Tage Live-Musik sowie Schützen- und Junggesellentradition

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© Hildesheim Marketing GmbH

Poppiger Auftakt am Freitag

Der Freitag steht beim diesjährigen Hildesia-Stadtfest ganz im Zeichen der Popmusik. „Die Ärzte“, „Wir sind Helden“ oder Jan Delay lassen grüßen, wenn Matthew Graye auf der Sparkassen-Bühne am Marktplatz um 18 Uhr rockigen Pop mit Punkelementen zu launigen Mitsingsongs mischt. Tanzbar, jazzig und vor allem sehr italienisch wird es ab 19.30 Uhr mit den gutgekleideten Musicanti von „Brazzo Brazone“, um 21.30 Uhr folgt „The Twang“ mit Musik für Abenteuer und Lagerfeuerromantik. Am Pferdemarkt startet das Bühnenprogramm um 18 Uhr mit dem Akustik-Duo „Under Prescher“ und ab 19 Uhr verbreiten „Olli, Gerd & Tom“ mit ihrer Mischung aus Rock, Pop, Oldies und aktuellen Titeln gute Laune. Um 20.15 Uhr folgen die „Blue Swing Cats“, und die Indie-Popband „Taiga“ tritt um 21.45 Uhr auf. Einen Mix aus Pop, Soul, Funk, Reggae und Hip Hop hat sich die studentische Band „Soul Unit“ auf die Fahnen geschrieben, die um 17 Uhr auf der Bühne am Literaturhaus St. Jakobi spielt. „B.K. & The Trailblazers“ beweisen ab 18.30 Uhr, dass der Soul- und Funk-Sound der 1960er und 70er Jahre noch immer direkt in die Füße geht. Ab 20.30 Uhr heizt „Hi-Town Soul“ hier dem Publikum ein. An der Bühne am Huckup heißt es von 18 bis 23 Uhr unter der Regie der Tonkuhle-Moderatoren André und Dennis mit Dance, House und Charts-Titeln „Lass die Sonne rein“.

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© Hildesheim Marketing GmbH

Der Samstag rockt

Mit dem Hildesheimer Local Heroes-Sieger 2014 „The Surface“ startet das Musikprogramm am Samstag um 15 Uhr auf der Bühne am Pferdemarkt. Zeitgleich präsentiert sich auf dem Marktplatz die Band „Barfuss“. Ihre Musik reicht von Singer-Songwriter-Stücken bis hin zu Deutsch-Pop. Um 16.15 Uhr feuert die Band „Cleos Friends“ die Partylaune auf dem Marktplatz an, zur selben Zeit spielen die „Country Bandits“ auf dem Pferdemarkt. Die Deutschrocker von „Matzo Mix“ lassen es hier um 18 Uhr krachen, gefolgt von „Hound“ mit klassischem 70er-Jahre Hard Rock um 19.30 Uhr und „The Big Swamp“ mit Blues-Rock wie im Mississippi-Delta ab 21.45 Uhr.

Die Band „One Louder“ startet ihre große „Ultimate Rock-Show“ um 18 Uhr auf der Bühne am Marktplatz. Im Stil von AC/DC fegt die Hildesheimer Band „Hellfire“ dann ab 21.30 Uhr über die Bretter. Auf der Bühne am Literaturhaus St. Jacobi spielen um 14 Uhr „Ramon Rose & Friends“, ganz in der akustischen Tradition von Django Reinhardt, um 16 Uhr folgt „Yola & A Superfuous Man“ mit Jazz, Folk und Elektro. Bei „Desert Breeze“ ist der Name ab 18 Uhr Programm, wenn die sechs Musiker mehrstimmig ihre Hillbilly und Bluegrass Music zum Besten geben. Die junge Singer-Songwriterin Rebecca Krejci zieht das Publikum hier ab 20 Uhr in ihren Bann. Und um 22 Uhr tritt schließlich ein Geheimtipp nicht nur für Kenner des Hamburger Hip Hop-Elektropunks unter dem Motto: „Nicht das Original aber… Leider geil!“ auf: die Deichkind Coverband der Universität Hildesheim. Am Huckup spielen den ganzen Tag die DJs von Radio Tonkuhle. Ab 11 Uhr unter dem Motto „Rund ums Mittelmeer“ und von 15 bis 23 Uhr haben sich die Radio Tonkuhle-Sendungen „Electronic Rotation“, „Ton durch Strom“, „Klangstation“ und „Tiefenrausch“ für das Stadtfest zusammen getan. Special-Guest ist Sascha Wallus, das gesamte Musikprogramm läuft unter dem Motto: „Tonkuhle bittet zum Tanz.“

