30 Jahre Bergfest – und alle sind dabei!

Wenn am Samstag, den 19. August wieder die Bergstraße am Moritzberg gesperrt wird, dann wird mit der 30. Veranstaltung in Folge ein besonderes Jubiläum gefeiert. Wie immer ab 14:00 Uhr bietet das Bergfest auch in diesem Jahr wieder eine Plattform für die kulturelle Vielfalt und Integrationskraft unseres Stadtteiles (und derer, die sich mit ihm verbunden fühlen). Straße und Plätze gehören an diesem Tag den Moritzbergern, ihren Gästen und Besuchern.

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Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ werden sich Kunst und Handwerk präsentieren sowie moritzberger Initiativen, Vereine und Institutionen. Auf Bühnen und Straße wird es wieder ein buntes Programm geben von musikalischen, darstellenden und anderen künstlerischen Darbietungen.

Lasst uns feiern und den öffentlichen Raum wieder zu dem machen, was er sein sollte: ein Treffpunkt für ein friedliches und engagiertes Miteinander, Platz für Austausch und Kommunikation, Ort zum Kennenlernen und Genießen.

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Alle Moritzberger und Freunde dieses Stadtteiles sind auch in diesem Jahr herzlich eingeladen, dabei zu sein, mit zu feiern, oder – falls Zeit und Lust – auch wieder aktiv mit zu wirken. Lasst uns dieses 30. Bergfest wieder zu einem besonderen machen!

Dieter Bode

Öffentliches WLAN in der Innenstadt

In Hildesheim gibt es ab sofort öffentliches kostenloses WLAN in der Innenstadt. Das Angebot umfasst im ersten Schritt zunächst die zentralen und von Bürgerinnen und Bürgern wie auch Touristen vielbesuchten Plätze rund um das Rathaus, den Marktplatz und den Platz An der Lilie. Auch im Rahmen von Veranstaltungen sind dies das ganze Jahr über stark frequentierte Plätze. Ermöglicht wird das kostenlose Surfen durch Antennen, sogenannte Access-Points, die an städtischen Gebäuden installiert sind.

Über „Hildesheim HotSpot“ kostenlos online

Die Nutzung des Angebotes ist denkbar einfach: Im WLAN-Menü des Smartphones, Tablets oder Laptops wählt der Nutzer die Internetverbindung über „Hildesheim HotSpot“ aus, akzeptiert die Nutzungsbedingungen und schon steht die kostenlose Internetverbindung in der Reichweite des lokalen Funknetzes. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Die Nutzung ist auf zwei Stunden begrenzt. Wer aber mehr Zeit benötigt, wählt sich einfach wieder neu ein. Auch in den öffentlichen Bereichen des Rathauses und der Stadtverwaltung funktioniert das kostenlose WLAN über dieselbe SSID, Service Set Identifier, also über das gleiche WLAN-Netzwerk. Gesurft werden kann mit einer Bandbreite von bis zu 100 Megabits pro Sekunde (für die HotSpots zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite). Ein Filter verhindert den Zugriff auf rechtswidrige und anstößige Webseiten. Die Firma htp tritt als Provider auf und übernimmt damit gleichzeitig die sogenannte Störerhaftung, falls es trotz Sicherheitsvorkehrungen dazu kommen sollte, dass ein Nutzer illegal Daten herunterlädt.

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„Von dem besonderen Serviceangebot profitieren die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie die vielen Gäste und Touristen unserer Stadt und demzufolge auch lokale Unternehmen“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer über das Angebot. „Mobiles Internet wird in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen, entsprechend wichtig ist es, dass Hildesheim sich für die Zukunft rüstet“, ergänzt der Oberbürgermeister. Der gleichen Ansicht ist Boris Böcker, Marketingchef der Hildesheim Marketing GmbH. „Mit dem freien WLAN erhöht sich einerseits die Aufenthaltsqualität und Attraktivität in der Innenstadt. Andererseits sehen wir unser Engagement auch unter dem Aspekt der sich immer stärker vernetzenden Gesellschaft und der Wirtschafts- und Tourismusförderung.“ Außerdem kommt ein weiterer für das Stadtmarketing positiver Nebeneffekt dazu: „Wenn Bürger und Gäste der Stadt, etwa bei Veranstaltungen wie dem Pflasterzauber, zukünftig mit der kostenlosen WLAN-Verbindung noch häufiger vor Ort in Echtzeit Bilder und Videos unserer schönen Stadt hinaus in die digitale Welt schicken, werden sie als authentische Botschafter unserer Stadt aktiv“, unterstreicht Boris Böcker.

