Wunschbaumaktion startet: Kindern einen Weihnachtswunsch erfüllen

Es ist wieder soweit: Heute startet die beliebte Wunschbaumaktion der Stadt Hildesheim. Wer zur Weihnachtszeit etwas Gutes tun möchte, kann  Wünsche von Kindern aus benachteiligten Familien zum Thema „Bildung und Bewegung“ erfüllen. Die Wunschkarten hängen bis zum 9. Dezember an den Weihnachtsbäumen in der Rathaushalle und im Foyer des Stadtbüros (Markt 2), die im Übrigen von Kindern der städtischen Kita Villa Weinhagen mit selbstgebasteltem Baumschmuck verziert wurden. Als Dankeschön überreichte Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer den kleinen Künstlerinnen und Künstlern einen  süßen Vorgeschmack auf Weihnachten.
Die Wunschbaumaktion verzeichnet in diesem Jahr Rekordbeteiligung: 219 Kinder, deren Eltern es aus finanzieller Sicht schwer haben, wünschen sich zum Beispiel Bücher, einen Fußball oder ein Skateboard. Schon für „kleines Geld“ kann man also einem Kind in der Vorweihnachtszeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern Wie in den Vorjahren unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Hildesheim mit ihrer „Restpfennigaktion“ und die Bürgerstiftung Hildesheim die „Wunschbaumaktion“. Die erfüllten Wünsche werden bei der Stadt Hildesheim gesammelt und im Rahmen einer Weihnachtsfeier am Donnerstag, 17. Dezember, 16 Uhr, von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer überreicht.

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© Stadt Hildesheim
Die wichtigsten Informationen finden sich auf den Wunschkarten. Für Fragen oder Absprachen ist Flavia Huth (Stadt Hildesheim, Büro des Oberbürgermeisters) unter Telefon 05121 301-1004 oder per Mail unter ob-buero@stadt-hildesheim.de erreichbar. „WunscherfüllerInnen“ können sich auch gerne melden, wenn sie nicht persönlich ins Rathaus kommen können.
Mit der Wunschbaumaktion sind nicht nur Kinder aus Familien angesprochen, die sogenannte Transferleistungen wie „Hartz IV“ oder Grundsicherung beziehen. Eine Überprüfung der finanziellen Familiensituation gibt es ausdrücklich nicht. Da die gesamte familiäre Situation ausschlaggebend ist, hat die Ausgabe der Wunschkarten erneut über die Kinder- und Jugendtreffs, das Kinder- und Jugendrestaurant „KBert“ und die Hildesheimer Tafel stattgefunden.

Weitere Informationen zur Wunschbaumaktion sind unter http://www.hildesheim.de/wunschbaum erhältlich.

Stadt Hildesheim

Kunstausstellung der Kreativwerkstatt in der Lamberti-Kirche

Seit 2008 bietet die Stadt Hildesheim im Rahmen einer Eingliederungshilfe Interessierten die Möglichkeit, einmal pro Woche (freitags) im Mehrgenerationenhaus unter Hilfestellung der Kunstpädagogin Almut Heimann kreatives Gestalten, Malen und Zeichnen auszuprobieren und gemeinsam mit anderen Menschen zu erleben. Die dabei entstandenen Werke werden im Rahmen einer Kunstausstellung gezeigt, die vom 4. bis 21. Dezember täglich von 9 bis 18 Uhr in der Lambertikirche zu sehen ist. Da die Kreativwerkstatt in diesem Jahr ganz im Zeichen des Stadtjubiläums stand, zeigen die ausgestellten Bilder viele Motive aus dem Stadtbild bzw. der Stadtgeschichte.

Die Ausstellung wird am Freitag, 4. Dezember, 11 Uhr, mit einer Vernissage eröffnet. Viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler werden vor Ort sein und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Der Eintritt zur Vernissage und zur Ausstellung ist frei.

Stadt Hildesheim

Sabine Paßow gastiert als Leonore am TfN

Für die letzte Vorstellung von „Fidelio“ am 6. Dezember 2015 um 16 Uhr konnte die bekannte Sopranistin Sabine Paßow für die Partie der Leonore gewonnen werden.