Schützenumzug, Schlager und Blasmusik am Sonntag

Der Sonntag wird um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Marktplatz mit Domkapitular Wolfgang Voges, Pastor Jürgen Loest, Pastor Detlef Albrecht und dem Posaunenchor St. Michaelis unter der Leitung von Helmut Langenbruch eingeläutet. Um 11 Uhr marschieren die Schützen auf und werden geehrt. Den Stadtkönig, den Handwerkskönig und die Sieger des Bürgerschießens ehrt der Oberbürgermeister um 12.30 Uhr, bevor um 13 Uhr der traditionelle Schützenumzug mit rund 2.500 Teilnehmenden am Marktplatz startet und über die Sedanallee, die Schuhstraße und den Kurzen Hagen zurück zum Markt zieht. Musikalisch bestimmen Musikzüge das Programm am Sonntag: Auf dem Marktplatz spielt ab 14.30 Uhr der Feuerwehrmusikzug Sehlem und ab 16 Uhr begeistert der Kinderzirkus “Fabulara“ alle großen und kleinen Besucher. Auf der Bühne am Pferdemarkt gibt sich um 13 Uhr die Big Band Dingelbe die Ehre, um 14.45 Uhr zeigt die Trommelgruppe der Diakonie Himmelsthür ihre mitreißende Trommelperformance. Musikalische Perlen, Chansons und Schlager von Harry Belafonte bis zu den Sugarbabes präsentiert das „Liebesgrund Quartett“ ab 16.30 Uhr. Auf der Bühne am Huckup packt Tonkuhle-DJane Petra Siegel in der Zeit von 14 bis 18 Uhr ihre Platten aus, denn am Sonntag heißt es hier „Zeitreise trifft Plattenkiste“.

Programm der Schützen und Junggesellen im Hildesia-Zelt

Im Hildesia-Zelt auf dem Platz An der Lilie startet das Programm am Freitag um 14 Uhr mit einem Kinder- und Jugendnachmittag der St. Ansgar Kinder- und Jugendhilfe. Bis 16 Uhr zeigen die St. Ansgar-Band, der Kinderzirkus Ramba Zamba und die Musix Tanzgruppe von St. Ansgar ihr Können. Ergänzt wird der Nachmittag vom Duo Dubiosi. Ab 18 Uhr findet die traditionelle Schützenvesper mit Fassanstich, der Band „Bayern Stürmer“ und dem Musikzug Borsum statt, nachdem Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer das Hildesia-Stadtfest um 18 Uhr auf dem Marktplatz offiziell eröffnet hat. Ab 21 Uhr steht im Festzelt Tanz auf dem Programm. Gemütlich beginnt das Programm am Samstag um 14 Uhr mit einem Seniorennachmittag. Ab 20 Uhr heißt es dann „Hildesheim rockt mit den Chasing Wheels“ und ihren Oldies der 1960er und 70er Jahre. Am Sonntag lädt in der Zeit von 11 bis 13 Uhr ein Frühschoppen ins Hildesia-Zelt ein. Anschließend läuft hier der Festzeltbetrieb mit Musikzügen des Umzugs, ehe das Stadtfest ab 18 Uhr mit einer After-Show-Party für alle Helfer ausklingt.

Das Schießen um Bürgerbecher und Bürgerscheibe

Wer um die Bürgerscheibe und den Bürgerbecher der Stadt Hildesheim schießen möchte, hat dazu an folgenden Tagen Gelegenheit:

Mittwoch, 22.06., 17 bis 19.30 Uhr

Donnerstag, 23.06., 17 bis 19.30 Uhr

Samstag, 25.06., 14 bis 18.30 Uhr

Das Bürgerschießen findet im Schützenhaus der Hildesheimer Schützengesellschaft von 1367, Schützenallee 2 in Hildesheim statt. Die Preise werden den Siegern am Sonntag auf dem Marktplatz verliehen.

