TPZ bietet ab September wieder Weiterbildung „Darstellendes Spiel“ an

Am 22. März 2015 findet der erste von drei Info-Terminen statt

Theater erleben, spielen, lernen: Bereits zum siebten Mal veranstaltet das Theaterpädagogische Zentrum Hildesheim (TPZ) die berufsbegleitende Weiterbildung „Darstellendes Spiel“. Das zertifizierte Angebot richtet sich an Lehrer, Vertreter anderer pädagogischer und sozialer Berufe sowie Leiter von Amateurtheatergruppen. Am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr findet im Hildesheimer Stadttheater (Theaterstraße 6) der erste Info-Termin statt (Treffpunkt: Bühneneingang). Im Anschluss an eine Improvisationstheater-Werkschau von Teilnehmern der diesjährigen Ausbildungsstaffel erfahren Interessierte mehr darüber, warum Theater spielen die Kreativität fördert sowie kommunikative und soziale Kompetenzen stärkt. Die nächste Fortbildung „Darstellendes Spiel“ vom September 2015 bis Mai 2016 umfasst 250 Unterrichtsstunden (verteilt auf zwölf Wochenendmodule) und kostet 1.700 Euro. Die Gesamtleitung liegt in den Händen der beiden TPZ-Theaterpädagoginnen Annli von Alvensleben und Julia Solórzano. Zu den Gastdozenten zählen erfahrene Tänzer, Schauspieler, Musiker, Theatertechniker und Regisseure. Praxisnah vermitteln sie künstlerische und pädagogische Methoden, um mit Theatergruppen im schulischen oder außerschulischen Bereich zu arbeiten.

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© Clemens Heidrich

Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle des TPZ telefonisch unter 0 51 21/3 14 32 oder per E-Mail an info@tpz-hildesheim.de entgegen. Ausführliche Informationen zu den Terminen und Unterrichtsinhalten stellt das TPZ auf seiner Internetseite www.tpz-hildesheim.de zur Verfügung. Das TPZ führt die Weiterbildung „Darstellendes Spiel“ in Kooperation mit dem Theater für Niedersachsen (TfN) durch. Zwei weitere Info-Termine finden am Sonntag, 19. April, um 17 Uhr, und am Donnerstag, 16. Juni, um 18 Uhr statt.

Christine Nitschke

Talk mit Wolfgang Bosbach

Wolfgang Bosbach, von 2000 bis 2009 stellvertretender Vorsitzender der Unions-Bundestagsfraktion der Union und seit 2009 Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, kommt auf Einladung des CDU Stadtverbandes am 27. Februar 2015 nach Hildesheim.
Worauf es jetzt ankommt“; So lautet der Titel der Rede des bekannten Politikers, den Bundestags-abgeordnete Ute Bertram auf Initiative des stellv. Vorsitzenden Mirco Weiß, nicht lange überzeugen musste, zum CDU Stadtverband Hildesheim zu reisen. Bosbach wird sich mit tagesaktuellen innenpolitischen Themen auseinandersetzen. Warum die Vorratsdatenspeicherung für die innere Sicherheit des Landes wichtig ist, wird eines der Themen Bosbachs sein. „Der Besuch Bosbachs ehrt unseren Verband sehr“, freut sich Weiß, der die Idee hatte, den Innenpolitiker für eine Rede nach Hildesheim einzuladen. „Wolfgang Bosbach steht für eine bürgerliche Politik, benennt seine Positionen klar und hat keine Angst, unbequeme Wahrheiten auszusprechen“, ist sich der Hildesheimer Partei-Vize sicher. „Der Talk mit Wolfgang Bosbach findet im Rahmen unserer Reihe CDU im Dialog statt und ist selbstverständlich öffentlich“, unterstreicht CDU-Chef Frank Wodsack.
Die Veranstaltung mit Wolfgang Bosbach beginnt am 27. Februar 2015 um 16:45 Uhr im „Vier Linden“. Einlass ist ab 16:00 Uhr.

