Infoabend zur Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen

Die Stadt Hildesheim sucht dringend Interessierte, die sich zu Kindertagespflegepersonen ausbilden lassen möchten. Informationen dazu gibt es im Rahmen einer kostenfrei zu besuchenden Veranstaltung, die am Mittwoch, 31. Januar, 17.30 Uhr, im Hildesheimer Rathaus, Markt 1, Sitzungsraum Didrik Pining (2. OG, Raum 204), stattfindet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Kindertagespflege zeichnet sich durch zeitliche Flexibilität und eine individuelle, familiennahe Förderung, Betreuung und Begleitung aus. Da höchstens bis zu fünf Kinder gleichzeitig betreut werden können, ist diese Form der Betreuung insbesondere für sehr junge Kinder sehr geeignet. Die genannten Kriterien sind ein absolutes Alleinstellungsmerkmal für die Kindertagespflege und somit ein echtes Alternativangebot zur Krippenbetreuung in Institutionen. „Viele Eltern entscheiden sich aus genau den genannten Gründen für eine Betreuung bei einer Kindertagespflegeperson. Deshalb ist die Kindertagespflege eine echte Alternative zum herkömmlichen Betreuungsangebot. Kindertagespflegepersonen leisten also einen wichtigen Beitrag zur Betreuungslandschaft in der Stadt“, so Bernd Steinert (Stadt Hildesheim, Leiter Tagesbetreuung).

Gesucht werden ständig neue Kindertagespflegpersonen

  • die Spaß an der Bildung, Förderung und Betreuung von Kindern überwiegend im Alter unter drei Jahren haben

  • die flexibel, belastbar und verlässlich sind

  • die die deutsche Sprache in Wort und Schrift sicher beherrschen

  • mindestens 21 Jahre alt sind

  • mindestens über einen Hauptschulabschluss, besser noch eine Berufsausbildung verfügen

  • die zwischen sechs und acht Stunden am Tag drei bis fünf Kinder unter drei Jahren im Rahmen einer selbständigen Tätigkeit (es handelt sich nicht um ein Angestelltenverhältnis!) bei sich zu Hause oder in dritten Räumen betreuen möchten

  • die sich vorstellen können als Vertretung für erkrankte Kindertagespflegepersonen einzuspringen

  • die bereit sind, mit dem örtlichen Jugendhilfeträger und dem Familienbüro der Stadt Hildesheim eng zusammen zu arbeiten

Voraussetzung zur Ausübung der Tätigkeit ist die Teilnahme an einem Qualifizierungskurs für Kindertagespflegepersonen, der sich an der Prüfungsordnung des Bundesverbandes Kindertagespflege orientiert. Der nächste Kurs findet vom 15. Februar bis 23. Juni in Hildesheim statt. Die Stadt Hildesheim stellt ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur finanziellen Förderung der Kindertagespflege zur Verfügung, welches es den Kindertagespflegepersonen erleichtern soll, ihre wirtschaftliche Existenz zu sichern. Dazu gehören unter anderem eine Rückzahlung der Kursgebühr bei tatsächlicher Aufnahme eines Kindes, eine pauschale Anschubfinanzierung für die Ausstattung zu Beginn der Tätigkeit, zeitlich begrenzte Mietzuschüsse bei Betreuung in angemieteten Räumen, pauschale Bezahlung für die Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit und einiges mehr.

Stad Hildesheim

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Ausstellung „Zeichnen gegen das Vergessen“

Im Rahmen des 50-jährigen Schuljubiläums des Gymnasiums Himmelsthür wird im Hildesheimer Rathaus vom 26. Januar bis 4. März die Ausstellung „Zeichnen gegen das Vergessen“ des international bekannten Künstlers Manfred Bockelmann gezeigt. Die Vernissage mit Bürgermeister Ekkehard Palandt findet am Donnerstag, 25. Januar, 19 Uhr, im Sitzungssaal Gustav Struckmann (2. OG, Raum 209) statt. Ab Freitag, 26. Januar, ist die Ausstellung dann zu den Öffnungszeiten des Rathauses (montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr) in der Rathaushalle zu sehen.

Die Ausstellung zeigt großformatige Porträts, Kohlezeichnungen von Kindern und Jugendlichen, die zu Opfern des nationalsozialistischen Terrors wurden. „Ich möchte diese Kinder zurückholen aus der Dunkelheit und ich werde diese Portraits weiter zeichnen, solange ich kann“, wird Bockelmann auf www.zeichnen-gegen-das-vergessen.de zitiert. Der Künstler arbeitet dazu auch mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Himmelsthür.

Stadt Hildesheim

Auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit im RPM!


Durch die 2008 in Kraft getretene UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen soll diesen ermöglicht werden gleichberechtigt mit anderen am kulturellen Leben teilzuhaben. Dazu gehört auch die Gewährleistung der Möglichkeit das eigene kreative, künstlerische und intellektuelle Potenzial zu entwickeln.

Die Realität sieht bis heute jedoch anders aus: In der Regel verhindern zahlreiche Barrieren das Recht auf Teilnahme am kulturellen Angebot und es fehlt an ausreichenden Maßnahmen zu deren Abbau. So können Behinderte oft gar nicht oder nur als Gruppe sowie in Begleitung assistierender Mitarbeiter*innen die öffentlichen Kultureinrichtungen besuchen. Gefördert durch die Aktion Mensch , soll sich diese prekäre Lage in Hildesheim nachhaltig verbessern.
Geplant ist bis 2020 der Abbau von Barrieren in den Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen, damit „Hildesheim – eine (Kultur)Stadt für alle“ werden kann. Dieses Ziel hat sich die Diakonie Himmelsthür mit ihren zahlreichen Kooperationspartnern, wie der Verein KulturLeben, der Volkshochschule, der Musikschule Hildesheim, dem Malteser Hilfsdienst und dem Roemer-und Pelizaeus-Museum (RPM) gesetzt.

So ist z. B. das RPM unter der Leitung von Regine Schulz bestrebt, dass das renommierte Museum zunehmend zu einem „barrierefreien Ausstellungsort für Menschen mit und ohne Behinderung“ wird. Deshalb wurde hierfür ein 12 Punkte Maßnahmenkatalog von der Projektkoordinatorin Julia Kruse (RPM) und der Projektleitung Miriam Raabe (Diakonie Himmelsthür) ausgearbeitet. Ein erstes Ziel des Maßnahmenkataloges hat man schon umgesetzt: Es wurde eine Volontärsstelle geschaffen und besetzt, welche sowohl die Arbeiten im Museum als auch die projektrelevanten Maßnahmen der Diakonie Himmelsthür unterstützt.

Steven_Solbrig

„Steven Solbrig“, ©RPM, Foto: Sh. Shalchi

Bei dem neuen Mitarbeiter handelt es sich um Steven Solbrig, der bislang künstlerisch interdisziplinär schon zu diversen politischen Themen gearbeitet hat und seit knapp einem Jahr ehrenamtlich mit dem Projekt „#SichSelbstBestimmen – ein Fotoprojekt von/mit Menschen mit Behinderung“ durch die BRD tourt.

In Bezug auf das Projekt sagte Steven Solbrig : „Ich freue mich sehr über das Engagement des Museums und auf meine zukünftigen Aufgaben. Ferner ist es mir ein persönliches Anliegen, dass noch weitere Menschen mit verschiedensten Beeinträchtigungen und unterschiedlichen Alltagserfahrungen in die Arbeit von „Hildesheim – eine (Kultur-)Stadt für alle“ involviert werden. „Nicht über, sondern mit uns! “ hieß einst der Leitspruch vergangener Behindertenbewegungen. Diesen gilt es m. E. wiederzubeleben. Gleichzeitig muss ein enges vertrauensvolles Netzwerk von kulturellen Institutionen geschaffen werden, dass die Begriffe Barrierefreiheit und Inklusion mit konkreten Inhalten füllt. Ich sehe in dieser Kooperation das Potenzial ein Vorzeigeprojekt für ganz Niedersachsen zu entwickeln, von dem sich anderswo lernen lässt. Und Barrierefreiheit ist nicht nur im Hinblick auf die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 von Bedeutung, sondern kommt, konkret umgesetzt, allen in Hildesheim zu Gute.“

RPM

Frankreich…! Frankreich…!