 

Mehrwegpfand und Event-Tonnen sorgen für sauberen Veranstaltungsort

Für einen adretten und sauberen Veranstaltungsort in der Innenstadt sollen ein Mehrweg-Kunststoff-Pfand-System und Event-Tonnen sorgen. Das Mehrweg-Pfand-System vertreibt die Diakonie Wuppertal. Die Event-Tonnen, die zum Hildesia-Stadtfest 2016 erstmals zum Einsatz kommen, werden vom Zweckverband Abfallwirtschaft Hildesheim ZAH zur Verfügung gestellt. Die Abfallbehälter sollen zukünftig immer wieder bei Veranstaltungen in der Innenstadt eingesetzt werden.

Bühnenpartner und Sponsoren

Zahlreiche Sponsoren unterstützen das Programm der fünf Showbühnen finanziell und Bühnenpartner organisieren und bespielen es.

Bühnenpartner und Bühnensponsoren

Bühne Marktplatz: Event Werft mit Sparkasse Hildesheim und VGH Versicherungen

Bühne Pferdemarkt: Kulturfabrik Löseke mit Helios Klinikum Hildesheim

Bühne Literaturhaus St. Jakobi: Uni Hildesheim & Univent mit Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen

Bühne Huckup: Radio Tonkuhle mit Volksbank Hildesheimer Börde eG

Bühne Festzelt am Platz An der Lilie: Event Werft mit Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen

Das Hildesia-Stadtfest 2016 wird unterstützt von

Sparkasse Hildesheim, Volksbank Hildesheimer Börde eG, VGH Versicherungen, Einbecker Brauhaus AG, Coca Cola Erfrischungsgetränke AG, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Radio21, Zweckverband Abfallwirtschaft Hildesheim, Helios Klinikum Hildesheim, Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen. Die Veranstalter danken den Sponsoren und Unterstützern.

Hildesheim Marketing und die Event Werft GmbH veranstalten das Hildesia-Fest 2016. Die Aktionen der Schützen und Junggesellen verantworten die Hildesheimer Schützengesellschaft von 1367 und die Hildesheimer Junggesellenkompanie von 1831.

Programmzeiten:

Freitag, 24. Juni, 18 bis 23 Uhr

Samstag, 25. Juni, 15 bis 23 Uhr

Sonntag, 26. Juni, 10 bis 19 Uhr

Die Gastronomie ist ganztägig geöffnet.

Das Programm gibt es in der tourist-information, an den mobilen Getränkestationen, an den Bühnenstandorten, in der Fußgängerzone sowie als Download unter http://www.hildesheim.de/stadtfest. +++

Hildesheim Marketing GmbH

SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER PRÄSENTIEREN EIGENE KUNSTWERKE IN EINER KLEINEN AUSSTELLUNG IM SCHARNHORSTGYMNASIUM

Altägyptische Götter hatten goldenes Fleisch und blaue Haare. Das und noch viel mehr haben Anna, Alina und ihre MitschülerInnen seit Februar im Rahmen der neuen Kreativ-AG „Im Atelier des Museums“ des Roemer- und Pelizaeus-Museums (RPM) gelernt und eigene Kunstwerke geschaffen, die sie am 15.06.2016 in einer kleinen Ausstellung im Scharnhorstgymnasium vorstellten.

„Seit vielen Jahren pflegt das Scharnhorstgymnasium Hildesheim als Teil seines Ganztagsangebots eine intensive Kooperation mit dem RPM, und die Ägypten-AG ist bei unseren Fünft- und Sechstklässlern sehr beliebt. Da das praktische Erleben und sogar ‚Anfassen‘ von Geschichte für uns als Gymnasium eine wertvolle Ergänzung des unterrichtlichen Lernens ist, haben wir ab dem zweiten Halbjahr dieses Schuljahres die neue Kreativ-AG des RPM in unser Programm aufgenommen,“ erläutert Studienrätin Dorit Solbrig die Zusammenarbeit. „Darüber hinaus hat die Schule einige Formate aus ihrem Ganztagsangebot für Grundschulen geöffnet, darunter auch die beiden AGs des RPM“, ergänzte Oberstudiendirektor und Schulleiter Reinhard Sell. Er zeigte sich begeistert von den Ergebnissen des neuen Angebots und dem kreativen Potential der Schülerinnen und Schüler. Dies freute besonders Museumsdirektorin Prof. Dr. Regine Schulz, die darauf hinwies, wie wichtig es für das RPM ist, gerade Kinder mit immer neuen Formaten für das Museum zu begeistern.

