Veröffentlicht in Allgemein, Hildesheim, Veranstaltungen

„Nun danket Gott“

Der Knabenchor Hildesheim lädt zum Adventskonzert ein

Am Abend des dritten Advents lädt der Knabenchor Hildesheim zu einem festlichen Konzert in die St. Michaeliskirche nach Hildesheim ein.

Im Mittelpunkt des Konzertes steht die Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz, der die Weihnachtsgeschichte nach den Evangelisten Lukas und Matthäus in Musik setzte. Die „Historia“ wurde vermutlich erstmals 1660 in der Hofkapelle Dresdens im Weihnachtsgottesdienst aufgeführt.

Bekannte adventliche Sätze wie „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „Es kommt ein Schiff geladen“ runden das stimmungsvolle Konzert ab.

Und auch die Sänger des NachwuchsChores präsentieren eigene Stücke und sammeln so erste Bühnenerfahrungen. Unterstützt werden sie in diesem Jahr von den Knaben des VorChores der Grundschule Ochtersum. Zu hören sind dann u. a. „Hört der Engel helle Lieder“ und „Als die Welt verloren“.

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© Marina Seidel

Katariina Lukaczewski, Kirchenmusikerin und zweite Organistin an St. Andreas, ergänzt das Programm mit einem adventlichen Orgelstück, die Gesamtleitung hat Tobias Meyer.

Konzertbeginn ist am Sonntag, dem 11. Dezember 2016 um 17.00 Uhr in der Michaeliskirche in Hildesheim.
Eintrittskarten (inkl. Platzreservierung) gibt es beim Kulturring Hildesheim (Tel.: 0 51 21 / 34271) oder im Internet unter www.reservix.de.

Der Eintrittspreis beträgt 10,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro; Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt. Die Abendkasse öffnet am 11. Dezember um 16.00 Uhr. Alle Informationen über das Konzert und den Knabenchor Hildesheim gibt es unter www.knabenchor-hildesheim.de

Marina Seidel

 

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Funkenflug in der Nordstadt

Gegen 02.00 Uhr wird die Feuerwehr zu einem Funkenflug in die Nordstadt gerufen. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle ist schnell klar des der Funkenflug von einer Pergola ausgeht die im Vollbrand steht, und an ein Haus grenzt. Das Feuer hat bereits die Sparren des Hauses entzündet. Der sofort eingeleitete Löschangriff auf Haus und Pergola zeigt schnellen Erfolg. Das Haus ist verraucht und wird von innen unter Atemschutz auf Glutnester kontrolliert. Es werden mehrere Glutnester entdeckt und abgelöscht.Die Pergola ist nach dem Brand ein Totalschaden, der Dachstuhl konnte in letzter Minute
abgelöscht werden, der Schaden hält sich dort in Grenzen.Die Ortsfeuerwehr Himmelsthür und die Berufsfeuerwehr waren im Einsatz. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, die weitere Ermittlungen aufgenommen hat.
Berufsfeuerwehr Hildesheim
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Beschilderung der Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht

Auf einigen Straßen beziehungsweise Straßenabschnitten im Stadtgebiet wurde
die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben, das heißt, Radfahrerinnen und -fahrer
können dort auch die Fahrbahn nutzen. Dies wird mit einer entsprechenden
Beschilderung, die derzeit vorgenommen wird, in der Alfelder Straße, der KurtSchumacher-Straße und den Straßen Hohnsen/Wunramstraße kenntlich gemacht.
Wo sich eine solche Beschilderung findet, dürfen Radfahrerinnen und -fahrer ab
sofort die Fahrbahn und den Gehweg benutzen.

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In der Alfelder Straße, Nähe Vier Linden. © Stadt Hildesheim

Stadt Hildesheim

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Weihnachtliches Wohnzimmer

Die nächste Veranstaltung der Reihe „TfN im Wohnzimmer“ wird schräg, komisch und ein wenig schmutzig. Am 8. Dezember um 20.30 Uhr heißt es in der Hildesheimer Bar Wohnzimmer „Oh Gott … Weihnachten“.

Weihnachtliche Besinnlichkeit und „Stille Nacht, heilige Nacht“ waren gestern. Beim nächste „TfN im Wohnzimmer“ schauen die TfN-Ensemblemitglieder Michaela Allendorf, Thomas Strecker und Alexander Prosek dem Christkind frei nach dem Motto „Oh Gott … Weihnachten“ gnadenlos unter den Rock. Dabei lesen die Darsteller kuriose und schmutzige Weihnachtsgeschichten von unter anderem John Updike und Axel Hacke. Es wird aber natürlich auch gesungen und, wie soll es anders sein, auch „gewhamt“.

Karten für „TfN im Wohnzimmer“ gibt es für 3,50 € im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim) und an der Abendkasse.

Elisabeth Schwarz

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Garagenbrand mit Übergriff aufs Wohnhaus im Sohlfeld

Durch einen lauten Knall wurden die Bewohner im Sohlfeld am Abend aufgeschreckt. In einer Doppelgarage die direkt an das Wohnhaus angebaut war, brannten zwei PKW. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich die Garage schon im Vollbrand. Die Flammen drohten auf das Einfamilienhaus über zu greifen. Die Bewohner hatten das Gebäude allerdings schon verlassen. Die Freiwillige Feuerwehr Ochtersum, als erste eintreffende Kräfte, nahm das erste Rohr zur Brandbekämpfung vor. Am Einsatzort folgten die FF Itzum, die Berufsfeuerwehr, FF Neuhof und FF Marienrode. Die Berufsfeuerwehr war mit 12, die FF mit 60 Kräften vor Ort. Insgesamt wurden 5 C-Rohre und ein Schaumrohr zur B

randbekämpfung eingesetzt. Das Feuer breitete sich über die Fenster in die Badezimmer des Wohngebäudes im Erdgeschoss und 1.Obergeschoss aus. Ausserdem wurde der Dachstuhl in Mitleidenschaft gezogen. Die Garage des Nachbarn die auf der anderen Seite des Brandobjektes angrenzt, blieb unversehrt. Die Hausbewohner wurden wegen vermutlicher Rauchgasinhallation im Krankenhaus untersucht, konnten dieses aber wieder verlassen. Eine Feuerwehrfrau verletzte sich leicht bei einem Sturz. In der Garage verbrannten neben den beiden PKW ́s auch noch ein Motorrad. Die PKW,s wurden
mittels Greifzug aus der Garage entfernt. Der Einsatz endete 0:15 Uhr. Die FF Ochtersum verblieb als Brandwache bis 01:40 vor Ort. Für Sekundäreinsätze wurde die Wache der Berufsfeuerwehr von den Feuerwehren Stadtmitte und Moritzberg durch 20 Kameraden besetzt.
Abend mit drei Einsätzen
Der Abend begann um 21:35 mit einem Kochtopfbrand, der von den Bewohnern selbst gelöscht wurde. Zur Kontrolle fuhr ein Fahrzeug der BF zur Einsatzstelle. Dort waren aber nur Lüftungsmaßnahmen erforderlich. Um 21:46 wurde ein Brand in der Silberfundstr. gemeldet. Beim Nachfüllen eines Ethanolofens war Brennstoff daneben gelaufen und entzündete sich. Der Brand wurde von der BF mit Unterstützung durch die FF Itzum schnell gelöscht. Noch während dieser Einsatz lief, wurde der Leitstelle der Brand
in Ochtersum gemeldet. Daraufhin wurde der gesamte zweite Zug (Ochtersum, Neuhof, Itzum und Marienrode) alarmiert.
Volker Huck
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„Hi-Generation Vol. 4“: Jetzt mitmachen!

