Musikschulwoche 2016

5 Tage der offenen Tür – über 20 Veranstaltungen

  1. Juni bis 17. Juni

Musikschule ganzes Haus, Waterloostr. 24 A

Eintritt frei

 

 

Vom 13. bis 17. Juni lädt die Musikschule zur Musikschulwoche ein. Freier Eintritt zu 5 Tagen der offenen Tür im ganzen Haus- über 20 verschiedene Veranstaltungen und an jedem Tag ein anderes Programm mit wechselnden  Besetzungen– ein Angebot, dass sich in dieser Form so schnell  kein zweites Mal in Deutschland finden lässt!

Täglich starten Kinder- und Familienkonzerte um 15.15 Uhr. Im Einzelnen Montag: „Tuishi pamoja“ Ein Konzert über Vorurteile, Toleranz und Freundschaft; Dienstag: „Die kleine Spinne“  von Erich Carle; Mittwoch „Jamie und Kate auf großer Reise“ (Musik und Yoga); Donnerstag „Der kleine Storch Karl Adebar“; Freitag: „Überraschung!“ Neues vom Krakadau und Musikater danach Instrumentenbau

Anschließend wird täglich die „Streichelwiese“ für Kinder ab 5 Jahre angeboten. Instrumente aller Art können unter Anleitung der Lehrkräfte im ganzen Haus zum ausprobiert werden. Kinder haben darüber hinaus die Möglichkeit zum basteln und Malen.

Es folgen Konzerte von Kammermusik, Chor, Ensembles, Band bis Orchester täglich um 17.15 Uhr/ 18.15 Uhr/ 19.00 Uhr bzw. 19.30 Uhr im Konzertsaal und open air;

Kommen-hören-sehen-staunen-freuen-Spaß haben-entdecken-testen-dabei sein-mitmachen ist das Motto in der Waterloostraße 24 A.

Der Elternkreis organisiert die Verköstigung, eine Cafeteria wird täglich ab 14.45 Uhr für das leibliche Wohl sorgen.

Eine Künstlergruppe der „Wilderes“ der Diakonie Himmelsthür wird am Dienstag die Veranstaltungen der Musikschule begleiten und die eigenen  Eindrücke auf Paier du Leinwand festhalten. Es ist daran gedacht, das die „Wilderers“ in der Musikschule ihre Werke ausstellen können.

Als besonderes Highlight findet  in diesem Jahr erstmalig ein Auftaktkonzert am Vortag der Musikschulwoche statt. Am Sonntag , den 12.06. um 11 Uhr spielt die Junge Philharmonie  zusammen mit dem Streichorchester der Musikschule unter der Leitung von Volkmar Dietrich ein Familienkonzert in der Sporthalle des Goethe-Gymnasium. Es moderiert die TfN-Sopranistin Martina Nawrath.

Die Musikschulwoche findet mit Unterstützung der Sparkasse Hildesheim und er Leester-Musikschulstiftung statt.

Zur Musikschule Hildesheim:

Um eine solche Musikschule wie in Hildesheim zu finden, muss man sehr lang in Deutschland suchen! Nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt und mit direkter Busanbindung (Linie 5-Waterloostraße) präsentiert sich die Schule in stattlicher Größe und einem einmaligen Ensemble als Bildungs- und Kulturzentrum in der Oststadt. 35 Unterrichtsräume, eigener Konzertsaal (170 Plätze), kleiner Saal für die Musikalische Früherziehung, für Chor- und Ensembleproben und Seminare und Workshops aller Art, überdachte Außenbühne mit einer an Amphitheater erinnernden Rasenfläche, Cafeteria und dem angrenzenden Leester-Haus, indem zahlreiche Proben größerer Ensembles, auch von außerhalb, stattfinden.

Für alle musikinteressierten Menschen zwischen 0 und 100 Jahren (derzeit über 3000) arbeiten 80 hoch qualifizierte Lehrkräfte. Das Fachangebot dieser kulturellen Bildungseinrichtung umfasst nahezu alle Instrumentengattungen und wird nach Bedarf (wie zuletzt mit einem Ukulele-Angebot oder in Kürze im Musicalbereich) erweitert. Eine sehr große Zahl an Leihinstrumenten steht zur Verfügung, ebenso wie eine umfassende Musikbibliothek. Jeder ist willkommen, nie ist es zu spät, sich einem Instrument zu widmen- eine aktuelle Anmeldung mit 66 Jahren zum Tuba-Spiel unterstreicht dies.