Im Historischen Rathaus (Markt 1) stehen bereits seit Anfang März kostenlos, ohne Anmeldung und Registrierung jeweils für zwei Stunden (danach Wiedereinwahl möglich) WLAN-Gastzugänge mit integriertem Jugendschutzfilter im Wartebereich des Standesamtes sowie in den Sitzungssälen „Gustav Struckmann“, „Oskar Schindler“, „Sir Hans Adolf Krebs“ und „Didrik Pining“ zur Verfügung. Auch im neuen Rathaus (Markt 2) wird in den Wartebereichen des Bürgerservice und der Ausländerstelle öffentliches WLAN unter der Kennung „Hildesheim HotSpot“ angeboten.

Pilotphase dauert zunächst drei Jahre, ein Ausbau des WLAN-Netzes ist geplant

Nutzer sollen auf das kostenfreie Angebot zunächst für eine Pilotphase von drei Jahren zugreifen können, um Erfahrungen zu sammeln und insgesamt die dynamische Entwicklung im Bereich öffentliches WLAN zu beobachten. Dennoch ist ein schrittweiser Ausbau des Hildesheimer WLAN-Netzes geplant, insbesondere an weiteren stark frequentierten Orten in der Innenstadt. Voraussetzung hierfür ist die Bereitschaft zur Unterstützung von privater Seite, sowohl was die Bereitstellung der Infrastruktur als auch die Finanzierung betrifft. Einzelhandelsquartiere, die das Projekt gerne unterstützen möchten, können sich an Hildesheim Marketing wenden.

Nähere Informationen zum öffentlichen WLAN-Netz gibt es unter http://www.hildesheim-hotspot.de. Zudem weisen Aufkleber an den Eingängen der unterstützenden Unternehmen auf das Serviceangebot sowie das finanzielle Engagement hin. Ergänzend sollen zeitnah auf dem Marktplatz und dem Platz An der Lilie Schilder auf das Angebot aufmerksam machen.

Unterstützer des freien WLAN-Angebots

Das bereits bestehende kostenlose WLAN-Angebot konnte dank der finanziellen Unterstützung folgender Unternehmen und Anrainer der beiden Plätze realisiert werden: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, .23 concept mode, Betten Raymond Hildesheim GmbH & Co.KG, Bürgermeisterkapelle, Chapeau Claque, Frauenzimmer/Männersache, Gebrüder Gerstenberg GmbH & Co.KG, Hajo Huth Team, Amadeus Café Restaurant Bar, 23³ fashion concept, OS – Das Marktrestaurant der Cellarer GmbH und Van der Valk Hotel Hildesheim GmbH.

Ebenfalls unterstützt wird das Projekt durch die Stadt Hildesheim, die ihre Netzinfrastruktur zur Verfügung stellt sowie durch Eigenleistungen der Firma htp.

Hildesheim Marketing GmbH

 

„Stunde der Gartenvögel“ & „Schulstunde der Gartenvögel“

NABU lädt zur Mitmach-Aktion vom 12. bis zum 14. Mai ein

Am Muttertags-Wochenende, dem 12. bis 14. Mai, lädt der NABU bundesweit, so auch in Hildesheim, alle Naturfreundinnen und -freunde ein, bei der großen Gartenvogelzählung mitzumachen. „Das geht ganz einfach: Man beobachtet und zählt eine Stunde lang die Vögel im Garten, vor dem Balkon oder im Park und anschließend meldet man die Beobachtungen an den NABU. So kann man den Spaß an der Natur mit dem Nutzen für den Naturschutz verbinden“, erläutert Britta Raabe aus der NABU-Regionalgeschäftsstelle Weserbergland.

Die Ergebnisse „Stunde der Gartenvögel“, die zu den größten so genannten Citizen Science-Aktionen im deutschsprachigen Raum gehört, sind umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen. Im letzten Jahr beteiligten sich allein in Hildesheim und Umland 204 Vogelfreunde – es wurden in 107 Gärten genau 4071 Vögel gezählt. Sogenannte „Citizen Science Aktionen“ helfen Wissenschaftlern, großflächige Trends abzulesen: Welche Vogelarten in Deutschland seltener geworden sind, beispielsweise, oder wie unsere Singvogelarten den Winter überstanden haben. Auch auf Internetplattformen wie ebird oder ornitho.de können Vogelkenner ihre Beobachtungen fortlaufend dokumentieren. So hilft das enorme Laienwissen von Hobby-Ornithologen auch vielen anderen Einrichtungen.

