Frieden schaffen ohne Waffen – Wie geht das?

Am Mittwoch, 29. April, 19–21 Uhr, spricht die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ute Finckh-Krämer in der Mensa der Oskar-Schindler-Gesamtschule, Bromberger Straße 36, über das Thema „Vorrang für das Zivile – Deutsches Engagement in der zivilen Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“.

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© th

Finckh-Krämer ist Mitglied des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, stellvertretende Vorsitzende im Unterausschuss „Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung“ sowie Obfrau im Unterausschuss „Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln“. Sie ist mit allem befasst, was seitens der Bundesrepublik Deutschland im Ausland zur Wahrung der Menschenrechte, für den Aufbau von Demokratie und Rechtstaatlichkeit, zur Vermeidung von bewaffneten Konflikten und zur Herstellung dauerhaften Friedens getan wird.

Der SPD-Ortsverein hat Ute Finckh-Krämer eingeladen, um sich über die Alternativen zu militärischen Auslandseinsätzen zu informieren und sie zu bewerten. Dabei geht es auch um die Rolle der Rüstungsindustrie und um die Frage, wie sie an den Kriegsfolgekosten beteiligt werden kann.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

(tH)

Nur noch fünf Mal in Hildesheim: „NippleJesus“

TfN-Ensemblemitglied Martin Molitor spielt das Schauspielsolo von Nick Hornby im RPM
„Ich mag diese Figur sehr gerne, den Dave, das ist ein guter Typ“, sagt TfN-Schauspieler Martin Molitor. „Und es ist eine wunderbare Geschichte, sie ist komisch, menschlich, emotional.“ Nur noch fünf Mal ist das Schauspielsolo „NippleJesus“ von Nick Hornby im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim zu erleben: am Donnerstag, 7., Montag, 25. Mai; Freitag, 5., Sonntag, 21. Juni und Sonntag, 5. Juli, jeweils um 19.30 Uhr. Karten kosten 15 Euro/ermäßigt 9 Euro und sind im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), telefonisch unter 0 51 21 16 93 16 93 und unter http://www.tfn-online.de erhältlich. „NippleJesus“ erzählt vom subjektiven Blick auf moderne Kunst und stellt dabei augenzwinkernd den zeitgenössischen Kunstbetrieb in Frage. Moderne Kunst? Davon hat Dave keine Ahnung. Den Job als Museumswärter hat er nur angenommen, weil es ihm nach einer Messerstecherei als Türsteher zu gefährlich wurde. Jetzt steht er hier und bewacht ein umstrittenes Bild, das Jesus am Kreuz darstellt. Wenn man jedoch nahe genug herantritt, erkennt man, dass es aus vielen kleinen Einzelbildern zusammengesetzt ist, aus Bildern von weiblichen Brüsten! Zunächst ist Dave schockiert, aber dann erwacht sein Beschützerinstinkt für das ungewöhnliche Kunstwerk. Während die Wogen der Empörung über diesen „NippleJesus“ hoch schlagen, verteidigt Dave das Bild gegen Bigotterie und Unverstand, gegen Politik und Medien – ohne zu ahnen, dass er am Ende selbst kalkulierter Teil des Kunstbetriebs werden soll …
THEATER FUR NIEDERSACHSEN - NippleJesus -

© Andreas Hartmann

Die Inszenierung entstand im Jahr 2010 am Landestheater Tübingen. Regie führte Udo Rau.
Christine Nitschke

Müllvandalismus in der Nordstadt

Wieder einmal haben Unbekannte ihren Müll in der Nordstadt „wild“ entsorgt. Am Hochkamp am Rand des Friedrich Nämsch Parks wurden unter anderem zahlreiche blaue Säcke und Einkaufstüten mit Müll sowie Kleidung halb auf dem Grünstreifen, halb auf den Gehweg illegal abgestellt. Auch vor Kinderspielplätzen machen die Müllvandalen keinen Halt: So wurde auf dem Spielplatz in der Hermannstraße einfach ein altes Sofa entsorgt.