Die Musikschule Hildesheim arbeitet nach dem QSM-Qualitätssystem und ist entsprechend zertifiziert. Als Mitgliedsschule im Verband Deutscher Musikschulen wird der hohe Anspruch eines musikalisch-künstlerisch und pädagogisch besonders wertvollen Angebots garantiert. Die Musikschule Arbeit im öffentlichen Interesse und wird folgerichtig von der Stadt Hildesheim und dem Land Niedersachsen finanziell unterstützt. Jeder Euro an Zuschüssen und Gebühren kommt 1:1 den Musikschulschülerinnen und -Schülern zugute, u.a. in Form der für sie kostenlosen Möglichkeiten in sehr zahlreichen Ensembles, Chören und Orchester. Mit der ebenfalls kostenlosen VIFF-Frühförderung und der Studienvorbereitenden Ausbildung bietet die Musikschule weitere wichtige Qualifizierungswege an. Die Leester-Musikschulstiftung als sozial-orientierte Institution garantiert darüber hinaus, dass jedes Musikinteresse seine Erfüllung finden kann, auch wenn die familiären finanziellen Bedingungen es eigentlich nicht möglich erscheinen lassen. Der Zugang zur Musik für jeden – das ist Auftrag und Herzensanliegen der Musikschule und ihrer Partner.

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© Detlef Hartmann

Die Musikschule Hildesheim kooperiert mit Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen und bietet dort u.a. im Rahmen des Musikalisierungsprogramms des Landes „Wir machen die Musik“ zahlreiche Früherziehungskurse, Chöre und Bläserklassen an. Darüber hinaus ist die Musikschule im Rahmen der Kontaktstelle des Landkreises vertreten und darüber hinaus mit Früherziehungskursen in sehr vielen Kommunen im Kreis. Jeder Musikverein und jede im Landkreis partizipiert so von dem Bildungsangebot der Musikschule Hildesheim. Die Musikschule kooperiert mit zahlreichen Kulturträgern der Stadt vor allem aktuell in der Flüchtlingsarbeit.

Eine derart im Stadtleben tief verwurzelte und breit aufgestellte Musikschule ist eine wichtige Säule für einen erfolgreichen Antrag zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025.

Detlef Hartmann

 

 

Soiree zum letzten Sinfoniekonzert

Das 5. Sinfoniekonzert der aktuellen Spielzeit 2015/16 ist gleichzeitig der Abschluss des TfN-Reger-Zyklus‘, der anlässlich des 100. Todestages des Komponisten am Hildesheimer Theater stattfand. Am 5. Juni gibt es nun zu diesem Konzert um 20 Uhr eine Einführung in das Programm. Begleitet wird die Soiree mit Kammermusik von Max Reger.

In der Saison 2015/16 legte Generalmusikdirektor Werner Seitzer bei der Auswahl der Stücke für das Konzertprogramm einen besonderen Fokus auf die Werke von Max Reger. 2016 jährt sich dessen Todestag zum 100. Mal und so erklangen in den letzten Monaten Regers Serenade G-Dur op. 95 und das Konzert für Klavier und Orchester f-moll op. 114.

Das 5. Sinfoniekonzert bildet nun den Abschluss dieses Reger-Reihe und so stehen an diesem Abend unter anderem die Hiller-Variationen auf dem Programm. Des Weiteren sind Johannes Brahms‘ „Gesang der Parzen“ op. 89, Robert Schumanns Konzert für Violine und Orchester in d-moll und Johann Adam Hillers „Gehe, guter Peter, gehe“ aus dem Singspiel „Der Erntekranz“ zu hören. Am 5. Juni 2016 um 20 Uhr wird Generalmusikdirektor Werner Seitzer in einer Soiree über die Hiller-Variationen und Schumanns Violinkonzert sprechen. Außerdem spielen Guido Hauser und Gäste der TfN-Philharmonie Max Regers Klarinettenquintett.

Karten für das 5. Sinfoniekonzert am 19. Juni zwischen 10,00 und 27,00 Euro erhalten Sie in unserem ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), per E-Mail an service@tfn-online.de und unter Telefon 05121 1693-1693. Der Eintritt zur Soiree im F1 ist frei.

Elisabeth Schwarz

Maikäferfest im Friedrich-Nämsch-Park

Zum 33. Mal fand am 26. Mai das sogenannte „Maikäferfest“, DAS Kinder-Stadtteilfest der Nordstadt im Friedrich-Nämsch-Park statt. Schulen, Kindertagesstätten und soziale Einrichtungen aus dem Stadtteil hatten für den Nachmittag zu jeder Menge Spaß, Aktionen und Spielen eingeladen, an denen rund 500 Kinder, Mütter und Väter teilnahmen.