Beethovens einzige Oper elektrisiert die Menschen auch gut 200 Jahre nach ihrer Uraufführung noch immer. In Hildesheim steht die Inszenierung von Guillermo Amaya am Nachmittag des Nikolaustages, also am 6. Dezember 2015 um 16 Uhr letztmalig auf dem Spielplan des TfN.

Unter der Musikalischen Leitung von Werner Seitzer singt die renommierte Sopranistin Sabine Paßow, Protagonistin zahlreicher Berliner Inszenierungen von Harry Kupfer, die Leonore. Paßow studierte an der Musikhochschule Hannover Gesang und ist dem Hildesheimer Publikum keine Unbekannte. „Ich hatte die große Chance, schon während der letzten Jahre meines Studiums professionell in Hildesheim auftreten zu können. Damals verdiente ich mir am Stadttheater Hildesheim, besonders als Gräfin Mariza, meine ersten Sporen, die mir dann alsbald bei meinen Engagements am Staatstheater Oldenburg und an der Komischen Oper Berlin sehr zugutekommen sollten“, sagt die gebürtige Essenerin zurückblickend.

Neben ihr werden Wolfgang Schwaninger als Florestan und der bekannte Bariton Timothy Sharp als Minister Don Fernando am TfN gastieren. In weiteren Rollen sind u. a. Uwe Tobias Hieronimi (Don Pizarro), Levente György (Rocco) und Antonia Radneva (Marzelline) zu erleben.

Karten kosten zwischen 10 und 35 Euro und sind im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693 1693 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich.

Elisabeth Schwarz

47. Jugendaustausch mit Weston-super-Mare

Vom 17. März bis 1. April 2016 findet zum 47. Mal der Jugendaustausch der Stadtjugendpflege mit der englischen Partnerstadt Weston-super-Mare statt. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, die sich verpflichten, beim Gegenbesuch im Herbst vom 21. bis 31. Oktober 2016 einen englischen Gast aufzunehmen. Die Unterbringung erfolgt in Familien. Auf dem Programm stehen auch Fahrten in die nähere Umgebung, unter anderem nach Oxford, Bristol, Wells, Bath und London. Außerdem ist ein dreitägiger Aufenthalt in Cornwall mit Übernachtung in einer Jugendherberge vorgesehen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 610 Euro. Fragen rund um den Jugendaustausch beantwortet Meike Biskup (Stadt Hildesheim, Bereich Jugend) unter Telefon 05121 301-4513. Anmeldungen für den Austausch werden ab Montag, 7. Dezember, entgegengenommen. Interessierte können sich dann unter Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum und ggf. E-Mail-Adresse schriftlich unter folgender Adresse anmelden: Stadt Hildesheim, Bereich Jugend, Hannoversche Straße 6, 31134 Hildesheim, Fax 05121 301-4203, E-Mail: englandaustausch@stadt-hildesheim.de. Es gilt die Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen. Erfahrungsgemäß sind die Plätze schnell vergriffen.

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© Stadt Hildesheim

 

„HILDESHEIM IM WINTERGLANZ“ PERSÖNLICHE UND KÜNSTLERISCHE ANSICHTEN EINER STADT

Gerade zur Winter- und Weihnachtszeit zeigt sich unsere Stadt in einem besonderen Glanz. Festliche Dekorationen, die Atmosphäre einer gemütlichen „guten Stube“ zum Weihnachtsmarkt, aber auch der Spaß auf der Rodelbahn oder am Berghölzchen – wenn es denn mal schneit – gehören dazu. Das Stadtmuseum möchte für eine kleine Sonderausstellung genau diesen Aspekt aufgreifen und Hildesheim von einer seiner schönsten Seiten zeigen.
Aus der Gemäldegalerie der stadtgeschichtlichen Sammlung präsentieren wir zum Thema passend besondere und selten gezeigte Kunstwerke und bisher unbekannte Fotografien mit Winterimpressionen. Ausgehend vom Marktplatz möchte Kunsthistoriker Dr. Stefan Bölke so einen bunten Bilderbogen über der Stadt aufspannen.
Um unsere Ausstellung noch facettenreicher gestalten zu können, haben Hildesheimerinnen und Hildesheimer ihre schönsten Winterimpressionen und historische Objekte zum Wintersport eingereicht. Diese Leihgaben sorgen für einen ganz persönlichen Blick auf Hildesheim im Wandel der Jahreszeit.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Sarah Werner

