„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“

Teilnehmer der Fortbildung „Darstellendes Spiel“ zeigen am 4. Juli Werkschau
„Ihren Wunsch, auch absurde Elemente in das Stück einzubauen, haben wir ihnen gerne erfüllt“, erzählen Annli von Alvensleben und Julia Solórzano. „Besonders freuen wir uns darauf, ihren Staubsauger-Rap auf der Bühne zu erleben.“ 18 Frauen und Männer haben seit September des vergangenen Jahres unter der Leitung der beiden Theaterpädagoginnen an der Weiterbildung „Darstellendes Spiel“ des Hildesheimer Theaterpädagogischen Zentrums (TPZ) teilgenommen. Am Samstag, 4. Juli, um 17 und 19 Uhr im Theaterhaus Hildesheim (Langer Garten 23 c) präsentieren sie ihre Werkschau unter dem Titel „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. In den gemeinsam erarbeiteten Szenen geht es um die Beziehung zu Eltern und Schwiegereltern, zum Partner und Nachwuchs, zu heimischem Obst und Staubsaugern … Der Eintritt ist frei. „Darstellendes Spiel“ ist eine berufsbegleitende und zertifizierte Weiterbildung, die sich an Lehrer, Multiplikatoren in der Kultur-, Sozial- oder Jugendarbeit und an Leiter von Amateurtheatergruppen richtet und zur Theaterarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im schulischen und außerschulischen Bereich befähigt. Auch in der neuen Spielzeit von September 2015 bis Mai 2016 bietet das TPZ diese Fortbildung an. Ausführliche Informationen zu Inhalten, Terminen und Kosten finden Interessierte unter http://www.tpz-hildesheim.de. Anmeldung nimmt die Geschäftsstelle per E-Mail an info@tpz-hildesheim.de oder telefonisch unter 0 51 21 314 32 entgegen.

Christine Nitschke

Ökumenisches Kindermusical „Tür zum Paradies“ wird uraufgeführt

Stück über die Bernwardtür ist in der Paul-Gerhardt-Kirche, in St. Lamberti und im Hildesheimer Dom zu hören

Zum großen Jubiläum von Dom und Stadt wurde das Autoren- und Komponistengespann Lothar Teckemeyer und Wolfgang Teichmann von der Hildesheimer Dommusik beauftragt, ein Musical über die Bernwardtür und ihre Entstehung zu schreiben. So ist das diesjährige ökumenische Musicalprojekt der Kirchen Paul-Gerhardt, Lamberti und des Domes eine richtige Uraufführung.

Das Stück wird von den fast 100 Kindern des Kinder- und Jugendchores TRIANGEL der Paul-Gerhardt-/Matthäus-Gemeinde, des Kinder- und Jugendchores St. Lamberti, sowie des Vor- und Aufbauchores der Mädchenkantorei am Dom und den Domsingknaben aufgeführt. Die ersten beiden Aufführungen (Beginn jeweils um 18 Uhr) sind  am Freitag, 3. Juli,  in der Paul-Gerhardt-Kirche und am Samstag, 4. Juli, in St. Lamberti. Die dritte Aufführung am Sonntag, 5. Juli, ist im Dom und beginnt bereits um 15.30 Uhr.

Die musikalische Leitung haben Regina Wilken, Helge Metzner und Dr. Stefan Mahr. Die Inszenierung stammt von Regina Wilken und ihrem Team. Der Eintritt ist bei allen Aufführungen frei. Am Ausgang wird um eine Spende zur Förderung der musikalischen Kinder- und Jugendarbeit an den beteiligten Kirchen gebeten.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Bonusmeilen beim Landesfest ganz vorn mit dabei

Bob Geldof, Marit Larsen und Laith Al-Deen – Weltstars gaben sich die Klinke in die Hand beim 34. „Tag der Niedersachsen“ in Hildesheim. Aber nicht nur die großen Stars füllten die Bühnen, auch Hildesheimer Bands wie B.B. & The Blues Shacks, die am Freitagabend eine riesige Fangemeinde vor der Bühne des Landestrachtenverbands versammelten, waren echte Publikumsmagneten.

Lokale Highlights locken zu Bühnen und Festmeilen

Den Vergleich mit den großen Stars mussten die Hildesheimer Bands beim Landesfest nicht scheuen, sie spielten nicht am Rande, sondern ganz vorn mit. Die Rocker von „Hellfire“etwa füllten am Samstag den Platz An der Lilie vor der RADIO 21-Bühne mühelos mit ihren Interpretationen der australischen Hardrock-Band AC/DC. Die Hildesheimer Bonusmeilen waren aber auch immer gut für einen Überraschungsmoment mitten im Geschehen – etwa das  umherziehende Improvisationstheater Mischpoke – und setzten bewusst leise Akzente mit Kunstaktionen wie im Kunstraum 53 oder in der Jakobikirche, die einen Raum der Stille zum Innehalten boten. Großen Applaus ernteten auch die rund tausend Tänzerinnen und Tänzer aus verschiedenen Hildesheimer Tanzschulen, als sie am Samstag beim großen StreetMove gemeinsam auftraten und dabei ihr vielfältiges Repertoire von Ballett bis Hip-Hop zeigten.

