Einen schönen ersten Advent!

Weihnachtszeit

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Bunte Kugeln, Tannenzweige

altes Jahr geht nun zur Neige.

Äpfel braten, Nikolaus

und ein Pfefferkuchenhaus.

Marzipan, Adventskalender,

alter grüner Christbaumständer,

Krippe, Engel, Kerzenlicht

und das Weihnachtsmann-Gedicht.

Heimlichkeiten, Kinder flüstern,

wenn Geschenkpapiere knistern.

Räuchermann und Weihnachtsstern

und die Könige von fern.

Zu dem wohlbekannten Liede

dreht die Weihnachtspyramide.

Licht und Segen überm Stall

und der Engel Jubelschall.

Hell erstrahlen Tannenbäume –

Wiederkehr der Kinderträume,

Glocken läuten und es schneit –

gute alte Weihnachtszeit.

Ludolf Bähre

Nachbarschaftscafe am 09.12.201415.30 Uhr bei Markus

Nachbarn bei Markus

„Nachbarn bei Markus“ laden herzliche alle in unserem Viertel an der Nachbarschaft Interessierte, Freunde und Bekannte und alle, die Unterstützung erfahren haben oder erfahren möchten ein zu einem geselligen, adventlichen und informativen Nachbarschaftscafe

Dienstag 09.12.201415.30 Uhr bei Markus

Lange Zeit gab es in der Nachbarschaftsinitiative weit mehr Menschen, die gern anderen helfen wollten als Anfragen von Menschen, die unterstützt werden wollten. Nun haben wir zahlreiche Anfragen, denen wir z.Z. leider nicht gerecht werden können:

  • – Ein 62-jähriuger Mann, der einen Schlaganfall erlitten hat, beginnt wieder auf den eigenen Beinen zu stehen und möchte gern in Beleitung eines rüstigen Rentners ca. zweimal im Monat kleine Spaziergänge unternehmen.
  • – Ein sehr eloquenter 94-jähriger Herr, der sein Haus nicht mehr verlassen kann, sucht gelegentlich jemanden, der ihm Gesellschaft leistet
  • – Ebenso eine 92-jährige Dame. Sie würde sich auch über kl. Spaziergänge in Begleitung freuen.
  • – Eine 80-jährige Dame möchte gern in ihrem Rollstuhl spazieren gefahren werden. Gern auch zum Gottesdienst

Immer wieder merken Menschen, die sich für andere engagieren, dass sie selbst die Beschenkten sind. Sprechen Sie mich gern auch auf andere Betätigungsfelder in unserer Nachbarschaft an.

Ursel Scholz, Tel. 2 95 72 09. Die Anrufe werden in der Regel mittwochs beantwortet. Oder kommen Sie gern persönlich mittwochs zw. 9 und 11 Uhr im Gemeindebüro vorbei.

Ursel Scholz

„Eigentlich müssten Ärzte, lange bevor sie Aspirin und Antidepressiva empfehlen, auf ihrem Rezeptblock `Ehrenamt´ und `Engagement´ verordnen. Menschen, die anderen helfen, fühlen sich nachweislich wohler und sind gesünder. Jeder Pharmahersteller wäre heilfroh, wenn er ein Medikament hätte, das so effektiv das Leben verlängern könnte, wie anderen im Haushalt zu helfen, Kinder zu betreuen oder einen Seniorenkreis zu leiten.“

Eckhart von Hirschhausen

 

Kabarettabend im Bürgertreff b-west

Panter, Tiger & Co – Tucholskys zeitlose Sati(e)re-Show

Der Kabarettist Joe Faß kommt auf Einladung des SPD Ortsvereins Moritzberg/Neuhof nach Hildesheim und erzählt aus dem bewegten Leben des „mehrfachen“ Autors und Künstlers Kurt Tucholsky.

