TfN feiert am 8. Februar 2015 Kinderfest

Premiere für die Theatermaler und -plastiker am Theater für Niedersachsen (TfN): Zum ersten Mal präsentieren sie sich und ihre Arbeit auch während des Kinderfestes am Sonntag, 8. Februar, im Hildesheimer Stadttheater (Einlass ab 12.30 Uhr, Ende gegen 14.30 Uhr). Der Workshop, den sie anbieten, heißt „Aus Styropor mach Marmor“. Nach Ende der Opernvorstellung „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart im Großen Haus haben Kinder die Möglichkeit, mit Unterstützung der Theatermaler eine eigene Zauberkugel zu gestalten. „Vogelmasken und Panflöten“ werden im Foyer F2  gebastelt. Inspirationen für die diesjährige Karnevalssaison erhalten Eltern und Kinder während des Schminkworkshops „Verrückte Vögel“ um 13 Uhr ebenfalls im Foyer F2. Auch eine „Rätsel-Rallye mit Papageno & Co.“ gehört zum Programm des diesjährigen Kinderfestes. Um 12.45 Uhr eröffnen Schüler der Grundschule Ottbergen eine Ausstellung mit Bastelarbeiten zu Mozarts „Zauberflöte“. Die traditionelle Verkleidungsaktion findet im Ballettsaal statt. Mädchen und Jungen, die als Ritter und Burgfräuleins einmal die Bretter, die die Welt bedeuten, erobern wollen, kommen um 12.45 Uhr oder 14 Uhr zu einem halbstündigen „Ritter Trenk“-Workshop auf die Probebühne 2. Wer lieber das Tanzbein schwingt, ist um 13.30 Uhr auf der Probebühne 2 richtig, wenn TfN-Ensemblemitglied Jan Kristof Schliep mit seinem Dudelsack für die ganze Familie zum mittelalterlichen Tanz aufspielt. Ihre Instrumente stellen Musiker des TfN-Orchesters im Foyer 1 um 13 Uhr vor. Die große Bühne kann in der Zeit von 13 bis 13.45 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt zu dem Kinderfest ist frei.
Christine Nitschke

SPD: Mehr Mittel für den Frieden

(tH) Seit einem Jahr ist Lutz Krügener in der evangelischen Landeskirche Hannover für Friedensarbeit zuständig. Die Südstadt-SPD hatte ihn eingeladen, seine Gedanken zum Thema „Friedenspolitik in einer kriegerischen Welt“ zur Diskussion zu stellen.

Krügener begründete zunächst theologisch, warum „Krieg nach Gottes Willen nicht sein“ darf. Dass sich das Christentum, gleich welcher Konfession, immer wieder in kriegerische Handlungen verstrickte, sei eine Folge der Lehre vom „gerechten Krieg“. Sie sollte eigentlich Kriege verhindern, wurde aber tatsächlich zu ihrer Rechtfertigung genutzt, auch von Angriffs- und Vernichtungskriegen. Das „Gott mit uns“ auf den Koppelschlössern der deutschen Soldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg bringe das bedrückend deutlich zum Ausdruck. Die evangelische Kirche in Deutschland nannte 2007 ihre Friedensdenkschrift deshalb in deutlicher Abgrenzung zu dieser missbrauchten Lehre „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“.

1948 ächteten etwa gleichzeitig zwei neugegründete weltumspannende Organisationen den Krieg: die Vereinten Nationen (UN) und der Ökumenische Rat der Kirchen. Die UN erlaubten den Krieg nur noch als Notwehr oder Nothilfe, die sie an fünf Kriterien banden: UN-Beschluss oder staatliches Hilfe-Ersuchen, die „rechte Absicht“, den Frieden wiederherzustellen, „die letzte Zuflucht“ nach dem Scheitern aller vorangegangen Interventionen und die „Aussicht auf Erfolg“. Käme es aber zum Krieg, sollten nicht-kämpfende Personen geschont und die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt werden.