Mirco Weiß

Ernst Mosch – ein Klang begeistert die Welt

Frühschoppenkonzert der Original Beustertaler Blasmusik

Am Sonntag, dem 29. März 2015, lädt die Feuerwehrkapelle Diekholzen – die Musikanten der „Original Beustertaler Blasmusik“ – alle Musikbegeisterten zum Frühschoppenkonzert um 11:00 Uhr in die Steinberghalle Diekholzen, Langes Feld, herzlich ein.
Die Musiker um Thomas Schindler bereiten sich bei einem dreitägigen Workshop wieder auf ein gemütliches und stimmungsvolles Frühschoppenkonzert mit böhmischer und mährischer Blasmusik vor.
Freuen Sie sich auf schwungvolle Märsche, stimmungsvolle Walzer und gemütliche Polkas im Stil von Ernst Mosch.
Karten für das Konzert am 29. März 2015 bei:
– Bäckerei Brunke, Marienburger Str. 21, Diekholzen, Tel.: 05121-261971
– Markus Höweling, Koppelweg 4, Diekholzen, Tel.: 05121-268862
– Thomas Schindler, Alter Weg 15, Diekholzen, Tel: 0171-2600062
sowie an der Tageskasse für 8,00 €

Thomas Schindler.

6.Doppelkopf-Turnier am 21. März 18 Uhr in der Markusgemeinde

Zweimal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst – heißt es bei Markus „ Kontra“ und „Re“.
Das nächste Doppelkopf-Turnier findet statt am 21. März 2014 von18 bis ca. 22.30 Uhr. Die Leitung hat wieder das Ehepaar Behme. Jeder Teilnehmer bekommt einen Preis. Und für Essen und Trinken wird gesorgt.
Anmeldeschluss ist der 13. März. Die Anmeldung wird mit der Einzahlung der Anmeldegebühr von 10,- € wirksam.

Info und Anmeldung bei Ursel Scholz, Tel. 2 95 72 09.

Frauen für Theaterprojekt zu „Schnee“ von Orhan Pamuk gesucht

Proben besuchen, mit Schauspielern sprechen und sich in szenischen Übungen selbst ausprobieren: TfN-Theaterpädagogin Bettina Braun sucht Frauen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft für ein Theaterprojekt zu „Schnee“ von Orhan Pamuk (Premiere am 11. April). „Die Hauptfigur in dem Roman – ein in Deutschland lebender türkischer Dichter und Journalist – sagt an einer Stelle: ‚Wir alle haben etwas im Leben, was wir wollen‘. In kleinen Szenen erzählen wir von dem, was wir selbst in unserem Leben ‚wollen'“, macht Braun an einem Beispiel deutlich. Das Projekt startet am Freitag, 6. März, um 10 Uhr im Hildesheimer Stadttheater (Theaterstraße 6). Die weiteren Treffen finden am 13., 20. März; 17., 24. April und 8. Mai, jeweils in der Zeit von 10 und 12 Uhr, statt.

Bettina Braun

Bettina Braun © Jolanta Bienia/TfN

Die Teilnahme ist kostenlos. Theatererfahrung wird nicht vorausgesetzt. Um Anmeldung per E-Mail an b.braun@tfn-online.de oder unter Telefon 0 51 21/16 93-212 wird gebeten.

