Tausend tolle Stoffe in der Innenstadt

Am Sonntag, den 27. August 2017 von 11-17 Uhr, verwandelt der Deutsch-Holländische
Stoffmarkt die Innenstadt in Hildesheim (Hoher Weg, Almsstraße und Marktplatz) wieder in ein buntes Farbenmeer. Anders als im Frühjahr kommen die Händler diesmal in Vorbereitung auf den Herbst mit den neuen Kollektionen, bestehend aus Stoffen in etwas wärmeren und schwereren Qualitäten, angereist.
Individualität liegt wieder voll im Trend, deswegen lautet das di esjährige Motto „Näh es
selbst!“. Egal ob es nun ein schicker Rock aus weichem Cupro oder eine modische Bluse aus feinem Musselin sein soll – der passende Stoff für das nächste Design ist am Sonntag, 27. August, sicher dabei.

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© Marko Krstic, Expo Event Marketing GmbH

Auch Freunde der Innenraumgestaltung kommen am Sonntag auf ihre Kosten. Aus Crinkle beispielsweise schneidert sich die Selbermacherin neue Vorhänge, um den eigenen vier Wänden neuen Pfiff zu verleihen. Nähmaschine zu gewinnen! In Hildesheim ist auch diesmal der Nähmaschinenhersteller Elna mit einem Info Stand vertreten. Hier haben die Besucher die Möglichkeit, sich ausführlich über die gesamte Produktpalette beraten zu lassen. Zudem erhält jeder die Chance, vor Ort eine wertvolle Nähmaschine der Schweizer Traditionsmarke im Wert von ca. 250 Euro, zu gewinnen. Die Verlosung findet um 17 Uhr öffentlich am Stand von Elna statt.
Der Stoffmarkt in Hildesheim ist am Sonntag, den 27. August 2017 von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.stoffmarkt-expo.de

Hildesheim Marketing GmbH

 

Mehrgenerationenhaus heißt jetzt „19 A – Das Gemeinschaftshaus“

Das ehemalige Mehrgenerationenhaus in der Oststadt hat eine neue Bestimmung mit den Schwerpunkten Beratung, Betreuung, Bildung, Kunst und Sport erhalten. Über einen Wettbewerb wurde ein neuer Name gefunden: Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Stadtrat Malte Spitzer tauften das im Eigentum der Johannishofstiftung befindliche Haus am 18. August im Rahmen einer gut besuchten Einweihungsfeier auf „19 A – Das Gemeinschaftshaus“. Oberbürgermeister Dr. Meyer drückte seine Freude darüber aus, dass das Haus wieder mit Leben erfüllt sei und zwar ganz im Sinn der sozialen Zweckbestimmung der Johannishofstiftung. Besonders froh sei er darüber, dass die Künstlergruppe „Wilderers“ dort ihr neues Domizil gefunden habe. Malte Spitzer (Stadt Hildesheim, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen und Sport) sprach von einem „kleinen sozialpolitischen Wunder“ – innerhalb eines Jahres sei es gelungen, ein neues Konzept zu erarbeiten und die Räume an Akteure, die alle dem Gemeinwohl verpflichtet sind, zu vermieten. Beide bedankten sich ebenso wie Ortsbürgermeister Helmut Borrmann bei allen Beteiligten. Dieser betonte die Bedeutung des Hauses nicht nur für die Oststadt. Insbesondere wurde auf den „Bürgerraum“ hingewiesen, den alle Initiativen, Vereine und andere für ihre Treffen nutzen können.

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Im Rahmen des Sommerfestes luden diverse Aktionen insbesondere auch Kinder zum Mitmachen ein. ©Stadt Hildesheim

Tags darauf fand dann die öffentliche Einweihung mit einem großen Sommerfest statt, das von einer Dudensackspielerin eingeleitet wurde. Große und kleine Gäste freuten sich über ein buntes Programm unter anderem mit dem Puppentheater „Hamberlino“, einem Zirkusworkshop, verschiedenen Tanzvorführungen, der Aufführung des Films „Die Oststadt-Piraten“ (Gemeinschaftsprojekt von Radio Tonkuhle mit dem Kinder- und Jugendhaus Oststadt im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms), Cheerleading und Tricking. Zum Mitmachen und Ausprobieren luden Sport-, Spiel- und Kunstangebote sowie eine Redaktionswand ein. Zum Kennenlernen gab es Führungen durch das Haus, für das leibliche Wohl sorgte das Bistro „Grübchen“.

