Frieden schaffen ohne Waffen – Wie geht das?

Am Mittwoch, 29. April, 19–21 Uhr, spricht die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ute Finckh-Krämer in der Mensa der Oskar-Schindler-Gesamtschule, Bromberger Straße 36, über das Thema „Vorrang für das Zivile – Deutsches Engagement in der zivilen Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“.

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© th

Finckh-Krämer ist Mitglied des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, stellvertretende Vorsitzende im Unterausschuss „Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung“ sowie Obfrau im Unterausschuss „Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln“. Sie ist mit allem befasst, was seitens der Bundesrepublik Deutschland im Ausland zur Wahrung der Menschenrechte, für den Aufbau von Demokratie und Rechtstaatlichkeit, zur Vermeidung von bewaffneten Konflikten und zur Herstellung dauerhaften Friedens getan wird.

Der SPD-Ortsverein hat Ute Finckh-Krämer eingeladen, um sich über die Alternativen zu militärischen Auslandseinsätzen zu informieren und sie zu bewerten. Dabei geht es auch um die Rolle der Rüstungsindustrie und um die Frage, wie sie an den Kriegsfolgekosten beteiligt werden kann.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

(tH)

Nur noch fünf Mal in Hildesheim: „NippleJesus“

TfN-Ensemblemitglied Martin Molitor spielt das Schauspielsolo von Nick Hornby im RPM
„Ich mag diese Figur sehr gerne, den Dave, das ist ein guter Typ“, sagt TfN-Schauspieler Martin Molitor. „Und es ist eine wunderbare Geschichte, sie ist komisch, menschlich, emotional.“ Nur noch fünf Mal ist das Schauspielsolo „NippleJesus“ von Nick Hornby im Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim zu erleben: am Donnerstag, 7., Montag, 25. Mai; Freitag, 5., Sonntag, 21. Juni und Sonntag, 5. Juli, jeweils um 19.30 Uhr. Karten kosten 15 Euro/ermäßigt 9 Euro und sind im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), telefonisch unter 0 51 21 16 93 16 93 und unter http://www.tfn-online.de erhältlich. „NippleJesus“ erzählt vom subjektiven Blick auf moderne Kunst und stellt dabei augenzwinkernd den zeitgenössischen Kunstbetrieb in Frage. Moderne Kunst? Davon hat Dave keine Ahnung. Den Job als Museumswärter hat er nur angenommen, weil es ihm nach einer Messerstecherei als Türsteher zu gefährlich wurde. Jetzt steht er hier und bewacht ein umstrittenes Bild, das Jesus am Kreuz darstellt. Wenn man jedoch nahe genug herantritt, erkennt man, dass es aus vielen kleinen Einzelbildern zusammengesetzt ist, aus Bildern von weiblichen Brüsten! Zunächst ist Dave schockiert, aber dann erwacht sein Beschützerinstinkt für das ungewöhnliche Kunstwerk. Während die Wogen der Empörung über diesen „NippleJesus“ hoch schlagen, verteidigt Dave das Bild gegen Bigotterie und Unverstand, gegen Politik und Medien – ohne zu ahnen, dass er am Ende selbst kalkulierter Teil des Kunstbetriebs werden soll …
THEATER FUR NIEDERSACHSEN - NippleJesus -

© Andreas Hartmann

Die Inszenierung entstand im Jahr 2010 am Landestheater Tübingen. Regie führte Udo Rau.
Christine Nitschke

Müllvandalismus in der Nordstadt

Wieder einmal haben Unbekannte ihren Müll in der Nordstadt „wild“ entsorgt. Am Hochkamp am Rand des Friedrich Nämsch Parks wurden unter anderem zahlreiche blaue Säcke und Einkaufstüten mit Müll sowie Kleidung halb auf dem Grünstreifen, halb auf den Gehweg illegal abgestellt. Auch vor Kinderspielplätzen machen die Müllvandalen keinen Halt: So wurde auf dem Spielplatz in der Hermannstraße einfach ein altes Sofa entsorgt.