Christine Nitschke

Abgeordneter Lynack und Minister Lies treffen sich mit Betriebsräten am Industrie-Standort Hildesheimer Wald

Der Hildesheimer Landtagsabgeordnete Bernd Lynack (SPD) und der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies (ebenfalls SPD) haben sich heute (Mittwoch, den 25. Feb. 2015) mit Betriebsräten am Standort Hildesheimer Wald ausgetauscht. Neben den beiden Politikern nahmen ca. 30 Betriebsräte der Firmen Robert Bosch, EM-motive und CarMultiMedia an einem gemeinsamen Frühstück teil. Anwesend waren u.a. die Betriebsratsvorsitzenden Stefan Störmer (Robert Bosch GmbH), Martin Küster (EM-motive GmbH) und Kerstin Mai (CarMultiMedia GmbH). Bei dem Gespräch wurde u.a. über die Zukunft des Standortes Hildesheim sowie die Strategie der Landesregierung im Bereich der E-Mobilität diskutiert.

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© Bernd Lynack

Der Landtagsabgeordnete Bernd Lynack zeigte sich im Anschluss erfreut über das Gespräch: „Als Sozialdemokraten liegt uns der Austausch mit den Beschäftigten und den Betriebsräten sehr am Herzen. Wir stehen klar an ihrer Seite, wenn es um die Zukunft des Standortes geht. Mit der Expertise im Bereich der E-Mobilität, die in Hildesheim schon vorhanden ist und immer weiter ausgebaut wird, haben wir die große Chance, die Betriebe im Hildesheimer Wald fit für die Zukunft zu machen. Wir sind zuversichtlich, dass der Standort und die Arbeitsplätze mit dieser innovativen Ausrichtung auf lange Sicht gesichert sind.“

Bernd Lynack

Stadt und Behindertenbeirat treiben barrierefreie Verkehrsplanung voran

In der vergangenen Woche trafen sich VertreterInnen der Stadt Hildesheim, des Behindertenbeirats und eines Planungsbüros zu einem allgemeinen Informationsaustausch zum Thema „Barrierefreie Verkehrsplanung“ beim Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen (BVN) in Hannover. Dabei wurde gemeinsam erörtert, wie in Hildesheim eine einheitliche und DIN-gerechte Ausführung im Bereich Straßenbau vorangetrieben werden kann. „Nach drei Stunden Input, waren sich alle Beteiligten einig, dass dies eine sehr sinnvolle und wichtige Veranstaltung war, welche das Stadtbild nachhaltig verändern wird“, so das Fazit von Thomas Krause (Stellvertretender Vorsitzender des Behindertenbeirats der Stadt Hildesheim).

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© Stadt Hildesheim

Das unterstreicht auch Michael Hoffmann (Bereichsleiter Straßenentwurf und –neubau der Stadt Hildesheim): „Wir haben die gute Zusammenarbeit mit dem BNV genutzt, um den Belangen von Sehbehinderten bei der zukünftigen Ausführung von Straßenneubauten aus einem Guss Rechnung zu tragen.“ Bisher habe es keine in sich schlüssigen Leitlinien dafür gegeben, auch in Hildesheim müssten Indikatoren wie zum Beispiel Leitlinien über Radwege oder Auffindestreifen zu gesicherten Querungen eingeführt bzw. geändert werden. „Gemeinsam wurden die Defizite erörtert, sodass wir einer einheitlichen Verfahrensweise, von der auch Auswärtige profitieren, ein gutes Stück nähergekommen sind“, so Hoffmann.

Stadt Hildesheim

„TAG DER OFFENEN TÜR“ 25 JAHRE STADTMUSEUM IM KNOCHENHAUER-AMTSHAUS NACH DEM WIEDERAUFBAU!

Als schönstes Fachwerkhaus Deutschlands und Touristenmagnet ist das Knochenhauer-Amtshaus in aller Munde. Aber wussten Sie auch, dass sich in den oberen Etagen dieses originalgetreu rekonstruierten Gebäudes das historische Erbe und Gedächtnis Hildesheims, das „STADTMUSEUM“, befindet?