Hervorragende Kooperation in der Hildesheimer Kulturszene

Ein weiterer Publikumsmagnet war die Tanzwerkstatt: „Ich bin total zufrieden. Die Tanzwerkstatt zum Beispiel hat grandios geklappt, die Stimmung dort war der Burner“, fasst Bonusmeilen-Organisator Siggi Stern seinen Eindruck zusammen. Der Grundansatz der Bonusmeilen ist aus seiner Sicht voll aufgegangen, denn es war auch ein Experiment, mit einem solchen Konzept in eine Großveranstaltung zu gehen. Die Hildesheimer Kulturszene hat sich bestens präsentiert und hervorragend zusammengearbeitet. Ein wichtiger Grund dafür ist sicher auch, dass die Hildesheimer Szene gut ortsbezogen arbeiten kann, man kennt die Orte und die Wege. Mehr noch: „Das Konzept der Bonusmeilen funktioniert vermutlich nur in einer Stadt wie Hildesheim mit einem solch hohen Grad der Vernetzung und der Kooperation unter den Kulturschaffenden“, ergänzt Stern.

Hildesheimer Bonusmeilen stärken lokale Identifikation

Auch die rund tausend Mitwirkenden der Bonusmeilen und die „Lokalen Helden“, die Bands auf den großen Bühnen, sind vollauf zufrieden mit dem Konzept und seiner Umsetzung. Nicht nur am Rande mitzuspielen, sondern Teil des Gesamtkonzepts zu sein, zeugt auch in den Augen von Klaus Wilhelm, der zusammen mit Siggi Stern die Hildesheimer Bonusmeilen entwickelt und realisiert hat, von der großen Wertschätzung der lokalen Kulturschaffenden in Hildesheim. Und der Ansatz hat einen weiteren positiven Effekt in der Stadt: „Bonusmeilen aus der lokalen Kulturszene unter einem eigenen Label auf dem „Tag der Niedersachsen“ zu präsentieren, sollte die Identifikation mit der Hildesheimer Kultur stärken. Ich denke, das Konzept ist voll aufgegangen, und ich kann mir gut vorstellen, dass die Bonusmeilen eine nachhaltige Wirkung in Hildesheim haben“, resümiert Wilhelm.

Denn seitens der Kultur ist noch lange kein Ende in Sicht: Hildesheim freut sich im Jubiläumsjahr zum 1.200-jährigen Stadtjubiläum auf weitere hochkarätige Veranstaltungen wie das Freiluft-Kulturfestival „Wallungen“ vom 3. bis 5. Juli, das Straßenmusik- und Straßenkunstfestival „Pflasterzauber“am 4. und 5. September oder das Lichtkunstfestival „LICHTUNGEN Internationales Lichtkunstfest EVI Hildesheim“ vom 29. Oktober bis 1. November.

Hildesheim Marketing GmbH

Prominenter Besuch beim „Tag der Niedersächsin“

Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros in Niedersachsen (lag) und der Landesfrauenrat Niedersachsen laden traditionell am Tag der Niedersachsen zum „Tag der Niedersächsin“ ein. In Hildesheim gab es dazu eine Zusammenarbeit mit dem Frauennetzwerk Antonia. Während der Landesfrauenrat Niedersachsen an Infoständen in der Fußgängerzone zu den „frauenORTEn“ informierte und für die Online-Petition: „Halbe-Halbe“ in Rat und Kreistag warb, fanden in der Andreas Passage spannende Gespräche zwischen Frauen aus Geschichte und Gegenwart statt.

Nach der Auftaktrunde mit der Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, der Vorsitzenden des Landesfrauenrates Niedersachsen, Cornelia Klaus, und der Gleichstellungsbeauftragten Karin Jahns zum Thema „Politik braucht Frauen“ stellten sich zwölf Hildesheimerinnen den Interviewfragen von Rita Thönelt und Petra Siegel von Antonia. So traf Reichstagsabgeordnete Elise Bartels auf die Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer, Carla Sermes als Leiterin der Marienschule begegnete Maria Uhlenkamp vom Goethegymnasium, die Tuchmacherin Margaretha Bex tauschte sich aus mit Sandra Bracksieck, Geschäftsführerin Galeria Kaufhof Hildesheim, und Mette Wildefüer, die frühere Bürgermeisterfrau sprach in anregender Weise mit Ulrike Meyer, der Ehefrau von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. Weiteren Austausch gab es zwischen der vor 100 Jahren tätigen Dorothea Borchers und der jetzigen Hebamme und Familienhebamme Ute Mordeja sowie zwischen Luise Cooper als Gründerin der Blindenmission und Schahrsad Vakilzadeh von der Freundschaftsbrücke. „Das war eine gute Veranstaltung, es hat sich wieder einmal gelohnt, Antonia zu besuchen“, so Ministerin Rundt. Musikalisch umrahmten Marie Tieben mit ihrem Gesang und Stephan Kaune an der Gitarre den Empfang.

Die Fotografin Cornelia Bode hat alle mitwirkenden Frauen vorab fotografisch in Szene gesetzt und eine Ausstellung dazu gefertigt. Die Plakate sind bei „Antonia“ in der Andreas Passage bis auf Weiteres zu sehen. „Es hat Spaß gemacht, die Kostümführerinnen in ihren kunstvollen Kleidern zu fotografieren“, so Kolbe. „Ich bin restlos begeistert von Idee und Ausführung“, so eine Besucherin. Harald Nikelsky von Hildesheim TV hat die Gespräche filmisch festgehalten, das Ergebnis wird in geeigneter Weise dokumentiert.