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Illegalen Müllablagerungen in der Nordstadt © Stadt Hildesheim

All das muss nun von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes nach Aufnahme und Verursacherermittlung seitens des Stadtordnungsdienstes aufwändig entfernt werden – alles auf Kosten der Allgemeinheit. „Die Räumung kostet Zeit und bindet Personal, das dann an anderer Stelle wieder fehlt“, ärgert sich Heinz Habenicht (Stadt Hildesheim, Fachbereichsleiter Tiefbau und Grün). Allein in der vergangenen Woche sammelten seine Mitarbeiter drei Container voll illegalen Mülls – das entspricht etwa einer Menge von 60 Kubikmetern! Das ist nicht nur ein großes Ärgernis für die städtischen MitarbeiterInnen, sondern auch für die BürgerInnen, die ihren Müll ordnungsgemäß entsorgen und unter dem Anblick der wilden Müllhalden zu leiden haben – nicht nur in der Nordstadt, sondern vielerorts im Stadtgebiet.

Bei der Ermittlung von möglichen Verursachern, denen ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro droht, ist die Stadt auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Wer etwas sieht oder gesehen hat, sollte sich unbedingt unter Telefon 05121 301-3161 oder per Mail unter m.thron@stadt-hildesheim.de bei Markus Thron (Stadt Hildesheim, Beseitigung von wilden Müllablagerungen) melden.

Stadt Hildesheim

Meterweise Material für Stoffbegeisterte in Hildesheim

Der beliebte „Deutsch-Holländische Stoffmarkt“ ist am Freitag, 1. Mai, wieder zu Gast in Hildesheim und erfreut geschickte Hobbyschneider sowie Näh- und Stoffbegeisterte. Diesmal reisen die Händler mit der neuesten Frühjahrs- und Sommerkollektion an.

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© Hildesheim Marketing

Von 11 bis 17 Uhr wird sich entlang der Fußgängerzone, vom Hohen Weg bis zur Almsstraße, eine kaum überschaubare Vielfalt an Stoffen in verschiedensten Qualitäten an über 100 Ständen türmen. Vom Dekostoff, über verschiedene Kurzwaren bis hin zur exklusiven Seide aus Italien wird dann die gesamte Bandbreite an Stoffen und Zubehör zum Kauf angeboten. Meterweise Materialien für Mode, Gardinen, Polster und alle möglichen anderen dekorativen Heimtextilien, Wachstuch-, Quilt- und Patchworkware können erworben werden. Nähen ist voll im Trend. Und es ist einfacher denn je. Selbst Nähanfänger haben heute dank moderner Schnitte und unkomplizierter Stoffe keinerlei Probleme mehr, ins Nähen einzusteigen. Und noch nie waren es so viele junge Frauen, die auf diese Weise kreativ werden, selber gestalten, eigene Mode machen. Die Händler sind auf die junge Kundschaft inzwischen eingestellt und beraten auch gerne, wenn es um die richtige Wahl der Materialien geht.

Hildesheim Marketing

Zentrale Kitaplatz-Anmeldung für das Kita-Jahr 2016/17

Seit dem 1. Dezember 2014 hat die Stadt Hildesheim auf die zentrale Kitaplatz-Anmeldung umgestellt und auf diesem Weg bereits Anmeldungen für das Kita-Jahr 2015/16 entgegengenommen. Am 1. Mai startet die Anmeldephase für das Kita-Jahr 2016/17. Bis zum 6. September (Ende der Sommerferien) ist die Anmeldung online unter hildesheim.betreuungsboerse.net möglich. Am 7. September werden die Anmeldungen für die Kita-Leitungen frei geschaltet und die Vergabe der Plätze beginnt. Deshalb ist auch nicht der Zeitpunkt der Anmeldung für die Vergabe eines Kita-Platzes entscheidend. Eltern können sich also Zeit lassen und erst einmal die Angebote in der Betreuungsbörse in Ruhe sichten.

Der Anmeldeaufwand ist gering. Man benötigt lediglich einen Internetzugang und eine gültige Mailadresse, das Programm funktioniert auf jedem gängigen Browser.
Bis zu drei Kitas (Erst-, Zweit- und Drittwunsch) können angegeben werden. Die Einrichtung mit dem Erstwunsch bekommt auch als erste die Anmeldung zu sehen. Kann das Kind dort nicht aufgenommen werden, so wird spätestens nach 14 Tagen die Anmeldung an die Zweitwunsch-Kita weitergeleitet. Lehnt auch diese ab, geht die Anmeldung automatisch an die Kita mit dem Drittwunsch.
Auch Eltern, deren Kinder bereits einen Platz in einer Kita haben und nun die Betreuungsform wechseln, zum Beispiel von der Krippe in den Kindergarten/vom Kindergarten in den Hort oder Früh- und Spätdienste hinzu buchen möchten, müssen die zentrale Kitaplatz-Anmeldung nutzen.