Tagung zum Thema „Kulturhauptstadt Europas 2025: Wirklich bewerben?“

Bereits seit Monaten wird öffentlich darüber diskutiert, ob sich die Stadt Hildesheim als „Kulturhauptstadt Europas 2025“ bewerben sollte. Die Stadt Hildesheim möchte nun, nach Abschluss ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten, gemeinsam mit dem Landkreis in die Debatte im Rahmen einer von der Heinrich-Dammann-Stiftung organisierten Doppeltagung, die am 3. und 4. Dezember jeweils ab 19.30 Uhr im Schafhausensaal des Roemer- und Pelizaeus-Museums stattfindet, einsteigen.

„Am Anfang sollte nicht die Frage im Mittelpunkt stehen, ob Hildesheim sich das überhaupt leisten kann, sondern was eine mögliche Bewerbung für unsere Region genau bedeutet“, gibt Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer die Richtung der hochkarätig besetzten Veranstaltung vor. Diese wird sich unter anderem mit Fragen wie „Welche Auswirkungen hat eine Bewerbung auf unsere Stadt?“, „Sollten sich Stadt und Region Hildesheim mit dem Thema ernsthaft befassen?“ oder „Was können und müssten wir dafür leisten?“ auseinandersetzen. Über diese und andere Fragen diskutiert der Oberbürgermeister am Freitag, 4. Dezember, gemeinsam mit Landrat Reiner Wegner und weiteren Referenten aus Kultur und Stiftungswesen, die den Bogen zwischen lokaler Kompetenz und internationaler Vernetzung spannen. Hauptredner am 4. Dezember ist Walter Hirche (Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission 2002 bis 2014), am 3. Dezember Professor Ulrich Fuchs. Dieser war Co-Direktor in Marseille, als die französische Hafenstadt 2013 den Titel Kulturhauptstadt trug, und berät aktuell die Republik Irland, die 2020 eine Kulturhauptstadt Europas stellen wird.

„Fragen der Zukunft stehen für uns als große Jugendstiftung hoch im Kurs“, sagt Dr. Hartmut Reichardt (Stellvertretender Vorstand der Heinrich-Dammann-Stiftung). „Sollte sich Hildesheim auf den Weg machen, im Jahr 2025 Kulturhauptstadt Europas zu werden, würde das zentrale Impulse für die jungen Menschen unserer Region auslösen“, erklärt Dr. Reichardt, der die Veranstaltung auch moderiert. „Deswegen hat der Vorstand einstimmig beschlossen, diese Tagung zusammen mit Stadt und Landkreis Hildesheim zu gestalten“, so Klaus Jäkel (Vorsitzender Heinrich-Dammann-Stiftung).

Stadt Hildesheim

Besonderes Jubiläumsgeschenk: „Himmel & Hölle XXXXL“

Kürzlich freute sich Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer über den Besuch von Schülerinnen und Schüler der Kinder- und Jugendhilfe St. Ansgar, die unter anderem auch von Einrichtungsleiter Wolfgang Almstedt ins Rathaus begleitet wurden. Die Jugendlichen hatten im Rahmen ihres Sommerfestes eine Collage als Jubiläumsgeschenk an die Stadt hergestellt. 1.200 Blätter wurden dabei zu einem Riesenplakat zusammengeklebt und im Anschluss bemalt. Aus dem Plakat falteten die jungen Künstlerinnen und Künstler anschließend ein riesiges „Himmel & Hölle“.