11-Tage-Freizeit für Jugendliche von 14–17 Jahren

Mädchen gesucht!!

  • vom 14.-24. Juli 2018
  • Selbstversorgerhaus 60 km entfernt

von Rouen

  • Anfahrt in Kleinbussen
  • Teilnehmerzahl max. 20 Jugendliche
  • Preis 530,- Euro ( für Jugendl. der

Christusgemeinde; sonst 560,- Euro )

  • Leitungsteam: Claudia Teschner, Birke von Borstel, Raimund Hollemann, Mareile Königs

In diesem Jahr bietet die Christusgemeinde vom 14.-24. Juli 2018 eine Jugendfreizeit in Frankreich an.

Die Fahrt geht in ein altes Bauernhaus in die Normandie mit Selbstversorgung.

Der Ort heißt „Bolbec“ und befindet sich zwischen Rouen (wunderschöne Kathedrale) und den Kreideklippen von Etretat (Klippenwanderung inklusive!). Gemeinsames Kochen, Gruppenprogramm, Ausflüge (auch zum Atlantikwall), Singen, ein morgendlicher Mini-Sprachkurs, Spiele, eine Nacht am Strand, abendliche Andachten und nächtliches Kino, – all das steht bereits auf dem Programm.

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Für Jugendliche der Christusgemeinde betragen die Kosten 530,- Euro. Für Jugendliche außerhalb der Christusgemeinde 560,- Euro.

Es können max. 20 Jugendliche mitfahren. Da das Leitungsteam ein recht ausgewogenes Zahlenverhältnis zwischen Jungen und Mädchen anstrebt und sich bereits 10 Jungen angemeldet haben, werden zur Zeit vorwiegend Mädchen gesucht. Das heißt aber nicht, dass Jungs, die Interesse haben, nicht melden dürfen: Bis Mitte März werden die Plätze für Mädchen freigehalten; anschließend werden sie auch für Jungen freigegeben. Infos und Anmeldungen bei Diakonin Claudia Teschner, Tel.: 17 44 875.

Diakonin Claudia Teschner

Bürgerinitiative verteilt Flugblätter auf der Marienburger Höhe und in Itzum.

In einer groß angelegten Flugblattaktion informieren die „Bürgerinitiative für eine lebenswerte Marienburger Höhe“ und die Gruppe „ Itzumer für einen grünen Wasserkamp“ über die Probleme im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung des Wasserkamps.

Beide Initiativen halten die von der Stadtverwaltung ins Gespräch gebrachte Bebauung des Wasserkamps für nicht akzeptabel für die Bürger in den betroffenen Stadtteilen.

Auf der einen Seite werde eines der schönsten Landschaftsbilder Hildesheims zerstört, andererseits werde der Verkehr auf der Marienburger Straße in unzumutbarer Weise zunehmen. Den Vorteil hätten einige wenige Investoren und Personen, die sich ein Haus auf diesem extrem teuren Baugrund leisten können.

Gleichzeitig weisen die Initiativen auf die gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung mit den betroffenen Ortsräten am 24.1.18 hin und fordern die Bürger zum Besuch der Sitzung auf, um ihren Unmut gleich an kompetenter Stelle anzubringen.

