Wunschbaumaktion startet: Kindern einen Weihnachtswunsch erfüllen

Es ist wieder soweit: Heute startet die beliebte Wunschbaumaktion der Stadt Hildesheim. Wer zur Weihnachtszeit etwas Gutes tun möchte, kann  Wünsche von Kindern aus benachteiligten Familien zum Thema „Bildung und Bewegung“ erfüllen. Die Wunschkarten hängen bis zum 9. Dezember an den Weihnachtsbäumen in der Rathaushalle und im Foyer des Stadtbüros (Markt 2), die im Übrigen von Kindern der städtischen Kita Villa Weinhagen mit selbstgebasteltem Baumschmuck verziert wurden. Als Dankeschön überreichte Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer den kleinen Künstlerinnen und Künstlern einen  süßen Vorgeschmack auf Weihnachten.
Die Wunschbaumaktion verzeichnet in diesem Jahr Rekordbeteiligung: 219 Kinder, deren Eltern es aus finanzieller Sicht schwer haben, wünschen sich zum Beispiel Bücher, einen Fußball oder ein Skateboard. Schon für „kleines Geld“ kann man also einem Kind in der Vorweihnachtszeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern Wie in den Vorjahren unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Hildesheim mit ihrer „Restpfennigaktion“ und die Bürgerstiftung Hildesheim die „Wunschbaumaktion“. Die erfüllten Wünsche werden bei der Stadt Hildesheim gesammelt und im Rahmen einer Weihnachtsfeier am Donnerstag, 17. Dezember, 16 Uhr, von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer überreicht.

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© Stadt Hildesheim
Die wichtigsten Informationen finden sich auf den Wunschkarten. Für Fragen oder Absprachen ist Flavia Huth (Stadt Hildesheim, Büro des Oberbürgermeisters) unter Telefon 05121 301-1004 oder per Mail unter ob-buero@stadt-hildesheim.de erreichbar. „WunscherfüllerInnen“ können sich auch gerne melden, wenn sie nicht persönlich ins Rathaus kommen können.
Mit der Wunschbaumaktion sind nicht nur Kinder aus Familien angesprochen, die sogenannte Transferleistungen wie „Hartz IV“ oder Grundsicherung beziehen. Eine Überprüfung der finanziellen Familiensituation gibt es ausdrücklich nicht. Da die gesamte familiäre Situation ausschlaggebend ist, hat die Ausgabe der Wunschkarten erneut über die Kinder- und Jugendtreffs, das Kinder- und Jugendrestaurant „KBert“ und die Hildesheimer Tafel stattgefunden.

Weitere Informationen zur Wunschbaumaktion sind unter http://www.hildesheim.de/wunschbaum erhältlich.

Stadt Hildesheim

Kunstausstellung der Kreativwerkstatt in der Lamberti-Kirche

Seit 2008 bietet die Stadt Hildesheim im Rahmen einer Eingliederungshilfe Interessierten die Möglichkeit, einmal pro Woche (freitags) im Mehrgenerationenhaus unter Hilfestellung der Kunstpädagogin Almut Heimann kreatives Gestalten, Malen und Zeichnen auszuprobieren und gemeinsam mit anderen Menschen zu erleben. Die dabei entstandenen Werke werden im Rahmen einer Kunstausstellung gezeigt, die vom 4. bis 21. Dezember täglich von 9 bis 18 Uhr in der Lambertikirche zu sehen ist. Da die Kreativwerkstatt in diesem Jahr ganz im Zeichen des Stadtjubiläums stand, zeigen die ausgestellten Bilder viele Motive aus dem Stadtbild bzw. der Stadtgeschichte.

Die Ausstellung wird am Freitag, 4. Dezember, 11 Uhr, mit einer Vernissage eröffnet. Viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler werden vor Ort sein und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Der Eintritt zur Vernissage und zur Ausstellung ist frei.

Stadt Hildesheim

Sabine Paßow gastiert als Leonore am TfN

Für die letzte Vorstellung von „Fidelio“ am 6. Dezember 2015 um 16 Uhr konnte die bekannte Sopranistin Sabine Paßow für die Partie der Leonore gewonnen werden.

Beethovens einzige Oper elektrisiert die Menschen auch gut 200 Jahre nach ihrer Uraufführung noch immer. In Hildesheim steht die Inszenierung von Guillermo Amaya am Nachmittag des Nikolaustages, also am 6. Dezember 2015 um 16 Uhr letztmalig auf dem Spielplan des TfN.

Unter der Musikalischen Leitung von Werner Seitzer singt die renommierte Sopranistin Sabine Paßow, Protagonistin zahlreicher Berliner Inszenierungen von Harry Kupfer, die Leonore. Paßow studierte an der Musikhochschule Hannover Gesang und ist dem Hildesheimer Publikum keine Unbekannte. „Ich hatte die große Chance, schon während der letzten Jahre meines Studiums professionell in Hildesheim auftreten zu können. Damals verdiente ich mir am Stadttheater Hildesheim, besonders als Gräfin Mariza, meine ersten Sporen, die mir dann alsbald bei meinen Engagements am Staatstheater Oldenburg und an der Komischen Oper Berlin sehr zugutekommen sollten“, sagt die gebürtige Essenerin zurückblickend.

Neben ihr werden Wolfgang Schwaninger als Florestan und der bekannte Bariton Timothy Sharp als Minister Don Fernando am TfN gastieren. In weiteren Rollen sind u. a. Uwe Tobias Hieronimi (Don Pizarro), Levente György (Rocco) und Antonia Radneva (Marzelline) zu erleben.

Karten kosten zwischen 10 und 35 Euro und sind im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693 1693 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich.

Elisabeth Schwarz

47. Jugendaustausch mit Weston-super-Mare

Vom 17. März bis 1. April 2016 findet zum 47. Mal der Jugendaustausch der Stadtjugendpflege mit der englischen Partnerstadt Weston-super-Mare statt. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, die sich verpflichten, beim Gegenbesuch im Herbst vom 21. bis 31. Oktober 2016 einen englischen Gast aufzunehmen. Die Unterbringung erfolgt in Familien. Auf dem Programm stehen auch Fahrten in die nähere Umgebung, unter anderem nach Oxford, Bristol, Wells, Bath und London. Außerdem ist ein dreitägiger Aufenthalt in Cornwall mit Übernachtung in einer Jugendherberge vorgesehen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 610 Euro. Fragen rund um den Jugendaustausch beantwortet Meike Biskup (Stadt Hildesheim, Bereich Jugend) unter Telefon 05121 301-4513. Anmeldungen für den Austausch werden ab Montag, 7. Dezember, entgegengenommen. Interessierte können sich dann unter Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum und ggf. E-Mail-Adresse schriftlich unter folgender Adresse anmelden: Stadt Hildesheim, Bereich Jugend, Hannoversche Straße 6, 31134 Hildesheim, Fax 05121 301-4203, E-Mail: englandaustausch@stadt-hildesheim.de. Es gilt die Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen. Erfahrungsgemäß sind die Plätze schnell vergriffen.

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© Stadt Hildesheim

 

„HILDESHEIM IM WINTERGLANZ“ PERSÖNLICHE UND KÜNSTLERISCHE ANSICHTEN EINER STADT

Gerade zur Winter- und Weihnachtszeit zeigt sich unsere Stadt in einem besonderen Glanz. Festliche Dekorationen, die Atmosphäre einer gemütlichen „guten Stube“ zum Weihnachtsmarkt, aber auch der Spaß auf der Rodelbahn oder am Berghölzchen – wenn es denn mal schneit – gehören dazu. Das Stadtmuseum möchte für eine kleine Sonderausstellung genau diesen Aspekt aufgreifen und Hildesheim von einer seiner schönsten Seiten zeigen.
Aus der Gemäldegalerie der stadtgeschichtlichen Sammlung präsentieren wir zum Thema passend besondere und selten gezeigte Kunstwerke und bisher unbekannte Fotografien mit Winterimpressionen. Ausgehend vom Marktplatz möchte Kunsthistoriker Dr. Stefan Bölke so einen bunten Bilderbogen über der Stadt aufspannen.
Um unsere Ausstellung noch facettenreicher gestalten zu können, haben Hildesheimerinnen und Hildesheimer ihre schönsten Winterimpressionen und historische Objekte zum Wintersport eingereicht. Diese Leihgaben sorgen für einen ganz persönlichen Blick auf Hildesheim im Wandel der Jahreszeit.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Sarah Werner