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©Stadt Hildesheim

Mit einfachen Mitteln sei ein tolles Ergebnis entstanden, lobte Dr. Meyer die künstlerische Arbeit und bedankte sich im Namen der Stadt für das originelle Geschenk. Das Kunstwerk kann noch bis zum 27. November auf der Empore des Rathauses bewundert werden.

Stadt Hildesheim

Kurzführungen durch die Welterbepräsentation im Besucherzentrum

Zur Adventszeit bietet Hildesheim Marketing vier Kurzführungen durch die Welterbepräsentation im Besucherzentrum an. Mitarbeiterinnen des Besucherzentrums Welterbe Hildesheim geben in der 30-minütigen Führung einen kurzen Einstieg in das Thema UNESCO-Welterbe und einen Überblick über die sechs Multimedia-Stationen der Ausstellung. Anschließend bleibt genug Zeit, um alle Stationen auszuprobieren. Die Teilnahme für Einzelpersonen ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die erste Kurzführung für Einzelpersonen startet am Mittwoch, 2. Dezember, um 16 Uhr im Besucherzentrum Welterbe im Tempelhaus in der Rathausstraße 20. Weitere folgen jeweils am Mittwoch, 9., 16. und 23. Dezember, ebenfalls um 16 Uhr.

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Die 3-D-Modelle der Michaeliskirche und des Doms geben Aufschluss über die Geschichte und Architektur der Welterbekirchen. © Hildesheimer Marketing GmbH

 

Gruppenführungen durch das Besucherzentrum Welterbe

Auch Gruppen bis maximal 20 Personen können ab sofort eine Kurzführung durch die Welterbepräsentation im Besucherzentrum buchen. Eine Gruppenführung kostet 19 Euro. Die Anmeldung erfolgt spätestens eine Woche vor dem gewünschten Termin im Besucherzentrum, per Telefon unter 05121 1798-0 oder per E-Mail an tourist-info@hildesheim-marketing.de.

Besucherzentrum Welterbe Hildesheim

Das Besucherzentrum Welterbe Hildesheim informiert seit dem 3. Juli im Obergeschoss des Tempelhauses spielerisch und anschaulich zum UNESCO-Welterbe in Hildesheim und ermöglicht einen Einblick in die Welterbestätten der Umgebung und darüber hinaus. Touch-Screens, 3-D-Modelle, virtuelle historische Panoramaansichten und Interaktionsflächen laden dazu ein, in multimediale Welten einzutauchen, Informationen aufzunehmen und sich durch diese aktiv zu navigieren. Mit der Integration des Stadtmodells in der vergangenen Woche, dass zuvor als Leihgabe in der Sonderausstellung „Hildesheim im Mittelalter“ im Roemer- und Pelizaeus-Museum zu sehen war, ist die Ausstellung vervollständigt.

Svenja Nolte

Thema „Cybermobbing“: Theaterstück sensibilisiert Schüler

Das Thema Mobbing gehört inzwischen für viele Schülerinnen und Schüler leider zum Schulalltag. Nicht jeder wird Opfer oder Täter, doch fast jeder war schon einmal Beobachter, hat am Rande oder sogar hautnah mitbekommen, wie andere gemobbt wurden oder selbst mobbten. „Mobbing endet nicht nach Schulschluss, sondern erstreckt sich weit in den Freizeitbereich der Kinder und Jugendlichen hinein“, erklärt Meike Biskup (Stadt Hildesheim, Bereich Jugend). Gemobbt werde häufig online über soziale Netzwerke wie Facebook oder WhatsApp.

Um Schülerinnen und Schüler für das Thema „Cybermobbing“ zu sensibilisieren, hatte der Bereich Jugend der Stadt Hildesheim das Theaterensemble Radiks aus Berlin mit dem Stück „Fake oder War doch nur Spaß“ eingeladen, das an der Renataschule, der Realschule Himmelsthür, der Geschwister-Scholl-Schule sowie der Oskar-Schindler-Gesamtschule vor Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgänge aufgeführt wurde.

