„Elling“ kommt ins Theater für Niedersachsen (TfN)

Am 17. Januar feiert das Schauspiel von Axel Hellstenius Premiere im Großen Haus Hildesheim
Theater für die Seele – das verspricht „Elling“. Das gleichnamige Schauspiel von Axel Hellstenius feiert am Samstag, 17. Januar, um 19.30 Uhr Premiere am Theater für Niedersachsen (TfN). Regie führt Thilo Esche, der bereits in der vergangenen Spielzeit die Komödie „Das Geheimnis der Irma Vep“ erfolgreich in Szene gesetzt hat.
Worum geht’s? Eine Schlagzeile wie „Der Sauerkrautpoet hat zugeschlagen!“ – die wünscht sich Elling (Thomas Strecker): Als Dichter würde er nämlich gern die Welt umkrempeln. Zuerst aber braucht er seine ganze Kraft, um den Alltag zu meistern. Denn das Leben ist ein Hindernislauf, wenn es Mut erfordert, ans Telefon oder in ein Restaurant zu gehen. Elling bezeichnet sich selbst als Muttersöhnchen, ist besserwisserisch, eigenwillig und sehr ängstlich. Sein Freund Kjell Bjarne (Dennis Habermehl) hingegen ist äußerst hartnäckig, vor allem bei seinen Lieblingsthemen: Frauen und Essen. Extrem gutmütig, ist er ein echter Kumpel. Um die beiden neurotischen Helden wieder in die „normale“ Gesellschaft zu integrieren, stellt ihnen der Staat eine Wohnung und einen Sozialarbeiter (Gotthard Hauschild) zur Verfügung. Nach anfänglichen Katastrophen entwickeln die beiden Männer tatsächlich Spaß am Leben: Kjell Bjarne lernt eine Frau (Katharina Wilberg) kennen und Elling entdeckt seine Liebe zur Poesie …
Elling

© Hannoveraner Werbeagentur Prosell

Karten kosten zwischen 8 und 26 Euro und sind im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 0 51 21/16 93 16 93 und im Internet unter www.tfn-online.de erhältlich.
Weitere Vorstellungen in Hildesheim finden am 20., 26. Januar; 8., 22. Februar; 8., 16., 20. März; 14. April und 6. Mai statt.
Christine Nitschke

Otto Reutter trifft Hieronimi

„Otto Reutter trifft Hieronimi“ heißt es erneut am Sonntag, 4. Januar, um 15.00 Uhr. im Foyer F1 des Hildesheimer Stadttheaters. Ensemblemitglied Uwe Tobias Hieronimi liest Selbstgeschriebenes über ausgewählte Musiktheaterinszenierungen am Theater für Niedersachsen (TfN), und Musikdramaturg Ivo Zöllner singt dazu die passenden Otto-Reutter-Couplets. Karten zu 15 Euro (ermäßigt 9 Euro) sind im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 0 51 21/16 93 16 93 und im Internet unter www.tfn-online.de erhältlich.
Hieronimi, Uwe Tobias

Uwe Tobias Hieronimi © Tim Müller/T.Behind-Photographics

Christine Nitschke

 

Vorlese- und Mitmachstunden in der Stadtbibliothek am 5. Januar 2015

In der Stadtbibliothek dreht sich für Kinder am 5. Januar 2015 alles um das Thema „Schnee und Eis“, auch wenn bei den derzeitigen Temperaturen kein Schnee in Sicht ist. Die Vorlese- und Mitmachstunde für Kinder (von anderthalb bis drei Jahre) beginnt um 10 Uhr.

Wie ist es, wenn man immer im Schnee lebt wie Eskimos, Eisbären oder Pinguine? Um 15 Uhr sind alle Kinder (von 4 bis 7 Jahren) herzlich eingeladen, mehr darüber zu erfahren. Gruppen werden gebeten, sich vorher anzumelden.

Anmeldungen für beide Veranstaltungen, deren Besuch kostenlos ist, sind unter Telefon 05121 301-4142 möglich. Der Eingang erfolgt über die Judenstraße 1.

Hinweis der Stadt Hildesheim zur Benutzung von Feuerwerk

Bereits seit 2009 gibt es aufgrund einer Gesetzesänderung für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern sehr viel strengere Vorschriften. Die Regelung lautet: „Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ist verboten.“ Pyrotechnische Gegenstände sind Feuerwerkskörper aller Art (Raketen, Böller, Knaller).

In Hildesheim ist in folgenden Gebieten mit Fachwerkhäusern besonders auf diese Regelung zu achten: Kesslerstraße, Lappenberg, Brühl und Marktplatz. Das Verbot gilt natürlich für sämtliche Ortsteile, nicht nur die Innenstadt oder Gebiete mit geschlossener Fachwerkbebauung. Auch in der Nähe von einzeln stehenden Fachwerkhäusern darf nicht geböllert werden! Selbstverständlich sind beim Umgang mit Silvesterböllern oder -raketen Personen- und Sachbeschädigungen auszuschließen. Ein Verstoß gegen das Verbot kann mit einer Geldbuße bis zu 50000 Euro geahndet werden.

Jeder sollte zu seiner eigenen Sicherheit darauf achten, nur Feuerwerkskörper mit einer gültigen Zulassung zum Verkauf erwerben. Zu erkennen sind diese entweder an einem BAM- oder einem CE-Zeichen. Feuerwerkskörper ohne diese Kennzeichnung sind nicht verkehrsfähig und dürfen nicht vertrieben werden!

Ehrenpatenschaft für Kate Hunter

Bundespräsident Joachim Gauck hat die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind der Familie Hunter übernommen. Kate wurde am 29.10.2014 geboren. Nun überbrachte Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer persönlich die Patenschaftsurkunde, ein Bild des Bundespräsidenten sowie die Glückwünsche der Stadt Hildesheim. Mit der Patenschaft ist darüber hinaus ein Patengeschenk in Höhe von 500 Euro verbunden.

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Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer mit Familie Hunter © Stadt Hildesheim

Eine Ehrenpatenschaft kann für das siebente Kind einer Familie bei jeweilige Kommunalverwaltung beantragt werden. Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie nur symbolischen Charakter und soll das Sozialprestige kinderreicher Familien stärken.

Eröffnung der Spiel- und Freianlage Steingrube

Heute wurde die Spiel- und Freianlage an der Steingrube eröffnet, die ein zentraler Baustein im Stadtumbauplan West/Oststadt ist.

„Mit dem Förderprogramm hat die Stadt Hildesheim die einmalige Gelegenheit zur Sanierung der Frei- und Spielanlage genutzt. Diese Naherholungsfläche ist über das Quartier hinaus für die gesamte Stadt von großer Bedeutung. Insofern kommt die Umgestaltung ganz Hildesheim und insbesondere Kindern und Jugendlichen zugute, die sich hier nach Herzenslust austoben und sportlich betätigen können“, so Bürgermeister Ekkehard Palandt im Rahmen der Freigabe. Er bedankte sich bei allen Anwohnern zugleich für ihr Verständnis und ihre Geduld, die sie während der Baumaßnahmen bewiesen hatten.

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Trotz der schlechten Witterung wurde die neue Spielanlage von den Kindern gleich eifrig ausgetestet. © Stadt Hildesheim

Über 100 Kinder hatten sich mit konkreten Ideen bei der Umgestaltung des Spielplatzes eingebracht. Bei einem Workshop 2013 konnten zudem Jugendliche ihre Wünsche und Anregungen für eine Parkouranlage äußern.  Ein großes Augenmerk bei der Planung wurde auf eine abwechslungsreiche Gestaltung des Platzes gelegt, da so nicht nur die Attraktivität gesteigert wird, sondern auch der Sicherheit der Anlage.

Veranstaltungen, die es leider nicht mehr in den Moritz schafften

Veranstaltungen der Walddorfschule


Sa 10.01.2015

9.00 – 14.00 Uhr

Pädagogischer Samstag

Am Samstag, den 10. Januar 2015 findet der pädagogische Samstag der Freien Waldorfschule Hildesheim von 9:00 bis 14:00 Uhr statt. Das Thema lautet: „Umgang im sozialen Miteinander – Ich bin wichtig/Du bist wichtig“. Es werden an diesem Tag verschiedene Themenkurse und künstlerische Kurse miteinander erarbeitet und die Psychotherapeutin Ilse Mühlbacher aus Hannover wird diesen Tag mitgestalten. Eingeladen sind alle Eltern und Interessierte der Waldorfschule. Die Teilnahme am pädagogischen Samstag ist kostenlos. Anmeldung über das Schulbüro, Tel. 05121/93620.

Mi 14.01.2015

19.30 Uhr / Film

„Eine Brücke in die Welt“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Was Sie schon immer über die Waldorfschule wissen wollten“ wird der zweite Teil der Langzeitdokumentation von Maria Knilli gezeigt, die die Entwicklung der Schüler einer Waldorfschule von der ersten bis zur achten Klasse begleitet.

Maria Knilli beobachtet mit der Kamera eine ergreifende Metamorphose. Aus stürmisch hingebungsvollen Viertklässlern werden nachdenklich kritische Sechstklässler. Die Klassenlehrerin versucht, mit dem Unterricht darauf zu antworten. Schritt für Schritt wird das selbstständige Arbeiten erübt – das Klassenzimmer als lebendige, sich stets wandelnde Lern-Werkstatt. Und die Mütter und Väter der Schüler kommen im Film zu Wort: Erfahrungen mit Schule. Telepool im Vertrieb der KNM Home Entertainment GmbH, Erscheinungstermin: September 2013, Dauer: 90 Minuten. Eintritt frei.

Mehr Informationen unter http://www.waldorfschule-hildesheim.de

Fr 16.01.2015

20.00 Uhr / Konzert

9. Propsteihof-Konzert

Das 9. Propsteihof-Konzert der Freien Waldorfschule Hildesheim bringt Sonaten und Triosonaten von Johann Sebastian Bach zur Aufführung. Laura Volkwein (Violine), Robert Fehre (Blockflöte), NN (Violoncello) und Julien Salemkour (Cembalo). Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Veranstaltungsort: Eurythmie-Saal.

EINLADUNG ZUM MEDITATIVEN TANZEN

Ein jegliches hat seine Zeit……
……         tanzen hat seine Zeit……

Unbenannt

Ort: Gemeindesaal der Christuskirche, Zierenbergstr. 23

Termine für 2015:

19.01.2015
09.02.2015
09.03.2015
20.04.2015
11.05.2015

jeweils um 19.30 Uhr

Auf Euer Kommen freut sich Gudrun Paaschen

Tel. 05121/64978

Von Hildesheim-Ost bis Hipetuk – die sechziger Jahre in Hildesheim

Anfang Dezember ist der vierte Bildband der Reihe zur Hildesheimer Geschichte im Moritzberg Verlag erschienen: „Hildesheim. Auf Achse in den Sechzigern“. Konsequent knüpft das Buch in Stil und Format an die Vorgänger an: „Hildesheim. Im Marschschritt durch die Dreißiger“ (2013), „Hildesheim. Sturzflug durch die Vierziger“ (2009, Neuauflage 2010), „Hildesheim. Unterwegs in den Fünfzigern“ (2005, zwei Nachdrucke). Selbst manche Personen, die schon auf den Fotos der früheren Bände zu sehen waren, finden sich im neuesten Buch wieder – so kann man unter Umständen nicht nur die Geschichte von Orten und Plätzen der Stadt, sondern auch von ihren Bewohnern verfolgen.

60er-Buch-Cover

Wieder geleiten Walter Pinkepank und Anni durch das Jahrzehnt. Neu sind in den Sechzigern die Gastarbeiterinnen zum Beispiel am Fernseher bei Blaupunkt, neu ist in diesem Jahrzehnt auch die Art, wie die jungen Leute mit der etablierten Kultur brechen. Die ersten Flohmärkte, die Gründung des Cyclus 66, Drogenkonsum und Demonstrationen der „Apo“ kündigen in Hildesheim die Veränderungen an, die später als 68er-Umbruch bezeichnet werden. Vom Hildesheimer Autobahn-Anschluss bis zum „Hipetuk“ – dazwischen liegt ein sattes Jahrzehnt voller klotziger Neubauten und Einweihungsfeiern und Rebellion gegen das, was zunehmend als „spießig“ erlebt wurde. Interessante Einblicke gibt dieser Band in die Arbeit bei Blaupunkt, bei Gummi-Wetzell, im Neubau des Städtischen Krankenhauses und bei der Polizei – einschließlich spannender Bilder der Hildesheimer Demonstrationen im Wahljahr 1969.

Sabine Brand hat die Bilder ausgewählt und in Bildlegenden erläutert, Gero Schulze hat die mehr als 220 Fotografien bearbeitet – auch eine Portion Farbbilder gehört in den Sechzigern dazu! – und das kleine Buch sehr passend gestaltet. Über alle vier Bände hinweg hat diese Zusammenarbeit beste Früchte getragen.

Das Buch „Hildesheim. Auf Achse in den Sechzigern“ ist in jeder Buchhandlung wie auch direkt beim Moritzberg Verlag, Bergstraße 12, erhältlich. Es ist 250 Seiten dick, kostet 20,20 Euro und hat die ISBN 978-3-942542-08-1.

Sabine Brand