Unter allen Einsendern von Namensvorschlägen für das Haus wurden einige attraktive Preise verlost. Malte Spitzer wurde dabei von Glücksfee Elisabeth (5 Jahre) zauberhaft unterstützt.

Stadt Hildesheim

„Jugend wählt“: Stadt möchte Begeisterung für Demokratie wecken

Am 24. September findet die Bundestagswahl statt. Aus diesem Anlass möchte die Stadt Hildesheim junge Menschen im Rahmen des Projekts „Jugend wählt“ für Demokratie und Mitbestimmung begeistern und deutlich machen, dass es nicht selbstverständlich ist, frei seine Meinung zu äußern und diese auch bei Wahlen in die politische Meinungsbildung einfließen lassen zu dürfen. „Jugend wählt“ findet nach der Kommunalwahl 2016 bereits zum zweiten Mal in Hildesheim statt. Die Stadt kooperiert für dieses Projekt mit Radio Tonkuhle, der Sozialagentur Cluster, dem Kinder- und Jugendzentrum Oststadt sowie vielen Schulen im Stadtgebiet. Dieses Jahr wird das Projekt „Jugend wählt“, das Bestandteil des Angebots „SCHULEN STÄRKEN“ ist, vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert. „Die Stadt Hildesheim möchte Jugendliche für die Teilhabe an der politischen Willensbildung begeistern und zeigen, wie wichtig es ist, die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Demokratie zu nutzen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. „Alle sollten von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, denn das stärkt unsere Demokratie.“

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Björn von Lindeiner (Stadt Hildesheim, Projektleiter „Jugend wählt“) im Gesprächmit Schülerin Denise Nikolachina (Klasse 10b der Geschwister-Scholl-Schule)und Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. © Stadt Hildesheim

SCHULEN STÄRKEN“ ist ein seit 1. März bestehendes, neues Angebot der Stadt Hildesheim und bietet für alle Schulen im Stadtgebiet Projekte zu den Themen Gewalt- und Drogenprävention, Medienpädagogik und beruflicher Orientierung an. Im Rahmen von „Jugend wählt“ sollen die Jugendlichen in verschiedenen Schulen im Stadtgebiet mit Politikerinnen und Politikern zu jugendpolitischen Themen ins Gespräch kommen und eine Podiumsdiskussion vorbereiten, die am 8. September, 15 Uhr, im „Grübchen“, Steingrube 19 A, stattfindet. Dabei können Jugendliche ihre Fragen an die Politikerinnen und Politiker unterschiedlicher Parteien richten und sich so eine fundierte Meinung bilden, um zu entscheiden, wer bei der Bundestagswahl ihre Stimme bekommen könnte. Die Podiumsdiskussion wird von Radio Tonkuhle aufgezeichnet.

Um die Podiumsdiskussion vorzubereiten und zu bewerben, gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „SCHULEN STÄRKEN“ gemeinsam mit Radio Tonkuhle im Vorfeld der Veranstaltung in ausgewählte Schulklassen an Hildesheimer Schulen, um dort die Schülerinnen und Schüler über Demokratie und Mitbestimmung zu informieren und mit ihnen zu diskutieren. Auch diese Gespräche werden von Radio Tonkuhle aufgezeichnet und in zwei Themenwochen vom 11. bis 23. September gesendet. Am Wahltag selbst findet im „Grübchen“ ab 17 Uhr eine „Wahl-Party“ statt.

Stadt Hildesheim

Rentnerpaar durch Unbekannte bedroht

Gestern Abend, Montag, 21.8.2017, gegen 20.50 Uhr, ist ein Rentnerehepaar durch zwei unbekannte Täter mit einer Schußwaffe bedroht worden. Der Hintergrund der Tat steht derzeit nicht fest. Trotzdem prüfen die Ermittler des Hildesheimer Raubkommissariates mögliche Zusammenhänge mit den Überfällen auf ältere Mitbürger in der Hildesheimer Innenstadt aus der vergangenen Woche und auch davor.