Wichtig ist, sich vor einer Anmeldung sorgfältig über die jeweiligen Kitas zu informieren, zum Beispiel über die Öffnungszeiten, insbesondere dann, wenn Früh- und/oder Spätdienste benötigt werden. Es hat wenig Sinn, sein Kind bei einer Kita anzumelden, die nicht über die benötigten Öffnungszeiten verfügt.

Mit den Zugangsdaten, die man sich unbedingt merken sollte, kann man jederzeit den Anmeldestatus überprüfen, das Kind bei einem Betreuungswechsel erneut anmelden, einen anderen Stundenumfang buchen oder ein weiteres Kind anmelden. Eltern, die im jetzt laufenden Kita-Jahr noch einen Platz suchen, können sich natürlich auch noch für Plätze anmelden.

Die bloße Vormerkung in der Online-Anmeldung ist noch keine Zusage für einen Kitaplatz. Die Leitungen der Kindertagesstätten entscheiden über die Vergabe der Plätze nach vorgegebenen Kriterien. Es handelt sich um eine zentrale Anmeldung und nicht um eine zentrale Vergabe. Anders verhält es sich bei den Kindern, die aufgrund einer Behinderung einen Integrationsplatz in Anspruch nehmen müssen. Diese Plätze werden zentral vergeben, weil hier genau geguckt werden muss, welche Kita sich für das Kind eignet. Informationen über die Integrationsplätze und den Weg dorthin finden sich ebenfalls auf hildesheim.betreuungsboerse.net.

Wer nicht über einen Internetzugang oder eine gültige Maildresse verfügt, kann sich an das Familienbüro der Stadt, Markt 2, Telefon 05121 301-4545 oder direkt an eine Kita wenden. Dort ist man gern bei der Anmeldung behilflich.

Weitere Informationen rund um die Betreuung in Hildesheimer Kindertagesstätten finden sich auf der Homepage der Stadt Hildesheim unter www.hildesheim.de.

Stadt Hildesheim

Großer Andrang auf neueröffnetes Dommuseum

Erweiterte Ausstellung lockt bereits am ersten Wochenende mehr als 5000 Besucher

Großer Andrang auf das Hildesheimer Dommuseum: Mehr als 5000 Besucher strömten  am Wochenende auf den Domhof und machten sich auf eine Entdeckungstour durch die neuen Ausstellungsräume. Das Museum hatte nach fünf Jahren das erste Mal wieder für die Öffentlichkeit geöffnet, zur Feier der Wiedereröffnung hatten am Wochenende alle Besucher freien Eintritt. Seit dem Jahr 2010 war das Dommuseum umfangreich umgebaut und erweitert worden. Die herausragenden Exponate wie der zum UNESCO-Welterbe gehörende Domschatz werden nun in völlig neu gestalteten Räumen präsentiert.

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© Yasmin Pink

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© Yasmin Pink

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© Yasmin Pink

Prof. Dr. Michael Brandt, Direktor des Hildesheimer Dommuseums, zeigte sich hocherfreut über den starken Besucherandrang: „Es ist schön zu sehen, dass unser neues Dommuseum von Beginn an auf ein solch großes Interesse stößt.“ Insbesondere freue er sich über die vielen positiven Rückmeldungen, die er von Besuchern zum neuen Konzept des Museums erhalten habe. „Eine besondere Herausforderung bei der Neukonzeption der Dauerausstellung lag darin, das Ensemble von Dom und Dommuseum als Einheit erfahrbar zu machen“, erklärt Brandt. Denn Hildesheim habe eben nicht nur eine 1200 Jahre alte Bischofskirche mit kostbaren  Ausstattungsstücken wie der berühmten Bernwardtür, der Christussäule oder dem bronzenen Taufbecken und daneben ein Museum mit den übrigen Schätzen. „Die unmittelbare Nachbarschaft lässt deutlich werden, dass all diese Kostbarkeiten ein und demselben Zweck dienten: dem christlichen Kult, der Andacht und dem Gebet. Das wollen wir den Menschen heute bewusst machen“, sagt Brandt.