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© Roemer- und Pelizaeus-Museum, Fotos: Nina Kieslinger

Unter Leitung der Museumspädagogin und Bildhauerin Konstanze Thomas-Zach konnten deshalb Schülerinnen und Schüler des Scharnhorstgymnasiums Hildesheim sowie der Grundschulen (GS) Hohnsen, Itzum und Ochtersum seit Anfang des Schulhalbjahres im RPM zunächst viel Spannendes über fremde Kulturen erfahren. „Mir ist es wichtig, die Kinder auf ihrer Entdeckungsreise zu begleiten. Wir haben hier im RPM die einmalige Möglichkeit, uns von so wunderbaren Kunstwerken verschiedener vergangener Kulturen inspirieren zu lassen. Dieser hautnahe Kontakt zu Kunstwerken von Weltklasse setzt ungeheure kreative Kräfte frei. Die Kinder sprühen nur so von Ideen und es ist eine Freude zu sehen, wie sie dann an die Umsetzung gehen“, beschreibt Konstanze Thomas-Zach ihre Erfahrungen bei diesem neuen Projekt.

Im praktischen Teil der AG ging es dann an die Umsetzung der gesammelten Ideen mit den verschiedenen Werkzeugen und Materialien wie Stein, Tusche oder Gips. Am Ende standen Werke mit einer ganz besonderen Ausstrahlung, die die jungen Künstler am 15.06.2016 im Rahmen einer kleinen Ausstellung im Scharnhorstgymnasium erstmals ihren Mitschülern und dem Lehrerkollegium mit großem Erfolg präsentierten.

Kjell Gerritsen, Viertklässler von der GS Hohnsen, hatte sich mit altägyptischen Steinreliefs beschäftigt. Er erklärte zunächst, dass diese nicht nur als Schmuck an Grabwänden, sondern auch der Versorgung des Toten im Jenseits dienten. Außerdem gab es erhabene und eingearbeitete Reliefs. Beispiele für beide Arten hatte Kjell mit verschiedenen Werkzeugen angefertigt. Dabei orientierte er sich an Motiven, die er im Museum gesehen hatte, und dachte sich selbst welche aus.

Kjell Gerritsen_Jasmin Dering

© Roemer- und Pelizaeus-Museum, Fotos: Nina Kieslinger

Warum ägyptische Mumienmasken stets mit den Farben Gold und Blau geschmückt waren, konnten Anna Bruns (11) und Alina Olms (10) an mehreren Exemplaren verdeutlichen, die sie selbst angefertigt hatten: Für die alten Ägypter war das Fleisch der Götter aus Gold und ihre Haare aus blauem Lapislazuli. Und weil die Menschen so unsterblich wir die Götter sein wollten, ließen sie sich Mumienmasken in den göttlichen Farben herstellen. Die beiden Schülerinnen vom Scharnhorstgymnasium und der GS Itzum erklärten ihren Mitschülern außerdem ganz genau, wie sie die Mumienmasken hergestellt hatten und dass nur reiche Ägypter sich eine solche Maske leisten konnten.

Anna Bruns li._Alina Olms

© Roemer- und Pelizaeus-Museum, Fotos: Nina Kieslinger

Mit den Tieren im alten Ägypten hatte sich Drittklässlerin Jasmin Dering von der GS Itzum beschäftigt. Sie fand heraus, dass die alten Ägypter auch schon Kühe und Schafe als Fleisch- und Milchlieferanten kannten. Hühner standen erst sehr spät auf dem Speiseplan, aber dafür aßen die Menschen Enten und Wildvögel und hielten bereits Bienen, um Honig zu gewinnen, da sie noch keinen Zucker kannten. Zu den Tieren, die die Ägypter als Götter verehrten, zählte u. a. die Katze, die Jasmin lebensecht aus Ton geformt hatte und ihren Mitschülern präsentierte.