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© Kathy Büscher

Bei den Vorjahreszählungen haben Haussperling, Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise die ersten Plätze belegt. „Wir sind sehr gespannt, ob die Meisen jetzt wieder im Aufwind sind, nachdem es bei der Winterzählung ja große Bestandsrückgänge gegeben hat“, sagt Raabe. „Insgesamt gehen wir derzeit von einem normalen bis guten Vogel-Frühling aus. Ob diese Einschätzung stimmt, wird sich im Mai zeigen.“ Auch aus Hildesheim und Umgebung hatten sich sehr viele besorgte Tierfreunde in der Geschäftsstelle gemeldet, die ein Ausbleiben der Wintervögel an den Futterhäusern gemeldet hatten.

  • Knapp fünf Haussperlinge – oder Spatzen – wurden in den letzten Jahren pro Garten gezählt. Die Männchen haben einen grauen, kastanienbraun eingefassten Scheitel, weiße Wangen und einen schwarzen Latz, die Weibchen tragen ein schlichtes Graubraun. Der Gesang der Männchen besteht aus einer endlosen Folge von „tschilp“-Rufen. Spatzen sind anpassungsfähig, insbesondere wenn es um die Wahl des Nistplatzes geht. Als Kinderstuben dient etwa eine Nische unter dem Dach, ein verlassenes Schwalbennest oder eine üppige Fassadenbegrünung. Trotzdem gehen die Spatzen-Bestände zurück. „Helfen kann man zum Beispiel mit einer naturnahen Gartengestaltung. Dann gibt es auch genügend Insekten als Nahrung“, sagt die Geschäftsstellenleiterin.
  • Die Amsel ist die einzige heimische Drossel, bei der sich die Geschlechter stark unterscheiden. Das Männchen ist komplett schwarz und hat einen gelb-orangen – im ersten Jahr noch dunkelgrauen – Schnabel. Das Weibchen ist von der Schnabel- bis zu Schwanzspitze schlicht braun gefärbt. Amseln sind viel auf dem Boden hüpfend unterwegs und suchen nach Nahrung. Oft halten sie mit schräg gehaltenem Kopf inne, um zu lauschen. Regenwürmer, Schnecken und Insekten zählen zu ihren Leispeisen. Später im Jahr kommen Beeren und Früchte hinzu. Vor etwa 150 Jahren war die Amsel noch ein eher scheuer Waldvogel, heute ist sie überall im Siedlungsbereich zu finden.
  • Die Kohlmeise ist in unseren Breiten die größte und häufigste Meise. Mit ihrem schwarz-weißen Kopf, der gelben Unterseite und dem markanten schwarzen Bauchstreifen ist sie gut zu erkennen, am Gesang alleine jedoch nur schwer zu bestimmen. Denn neben dem typischen Ruf „zizibäh zizibäh“ verfügen Kohlmeisen über ein reichhaltiges Repertoire an Gesangsmotiven. Hinzu kommt ihr Talent zum Nachahmen anderer Meisenstimmen. Aus einem einzigen Kohlmeisen-Gelege können bis zu einem Dutzend Jungvögel schlüpfen. Die Elternvögel sind pausenlos im Einsatz, um die hungrigen Schnäbel zu stopfen. Sie sammeln Blattläuse, Raupen und Spinnen von Blättern und Zweigen. Zu Spitzenzeiten kommen sie nahezu im Minutentakt mit Futter an die Bruthöhle. „Kohl-und Blaumeise sind übrigens die häufigsten Nistkasten-Nutzer. Man kann sie leicht mit dem Angebot von Nisthilfen unterstützen“, rät Raabe.
  • Die Blaumeise ist kleiner als die Kohlmeise und ihr fehlt der schwarze Streifen auf dem Bauch. Stattdessen fallen bei ihr das blaue Käppchen über dem weißen Gesicht, ein schwarzer Augenstreif und die ebenfalls blau gefärbten Flügel- und Schwanzfedern ins Auge. Blaumeisen sind häufige Gäste in hiesigen Gärten, sobald dort ein paar ältere Bäume stehen. Sie sind ständig in Bewegung, oft hangeln sie sich kopfunter an dünnen Zweigen entlang. Ihr Gesang ist abwechslungsreich, beginnt meist mit einem hohen „tii-tii“ und endet mit einem Triller.
  • Stare erkennt man an ihrem schwarz-grünlich glänzenden Gefieder, dem kurzen Schwanz und dem langen Schnabel. Staren-Männchen sind echte Gesangstalente. Sie verfügen über eine Vielzahl eigener Gesangsmotive, können viele Vogelarten und andere Geräusche perfekt nachahmen. Das rhythmische Singen unterstreichen sie oft mit weit heftigen Flügelbewegungen. Diese Anstrengungen honorieren die Weibchen: Sie finden die Männchen am attraktivsten, deren Gesang die meisten Motive enthält und die beim Singen die größte Ausdauer an den Tag legen.