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Ministerin Cornelia Rundt (2. v. r.) mit Cornelia Klaus (l.), und Karin Jahns (r.) zu Gast bei Rita Thönelt (Frauenredaktion „Antonia“). © Stadt Hildesheim

Darüber hinaus wurde eine Premiere gefeiert: Erstmals konnte „Elise-Bartels-Gebäck“ probiert werden, auch hier gab es zufriedene Gesichter. Bei seinem Rundgang bekam Ministerpräsident Stephan Weil eine Kostprobe am Infostand zum „frauenORT“ Hildesheim.

Stadt Hildesheim

Rückschau: „ Der Tag der Niedersachsen“: Die Eröffnungsfeier

Auch wenn am Freitagabend schon rund 80.000 Besucher zu dem Tag der Niedersachsen in Hildesheim empfangen wurden, begann dieser offiziell erst am Samstagmorgen durch die Eröffnungsfeier mit SPD Ministerpräsident Stephan Weil und Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer.

Statt fand die Eröffnung auf der Radio 21 Bühne, auf dem Platz an der Lilie. Am Morgen gab es noch einige kurze Schauer, doch der Himmel klarte auf, als das Polizeiorchester Niedersachsen gegen 11.00 Uhr zu spielen begann. Das Orchester wärmte mit ihrem Gastsänger, dessen Stimme bei dem Lied „My Way“ Frank Sinatras erstaunlich ähnelte, das Publikum sofort auf.

Radio 21 Moderator Oliver Peral, welcher mit humorvollen Sprüchen für eine lockere und heitere Stimmung sorgte, hieß die Besucher anschließend willkommen und stellte die Politiker, welche zu Gast da waren, kurz vor. Anwesend waren: Vizepräsident des niedersächsischen Landtages Klaus-Peter Bachmann, Innen- und Sportminister Boris Pistorius, Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt, Finanzminister Peter-Jürgen Schneider, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Bischof Norbert Trelle. Daraufhin kam Radio 21 Geschäftsführer Herr Müller auf die Bühne, welcher darauf hinwies, dass es bei dem Tag der Niedersachsen um die „Bandbreite der Kultur in Niedersachsen“, um den lokalen Journalismus und 1200 Jahre Hildesheim gehen würde.
Anschließend wurde der musikalische Teil der Feier fortgesetzt, neben dem Polizeiorchester gab es viele weitere Auftritte: Europameister in Rollstuhltanz und Leistungssportler Erik Machens, die Jugendgruppe des Volkstanzkreises Winsen (Luhe), Opernsänger Uwe Tobias Hieronimi vom Ensemble des Stadttheaters Hildesheim und Ercan Carikcis Tanzformation SunDaynce unterhielten das Publikum mit ihren unterhaltsamen Performances.

Vor dem Beginn des offiziellen Teils verzauberte dann Marit Larsen noch einmal, unter anderem mit ihrem Hit in Deutschland „If a song could get me you“, das Publikum. Für die Besucher, die am Freitagabend nicht mehr den vollen Marktplatz betreten durften oder zu weit weg standen, als Marit Larson dort ihr Konzert gab, war dies eine gute Möglichkeit einen besseren Blick auf die norwegische Sängerin zu werfen und sie deutlicher zu hören als am Abend zuvor.
Gegen 12.15 Uhr begann schließlich die offizielle Eröffnung mit SPD Ministerpräsident Stephan Weil und Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. Weil bedankte sich in seiner Rede bei den Ehrenamtlichen HelferInnen für ihre Arbeit und wies auf das „Kronjuwel“, das neu sanierte Dommuseum hin. Oberbürgermeister Meyer sprach von einer engeren Zusammenarbeit innerhalb Niedersachsens und wies auf das Lichtfestival im November als das letzte Highlight von 1200 Jahren Hildesheim hin. Stephan Weil, OB Dr. Meyer, Radio 21 Geschäftsführer Müller, sowie Marit Larson drückten gemeinsam auf den roten Buzzer und der 34. Tag der Niedersachsen in Hildesheim war offiziell eröffnet.

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© Melda Atlas

Bei dem darauffolgenden Rundgang Stephan Weils mit dem Oberbürgermeister, welcher in der Ratshausstraße begann und gegen 16 Uhr endete, konnte der Ministerpräsident sich selbst ein Bild von dem „unglaublich vielfältigen Niedersachsen“ machen.