Überall wurde gespielt, gebastelt und gelacht: So drehte die Anne-Frank-Schule das Glücksrad, der Klingeldraht glühte bei der Johannesschule und der Hort Nordwind bemalte eine Leinwand zum Thema „Meine Nordstadt“. Die Kita „Blauer Elefant“ gestaltete einen „Knautschgesichterball“ aus einem Luftballon, bei der Kita St. Johannes wurden Laufspiele angeboten und auch bei der Kita „Nordlicht“ wurde gespielt. Geschicklichkeit war gefordert beim Nordstadt.Mehr.Wert-Familienprogramm „Rucksack“. Das Maluki zauberte jede Menge Waffeln, die Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkunft bemalten eine Tapetenrolle mit Kindermotiven und die Ganztagsgrundschule Nord produzierte fantastische Seifenblasen. Beim GO 20 drängten sich die Kinder an der Rollenrutsche und der großen Baustraße. Beim FSJ-ler von Eintracht Hildesheim wurden Turnübungen am Air-Track ausprobiert, Taue gezogen und Torwandschießen geübt. Das Kinder- und Jugendhaus Nordstadt betreute die Hüpfburg, schenkte Zitronentee aus und organisierte die Cafeteria mit leckerem Kuchen. Das Projekt „Youngsters“ der Caritas war erstmals vertreten und übernahm den Verkauf. Am Stand des städtischen Fachdienstes Jugend konnten Ferienprogramme für den Sommer eingesehen und Ferienpässe erworben werden.

Maikäferfest_Presse

© Stadt Hildesheim

„Das Fest war gelebte Integration mit einer großen Vielfalt an Besucherinnen und Besuchern aus verschiedenen Kulturen und Stadtteilen“, so Anja Sensen (Fachdienst Jugend). Die Veranstaltung sei von einer tollen Atmosphäre geprägt gewesen und habe Generationen und Kulturen miteinander verbunden.

Stadt Hildesheim

 

Qualifizierungsangebot „Familienzusammenführung“

Die Familienzusammenführung von Flüchtlingsfamilien ist an strenge gesetzliche Vorgaben gebunden. Ob Flüchtlinge die rechtlichen Voraussetzungen besitzen oder ein Härtefall vorliegt, ist im Einzelfall häufig schwierig zu bewerten. Um darüber zu informieren und zu diskutieren, lädt die Integrationsleitstelle der Stadt Hildesheim in Kooperation mit dem Verein Asyl und dem Landkreis Hildesheim für Donnerstag, 2. Juni, 17 Uhr, Ehrenamtliche zu einem Qualifizierungsangebot „Familienzusammenführung“ in die Begegnungsstätte „Treffer“, Peiner Straße 6, ein. Dabei stellt Uwe Wedekind (Geschäftsführer Verein Asyl) Aspekte zum Thema mit besonderem Fokus auf dem Asylverfahrensrecht vor. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei zu besuchen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadt Hildesheim

UNESCO-Welterbe verbindet

Mit einem Gottesdienst im Dom und in St. Michaelis startet am Sonntag, 5. Juni, um 10 Uhr der UNESCO-Welterbetag in Hildesheim. Von 10 bis 16.30 Uhr bieten Dom, Dommuseum, St. Michaeliskirche, Besucherzentrum Welterbe Hildesheim und Stadtführer-Gilde ein volles Programm. Der Tag steht unter dem übergeordneten Motto des deutschlandweiten Welterbetages „Welterbe verbindet“.

Expertengespräche in den UNESCO-Welterbekirchen und im Dommuseum

Ein Programmhighlight sind in diesem Jahr die Expertengespräche zu den Erhaltungsmaßnahmen des UNESCO-Welterbes, denn „Welterbe verbindet“ auch in diesem Bereich: Besucher, unterschiedliche Fachleute und Handwerke wie auch die vielen Sponsoren aus Stadt und Land. In St. Michaelis erläutert um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr die Restauratorin Christina Achhammer vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege die Maßnahmen an der berühmten Bilderdecke und der Chorschranke, und der Architekt Jürgen Götz berichtet über die umfangreichen Sanierungen der vergangenen Jahre. Außerdem informieren die Restauratorin Barbara Hentschel von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und Dr. Erwin Stadlbauer vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr über die Konservierung und Restaurierung des Kreuzgangs von St. Michaelis. Im Dommuseum präsentiert um 13.30 Uhr die Restauratorin für Wandmalerei Nadia Thalguter von der HAWK die Ergebnisse ihrer aktuellen Untersuchung an zwei romanischen Fragmenten aus dem Hildesheimer Dom, und die Textilrestauratorin Sabine Heitmeyer-Löns aus Havixbeck stellt um 15.30 Uhr ihre jahrzehntelange Arbeit zur Erhaltung der einzigartigen barocken Gobelins vor.