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Pastor Lutz Krügener bei der SPD-Versammlung in Paul-Gerhardt (Foto: tH)

Folgerichtig wäre es, so Krügener, auch den Rüstungsexport an diese Kriterien zu binden. Das käme einem Verbot von Waffenlieferungen an sogenannte Drittländer gleich. Entscheiden sollte darüber nicht – wie bisher – das Wirtschafts-, sondern das Außenministerium. Der Erhalt von Arbeitsplätzen sei jedenfalls kein Grund, den dritten Platz Deutschlands auf der Weltrangliste der Rüstungsexportnationen zu verteidigen. Unter Federführung des Außenministers habe die Bundesregierung schließlich 2004 den Aktionsplan „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ vorgelegt und für seine Umsetzung 30 Millionen Euro jährlich bereitgestellt, die im letzten Jahr auf 35 Millionen erhöht worden seien. Damit werde zum Beispiel der Zivile Friedensdienst (ZFD) finanziert, dessen Hauptaufgabe die Ausbildung und der Einsatz von deutschen Friedensfachkräften vor Ort sei. 500 gäbe es davon zur Zeit, natürlich viel zu wenig. Bei einem eintausendmal größeren Militärhaushalt (er beträgt 32,5 Milliarden) seien die Gründe dafür klar. „Hier müssen die Gewichte neu verteilt werden“, rief Krügener die SPD auf.

Sie könne mit ihren politischen Beziehungen und ihrem Einfluss auch noch mehr tun: Deutschland müsse die UN stärken und dafür sorgen, dass die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ihre friedenserhaltende Rolle glaubwürdig spielen könne. Es müssten deutlich mehr Friedensfachkräfte ausgebildet und eingesetzt werden. Konflikte müssten nach ziviler statt nach militärischer Logik gelöst werden. Wo nötig, sollten internationale Polizeikräfte – gut ausgebildet und ausgestattet – zum Einsatz kommen. Schließlich müsste eine Infrastruktur für schnelle zivile Einsätze geschaffen werden: „Warum gibt es eigentlich keinen Flugzeugträger für humanitäre Hilfe?“

Lutz Krügener regte an, sich auch in der unmittelbaren Nachbarschaft um das Umdenken zu bemühen. So propagiere das im Juni 1939 enthüllte Soldatendenkmal oberhalb der Feldstraße in der Formsprache nationalsozialistischer Ideologie den Ungeist des Militarismus. Von Trauer über die 4.165 im Ersten Weltkrieg getöteten Soldaten des Infanterieregiments Nr. 79 zeige es dagegen keine Spur. „Vielleicht bildet sich ja eine Initiative, die dem kriegerischen Denkmal einen Friedensappell gegenüberstellt“, hoffte er und stieß auf positive Resonanz. Ortsbürgermeister Stefan Gerlach wird sich des Themas annehmen, und auch Ortsvereinsvorsitzender Hartmut Häger versprach, sich der Sache anzunehmen.

Hausaufgabenhilfe im b-west – Weitere Freiwillige gesucht!

Für den Aufbau eines Hausaufgabenhilfe-Teams im „b-west“ werden weiterhin Freiwillige gesucht, die zusammen mit anderen Ehrenamtlichen, Kinder und Jugendliche bei ihren Hausaufgaben unterstützen möchten.

Von Montag bis Freitag in der Zeit von 13:00 – 15:00 Uhr sollen SchülerInnen von der ersten bis zu sechsten Klasse Unterstützung bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben erhalten. Auch Leseübungen, Rechenspiele, Medienkompetenztrainings können im Rahmen von Einzelförderungen und in kleinen Lerngruppen durchgeführt werden.

Für SchülerInnen der höheren Jahrgangsstufen suchen wir ebenfalls Menschen mit entsprechenden Mathe-, Deutsch-, Naturkunde- und Fremdsprachenkenntnissen, die unser Hausaufgabenhilfe-Team komplettieren.

