TfN feiert am 8. Februar 2015 Kinderfest

Premiere für die Theatermaler und -plastiker am Theater für Niedersachsen (TfN): Zum ersten Mal präsentieren sie sich und ihre Arbeit auch während des Kinderfestes am Sonntag, 8. Februar, im Hildesheimer Stadttheater (Einlass ab 12.30 Uhr, Ende gegen 14.30 Uhr). Der Workshop, den sie anbieten, heißt „Aus Styropor mach Marmor“. Nach Ende der Opernvorstellung „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart im Großen Haus haben Kinder die Möglichkeit, mit Unterstützung der Theatermaler eine eigene Zauberkugel zu gestalten. „Vogelmasken und Panflöten“ werden im Foyer F2  gebastelt. Inspirationen für die diesjährige Karnevalssaison erhalten Eltern und Kinder während des Schminkworkshops „Verrückte Vögel“ um 13 Uhr ebenfalls im Foyer F2. Auch eine „Rätsel-Rallye mit Papageno & Co.“ gehört zum Programm des diesjährigen Kinderfestes. Um 12.45 Uhr eröffnen Schüler der Grundschule Ottbergen eine Ausstellung mit Bastelarbeiten zu Mozarts „Zauberflöte“. Die traditionelle Verkleidungsaktion findet im Ballettsaal statt. Mädchen und Jungen, die als Ritter und Burgfräuleins einmal die Bretter, die die Welt bedeuten, erobern wollen, kommen um 12.45 Uhr oder 14 Uhr zu einem halbstündigen „Ritter Trenk“-Workshop auf die Probebühne 2. Wer lieber das Tanzbein schwingt, ist um 13.30 Uhr auf der Probebühne 2 richtig, wenn TfN-Ensemblemitglied Jan Kristof Schliep mit seinem Dudelsack für die ganze Familie zum mittelalterlichen Tanz aufspielt. Ihre Instrumente stellen Musiker des TfN-Orchesters im Foyer 1 um 13 Uhr vor. Die große Bühne kann in der Zeit von 13 bis 13.45 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt zu dem Kinderfest ist frei.
Christine Nitschke

SPD: Mehr Mittel für den Frieden

(tH) Seit einem Jahr ist Lutz Krügener in der evangelischen Landeskirche Hannover für Friedensarbeit zuständig. Die Südstadt-SPD hatte ihn eingeladen, seine Gedanken zum Thema „Friedenspolitik in einer kriegerischen Welt“ zur Diskussion zu stellen.

Krügener begründete zunächst theologisch, warum „Krieg nach Gottes Willen nicht sein“ darf. Dass sich das Christentum, gleich welcher Konfession, immer wieder in kriegerische Handlungen verstrickte, sei eine Folge der Lehre vom „gerechten Krieg“. Sie sollte eigentlich Kriege verhindern, wurde aber tatsächlich zu ihrer Rechtfertigung genutzt, auch von Angriffs- und Vernichtungskriegen. Das „Gott mit uns“ auf den Koppelschlössern der deutschen Soldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg bringe das bedrückend deutlich zum Ausdruck. Die evangelische Kirche in Deutschland nannte 2007 ihre Friedensdenkschrift deshalb in deutlicher Abgrenzung zu dieser missbrauchten Lehre „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“.

1948 ächteten etwa gleichzeitig zwei neugegründete weltumspannende Organisationen den Krieg: die Vereinten Nationen (UN) und der Ökumenische Rat der Kirchen. Die UN erlaubten den Krieg nur noch als Notwehr oder Nothilfe, die sie an fünf Kriterien banden: UN-Beschluss oder staatliches Hilfe-Ersuchen, die „rechte Absicht“, den Frieden wiederherzustellen, „die letzte Zuflucht“ nach dem Scheitern aller vorangegangen Interventionen und die „Aussicht auf Erfolg“. Käme es aber zum Krieg, sollten nicht-kämpfende Personen geschont und die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt werden.