Besichtigungen, Führungen und Stadterkundungsspiel

Das Dommuseum kann von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Auch das neue Besucherzentrum Welterbe Hildesheim am historischen Marktplatz öffnet von 11 bis 16 Uhr seine Tore. Um 11.30 Uhr, 13.30 Uhr und 15.30 Uhr geben 30-minütige Führungen einen Einblick in die Multimediastationen, 3-D-Modelle, virtuellen historischen Panorama-Ansichten und Interaktionsflächen. Ebenfalls von 11 bis 16 Uhr können Kinder an einem Stadterkundungsspiel zur Welterberoute und zum Besucherzentrum teilnehmen. Bei richtigen Antworten erhalten die jungen Entdecker eine kleine Überraschung. Außerdem können Gäste kostenfrei eine Postkarte mit Grüßen aus dem Welterbe an Freunde oder Verwandte senden. Damit verbunden ist eine Gewinnspielaktion.

Das Dommuseum bietet um 14.30 Uhr eine Familienführung an und stellt dabei eine Auswahl der Schätze im Museum und das neueste Highlight der Sammlung vor. Auch im Dom findet eine Familienführung statt, die einen Überblick über die Kunstschätze, über berühmte Persönlichkeiten der Bistumsgeschichte und die Legende des 1000-jährigen Rosenstocks gibt. Führungen durch die St. Michaeliskirche finden um 12.30 Uhr, 13.30 Uhr und 16.30 Uhr statt. Um 13 Uhr lädt die Stadtführer-Gilde zu einer Führung durch den Dom ein mit einem anschließenden Aufstieg auf den St.-Andreas-Kirchturm. Dort können beide Welterbestätten aus der Vogelperspektive betrachtet werden

Der Welterbetag endet um 21 Uhr mit einer Mondscheinserenade in der St. Michaeliskirche mit dem Bläserkreis und Posaunenchor St. Michael unter Leitung von Helmut Langenbruch.

Das Programm in Alfeld steht unter dem Motto „Welt.Kultur.Heimat“

Das diesjährige Motto in Alfeld „Welt.Kultur.Heimat“ steht ganz im Zeichen einer Welt- und Willkommenskultur, die sich ausdrücklich für das Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft stark macht. Mit Aktionen in der Alfelder Innenstadt und auf dem Gelände des Fagus-Werks erstreckt sich das Veranstaltungsprogramm über das gesamte Wochenende vom 3. bis 5. Juni. Höhepunkt ist von 10 bis 17.30 Uhr das Internationale Kulturfest „Welt.Kultur.Heimat“ mit Kulturprogramm und traditionellen Speisen aus allen Teilen der Welt auf dem Gelände des Fagus-Werks. In der Produktionshalle und auf dem Außengelände warten auf die Besucher nationale und internationale Gesangs-, Tanzaufführungen und Ausstellungen. Das internationale Buffet „Über den Tellerrand hinaus“ lockt an zahlreichen Marktständen mit kulinarischen Speisen u.a. aus Sri Lanka, Iran, Afrika und Syrien zum Entdecken und Genießen. Der Kreisverband der LandFrauen Hildesheim beteiligt sich mit seinem berühmten Tortenbuffet.

In der Fagus-Galerie und im Museum der Stadt Alfeld wird um 11.30 bzw. 15 Uhr die Kooperationsausstellung „Irgendetwas ist ja immer – Bilder aus der Heimat“ des bekannten Cartoonisten Wolf-Rüdiger Marunde eröffnet. Im Fagus-Werk gibt es um 11 Uhr, 13 Uhr und 16 Uhr Erkundungstouren durch das „lebende Denkmal“. Stadt- und Kirchenführungen werden in der Innenstadt angeboten. Von 11 bis 17 Uhr sind auch der Fillerturm, das Stadtmuseum und das Tiermuseum geöffnet. Von 13 bis 18 Uhr laden die Geschäfte in der Alfelder Innenstadt zum Einkaufserlebnis ein. Ein Shuttle-Service zwischen dem Fagus-Werk, dem Fillerturm und dem Stadtmuseum Alfeld steht ganztägig zur Verfügung.