Im Idealfall stehen pro Tag drei bis vier Ehrenamtliche mit pädagogischem Hintergrundwissen zur Verfügung. Fünf Helferinnen und Helfer haben sich bereits gefunden, die sich an ein bis zwei Tagen in der Woche einbringen wollen.

Für Donnerstag, 29. Januar 2015, ist im Bürgertreff um 17:00 Uhr eine Besprechung mit Freiwilligen angesetzt, um sich auf den Start des Hausaufgabenhilfe-Angebotes nach den Halbjahreszeugnissen vorzubereiten.

Wenn Sie Lust und Zeit haben, sich für Kinder und Jugendliche im Rahmen der geplanten Hausaufgabenhilfe im Bürgertreff „b-west“ einzubringen, dann melden Sie sich bitte.

Ihr Ansprechpartner: Jörg Piprek, Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V.,

E-Mail: info@buergertreff-hildesheim.de, Telefon: (05121) 16 77 252

Spanisch sprechen – Deutsch sprechen

Sie haben Spanisch gelernt, aber können nicht fließend sprechen? Usted está en Alemania y no habla bien aléman? Dann sind Sie in diesem VHS-Kurs richtig.

Anfang März 2015 startet ein neuer Vormittagskurs, in dem Spanier/innen und Deutsche sich helfen. Sie bilden Tandems, so dass man ungestört zu zweit Sätze ausprobieren kann und sofort muttersprachlich verbessert wird. Wir helfen uns gegenseitig, die Sprache ohne Hemmungen zu sprechen. Und lernen sofort den perfekten Satz.

Es gibt keine Teilnehmergebühren, sondern nur eine Anmeldung.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei:

Eva Möllring: evamoellring@gmx.de oder direkt in der Volkshochschule bei: Regina Göpel: goepel@vhs-hildesheim.de ,Tel.: 05121/9361-152

Anmeldungen für die gymnasiale Oberstufe des Schuljahres 2015/16

Vom 4. Bis 20. Februar kann in den Sekretariaten die Anmeldungen für die gymnasiale Oberstufe folgender Gymnasien erfolgen: Goethegymnasium, Scharnhorstgymnasium, Robert-Bosch-Gesamtschule, Gymnasium Himmelsthür und die Michelsenschule. Ein Elternteil sollte bei der Anmeldung anwesend sein, zudem muss das diesjährige Original-Halbjahreszeugnis, die beiden letzten Ganzjahreszeugnisse sowie eine Geburtsurkunde mitgebracht werden.

Gemäß dem Niedersächsischen Schulgesetz erfolgt die Aufnahme an den Gymnasien im 10. Schuljahrgang, welcher die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe darstellt. Die Abiturprüfung wird im 12. Schuljahrgang abgelegt. An der Robert-Bosch-Gesamtschule erfolgt die Aufnahme weiterhin im 11. Schuljahrgang, die Abiturprüfung wird dort im 13. Schuljahrgang abgelegt.

Stadt veröffentlicht Alternativprogramm zum Abschluss des Schulhalbjahres

Statt einer Zeugnisfete gibt es auch in diesem Jahr ein Alternativprogramm unter dem Motto „Bonus fürs Büffeln„.

Im Thega-Filmpalast können die Schülerinnen und Schüler für nur 5 Euro Eintritt (freie Platzwahl zzgl. Überlänge und/oder 3D) folgende Filme sehen: 10.30 Uhr, „Annie“ (FSK 0), „Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“ (FSK 12); 10.45 Uhr, „Baymax – Riesiges Robowabohu“ (FSK 6); 11 Uhr, „Let´s Be Cops – Die Partybullen“ (FSK 12), „Mortdecai – Der Teilzeitgauner“ (FSK 6); 11.15 Uhr, „Bibi und Tina II – Voll verhext“ (FSK 0); 11.30 Uhr, „Fünf Freunde IV“ (FSK 6).