Der „Hi-Generation“-Sampler erlebt seine nächste Auflage: „Für Dich“, oder „4
You“, soll der Titel der nächsten CD lauten. Denn Hi-Generation geht in die vierte
Runde. Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren können sich jetzt für das
Musikprojekt der Stadtjugendpflege anmelden. „Wir haben bereits über ein
Dutzend Teilnehmer und freuen uns über jeden weiteren“, strahlt Projektleiter Jörg
Aschemann (Stadtjugendpflege). Spätestens bei der Eröffnung am Donnerstag,
15. Dezember, 20 Uhr, in der Kulturfabrik Löseke will das Team die Zögerlichen
überzeugen.
Fünf Coaches stehen den Nachwuchsmusikerinnen zur Seite. Zum ersten Mal
dabei sind Simon Nowitzki von der Band „Matthew Graye“ und die
Singer/Songwriterin Birte Wolter. „Ich denke, das ist eine super Chance, die
eigene Musik und den Spaß daran mit anderen zu teilen“, verspricht Nowitzki.
„Und außerdem hat man am Ende sogar eine eigene CD“, fügt Wolter hinzu.
Lars Langenau ist seit über 20 Jahren als Rapper Larry Läng in Hildesheim
unterwegs und von Anfang an bei „Hi-Generation“ dabei. „Das ist schon ein
pädagogisches Meisterwerk“, findet er. „Hier entwickeln sich Freundschaften, die
über das Projekt hinaus bestehen bleiben, zusätzlich bekommen die Mädchen und
Jungs Feedback zur Musik, das bringt viel.“ Deswegen sieht Gesangscoach Nina
Richel sich und ihre Kollegen nicht nur als fachliche AnsprechpartnerInnen: „Die
Jugendlichen machen in dieser Zeit eine erkennbare Entwicklung durch, und wir
hatten in den vergangenen Jahren auch ein offenes Ohr für Fragen und Nöte
abseits der Bühne.“ Das Trainer-Team komplettiert Ceyhun Yildirim, der nicht nur
als Hip-Hopper Rap-T, sondern auch als Leiter von „BeActive – Prävention durch
Kultur“ in der Region aktiv war und ist. Weitere Kooperationspartner sind die
Kulturfabrik und Raw Diamonds Production.
„Hi-Generation“ ermöglicht jungen Menschen, ihre eigene Musik in einer Gruppe
aus Gleichgesinnten zu kreieren, produzieren und schließlich zu präsentieren. Von
Januar bis März kommenden Jahres treffen sich die Teilnehmenden jeweils
einmal pro Woche, um Texte zu schreiben und Melodien zu komponieren. Im April
und Mai geht es ins „Upstairs Studio“, wo die Lieder von den Machern unter
professioneller Anleitung von Ilker Krüger aufgenommen und produziert werden.
Im Juni feiert die Gruppe schließlich die Veröffentlichung ihrer CD und tritt
anschließend bei diversen Anlässen im Landkreis und darüber hinaus auf. „Das
können Konzerte vor 20 oder 200 Leuten sein“, verspricht Jörg Aschemann.
Es gibt keine Einschränkungen bei den Bewerbungen. Wer bereits eigene Lieder
oder Texte in der Schublade hat, kann diese mitbringen. Entscheidend ist aber
Lust auf Musik und Offenheit. Denn Zusammenarbeit mit anderen ist das Ziel von
„Hi-Generation“. „Wir zwingen trotzdem keinen in eine Konstellation, aber reine
Einzelkämpferinnen und -kämpfer kommen auch nicht weit“, weiß Aschemann aus
Erfahrung. Das Projekt lebt vom Austausch, nicht nur mit den Coaches, sondern
vor allem untereinander. Bei der pädagogischen Betreuung unterstützt Rebecca
Schuster.

hi-generation_vol-4_presse

Bieten ein tolles Musikprojekt zum Mitmachen (v. l. im Uhrzeigersinn): Jörg Aschemann, Lars Langenau, Simon Nowitzki, Birte Wolter, Rebecca Schuster und Nina Richel. © Stadt Hildesheim
Anmeldungen nimmt das „Hi-Generation“-Team unter http://www.facebook.com/higen
sowie telefonisch unter der Rufnummer 05121/301-4521 entgegen. Einen ersten
Eindruck von den Coaches und den anderen Teilnehmenden gibt es am 15.
Dezember in der Kulturfabrik Löseke. Nach dem Termin ist eine Anmeldung noch
möglich. An diesem Abend gibt es mit dem Theaterstück „Catch Your Dream“ nicht
nur ein weiteres Projekt der Jugendpflege, sondern mit „Twinsoulz“ auch
ehemalige „Hi-Generation“-Teilnehmende zu sehen. Das Duo hat sich beim
Projekt getroffen und macht seitdem Musik. Einen Plattenvertrag haben sie
mittlerweile auch und das erste eigene Album ist in Produktion. Begonnen haben
die beiden Musiker aber auf dem „Hi-Generation“-Sampler.
Stadt Hildesheim