Melda Atlas

UNESCO-Welterbestätten zwischen Harz und Weser auf dem „Tag der Niedersachsen“ vertreten

Die Region zwischen Harz und Weser zeichnet sich durch eine hohe Dichte und Vielfalt an UNESCO-Welterbestätten aus. In Hildesheim sowie einem Umkreis von gut 100 km lassen sich gleich fünf Welterbestätten entdecken: Das Fagus-Werk in Alfeld, im Harz das Bergwerk Rammeslberg, die Altstadt von Goslar und das Oberharzer Wasserregal, in Höxter das Schloss Corvey, die Altstadt in Quedlinburg und in Hildesheim die zwei Welterbekirchen mit ihrem Kunstschatz. Die räumliche Nähe ermöglicht es Reisegruppen und Touristen, in einer Tagestour mehrere Welterbestätten zu besuchen oder gleich alle fünf von der UNESCO ausgezeichneten außergewöhnlichen Zeugnisse der Menschheit im Rahmen einer Rundreise zu entdecken. Diese Vorteile und gleichzeitig die Einzigartigkeit jeder einzelnen Welterbestätte präsentieren die fünf Partner am „Tag der Niedersachsen“ gemeinsam auf der Info- und Erlebnismeile in der Almsstraße, Höhe Rathausstraße / Altstädter Stobenstraße. Als besonderes Highlight zeigt das Fagus-Werk den Besucherinnen und Besuchern an einer Werkbank wie bereits vor 100 Jahren und heute noch immer Schuhleisten in der Fabrik modelliert werden. Am Informationsstand der UNESCO-Welterbestätten zwischen Harz und Weser ist darüber hinaus der neue Folder der Kooperation erhältlich. Anhand der Entfernungstabelle und der Übersichtskarte werden die räumliche Nähe und Möglichkeiten von Touren zwischen den fünf Kulturdenkmalen deutlich. Den 10-seitigen Folder hat die Kooperation in einer Auflage von 20.000 Exemplaren in Deutsch und von 10.000 Exemplaren in Englisch heraus gegeben.

Kooperation der UNESCO-Welterbestätten zwischen Harz und Weser

Das Ziel der bereits seit 2012 zwischen Alfeld, Goslar und Hildesheim ins Leben gerufenen Kooperation ist die gegenseitige Unterstützung und Abstimmung im touristischen Marketing der Welterbestätten, gegenseitiges Verweisen aufeinander und nicht zuletzt Erfahrungs- und Informationsaustausch. Die Arbeitsgemeinschaft versteht sich als offener regionaler Zusammenschluss, der nicht an Landesgrenzen gebunden ist. Entsprechend sind die Welterbestätten Schloss Corvey in Höxter (NRW) und Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) Ende 2014 neu hinzugekommen. Über die Zusammenarbeit möchte die Kooperation die Vermarktung des Themas „UNESCO-Welterbe“ weiter intensivieren. Dabei soll die räumliche Nähe der bedeutenden Kulturgüter stärker ins Marketing eingebunden werden, um gemeinsam eine noch größere Aufmerksamkeit und Außenwirkung zu erzielen.

Hildesheim Marketing GmbH

BUND bei dem Tag der Niedersachsen

Auch der BUND ist bei dem Tag der Niedersachsen vertreten! Den Stand finden Sie auf der Natur und Umweltmeile zwischen Zingel und Theater, gleich neben der großen Wildkatzenfigur.

Selbst verständlich informieren sie über die Wildkatze und ihre Bemühungen zur Vernetzung der Waldgebiete im Landkreis und in ganz Deutschland.

Das zweite große Thema ist das Jubiläumsprojekt der Naturschutzverbände NABU, OVH und BUND, die Führung zu „ Natur und Stadtgeschichte“ auf den historischen Wallanlagen.

Ihr Stand ist als Fotostudio eingerichtet, Sie können dort ein nettes Familienfoto machen und sich entweder vor dem Hintergrund unseres Wildkatzenkorridors bei Alfeld oder vor dem Kehrwiederturm ablichten lassen und dabei eine Wildkatze oder einen Uhu mit aufs Foto nehmen. Das Bild im Postkartenformat können Sie als Andenken mit nachhause nehmen und/oder es in die Fotogalerie auf unserer Homepage stellen lassen.

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„Tag der Niedersachsen“: Aktuelle Verkehrshinweise

Am morgigen Freitag, 26. Juni, beginnt der 34. „Tag der Niedersachsen“ in Hildesheim. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, daran zu denken, dass morgen ab 13 Uhr bis Sonntag, 28. Juni, 20 Uhr, die Kaiserstraße zwischen Kardinal-Bertram-Straße und Bahnhofsallee für den gesamten Verkehr gesperrt wird, und zwischen Bahnhofsallee und Kennedydamm bis Sonntag, 19 Uhr, nur mit Berechtigung befahrbar ist. Darüber hinaus wird die Schuhstraße morgen ab 13 Uhr zur Einbahnstraße und ist dann nur noch in Richtung Westen befahrbar. Während des Trachtenumzugs wird die Schuhstraße am Sonntag von 15 bis 18 Uhr dann voll gesperrt.

Im Veranstaltungsgebiet werden an Laternen 35 sogenannte „Notfallpunkte“ per Beschilderung ausgewiesen. Diese sollen insbesondere ortsunkundigen Gästen dazu dienen, im Notfall ihren Standort eindeutig kommunizieren zu können. Die Leitstellen von Polizei und Feuerwehr verfügen über Pläne, nach denen den Notfallpunkten Koordinaten zugeordnet werden können, die die Einsatzkräfte zum Einsatzort führen.

Stadt Hildesheim

Volksfestumzug und Schützenumzug

Bereits vor dem großen Trachtenumzug finden während des 34. „Tag der Niedersachsen“ zwei Umzüge statt. Am Sonnabend, 27. Juni, führt der Hildesheimer Volksfestumzug des Vereins Hildesheimer Volksfest von 17.50 bis ca. 18.20 Uhr mit ca. 140 Vertretern des öffentlichen Lebens, der Hildesheimer Schützenvereine und zweier Spielmannszüge von der Basilika St. Godehard zum Festzelt auf der Steingrube. Die Marschroute: Basilika St. Godehard – Gelber Stern – Wollenweberstraße – Goschenstraße – Neustädter Markt – Braunschweiger Straße – Sedanstraße – Querung Goslarsche Straße – Gartenstraße – Binderstraße – Festzelt Steingrube.

Am Sonntag, 28. Juni, erfolgt von 9.30 bis 10 Uhr ein weiterer Umzug (Abholung des Ersten Vorsitzenden der Hildesheimer Schützengesellschaft von 1367) mit etwa 50 bis 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Marschroute: Platz vor der Kreuzkirche (Sammeln der Schützen) – Kreuzstraße – Bohlweg – Pfaffenstieg – Burgstraße – Langer Hagen.

Für die Umzüge sind keine Straßensperrungen erforderlich. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden um Rücksicht sowie etwas Geduld gebeten, wenn der Verkehr für kurze Zeit aufgehalten wird.

Stadt Hildesheim

Nur noch eine Vorstellung „Gespräche der Karmeliterinnen“

Die Oper von Francis Poulenc ist am 28. Juni am Theater für Niedersachsen (TfN) in Hildesheim zum letzten Mal zu erleben
Als Hildesheimer Erstaufführung und in einer neuen deutschen Textfassung von Generalmusik- und Operndirektor Werner Seitzer zeigte das Theater für Niedersachsen (TfN) anlässlich des 1.200-jährigen Bistumsjubiläums in dieser Spielzeit „Gespräche der Karmeliterinnen“. Die Oper von Francis Poulenc ist nur noch ein einziges Mal im Stadttheater Hildesheim zu erleben – zum Abschluss des diesjährigen Tags der Niedersachsen – am kommenden Sonntag, 28. Juni um 19 Uhr. Einem vielfach geäußerten Wunsch nachkommend wird an diesem Abend die Textübertragung von Werner Seitzer als Broschüre beim Einlassdienst kostenfrei erhältlich sein. Für die Inszenierung in einer Ausstattung von Philippe Miesch zeichnete der renommierte Regisseur und ehemalige Intendant Eike Gramss verantwortlich. Die Partie der alten Priorin übernimmt in dieser letzten Vorstellung die Berliner Kammersängerin Christiane Oertel. Das 1957 an der Mailänder Scala uraufgeführte Stück „Gespräche der Karmeliterinnen“ gilt eines der wichtigsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts. Als Vorlage für seine Oper diente Poulenc die 1931 erschienene Erzählung „Die Letzte am Schafott“ der Schriftstellerin Gertrud von le Fort. Das TfN bringt mit Poulencs Vertonung den Text einer Dichterin in die Stadt zurück, in der von le Fort als Jugendliche Ende des 19. Jahrhunderts mit ihrer Familie lebte. Zum Inhalt: Die ängstliche Adelstochter Blanche de la Force (Antonia Radneva), durch die ersten Unruhen der beginnenden Französischen Revolution verschreckt, tritt in den Orden der Karmeliterinnen ein, wo sie auf innere Ruhe hofft. Im Kloster von Compiègne lebt sie mit den Ordensschwestern unter strengen Regeln zusammen. Als die politische Situation eskaliert, und die Nonnen das Kloster räumen sollen, beschließen sie, lieber den Märtyrertod zu sterben. Blanche hingegen flieht. Doch als sie von der bevorstehenden Hinrichtung ihrer Schwestern erfährt, eilt sie zum Richtplatz und geht gemeinsam singend mit ihnen in den Tod … Karten kosten zwischen 10 und 35 Euro und sind im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 0 51 21/16 93 16 93 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich. Um 18.20 Uhr findet im Foyer F1 eine Einführung mit Musikdramaturg Ivo Zöllner statt.
Hinweise und Empfehlungen für Theaterbesucher als pdf-Datei für den Zeitraum 22. bis 29. Juni (Veranstaltungstage sowie Auf- und Abbauzeit) : http://www.tfn-online.de/fileadmin/user_upload/Service/TAG_DER_NIEDERSACHSEN_f%C3%BCr_TfN-Besucher.pdf
Christine Nitschke

Kirche beim Tag der Niedersachsen

Ökumenischer Gottesdienst, Programm auf der Kirchenmeile und am Dom

Die katholische Kirche beteiligt sich am Tag der Niedersachsen in Hildesheim. Das Stadtdekanat Hildesheim gestaltet von Freitag, 26. Juni, bis Sonntag, 28. Juni, das Programm auf der ökumenisch angelegten Kirchenmeile mit. Ökumenisch ist auch der Open-Air-Gottesdienst, den der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle mit Landesbischof Ralf Meister von der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers feiern wird.

„Ich bin dankbar für die gute und lebendige Ökumene, die wir haben. Es zeigt sich auch wieder beim Tag der Niedersachsen: Wir leben, arbeiten und feiern als Christen in einer gemeinsamen Mitverantwortung für das Wohl der Stadt und aller Menschen, die hier leben“, sagt Bischof Trelle mit Blick auf den Gottesdienst am Sonntag, 28. Juni, um 10 Uhr (Bühne 6, Zingel) und die weiteren gemeinsamen Veranstaltungen während des Festwochenendes.

Die Kirchenmeile beim Tag der Niedersachsen ist auf der Nordseite des Andreasplatzes zu finden und steht unter dem Motto „Unsere Kirche lebt“. Hier präsentieren kirchliche Institutionen, unter anderem auch die Caritas, in Zelten ihre Arbeit. Das Bühnenprogramm gestalten die Kirchen mit dem Landessportbund und dem Radiosender Antenne Niedersachsen. Die Kirchenmeile wird größtenteils von der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers angeboten.

Bei einigen Angeboten sind das katholische Stadtdekanat Hildesheim und das Bistum Hildesheim vertreten. Dazu gehört der Stand der kirchlichen Schulen Hildesheims, das interreligiöse Projekt Abrahams Runder Tisch, die ökumenische Cocktailbar und die Schreibwerkstatt Scriptorium, in der die „Hildesheimer Gäste-Bibel“ entstehen soll. Zu dieser Bibelausgabe kann jeder Besucher beitragen, indem er einen Bibelspruch notiert, der für ihn wichtig ist. Außerdem wird der neu erschienene Stadtpilgerweg Hildesheim vorgestellt.

Am Freitag findet ab 11.30 Uhr auf dem Domhof der Tag der Caritas statt. Anlass ist das 1200-jährige Bestehen der Hilfsorganisation im Bistum. Um 12 Uhr begrüßt Bischof Trelle die Gäste. Die ökumenische Solidaritätstafel bietet 1.000 Plätze, zudem gibt es ein Programm mit Kunst und Musik. Ende ist um 14.30 Uhr mit einer Andacht im Dom.

Das Dommuseum ist am Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Im Dom sind Besucher am Samstag ab 10 Uhr sowie am Sonntag ab 12 Uhr stündlich eingeladen zu geistlichen Impulsen und Musik. Außerhalb der Programmpunkte stehen Domführer für Informationen bereit.

Am Freitag beginnt der Gottesdienst im Dom um 18.30 Uhr, anschließend erklingt Orgelmusik bis 20 Uhr. Am Samstag findet von 12.15 bis 12.40 Uhr ein Orgelkonzert statt. Um 17 Uhr ist die Pilgermesse, um 20 Uhr die Komplet. Am Sonntag öffnet der Dom um 10 Uhr mit einer Heiligen Messe und schließt nach der Vesper um 18.00 Uhr.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Es stellt sich vor: LANDESPOLIZEI NIEDERSACHEN

Die Landespolizei Niedersachsen psentiert sich über die Polizeiinspektion Hildesheim und die Polizeiakademie am 34. Tag der Niedersachsen“ in Hildesheim mit interessanten Themen und Exponaten in und an einem Ausstellungszelt auf der sogenannten Technikmeile am Parkplatz Pieperstraße.

Foto zum TdN Polizei

© Landespolizei Niedersachsen

Auf der Vorführfläche vor dem Polizeizelt wird die Polizeireiterstaffel Hannover an drei Zeiten kleinere Vorführungen abhalten. Die Vorführzeiten können den ausgehängten Plakaten am Polizeistand entnommen werden.

Schwerpunktthemen im Polizeizelt sind Nachwuchswerbung und Pvention (u.a. Einbruchsschutz, K.O.Tropfenproblematik“). Hierzu wird auch der Pventionsrat der Stadt Hildesheim sowie die Regionale Beratungsstelle und der Kirchliche Dienst der Polizei vertreten sein.

Ihren Fragen betreffend der Themen Verkehrssicherheit und Straßenverkehr wird sich Polizeihauptkommissar Schwetje von der Polizei Hildesheim auf dem benachbarten Stand der Verkehrswacht annehmen.

Als Kinderattraktion wird etwas abseits des Polizeistandes, am Kennedydamm, eine polizeieigene Seifenkistenbahn für großen Spaß sorgen.

Am Verkehrsübungsplatz an der Steingrube lädt Polizeikommissar Brehme mit der Jugendverkehrsschule (JVS) der Stadt Hildesheim und der Verkehrswacht an allen drei Veranstaltungstagen Kinder und Jugendliche zu Fahrtrainings auf Fahrrädern und Kettcars ein. Die Jugendverkehrsschule wird (wetterabhängig) am 26.06., von 13:00 bis 17:00 Uhr, am 27.06., von 10:00 bis 18:00 Uhr, und am 28.06., von 11:00 bis 17:00 Uhr, geöffnet sein.

Im Ausstellungsbereich stehen Ihnen jederzeit uniformierte Polizeibeamte beratend zur Verfügung. Für Notfälle, polizeirelevante Sachverhalte und Hilfesuchende wird im Polizeizelt auf der Technikmeile eine Mobile Wache eingerichtet sein.

Die Polizei wünscht allen Besuchern einen angenehmen Aufenthalt auf den Festmeilen der Stadt Hildesheim.