Im Roemer- und Pelizaeus-Museum sowie im Stadtmuseum im Knochenhauer Amtshaus haben Schülerinnen und Schüler von 9 bis 13 Uhr freien Eintritt. Im Stadtmuseum findet zudem eine „Museums-Rallye“ statt, bei der es eine Exclusiv-Führung für die ganze Familie zu gewinnen gibt.

Wer sich sportlich betätigen möchte, dem sei ein Besuch des Wasserparadieses empfohlen. Die Tageskarte ist dort am 30. Januar für Schülerinnen und Schüler für nur 4,50 Euro erhältlich. Im CCR-Bowling am Bahnhof können zwei Spiele (inkl. Leihschuhe) ab 10.30 Uhr für nur 5 Euro gespielt werden. Die Eisbahn an der Lilie können Schülerinnen und Schülern von 9 bis 15 Uhr für 2 Euro nutzen.

„Elling“ im TfN – Urkomische Unterhaltung mit Tiefgang

Mit Elling-Reihe konnte der norwegische Schriftsteller Ingvar Ambjørnsen vor einigen Jahren große Erfolge feiern. 2002 wurde „Elling“ verfilmt und ist mit bislang rund 500.000 KinobesucherInnen einer der erfolgreichsten norwegischen Romanverfilmungen seit dem Jahr 2000. Jetzt schafft es „Elling“ auch auf die Theaterbühne des TfN.

Der psychisch labile Elling kommt nach dem Tod seiner Mutter in eine Psychiatrie, wo er sich ein Zimmer mit Kjell Bjarne teilt. Die beiden freuenden sich an. Beide müssen nun die Psychiatrie verlassen und das „normale“ Leben in einer Wohngemeinschaft lernen. Der Sozialarbeiter Frank hilft dabei, indem er Elling und Kjell Bjarne regelmäßig besucht und kontrolliert, ob sie sich in die Gesellschaft integrieren. Das „normale“ Leben scheint für die beiden Hauptfiguren einem Hindernislauf gleichzukommen, denn selbst alltägliche Dinge fordern ihnen alles ab. Gerade dem kontaktscheuen Elling gruselt es vor allen Veränderungen. Doch nach anfänglichen Katastrophen entwickeln die beiden Männer tatsächlich Spaß am Leben außerhalb der Klinik. Kjell Bjarne verliebt sich in die hochschwangere Nachbarin und Elling entdeckt seine Liebe zur Poesie.

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Dennis Habermehl (Kjell Bjarne), Thomas Strecker (Elling), Gotthard Hauschild (Frank) © Andreas Hartmann

„Elling“ wirft einen wunderbar entspannten Blick auf psychische Probleme von Menschen. Dabei wirkt das Duo durch den scheinbaren Widerspruch vom „normalen“ Handeln und dem „unnormalen“ agierenden Elling urkomisch, ohne je eine der Hauptfiguren bloß zu stellen. Dem TfN ist damit eine gelungen leichte Produktion gelungen, die den Tiefgang jedoch nicht vermissen lässt. Vom ersten Moment an erobert Elling und Kjell Bjarne das Herz der Zuschauer, hervorragenden gespielt von Thomas Strecker und Dennis Habermehl. Im Laufe des Stückes kommt immer mehr heraus, dass nicht nur Elling und Kjell Bjarne Probleme mit dem Leben an sich haben. Auch der „ach so normal“ daher kommende Frank hat das ein oder andere Problem in seinem Leben zu bewältigen.

Den tobenden Schlussapplaus hat sich das ganze Ensemble zu Recht verdient. „Elling“ im TfN ist empfehlenswert!