Knochenhauer

© Stadtmuseum Hildesheim, Roemer- und Pelizaeus Museum Hildesheim GmbH

Schon 1912, als das Knochenhauer-Amtshaus zwischenzeitlich „Kunstgewerbehaus“ hieß, wurde hier auf zwei Etagen die stadtgeschichtliche Sammlung des Roemer-Museums präsentiert. Dies mag wohl auch einer der Gründe dafür gewesen sein, dass man sich nach dem Wiederaufbau des Knochenhauer-Amtshauses dazu entschied, das Stadtmuseum 1990 erneut an diesem Ort einzurichten.
Nun sind wir bereits seit 25 Jahren wieder für Sie da und präsentieren auf fünf Etagen die Geschichte und die Geschichten unserer Stadt, die in über 1200 Jahren europäischer Geschichte ein unverwechselbares kulturelles und politisches Profil entwickeln und bewahren konnte.
Dieses Jubiläum möchten wir am 15. März 2015 zum Anlass nehmen, Sie zu einem spannenden „TAG DER OFFENEN TÜR“ von 10.00 bis 18.00 Uhr in Ihr Stadtmuseum einzuladen.
Entdecken Sie Alltagsobjekte der mittelalterlichen Stadt, lassen Sie sich von der zeitlosen Schönheit des Hildesheimer Silberfundes begeistern oder blicken Sie in ein Wohnzimmer des Biedermeiers.
Begeben Sie sich bei der Highlight-Führung auf eine spannende Zeitreise durch die vergangenen historischen Epochen unserer Stadtgeschichte und entdecken Sie „Ihre Stadt“ von Etage zu Etage neu.
Angefangen bei den Erdzeitaltern, als das Hildesheimer Land noch unter der Meeresoberfläche lag, über den Alltag im Mittelalter mit unserer Familie Lautensack sowie den entscheidenden Entwicklungen Hildesheims in Zeiten der Industrialisierung, bis hin zum Fürstbischöflichen Tafelsilber im obersten Stockwerk.
Lassen Sie sich von Architekturhistoriker Dr. Ulrich Knufinke exklusiv in die Geschichte und Besonderheiten der Fachwerkkonstruktion dieses einmaligen Holzbaus einführen und entdecken Sie gemeinsam mit Kunsthistoriker Dr. Stefan Bölke die Anfänge der Hildesheimer Straßenbahn und tauchen Sie in ein längst vergessenes Stadtbild ein.
‚Und wenn Sie bei all` dem gut aufpassen, können Sie mit etwas Glück eine Privat-Führung für die ganze Familie gewinnen, wenn Sie alle Fragen unserer kniffeligen Fachwerk-Rallye richtig beantworten.
Aber auch für die jüngeren und jung gebliebenen Museumsbesucher bieten wir ein tolles Spiel- und Bastelangebot, das sich rund um unser schönes Stadtmuseum dreht. Ein aufregender Tag mit allerlei spannenden Aktionen, Mit-Mach-Stationen und einem lebendigen Führungsprogramm rund um das Stadtmuseum erwartet Sie!

Weitere Informationen unter http://www.stadtmuseum-hildesheim.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sarah Werner

Gehorsamslehrganges des Deutschen Teckelklub 1888 e.V.

Der Deutsche Teckelklub (DTK) 1888 e.V. Gruppe Hildesheim Stadt und Land, bietet auch in diesem Jahr wieder einen Gehorsamslehrgang für Hunde an. An zehn aufeinander folgenden Samstagen, erstmals am 07. März 2015, ist der Treffpunkt um 14.00 Uhr in Hildesheim auf der Brockenblickwiese, unterhalb des Hotels. Unter Anleitung eines erfahrenen DTK Ausbilders haben Besitzer eines Hundes die Möglichkeit, ihren Hund zu einem gehorsamen Begleiter auszubilden. Eine Mitgliedschaft im DTK ist nicht erforderlich. Auskunft erteilt Günter Herzog, Hildesheim, Tel.: 05121/53631

Johannishofstiftung finanziert Hortmittagessen für benachteiligte Kinder

Bis Ende 2013 wurde für Kinder, die Anspruch auf die Leistungen für Bildung und Teilhabe (BuT) haben, das Hortmittagessen als gesetzliche Leistung des Bundes gezahlt. 2014 konnte die Stadt die Kosten für das Essen für ein weiteres Jahr übernehmen, indem dafür noch nicht verwendete BuT-Sondermittel eingesetzt wurden. Nun springt die Johannishofstiftung ein. Der Stiftungsrat hat einstimmig beschlossen, dass die Kosten für das Hortmittagessen der Kinder, deren Familien bzw. Erziehungsberechtigte Anspruch auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II oder dem Asylbewerberleistungsgesetz, auf Sozialhilfe, Wohngeld oder Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz haben, im Jahr 2015 übernommen werden.

„Leider ist der Bund bislang nicht initiativ geworden, um das Hortmittagessen wieder in den Katalog der BuT-Leistungen aufzunehmen. Dies stellt für die betroffenen Familien eine Benachteiligung und ein großes Problem dar“, erklärt Dirk Schröder, Sozialdezernent der Stadt Hildesheim und zugleich Vorsitzender der Johannishofstiftung. Es sei nicht nachvollziehbar, dass für Kinder in der Ganztagsschule die Kosten des Mittagessens übernommen werden, für Kinder im Hort hingegen nicht. Eine Finanzierung über städtische Mittel ist vor dem Hintergrund des Zukunftsvertrags leider nicht denkbar. „Daher haben wir im Stiftungsrat der Johannishofstiftung entschieden, diese Kosten für 2015 zu übernehmen. Wir wissen, dass viele Kinder aus einkommensschwachen Familien zum Teil auf ein warmes Essen am Tag verzichten müssen. Dies möchten wir mit unserem Engagement verhindern. Kinder und Jugendliche brauchen eine ausgewogene Ernährung“, so Schröder. „Wir werden weiterhin zum Beispiel über die kommunalen Spitzenverbände versuchen, beim Bund auf eine Aufnahme des Hortmittagessens in den Katalog der BuT-Leistungen hinzuwirken, damit auch für die Folgejahre eine Finanzierung sichergestellt wird“

Anträge auf Kostenübernahme können – wie bisher – bei der Stadt Hildesheim im Fachbereich Soziales und Senioren, Hannoversche Straße 6, gestellt werden. Dies gilt auch für Kinder aus Familien im Leistungsbezug des SGB II. Telefonische Auskünfte sind unter 05121 301-4260 bzw. -4261 erhältlich. Die Regelung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2015. Wie bisher tragen die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten einen Eigenanteil von 1 Euro pro Mittagessen; dies ist auch bei den Mittagessen in den Schulen und Kindertagesstätten der Fall, wenn dafür Leistungen für Bildung und Teilhabe beantragt werden.

Stadt Hildesheim

„Gespräche der Karmeliterinnen“ am Theater für Niedersachsen (TfN)

Am 21. März feiert die Oper von Francis Poulenc Premiere im Großen Haus Hildesheim
Sie gilt als eines der wichtigsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts: die 1957 an der Mailänder Scala uraufgeführte Oper „Gespräche der Karmeliterinnen“ von Francis Poulenc, in deren Zentrum folgendes historische Ereignis steht. Am 17. Juli 1794 wurden im nordfranzösischen Compiègne 16 Schwestern des örtlichen Karmeliterordens durch die Guillotine hingerichtet. Als Vorlage für seine Oper diente Poulenc die 1931 erschienene Erzählung „Die Letzte am Schafott“ der Schriftstellerin Gertrud von le Fort.
Das TfN bringt mit Poulencs Vertonung das Werk der Dichterin als Beitrag zum diesjährigen Bistumsjubiläum in die Stadt zurück, in der die junge von le Fort Ende des 19. Jahrhunderts mit ihrer Familie lebte. Zum Inhalt: Die ängstliche Adelstochter Blanche de la Force (Antonia Radneva), durch die ersten Unruhen der beginnenden Französischen Revolution verschreckt, tritt in den Orden der Karmeliterinnen ein, wo sie auf innere Ruhe hofft. Im Kloster von Compiègne lebt sie mit den Ordensschwestern unter strengen Regeln zusammen. Als die politische Situation eskaliert, und die Nonnen das Kloster räumen sollen, beschließen sie, lieber den Märtyrertod zu sterben. Blanche hingegen flieht. Doch als sie von der bevorstehenden Hinrichtung ihrer Schwestern erfährt, eilt sie zum Richtplatz und geht gemeinsam singend mit ihnen in den Tod.
Gespraeche der Karmeliterinnen