Charlotte Skowronek und Lina-Marie Burgdorf aus der 5C des Scharnhorstgymnasiums hatten sich mit den chinesischen Schriftzeichen beschäftigt. Aus Papier, Leim und Holzstäben hatten sie die für China typischen Hängerollen angefertigt und mit Tusche – selbst hergestellt mit Hilfe von Tinte, Wasser und Reibstein – beschrieben und bemalt. „Bei den Chinesen ist die Schönheit der Zeichen wichtiger als der Inhalt und sie haben immer ziemlich ordentlich und geschrieben, nicht so wie wir“, war Lina-Maries Fazit.

Charlotte Skowronek re._Lina-Marie Burgdorf

© Roemer- und Pelizaeus-Museum, Fotos: Nina Kieslinger

Die Kreativ-AG des RPM richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 4 und 5. Die AG ist für die Dauer eines Schulhalbjahres angelegt und wird einmal wöchentlich à 90 Minuten durchgeführt. Für weitere Informationen steht Margrid Schiewek, Leitung der Museumspädagogik des RPM, unter m.schiewek@rpmuseum.de gern zur Verfügung.

Kristina Freise

 

Gedenktafel für steinernen Krieger am Galgenberg

Am Mittwoch, 15. Juni, setzten rund 100 Bürgerinnen und Bürger am Galgenberg ein Zeichen der Erinnerung und nahmen an der Enthüllung einer Gedenktafel am dortigen Kriegerdenkmal teil. Die Tafel soll die Einordnung des Denkmals in den historischen Kontext erleichtern. In enger Zusammenarbeit mit dem Historiker Dr. Hartmut Häger erstellten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der OSG sowie deren Klassenlehrerin Marion Hoffmann Informationstexte, mit der Intention, den gefallenen Soldaten menschliche Züge und Profil zu geben. Mit einem Gedicht und fiktiven Briefen von Soldaten an ihre Familien, die von Qualen und Leiden des Krieges erzählen, sowie der Hervorhebung von Details Einzelner ist ihnen das auch gelungen.

Bürgermeister Ekkehard Palandt und Initiator Ortsbürgermeister Stefan Gerlach begrüßten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Einweihung: „Das Kriegerdenkmal wurde als Erinnerung an die gefallenen Soldaten im Ersten Weltkrieg in Auftrag gegeben und später um die Gefallenen des 2. Weltkriegs ergänzt. Es sollte symbolhaft für die militärische Stärke Deutschlands stehen“, erklärte Palandt in seiner Ansprache. Bei der Einweihung des Denkmals am 11. Juni 1939 versammelten sich seinerzeit tausende Menschen. Der steinerne Soldat galt laut dem damaligen Oberbürgermeister als Sinnbild der Kraft, des Willens und der Geduld, fuhr Palandt fort. Heute sei das Denkmal als Beispiel des Zeitgeistes der damaligen Gesellschaft zu verstehen und solle Mahnung und Anstoß für Gespräche und Diskussionen sein. Stefan Gerlach bezeichnete die erklärenden Hinweise zu dem steinernen Soldaten als längst überfällig.

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Dank des Engagements und der Ideen vieler am Projekt Beteiligter konnte die Gedenktafel am Kriegerdenkmal realisiert werden. © Stadt Hildesheim

Koordiniert wurde das Projekt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unter Leitung des Kreisvorsitzenden und Oberbürgermeisters Dr. Ingo Meyer sowie der Schul- und Bildungsreferentin Simone Rose, in Kooperation mit der Oskar-Schindler-Gesamtschule, dem Arbeitskreis „Kriegerdenkmal Galgenberg“, dem Historiker Dr. Hartmut Häger und der Stadt Hildesheim. Die Finanzierung stellten Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil, die Stadtteilzeitung AUF DER HÖHE, der SPD-Ortsverein Marienburger Höhe/Itzum, der Hildesheimer Heimat- und Geschichtsverein, die Stiftung Gedenken und Frieden und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bezirksverband Hannover, sicher.

