Anmeldung für das Schuljahr 2017/18 an städtischen Grundschulen

Die Anmeldungen für die Schulanfängerinnen und -anfänger des Schuljahres 2017/18 werden für die städtischen Grundschulen vom 18. bis 22. April entgegengenommen. Sie erfolgen bei jeder Grundschule in diesem Zeitraum zu  individuellen Tagen und Zeiten. Die Eltern wurden entsprechend angeschrieben und informiert, welche Grundschule für ihr Kind zuständig ist. Weiterhin wurden die möglichen Anmeldetage, die Anmeldetermine und die Kontaktdaten der Schule mitgeteilt. Für Kinder, die bereits als „Kann-Kinder“ für das kommende Schuljahr 2016/17 angemeldet sind, gelten diese Anmeldetermine nicht.

Schulpflichtig sind alle Kinder, die im Zeitraum vom 2. Oktober 2010 bis 1. Oktober 2011 geboren sind. Für das Schuljahr 2017/18 sind das 819 Kinder im Stadtgebiet. Die Anmeldung findet immer im Jahr vor der Einschulung statt. Kinder, die keine ausreichenden Deutschkenntnisse besitzen, erhalten ab August 2016 Sprachfördermaßnahmen, um diese Defizite auszugleichen.

Stadt Hildesheim

 

42 Aquarelle auf der Empore der Stadtbibliothek

FARBEN FÜHLEN, unter diesem Motto steht eine Ausstellung, die seit dem 11. April in der Stadtbibliothek in der Judenstraße zu sehen ist. Auch Nichtmitglieder der Bibliothek können die Ausstellung auf der Empore kostenlos besuchen. 42 Bilder lassen ihre Farben leuchten.

Seit 13 Jahren trifft sich einmal in der Woche eine Gruppe von 9 Frauen und einem Mann, um Aquarelle zu malen. Die Leiterin, Maria-Ursula Diwischek hatte den Kreis seinerzeit in der evangelischen Familienbildungsstätte im Wolfsstieg zusammengeführt. Neben vorgegebenen Themen zu Formen oder Figuren kann jeder Einzelne   seiner Phantasie freien Lauf lassen.P1090786

© Walter Wallott

Verschiedene Orte in Hildesheim wie das Gut Steuerwald oder der Bereich um die Klosterkirche in Marienrode waren schon das Ziel der Teilnehmer, um die dortigen vielseitigen Motive auf der Leinwand festzuhalten.  Die entstandenen Aquarelle zeigen jeweils den individuellen Ausdruck jedes einzelnen Künstlers. Bei der Ausstellung handelt es sich um Bilder der gesamten Gruppe.

Sie sind bis auf weiteres in der Stadtbibliothek, Öffnungszeiten : Dienstag bis Freitag von 10.30 – 18.00 Uhr und Samstag von 10.00 – 13.00 Uhr  zu sehen. Das Ende der Ausstellung ist noch nicht festgelegt.

Walter Wallott

„Säule der Weisheit“ wird instand gesetzt

Die vom Hildesheimer Holzkünstler Harald Kolbe gefertigte Eule, die sonst an der
Innerste Aue/am Hochwasserbett beheimatet ist, wird derzeit auf dem Bauhof
überholt. Faulstellen im unteren Bereich der aus Pappel gefertigten Skulptur mit
dem Titel „Säule der Weisheit“ gefährdeten die Standsicherheit. Sobald die
Reparaturen abgeschlossen sind, wird die Eule wieder an ihren angestammten
Platz zurückkehren.

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© Stadt Hildesheim

Der Baum, aus dem das Kunstwerk entstanden ist, befand sich früher am
Concordia-Platz und musste gefällt werden. Harald Kolbe, der seit vielen Jahren
Holzarbeiten mit der Motorsäge anfertigt, entdeckte den Stamm und stellte seine
Projektidee der Stadt vor. Nach der Standortfindung konnte er mit der Arbeit
beginnen, am 11. August 2006 wurde die 4,50 Meter hohe „Säule der Weisheit“ an
der Innerste Aue aufgestellt.