Nach Aussagen des in Hildesheim OT Drispenstedt , Bodeweg, wohnhaften Rentnerpaares habe es gegen 20:50 Uhr an der Haustür des Einfamilienhauses geklingelt. Der Hausherr sei zur Tür gegangen und habe diese geöffnet. Vor ihm habe ein junger Mann, der als südländisch aussehend und gebrochen Deutsch sprechend beschrieben wird, gestanden. Der Mann habe nach einer Straße gefragt, die dem Rentner aber auch nicht bekannt war. Dabei habe der Unbekannte merklich versucht, den Hausherrn in den Flur zu drücken, was der Rentner aber durch Gegensdruck seiner Haustür verhindern konnte. Nun habe der Fremde nach einem Glas Wasser verlangt, was ihm aber auch abgelehnt wurde. Vom Bürgersteig her sei nun ein weiterer junger Mann in Richtung Haustür gekommen. Dieser soll eine Waffe, vermutlich eine Pistole, in den Händen gehalten und diese aus kurzer Distanz auf den Rentner gerichtet haben. Der habe sich hierdurch aber nicht beeindrucken lassen und habe die beiden Fremden laut angeschrieben. Gleichzeitig sei es ihm gelungen, die Haustür zuzudrücken. Im kurzen Moment des Tatherganges sei es seitens der zwei Männer zu keinerlei Forderungen gekommen. Auch hätten sie nicht das Haus betreten. Der Fluchtweg der Täter ist derzeit nicht bekannt

Die Täter wurden wie folgt beschrieben :

1. Täter:

– männlich
– ca. 160 cm groß
– 18-20 Jahre alt
– dunkle Haare
– Vollbart
– schlanke Gestalt
– dunkle Kleidung
– spricht gebrochen deutsch

2. Täter:

– männlich
– ca. 160 cm groß
– 18-20 Jahre alt
– dunkle Haare (ohne Bart)
– schlanke Gestalt
– dunkle Kleidung / dunkle Jacke
– spricht gebrochen deutsch
– Pistole mitgeführt/gedroht

Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter Telefon 05121-939115 entgegen. Möglicherweise gibt es Zeugen, die die beschriebenen Personen zwischen 20:30 Uhr und 21:00 Uhr im Bereich Bodeweg gesehen haben.

Polizeiinspektion Hildesheim

Russische Solisten geben Konzert in Hildesheim

Dem Hildesheimer Arbeitskreis der Städtepartnerschaft mit Gelendzhik ist es in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Russischen Gesellschaft Celle gelungen, hochkarätige russische Musikerinnen und Musiker für ein Konzert in Hildesheim zu gewinnen. Dieses findet am Donnerstag, 14. September, 19 Uhr, im Riedelsaal der Volkshochschule Hildesheim, Pfaffenstieg 4-5, statt. Unter der Leitung von Margarita Krassova (Sopran, Klavier), die einen großen Kirchenchor in der russischen Metropole leitet, werden Alexej Tschuwaschov (Bariton) und Svetlana Tschuklinowa (Sopran) – beide sind Mitglieder des Mariinski-Theaters St. Petersburg – alte kirchliche Gesänge aus Byzanz, Griechenland und Alt-Russland sowie russische Volkslieder, Arien und Duette aus berühmten Opern präsentieren. Durch den Abend führt die erste Vorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft Celle, Evgenia Panteleeva-Stammen. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Künstlerinnen und Künstler wird gebeten.

Stadt Hildesheim

Krimifest

Anlässlich des Krimifestes Hannover und Region präsentieren wir Ihnen am Dienstag, 12. September 2017 um 20 Uhr im JoBeach Hildesheim, Lucienvörder Allee 1 Knut Diers mit »Wer mordet schon auf Sylt?«
Chefermittler Henry Hansen hat Feingespür, eine robuste Fragetechnik und setzt auf das Feuerwerk an Hinweisen seiner kecken Kolleginnen. Den garstigen Polizeioberrat Dr. Sattler aus Kiel im Nacken und die elf Sylter Tatorte vor Augen, führt es Kommissar Hansen in die Tiefen und Untiefen der beliebten Insel. Mörderische Spannung und eine heimliche Liebesgeschichte mit einem Schuss Champagner wirken sofort.
Knut Diers, geb. 1959, verkörpert die ideale Mischung aus fundierter Recherche, umfangreicher Ortskenntnis und unterhaltsamen Schreibstil. Seit 2007 besitzt der Reisebuchautor das Redaktionsbüro Buenos Diers Media in Hannover.