Stadt Hildesheim

Öffentliche Führung im Archiv: Blick in das „Gedächtnis“ der Stadt

Das Stadtarchiv (Am Steine 7) bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Dienstag, 21. Juni, 16 bis 17 Uhr, die Möglichkeit, in einer öffentlichen Führung einen Einblick in seine Arbeit, Bestände und die Arbeitsmöglichkeiten für historisch interessierte Personen zu erhalten. Vorgestellt werden Archivalien, also Schriftgut, das aus der Verwaltungstätigkeit der Stadtverwaltung Hildesheim stammt. Dazu gehören Urkunden seit dem Mittelalter, Amtsbücher seit dem 14. Jahrhundert und Akten seit dem 15. Jahrhundert. Vorgestellt werden auch die Sammlungsbestände des Archivs. Sie enthalten Unterlagen, die nicht aus der Verwaltung stammen, aber dazu dienen sollen, Entwicklungen und Zustände in der Stadt Hildesheim zu dokumentieren. Dazu zählen unter anderem Nachlässe, Karten, Pläne und Plakate, Zeitungen sowie auch Bild- und Tonträger in den verschiedensten technischen Formaten.

Stadt Hildesheim

 

KZ-Überlebende zu Gast bei Trelle

Bischof empfing weißrussische NS-Opfer als Zeichen der Versöhnung in Hildesheim

Sieben KZ-Überlebende aus Weißrussland haben heute Bischof Norbert Trelle besucht. „Es sind Menschen, die Furchtbares erleiden mussten. Sie zu empfangen ist mir immer ein besonderes Anliegen“, sagte Trelle, der jährlich eine Gruppe von osteuropäischen Opfern des Nationalsozialismus in Hildesheim begrüßt. Dies sei ein Zeichen des christlichen Miteinanders und der Versöhnung über Sprachgrenzen hinweg.

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© Bauerfeld / bph

Auf Einladung des Diözesan-Caritasverbandes und des Maximilian-Kolbe-Werkes verbringen die weißrussischen Gäste im Alter zwischen 75 und 84 Jahren derzeit einen dreiwöchigen Erholungsurlaub in der Kolping-Ferienstätte Pferdeberg in Duderstadt. Die Aktion soll einen Beitrag zur Aussöhnung leisten, solange die ehemaligen KZ-Häftlinge und Holocaust-Überlebenden noch am Leben sind.

Auf dem diesjährigen Besuchsprogramm standen neben dem traditionellen Besuch beim Bischof unter anderem auch Treffen mit Schülergruppen aus Göttingen. Die Zeitzeugen  – vier Männer und drei Frauen – berichteten den Jugendlichen von ihrer Inhaftierung im zwischen Gomel und Minsk gelegenen Konzentrationslager Osaritschi.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

 

Umweltfilm-Preis für Videoclip von media.plus X

Clip der Misereor-Jugendaktion wird bei den Deauville Green Awards prämiert

Der Videoclip „Konsum Klimawandel“ der Hildesheimer Filmproduktionsfirma media.plus X wird beim internationalen Umweltfilm-Festival Deauville Green Awards ausgezeichnet. Der knapp drei Minuten lange Animationsstreifen schaffte es unter mehr als 300 Einsendungen in die Endauswahl und wird während der Verleihung am 15. und 16. Juni im französischen Deauville prämiert.

Möglich sind der Gewinn des Hauptpreises Golden Green Award oder die Auszeichnung in einer von mehreren Einzelkategorien. Der Film entstand im Auftrag des katholischen Entwicklungshilfswerkes Misereor und gehörte zur Jugendaktion 2015 von Misereor und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend.

Der Clip der Jugendaktion zeigt, was der Kauf eines Paares Schuhe oder eines Smartphones mit Unwettern auf den Philippinen zu tun hat und thematisiert damit die Auswirkungen des Klimawandels, der durch den Konsum hierzulande mitverursacht wird. Am Ende des Videos steht das Tauschen als eine mögliche klimaschonendere Alternative zum ständigen Konsum.