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Sarah Stange und Lorenz Pilz in „Fake oder War doch nur Spaß“. © Reinhard Patzfahl (Geschwister-Scholl-Schule)

Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei die Welt der jugendlichen Protagonistin Lea kennen. Lea wird Opfer von Mobbingattacken, die mit Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen. Es endet damit, dass Lea einen Selbstmordversuch unternimmt und einige der Täterinnen und Täter rechtliche Konsequenzen erfahren. Da Fragen offenbleiben, regt das Stück zum Nachdenken an und bietet viel Gesprächsstoff für eine anschließende Nachbereitung in den Klassen. Die Schauspieler Sarah Stange und Lorenz Pilz standen im Anschluss für Fragen der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, Rückmeldungen zu dem Stück in ein Gästebuch einzutragen, wovon rege Gebrauch gemacht wurde.

Mobbing besteht nie aus nur einer einzigen Aktion, sondern ist gekennzeichnet durch ein beständiges, fortgesetztes und planmäßiges Handeln der Täter. Um diesem Handeln etwas entgegensetzen zu können, ist es vor allem wichtig, die eigenen Toleranzgrenze gegenüber Gewalt und Mobbingattacken hernterzusetzen. Jeder Einzelne muss für sich sagen können: „Bis hierher und nicht weiter!“ „Das betrifft besonders jene, die ‚nur‘ Beobachtende sind, denn sie können und sollten helfen, anstatt zu schweigen“, so Meike Biskup.

Stadt Hildesheim

Märchenlesung im TfN

Auch in diesem Jahr lädt die Lese-Reihe „Frau Holles Happy Hour“ die ganze Familie an den Adventssamstagen in das Foyer F1 ein. An vier Terminen finden jeweils um 17 Uhr Märchenlesungen von und mit Mitarbeitern des Theater für Niedersachsen statt.

Passend zum diesjährigen Weihnachtsstück „Die Bremer Stadtmusikanten“ stehen die Lesungen im Zeichen von Tiermärchen. Am 28. November wird Christiane Geffert die Geschichte „Frederick“ von Leo Lionni lesen und Theaterpädagogin Jenny Holzer lädt alle Anwesenden dazu ein, gemeinsam die Mitmachgeschichte „Katz und Maus in Gesellschaft“ zu erleben. Intendant Jörg Gade und Dramaturgin Astrid Reibstein beschäftigen sich am 5. Dezember mit den „Bremer Stadtmusikanten“ und am 12. Dezember wird Jan Kristof Schliep gemeinsam mit dem Dramaturgen Ivo Zöllner weihnachtliche Lieder singen und „Die Geschichte von Kalif Storch“ erzählen. Zur letzten Lesung am 19. Dezember gestaltet Dramaturgin Cornelia Pook eine weihnachtliche Stunde für Groß und Klein.

Der Eintritt ist frei!

Elisabeth Schwarz

 

 

Offenbarung beendet Bistumsjubiläum

Dokumentation erscheint Anfang Dezember

Mit geistlichen Lesungen aus der Offenbarung des Johannes an sieben Orten der Diözese sind gestern Abend die Feierlichkeiten zum 1200-jährigen Bestehen des Bistums Hildesheim zu Ende gegangen. Im nur durch Kerzen beleuchteten Hildesheimer Dom brachten die Schauspieler Michaela Allendorf und Tobias Hieronimi unterstützt durch die Hildesheimer Dommusik die wortgewaltigen Texte der Offenbarung zu Gehör. Anschließend läuteten 20 Minuten – 1200 Sekunden lang – die Domglocken.

Bereits am Vormittag hatte Bischof Norbert Trelle mit einem Pontifikalamt im vollbesetzten Dom den liturgischen Schlusspunkt des Bistumsjubiläums gesetzt. Angesichts der jüngsten Anschläge in Paris rief er zum Gebet für die Opfer von Terror und Gewalt auf. Bei einem anschließenden Empfang dankte er allen, die sich an der Vorbereitung und Durchführung des Jubiläumsjahres beteiligt haben, insbesondere dem Leiter des Projektbüros Thomas Harling und seiner Assistentin Renate Meißner. Das Projektbüro sei immer ein Ort der Begegnung und der Kreativität gewesen, sagte der Bischof.

Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer betonte, das gemeinsame Jubiläumsjahr von Stadt und Bistum habe identitätsstiftend gewirkt. Es sei zu einer wesentlich besseren Grundstimmung zwischen den beiden Institutionen gekommen, an der man festhalten wolle.

Begonnen hatte das Jubiläumsjahr am 15. August 2014, dem Fest Mariä Himmelfahrt. An dem Tag wurde der Hildesheimer Dom wiedereröffnet, er war zuvor fast fünf Jahre lang von Grund auf saniert und umgestaltet worden. Seit Beginn des 1200-Jahr-Jubiläums hat es in Stadt und Bistum Hildesheim knapp 400 Jubiläumsveranstaltungen gegeben. Höhepunkte waren unter anderem die Uraufführung des Oratoriums „Lux in tenebris“ und ein Fest der Engagierten auf dem Domhof. Bischof Norbert Trelle besuchte während des Jubeljahres alle 17 Dekanate des Bistums. „Mit welcher Kreativität und mit welchem Engagement die Menschen vor Ort diese Tage geplant und durchgeführt haben, hat mich sehr beeindruckt“, erklärte der Bischof in einem Interview mit der KirchenZeitung.

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© Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Neben diversen fröhlichen und besinnlichen Veranstaltungen nutzte der Bischof das Jubiläumsjahr dazu, ein Schuldbekenntnis abzulegen: Am Aschermittwoch bat er um Vergebung für die Fehler und das Versagen kirchlicher Würdenträger in den zurückliegenden 1200 Jahren.

Nur wenige Wochen nach Abschluss des Bistumsjubiläums erscheint bei der Bernward Mediengesellschaft mbH Anfang Dezember eine Dokumentation des Jubiläumsjahres. Mit großformatigen, beeindruckenden Fotos erinnert sie auf 196 Seiten an alle wichtigen Ereignisse des Jubiläumsjahres. Sie ist für 1200 Cent oder 12 Euro zu beziehen im Shop des Hildesheimer Dommuseums und online unter www.domshop-hildesheim.de.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Monsterparty – Ein Abend für Blutsauger

Beim nächsten „TfN im Wohnzimmer“ am Donnerstag, 26. November 2015, um 20.30 Uhr beschäftigen sich Mitglieder der TfN-MusicalCompany mit den untoten Königen der Nacht. Unter der Musikalischen Leitung von Andreas Unsicker singen die Ensemblemitglieder Elisabeth Köstner, Teresa Scherhag, Tim Müller und Alexander Prosek.

Vampire sind In. Via Bildschirm und Leinwand drängen sie in unser Leben: Dracula, Nosferatu, Edward Cullen. Die untoten Könige der Nacht haben im letzten Jahrhundert eine Wandlung vom Bösewicht zum Samariter durchgemacht – von Dracula zu Twilight.

Aber wie passen Dracula und Edward Cullen zusammen? Und was unterscheidet die Vampire des 21. Jahrhunderts von denen der viktorianischen Zeit? Diesen Fragen widmet sich das „TfN im Wohnzimmer“ unter dem Titel „Monsterparty“ sowohl literarisch als auch musikalisch am 26. November 2015 um 20.30 Uhr in der Bar Wohnzimmer, Kaiserstraße 41 in Hildesheim.

Karten für „TfN im Wohnzimmer“ gibt es für 3,50 € im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim) und an der Abendkasse direkt im Wohnzimmer.

Elisabeth Schwarz

Ökumenischer Lichtergottesdienst am Bernwardfest

Prozession am 20. November führt vom Dom in die Michaeliskirche

Die christlichen Kirchen begehen den Gedenktag des heiligen Hildesheimer Bischofs Bernward im Rahmen des Bistumsjubiläums gemeinsam. Zum Bernwardfest am Freitag, 20. November, wird es eine ökumenische Lichterprozession vom Hildesheimer Dom zur Michaeliskirche geben, in der Bischof Bernward begraben wurde. Beginn ist um 18.30 Uhr in der Bischofskirche.