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Pastor Lutz Krügener bei der SPD-Versammlung in Paul-Gerhardt (Foto: tH)

Folgerichtig wäre es, so Krügener, auch den Rüstungsexport an diese Kriterien zu binden. Das käme einem Verbot von Waffenlieferungen an sogenannte Drittländer gleich. Entscheiden sollte darüber nicht – wie bisher – das Wirtschafts-, sondern das Außenministerium. Der Erhalt von Arbeitsplätzen sei jedenfalls kein Grund, den dritten Platz Deutschlands auf der Weltrangliste der Rüstungsexportnationen zu verteidigen. Unter Federführung des Außenministers habe die Bundesregierung schließlich 2004 den Aktionsplan „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ vorgelegt und für seine Umsetzung 30 Millionen Euro jährlich bereitgestellt, die im letzten Jahr auf 35 Millionen erhöht worden seien. Damit werde zum Beispiel der Zivile Friedensdienst (ZFD) finanziert, dessen Hauptaufgabe die Ausbildung und der Einsatz von deutschen Friedensfachkräften vor Ort sei. 500 gäbe es davon zur Zeit, natürlich viel zu wenig. Bei einem eintausendmal größeren Militärhaushalt (er beträgt 32,5 Milliarden) seien die Gründe dafür klar. „Hier müssen die Gewichte neu verteilt werden“, rief Krügener die SPD auf.

Sie könne mit ihren politischen Beziehungen und ihrem Einfluss auch noch mehr tun: Deutschland müsse die UN stärken und dafür sorgen, dass die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ihre friedenserhaltende Rolle glaubwürdig spielen könne. Es müssten deutlich mehr Friedensfachkräfte ausgebildet und eingesetzt werden. Konflikte müssten nach ziviler statt nach militärischer Logik gelöst werden. Wo nötig, sollten internationale Polizeikräfte – gut ausgebildet und ausgestattet – zum Einsatz kommen. Schließlich müsste eine Infrastruktur für schnelle zivile Einsätze geschaffen werden: „Warum gibt es eigentlich keinen Flugzeugträger für humanitäre Hilfe?“

Lutz Krügener regte an, sich auch in der unmittelbaren Nachbarschaft um das Umdenken zu bemühen. So propagiere das im Juni 1939 enthüllte Soldatendenkmal oberhalb der Feldstraße in der Formsprache nationalsozialistischer Ideologie den Ungeist des Militarismus. Von Trauer über die 4.165 im Ersten Weltkrieg getöteten Soldaten des Infanterieregiments Nr. 79 zeige es dagegen keine Spur. „Vielleicht bildet sich ja eine Initiative, die dem kriegerischen Denkmal einen Friedensappell gegenüberstellt“, hoffte er und stieß auf positive Resonanz. Ortsbürgermeister Stefan Gerlach wird sich des Themas annehmen, und auch Ortsvereinsvorsitzender Hartmut Häger versprach, sich der Sache anzunehmen.

Hausaufgabenhilfe im b-west – Weitere Freiwillige gesucht!

Für den Aufbau eines Hausaufgabenhilfe-Teams im „b-west“ werden weiterhin Freiwillige gesucht, die zusammen mit anderen Ehrenamtlichen, Kinder und Jugendliche bei ihren Hausaufgaben unterstützen möchten.

Von Montag bis Freitag in der Zeit von 13:00 – 15:00 Uhr sollen SchülerInnen von der ersten bis zu sechsten Klasse Unterstützung bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben erhalten. Auch Leseübungen, Rechenspiele, Medienkompetenztrainings können im Rahmen von Einzelförderungen und in kleinen Lerngruppen durchgeführt werden.

Für SchülerInnen der höheren Jahrgangsstufen suchen wir ebenfalls Menschen mit entsprechenden Mathe-, Deutsch-, Naturkunde- und Fremdsprachenkenntnissen, die unser Hausaufgabenhilfe-Team komplettieren.

Im Idealfall stehen pro Tag drei bis vier Ehrenamtliche mit pädagogischem Hintergrundwissen zur Verfügung. Fünf Helferinnen und Helfer haben sich bereits gefunden, die sich an ein bis zwei Tagen in der Woche einbringen wollen.

Für Donnerstag, 29. Januar 2015, ist im Bürgertreff um 17:00 Uhr eine Besprechung mit Freiwilligen angesetzt, um sich auf den Start des Hausaufgabenhilfe-Angebotes nach den Halbjahreszeugnissen vorzubereiten.