Weitere Informationen unter https://www.polizei.niedersachsen.de

Landespolizei Niedersachsen

„Tag der Niedersachsen“ endet mit großer After-Show-Party

Ehrenamtliche und Gäste feiern am Sonntagabend den Abschluss des Landesfestes

Nach drei Tagen vollem Programm mit Musik und Show auf zehn Festmeilen und sieben Bühnen endet der 34. „Tag der Niedersachen“ in Hildesheim mit einem letzten großen Paukenschlag. Zur „Tag der Niedersachsen“-After-Show-Party sind alle ehrenamtlichen Helfer und Gäste ins Hildesia-Zelt auf der Steingrube eingeladen. In der Zeit von 18.30 bis 22 Uhr können sie hier am Sonntag, 28. Juni, das Landesfest des Ehrenamtes zusammen mit Hildesheims Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer gebührend ausklingen lassen. Die Discorock-Band „Boom-Gang“ sorgt ein letztes Mal für Feierstimmung. Der Sound der fünfköpfigen Band ist eine Mischung aus Rockmusik mit Disco-Beat und ein Garant dafür, dass die Tanzfläche nicht lange leer bleibt. Organisiert wird die After-Show-Party von Hildesheim Marketing, der Eintritt ist – wie bei allen Programmpunkten des „Tag der Niedersachsen“  vom 26. bis 28. Juni – frei.

Weitere Informationen zum Landesfest des Ehrenamts gibt es unter http://www.tdn-hildesheim.info, http://www.hildesheim.de/tdn oder http://www.facebook.com/tdn.hildesheim.

Hildesheim Marketing GmbH

Routenänderung für Trachtenumzug

Die Route des großen Trachtenumzugs des 34. „Tag der Niedersachsen“ am Sonntag, 28. Juni, wird kurzfristig minimal geändert: Der Zug wird aus der Schuhstraße nicht über den Pferdemarkt in die Scheelenstraße, sondern etwas weiter über die Straße Am Ratsbauhof und die Rathausstraße zum Platz An der Lilie geführt. Dies hat zur Folge, dass am Sonntag von 15 bis 18 Uhr sowohl die Schwemannstraße, als auch die Parkgarage am Ratsbauhof gesperrt werden müssen.

Auf die kurzfristige Änderung haben sich alle Beteiligten heute Nachmittag verständigt. Verwaltungsmitarbeitern war bereits gestern aufgefallen, dass die Bühne am Pferdemarkt größer als zunächst geplant ausgefallen ist und somit der Durchgang für den Umzug kleiner. „Bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung sind kurzfristige, kleinere Veränderungen gegenüber der ursprünglichen Planung völlig normal“, so Dirk Schröder (Stadt Hildesheim, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen, Sport und Kultur).

Stadt Hildesheim

Highlights auf dem 34. „Tag der Niedersachsen“

Hildesheims Innenstadt wird zur Bühne für Weltstars und Regionalkultur

Das Landesfest des Ehrenamts startet am Freitagabend mit viel Musik auf den großen Bühnen, zum Beispiel Blues: Um 20.30 Uhr lassen die Hildesheimer B.B. & The Blues Shacks die Bühne des Landestrachtenverbandes Niedersachsen in der Kaiserstraße beben. Ruhigere Melodien erwarten die Zuschauer auf der Bühne 3 von Radio ffn und Landesmusikrat, wenn die Norwegerin Marit Larsen ab 21.30 Uhr ihr neues Album „When The Morning Comes“ vorstellt. Auf Bühne 4 von RADIO 21 unternehmen One Louder ab 21 Uhr einen Streifzug durch die Rockgenres der vergangenen fünf Jahrzehnte und um 22.15 Uhr spielt die junge Hamburger Band Tonbandgerät auf Bühne 7 von NDR und Niedersächsischer Jugendfeuerwehr. Die Radiosender NDR, ffn, Antenne Niedersachsen und RADIO 21 bieten den Gästen am Freitag- und Samstagabend auf ihren Bühnen Partys, Disco und Shows mit bekannten Moderatorinnen und Moderatoren.

Top-Acts am Samstag, den 27. Juni

Am Samstag locken die Hildesheimer Tanzschulen mit ihrem gemeinsamen Projekt „StreetMove“ die Zuschauerinnen und Zuschauer um 15 Uhr auf die Kreuzung Kaiserstraße/Almstor, wo 1000 Hildesheimer Tänzerinnen und Tänzer auf einmal auftreten. Die Band Hellfire gibt ab 18 Uhr auf Bühne 4 von RADIO 21 die Musik der legendären australischen Band AC/DC zum Besten. Unter dem Motto „Fühl´s noch mal!“ geht es bei der „Neue Deutsche Welle Show“ mit Marcus, Geier Sturzflug und Hubert Kah auf der NDR-Bühne 7 ab 19.45 Uhr musikalisch zurück in die 80er Jahre. Um 20 Uhr zeigt die Gala des Sports auf der Antenne Niedersachsen-Bühne 6 das Beste, was der Sport zu bieten hat – mit Welt-, Europa- und Deutschen Meistern. Anschließend betritt ein Weltstar diese Bühne: Bob Geldof und seine Band spielen ab 21.30 Uhr die größten Hits des irischen Musikers – wie seinen Klassiker „I don´t like Mondays“. Zeitgleich tritt der deutsche Star Laith Al-Deen, bekannt durch Lieder wie „Bilder von Dir“, auf der ffn-Bühne 3 auf.