Stadt Hildesheim

Badescouts für Flüchtlinge in Schwimmbädern

Mit Blick auf die am 1. Mai beginnende Freibadsaison ist die Stadt auf der Suche
nach acht bis zehn Flüchtlingen, die anderen Flüchtlingen die Nutzung der
JoWiese und ggf. weiterer städtischer Bäder erleichtern. Die sog. „Badescouts“
sollen ausreichend Deutsch und mindestens eine Fremdsprache aus dem
arabischen Raum bzw. Farsi beherrschen und als Ansprechpartnerin bzw. –
partner vor Ort beispielsweise bei Fragen zu den Baderegeln fungieren. „Das
dient der Kulturvermittlung und somit der Integration“, erklärt Bernward Kiel (Stadt
Hildesheim, Integrationsleitstelle) den Ansatz, den eine Arbeitsgruppe mit
Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, den Badbetreibern und dem ASB als
Betreiber der Notunterkunft des Landes in der Mackensen-Kaseren in den
vergangenen Wochen erarbeitet hat. „Wir sehen das als Bereicherung, die dem
reibungslosen Badebetrieb und somit letztlich allen Badegästen zugutekommt“,
ergänzt Dennis Münter (Betreiberfirma Event Werft).
Drei Interessenten aus Ägypten bzw. Syrien konnten bereits gefunden werden,
weitere werden noch gesucht. Die Badescouts werden vor ihrem Einsatz, der
insbesondere an Tagen mit hohem Besucheraufkommen erfolgen soll, von dem
Bad-Personal geschult und lernen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bäder
kennen, um sie voll ins Team zu integrieren. Als Entlohnung erhalten die Scouts
neben einer Jahreskarte der JoWiese auch eine Stundenvergütung über
gemeinnützige Arbeit. Auch die Verpflegung während des Einsatzes wird
sichergestellt.
Darüber hinaus plant die Stadt Hildesheim in Kooperation mit den Badbetreibern,
der DLRG und den hiesigen Schwimmvereinen Kurse, an denen Flüchtlinge
kostenlos teilnehmen und Schwimmen lernen können. „Auch das ist ein wichtiges
integratives Element“, so Kiel.

Stadt Hildesheim

 

 

MigrantenElternNetzwerk informiert über „Gefahren im Internet“

Das von der Stadt Hildesheim unterstützte MigrantenElternNetzwerk (MEN) lädt für Dienstag, 19. April, 17.30 Uhr, interessierte Eltern zu einer Veranstaltung zum Thema „Gefahren im Internet. Internet-ABC – Wissen wie’s geht!“ ein. Es referiert Dr. Claudia Raabe (Verein für Medien- und Kulturpädagogik Blickwechsel). Die Veranstaltung findet in der Begegnungsstätte „Treffer“, Peiner Straße 6, statt. Für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren wird eine Betreuung angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Stadt Hildesheim

Abschlussveranstaltung Wettbewerb „Zukunftsstadt“

Das Wissenschaftsjahr 2015 ist beendet, die erste Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ des Ministeriums für Bildung und Forschung fast abgeschlossen. Auch die Stadt Hildesheim hat sich unter dem Motto „Wohnen in Hildesheim: Attraktiv, innovativ, inklusiv für alle Lebensformen“ an dem Wettbewerb beteiligt.  Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung, die am Dienstag, 19. April, 18 Uhr, im Rathaus, Markt 1, Sitzungssaal Gustav Struckmann (2. OG, Raum 209) stattfindet, sollen die vielfältigen Ergebnisse der hiesigen Projekte vorgestellt werden.

Welche Impulse ergeben sich aus den bisherigen Aktivitäten? Wie wollen die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt zukünftig wohnen? Welche Schwerpunkte für die Quartiersentwicklung wurden in den Stadt*Werk*Gesprächen* erarbeitet? In welcher Form wird die Bürgerbeteiligung in Zukunft weitergeführt? Diese und andere Fragen werden im Rahmen der Veranstaltung, die Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer eröffnet, erörtert.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind hierzu herzlich eingeladen!

Stadt Hildsheim

Fotoausstellung „Nicht trotzdem sondern deshalb“ von Lisa Marie Weigelt

Lisa Marie Weigelt zeigt noch bis zum 28. April in der Rathaushalle (Markt 1) erstmalig ihr Fotoprojekt „Nicht trotzdem sondern deshalb“. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer eröffnete die Ausstellung, die zu den Öffnungszeiten des Rathauses, montags bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr zu sehen ist, im Beisein unter anderem von Marion Tiede (Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Hildesheim), Monika Seeland (Verein Stolperstein) und dem Hildesheimer Bundestagsabgeordneten Bernd Westphal. „Die Themen Behinderung und Inklusion sind auch in unserer Stadt wichtige Herausforderungen“, so der Oberbürgermeister. Mit Blick auf die Fotoausstellung sagte Dr. Meyer, es sei vorbildhaft, auch auf diesem Weg auf die entsprechenden Fragestellungen aufmerksam zu machen.

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OB Dr. Ingo Meyer mit Lisa Marie Weigelt

© Stadt Hildesheim

Lisa Marie Weigelt, Studentin der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim, hat neben der Begeisterung für Fotografie ein ausgeprägtes Interesse für die Beseitigung sozialer Missstände. Ihr Projekt ist im Rahmen eines Seminars zum Thema „Dokumentarfotografie“ entstanden, durch welches sich Weigelt über den Rahmen eines Seminars hinaus verstärkt für die Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und Einzelpersonen begeistert hat. Im Rathaus präsentiert sie zehn Portraits von Rollstuhlfahrerinnen und -fahrern aus Hildesheim und ganz Deutschland. Zum Ausdruck kommen soll eine wertneutrale Begegnung ohne den Faktor „Rollstuhl“, im Vordergrund steht die Persönlichkeit der Betroffenen. Ziel des Projekts sei es, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, sich intensiv mit den Themen „Inklusion“ und „Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderung“ auseinanderzusetzen.

Dr. Helge Miethe