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Illegalen Müllablagerungen in der Nordstadt © Stadt Hildesheim

All das muss nun von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes nach Aufnahme und Verursacherermittlung seitens des Stadtordnungsdienstes aufwändig entfernt werden – alles auf Kosten der Allgemeinheit. „Die Räumung kostet Zeit und bindet Personal, das dann an anderer Stelle wieder fehlt“, ärgert sich Heinz Habenicht (Stadt Hildesheim, Fachbereichsleiter Tiefbau und Grün). Allein in der vergangenen Woche sammelten seine Mitarbeiter drei Container voll illegalen Mülls – das entspricht etwa einer Menge von 60 Kubikmetern! Das ist nicht nur ein großes Ärgernis für die städtischen MitarbeiterInnen, sondern auch für die BürgerInnen, die ihren Müll ordnungsgemäß entsorgen und unter dem Anblick der wilden Müllhalden zu leiden haben – nicht nur in der Nordstadt, sondern vielerorts im Stadtgebiet.

Bei der Ermittlung von möglichen Verursachern, denen ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro droht, ist die Stadt auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Wer etwas sieht oder gesehen hat, sollte sich unbedingt unter Telefon 05121 301-3161 oder per Mail unter m.thron@stadt-hildesheim.de bei Markus Thron (Stadt Hildesheim, Beseitigung von wilden Müllablagerungen) melden.

Stadt Hildesheim

Meterweise Material für Stoffbegeisterte in Hildesheim

Der beliebte „Deutsch-Holländische Stoffmarkt“ ist am Freitag, 1. Mai, wieder zu Gast in Hildesheim und erfreut geschickte Hobbyschneider sowie Näh- und Stoffbegeisterte. Diesmal reisen die Händler mit der neuesten Frühjahrs- und Sommerkollektion an.

Pressefoto_Stoffmarkt

© Hildesheim Marketing

Von 11 bis 17 Uhr wird sich entlang der Fußgängerzone, vom Hohen Weg bis zur Almsstraße, eine kaum überschaubare Vielfalt an Stoffen in verschiedensten Qualitäten an über 100 Ständen türmen. Vom Dekostoff, über verschiedene Kurzwaren bis hin zur exklusiven Seide aus Italien wird dann die gesamte Bandbreite an Stoffen und Zubehör zum Kauf angeboten. Meterweise Materialien für Mode, Gardinen, Polster und alle möglichen anderen dekorativen Heimtextilien, Wachstuch-, Quilt- und Patchworkware können erworben werden. Nähen ist voll im Trend. Und es ist einfacher denn je. Selbst Nähanfänger haben heute dank moderner Schnitte und unkomplizierter Stoffe keinerlei Probleme mehr, ins Nähen einzusteigen. Und noch nie waren es so viele junge Frauen, die auf diese Weise kreativ werden, selber gestalten, eigene Mode machen. Die Händler sind auf die junge Kundschaft inzwischen eingestellt und beraten auch gerne, wenn es um die richtige Wahl der Materialien geht.

Hildesheim Marketing

Zentrale Kitaplatz-Anmeldung für das Kita-Jahr 2016/17

Seit dem 1. Dezember 2014 hat die Stadt Hildesheim auf die zentrale Kitaplatz-Anmeldung umgestellt und auf diesem Weg bereits Anmeldungen für das Kita-Jahr 2015/16 entgegengenommen. Am 1. Mai startet die Anmeldephase für das Kita-Jahr 2016/17. Bis zum 6. September (Ende der Sommerferien) ist die Anmeldung online unter hildesheim.betreuungsboerse.net möglich. Am 7. September werden die Anmeldungen für die Kita-Leitungen frei geschaltet und die Vergabe der Plätze beginnt. Deshalb ist auch nicht der Zeitpunkt der Anmeldung für die Vergabe eines Kita-Platzes entscheidend. Eltern können sich also Zeit lassen und erst einmal die Angebote in der Betreuungsbörse in Ruhe sichten.