© Hannoveraner Werbeagentur ProSell

Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Werner Seitzer. Für die Inszenierung konnte er den renommierten Regisseur und ehemaligen Intendanten Eike Gramss gewinnen. Für die Ausstattung zeichnet der Bühnen- und Kostümbildner Philippe Miesch verantwortlich.
Das TfN zeigt die „Gespräche der Karmeliterinnen“ als Hildesheimer Erstaufführung und in einer neuen deutschen Textfassung von Werner Seitzer. Karten für die Premiere am Samstag, 21. März, um 19 Uhr im Großen Haus kosten zwischen 10 und 35 Euro und sind im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 0 51 21/16 93 16 93 und im Internet unter http://www.tfn-online.de erhältlich. Wie gewohnt findet um 18.20 Uhr im Foyer F1 eine Einführung statt. Weitere Vorstellungen sind am 27. März; 4., 10., 28. April; 27. Mai; 3., 13. und 28. Juni. Bereits am Sonntag, 15. März, um 11.15 Uhr im Großen Haus informiert Musikdramaturg Ivo Zöllner in einer Matinee gemeinsam mit dem Leitungsteam und Ensemblemitgliedern über diese Neuinszenierung am TfN.
Christine Nitschke.

Das ist Punkrock zeigt: The Skatoons und Wisecräcker

Das Konzert der Reihe „Das ist Punkrock“ mit The Skatoons und Wisecräcker findet am Freitag, 27. Februar, in der Kulturfabrik Löseke statt. Beginn ist 22 Uhr, Einlass 21 Uhr. Der Eintritt beträgt an der Abendkasse 16 Euro, im Vorverkauf 13 Euro (zzgl. Gebühren).

The Skatoons aus Hamburg stürmen mit rasanten Offbeats und diversen Punkeinlagen die Bühne: Schneller, tanzbarer Ska-Punk mit deutschen Texten. Seit 1999 treibt die Band ihr Unwesen und ist mittlerweile auf 10 Mitglieder angewachsen. Sie spielten bereits mit Acts zusammen wie Mark Foggo, Scrapy, Bad Manners, Normahl, Stage Bottles, No Respect, Chico Trojilo und den Guano Apes. 2007 veröffentlichen The Skatoons íhr zweites Studioalbum „Am Arsch die Räuber“, 2010 erschien „High Noon am Hansaplatz“ – mit 15 hitverdächtige Songs von Ska über Punk bis hin zu Rock und Pop mit deutschsprachigen Texten. (www.skatoons.de)

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The Skatoons © KuFa Hildesheim

Wisecräcker aus Hannover beschreiben ihre Mischung aus dicken Gitarrenriffs und ausgelassenem Party-Blechgebläse als „Brett & Bläser“. Sie sind zu siebt und scheren sich nicht groß um Sprachbarrieren: Wisecräcker-Songs kommen je nach Belieben auf Spanisch, Englisch oder Deutsch daher. Die Band besteht aus Alexander Mendez (Gesang und Saxofon), „Keeex“ Tongers (Gitarre und Gesang), Hannes Horneber (Schlagzeug), Andreas Segger (Trombone und Gesang), Sebastian Seth (Trompete), Henrik Horneber (Bass) und Gerrit Laschtowitz (Trombone) und gibt es seit 1996. (www.wisecracker.de)