Kurt Tucholsky lebte nur 45 Jahre (1890 – 1935). Es waren intensive Jahre, in denen er ein umfangreiches literarisches Werk schuf: bissige Satiren, Polemiken, Glossen, schöne Geschichten für Verliebte, Chansons, Couplets und Kabarett-Texte. Vieles „ließ“ er schreiben. Dafür hatte „Tucho“ mehrere Pseudonyme „angestellt“. Joe Faß interpretiert und rezitiert auf unterhaltsame Art und Weise am Freitag 28.11.2014 um 19:00 Uhr im Bürgertreff b-west, Ecke Alfelder Straße / Hachmeisterstraße 1 seine Werke. Ein Genuss für Tucholsky-Liebhaber. Für (noch) Nicht-Liebhaber eine Chance, ihn kennen und genießen zu lernen.Was das „hochverehrte Publikum“ an diesem Abend erwarten darf:

Neue Sichten auf die Kunst der Wissenschaft (und der Erotik), auf gute und schlechte Redner (mit Ratschlägen für beide), auf „die soziologische Psychologie der Löcher“, auf Männer (in Hotelzimmern) und Frauen (in Schweden), auf Karrieren und Mitglieder in deutschen Vereinen und auf entrückte (aber stets besser wissende) Zentralen.

Alles mit einem Schuss Erotik und mit garantierten Bewegungs-Einheiten für die Lachmuskeln! Ein kultureller Genuss, den sich keiner entgehen lassen sollte!

Rita Weber

Lebendiger Adventskalender in der Zwölf-Apostel-Gemeinde

Auch in diesem Jahr findet in der Vorweihnachtszeit der „Lebendige Adventskalender“ der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde statt. Diesmal bereits zum neunten Mal und wie immer ist jeder ganz herzlich eingeladen dabei zu sein, wenn sich die Türchen jeweils an unterschiedlichen Orten in der Gemeinde öffnen.

An folgenden Tagen öffnen die Gastgeber jeweils um 18.00 Uhr für etwa 20 Minuten ein „Türchen“

Freitag, 05.12.

Familie Sahrhage
Am Neuen Teiche 65

Freitag, 12.12.

Familie Langer
Am Neuen Teiche 25

Dienstag, 16.12.

Familie Steinmetz
Kurzer Anger 20

Freitag, 19.12.

Familie Braun/Iloff
Am Neuen Teiche 59

Also, schauen Sie vorbei und genießen es, ein wenig aus der vorweihnachtlichen Hektik herauszukommen. Die Gastgeber freuen sich auf Sie!

Victor/Victoria: keine Enttäuschung am TfN

Gestern hatte ich das Glück Karten für das neue Musical Victor/Victoria im TFN bekommen zu haben. Ich wurde von verschiedenen Leuten vorgewarnt, nicht zu viel zu erwarten, da die Kritik in der HAZ sehr schlecht ausgefallen sei (http://www.hildesheimer-allgemeine.de/news/article/victorvictoria-eine-enttaeuschung-am-tfn.html). So saß ich ohne große Erwartungen auf meinem Theatersitz und wurde positiv überrascht. Die „ewig langen Umbauten“ entpuppten sich als schnelle Szenenwechsel, die vom Orchester hervorragend untermalt wurden. „Pomadig, langweilig, ärgerlich“sind die letzten Adjektive, die mir bei der Beschreibung der Inszenierung einfallen würden. Locker, leicht und spritzig, ideal für einen fröhlichen Theaterabend! An keiner Stelle vermisste ich die psychologische Figurenentwicklung. Das Ensemble ist eine wahre Freude und die Stimme von Hauptdarstellerin Zins beeindruckend.
Caroline Zins, Jens Krause © Andreas Hartmann

Victor/Victoria (Caroline Zins) und Toddy (Jens Krause) © Andreas Hartmann

Muss Theater denn immer hochkomplexe Themen behandeln? Manchmal möchte man sich einfach nur amüsieren und dies kann man bei diesem Stück hervorragend. In der Pause hört man die Verwunderung der Theaterbesucher, wie es zu so einer schlechten Kritik in der HAZ kommen konnte. Alle waren durchweg begeistert und freuten sich schon auf die zweite Hälfte. Dementsprechend frenetischer fiel der Schlussapplaus auch aus.
Seien wir jedoch gnädig mit dem Verfasser des HAZ-Artikels, vielleicht hatte er einfach nur einen schlechten Tag.