Knapp 6.000 Menschen haben im vergangenen Jahr allein in Niedersachsen bei der „Stunde der Gartenvögel“ ehrenamtlich Daten erhoben und dadurch wichtige Informationen darüber geliefert, wie es den verschiedenen Vogelarten geht. Diese Zahlen sind eine wichtige Basis für den ältesten Naturschutzverband Deutschlands, um zielgerichtet aktiv zu werden. „Zum Beispiel für Mehlschwalben und Mauersegler, die sich im Langzeitvergleich im Sinkflug befinden. Da braucht es dringend Nisthilfen als Ersatzlebensraum. Und wir müssen uns dafür einsetzen, dass weniger Insektizide in der Landwirtschaft und in Gärten versprüht werden. Damit die Natur nicht komplett aus dem Gleichgewicht kommt und Nahrung für die Flugakrobaten nicht noch knapper wird“, sagt die NABU-Regionalgeschäftsstellenleiterin.

Für kleine Vogelexperten und alle die es noch werden wollen, hat die Naturschutzjugend (NAJU) die „Schulstunde der Gartenvögel“ ins Leben gerufen. Sie findet nach dem Muttertagswochenende vom 8. bis 12. Mai statt. Bereits zum dritten Mail können Kitas und Grundschulen die NAJU-Gartenvogel-Rallye mit der NABU-Mitmachaktion “Stunde der Gartenvögel“ kombinieren. Aber auch interessierte Eltern und andere Kindergruppen können mitmachen, zum Beispiel bei einer Geburtstagsfeier.

Alle Naturfreunde können die Daten in eine Zählhilfe eintragen, die in der Regionalgeschäftsstelle Weserbergland sowie im Büro des NABU Kreisverbandes Hildesheim, Dingworthstraße 38, zur Abholung bereit liegt – oder sie geben die Meldungen gern direkt telefonisch bei Frau Raabe auf: von 9 bis 15 Uhr wählen Sie wochentags 05751-5237. Auch online ist eine Meldung möglich: www.stundedergartenvoegel.de Hier gibt es auch die Zählhilfe zum download, dazu Porträts der häufigsten Vogelarten und viele weitere, praktische Tipps.

NABU

Die Musikschule Hildesheim (e.V.) sucht Menschen mit Fluchterfahrung für ein FSJ Kultur

Die Musikschule Hildesheim sucht vom 1.9.2017 bis zum 31.08.2018 einen Menschen mit Fluchterfahrung für ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur (FSJ Kultur).

Das FSJ Kultur ist ein gesetzlich geregelter Freiwilligendienst in Vollzeit für Jugendliche. Die Idee des FSJ Kultur ist es, Jugendlichen ein Jahr lang persönliche und berufliche Orientierung zu ermöglichen. Es richtet sich an Jugendliche aller Schulabschlüsse.

Zum 1.9. 2017 wird das Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen gemeinsam mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. im Rahmen der Freiwilligendienste 15 Plätze für Menschen mit Fluchterfahrung anbieten. Junge Geflüchtete erhalten Sozialversicherungen sowie ein Taschengeld von 320 Euro, das auf die Leistungen des Asylbewerbergesetzes angerechnet wird. 25 Urlaubstage stehen zur Verfügung.