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© Yasmin Pink

Doch wer beim Dommuseum Hildesheim nur an mittelalterliche Schätze denkt, hat nicht alles gesehen, denn die Dauerausstellung verbindet Mittelalter und Moderne. „Das Dommuseum sieht seine Aufgabe darin, die Kunstschätze aus dem Mittelalter im Gegenüber zu Werken von Künstlern unserer Zeit für Menschen von heute zum Sprechen zu bringen“, erklärt Brandt.

Bis zu seiner Schließung war das Dommuseum im zum Dom gehörenden Kapitelhaus über der Sakristei und im angrenzenden Rittersaal untergebracht. Im Zuge seiner Umgestaltung wurde es um die profanierte Antoniuskirche, weitere Räumlichkeiten des zum Dom gehörenden Gebäude-Ensembles und um einen Neubau erweitert, die Ausstellungsfläche ist dadurch von 200 Quadratmetern auf mehr als 800 Quadratmeter angewachsen.

Die Kosten für den Um- und Neubau des Museums waren zuletzt mit etwa 10,4 Millionen Euro geplant. Davon lag der Anteil des Bistums bei 4,65 Millionen Euro. 1 Million Euro kommen vom Bund, 3,5 Millionen Euro von der EU. Die Stiftung Niedersachsen beteiligt sich mit 650.000 Euro an den Kosten, die Klosterkammer Hannover mit 350.000 Euro. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Sparkasse Hildesheim tragen mit jeweils 125.000 Euro zur Finanzierung bei. Vor wenigen Wochen sind Kostensteigerungen für das Gesamtprojekt Dom, Domhof und Dommuseum in Höhe von rund vier Millionen Euro bekannt geworden. Welcher Anteil davon auf das Dommuseum entfällt, wird derzeit geprüft. Sämtliche Mehrkosten sind vom Bistum zu tragen.

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© Yasmin Pink

Das Dommuseum Hildesheim ist dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Aus Anlass des Bistumsjubiläums erwartet Besucher von Mai bis Oktober 2015 eine Sonderaktion: Jeden 1. Dienstag im Monat erhalten Einzelbesucher freien Eintritt. An jedem 3. Mittwoch im Monat gibt es eine kostenlose Abendführung durch das Museum, Führungsbeginn ist um 19.30 Uhr.

Bischöfliche Pressestelle Hildesheim

Release-Konzert des HI-Generation-Projekts „Meine Stimme, meine Stadt“

Unter dem Motto „Meine Stimme, meine Stadt“ hat die Jugendberatung der Stadt Hildesheim Ende letzten Jahres Jugendliche zur Teilnahme an der dritten Auflage des Musikprojektes aufgerufen. Nach Monaten der gemeinsamen Arbeit möchten die Jugendlichen nun den neuen Sampler präsentieren. Das offizielle Release-Konzert findet am Sonnabend, 25. April, 20 Uhr, in der Kulturfabrik Löseke statt. Der Abend bietet eine Genre übergreifende Show mit vielen verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, gegen eine Spende die neue CD zu erwerben. Der Eintritt ist kostenlos.
Weitere Informationen zu „HI-Generation 3.0“ – das Projekt ist im Übrigen auch Bestandteil des Jubiläumsprogramms 2015 – sind unter www.facebook.com/higeneration.projekt erhältlich.

Stadt Hildesheim

Naturnahe Waldentwicklung in Niedersachsen

diesem Thema widmet sich der Vortrag von Karl Friedrich Weber, dem waldpolitischen Sprecher des BUND Landesverbands Niedersachsen am Donnerstag dieser Woche. Seit einigen Jahren fördert der BUND die Ausbreitung eines typischen Waldbewohners, nämlich der Wildkatze, durch die Anlage von grünen Wanderkorridoren zur Vernetzung von Waldlebensräumen. Davon profitieren auch viele andere Waldbewohner. Wie aber steht es um den Lebensraum Wald selbst? Wie wirkt sich die Bewirtschaftung auf die Lebensgemeinschaften des Waldes aus? Wie unterscheiden sich bewirtschaftete und Naturwälder? Lässt sich der Wald naturnah und dennoch gewinnbringend bewirtschaften? Wie kann das Ziel der Bundesregierung 5% der Wälder zu „Urwäldern von morgen“ zu machen, indem die Nutzung dort völlig eingestellt wird, erreichen? Diesen Fragen widmet sich der öffentliche Vortrag des Waldexperten und ehemaligen Försters Weber am Donnerstag dem 23.4.2015 im Restaurant „Osterberg“ Linnenkamp 4 in Hildesheim Himmelsthür. Im Anschluss beginnt die Jahreshauptversammlung der BUND Kreisgruppe Hildesheim. Auch hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Matthias Köhler