Tagung zum Thema „Kulturhauptstadt Europas 2025: Wirklich bewerben?“

Bereits seit Monaten wird öffentlich darüber diskutiert, ob sich die Stadt Hildesheim als „Kulturhauptstadt Europas 2025“ bewerben sollte. Die Stadt Hildesheim möchte nun, nach Abschluss ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten, gemeinsam mit dem Landkreis in die Debatte im Rahmen einer von der Heinrich-Dammann-Stiftung organisierten Doppeltagung, die am 3. und 4. Dezember jeweils ab 19.30 Uhr im Schafhausensaal des Roemer- und Pelizaeus-Museums stattfindet, einsteigen.

„Am Anfang sollte nicht die Frage im Mittelpunkt stehen, ob Hildesheim sich das überhaupt leisten kann, sondern was eine mögliche Bewerbung für unsere Region genau bedeutet“, gibt Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer die Richtung der hochkarätig besetzten Veranstaltung vor. Diese wird sich unter anderem mit Fragen wie „Welche Auswirkungen hat eine Bewerbung auf unsere Stadt?“, „Sollten sich Stadt und Region Hildesheim mit dem Thema ernsthaft befassen?“ oder „Was können und müssten wir dafür leisten?“ auseinandersetzen. Über diese und andere Fragen diskutiert der Oberbürgermeister am Freitag, 4. Dezember, gemeinsam mit Landrat Reiner Wegner und weiteren Referenten aus Kultur und Stiftungswesen, die den Bogen zwischen lokaler Kompetenz und internationaler Vernetzung spannen. Hauptredner am 4. Dezember ist Walter Hirche (Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission 2002 bis 2014), am 3. Dezember Professor Ulrich Fuchs. Dieser war Co-Direktor in Marseille, als die französische Hafenstadt 2013 den Titel Kulturhauptstadt trug, und berät aktuell die Republik Irland, die 2020 eine Kulturhauptstadt Europas stellen wird.

„Fragen der Zukunft stehen für uns als große Jugendstiftung hoch im Kurs“, sagt Dr. Hartmut Reichardt (Stellvertretender Vorstand der Heinrich-Dammann-Stiftung). „Sollte sich Hildesheim auf den Weg machen, im Jahr 2025 Kulturhauptstadt Europas zu werden, würde das zentrale Impulse für die jungen Menschen unserer Region auslösen“, erklärt Dr. Reichardt, der die Veranstaltung auch moderiert. „Deswegen hat der Vorstand einstimmig beschlossen, diese Tagung zusammen mit Stadt und Landkreis Hildesheim zu gestalten“, so Klaus Jäkel (Vorsitzender Heinrich-Dammann-Stiftung).

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Besonderes Jubiläumsgeschenk: „Himmel & Hölle XXXXL“

Kürzlich freute sich Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer über den Besuch von Schülerinnen und Schüler der Kinder- und Jugendhilfe St. Ansgar, die unter anderem auch von Einrichtungsleiter Wolfgang Almstedt ins Rathaus begleitet wurden. Die Jugendlichen hatten im Rahmen ihres Sommerfestes eine Collage als Jubiläumsgeschenk an die Stadt hergestellt. 1.200 Blätter wurden dabei zu einem Riesenplakat zusammengeklebt und im Anschluss bemalt. Aus dem Plakat falteten die jungen Künstlerinnen und Künstler anschließend ein riesiges „Himmel & Hölle“.

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Mit einfachen Mitteln sei ein tolles Ergebnis entstanden, lobte Dr. Meyer die künstlerische Arbeit und bedankte sich im Namen der Stadt für das originelle Geschenk. Das Kunstwerk kann noch bis zum 27. November auf der Empore des Rathauses bewundert werden.

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