Kann man das Essen?

Die AWO Krebsberatungsstelle veranstaltet in Kooperation mit der Selbsthilfegruppe Initiative Farbenspiel einen Abend zum Thema „Ernährung bei Krebs“.

Die Veranstaltung findet am 28.08.2019 um 18:30 Uhr in der Holzer Str. 32 in Alfeld statt.

Die Ernährungsberaterin Heidekrüger des St. Bernward Krankenhauses in Hildesheim gibt einen Einblick in die Besonderheiten der Ernährung im Rahmen der Krankheit und steht für Fragen fachkundig zur Verfügung. Der Abend ist offen für alle Interessierten.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Broschüren

Bild und Text: Hannah von Grönheim

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Selbsthilfegruppe für Familienangehörige und Freunde von Menschen mit Krebserkrankungen

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Die Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und ihre Angehörigen der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband  Hildesheim-Alfeld (Leine) e.V initiiert im Jubiläumsjahr in Kooperation mit KIBIS des Paritätischen Hildesheim-Alfeld eine neue Selbsthilfegruppe für Verwandte und Bekannte von Menschen mit Krebserkrankungen.

Ziel der Selbsthilfegruppe soll die Unterstützung und bessere Verarbeitung der Belastungen Angehöriger von Betroffenen sein. Die Gruppe trifft sich ab 18. März jeden 3. Montag im Monat von 17.30 bis 19.30 Uhr bei der AWO.

In der Selbsthilfegruppe kann über die aktuelle Lebenssituation der Teilnehmenden gesprochen werden. Dieser Erfahrungsaustausch mit anderen gleich betroffenen kann sehr hilfreich sein. Neben diesen Entlastungsgesprächen erhalten die Teilnehmenden auch Informationen zu ausgewählten, nicht nur krankheitsbezogenen Themen sowie bei Bedarf Unterstützung bei Lebenskrisen und psychosozialen Fragen. Zusätzlich stehen die Beraterinnen der Psychosozialen Beratungsstelle den Teilnehmenden auch in sozialrechtlichen Fragen, wie z.B. bei der Beantragung von onkologischen Kuren oder des Schwerbehindertenausweises sowie bei Fragen zur Pflege zur Verfügung.

Angeleitet wird die Gruppe von der  Psychosozialen Krebsberatungsstelle der AWO und KIBIS des Paritätischen Hildesheim-Alfeld. Nähere Informationen geben Sandra Thol von der AWO, Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige, Tel. 05121/ 179 00 12, krebsberatung@awo-hi.de und Marina Stoffregen, KIBIS des Paritätischen Hildesheim-Alfeld, Tel 05121 / 74 16 16, marina.stoffregen@paritaetischer.de

Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und ihre Angehörigen der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband  Hildesheim-Alfeld (Leine)

 

Friteusenbrand in der Bernwardstraße

Am Montagmorgen gegen 09:30 Uhr meldete ein Mitarbeiter eines Gastronomiebetriebes in der Bernwardstraße einen Friteusenbrand in seinem Imbiss. Bei Eintreffen des Einsatzzuges der Berufsfeuerwehr hatte das Feuer bereits auf die
Abzugsanlage der Küche übergegriffen und aus dem außen angebrachten Schornstein, der bis auf das Dach des Mehrfamilienhauses führte, schlugen bereits die Flammen. Passanten hatten bereits alle Wohnungen des Hauses abgelaufen und meldeten, dass niemand mehr im Gebäude sein. An der Gebäudefront wurde sofort ein Löschangriff
vorgetragen um ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude oder Gebäudeteile zu verhindern. Im Anschluß ging ein Angriffstrupp unter Atemschutz in das Lokal vor um dort die letzten Flammen abzulöschen. Ein Mitarbeiter des Lokals wurde
mit Verdacht auf Rauchvergiftung dem Rettungsdienst übergeben, musste aber nicht in ein Krankenhaus. Aufgrund ausströmenden Gases im Gastraum wurde die Gaszufuhr für das gesamte Gebäude abgeriegelt.

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Text und Foto: Berufsfeuerwehr Hildesheim

Moritzberger Pflockflötchenmarkt mit einigen Neuerungen

 

Am Pfingstmontag, dem 10. Juni, findet der traditionelle Pflockflötchenmarkt in der Bergstraße auf dem Moritzberg in Hildesheim statt. Ein Jahrmarkt, der schon seit Jahrzehnten Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Stadtgebiet, aber auch aus dem Umland anlockt, und der schon im Mittelalter stattgefunden haben soll.

Veranstaltet wird der Jahrmarkt vom Ortsrat, der Freiwilligen Feuerwehr Moritzberg und der Werbegemeinschaft Moritzberg. „Wir haben es wieder geschafft, ein buntes Angebot zusammenzustellen“, so Holger Pasternak vom Organisationsteam. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch mit einem Riesenangebot gesorgt: Bratwurst, Fischbrötchen, Käsespieß, Waffel, Reibekuchen, Schmalzbrot, Kaffee und Kuchen – hier findet sicherlich jeder etwas.

Neu wird in diesem Jahr der Aufbau des Marktes: Die Verkaufsstände werden sich erstmalig vom Vorplatz der Gelben Schule die Bergstraße hinunter aufreihen, bis ungefähr auf Höhe der Eulenstraße. „Wir mussten uns für diese Änderung entscheiden, da wir bestimmte Auflagen erfüllen müssen, und es in der Vergangenheit an einigen Stellen oft sehr eng für unsere Gäste war“, begründet Pasternak diese Maßnahme. Der große Kinderflohmarkt findet dann im unteren Bereich der Bergstraße statt. Hier können die jüngeren Besucher selbst einen Marktstand aufbauen, Spielsachen oder Kinderbekleidung anbieten, die sie selbst nicht mehr benötigen, und sich so ein zusätzliches Taschengeld verdienen.

Seinen Namen hat der Pflockflötchenmarkt von den selbstgeschnitzten Flöten aus frischen Weiden- oder Haselnusszweigen. Mit ein wenig Geschick lassen sich aus diesen Zweigen fingerlange Flöten basteln, die sich dann für ein bis zwei Tage zum Zwitschern bringen lassen, danach vertrocknen sie. Wie man die Pflockflötchen herstellt, wird wie immer vor Ort am Zelt der Werbegemeinschaft Moritzberg gezeigt. Natürlich bekommt jedes Kind eine Pflockflöte geschenkt. Darüber hinaus gibt es viele weitere Attraktionen für die kleinen und großen Besucher: Der Drehorgelmann gehört genauso zum Pfingstmarkt wie das Dosen-Werfen und das Kinderschminken. Auch ein Kinderkarussell ist wieder dabei.

Der Pflockflötchenmarkt hat eine lange Tradition: Seit wann es den Markt genau gibt, ist leider nicht bekannt. Er soll aber schon im Mittelalter stattgefunden haben. Im Jahre 1836 wurde bestimmt, dass der Marktverkehr erst nach den Mittagsgottesdiensten beginnen durfte. Vielleicht hatte man die Befürchtung, dass einige trinkfreudige Moritzberger den Weg in die Kirchen sonst nicht mehr schaffen würden.

Holger Pasternak