Stadt Hildesheim schafft „Paradies“ für Skater

Gute Nachrichten für die Hildesheimer Skaterszene: Die Sanierung des Skateparks am Philosophenweg ist abgeschlossen, der Skatepark wurde am 20. April feierlich eingeweiht. „Mit unserem Engagement für die Skateranlage in Ochtersum sorgen wir jetzt für eine höchst attraktive Fläche für Sport und Bewegung, die sowohl von Sportvereinen als auch von der umfassenden Skaterszene in der Stadt genutzt werden kann. Die Elemente sind zukunftsorientiert gestaltet, nahezu unzerstörbar und werden daher eine wesentlich längere Lebensdauer aufweisen, als die bisherigen Holzelemente. Finanziert wurde die gesamte Anlage von der Stadt Hildesheim, genutzt haben wir die finanziellen Mittel aus dem Projekttopf des Bildungs- und Teilhabepaketes. Wir schaffen damit die Voraussetzungen für zahlreiche Kinder und Jugendliche, die in der Stadt ansprechende Anlagen zum Skaten suchen“, so Dirk Schröder (Dezernent für Jugend, Soziales, Schule, Sport und Kultur) im Rahmen der feierlichen Eröffnung, die musikalisch von den „Twinsoulz“ und sportlich von der Skaterszene um Sprecher Manuel Vazquez mitgestaltet wurde. Schröder würdigte insbesondere auch die Initiative des Ortsrates Ochtersum und des Vereins Arbeit und Dritte Welt.

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Haben sich für die Erneuerung des Skateparks stark gemacht (v. l.): Manuel Vazquez, Ekkehard Palandt, Dirk Schröder und Ortsbürgermeister Dr. Ulrich Kumme © Stadt Hildesheim

Finanziert werden konnte die Neugestaltung entgegen anderslautender Berichterstattungen nicht aus „Spendengeldern“, sondern mit 65.000 Euro aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT). Die Idee, diese Mittel dafür zu nutzen, stammt von Jürgen Blume (Fachbereichsleiter Soziales und Senioren), der Jugend- und Sozialausschuss der Stadt stimmte dem zu. Dessen Vorsitzender Ekkehard Palandt würdigte die gelungene Neugestaltung ebenso in einem Grußwort wie Fachbereichsleiter Heinz Habenicht, dessen Fachbereich Tiefbau und Grün das Projekt in enger Abstimmung mit dem Fachbereich Familie, Bildung und Sport mit der Firma Ankerrampen aus Kiel realisierte. Die Skaterszene und insbesondere Manuel Vazquez haben hierbei in großem Umfang tatkräftig mitgewirkt. Die Bauarbeiten wurden von der Stadt Hildesheim begleitet und kürzlich beendet, sodass den Skatern nun rechtzeitig zu Beginn der warmen Jahreszeit ein echtes „Paradies“ für ihren Sport zur Verfügung steht.

Stadt Hildesheim

Hille & Huck sind zurück

Ab sofort bietet das TPZ wieder Stadtführungen für Kinder ab acht Jahren an

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Huck (Sönke Franz) und Hille (Antje Kilian) © Volker Hanuschke

„Mit Kinderaugen durch die mittelalterliche Rosenstadt“ – unter diesem Motto stehen die theatralen Stadtführungen für dritte und vierte Schulklassen, die das Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim (TPZ) pünktlich zum 1200-jährigen Stadtjubiläum wieder neu auflegt. Hille, die kleine Nachtwächterin vom Kehrwiederturm, und Huck, der clevere Zwerg, zeigen Kindern auf spielerische Art und Weise ihre Stadt, in der sie seit über 500 Jahren zu Hause sind. Auf dem Rundgang durch Hildesheim erzählen sie spannende Geschichten und zeigen interessante Sehenswürdigkeiten. Eine Führung dauert 90 Minuten. Die ersten 20 Führungen bietet das TPZ zum Vorzugspreis von 75 Euro (Normalpreis 250 Euro). Die Buchung erfolgt über die Geschäftsstelle des TPZ per E-Mail an info@tpz-hildesheim.de oder telefonisch unter 0 51 21 31 4 32. Start- und Treffpunkt ist die Arnekengalerie. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zudem ein informatives Begleitheft mit Mal-, Spiel- und Quizaufgaben. Führung und Begleitheft entsprechen dem Sachkundelehrplan zum Thema Heimatkunde.