Neben dem Taschengeld gibt es aber noch andere gute Gründe für Geflüchtete, einen Freiwilligendienst zu leisten: Sie ermöglichen es, Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland durch aktive Mitarbeit kennen zu lernen und für eine begrenzte Zeit Teil einer Organisationsform zu werden.

Geflüchtete sammeln erste Erfahrungen, die für ihre weitere berufliche Entwicklung und Eingliederung nützlich und hilfreich sind. Freiwilligendienste bieten Freiräume, die Einsatzstellen und Träger Freiwilligen einräumen können und die Geflüchtete brauchen, um ihr Ankommen selbst und verantwortlich zu gestalten. Dies beinhaltet den Spracherwerb ebenso wie Behördengänge, Kontaktpflege zum Herkunftsland.

Bildungsangebote sind ein Bestandteil von Freiwilligendiensten. Inhalte der 25 Bildungstage sind Anregungen und Tipps für die Tätigkeiten der Jugendlichen im Kulturbereich, aber auch Trainings und Beratungen, die helfen sollen, die eigenen Ziele abzustecken. Darüber hinaus werden persönliche und gesellschaftliche Themen in künstlerischen Werkstätten kreativ bearbeitet.

Für einen Einsatz in der Musikschule Hildesheim wäre es von Vorteil, wenn die Kandidatin oder der Kandidat ein oder mehrere Instrumente spielt. Die Aufgaben während eines Einsatzes in der Musikschule werden auf die individuellen Voraussetzungen abgestimmt.

Zugangsvoraussetzungen:

Gesucht werden Asylbewerberinnen bzw. Asylbewerber zwischen 18 und 26 Jahren, die seit drei Monaten in Deutschland leben und keine bestehende Wohnpflicht in einer Erstaufnahmeeinrichtung mehr haben. Eine Arbeitsgenehmigung durch die Ausländerbehörde sollte vorhanden sein.

Mehr Infos zum FSJ Kultur: fsjkultur.lkjnds.de

Mehr Infos zur Einsatzstelle: http://www.musikschule-hildesheim.de

Musikschule Hildesheim

 

Musikschulwoche 2017

4 Tage der offenen Tür

knapp 20 Veranstaltungen

14. Mai bis 17. Mai

Musikschule ganzes Haus, Waterloostr. 24 A

Eintritt frei und barrierfrei

Vom 14. bis 17. Mailädt die Musikschule zur Musikschulwoche ein. Freier Eintritt zu 4 Tagen der offenen Tür im ganzen Haus- über 20 verschiedene Veranstaltungen und an jedem Tag ein anderes Programm mit wechselnden Besetzungen– ein Angebot, dass sich in dieser Form so schnell kein zweites Mal in Deutschland finden lässt!

Täglich starten Kinder- und Familienkonzerte um 15.15 Uhr mit den Titeln: „Die Bremer Stadtmusikanten“ , „Zips von Kettenstein“ und „Der Mai ist gekommen“. Die beliebten „Streichelwiesen“ werden in diesem Jahr ab 16 Uhr verlängert angeboten, um allen kleinen und großen Interessenten an und mit den Instrumenten mehr Zeit geben zu können. Kinder haben darüber hinaus die Möglichkeit zum Basteln und Malen.

Es folgen Konzerte von Kammermusik, Chor, Ensembles, Band bis Orchester täglich um 17.15 Uhr, 18.15 Uhr und 19.15 Uhr bzw. 19.30 Uhr im Konzertsaal und open air.

Kommen-hören-sehen-staunen-freuen-Spaß haben-entdecken-testen-dabei sein-mitmachen ist das Motto in der Waterloostraße 24 A.

Der Elternkreis organisiert die Verköstigung, eine Cafeteria wird täglich ab 14.45 Uhr für das leibliche Wohl sorgen.

Eine Künstlergruppe der „Wilderes“ der Diakonie Himmelsthür wird am Mittwoch die Veranstaltungen der Musikschule begleiten und die eigenen Eindrücke auf Papier und Leinwand festhalten. Es ist daran gedacht, dass die „Wilderers“ in der Musikschule ihre Werke ausstellen können.

Die Musikschulwoche findet mit Unterstützung der Sparkasse Hildesheim und der Leester-Musikschulstiftung statt.