Informationen zum UNESCO-Welterbetag in Hildesheim und Alfeld gibt es unter http://www.hildesheim.de/unesco sowie in Informationsfoldern, die im Besucherzentrum Welterbe Hildesheim & tourist-information, Dommuseum und Dom sowie in St. Michaelis ausliegen.

Auch die Welterbestätten im Harz und in Höxter in der Umgebung Hildesheims bieten zum UNESCO-Welterbetag ein attraktives Programm. Informationen sind auf den Internetseiten www.unesco-welterbe-im-harz.de sowie www.schloss-corvey abrufbar.

Hildesheimer Marketing GmbH

Grill-Event Jo-Beach

Stadt, Marketinggesellschaft und die Hildesheimer Hochschulen luden Studierende zum Grillevent an den Jo Beach ein

Die Stadt Hildesheim, Hildesheim Marketing sowie die beiden Hildesheimer Hochschulen, Stiftung Universität Hildesheim und HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, luden gestern Abend [26. Mai] die Studierenden in Hildesheim zum Jo Beach ein. Unter dem Motto „Grillen, Chillen, Kisten killen“ konnten 900 Studierende bei bestem Sommerwetter einen lauen Abend am Hohnsensee verbringen. Für die passende Stimmung sorgten die Musiker Paul Wiszinski und Jez King. Feuerschalen und Illuminationen setzten außerdem atmosphärische Akzente am Hohnsen. „Die Veranstaltung kam bei den Studierenden richtig gut an“, freut sich Marketingchef Boris Böcker über die große Resonanz. „Die Idee war es, vor allem die Neustudierenden seitens der Stadt willkommen zu heißen und an einen Ort einzuladen, der exemplarisch für die besondere Lebensqualität Hildesheims steht. Der Erfolg spricht für eine Wiederholung.“

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© Hildesheim Marketing GmbH

Unterstützt wurde die Veranstaltung von den Sponsoren Coffee & Beans, Stadtmagazin Public, Calix Investmentberatung GmbH, Gemeinnützige Baugesellschaft zu Hildesheim AG gbg, Einbecker Brauhaus AG und das Freibad Jo-Wiese.

Hildesheim Marketing GmbH

 

„Anderen zu helfen ist ein Gefühl von Freiheit“

Bischof Trelle diskutiert während des Katholikentags in Leipzig über die Flüchtlingskrise

Der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle sieht in der Flüchtlingskrise eine Nagelprobe für Europa. „Die entscheidende Frage für die Zukunft Europas ist, ob es in der Bewältigung der Krise an Detailfragen scheitert. Wenn uns das nicht gelingt, dann haben wir versagt“, sagte Trelle während einer Podiumsdiskussion auf dem Katholikentag am Freitag in Leipzig.

Mit ihm diskutierten Dr. Michael Griesbeck (Vizepräsident des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg), Stefan Keßler (Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Berlin) und Marc Speer (Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche, Budapest/Ungarn) über den Flüchtlingsschutz in Europa.

Im Hinblick auf das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei sagte Trelle: „Was hat denn die Visumfreiheit zu tun mit der Rückübernahme von Geflüchteten? Gar nichts. Es geht um einen Deal. Das finde ich im Blick auf die Flüchtlinge im höchsten Maße fragwürdig.“

Ihn irritiere, dass Menschen sagten, sie hätten Angst vor Flüchtlingen, ohne diesen Menschen in Not je begegnet zu sein, so der Bischof. Es gehe darum, sich um die Geflüchteten zu kümmern wie um einen Gast, der unerwartet komme. „Anderen zu helfen ist doch ein Gefühl von Freiheit. Und genau das haben wir erlebt, dass tausende Menschen in unserem Land geholfen haben.“

Bei der Aufnahmebereitschaft für Flüchtlinge forderte Trelle besonders von den osteuropäischen Ländern in der EU mehr Solidarität: „Im europäischen System muss sich noch etwas ändern, damit die deutsche Bevölkerung nicht sagt: Das geht über unsere Tragfähigkeit hinaus.“

Der Bischof appellierte dazu, das zu bewahren, was den Menschen zum Menschen mache. „Den Blick auf den Menschen und sein Bedürfnis, in Freiheit und Gerechtigkeit zu leben, das möchte ich nicht aufs Spiel gesetzt sehen.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim