Stadt bietet attraktives Betreuungsangebot in den Sommerferien

Für Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 12 Jahren wird es in den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen der Stadt Hildesheim wieder sechs verlässliche Betreuungswochen während der Sommerferien geben. 140 Plätze stehen dafür zur Verfügung. Ab dem 26. Januar können diese entweder online unter http://www.ferienprogramm-hildesheim.de oder direkt in den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen gebucht werden. Wer nicht über einen Internetzugang verfügt oder Fragen zum Angebot hat, kann sich unter Telefon 05121 301 4513 bei Meike Biskup (Stadt Hildesheim, Familie, Bildung und Sport) informieren.

Mit den Betreuungswochen bietet die Stadt auch Eltern, die bereits jetzt ihren Urlaub festlegen müssen, Planungssicherheit und Entlastung in der Betreuungsfrage. Jede Betreuungswoche hat einen eigenen Themenschwerpunkt. Weitere Informationen dazu finden sich unter http://www.hildesheim.de/betreuungswochen.

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Anmeldungen für die gymnasiale Oberstufe des Schuljahres 2016/17

Die Anmeldungen für die gymnasiale Oberstufe des Schuljahres 2016/17 für das Goethegymnasium, das Scharnhorstgymnasium, die Robert-Bosch-Gesamtschule, das Gymnasium Himmelsthür und die  Michelsenschule werden vom 1. bis 19. Februar in den Sekretariaten der jeweiligen Schulen entgegengenommen. Mitzubringen ist das diesjährige Original-Halbjahreszeugnis, die beiden letzten Ganzjahreszeugnisse sowie eine Geburtsurkunde. Bei der Anmeldung sollte ein Elternteil anwesend sein.
Gemäß dem Niedersächsischen Schulgesetz erfolgt die Aufnahme an den Gymnasien im 10. Schuljahrgang, welcher die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe darstellt. Die Abiturprüfung wird im 12. Schuljahrgang abgelegt. An der Robert-Bosch-Gesamtschule erfolgt die Aufnahme weiterhin im 11. Schuljahrgang, die Abiturprüfung wird dort im 13. Schuljahrgang abgelegt.

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Neujahrsempfang der Stadt: „Herzlich willkommen in Hildesheim!“

 

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer konnte am Sonntagvormittag zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Hildesheim rund 300 Vertreterinnen und Vertreter des öffentlichen Lebens im Rathaus empfangen. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen ganz im Zeichen des Mottos „Integration als Teilhabe“.

In seiner Neujahrsrede kam der Oberbürgermeister natürlich nicht umhin, noch einmal auf das fantastische Jubiläumsjahr 2015 zurückzublicken: „2015 war mit dem großartigen Stadt- und Bistumsjubiläum für uns ein ganz besonderes Jahr, das uns allen in guter Erinnerung bleiben wird.“ Besondere Leuchttürme seien dabei unter anderem der Tag der Niedersachsen mit der Rekordbesucherzahl von über 320.000 Gästen, die Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Zerstörung Hildesheims auf dem Marktplatz, die Städtepartnerschaftswoche sowie zum Abschluss das EVI Lichtkunstfestival LICHTUNGEN mit noch einmal rund 60.000 Besucherinnen und Besuchern gewesen. „All diese und zahlreiche weitere Veranstaltungen haben Hildesheim ein überregionales, durchweg positives Medienecho beschert und das Image der Stadt erheblich verbessert“, so Dr. Meyer, der betonte, dass insbesondere die Bürgerinnen und Bürger entscheidend zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben.

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Quelle: Stadt Hildesheim

In seinem Rückblick nannte der Oberbürgermeister viele wichtige Projekte, die 2015 abgeschlossen oder angestoßen wurden wie zum Beispiel den Umbau des ZOB, die Neugestaltung der Steingrube, die Ansiedlung des Lidl-Logistikzentrums, das Startup-Projekt „BeYond“ im Hildesheimer Wald, das neue Produktionszentrum des TfN, den Bildungscampus, die Sanierung der früheren Hauptschule (jetzt Grundschule) Alter Markt, die Attraktivitätssteigerung des Roemer- und Pelizaeus-Museums, die Sicherung der Zukunft des Wasserparadies, die Eröffnung des „Besucherzentrums Welterbe Hildesheim“ und die Wiedereröffnung des Knochenhauer-Amtshauses.

Das Motto der Veranstaltung „Integration als Teilhabe“ zog sich wie ein roter Faden durch die Rede des Oberbürgermeisters, der alle Menschen, die sich hier integrieren möchten, begrüßte: „Herzlich willkommen in Hildesheim!“ Bisher leiste die Stadt an dieser Stelle Großartiges: „Die Welle der Hilfsbereitschaft war und ist unbeschreiblich groß. Willkommenskultur ist in Hildesheim keine leere Floskel in einer Sonntagsrede wie dieser, sondern wird tatsächlich gelebt.“ Dr. Meyer bedankte sich bei allen hauptamtlich und ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätigen Menschen für ihr großes Engagement. Auch die Integrationsleitstelle leiste in dieser Hinsicht hervorragende Arbeit und werde dabei auch von einer jungenFrau als Berufspraktikantin unterstützt, die einst selbst aus ihrem Heimatland Simbabwe nach Deutschland geflohen sei: Siphilisiwe Patience Ndlovu. Für diejenigen, die das Gastrecht missbrauchen, sei jedoch auch in Hildesheim kein Platz. „Aber, wir müssen hier auch sehr genau differenzieren, dürfen auf keinen Fall bestimmte Volksgruppen oder Flüchtlinge allgemein unter Generalverdacht stellen“, so der OB mit Blick auf die Geschehnisse der Silvesternacht in einigen deutschen Großstädten.

Integration beziehe sich allerdings längst nicht nur auf die von Migranten, sondern auch auf die von Menschen mit Behinderung, sei es geistiger oder körperlicher Natur. Ein ganz wichtiger Punkt hierbei sei die Schaffung von Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und im öffentlichen Straßenraum. „Hier stehen wir noch ganz am Anfang, haben aber gemeinsam mit dem Behindertenbeirat auch schon einiges erreicht“, bilanzierte Dr. Meyer. Dieser Weg müsse fortgesetzt werden, allerdings seien Bund und Land in der Pflicht, die finanziellen Rahmenbedingungen für die Umsetzung inklusiver Maßnahmen zu schaffen.

Stichwort „Finanzen“: Der Oberbürgermeister freute sich sehr, im Rahmen des Empfangs verkünden zu können, dass Hildesheim seit kurzem auch offiziell wieder über mehr als 100.000 Einwohner verfüge und damit wieder Großstadt sei. Getrübt werde die Freude aber dadurch, dass die Stadt dies mit dem Verlust von etwa 7 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen des Landes bezahlen soll. Diese Systematik sei nicht nachvollziehbar, so Dr. Meyer. Er sei aber zuversichtlich, dass dafür eine Lösung gefunden werde, zumal man sich in konstruktiven Gesprächen darüber mit dem Land befinde. Konstruktiv war in 2015 auch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis. Hinsichtlich der Fortschreibung des Finanzvertrags habe man einen fairen Interessenausgleich finden können. Der Dank des Oberbürgermeisters galt dafür ausdrücklich auch Landrat Reiner Wegner, den er beim Neujahrsempfang herzlich begrüßte.

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„Die Wilderers“ überreichten Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer gemeinsam mit Eventmanagerin Almut Heimann (Diakonie Himmelsthür) die während des Neujahrsempfangs gestalteten Bilder. Quelle: Stadt Hildesheim

Am Ende seiner Rede dankte Dr. Meyer auch den Ratsmitgliedern der Stadt für die konstruktive Zusammenarbeit, den Bürgerinnen und Bürgern für ihr herausragendes bürgerschaftliches Engagement, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung für die engagierte Arbeit der vergangenen zwölf Monate und den Sponsoren und Mitwirkenden des Neujahrsempfangs für die Unterstützung. Die Künstlergruppe „Wilderers“ der Diakonie Himmelsthür malte während der Veranstaltung Bilder und überreichte diese später dem Oberbürgermeister, verbunden mit dem Wunsch nach Unterstützung bei der Suche nach Räumlichkeiten für ein neues Atelier. Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung von Mehmet Cetik Center For World Music sowie Cosima Reese und Jonathan Reitze von der Musikschule Hildesheim. Während des Neujahrsempfangs konnten Spenden in Höhe von knapp 700 Euro für die Johannishofstiftung gesammelt werden, die der Flüchtlingshilfe zugutekommen.

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Stadtbibliothek nächste Woche geschlossen

Die Stadtbibliothek Hildesheim bleibt vom 19. bis 23. Januar wegen Umbauarbeiten im Zusammenhang mit der neuen Selbstverbuchungsanlage geschlossen. In diesem Zeitraum werden keine Medien fällig, die Rückgabedaten automatisch auf den nächsten Öffnungstag, Dienstag, 26. Januar, verschoben. Ab dann ist die Stadtbibliothek mit erweitertem Service – das Personal ist gerne bei der Einweisung in die Selbstverbuchungsanlage behilflich – und erweiterten Öffnungszeiten (jetzt auch donnerstags ab 10.30 Uhr!) für ihre Nutzerinnen und Nutzer da. Die Öffnungszeiten sind ab dem 26. Januar wie folgt:

Montag: wie bisher geschlossen

Dienstag bis Freitag: 10.30 bis 18 Uhr

Sonnabend: 10 bis 13 Uhr

Während der Schließzeit kann das digitale Angebot der Onleihe unter www.onleihe.de/nbib24.de genutzt werden.

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Die berühmteste Liebesgeschichte der Welt

Shakespeares meistgespielte Tragödie „Romeo und Julia“ prägt bis heute das Verständnis von der bedingungslosen tragischen Liebe. Anlässlich des 400. Todestages von William Shakespeare, der sich 2016 jährt, feiert das Drama am Samstag, 16. Januar, um 19 Uhr in einer Inszenierung von Gero Vierhuff am Theater für Niedersachsen Premiere.

Ob auf der Leinwand, als Buch, auf der Bühne oder in der Musik: die schicksalhafte Liebesgeschichte rund um Romeo Montague und Julia Capulet fasziniert bis heute alle Generationen. Am Theater für Niedersachsen entsteht nun eine Inszenierung von Gero Vierhuff, der in der vergangenen Spielzeit mit seiner „Macbeth“-Inszenierung begeisterte. Bei seiner Umsetzung legt der Regisseur den Fokus auf die Darsteller und die unvergleichlich poetische und bilderreiche Sprache Shakespeares. „Ein großes Bemühen von Regisseur Gero Vierhuff und mir war es, ,Romeo und Julia‘ weder historisch noch regional zu verorten. Es ist immer die gleiche Geschichte von zwei Liebenden, die es immer gab und immer so geben wird“, beschreibt TfN-Ausstattungsleiter sowie Bühnen- und Kostümbildner Hannes Neumeier den konzeptionellen Ausgangspunkt des Regieteams und weißt damit auf die zeitlose Aktualität des Stoffes hin.
Mit „Romeo und Julia“ kommt ein kraftvolles Stück Literaturgeschichte auf die große Bühne des TfN, das aber nicht allein Liebesgeschichte, sondern auch ein humanistisches Bekenntnis für ein friedliches Zusammenleben ist und solange aktuell bleibt, wie es Feindschaft zwischen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Rasse gibt.

Karten für die Premiere am Samstag, 16. Januar, um 19 Uhr im Großen Haus kosten zwischen 8,00 und 26,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693 1693 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich.

Weitere Vorstellungen: 20. und 27. Januar, 05., 12., 20. und 25. Februar, 10. und 26. März, 18. und 25. April sowie am 3. Mai 2016 | jeweils 19:30 Uhr | TfN sowie 5. Juni | 16:00 Uhr | TfN

Inszenierung Gero Vierhuff | Bühne und Kostüme Hannes Neumaier | Bühnenmusik Sebastian Kunas

Mit André Vetters (Capulet), Michaela Allendorf (Lady Capulet), Julia Gebhardt (Julia), Marek Egert (Romeo), Thomas Strecker (Tybalt), Moritz Nikolaus Koch (Mercutio), Dennis Habermehl (Benvolio), Simone Mende (Amme), Dieter Wahlbuhl (Lorenz)

Elisabeth Schwarz

Über 900 kleine Majestäten waren beim Sternsingerdankgottesdienst im Hildesheimer Dom

„Als euer Bischof möchte ich euch ganz herzlich Danke sagen, dass ihr euch wieder auf den Weg gemacht habt und den Segen, verbunden mit guten Wünschen für das neue Jahr, in die Häuser getragen habt“, begrüßte der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle die kleinen Majestäten. Über 900 Mädchen und Jungen, verkleidet als Casper, Melchior und Balthasar – mal mit und mal ohne Sternträger –,waren der Einladung des Bischofs gefolgt und am Samstag zum Sternsingerdank in den Dom gekommen.