Arbeiterkind.de Ortsgruppen Hildesheim und Holzminden informieren über Studienfinanzierung und Stipendienmöglichkeiten

„Stipendien sind nicht nur für Einserkandidaten da!“ Unter diesem Motto konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Paul-Gerhardt-Schule am vergangenen Montag, 12. Januar, übers Studieren informieren. Die Ehrenamtlichen der gemeinnützigen Initiative ArbeiterKind.de berichteten dem zwölften Jahrgang von ihren eigenen Studienerfahrungen an den Hochschulen in Hildesheim und Holzminden sowie von den Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren.

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Ziel von ArbeiterKind.de ist es, junge Menschen aus Familien, in denen kaum jemand studiert hat, zur Aufnahme eines Hochschulstudiums zu ermutigen und sie beim Studieneinstieg zu unterstützen. Denn laut der aktuellen Sozialstudie des Deutschen Studentenwerks (DSW) nehmen von 100 Akademikerkindern 77 ein Studium auf. Dagegen studieren von 100 Nicht-Akademikerkindern lediglich 23, obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erreichen. Die finanzielle Belastung ist dabei nur ein Grund, die Schüler vom Studium abschrecken. Mittlerweile ist ArbeiterKind.de an über 70 Orten in Deutschland durch lokale Gruppen aktiv. Die Ehrenamtlichen sind meist selbst die ersten Studierenden in ihren Familien.

Die Engagierten aus Holzminden und Hildesheim stellten den Jugendlichen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten eines Studiums vor. Dazu zählen neben der staatlichen Förderung durch das BAföG auch Stipendien, die einerseits durch Stiftungen und anderseits vom Staat in Form des Deutschlandstipendiums vergeben werden. Neben der Vorstellung von verschiedenen, größeren Stipendiengebern wie der Friedrich-Ebert-Stiftung oder der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde auch auf die kleinen Stiftungen hingewiesen, die beispielsweise über Stipendiendatenbanken wie e-fellow.net oder mystipendium.de zu finden sind. Vorteile eines Stipendiums ist die finanzielle Unterstützung, die im Gegensatz zum BAföG nicht zurückgezahlt werden muss sowie die unentgeltliche Förderungen durch Trainings und Seminare. Dafür ist ein längerer und aufwendiger Bewerbungsprozess notwendig, der sich jedoch lohnt, da es gerade für Erstakademiker besondere Förderungsmöglichkeiten gibt.

Mehr Informationen über Stipendien gibt es auf www.arbeiterkind.de. Die Ehrenamtlichen stehen bei Fragen auch unter holzminden@arbeiterkind.de beziehungsweise hildesheim@arbeiterkind.de gern zur Verfügung.

„Impro im Foyer“ am 22. Januar und 19. Februar

Das TfN bietet Impro-Theater-Spielern im F1 des Stadttheaters eine Offene Bühne
Am Donnerstag, 22. Januar und 19. Februar, um 20 Uhr im Foyer F1 bringen Christine Nitschke (TfN, Hildesheim) und Sebastian Barnstorf (5te Dimension, Hannover) ihre persönlichen Lieblingsspiele auf die Bühne. Gemeinsam mit den beiden erfahrenen Impro-Schauspielern können auch die Besucher ihrer Leidenschaft für das spontane Schauspiel vor Publikum nachgehen. Impro-Musiker sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, der Auftritt ist freiwillig.
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Christine Nitschke und Sebastian Barnstorf © Andreas Hartmann

ABI Zukunft zum ersten Mal in Hildesheim

Am 06. Februar 2015 findet die Messe „ABI Zukunft“ in der Zeit von 09:00 – 14:00 Uhr zum ersten Mal in der Sporthalle des Scharnhorstgymnasiums Hildesheim statt. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wird die Messe eröffnen.

Es haben sich bereits rund 40 Aussteller dazu entschlossen, den jungen AbiturientInnen einen Querschnitt an Möglichkeiten nach dem Abitur zu präsentieren. Darunter sind Universitäten, Hochschulen, die Landeshauptstadt Hannover, das Land Niedersachsen, die Initative Arbeiterkind.de und Arbeitgeber, die ihre Studien- und Ausbildungsangebote aus der Region, bundesweit und international präsentieren.

Viele AbiturientenInnen haben bei der gesamten Auswahl an Studien- und Ausbildungsangeboten oft Schwierigkeiten, die richtige Entscheidung zu treffen, um so den richtigen Grundstein für ihre Zukunft zu legen.

Zu den informativen Vorträgen und einem kostenlosen Eintritt, haben alle interessierten AbiturientInnen die Möglichkeit, über die Homepage www.abi-zukunft.de im Vorfeld mit ihren favorisierten Ausstellern Beratungstermine auf der Messe zu vereinbaren. Der Vorteil dabei ist, dass sich die richtigen Ansprechpartner Zeit nehmen und auf die Bedürfnisse der SchülerInnen, die einen Termin vereinbart haben, einstellen.

Für alle Eltern und SchülerInnen gibt es am 29. Januar 2015 im Scharnhorst-gymnasium von 19:00 – ca. 20:30 Uhr zusätzlich einen Informationsabend, an dem das Angebot und der richtige Umgang mit der ABI Zukunft Hildesheim erläutert wird.

Hildesheimer Ehrenamtliche beim Empfang zur Würdigung ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer im Auswärtigen Amt

Zum internationalen Tag der Migranten am 18.12.2014 fand im Auswärtigen Amt ein Empfang zur Würdigung ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer statt. Staatsministerin Aydan Özoğuz lud Ehrenamtliche aus dem gesamten Bundesgebiet ein, um ihnen – stellvertretend für die vielen Helfer – zu danken. Die Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer benannte für ihren Wahlkreis zwei Vertreterinnen der Initiative „Runder Tisch Asyl Bad Salzdetfurth“ zur Teilnahme am Empfang: Margret und Fredy Köster. Beide geben ehrenamtlich Deutschunterricht für Flüchtlinge in der Region. Beide zeigten sich sehr erfreut über Ihre Teilnahme an der Veranstaltung und resümierten: „Wir hatten großes Glück, hier dabei sein zu können. Das macht Mut für unsere weitere Arbeit.“

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Margret und Fredy Köster © Gesa Dörr

Über 600 geladene Gäste erlebten ein buntgemischte Programm bei dem verschiedene Initiativen vorgestellt wurden und eine Podiumsdiskussion statt fand. Die Staatsministerin hob die unterschiedlichen Aktivitäten der Helfer hervor und wies darauf hin, dass trotz aller Ressentiments die durch Bewegungen wie PEGIDA zum Ausdruck kämen, die positive Grundhaltung gegenüber den Hilfebedürftigen gestärkt werden müsse.

„Mozarts Geist aus Haydns Händen“

Kulturring, Mozart-Gesellschaft und TfN präsentieren am 25. Januar ein Sonderkonzert
Im Jahre 1792 ging der junge Ludwig Van Beethoven nach Wien, um dort Unterricht bei Joseph Haydn zu nehmen. „Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozart’s Geist aus Haydens Händen“, schrieb Ferdinand Ernst Joseph Gabriel von Waldstein und Wartenberg – ein Gönner und Förderer Beethovens – dann auch in dessen Stammbuch.
Am Sonntag, 25. Januar, um 20 Uhr im Großen Haus Hildesheim erklingt unter dem Titel „Mozarts Geist aus Haydns Händen“ ein Sonderkonzert der TfN-Philharmonie – veranstaltet mit dem Kulturring Hildesheim und der Mozart-Gesellschaft Hildesheim. Die Leitung hat TfN-Kapellmeister Leif Klinkhardt. Auf dem Programm stehen die Sinfonie Nr. 37 G-Dur KV 444 von Wolfgang Amadeus Mozart, das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur, op. 19 von Ludwig van Beethoven sowie die Sinfonie Nr. 83 g-moll „La Poule“ von Joseph Haydn. Mit dem Werk „Deux marches et un intermède“ von Francis Poulenc gibt es außerdem bereits einen musikalischen Vorgeschmack auf die kommende TfN-Opernpremiere „Gespräche der Karmeliterinnen“ im März. Als Solist in diesem Sonderkonzert ist der Pianist Klaus Sticken zu erleben. Um 19.20 Uhr im Foyer F1 informiert Musikdramaturg Ivo Zöllner wie gewohnt in einer Einführung.
Karten kosten zwischen 10 und 27 Euro und sind im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 0 51 21 16 93 16 93 oder unter www.tfn-online.de erhältlich.
Christine Nitschke