Aktuelle Informationen finden sich auf der Homepage der Musikschule http://www.musikschule-hildesheim.de

Zur Musikschule Hildesheim:

Um eine solche Musikschule wie in Hildesheim zu finden, muss man sehr lang in Deutschland suchen! Nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt und mit direkter Busanbindung (Linie 5-Waterloostraße) präsentiert sich die Schule in stattlicher Größe und einem einmaligen Ensemble als Bildungs- und Kulturzentrum in der Oststadt. 35 Unterrichtsräume, eigener Konzertsaal (170 Plätze), kleiner Saal für die Musikalische Früherziehung, für Chor- und Ensembleproben und Seminare und Workshops aller Art, überdachte Außenbühne mit einer an Amphitheater anmutenden Rasenfläche, Cafeteria und dem angrenzenden Leester-Haus für Musik und Kultur, indem zahlreiche Proben größerer Ensembles, auch von außerhalb, stattfinden.

Für alle musikinteressierten Menschen zwischen 0 und 100 Jahren (derzeit über 3000) arbeiten 80 hoch qualifizierte Lehrkräfte. Das Fachangebot dieser kulturellen Bildungseinrichtung umfasst nahezu alle Instrumentengattungen und wird nach Bedarf erweitert. Eine sehr große Zahl an Leihinstrumenten steht zur Verfügung, ebenso wie eine umfassende Musikbibliothek. Jeder ist willkommen, nie ist es zu spät, sich einem Instrument zu widmen.

Die Musikschule Hildesheim arbeitet nach dem QSM-Qualitätssystem und ist entsprechend zertifiziert. Als Mitgliedsschule im Verband Deutscher Musikschulen wird der hohe Anspruch eines musikalisch-künstlerisch und pädagogisch besonders wertvollen Angebots garantiert. Die Musikschule arbeitet im öffentlichen Interesse und wird folgerichtig von der Stadt Hildesheim und dem Land Niedersachsen finanziell unterstützt. Algermissen, Bockenem und in diesem Jahr neu auch Harsum beteiligen sich an der Finanzierung der Musikschule. Ebenfalls anerkennt der Landkreis Hildesheim erstmalig nach über 20 Jahren mit einer finanziellen Unterstützung im laufenden Jahr seine Verantwortung gegenüber dem musisch-kulturellem Kompetenzzentrum. Jeder Euro an Zuschüssen und Gebühren kommt 1:1 den Musikschulschülerinnen und -Schülern zugute, u.a. in Form der für sie kostenlosen Möglichkeiten in sehr zahlreichen Ensembles, Chören und Orchester. Mit der ebenfalls kostenlosen VIFF-Frühförderung und der Studienvorbereitenden Ausbildung ( SVA) bietet die Musikschule weitere wichtige Qualifizierungswege an. Die Leester-Musikschulstiftung als sozial-orientierte Institution garantiert darüber hinaus, dass jedes Musikinteresse seine Erfüllung finden kann, auch wenn die familiären finanziellen Bedingungen es eigentlich nicht möglich erscheinen lassen. Der Zugang zur Musik für jeden – das ist Auftrag und Herzensanliegen der Musikschule und ihrer Partner.

Die Musikschule Hildesheim kooperiert mit Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen und bietet dort u.a. im Rahmen des Musikalisierungsprogramms des Landes „Wir machen die Musik“ zahlreiche Früherziehungskurse, Chöre und Bläserklassen an. Darüber hinaus ist die Musikschule im Rahmen der Kontaktstelle des Landkreises vertreten und mit Früherziehungskursen in sehr vielen Kommunen im Kreis. Jeder Musikverein im Landkreis partizipiert so von dem Bildungsangebot der Musikschule Hildesheim. Die Musikschule kooperiert mit zahlreichen Kulturträgern der Stadt vor allem aktuell in der Arbeit für und mit Menschen mit Fluchterfahrung.

Eine derart im Stadtleben tief verwurzelte und breit aufgestellte Musikschule ist eine wichtige Säule für einen erfolgreichen Antrag zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025.

Musikschule Hildesheim

Workshop zu internationalen Partnerschaften und Förderprogrammen

Kommunen, Schulen, Jugendgruppen und Vereine pflegen zahlreiche internationale Partnerschaften und Kontakte. Für Begegnungen und Projekte gibt es eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten. Da diese Förderprogramme nicht allzu bekannt sind und es zudem oft Unterstützung bedarf, um sich im „Förderdschungel“ zurechtzufinden und die Anträge erfolgreich auszufüllen, findet im Rathaus, Markt 1, Sitzungsraum Sir Hans Adolf Krebs (2. OG, Raum 206) am Mittwoch, 21. Juni, von 13.30 bis 16.30 Uhr ein Förderworkshop statt, den das Forum Internationale Partnerschaft in Zusammenarbeit mit der Stadt Hildesheim für die Region anbietet.