KuFa Hildesheim

 

TfN und Heersumer Sommerspiele veranstalten „Casting andersrum“

Am 8. März suchen Theatermacher Mitwirkende für „Im Namen der Rose“
„Hier scheidet niemand aus!“ – das Versprechen die Verantwortlichen vom Theater für Niedersachsen (TfN) und von den Heersumer Sommerspielen, wenn sie am Sonntag, 08.03.2015 um 10.00 Uhr im Großen Haus des Hildesheimer Stadttheaters bei freiem Eintritt zu einem „Casting andersrum“ einladen.
In ihrer Show werben die Theatermacher um die Gunst potentieller Mitwirkender. Sie präsentieren sich als bunter Rosen-Strauß und versuchen sich als Arthrosen, Neurosen, Gürtelrosen, Hochseematrosen oder Profilneurosen in die Herzen der Casting-Besucher zu spielen. Wen das überzeugt, und wer bei „Im Namen der Rose“ groß rauskommen möchte, trägt sich anschließend in eine Teilnehmer-Liste ein. Aber auch hinter den Kulissen werden helfende Hände benötigt, etwa beim Bau des Bühnenbildes, bei der Herstellung von Requisiten oder beim Schneidern der Kostüme. Interessierte können sich auch per E-Mail an mail@forumheersum.de melden.
„Im Namen der Rose“ ist das Stadtraum-Open-Air-Theaterspektakel zum Hildesheimer Stadtjubiläum. In dem Stück von Uli Jäckle, der auch Regie führt, geht es darum, dass der hiesige, über 1000-jährige Rosenstock verkauft wurde – samt Dom. Damit ist die Hildesheimer Touristenattraktion nicht mehr vorhanden, und das sorgt natürlich für allerlei Irritationen … Das Wander- und Stationen-Theater führt durch das Innenstadtgebiet, spielt unter anderem im Stadttheater, im Thega-Filmpalast und auf dem Gelände der ehemaligen Mackensen-Kaserne. Beteiligt sind vier Mitglieder des TfN-Schauspielensembles, vier Schauspieler der Heersumer Sommerspiele und bis zu 200 Bürger aus Stadt und Landkreis Hildesheim. Vorstellungen finden am 11., 17., 18., 19., 24., 25., 26. Juli, 1., und 2. August 2015 statt. Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag, den 23.03.2015.
Christine Nitschke.

Kaufvertrag unterzeichnet: Neuer Lidl-Logistikstandort in Hildesheim

Nun steht es endgültig fest: Lidl eröffnet in Hildesheim einen neuen Logistikstandort. Nachdem der Stadtrat am 16. Februar dem Grundstücksverkauf zugestimmt hat, wurde gestern der Kaufvertrag für das rund 137.000 qm große Grundstück im Gewerbegebiet „Nördlich des Landeplatzes“ unterzeichnet. Lidl beabsichtigt dort den Bau eines modernen Logistiklagers, bei dem die Kälteanlage ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln betrieben und die Abwärme der Kälteanlage für die Beheizung des Lagers genutzt wird. Die Inbetriebnahme des neuen Lagers ist für Herbst 2016 geplant.

„Wir begrüßen die Ansiedlung des Lidl-Zentrallagers sehr – dies zeigt einmal mehr, wie attraktiv Hildesheim für Gewerbeansiedlungen auch international agierender Unternehmen ist“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer über den erfolgreichen Abschluss des Vertrages. „Unser Wirtschaftsstandort wird damit weiter gestärkt und es werden Arbeitsplätze geschaffen.“ Für das überwiegend im Süd-Osten Niedersachsens liegende Vertriebsgebiet des Lidl-Logistikzentrums bedeutet die künftige zentrale und verkehrsgünstige Lage nahe der Ballungsgebiete Hannover, Hildesheim und Salzgitter eine deutliche Optimierung der Transportwege.