Sternsinger im Rathaus

Es ist wieder die Zeit der Sternsinger. Gestern freute sich Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer über den Besuch der Kinder der Gemeinde St. Bernward (Pfarrei St. Godehard), die von Dechant Wolfgang Voges (Pfarreien St. Godehard und Liebfrauen), Gemeindereferentin Claudia Scholz und Pastoralreferent Martin Schwedhelm begleitet wurden. Die Sternsinger segneten das Rathaus mit dem traditionellen Segensspruch „C+M+B“, der über der Tür des Sitzungsraumes Arne Eggebrecht mit Kreide angebracht wurde. Begrüßt wurden die Sternsinger mit warmem Kakao und süßen Leckereien. Der Oberbürgermeister bedankte sich bei den Kindern für ihr Engagement für notleidende Kinder in aller Welt und überreichte eine kleine Spende für die Sammelaktion, die dies Jahr unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“ steht.

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© Stadt Hildesheim

Auf den Philippinen ist jedes dritte Kind, trotz der fruchtbaren Natur und der fischreichen Gewässer, von Unter- oder Mangelernährung betroffen. Hauptgrund ist wie fast überall auf der Welt die Armut der Familien, die sich hauptsächlich von günstigen Reis ernähren.

Gerade nach den Feiertagen, an denen die meisten von uns viel zu viel gegessen haben, lohnt sich ein Blick in die Welt. Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Dabei gibt es genug Nahrung für alle. 37 000 Menschen verhungern jeden Tag, und fast eine Milliarde sind permanent schwerstens unterernährt. Es ist wichtig auf die Not der Menschen weltweit aufmerksam zu machen, wie die Sternsinger, denn:

„Jedes Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.“
Jean Ziegler

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf folgendes Spendenkonto tun: Pax-Bank eG, Konto 1031, BLZ 370 601 93, IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31, BIC: GENODED1PAX.

Veranstaltung der DECIUS Buchhandlung: Ulla Hahn »Spiel der Zeit«.

Am 5. Februar 2015 um 20.00 Uhr findet in der Buchhandlung DECIUS die Veranstaltung Ulla Hahn  »Spiel der Zeit« statt.

Hilla Palm, Arbeiterkind vom Dorf, ist als Studentin in Köln angekommen. Im turbulenten Jahr 1968 sucht sie hier heimisch zu werden, erkundet die Welt der Sprache, genießt die Freiheit des Denkens, sehnt sich nach Orientierung im Leben und muss doch erkennen: Ich bin meine Vergangenheit. Erst als sie ihrer Liebe begegnet, findet sie die Kraft für einen neuen Blick auf alte Verletzungen.

Ulla Hahn verwebt in diesem großen Epos eigene Erfahrungen mit Erfindungen, lässt Hilla Palm erzählen und fällt der »kleinen Schwester« auch mal ins Wort. »Spiel der Zeit« ist ein Buch über die Jahre der Sehnsucht und Leidenschaft – ein mitreißender Entwicklungsroman und zugleich ein imposantes Epochengemälde der 68er Jahre, eine der radikalen Umbruchphasen in der Geschichte der Bundesrepublik.

Der Eintritt beträgt € 11,00