Gottesdienst, Trachtenumzug und mehr Musik am Sonntag, den 28. Juni

Der „Tag der Niedersachsen“ beginnt am Sonntag um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Landesbischof Ralf Meister und Bischof Norbert Trelle auf der Bühne 6 von Antenne Niedersachsen, dem Landessportbund und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Zum „Jubiläum Hildesheim 2015“ werden die beiden Kultureinrichtungen die Stadtgeschichte Hildesheims freudvoll aus den Archiven pusten. Um 15.25 Uhr setzt sich dann als abschließender Höhepunkt des Landesfestes der große Trachtenumzug am Bahnhof in Bewegung. Ab 16 Uhr berichtet der NDR live vom Umzug durch Hildesheims Innenstadt, an dem mehr als 130 Gruppen teilnehmen. Um 18.30 Uhr lassen alle Beteiligten und Gäste den „Tag der Niedersachsen“ auf der großen After-Show-Party im Hildesia-Zelt auf der Steingrube ausklingen.

Geheimtipps und kulturelle Kleinode

Nicht nur die sieben großen Bühnen bieten Unterhaltung für die Besucherinnen und Besucher des Landesfestes, auch mittendrin versprechen kleine Perlen der Regionalkultur Überraschungen und Neuentdeckungen. Auf der Wohnzimmerbühne in der Wallstraße geben sich etwa von Freitag bis Sonntag Singer-Songwriter wie Noam Bar und Birte Volta die Ehre. Das Literaturhaus St. Jakobi in der Almsstraße etwa verwandelt sich in einen Ort der Stille, in dem die Gäste zur Ruhe kommen können. Nebenan im Literaturcafé St. Jakobi gibt es Poetry-Slam und literarische Lesungen zu hören. Hildesheimer Tanzschulen zeigen ihr Können in der Tanzwerkstatt am Zingel und im Tanztempel in der Arneken Galerie. Jazz -Freunde kommen am Freitag ab 20.15 Uhr vor der Bühne der Regionsmeile auf ihre Kosten, wenn das Felix-Lopp-Quartett spielt, Klassikfans lauschen am Samstag um 13 Uhr der TfN-Philharmonie auf der NDR-Bühne 7. Zusätzlich überraschen ungewöhnliche Kunst-Aktionen an allen drei Tagen: Mara Behrend und ihr Team machen zum Beispiel die Scheelenstraße zum „Hingucker“, Astrid Jansen inszeniert hier „Das geflügelte Wort“. Bildhauer Moritz Bormann lädt in der Bernwardstraße zu einer „KontaktKunst-Aktion“, bei der die Gäste mitmachen dürfen. Und warum nicht zum „Tag der Niedersachen“ mal umsteigen? Zur Veranstaltung stellt die Jugendwerkstatt LABORA allen Besucherinnen und Besuchern kostenlos Leihfahrräder zur Verfügung. Das über die vorgestellte Auswahl hinausgehende Gesamtprogramm für alle drei Tage findet sich unter http://www.tdn-hildesheim.info.

Highlights auf den Festmeilen

Auch auf den zehn Festmeilen gibt es mehrere Highlights zu entdecken: Auf der Technikmeile lassen sich Mutige von der Johanniter-Unfall-Hilfe aus luftiger Höhe befreien. Die Info- und Erlebnismeile lockt mit Erlebnisstationen, Mitmach-Angeboten und vielfältiger Gastronomie. Auf der Festmeile Hi-Move Energie und Mobilität dürfen Gäste Elektrofahrzeuge ausprobieren. Wer andere niedersächsische Städte kennenlernen möchte, ist auf der Meile der ehemaligen Ausrichterstädte richtig. Auf der Sportmeile erwartet Besucherinnen und Besucher unter anderem ein Surfsimulator oder eine Kletterwand. Schlüpfende Hühnerküken und Informationen zu Niedersachsens wilden Tieren wie Luchs und Wolf können auf der Natur- und Umweltmeile entdeckt werden. Die Highlights im Niedersachendorf sind der Doppeldeckerbus „Vätermobil“, der Väter und ihre Kinder zum Spielen und Verweilen einlädt,  am großen Bohrfahrzeug gibt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) einen Einblick in die Geländearbeit der Geowissenschaftler und auch der begehbare Gefangenentransporter und die Musterzelle im Zelt der Justizverwaltung sind jedes Jahr Publikumsmagneten. Auf der Regionsmeile gibt das Theater für Niedersachsen und das Forum Heersum am Sonntag um 12 Uhr eine Kostprobe ihrer Gemeinschaftsproduktion „Im Namen der Rose“. Auf der Kirchenmeile steht eine lebendige Juke Box mit zehn Blechbläsern im Bauwagen. Bei den Hildesheimer Bonusmeilen jagt ein Highlight das nächste. Die Kulturschaffenden der Stadt inszenieren sich an festen Orten, als mobile, überraschende Aktionen im Veranstaltungsgelände. Die zehn Festmeilen öffnen am Freitag von 16 bis 20 Uhr, am Samstag von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

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