Christine Nitschke

Wettbewerb „Zukunftsstadt“: Hildesheim ist dabei!

Wie sieht die Stadt von morgen aus? Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2015 startet. 52 ausgewählte Städte, Gemeinden und Landkreise entwickeln dafür gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für ihre Kommune. In Dresden gab heute Bundesforschungsministerin Johanna Wanka die Namen der 52 geförderten Kommunen bekannt – auch Hildesheim ist dabei! Titel des Projekts: „Wohnen in Hildesheim – attraktiv innovativ inklusiv für alle Lebensformen“.

„Die Zukunft in der Stadt Hildesheim gestalten heißt Veränderungen annehmen und Veränderungsbereitschaft zeigen durch sensiblen Umgang mit zukunftsrelevanten, sozialen Herausforderungen. Die Förderung von Initiativen, Wertschätzung von Engagement und das Aufzeigen von Veränderungspotentialen bilden die Grundlage für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung“, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, der sich sehr über den Zuschlag, der mit einer Fördersumme von bis zu 35.000 Euro verbunden ist, freut.

„Die erfolgreiche Bewerbung zeigt, dass das gewählte Thema im Kontext des demographischen Wandels bundesweit für bedeutsam erachtet wird. Dank der Förderung wird nun eine breite Bürger-Beteiligung bei der Erstellung eines attraktiven Wohnraumversorgungskonzepts ermöglicht“, erklärt Renate Pischky-Winkler (Stadt Hildesheim, Stabsstelle Demographie und Inklusion). „Ein ‚Stadtatlas der Zukunftsinitiativen‘, Werk* Stadt* Gespräche* und eine Onlinebefragung werden die Visionen 2030+ der Bürgerinnen und Bürger für unsere Stadt ermitteln. Über diese Instrumente bietet sich die Möglichkeit, Erkenntnisse zu sammeln, mit denen Hildesheim auch in die zweite und dritte Phase des Wettbewerbs einsteigen kann“, so Pischky-Winkler weiter.

Bundesweit konnten sich bis zum 27. März Städte, Gemeinden und Landkreise mit einem Konzept für die Entwicklung einer nachhaltigen Vision 2030+ bewerben. 52 Kommunen wurden nun von einer unabhängigen Expertenjury aus 168
Bewerbungen ausgewählt. In der ersten Phase des Wettbewerbs während des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt werden die Kommunen im Bürgerbeteiligungsprozess eine Vision mit dem Zeithorizont 2030+ für ihre Kommune entwickeln und Handlungs- bzw. Umsetzungsvorschläge erarbeiten. 1,75 Millionen Euro stellt das BMBF dafür insgesamt bereit. In der zweiten Phase ab 2016 prüfen bis zu 20 ausgewählte Kommunen diese Vorstellungen wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzungsreifes Konzept. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen.

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ zeigt, wie Bürger und Forschung schon heute dazu beitragen können, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Bürger, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickeln gemeinsam Visionen für die Zukunft ihrer Kommunen und erproben diese vor Ort: Es geht um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, um Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr. Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ startet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

Weitere Informationen zum Wettbewerb sind unter www.wettbewerb-zukunftsstadt.de erhältlich.

Stadt Hildesheim

Es wird königlich auf dem Lehrbienenstand

Der Imkerverein Marienburg e.V. veranstaltet auch in diesem Jahr wieder einen Königinnenzucht-Lehrgang auf seinem Lehrbienenstand in Detfurth. Dieser wird am 16.Mai 2015 von 10.00 bis 18.00 Uhr stattfinden, der Referent ist Herr Klaus Schütte. Teilnehmen kann jeder Imker der praktische Erfahrungen mit Bienen gesammelt hat.
Königinnen- Zucht ist eines der wichtigsten Themen in der Imkerei. Die eigene Zucht gewinnt zunehmend an Bedeutung angesichts steigender Völkerverluste. Wie es geht und was man beachten muss, wird Bestandteil des Lehrganges sein.
Für den Kurs am16.Mai 2015 sind noch einige Teilnehmerplätze frei. Bei Interesse können Sie sich beim Imkerverein Marienburg e.V. unter der Telefonnummer 0173 2632876 (1. Vorsitzende Annette Hempel) oder per Email an: info-imkerverein-marienburg.de anmelden. Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos. Näheres finden Sie auch unter http://www.Imkerverein-Marienburg.de/Termine.