Produziert wurde der Film im Paper-Cut-Stil. Aus Fotografien ausgeschnittene Jugendliche agieren dabei als zweidimensionale Figuren vor einem Comic-Hintergrund. Die mit der Konzeption und Herstellung des Clips beauftragte Firma media.plus X ist ein Tochterunternehmen der zum Bistum Hildesheim gehörenden Bernward Medien Gesellschaft.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Umbau der Bernwardstraße

In den Sommerferien Jahres beginnt in Zusammenarbeit mit der Stadtentwässerung Hildesheim (SEHi) der Umbau der Bernwardstraße zwischen der Kaiserstraße im Süden und dem Bahnhofsvorplatz im Norden. Die SEHi ist hierbei für die Erneuerung der Hauptkanäle und der Hausanschlusskanäle verantwortlich, die Stadt Hildesheim für den Straßenbau.

Der Umbau der Bernwardstraße erfolgt in vier aufeinander folgenden Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt (1. BA) beginnt am Bahnhofsvorplatz und reicht über die Friedrichstraße bis zum Angoulêmeplatz. Hier werden zunächst von der SEHi die Hauptkanäle und Hausanschlussleitungen erneuert. Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten im 1. BA wechselt der Kanalbau in den 2. BA, der die gesamte Friedrichstraße umfasst. Gleichzeitig beginnt der Straßenbau im vorgenannten 1. BA.

Nach erfolgter Erneuerung der Kanäle in der Friedrichstraße wird der Kanalbau im 3. BA im südlichen Teil der Bernwardstraße vom Angoulêmeplatz bis zur Kaiserstraße umgesetzt. Der Straßenbau rückt in den 2. BA nach. Nach Abschluss des Kanalbaus im südlichen Teil der Bernwardstraße (3. BA) wechselt der Kanalbau in die Osterstraße (4. BA) und der Straßenbau führt die Bauarbeiten im 3. BA aus. Nach Abzug des Kanalbaus aus der Osterstraße werden die Straßenbauarbeiten dort ebenfalls ausgeführt. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Ende Oktober 2017 vorgesehen.

Für die Ausführung dieser Baumaßnahme ist ein umfangreiches Liefer- und Logistikkonzept für das bauausführende Unternehmen und für die Belieferung der anliegenden Geschäfte sowie deren Abfallabfuhr erstellt worden. Oberstes Ziel dabei ist es, die notwendigen Bauarbeiten schnellstmöglich durchführen zu können, ohne die sichere Führung der Passanten als Geschäftskunden wie auch als Pendler auf dem Weg zum oder vom Hauptbahnhof oder dem Zentralen Busbahnhof (ZOB) in die Innenstadt in den einzelnen Baufeldern und -abschnitten zu gefährden. Hierzu werden die einzelnen Bereiche, in denen Bauarbeiten ausgeführt werden, vollständig mit Zäunen und Absperreinrichtungen eingefasst und für alle anderen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gesperrt. Dafür wird auf beiden Seiten der betroffenen Bauabschnitte ein jeweils mindestens drei Meter breiter Korridor abgezäunt. Im Zuge des Baufortschrittes werden diese Korridore in ihrer Lage verändert. Ungefähr alle 50 Meter wird eine Querungsmöglichkeit für Fußgängerinnen und Fußgänger geschaffen und so ein sicheres Passieren der Baustelle sowie eine Erreichbarkeit der anliegenden Wohnhäuser und Geschäfte sichergestellt.

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Für den Lieferverkehr der Baustelle und für die Anlieferung und Entsorgung der Geschäfte werden für jeden Bauabschnitt individuelle Anlieferzonen für Lieferfahrzeuge eingerichtet, die werktäglich in der Zeit von 19 bis 11 Uhr anfahrbar sind. Diese Lieferzonen werden umzäunt und deutlich beschildert. An den Hauptverkehrsstraßen im Innenstadtbereich werden zusätzlich noch Hinweistafeln aufgestellt. Die Geschäftsleute wurden über die Einschränkungen im Vorfeld informiert.

Auch eventuell anstehende Umzüge, Möbellieferungen usw. bedürfen einer engen Abstimmung mit der Stadt Hildesheim und werden natürlich unter den gegebenen Einschränkungen ermöglicht.

Weitere Informationen zum Umbau der Bernwardstraße sind unter www.hildesheim.de/strassenumbau erhältlich.

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