Wenn Sie Lust und Zeit haben, sich für Kinder und Jugendliche im Rahmen der geplanten Hausaufgabenhilfe im Bürgertreff „b-west“ einzubringen, dann melden Sie sich bitte.

Ihr Ansprechpartner: Jörg Piprek, Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V.,

E-Mail: info@buergertreff-hildesheim.de, Telefon: (05121) 16 77 252

Spanisch sprechen – Deutsch sprechen

Sie haben Spanisch gelernt, aber können nicht fließend sprechen? Usted está en Alemania y no habla bien aléman? Dann sind Sie in diesem VHS-Kurs richtig.

Anfang März 2015 startet ein neuer Vormittagskurs, in dem Spanier/innen und Deutsche sich helfen. Sie bilden Tandems, so dass man ungestört zu zweit Sätze ausprobieren kann und sofort muttersprachlich verbessert wird. Wir helfen uns gegenseitig, die Sprache ohne Hemmungen zu sprechen. Und lernen sofort den perfekten Satz.

Es gibt keine Teilnehmergebühren, sondern nur eine Anmeldung.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei:

Eva Möllring: evamoellring@gmx.de oder direkt in der Volkshochschule bei: Regina Göpel: goepel@vhs-hildesheim.de ,Tel.: 05121/9361-152

Anmeldungen für die gymnasiale Oberstufe des Schuljahres 2015/16

Vom 4. Bis 20. Februar kann in den Sekretariaten die Anmeldungen für die gymnasiale Oberstufe folgender Gymnasien erfolgen: Goethegymnasium, Scharnhorstgymnasium, Robert-Bosch-Gesamtschule, Gymnasium Himmelsthür und die Michelsenschule. Ein Elternteil sollte bei der Anmeldung anwesend sein, zudem muss das diesjährige Original-Halbjahreszeugnis, die beiden letzten Ganzjahreszeugnisse sowie eine Geburtsurkunde mitgebracht werden.

Gemäß dem Niedersächsischen Schulgesetz erfolgt die Aufnahme an den Gymnasien im 10. Schuljahrgang, welcher die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe darstellt. Die Abiturprüfung wird im 12. Schuljahrgang abgelegt. An der Robert-Bosch-Gesamtschule erfolgt die Aufnahme weiterhin im 11. Schuljahrgang, die Abiturprüfung wird dort im 13. Schuljahrgang abgelegt.

Stadt veröffentlicht Alternativprogramm zum Abschluss des Schulhalbjahres

Statt einer Zeugnisfete gibt es auch in diesem Jahr ein Alternativprogramm unter dem Motto „Bonus fürs Büffeln„.

Im Thega-Filmpalast können die Schülerinnen und Schüler für nur 5 Euro Eintritt (freie Platzwahl zzgl. Überlänge und/oder 3D) folgende Filme sehen: 10.30 Uhr, „Annie“ (FSK 0), „Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“ (FSK 12); 10.45 Uhr, „Baymax – Riesiges Robowabohu“ (FSK 6); 11 Uhr, „Let´s Be Cops – Die Partybullen“ (FSK 12), „Mortdecai – Der Teilzeitgauner“ (FSK 6); 11.15 Uhr, „Bibi und Tina II – Voll verhext“ (FSK 0); 11.30 Uhr, „Fünf Freunde IV“ (FSK 6).

Im Roemer- und Pelizaeus-Museum sowie im Stadtmuseum im Knochenhauer Amtshaus haben Schülerinnen und Schüler von 9 bis 13 Uhr freien Eintritt. Im Stadtmuseum findet zudem eine „Museums-Rallye“ statt, bei der es eine Exclusiv-Führung für die ganze Familie zu gewinnen gibt.

Wer sich sportlich betätigen möchte, dem sei ein Besuch des Wasserparadieses empfohlen. Die Tageskarte ist dort am 30. Januar für Schülerinnen und Schüler für nur 4,50 Euro erhältlich. Im CCR-Bowling am Bahnhof können zwei Spiele (inkl. Leihschuhe) ab 10.30 Uhr für nur 5 Euro gespielt werden. Die Eisbahn an der Lilie können Schülerinnen und Schülern von 9 bis 15 Uhr für 2 Euro nutzen.