Der Anmeldeaufwand ist gering. Man benötigt lediglich einen Internetzugang und eine gültige Mailadresse, das Programm funktioniert auf jedem gängigen Browser.
Bis zu drei Kitas (Erst-, Zweit- und Drittwunsch) können angegeben werden. Die Einrichtung mit dem Erstwunsch bekommt auch als erste die Anmeldung zu sehen. Kann das Kind dort nicht aufgenommen werden, so wird spätestens nach 14 Tagen die Anmeldung an die Zweitwunsch-Kita weitergeleitet. Lehnt auch diese ab, geht die Anmeldung automatisch an die Kita mit dem Drittwunsch.
Auch Eltern, deren Kinder bereits einen Platz in einer Kita haben und nun die Betreuungsform wechseln, zum Beispiel von der Krippe in den Kindergarten/vom Kindergarten in den Hort oder Früh- und Spätdienste hinzu buchen möchten, müssen die zentrale Kitaplatz-Anmeldung nutzen.

Wichtig ist, sich vor einer Anmeldung sorgfältig über die jeweiligen Kitas zu informieren, zum Beispiel über die Öffnungszeiten, insbesondere dann, wenn Früh- und/oder Spätdienste benötigt werden. Es hat wenig Sinn, sein Kind bei einer Kita anzumelden, die nicht über die benötigten Öffnungszeiten verfügt.

Mit den Zugangsdaten, die man sich unbedingt merken sollte, kann man jederzeit den Anmeldestatus überprüfen, das Kind bei einem Betreuungswechsel erneut anmelden, einen anderen Stundenumfang buchen oder ein weiteres Kind anmelden. Eltern, die im jetzt laufenden Kita-Jahr noch einen Platz suchen, können sich natürlich auch noch für Plätze anmelden.

Die bloße Vormerkung in der Online-Anmeldung ist noch keine Zusage für einen Kitaplatz. Die Leitungen der Kindertagesstätten entscheiden über die Vergabe der Plätze nach vorgegebenen Kriterien. Es handelt sich um eine zentrale Anmeldung und nicht um eine zentrale Vergabe. Anders verhält es sich bei den Kindern, die aufgrund einer Behinderung einen Integrationsplatz in Anspruch nehmen müssen. Diese Plätze werden zentral vergeben, weil hier genau geguckt werden muss, welche Kita sich für das Kind eignet. Informationen über die Integrationsplätze und den Weg dorthin finden sich ebenfalls auf hildesheim.betreuungsboerse.net.

Wer nicht über einen Internetzugang oder eine gültige Maildresse verfügt, kann sich an das Familienbüro der Stadt, Markt 2, Telefon 05121 301-4545 oder direkt an eine Kita wenden. Dort ist man gern bei der Anmeldung behilflich.

Weitere Informationen rund um die Betreuung in Hildesheimer Kindertagesstätten finden sich auf der Homepage der Stadt Hildesheim unter www.hildesheim.de.

Stadt Hildesheim

Großer Andrang auf neueröffnetes Dommuseum

Erweiterte Ausstellung lockt bereits am ersten Wochenende mehr als 5000 Besucher

Großer Andrang auf das Hildesheimer Dommuseum: Mehr als 5000 Besucher strömten  am Wochenende auf den Domhof und machten sich auf eine Entdeckungstour durch die neuen Ausstellungsräume. Das Museum hatte nach fünf Jahren das erste Mal wieder für die Öffentlichkeit geöffnet, zur Feier der Wiedereröffnung hatten am Wochenende alle Besucher freien Eintritt. Seit dem Jahr 2010 war das Dommuseum umfangreich umgebaut und erweitert worden. Die herausragenden Exponate wie der zum UNESCO-Welterbe gehörende Domschatz werden nun in völlig neu gestalteten Räumen präsentiert.