An der Gestaltung des Gottesdienstes wirken auf katholischer Seite Domkapitular und Stadtdechant Wolfgang Voges, auf evangelisch-lutherischer Seite Superintendent Helmut Aßmann sowie weitere Geistliche aus den Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hildesheim mit. Die musikalische Gestaltung liegt beim Domchor und der Michaeliskantorei.

Einen der zentralen Aspekte des Jubiläums „1200 Jahre Bistum Hildesheim“ bildet die Ökumene. Das wurde unter anderem deutlich durch einen großen ökumenischen Tauferinnerungsgottesdienst am Wochenende der Wiedereröffnung des Hildesheimer Doms und beim ökumenischen Pfingstfest. Mit dem Lichtergottesdienst am Bernwardfest wird nun auch der Abschluss des Festjahres ökumenisch begangen.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Weihnachtstanne aus der Oststadt erleuchtet den Marktplatz

Seit gestern steht eine etwa 10 Meter hohe und 4 Tonnen schwere Weihnachtstanne aus einer stillgelegten Kleingärtnerkolonie aus der Hildesheimer Oststadt auf dem Marktplatz.

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© Hildesheim Marketing GmbH

In den nächsten Tagen wird die Kolorado-Tanne mit über 5.000 LED-Lampen geschmückt und verleiht dem Hildesheimer Weihnachtsmarkt bis zum 27. Dezember einen  festlichen Glanz. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wird zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Donnerstag, 26. November, um 17.30 Uhr per Knopfdruck die Weihnachtstanne zum Leuchten bringen.

Hildesheim Marketing GmbH

Jugendamt in neuen Räumen am Hindenburgplatz

Der Fachdienst Erziehungshilfe des Jugendamtes des Landkreises Hildesheim bezieht Ende November 2015 neue Räumlichkeiten. Die bisher genutzten Diensträume der Erziehungshilfe Teams  im Hohen Weg 10 und der Wirtschaftlichen Jugendhilfe in der Schützenallee 35 -37 im Stadtgebiet Hildesheim werden aus wirtschaftlichen Erwägungen aufgegeben. Die zukünftigen Diensträume des Jugendamtes befinden sich dann im Gebäude  der  Industrie- und Handelskammer Hannover (IHK) in Hildesheim, Hindenburgplatz 20. Die Umzüge starten am 20.11.2015.
An diesem Standort werden dann die Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe  im Bereich der Hilfen zur Erziehung (HzE), der Eingliederungshilfe (EGH) nach § 35a SGB VIII und des besonderen des Kinderschutzes nach § 8a SGB VIII für die Stadt Hildesheim und der Gemeinde Diekholzen sowie für die  Städte Bad Salzdetfurth, Bockenem und der Gemeinden Holle,  Söhlde und Schellerten durch die entsprechenden Jugendhilfestationen wahrgenommen.
Darüber hinaus werden in dem neuen Domizil des Jugendamtes die Fachdienstleitung, die Fachstelle Kinderschutz, der Adoptions- und Pflegekinderdienst (PKD)  und die Wirtschaftliche Jugendhilfe (WJH) für das gesamte Gebiet der Stadt und des Landkreises Hildesheim untergebracht. Die weiteren dezentralen Jugendhilfestationen in Sarstedt, Elze und Alfeld bleiben in der bisherigen Form erhalten.
Die Wirtschaftliche Jugendhilfe zieht vom 20.11. bis zum 23.11. und die Teams der Erziehungshilfe vom 24.11. bis zum 27.11. um. Beide Dienststellen sind in der angegebenen Zeit nicht direkt erreichbar. In Notfällen sind die Teams des Fachdienstes über die Telefonnummer  05121 309-0 oder die Einsatzleitstelle der Polizei Hildesheim, zu erreichen.
Zu umzugsorganisatorischen Fragen des Jugendamts-Fachdienstes Erziehungshilfe steht  die Fachdienstleitung unter folgenden Telefonnummern Klaus Bange 05121 309-6221, Veronika Breßer 05121 309-6820 und Thomas Minnrich 05121 309-6907  für Auskünfte zur Verfügung.

Hans-A. Lönneker