Der Bischof lobte das Engagement der Kinder, die oft tagelang unterwegs waren und Geld für arme Kinder gesammelt haben. „Aber ihr schreibt nicht nur den Segen an die Tür, sammelt nicht nur Geld, sondern ihr bringt auch viel Freude zu den Menschen. Das höre ich ganz oft in Gesprächen“, betonte Trelle.

Weltweit unterstützen die Sternsinger Projekte für arme Kinder, auch in Bolivien, das in diesem Jahr Beispielland der Aktion war. Dass die Kirche in Bolivien seit 25 Jahren Partner der Diözese Hildesheim ist, spiegelte sich im Vorprogramm zum Gottesdienst wieder. Für die Sternsinger gab es ein abwechslungsreiches Programm mit bolivianische Rhythmen und vielen Informationen über die Partnerschaft, das Land und die Menschen in dem Andenland. Als kleines Dankeschön für ihre Arbeit bekam jeder Sternsinger eine Fingerpuppe aus Filz. Hergestellt wurden die von Frauen und Männern der Gruppe Sartañani . Dieses Wort stammt aus der Sprache der Aymara – einer indigenen Volksgruppe – und heißt so viel wie „gemeinsam unterwegs“. Die Filzarbeiten verkauft die Gruppe auf dem Markt, um mit dem Erlös ihre Familien zu unterstützen.

Nach dem Gottesdienst gab es für die Sternsinger und ihre Begleiter einen kleinen Imbiss und heißen Kakao – natürlich aus Bolivien.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

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© Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

„WELTKLASSE IN HILDESHEIM“ 50 Jahre von-Beckerath-Orgel in St. Andreas

Am 31.01.1966 konnte die von der renommierten Hamburger Orgelwerkstatt Rudolf von Beckerath erbaute viermanualige und mit 63 Registern ausgestattete neue Orgel der St.-Andreas-Kirche eingeweiht werden. Bis heute zählt das Instrument zu den bedeutendsten Orgel-Neubauten nach dem Zweiten Weltkrieg und verfügt zudem über einen der flächenmäßig größten Orgelprospekte Norddeutschlands. Eine Besonderheit ist der offene Prinzipal 32’, ein Register, das über 12 m lange Orgelpfeifen verfügt und aufgrund der Raumhöhe in St. Andreas in dieser Form überhaupt Aufstellung finden konnte. Die in der Zwischenzeit kaum veränderte Orgel besticht seitdem durch ihr überzeugendes Klangbild und ist zugleich ein Zeugnis der künstlerischen Intention und Arbeit ihres Erbauers. Zahlreiche Organisten aus dem In- und Ausland, z.B. aus den Vereinigten Staaten, haben hier bereits Rundfunk- und Schallplatteneinspielungen durchgeführt.
Anlässlich des 50. Geburtstages dieses Instrumentes wird am 29. März 2016 im Rahmen eines zweiteiligen Festaktes im Stadtmuseum Hildesheim in Kooperation mit der evangelischen Gemeinde St. Andreas und der Rudolph von Beckerath Orgelbau GmbH die Sonderausstellung „Weltklasse in Hildesheim. 50 Jahre von-Beckerath-Orgel in St. Andreas“ eröffnet.
In der vom 30. Januar bis 1. Mai 2016 laufenden Präsentation gibt es neben einer umfassenden Würdigung des „Geburtstagskindes“ und ihrer „Schwestern“, auch eine Darstellung über die vier in der 600jährigen Kirchengeschichte nachzuweisenden Orgeln an St. Andreas. Sicherlich wissen es nur wenige, dass die aus dem 16. Jahrhundert stammende und im 17. Jahrhundert verkaufte Orgel von St. Andreas heute noch in großen Teilen existiert. Nicht zuletzt findet die von Bürgermeister Dr. Johannes Mellinger gestiftete und am 22. März 1945 zerstörte Bader-Orgel eine entsprechende Würdigung. Eine Attraktion wird die Inszenierung einer Orgelwerkstatt sein, in der Besucherinnen und Besucher nicht nur die Entstehung einer Orgelpfeife, sondern auch ihre Dimensionen nachvollziehen können. Historische Film- und Bilddokumente, wie auch Zeitzeugen werden über dieses großartige Instrument berichten, das aus der Hildesheimer Kirchenmusiklandschaft nicht mehr wegzudenken ist. Die von-Beckerath-Orgel, ein Weltklasseinstrument in einer wunderbaren Stadt, zu erleben im Stadtmuseum Hildesheim. orgel

Sarah Werner