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© Yasmin Pink

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© Yasmin Pink

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© Yasmin Pink

Prof. Dr. Michael Brandt, Direktor des Hildesheimer Dommuseums, zeigte sich hocherfreut über den starken Besucherandrang: „Es ist schön zu sehen, dass unser neues Dommuseum von Beginn an auf ein solch großes Interesse stößt.“ Insbesondere freue er sich über die vielen positiven Rückmeldungen, die er von Besuchern zum neuen Konzept des Museums erhalten habe. „Eine besondere Herausforderung bei der Neukonzeption der Dauerausstellung lag darin, das Ensemble von Dom und Dommuseum als Einheit erfahrbar zu machen“, erklärt Brandt. Denn Hildesheim habe eben nicht nur eine 1200 Jahre alte Bischofskirche mit kostbaren  Ausstattungsstücken wie der berühmten Bernwardtür, der Christussäule oder dem bronzenen Taufbecken und daneben ein Museum mit den übrigen Schätzen. „Die unmittelbare Nachbarschaft lässt deutlich werden, dass all diese Kostbarkeiten ein und demselben Zweck dienten: dem christlichen Kult, der Andacht und dem Gebet. Das wollen wir den Menschen heute bewusst machen“, sagt Brandt.

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© Yasmin Pink

Doch wer beim Dommuseum Hildesheim nur an mittelalterliche Schätze denkt, hat nicht alles gesehen, denn die Dauerausstellung verbindet Mittelalter und Moderne. „Das Dommuseum sieht seine Aufgabe darin, die Kunstschätze aus dem Mittelalter im Gegenüber zu Werken von Künstlern unserer Zeit für Menschen von heute zum Sprechen zu bringen“, erklärt Brandt.

Bis zu seiner Schließung war das Dommuseum im zum Dom gehörenden Kapitelhaus über der Sakristei und im angrenzenden Rittersaal untergebracht. Im Zuge seiner Umgestaltung wurde es um die profanierte Antoniuskirche, weitere Räumlichkeiten des zum Dom gehörenden Gebäude-Ensembles und um einen Neubau erweitert, die Ausstellungsfläche ist dadurch von 200 Quadratmetern auf mehr als 800 Quadratmeter angewachsen.

Die Kosten für den Um- und Neubau des Museums waren zuletzt mit etwa 10,4 Millionen Euro geplant. Davon lag der Anteil des Bistums bei 4,65 Millionen Euro. 1 Million Euro kommen vom Bund, 3,5 Millionen Euro von der EU. Die Stiftung Niedersachsen beteiligt sich mit 650.000 Euro an den Kosten, die Klosterkammer Hannover mit 350.000 Euro. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Sparkasse Hildesheim tragen mit jeweils 125.000 Euro zur Finanzierung bei. Vor wenigen Wochen sind Kostensteigerungen für das Gesamtprojekt Dom, Domhof und Dommuseum in Höhe von rund vier Millionen Euro bekannt geworden. Welcher Anteil davon auf das Dommuseum entfällt, wird derzeit geprüft. Sämtliche Mehrkosten sind vom Bistum zu tragen.

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© Yasmin Pink

Das Dommuseum Hildesheim ist dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Aus Anlass des Bistumsjubiläums erwartet Besucher von Mai bis Oktober 2015 eine Sonderaktion: Jeden 1. Dienstag im Monat erhalten Einzelbesucher freien Eintritt. An jedem 3. Mittwoch im Monat gibt es eine kostenlose Abendführung durch das Museum, Führungsbeginn ist um 19.30 Uhr.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Release-Konzert des HI-Generation-Projekts „Meine Stimme, meine Stadt“

Unter dem Motto „Meine Stimme, meine Stadt“ hat die Jugendberatung der Stadt Hildesheim Ende letzten Jahres Jugendliche zur Teilnahme an der dritten Auflage des Musikprojektes aufgerufen. Nach Monaten der gemeinsamen Arbeit möchten die Jugendlichen nun den neuen Sampler präsentieren. Das offizielle Release-Konzert findet am Sonnabend, 25. April, 20 Uhr, in der Kulturfabrik Löseke statt. Der Abend bietet eine Genre übergreifende Show mit vielen verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, gegen eine Spende die neue CD zu erwerben. Der Eintritt ist kostenlos.
Weitere Informationen zu „HI-Generation 3.0“ – das Projekt ist im Übrigen auch Bestandteil des Jubiläumsprogramms 2015 – sind unter www.facebook.com/higeneration.projekt erhältlich.

Stadt Hildesheim