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Tag der Niedersachsen: Hildesheims Innenstadt wird zur Erlebniszone

Zum „Tag der Niedersachsen“ trifft sich am letzten Juni-Wochenende ganz Niedersachsen in Hildesheim. Auf Themenmeilen präsentieren tausende Mitwirkende ihre Institutionen, Vereine und die Verwaltung. Gut gelaunte Moderatoren sorgen auf den Bühnen für beste Stimmung, ein farbenprächtiger Trachten- und Festumzug durch Hildesheims Innenstadt beschließt am 28. Juni traditionell das Landesfest des Ehrenamtes. In der ganzen Innenstadt verteilt liegen die verschiedenen Bühnen und die Programme versprechen mit einem Mix aus Musik, Interviews, Sport- und Tanzvorführungen kurzweilige Unterhaltung für Groß und Klein. Die Radiosender holen bekannte Bands und so manchen Star ins Rampenlicht und sorgen am Freitag- und Sonnabend für Partystimmung.

Der „34. Tag der Niedersachsen“ in Hildesheim bietet an allen drei Tagen eine anregende Mischung aus Informationen, Mitmach-Aktionen und gepflegter Gastronomie. Die Info- und Erlebnismeile etwa lockt mit Informationen zu Vereinen, Verbänden und Organisationen aus ganz Niedersachsen. Umweltverbände informieren auf der Natur- und Umweltmeile, alles zum Sport im Verein von Bogenschießen bis Wasserski gibt es auf der Sportmeile zu entdecken. Einblicke in die Arbeit von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen gewährt die Technikmeile.

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Maßgeblich an der Organisation des Tages der Niedersachsen in Hildesheim beteiligt sind – neben vielen anderen – (v. l.): Klaus Härtel (Stadt Hildesheim, Bereichsleiter Ordnung und Verkehr), Dirk Schröder (Stadt Hildesheim, Dezernent für Jugend, Soziales, Schule, Sport und Kultur), Petra Kick (Stadt Hildesheim, Fachbereichsleiterin Ordnung, Verkehr und Umwelt), Lothar Meyer-Mertel (Geschäftsführer Hildesheim Marketing), Sigrid Lehmann(Stadt Hildesheim, Projektbüro Tag der Niedersachsen 2015), Boris Böcker (Hildesheim Marketing) und Klaus Wilhelm (Büro1200 – Veranstaltungsorganisation Tag der Niedersachsen). © Stadt Hildesheim

Ihre Premiere beim „Tag der Niedersachsen“ haben die Hildesheimer Bonusmeilen und die Lokalen Helden. Die Bonusmeilen zeigen einen Ausschnitt aus der vielfältigen Hildesheimer Kulturszene. Mittendrin im Geschehen präsentieren sie ausgewählte Programmpunkte aus den Bereichen Musik, Theater, Literatur, Tanz und Bildende Kunst. Als Lokale Helden treten Hildesheimer Gruppen auf einigen Bühnen auf.

Karte Bühnen und Festmeilen, Stand 13.03.15

Auf der Veranstaltungsfläche treten aufgrund des Auf- und Abbaus vom 22. bis 30. Juni besondere Regelungen in Kraft:

  • So werden in diesem Zeitraum beispielsweise der Kennedydamm, die Zingel und die Rathausstraße für den Allgemeinverkehr gesperrt. Die Zufahrt ist dann nur mit Berechtigung möglich. Der ÖPNV kann in diesem Zeitraum die Haltestellen Rathausstraße, Theater und Ostertor nicht ansteuern. Die betroffenen Buslinien werden umgeleitet.
  • Von Freitag, 26. Juni, 13 Uhr, bis Sonntag, 28. Juni, 20 Uhr, ist zudem die Sperrung der Kaiserstraße für den Durchgangsverkehr von Kardinal-Bertram-Straße bis Kennedydamm in beiden Richtungen erforderlich. Die Innenstadt ist dann nur mit Berechtigung befahrbar. Die Haltestelle Almstor wird in diesem Zeitraum nicht bedient.
  • Während der gesamten Veranstaltung stehen P+R-Plätze am Flughafen sowie auf dem Boschgelände im Hildesheimer Wald sowie Behinderten-Parkplätze in der Speicherstraße und in der Altstädter Stobenstraße zur Verfügung.
  • Fahrradabstellplätze werden in der Bischof-Janssen-Straße (Haupteingang Kreishaus) und Am Ratsbauhof ausgewiesen.
  • Ein Motorradabstellplatz wird am Hückedahl/Ecke Kreuzstraße (LASO-Vorplatz) eingerichtet.

Der genaue Ablauf und weitere Informationen für Anlieger und andere Betroffene (zum Beispiel: Zufahrtsmöglichkeiten, Kartenmaterial, FAQs, Voraussetzungen für Zufahrtsberechtigungen sowie entsprechende Antragsformulare) werden in den nächsten Wochen über weitere Veröffentlichungen und auf der städtischen Homepage www.hildesheim.de sowie der TdN-Homepage www.tdn-hildesheim.info kommuniziert. Ab dem 13. April wird montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr bereits eine Telefonhotline zum Thema „Verkehr“ unter 05121301-2015 geschaltet. Darüber hinaus können Fragen auch per Mail an tdn-verkehr@stadt-hildesheim.de gerichtet werden.

Nähere Informationen zu den Bühnenprogrammen werden ebenfalls in den nächsten Wochen über weitere Veröffentlichungen, Folder und auf der städtischen Homepage www.hildesheim.de sowie der TdN-Homepage www.tdn-hildesheim.info kommuniziert.

Stadt Hildesheim

Kundenbefragung im Stadtbüro

Ab Montag, 13. April, erfolgt bis Ende des Monats im Stadtbüro eine Kundenbefragung. Dabei werden den Besucherinnen und Besuchern unter anderem Fragen zum Dienstleistungsangebot, zu Öffnungszeiten, Wartezeiten, Terminreservierung, Fachkompetenz, Freundlichkeit der MitarbeiterInnen und Internetpräsenz gestellt. Ziel ist es, herauszufinden, ob es und wenn ja in welchen Bereichen, Optimierungspotenziale im Service gibt. Erstmals wurde eine entsprechende Befragung im Jahr 2010 organisiert. Die Befragung erfolgt wieder in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen und ist selbstverständlich anonym und freiwillig.

Stadt Hildesheim

„Convictions“ am 24. April

In der dritten Nachtbar dreht sich alles um das Thema „Überzeugungen“  
16 Nonnen sterben in der Oper „Gespräche der Karmeliterinnen“ von Francis Poulenc den Märtyrertod. „Was treibt diese Frauen an?“, fragen Eileen Straub und Anna Tafel, das künstlerische Leitungsteam der Nachtbar am Theater für Niedersachsen (TfN). Und: Was macht eine Überzeugung mit einem selbst und dem Umfeld? Wie werden Überzeugungen beeinflusst? Lässt man sich schneller überzeugen, wenn man Orientierung und Halt sucht? Und was ist stärker: der Inhalt einer Überzeugung oder die Präsentation? Gemeinsam mit TfN-Theaterfrauen und Hildesheimer Studierenden haben sie sich auf die Suche nach Antworten gemacht. Die Ergebnisse ihrer Überlegungen zeigen sie in einer Szenencollage unter dem Titel „Convictions“ (engl. für „Überzeugungen“) am Freitag, 24. April, um 23 Uhr im Foyer F1 des Stadttheaters (Einlass ab 22.30 Uhr, Eingang Teichstraße). Mitwirkende sind Schauspielerin Michaela Allendorf und Theaterpädagogin Jenny Holzer vom TfN sowie Hannah Ehlers, Nele Gittermann, Sonja Hanschke, Antje Renhak, Philipp Steinmann und Inka Stratemann. Überzeugte Partygänger und Feierwütige erobern im Anschluss die Tanzfläche, wenn DJ Cla:s an den Plattentellern das musikalische Kommando übernimmt. Karten für die Nachtbar am 24. April kosten 3 Euro und sind an der Abendkasse sowie im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim) erhältlich.
 
Christine Nitschke