Kurt Warmbein

Neon-Schriftzug setzt zweites leuchtendes Zeichen für die EVI Lichtungen

Seit gestern ist das Kunstwerk „never sleep“von Tim Etchells zu sehen – Serie „Neon Signage“ zieht sich über vier Standorte in der Stadt

 „Never sleep“ leuchtet seit gestern [15. Januar] in großen Neon-Lettern am Firmengebäude der EVI Energieversorgung Hildesheim am Römerring. Der Schriftzug ist der erste einer Serie von Tim Etchells, die im Rahmen der EVI Lichtungen über das Stadtgebiet verteilt sind. In ihrer Gesamtheit bauen sie allerdings nicht aufeinander auf, sondern sie bleiben Fragmente und fordern den Betrachter zur Auseinandersetzung mit ihnen auf. Auf die Arbeiten von Tim Etchells sowie weiterer Künstler kann man sich von 25. bis 28. Januar einlassen.

Pressefoto_NeverSleep_©CorneliaKolbe

Das zweite Kunstwerk im Vorfeld der EVI Lichtungen leuchtet: Am Firmengebäude der EVI Energieversorgung Hildesheim ist jetzt der Schriftzug „never sleep“ von Tim Etchells zu sehen. Es ist der erste von insgesamt vier Standorten mit seinen Arbeiten aus der Serie Neon Signage. Foto: Cornelia Kolbe

Tim Etchells arbeitet als bildender Künstler und Performer, als Autor und Regisseur. Seit zehn Jahren entwickelt er eine Serie von Neon-Zeichen für öffentliche Räume. Die leuchtenden Schriftzüge spielen mit der dynamischen Beziehung zwischen einer urbanen Situation, seinen künstlerischen Interventionen und den Erfahrungen der Betrachter. Ausgehend vom Firmengebäude der EVI werden weitere Schriftzüge am Dom, Dommuseum und Beamtenwohnungsverein zu sehen sein. Die Entscheidung, „never sleep“ am EVI-Gebäude zu zeigen, wurde ganz bewusst getroffen, betont Michael Bosse-Arbogast, kaufmännischer Geschäftsführer der EVI: „NEVER SLEEP passt super zur EVI, weil unsere Produkte Strom, Gas, Wasser und Wärme rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Außerdem sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Uhr in Bereitschaft. Ich freue mich, dass wir den EVI Lichtungen mit dem Kunstwerk an unserem Gebäude schon wieder einen Schritt nähergekommen sind.“

„Never sleep“ ist neben der „Himmelsleiter“ das zweite und letzte Kunstwerk, das bereits vor der Eröffnung der EVI Lichtungen gezeigt wird und damit auf das internationale Lichtkunstfest aufmerksam und neugierig macht. Veranstalter der EVI Lichtungen ist der eingetragene Verein Internationale Kunstprojekte Hildesheim, Organisation und Durchführung liegen in den Händen der Hildesheim Marketing GmbH. +++

Die Arbeit von Tim Etchells im Kreuzgang des Doms wird von der Stiftung Niedersachsen ermöglicht.

Hildesheim Marketing GmbH

Einbruch auch auf dem Moritzberg

Schmuck, Bargeld und Werkzeuge gestohlen

Am Samstag wurde in der Straße Trockener Kamp in ein Doppelhaus eingebrochen und hochwertiger Schmuck gestohlen. Am selben Tag wurde in der Straße Am Probsteihof in ein Einfamilienhaus eingebrochen und diverses Diebesgut mitgenommen.

Unbekannte Täter versuchten in dem Zeitraum zwischen 07:30 Uhr und 18:30 Uhr die Terrassentür auf der Rückseite des Doppelhauses aufzuhebeln, da ihnen dies misslang, hebelten sie ein Terrassenfenster auf und durchsuchten das Haus nach Beute. Die Täter flüchteten mit Gold- und Silberschmuck im Wert von mehreren Tausend Euro über die Terrassentür in unbekannte Richtung.

Am Probsteihof wurde von unbekannten Tätern die Terrassentür mit einem Hebelwerkzeug geöffnet und die Räume des Einfamilienhauses durchsucht. Bei diesem Einbruch zwischen 14:30 Uhr und 21:50 Uhr entwendeten die Täter ebenfalls Schmuck, sowie Werkzeuge und Bargeld.
Polizeiinspektion Hildesheim