Eingeladen sind Kommunen, Vereine, Schulen, Jugend- und Seniorengruppen sowie alle Gruppen aus der Region, die internationale Begegnungen planen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können bereits vorab angeben, für welche Vorhaben sie Förderungen suchen. Referent Dietmar Woesler wird aus den über 60 Förderprogrammen die „passenden“ vorstellen und Tipps zur Antragstellung geben.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Kosten für die Teilnahme betragen inkusive Seminarunterlagen 40 Euro pro Person. Das Programm und die Anmeldeunterlagen können beim Forum Internationale Partnerschaft unter Telefon 02223 4438 oder unter internationalepartnerschaft@web.de angefordert werden. Weitere Informationen sind unter www.internationale-partnerschaft.de erhältlich.

Stadt Hildesheim

Arbeitskreis qualifiziert Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist eine wichtige kommunale und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bereits seit 2015 qualifiziert ein Arbeitskreis aus Vertreterinnen und Vertretern von Stadt und Landkreis, dem Ortscaritasverband (Freiwilligen-Zentrum BONUS), dem Verein Asyl, dem Diakonischen Werk, den Johannitern und dem Verbund Brücke der Kulturen Ehrenamtliche für die Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe. Der Arbeitskreis ist aus dem regelmäßig stattfindenden Treffen der hauptamtlichen Koordinierungsstellen, die inhaltlich in der Begleitung Ehrenamtlicher in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, entstanden. Ob zu Themen wie „Partizipation von Geflüchteten, wie gelingt das?“, „Asylbewerberleistungsgesetz“ oder „Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge“ – die kostenlosen Qualifizierungsangebote sind offen für alle und bieten praktische, didaktische und methodische Hilfe für Ehrenamtliche.

So werden zum Beispiel einmal im Monat Vorträge zu relevanten Aspekten der Flüchtlingshilfe organisiert, sei es im Rathaus, im Bürgerhaus an der Steingrube, im Kreishaus oder im Diakonischen Werk. Die Vorträge sind öffentlich und für die Besucherinnen und Besucher kostenlos. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse der Ehrenamtlichen im Mittelpunkt: Diese definieren, was ihnen fehlt und welche Informationen sie benötigen. „Ganz wichtig dabei ist auch der Gedanke der Vernetzung der Kooperationspartner untereinander und die Bündelung der Angebote“, erklärt Siphiliswe Ndlovu von der Koordinierungsstelle Integration der Stadt Hildesheim. „Das Ganze ist auch ein Service für ehrenamtlich Engagierte, um ihnen den Zugang zu Angeboten zu erleichtern und natürlich auch, um noch mehr Ehrenamtliche für die Flüchtlingshilfe zu gewinnen.“

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© Stadt Hildesheim

Die Koordinierungsstelle Integration der Stadt Hildesheim hat in Kooperation mit dem Arbeitskreis eine Übersicht der Angebote für Geflüchtete zusammengestellt. Darin sind zum Beispiel das von Nordstadt.Mehr.Wert organisierte „Interkulturelle Frauenfrühstück“, der Frauentreff des Vereins Asyl, ein Internationaler Jugendtreff des Christlichen Vereins junger Menschen (CVJM), die Rechtsberatung der AWO, ein Erstorientierungskurs der Johanniter in Kooperation mit FLUX oder eine Migrationsberatung des Ortscaritasverbands enthalten. Die Stadt Hildesheim bietet darüber hinaus einen Kunstkurs für Kinder und Jugendliche an, das Diakonische Werk die Förderung psychischer Gesundheit von traumatisierten geflüchteten Menschen. Und auch der in integrativer Hinsicht so wichtige sportliche Aspekt kommt nicht zu kurz: So bietet der Verbund Brücke der Kulturen unter anderem Projekte im Bereich Empowerment und Teilhabe.

Weitere Informationen, Ansprechpartner und Kontakte zum Thema finden sich unter www.hildesheim.de/fluechtlinge.

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