….. und es geht spannend weiter
bei DECIUS im Hoher Weg 15 am Dienstag, 19. September 2017 um 20 Uhr mit Elisabeth Herrmann und »Stimme der Toten«.
In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Tatortreinigerin Judith Kepler zweifelt an der Unfalltheorie der Polizei. Wegen ihrer Nachforschungen gerät sie ins Vi sier einer Gruppe von Verschwörern. Ihr Anführer ist der mächtige und geheimnisvolle Bastide Larcan, der die Tatortreinigerin zur Zusammenarbeit zwingt. Er kennt Details aus Judiths Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunkeln liegen. Kann es sein, dass Larcan in die Ermordung von Keplers Vaters verstrickt war? Judith wird nicht ruhen, bis sie erfährt, was als Kind wirklich mit ihr geschah …
Elisabeth Herrmann, geb. 1959 in Marburg/Lahn, arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt. Elisabeth Herrmann lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Der Eintritt beträgt für jede Veranstaltung € 10,00.

Buchhandlung DECIUS GmbH

Konzertsaison startet mit zwei Klassikern und einem Neuling

Beim ersten Sinfoniekonzert der Saison 2017/18 sind Werke von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Jani Christou zu erleben. Die TfN-Philharmonie musiziert erstmals am 3. September unter der musikalischen Leitung des neuen Generalmusikdirektors Florian Ziemen.

Die TfN-Philharmonie in ihrer Wandlungsfähigkeit steht im Mittelpunkt des ersten Konzertes des neuen Generalmusikdirektors Florian Ziemen. „Die verschiedenen Facetten der TfN-Philharmonie möchte ich mit drei unterschiedlichen Werken des Aufbruchs zeigen“, sagt Ziemen über die Programmauswahl für das 1. Sinfoniekonzert am 3. September um 20 Uhr. Auf Haydns klein besetzte theatralische Sturm-und-Drang-Sinfonie Nr. 59 in A-Dur, auch Feuersinfonie genannt, folgt Jani Christous monumentales und aufrüttelndes Werk „Enantiodromia“ von 1967. Das Werk des griechischen Komponisten wurde zur Zeit der Uraufführung als besonders radikal und ungewöhnlich empfunden.

Im zweiten Teil des Konzerts steht dann Beethovens Sinfonie Nr. 7 in A-Dur auf dem Programm. Die Siebente ist nach Sinfonie Nr. 3 eine weitere musikalische Auseinandersetzung Beethovens mit Napoleon und dessen Politik – uraufgeführt 1813 unter dem Dirigat des Komponisten als Benefizkonzert zugunsten der antinapoleonischen Kämpfer. Von Richard Wagner wurde das Werk als „Apotheose des Tanzes“ bewundert, von Carl Maria von Weber mit „Jetzt ist er verrückt geworden!“ geschmäht.

Unter der musikalischen Leitung von Florian Ziemen sind am 3. September die Musikerinnen und Musiker der TfN-Philharmonie zu hören. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Ab dieser Spielzeit haben die Zuschauer die Möglichkeit, 40 Minuten vor Konzertbeginn eine Einführung der besonderen Art zu erleben. Unter dem Titel „Auftakt – das Konzertgespräch“ wird der jeweilige Dirigent, Solisten des Abends und/oder Musiker der TfN-Philharmonie im Gespräch mit Musikdramaturg Maximilian Hagemeyer hilfreiche Hintergründe und persönliche Einblicke in das Konzertprogramm geben. Den Anfang macht ab 19.20 Uhr Florian Ziemen.

Karten für das 1. Sinfoniekonzert am 3. September um 20 Uhr kosten zwischen 11,00 und 29,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693-1693 oder unter http://www.tfn-online.de erhältlich.

Elisabeth Schwarz