Das Handelsunternehmen Lidl gehört zu den führenden Unternehmen im Lebensmittel-Einzelhandel in Deutschland. Die 38 rechtlich selbstständigen Regionalgesellschaften verfügen über rund 3.300 Filialen und mehr als 70.000 MitarbeiterInnen, von denen am bisherigen Standort Wunstorf nach Angaben von Lidl derzeit rund 190 beschäftigt sind. Allen sei ein Arbeitsplatz am neuen Standort angeboten worden, so Lidl.

Stadt Hildesheim

Die Geräusche des Stroms: Berliner Künstler macht EVI-Strom hörbar

Es war schon eine etwas ungewöhnliche Anfrage, mit der sich Kathrin Meyer, die Künstlerische Leiterin des Kunstvereins in Hildesheim, Ende Januar an die Pressestelle der EVI Energieversorgung Hildesheim (EVI) wandte: „Kann der Berliner Künstler Moritz Fehr Tonaufnahmen in einem Umspannwerk der EVI für eine Ausstellung des Kunstvereins machen?“

Na klar können die Aufnahmen gemacht werden! Andreas Netzlaff, der Verantwortliche für den Stromnetzbetrieb der EVI, ist bei der Aktion sofort dabei, wenn zunächst auch etwas skeptisch. „Na, das ist ja mal was ganz Neues“, lautet sein erster Kommentar.

In dieser Woche hat das Treffen mit Moritz Fehr und Kathrin Meyer stattgefunden. „Bitte nichts anfassen. Am besten die Hände in den Taschen lassen. Hier herrscht eine Spannung von 20 Tausend Volt“, begrüßt Netzlaff die Besucher.

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Der Techniker und der Künstler: Andreas Netzlaff (rechts) sorgt dafür, dass der Strom sicher fließt, Moritz Fehr macht dies hörbar © EVI Hildesheim

Und dann geht es los. Moritz Fehr schreitet langsam mit seinem Mikrofon im Umspannwerk auf und ab, verweilt hier und da, stellt immer wieder Fragen an Andreas Netzlaff und dann heißt es für einige Minuten ganz still sein. Die Aufnahmen starten und zu hören ist dann auch ohne Spezialmikrofon ein permanentes leises Flirren und Surren: die Geräusche des Stroms. Nachdem die Aufnahmen im Inneren des Gebäudes fertig sind, werden noch einige auf dem Außengelände getätigt. Hier sind allerdings die Umgebungsgeräusche zu laut, so dass sie nicht verwendet werden können.

Die Tonaufnahmen, die mit besonders sensiblen Spezialmikrofonen, die feinste Schwingungen erfassen können, gemacht wurden, bilden die Grundlage für eine Soundinstallation, die im Rahmen des Hildesheimer Stadtjubiläums zum Thema „Die unsichtbare Stadt“ im Kehrwiederturm gezeigt werden soll. Bei der Installation geht es um Strom als etwas, das unser Leben bestimmt, so gut wie immer vorhanden ist, aber lautlich unter normalen Umständen nie in Erscheinung tritt.

Unser Termin mit Kathrin Meyer und Moritz Fehr ist nach etwa 1,5 Stunden vorbei. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Kehrwiederturm und auf ein Wiederhören mit unserem Strom bei der Ausstellung von Moritz Fehr, die vom 18. April bis zum 17. Juni im Kehrwiederturm stattfindet. Ausstellungseröffnung ist am 16. April ab 19 Uhr. Die Ausstellung, die vom Land Niedersachsen und der Friedrich Weinhagen Stiftung gefördert wird,  ist Teil des Jubiläumsprogramms „Hildesheim 2015″. Mehr zum Kunstverein unter: www.kunstverein-hildesheim.de

EVI Hildesheim